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15.8.1908 Erstes Blatt
 
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Zur Vienftdotensrage.

schont bleiben wird.

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trauen ist das notwendige Gegengewicht gegen die Organisalionder anderen Seite. Daneben ist mehr alsieeinetuchtigehauswirtschaftlicheAusbil-

August

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Aus Stadt und Land.

Gießen, 15. August 1908.

** Zur Zeppelin-Feier. Wie man uns mitteilt, werden die Besucher der Zeppelin-Feier auf der LiebigShöhe u. a. auch Gelegenheit haben, die Darbietungen eines vor­trefflichen Kabaretts zu genießen.

" Die Anlagemusik findet morgen am Krieger­denkmal nach folgendem Spielplan statt: 1. Ouvertüre z. Op. 'fRienji1 von Wagner. 2. .Die Wacht am Rhein" von Wilhelm. 3. Im Zeichen des MarS! Patr. Potp. von Herold. 4. Jubiläums-Marsch von Krauße.

"Der Evang. Arbeiterverein unternimmt am Sonntag einen Ausflug nach Butzbach, um gleichzeitig mit dem Butzbacher und Friedberger Evang. Arbeiterverein zusammenzutreffen. Nach Ankunft in Butzbach findet eine Besichtigung der Sehenswürdigkeiten daselbst statt; daran schließt sich ein gemütliches Zusammensein der drei Vereine auf der Wilhelmshöhe bei Butzbach. Gesangsoorträge, An­sprachen 2C. werden wesentlich zur Verschönerung deS Nach-

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politische Tagesschau.

Ist Schücking jüdischer Abstammung?

Den Fall Schücking in antifcmmid-c Beleuchtung zu rüchn, war dem Organ der Hamburger Antisemiten Vorbehalten. Die Deutschsozialen Blätter" hatten nämlich mit feinem Instinkt ,o fort die tieferen Beweggründe desGebarens der tobsüchtigen Iudenpresse" erkannt: sie forschien nach dem Nationale des Hu- sumer Bürgermeisters undstellten fest":

Es stectt liidisckies Blut in ihm, das kann nch nicht der deutschen Auffassung anpassen. Der Husmncr Bürgermeister ist der Bruder des ebensoentschieden liberalen" ?.'iarbiträr Professors, beide find Enkel des Dichters Levin Schücttng, und mütterlicherseits mit der jüdischen Rasse verbunden. Obschon cs die vierte Generation der Mischlinge ist, und vorausgesetzt, daß das arithmetische Gesetz aud) auf biologisch Verhulttnsse anwendbar ist, wir in bem1 Husumer Bürgermeister nur ein Sechzehntel Juden herausrechnen können, fo liefert er uns doch den vollgültigen Beweis, daß das deutsche Volk keine

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politische Wochenschau.

Gießen, den 15. August.

Die Begegnung unseres Kaisers mit dem Könige Eduard hat den meisten Zeitungen des In- und Auslandes Gelegenheit gegeben, auf die Rivalität Deutsch­lands und Englands in der Weltpolitik hinzuweisen und hierbei alte, unzählige Male gehörte Gedanken zu wieder­holen. Es läßt sich in der Tat auch nach dieser neuesten Monarchenbegegnung im Taunus wenig Neues über das alte Thema Deutschland und England sagen; es hat sich in den Beziehungen beider Völker zueinander nichts ae- ändert, so herzlich auch die Monarchen sich dieses Mal be­grüßt haben. Wenn es den Engländern wirklich ernst ist, in Frieden und Freundschaft mit uns zu leben, denn mögen sie es uns doch wissen lassen, wie sie es bei den Franzosen und Russen getan haben. Ein hervorragender englischer Staatsmann hat dieser Tage von der Möglichkeit einer Entente zwischen Deutschland und England gesprochen. Gewiß ist sie möglich, aber sicherlich nicht auf der Grundlage, wie sie sich die Engländer denken. Ist eS nicht naiv, von uns zu verlangen, oaß tvir unsere Dtüftungcn einschränken sollen, damit England sich um so sicherer seiner lleberlcgen- heit zur See erfreuen kann. Wohl hat England feinen, mächtigen Seehandel zu schützen, aber auch unser Seehandel ist doch schon längst nicht mehr so unbeträchtlich, daß wir ihn ohne Schutz lassen dürfen. Und unsere Seeküsten? Und unsere Kolonien? Mr werden nicht eher zu einer wirk- licyen Verständigung mit England kommen, als bis es uns aus freien Stücken dieselben Garantien der Freundschaft und friedlichen Gesinnung gegeben hat, wie unseren Nach­barn im Osten und Westen. Wir freuen uns des herz­lichen Einvernehmens zwischen König Eduard und seinem kaiserlichen Neffen, aber wir dürfen uns nachgerade nicht mehr der Illusion hingeben, daß hierdurch das Verhältnis beider Länder zueinander wesentlich geändert und gebessert werde. «

Daß man sich aber nicht ganz ungetrübter Freude hin­gebe, dafür scheinen wieder einmal berufene und unbe­rufene Geheimräte in Berlin sorgen zu wollen. Es scheint, daß sich gewisse Leute an der Spree eine große nationale Aktion ohne Bevormundung nicht denken können. Man will ein Kuratorium und einen Aust ich tsrat zur Ver­waltung der Zeppelinspende einsetzen, man will verwalten und reglementieren und dem Grasen Zeppelin Vorschriften machen, wie er diese Gelder verwenden solle, die das deutsche Volk ihm bedingungs- und vorbehaltlos gegeben hat. Das deutsche Volk wußte sehr gut, daß keiner diese von alt und jung, von vornehm und gering gesammelten Gelder bester zu verwenden und zu verwalten vermöchte als eben Zep­pelin selbst. Wenn der Gras Zeppelin sich anfangs nur zögernd mit der Sammlung einverstanden erklärte und den Reichskanzler um Bestellung einer stontrolle bat, Damit er dem deutschen Volke über die Verwendung Der Selber Rechenschaft geben könnte, so war das nur ein Ausfluß seines Taktes und seines Zartgefühls, ein Ausfluß seiner vornehmen Denkungsart. Tas Deutsche Volk felb|t hat eine solche Rechenschaft nicht verlangt. Und da kommt nun ein Beamter vom grünen Tisch, irgend ein Geheimrat mit feiner Weisheit und will Vorschriften machen. Wo war diefe ge> heimrätliche Weisheit, als die Sammlung für Zeppelin noch nicht in die Wege geleitet worden war? Inzwischen find die Bevormundungsgelüste des Geheimrats Dr. Rathener in der gesamten deutschen Presse mit Entrüstung zurucr- gewiesen worden, man darf also Wohl hoffen, daß man mit diesem oder ähnlichen beleidigenden Vorschlägen Ver­

dung der jungen Mädchen erlor derl id>. eic sie nötiger haben als ihre Mütter und Grotzmüttcr. ^chiieiüuh ist die Geselligkeit zu vereinfachen und alles was zur tetrmich.it, Vereinfachung des Haushaltes führt auszubiloen, in,oweit da- durch nicht allgemeine Familienintcresscn deeintruckmgl ivervcn

Das erste, dünkt uns, märe doch die Organisation Der Hausfrauen. Von dieser Organisation bewegt und getrieben könnte dann alles andere sich weiter entwickeln. Hier Hand anzulegen tut aber vor allem Not. Auch die. politisch ge­schulteren,' diefortschrittlichen" Frauen sollten sich Dafür nicht zu gut halten.

Juden bedauern kann."

Gegenüber dieser Faselei schreibt der Bruder des Bürger^ Meisters, Prof. Dr. Walter Schücking-Dürrburg:

Die Antisemiten haben diese Sache einmal ivieber frei erfunden. Wir sollen in der vierten Generation von Juden abstammen, davon ist keine Rede. Wir können unseren Stamm.- baum für mehrere Jahrhunderte jederzeit ossenlcgen. Meine vier Urgroßeltern waren: 1. Der Dr- jur. Paulus Vcodestus Schücking, Friedensrichter zu Clcmensiverth bei Mcppcn, und Ehefrau Katharina, geb. Busch, Tochter des Stadtrichters zu Dülmen i. W. 2. Der General Freiherr Ludwig v. Gall, auch Kanmierherr zu Darmstadt, und dessen Ehsrau, geb. v. Müller, Tochter emes Oberst v. Müller zu Darmstadt- 3. Der Oberst Philipp von Borries, und Ehefrau,, geb. v- Stveßer, Tochter eines Majors v. Swcßer- 4. Der Pfarrer Beitzkc zu Polzin in Hinter Pommern, und dessen Ehefrau, geb. Gley, Bürgerstochter aus Stolberg. Wahrscheinlich will die Bcliaup- tung meine Urgroßmutter Schücking, die zu 1. genannte Slntlja-. rina Busch, als Jüdin hinstellen, weil ihr Sohn, mein Groß- Vater, Levin hieß. Der Bornante Levin ist über heute noch int katholischen Heiligenkalender enthalten und ist mit Leon irr identisch. Gerade in alten Familien findet sich der '.'Zaine auch noch häufig, z. B- heißen die Grasen von Wolss-Mcttcrnich fast alle so, auch ein kürzlich gestorbener Graf von Witzjngero^, der als Führer des Protestantenvereins hervorgctretcn. Daß die Urgroßmutter Busch keine Jüdin, geht aus jeder Bio­graphie von Annette v. Droste hervor, von der sic angeschwärmt nmrde und die auf Katharina Busch auch eines ihrer schönsten

Es wird nun vielfach hervorgehoben, daß die I f ch l e r Begegnung zwifchen Kaiser Franz Josef und König Eduard nicht ohne günstigen Einfluß auf das Verhältnis Englands zum Dreibünde und speziell zu Deutsch­land sein werde. Auch dieser Gedanke gründet sich offenbar mehr auf Empfindung, auf Hoffnungen, ja selbst auf Be­fürchtungen als auf ruhiger Beobachtung der Tatsachen. England braucht für diesen Augenblick eine Verständigung mit der Donaumonarchie. Die neuen Verhältnisse in der Türkei zwingen es, mit Oesterreich-Ungarn, mit , der auf dem Balkan am meisten interessierten Macht, Die Richt linien für Die zukünftige Balkanpolitik, soweit sie Eng­land betrifft, festzusctzen. Inwiefern das auf ein besseres Verhältnis zwischen Deutschland und England einwirken soll, wird schwer nachzuweifen fein. Biel näher liegt doch der Gedanke, daß England cs versuchen könnte, eine der­artige Interessengemeinschaft zwischen Oesterreich-Ungarn, Rußlaitd, Frankretch und England am Bosporus zu schaffen, daß sich die Grundlage des Dreibundes verschöbe. Wenn England es ehrlich mit dem Deutschen Reiche meint, wird es vor allem zeigen müssen, daß seine Politik wirklich nicht Darauf ausgeht, Das Deutsche Reich zu isolieren. Bisher ist uns das Jnselreich trotz aller noch so herzlichen Monarchen­begegnungen und Ministerreden diesen Beweis schuldig ge­blieben.

Inzwischen hat aber das deutsche Volk dem Auslande den Beweis erbracht, daß cs mit dem angeblichen mora­lischen Medergange des Deutschen Reiches noch seine weiten Wege hat. Mit Staunen und Neid hat man namentlich in Frankreich diese große, jäh aufwallende patriotische Be­geisterung des deutschen Volkes betrachtet, die es Dem Grafen Zeppelin ermöglicht, seine Arbeiten fortzu- setzen. Diese nationale Begeisterung wird die Franzosen wohl entfernt an Die anDere, für sie so verhängnisvolle, große nationale Begeisterung erinnert haben, Die in Den unvergeßlichen Tagen Des Jahres 1870 Durch die deutschen Lande ging. Tie alte nationale Begeisterungsfähigkeit hat sich Das Deutsche Volk bewahrt, und das ist einer Der schönsten Lichtblicke nach Der trüben Zeit der Hardenprozesse.

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In der deutschen Sozialdemokratie ist jetzt, ein kleiner Zank zwischen Nord und Süd entstanden. Tic üddeutschen Sozialdemokraten haben sich einen disziplin» vidrigen Seitensprung erlaubt; sie haben ohne Wissen und Willen der obersten Parteiinstanz konferiert und entgegen einem Parteibeschlüsse in Baden für das Budget gestimmt. Bisher galt es in der Sozialdemokratie als Gesetz, in Den Parlamenten das Budget im einzelnen anzunehmen, im ganzen aber abzulehnen. Tie badischen Genossen haben nun dieses Gesetz in offenbarer Auflehnung ignoriert unb1 Dem Parteivorstande sogar Rede und Antwort verweigert. DerVorwärts" schäumt hierob begreiflicherweise vor Wut und droht mit dem sozialdemokratischen Parteitage in Nürn­berg. Wenn nun bürgerliche Blätter in diesem Zank die Vorboten einer Mauserung in der Sozialdemokratie sehen und meinen, daß die deutsche Sozialdemokratie doch über kurz ober lang, so sehr sie sich auch noch sträube, aus der bisherigen Negationspolitik hinauSkommen werde, um sich an der praktischen Mitarbeit mit den bürgerlichen Parteien zu beteiligen, so ist diese Meinung sicherlich etwas voreilig. Man wird sich in Nürnberg gegenseitig Wahrheiten sagen, das ist gewiß, aber man wird sich schließlich vertragen und einigen und die Kampfessteilung gegen Die bürgerliche Gesellschaft aufs neue befestigen. Tie Sozialdemokratie müßte sich ja selbst aufgeben, wenn sie etwas anderes täte.

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Nr. LSI Erstes Blatt 1S8. Jahrgang Samstag LS. August 1S08

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ZW General-Anzeiger für Oberhessen WW

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Vd oorminage iu ugu w v

Ein nachdenklicher und sehr le,enSwerter Aufsatz des bekannten Regierungsrats Tr. Leo ist in DerSozialen Praxis" Der Tienstbotenfrage geioibmct. Sie ist bisher in Literatur unD politischer Praxis in der Hauptsache vorn Standpunkte des guten Herzens behandelt worden. Jdeo-> logen ans dem an sich sehr ehrenwerten Junggesellenstande und Leute, die sich gern reden hören und überall dabei fein müssen, wo'smodern" zugeht, haben sich mit mehr oder weniger streitbaren Wchenfeen zu einer sogenannten Dienst­botenbewegung zusammengetan. Man hat Enqueten veran­staltet über die Schlafräume Der Dienstboten, die allerdings vielfach sehr unerfreuliche Resultate ergaben; man hat uns zu Versammlungen gerufen, in Denen an ein paar fleisch­losen Hühnerknochen Die Mittagsmahlzeit der atmenHaus­gehilfin" demonstriert wurde und Klagen ohne Ende über Die barbarische Ausdehnung der Arbeitszeit erschollen, und wer nur diese Darstellungen sah und las. mochte allen Ernstes wähnen, einem Elend auf Die Spur gekommen zu fein, das hinter dem Der Berliner Konfektionsindustrie in nichts zurückblieb. Weshalb es denn auch ganz natürlich war, daß das Verlangen laut wurde, diese armen ge­quälten Wesen dem Schutz des Gewerbeinspektors zu unter­stellen.

Es ist deshalb ungemein verdienstvoll, daß von einem

Mann, dessen soziales Verständnis über allen Zweifel er-I Gedichte ßcmadjt hat." haben ist und an einer Stelle, der das warme Mitfühlen *

mit den unteren Schichten niemand zu bestreiten wagen Ter Stettiner Streik,

wird, das im tiefften Grunde ungeheuer ernste Problem Auf der WerftVulkan" in Stettin nahm gestern versuchs- rubiq und objektiv und mit wissenschaftlichem Ernst er- weise wieder der zugelassene Dritterl der Arbetterschajt, etwa örtert wird. Es ist nun einmal nicht so, daß, wie Die 2000 die Arbeit aut Von den organmerten Nretern war mc- iniinrhMnnfrntHrfip Peaenhe die Dinae ru sckildem liebt "urnd zur Arbert crfchrcnen, dagegen meldeten irch etwa 9cid)t» osialDcmoErati)dje WiiDe Die Jingc ju l^uoern tieor, I ^ganisrerte zur Arbeit. Die auswärtigen Arbeiter der Stöwer- auf den Hohen der Gesellfchast lauter. Teufel holten und L.^u und Äkaschinemverke hielten eine Versammlung

in ben Tiefen durch die Bank ^amnuan weiß wie Schnee. um Ju dem Nieterstreik Stellung zu nehmen. Tie Referate Des Menschen Sinnen und Trachten ist vielmehr böse von I hielten der 2. Vorsitzende des Teutsäfen Metallarbeiterverbandes, Jugend auf und wo er sich in Der Majorität weiß unD das Schultze aus Hamburg, und der Vorsitzeiide der Ortsgruppe, Gefühl der Ueberrnacht hat, da pflegt er solchem Trachten Hunger. Es wurde eine Resolution angenommen, in der die auch zumeist freien Lauf zu lassen. Die Dienstmädchen Erwartung ausgesprochen wird, daß die Nieter die Arbeit ge- sind, weil jedem einzelnen Stellungen ohne Zahl sich öffnen, schlossen wieder aufnehmen, um nicht Tausende auf» .Pflamr tatsächlich in der Uebcrmacht und die Gegenseite ist ihnen -u w-ri-n und die Kasten des B-rbandes mcht su et]d)d?tcn. umsomehr aus Gnade unb 11nnnabe S«

Zusatz zu Organisation und Selchthilfe hier mangelt Ver- ebenfalls zum Frieden. Auch in Hamburg hat im

einzelt, ohne Kenntnis voneinander zahlen die Hausfrauen ^^^rkschaftshause eine Konferenz von Werftbeamten und in der Angst, nur ja zum 1. nicht ohne Mädchen zubleiben, Vertrauensleuten Der Werftarbeiter ftattgefunben. für nichtskönnenDe Anfängerinnen wahre Phantasiepreise; Es wurde einstimmig eine Resolution angenommen, in der es schrauben sie Die Ansprüche an diese längst nicht mehr heißt: Tie Konferenz fordert die ausständigen Stettiner Dienstbaren Geister immer tiefer herab, erheben sie sie zu Nieter auf, Die Arbeit im Jntereffe Der gesamten Dem Rang von Haustöchtern, Die an jeder Torte, an jedem Arbeiterschaft wieder aufzunehmen, da es vor der Fruchtauflauf von Rechtswegen zu partizipieren haben. Zu- Zelfentlichkeit nicht verantwortet werden konnw gegen 50 000 mpift frv HrfJ mit bem nirfit aerabe ermutiaenben ©rfola Arbeiter ausfperren zu lauen uno einen Kampf von unbereckien- baren Folgen unter den Denkbar ungünstig Uen Verhältninen heraus- Daß bevhaLb keine Kripallschale unD keine kostbare Vase Ferner beschäfttgte sich eine Sitzung der Werft-

wenrger zerschlagen toirD. kommission mit derselben Angelegenheit. Es wurde der folgende

So ist, nüchtern betrachtet. Der Status tji Der Gegen-1 Beschluß gefaßt: Tie Konferenz Der Zentralvorstände ist nach wart; für Die Zukunft aber eröffnen sich noch weit trüb- reiflicher Prüfung der Angelegenheit zu Der Ueberzeugung ge- feligere Aussichten. Das Angebot Darauf kann man kommen, daß Die Wiederaufnahme der Arbeit auf derVulkan"- mit Sicherheit rechnen wird auch künftighin noch sinken; Werft im Interesse Der gesamten beteiligten Organisationen und Die Ansprüche an Die einzelne notgedrungen immer mehr Arbeiter notwendig ist. herabgesetzt werden. Statt die moderne Frau, die doch am politischen und sozialen Leben teil haben soll, zu ent­lasten, werden ihr so in steigendem Maße häusliche Auf­gaben aufgehalst. Das Ende solcher Entwicklung bleibt dann schließlich der Uebcrgang zum Boarding-System, Die Auf­lösung Des Einzelhaushalts, Die Vernichtung eines guten Teils eigenartigster Deutscher Kultur.

Was tun wir. Dem zu begegnen? Leo meint:

Vom Standpunkt des Berufes tarne in Frage die völlige Eiw- beziehung des Dienstboteiiberufes in die soziale Versicherung, ferner die Angliederung der Behandlung der Streitigkeiten der Dienst­boten an die Gewerbegerichte, sowie die Abschaffung der getoerbs- mäßigen Stellctivermittelung. Sie ist ein Schaden des Berufs, ebenso für die eine wie für die andere Seite. Eine verständige Wohnungs- und Baupvlittk und die Wohnungsaufsicht kann die : Woynungsnrißstände, die bestehen, allmählich befeitigen. Auf der j anderen Seite ist zu betonen, daß alle sozialen Fragen Mactz- , fragen sind und daß, wenn auch das Angebot von Arbeitskräften dadurck, nicht wächst, Organisation Gogeiwrganisatton verlangt, wenn das Verhältnis nicht ungesund sein soll. Das haben roir 1 am Tarifvertrag gelernt. Also OrganisationderHaus-

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