Ausgabe 
11.1.1908 Drittes Blatt
 
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Nr. 9

Samstag 11. Januar 1908

Erscheint tSgNch mit Aurnahme de« Sonntags.

General-Anzeiger für Gberhejstn

weisen Montanpapiere

2. Wie

ander, um

zu sein.

Ziel war

Ich würde herzlich mich freuen, wenn andere dies erreichen würden, dem nahezukommen mir verwehrt in meiner Heirnatgsmeinde Langsdorf.

übertreffen alle deutschen und fremden Fabrikate durch saubere Herstellung und appetitliches Trockenverfahren, welche hohen Wohlgeschmack und schönstes Aussehen gewährleisten

j Koche mit ,Knorr\\

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Vil UPlln . 7.

3 Zentner Kunstdünger pro Normalmorgen aus den Ertrag und auf den Reinertrag?

2. Wie folgen Früchte richtig nachein­ander, um die höchsten Erträge an Körnern, Wurzeln und Knollen zu bringen?

Bei den Niederschriften darf nur die Boroerseite jedes Blattes beschrieben sein, die Rückseiten müssen dagegen

Rotationsdruck und Verlag der Br ü bischen Unwersiräls - Buch- und Sreindruckerei.

R. Lange, (Sieben.

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Börsenwochenbericht.

= Frankfurt a. M., 10. Jan.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftrase 7. Expedition und Verlag:

Redaktion: 112. Tel.-Adr.: AnzergerGleßen.

DeTiehener Zamilienblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das Krttsblati für den Kreis Slehen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Seit* fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Hütten stuf dem ^LMtde.

Herr Abg. Köhler-Langsdorf schreibt uns im boesentlichen folgendes:

In der Nr. 3, drittes Blatt, desGieß. Anz." vom 4. Januar finde ichunter dem Strich" folgende Aussüh- euiig:

Für öffentliche Lesehallen ist unser Landvolk noch nicht xu Haden. Beim Lesen im öffentlichen Lokal niübfce der Landmann eine gewisse Scheu überwinden." Diese Erfahrung findet sich mehrfach bestätigt. So hatte bekanntlich vor einigen Jahren die Bürgermeisterei von Langsdorf ivährend der Wintermonatc Ken Rathaussaal geheizt und beleuchtet, $nr freien Benutzung gut Verfügung gestellt und allerlei Zeitschriften und Bücher aus- Belegt. Doch hat diese dankenswerte Einrichtung von vornherein Keinen Anklang gcsuiidcn und ist auS Mangel an Teilnahme sanft irntschtafen, trotzdem das Rauchen und jede harmlose Unterhaltung Gestattet war. Immerhin verdienen die weiteren Versuche in Lieser Richtung Beachtung.

Ich möchte diese Bemerkmlg, besonders soweit es die »on mir zu Langsdorf als damaliger Bürgermeister ins Leben gerufene Veranstaltung angeht, nicht unbesprochen lassen.

Die beregte Veranstaltung war nur ein Glied in der Kette der Einrichtungen, die ich, um der Wohlfahrt meiner 5 Dorfgenossen zu dienen, zu begründen mir vorgesetzt hatte, j Sie fand zweckdienliche Hilfsmittel in unserer äußerst viel- fettigen und reichhaltigen Gemeind ebibl io thek, die Lch Hand in Hand mit dem Lehrer Leidich neu begründet, cmsgebaut und mit gedruckten Katalogen versehen hatte. Dazu war Herr Lehrer Leidich, infolge unserer gemein- schastlichen und fast ein und ein halbes Jahrzehnt um­fassenden Beratungen über eine Reform der Fortbildungs- sHule und die Einführung landwirtschaftlichen Unterrichts in derselben, genügend ausgerüstet, um systematisch Vorträge in landwirtschaftlicher Naturkunde halten zu können.

Im Vertrauen hieraus und unseren begeisterten Willen begannen wir beide denn auch vor einigen Jahren unser Unternehmen. Ich veröffentlichte zu seinem Beginn vor- . erst eine Bekanntmachung der Bürgermeisterei, in der ich darlegte, was wir planten. Diese Bekanntmachung geschah in den Zeitungen, um nicht allein die Langsdvrser, sondern auch noch andere fortschrittliche Leute auf dem Lande und auch die Regierungsbehörden auf unser Unternehmen auf­merksam zu machen und zu ähnlichem Vorgehen anzuregen. Nun wurde für zwei Abende in der Woche der Rathaussaal, geheizt und beleuchtet auf Gemeindekosten, der gesamten Einwohnerschaft zur freien Verfügung gestellt.

Herr Lehrer Leidich begann nun eine Reihe sehr instruktiver Vorträge in systematischer Folge zu halten über landwirtschaftliche Naturkunde, die zahlreich be­sucht waren. Kein Mitglied des gesamten Gemeinde­rates aber beteiligte sich an den Versammlungen, mib auch auf andere maßgebende Personen aus dem Dorfe «arteten wir vergebens. Derweilen ging draußen im Dorfe »on Haus zu Haus, gerührt und geschürt von meinen un- srrsöhnlichen Gegnern, eine zielbewußt und systematisch betriebene Gegenagitation in der gesamten Einwohnerschaft : i'hren ungestörten Gang, welche durch die von mir aufs energischste betriebene Herbeiführung und Durchführung der Feldbereinigung ihren Höhepunkt erreichte.

Das verekelte mir die Sache vollends. Die nächsten Winter sahen nicht wieder ihre Auferstehung. So in Langsdorf. Das war ein Versuch, der aber nur den ent­mutigen könnte, der es mit einer Bevölkerung, wie sie da- \ mals zu Langsdorf war, zu tun hätte. Dieser Versuch war nicht sehlgeschlagen, weil (wie in der oben erwähnten Ausführung gesagt wird)unser Landvolk für öffentliche : Lesehallen noch nicht reif sei", sondern nur darum, weil eine Schar auf meinen Sturz zielbewuht Hinarbeitender mich umgab und mir entgegenwirkte. Man trachtete danach, einem Werke, begonnen zum Wohle der Allgemeinheit, um seines Urhebers willen den Garaus zu machen.

Darum, sage ich, man solle durch den fehlgeschlagenen Langsdorfer Versuch sich nicht bewegen lassen, den von uns betretenen Pfaden aufs neue zu folgen. Mcht aller­orten trifft man eine Bevölkerung, wie die zu Langsdorf. Alle anderen sind anders. Ja, es wäre mir ein gar leichtes, wenn Pfarrer und Lehrer und andere Unterrichtete in der Gemeinde sich mir zur Verfügung stellen und Uebel- wollen mir ferne blieben, überall diese segensreichen Ein­richtungen zu treffen.

Darum möchte ich alle Wohlmeinenden im Lande auf» fordern, zu dieser Winterszeit ähnliche Versuche, wie zu Langsdorf einst Leidich und ich, zu unternehmen. Denn es gilt in dieserZeitderallgemeinenLand- flucht, dem LandlebenneueFormenundneue Ziele zu schassen, die es menschenwürdiger eu gepalten ü er mögen. Es gilt, auch dem noch nicht tn das Proletariat hinabgesunkenen B a u e r n k n e ch t ein paarmal in der Woche Gelegenheit zu schassen, um mit feinemHerrn" wie einst in gesellschaftlich vorurteils­loserer und hierin besserer Zeit in gemeinschaft­licher Versammlung, zu gemeinsamem un, zu gemeinsamer Belehrung, Unterhaltung und B e l u st i g u n g a n gemeinsamem Ti sche zu­sammen zu sitzen, Mensch unter Menschen

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üerricht

uigasie tue

5lulturgcicl)td)ie 18, Äeschiclue unö löiogvapiiieii 117, Sxiuiit* gcschlchte 9, RaturmissenschaÜ und Technologie 36, Heer- imb teceiocicn 10, Hans- unö Laudwtrlscha i 5, cSesundheitslehre 10, Religion und Philofoptzre 30, Staatsivlsjenfchast 12, Lpiachwisfen- cljait 10 , Fremdsprachliches 10 Bände. Nach auswärts lamen 93 Bände.

x Aus dem oberen Schwalmtal, 9. Jan. Das größere Psarrdorf B. leieet schon seit geraumer Zeit an einem chronischen Beamten mangel. Es hatj augenbliullch reinen P.arrer, keinen Lehrer, reinen Bürger­meister und keinen Beigeordneten. Die Psarrstelle wurde vor meiiigen Wochen durch den Weggang ihres Inhabers nach Rheinhessen erieb.gt. Schon im Sommer ließ sich der 1. Lehrer, ein viele Dienstjahre zählender alter Herr, pen- sionieu'n, und seine Stelle lonnte wegen des Lehrermangels bis jetzt noch nicht besetzt iveroen. Der 2. Lehrer starb im Dezember v. I. und ließ bi.e Klasse verwaist zurück. Ter schon bei Beginn des Winters gewählte Beigeoronele konnte wegen Wahioeanstanuung noaj nicht bestätigt werden. Kurze Zeit nach genannter L.hl wurde auch der Bürgermeister aus dienst!.chen Gründen uoridti|ig jeineS Amtes enthoben. Eine solche geradezu unheimlich wirkende Verkettung der Umstände dürste wohl zu den Seltenheiten gehören.

N i e de r - R a m jt a d t, 9. Jan. Hier ist gestern in der Mrtschast von Bräutigam ein Ungluasfail dadurch ent* jraiiucn, daß ein Ofen plötzlich explodierte, so daß uic Stücke durch bre gut besetzte Wcrtsstube flogen. Ein Kind wurde daoei be^e.itlich verletzt und zwar an den Augen. Man vermutet, daß durch irgend einen Umstand ein Sprengjiwst unter oie Koh leit miu dain.it in den Dfen tarn.

() Marburg, 9. Jan. Tie Herdbuch-Gesell- I d) a j t zur Züchrung des Vogelsberger Ni'.wes be- ichivß in ihrer gejitigen Generalversammlung, bie Aus­heilung der Deutschen Landwirtschastsgrs^llschast in Stutt­gart in diesem Jahre nicht zu be|U)iaen, betreu» Beschickung ^cr Hanauer Aufstellung wur^-e der Beschluß ausgesetzt.

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Vor allen Dingen zwanglos muß diese Versamm­lung sein, wenn sie gedeihen soll; kein ein engen des Programm darf diesen Zusammenkünften zu gründe liegen, denn der Buchstabe tötet; und alles muß das Bedürfnis des Tages und ohne Vorschrift ergeben. Das hindert dennoch nicht, daß hie und da ein Vortrag, eine Vorlesung,ein gemeinsamer Gesang der alten Volkslieder in diesen mooernen Spinnstuben sich entwickelt. Zwar soll jeglicher Alkoholgenuß in ihnen durchaus verpönt sein und tci.i Betrunkener darf geduldet werden, jedoch sein Pfeif­chen AB und Reuter sei Jeglichem erlaubt. Sv wie in alter Zeit der Bauersmann und der Bauer^kneckw nach getaner Arbeit zum geliebten Pfeifchen griff, um eine Weile zum Nachbar zu gehen und zwanglos zu plaudern, so soll diese Gemeinde-Spinnstube der Ort sein, wo man stets Leute aus dem ganzen Dorfe trifft, den Pfarrer und den Lehrer an der Spitze, mit denen man friedlich und freundlich in scherzender oder belehrender Rede zu­sammensitzen, plaudern, fingen, sagen und untereinander sich erfreuen mag.

Aber das sage ich noch einmal: Alles muß frei sein! Nur dies Eine ist not, daß der gute Wille und das Vertrauen der ganzen Gemeinde die neue Einrichtung trägt, daß tüchtige Manner und Frauen ihrem Dienste sich weihen und daß Geistliche, Lehrer und andereStu­dierte" als Gleiche unter Gleichen sich an den Ver­sammlungen beteiligen.

Diese öffentliche Versammlung im Gemeindehaus soll die verlorene Spinn st ube der . teren, ins Neuzeitliche überseht, dirstellen. Dahin geht der junge und der alte Bauer, vielleicht auch die Bäuerin, um nach des Tages schwerer Last ein wenig Atem zu schöpfen, sich zu erholen, zu belehren, auszusprechen und zu ergötzen.

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Tas Ereignis der Woche war die Ankündigung der Emission einer preußischen Staatsanleihe. Für die Börse kam sie ganz überraschend, bet Typus uno die Art dec Begebung, oie Freiherr von Rhcinbabcn wählte, wollten chr nicht recht gefallen, und biefem Mißfallen gab inan int ersten Augenblick uura) Ausgaben in deutsä/en Fonds Ausdruck. Allmählich bat1 man fiaj aber hineinge,unoen. die Aufklärungen, bie von der Regierung gegeben rouroen, haben dazu beigetragen, das an­fänglich absullige Urteil umzustimmen, und der Anleihe ettoaS JNieresse entgegenzubringen. Immerhin wird man auf eine übergroße Beteiligung kaum rea^nen dürfen, weil es vielen Ka­pitalisten nicht ly.npathisch ist, sich ihres VerfügungsrechteZ über ihr Eigentum für ein volles Jahr zu begeben. Tazu kommt, daß auch von den anderen BundeSstaaien und vielen. Städten jetzt 4 proz. Anleihen ausgegeben werden, so daß es an Gelegenheit zur Erwerbung erstllajiiger 4 proz. Papiere nicht fehlt. Tie Erleia;terung, die sich auf dem internationalen Geldmarkt vollzogen hat, und die diese Woche weitere Fortschritte machte, konrmt den verschiedenen Emissionen zweifel­los zu statten, nur hat man in die Beständigkeit dieser Erschei­nung noch nicht das rechte Vertrauen, befürchtet vielmehr, daß die vielen Emissionen, mit denen man jetzt an den Markt kommt, schließlich wieder zu einer Versteifung der Zinssätze führen könnten. Deshalb will die Unternehmung aus ihrer Reserve auch noch nicht herausgehen. Immerhin muß konstatiert roerben, daß der Grundlon der Börse doch ein besserer geworden ist. Ätancherseits neigt man der Ansicht zu, daß eine weitere Ver­schlechterung der Industrie vorerst nicht zu erwarten sei, ob ndan fiel) oaran nicht tauscht, muß sreclia) dahaigestellt bleu den; aber im Augenblick ist man für optimistische Urteile wieder empfänglicher. Guten Eindruck machte die Befestigung dcS Mi­nen Marktes in London und Paris, die hauptsächlich auf die guten Erfahrungen zurückgeführt wird, bie man mit neuen Bohrern machte, und ivodurch man stch eine wesentliche Er­sparnis an Arbeitskräften verbricht. Tas Kursnivecut hat sich, wenn man von beuIschen Fonds absieht, bie durch bie Emission 4 proz. Titres gedrückt wurden, durchweg gehoben. Auf dem Fonds markt lagen Russen fest. Amertkanische Estenbahtu Prioritäten teilweise höher. Bankaktien fliegen 12 Proz., von Eisenbahnwerten Henri auf die neuen Kohlenfunde bei Lonawy 4 Proz., Meridional schwächten sich dagegen 2 Pro§, ab, weil bie neue Beteiligung des Unternehmens bet Der Hoa>- ofengesellschaft Gregorini mißfiel. S ch i f f a h r 15 a k t i e n trotz Natenermäßigung etwas besser. Tie größten Kursbesserungen weisen M o n t a n p a p i e r c, bie zwischen 5 und 10 Pro), stiegen, und andere Jnbustriepapiere auf.

ßabriEcn, Elektr.ziläts^rke und Dcaschinensabrikatwn mecst wo

in der Lniwicklung oder beim Lernen zurück- bleibende Kinder, sowie blutarme, sich urnlt-' fühlende und ncrvöic überarbeitete, leicht erregbare und frübzeitig erschöpste Erwachsene gebrauchen als KräfttgungSmtttel mit großem Erwin Lr. Hommcl's Hacmatogen. D./i

Ter Appetit erwacht, die geisttaen und körperlichen Kräfte werden rasch geboven, daS Gesamt-Ncrverivstem gestärkt.

Aian uerlange jedoch ausdrücklich das echte Dr. Hommel'S Haematogen und lasse sich keine der vielen Siachatzinungen auircöen.

Drittes Blatt 158. Jahrgang

Gletzeser ZHerger

stiegen, und andere Fabriken, Elektriziläts.

sentlich höher. Privatbiskonto ö'/.ß Proz^

Mr drucken diese sehr beachtenswerte Zuschrift des Herrn Reichstagsäbg. Kohler, wenn auch durch Raum­mangel um einige Tage verspätet, um so lieber ab, als sie sich im Wesentlichen mit den Bestrebungen deckt, die wir ins Leben zu rufen im Begrase stehen. Wir haben bereits wiederholt auf die so bortieifliajen wie erfreu­licherweise auch erfolgreichen Bemühungen des Lehrers Boßler in Klein-Linden aufmerksam gemacht, und möchten aus sie, als vorbildlich, auch heute wieder Hin­weisen. Unsere P r e i s a u f g a b e n, die wir wenige Tage vor dem Weihnachtsfeste veröffentlichten, haben weithin Anklang und Beachtung gefunden, und es liegt uns auch bereits mehr als ein halbes Dutzend Bewerbungen um die von uns ausgeschriebenen Preise vor, obwvpl als der Endtermin der Ablieferung der Preisarbeiten der 3. Fe­bruar vorgesehen wurde. Wir dürfen daraus schlieszen, daß die Beteiligung an unseren ersten Preisausschreiben zur Förderung des geistigen Lebens aus dem Lande" recht lebhaft werden wird. Unsere Aufgaben seien im Intereste aller unserer seit Neujahr hinzngeLretenen Abonnenten hier nochmals mitgetellt.

A) Preisairsgabeu allgemeiner Art.

1. Unterhaltsam uno anregend geschriebene Schil­derungen geborener Oberhessen auS ihrer Militarzeit;

2. anmutige Nacherzählungen von oberhesst- scheu Schwanken und Sagen.

Wir betonen nochmals, dag wir hierbei großen Wert auf selbständige Ausarbeitung legen. Cb diese Aus­arbeitungen in hochdeutscher oder oberhessischer Mundart sich besser auSnehmen, das zu beurteilen überlassen wir jedem, der sich an diesen Preisausschreiben beteiligt. Diese beiden Aufgaben gelten allen unseren Abonnenten in Stadt und Land.

B) LandwilMaftllche Preisfragen.

1. Die luirti ein, w ie mitten zwei, wie

frei bleiben.

Ans Ktaös uh$ Land.

Gteßen, 11. Januar.

** Schulpersonalien. S. K. H. der Großherzog haben den Lehrer an der höheren Mädchenschule zu Mainz Rektor Karl Heeß, unter Belassung des Titels Rektor, zum Lehrer an der höheren Mädchenschule und dem Lchre- rinnenseminar zu Mainz ernannt. Ernannt wurde der provis. Vorsteher und erste Lehrer an der Präparanden­anstalt zu Lich Hch. Lorentz zum Vorsteher und ersten Lehrer dieser Anstalt unter Belassung in dieser Kategorie der Volksschullchrer. Uebertrageii wurde dem Schulamts- aspiranten Wilh. Müller aus Darmstadt eine Lehrerstelle an der höheren Bürgerschule zu Babenhausen, im Kreise Dieburg. .

* O elfen Hiebe Lesehalle. Im Dezember wurden 2 159 Bände misgeliehen. Davon kommen ans: Erzählende Literatur 1113. Zetlschruten 427 , Juget.djchr.ft^ 172 »Vers- Dichtungen 66, ^iteraturgefchlchte 4, Lauder- und Volkeikunde 60.

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S 9^an vertauge ausdrücklich Würze «ud wette Nachahmungen zurück! Sehr ausgiebig, deshalb sparsam oenoenben.

MAGGIS gute, sparsame Küche.