Ausgabe 
1.8.1908 Zweites Blatt
 
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Samstag 1. August 1908

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Frankfurter Börse, 1. August, 1.15 Uhr.

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Börse, 1. August. Anlangskurse.

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Harpeuer Bergwerk Laurahütte . .

Lombarden E. B.

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Reichsanleihe do.

Konsole do.

Hessen . .

am 30. bis

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Elektriz. Schnckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. PaketL Harpener Bergwerk. . . Laurahütte 2\ordd. Lloyd Obeischles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat Bank . . Diskonto-Kommandit . . Dresdner Bank . . . . Kreditaktien Baltimore- und Ohio-

Eisenlahn Gotthard bahn Lombard. Eisenbahn . . Gesten. Staats bahn . . . Prince-Henri-Eisenbahu

Rotationsdruck und Verlag der Brühlffchn» Universität? - Buch- und Elemdruckeret.

R. Lange, Gießen.

Redaktion. Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: es^5L Redaktion:S^ll^.Tel.-AdruAnzeigerGleben-

ßelfifdie Uandes-Husltellung Dormlfadt 1908 3m OberheHifdien flusltellungshaufe: flusßellung der Hlöbelfabrik TH, BRÜCK

Aus Stadt und Land.

Gießen, 1. August 1908.

** Eine Erinnerung an den 2. August 1860. Am 2. August 1866 hatte die Besatzung der Bundesfestung Mainz unter dem Gouverneur Graf Rechberg, die 15 000 Mann zählte und aus bayrischen, hessischen, meiningenschen iisw. Bundestruppen bestand, tro; des 'Waffenstillstandes einen Ausfall geplant gegen das bei Erb en Ye im postierte schwache preußische Detachement unter dem Kommando des Fürsten Anton voii Hohenzollern. Mit einer Beschießung der nördlichen Umgebung von Mainz und Biebrichs, wo die Herzogin Adelheid von Nassau, die jetzt verivitwete Groß­herzogin von Luxemburg residierte, hatten die Mainzer den devorstehenden Ausfall entriße.. Ter .. ochstlommandterende in Erbenheim, der einen Angrij, der Mainzer Garnison nicht standhalten konnte, loar scholl im Begriffe in der Richtung auf Frankfurt a. M. suy zurückzuziehen, als von Rilolsburg, lvohin der Vorfall gemeidel, von Bismarck und Moltle in Erbenheim folgenoe Telegramme eintrafen: Zeigen Sie dem Gouverneur von Mainz amtlich durch Parla­mentär an, daß durch Vertrag mit Oesterreich und Bayern Waffenstillstand vom 2. August an auf* drei Wochen fest- gestellt ist; wenn er denselben nicht respektiert, wird er nicht als kriegführend angesehen werben können, v. Bismarck." Moltke telegraphierte: , Eröffnen Sie sofort dem Mainzer Äouverneur, daß auf Antrag Bayerns diesem Staate vom 2. August ab dreiwöchiger Waffenstillstand bewilligt ist, und daß, wenn feindliche Akte ooil Mainz her vorgenommen werden sollten, die strengsten Repressalien in Bayern ge­nommen werden, welches bis einschließlich Nürnberg in unseren Händen ist." Diese beiden Depeschen brachten der Hauptmann Baron von Eollas er war später preußischer Gouverneur in Mainz und der Landwehrunteroffizier Schulz von Ereseld, Die sich beim Erbenhermer Detache­ment befanden, über Kastell in das Mainzer Gouvernement. Die Parlamentäre fanden dort die gesamte Generalität der in Mainz eingeschlossenen Truppen bei einem Kriegsrat versammelt. Ter Gouverneur nahm die Telegramme ent­gegen, gab den Inhalt bekannt und die Erklärung ab, nun werde er den Waffenstillstand respektieren. Tie Ge-

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DieHtetzenrr Familiendlätler" werden dem ,91näetfler* viermal wöchentlich beigelegt, das Kretsblan für den Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Seil» fragen ' erscheinen monatlich zweimal.

31.

81.

1.

Telefonische Kursberichte

des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen.

13,0

11,2

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Verantwortlich fürAus Stadt und Land" undÄerichtssaal": I. V.: E. Anderson.

Höchste Temperatur Niedrigste

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gießen.

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IWNESTLF KINDERMEHL altbewährt stets zuverlässig.

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deppeims Luftschiff.

Die kulturelle Se.ie der ^eppeunschen Erfindung be­handelt der Leitartikel der Nr. U der Frankfurter $alb* MonatsschriftDas freie Wort", der sich gegen die ein­seitige Betrachtung des lenkbaren Ballons als Kriegs- und ^erjlörungsmaschinc lvendct^ Zeppelins Erfolg ist cnthu- jiastifch ausgenommen worden, ivcil nun weil dadurch unsere militärischen Rüstungen einen Borsprung erlangten vor einigen anderen Mächten, mit denen wir vielleicht ein mal in Krieg kommen.

Man muß sich nämlich immer vor Augen halten, dag nach dem Urteil der Kriegsleute die ganze moderne Kultur überhaupt nur den Zweck hat, sich in Kriegen zu bewähren. Tie Entdeckung der X-strahldn durch Röntgen wurde ju­belnd begrüßt, weil man damit leicht die Kugeln finde.! kann, dte sich die Kulturvölker gegenseitig in Die Körper ihrer Bürger jagen wollen. Die drahtlose Telegraphie Mar­ronis ist etwas Phänomenales, weil man den Heerführern auch dann noch drahtliche Befehle senden kann, wenn der syeind die Telegraphendrähte bereits durchgeschnitten hat. Und so ist auch die Entdeckung des lenkbaren Luftschiffs etwas Großartiges, weil man, wie u. a. derDaily Tele­graph" sagt:Explosivtörper aus den Wolken herabschleu- öeni kann und weit man feindliche Geschwader und Truppcnkvrper, Schlachtschiffe, Schiffswrrfte, ein­zelne wertvolle und unerfetzliche Gebäude, z. B. Die Bank von England, durch Luftbombcn jetzt be­drohen kann. Tas, so luiro behauptet, i|i Die wahre Große Der Erfindung Zeppelins, daß man jetzt alle erdenklichen kostbaren Tinge viel leichter ruinieren, zugrunde richten, zerschmettern und zermalmen kann als seither.. Wen er füllt der promethische Gedanke nicht nut Jubel, daß man jetzt Das Louvre-Mujeunl mit seinen Watteau und Rubens, mit der Benns von Milo, das Rytsmufeum in Amsterdam nut Rembrandts'Nachtwache", Die Natwnal-Galiery in London mit ihren Gainsboroughs, Turners und van Typ.- auf das bequemste vernichten konnte, wie auch das Eonjervatoire in Paris mit den Urmaßen des Meters?

A1S charakteristisch wird es späteren Geschlechtern er­scheinen, daß der preußische Kriegsminister un Zorne ab- reistc, als sich der Aufstieg infolge schlechten Wetters ver­zögerte. ES wäre eine Direkte Stilwidrigkeit gewesen, wenn das nicht passiert wäre. Gewiß, es ist eine Kleinigkeit; aber niemand wird leugnen, daß diese Kleinigkeit so nnendlich cyarakteristisa) für oav moderne ^.eutschle.nd is», daß in Der ganzen Weltliteratur höchstens Shakespeare eine solche

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schütze auf den Mainzer Festungswällen schwiegen. Drei Wochen später, am 23. August, war Friede !

** Mit deni Se m estc csch 1 der Universität erreichte auch der diesjährige Fortbildungskursus für Bolks- jchullehrer sein Ende. Es lasen die Sperren Professor Tr. Kaiser (Geologie von Hessen") und Professor Dr. Miniel Grundzüge der Aesthctil"). Etwa 100 Lehrer aus der Provinz und den angrenzenden preußischen Gebieten nahmen an den Borlesungen teil. Gestern (Mittwoch) versammelte Pros. Kaiser die Teilnehmer zu einem letzten Bortrage auf dem Turm der Burg Gleiberg.

Klein-Lin den, 31. Juli. Sonntag, 2. August, nachmittags 3 Uhr, finbet im Hofe dec hiesigen Klein» lind erschule das Jahres fest der Kleinkinder- schule statt. Die Festrede hat Psarrassistent Zimmermann, den musikalischen Teil der Feier der Posaunen- und Kirchen­chor übernommen.

+ B o m Lande, 31. Juli. Ueberaus prächtig stehen wieder die Kohlfelder da. Aber wohl noch nie in einem Jahre zuvor sah man so viel Kohlweißlinge wie jetzt. Wollen wir Landwirte und Gartenbesitzer uns vor Schaden beivahren, io sollten wir es nicht unterlassen, die an dec Unterseite der Blätter in gelben Klümpfchen sitzenden Eier des Kohlweißlings Ui zerstören. Die Arbeit ist wirklich einfach und kann von Kindern schnell ausgeführt iverdcn. Unterbleibt sie, so kriechen

Nuance hätte ersinnen können. Man erwäge: der preuBiiche i Jtaiieu. Bente . . .

Kriegsminister weilt in der Wochenstube, wo vielleicht DaS Portugiesen Serie i

größte und folgenschwerste Ereignis des ztvanzigsten Jahr- Portugiesen hunderts vor sich gehen soll. Als die Sache nicht mit der 4^"/« russ.Staatsani. loua Pünktlichkeit exerziert wird, die er von Besichtigungen in 4>i% japan. Staatsanleihe Potsdam her gewohnt ist, reist er zornig ab. Man Darf 4% Conv.Türken von 19U3 sagen, daß man außerhalb Preußens noch genug ^nn für jjagg - 14y ,u Humor hat, um dieses an ftch |o geringfügige ®reigm§M% ^Trge^er mit geradezu unbänoigem Bergnugen zu gemeßen. Mexikaner

Je volltommener Die Herr,cha,t des Menschen über die |4£B/ Chinesen .. . Natur wird, um so unerträglicher erscheint uns der Um- Ak<ien-

stand, daß heute noch jede lechnische Errungenschaft vor Bochmn Gusa . . . allem darnach gewertet wird, wie sie sich beim Massen- äderns E. W. . . mord der Volker beivähren kann. Offenbar hält der Tendenz: fest. Fortschritt auf ethischem Gebiete nicht Schritt nut den kech- Berliner

Nischen Errungenichasten, und man sieht mit schwerer Be- oauada E. B. . sorguis die Machtmittel der Menschheit wachsen, ohne baß Darmstädter Bank . ihr Berantwortlichkeitsgefühl intensiver pürde. Ein ge- Deutsche Bank . wissenloser Mensch, der ein Automobil lenkt, ist offenbar Dortmunder-Union C. gefährlicher, als wenn er auf dem Bocke einer Postkutsche ^«säner^ank - . laße. Wir haben es schaudernd erlebt-, wie furchtbar Spreng- _ eu en iest. stosse in der Hand von ethisch tiefstehenden Menschen werden' können. Man wird sich daran gewöhnen müssen, daß die Lösung des Problems der Lust,chiffahrt auch die Kultur mit ganz neuen Gefahren bedräut.

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- Rang-Logen MSÄ io, LordervlaH, M3.- ULL - M-Acku - U. Rang, ÄorderM M

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Wilien-PrograW

-eklion: CarlZiejL-

Ueber eine Missetat, begangen am guten

Geschmack, empört sich unser gksä-ätzter Mitarbeiter Tr. ---

ÄU 2- neulich -i»°u Das Keyeu Ijflt iiiiilj seine Schatienseiteu.

Enir'i'tstunqsrui über die Berhunzung d.S schönen Gedicktes£ Aus der Eisenbahnsahri Staub unö 3uflluft; bei Sva.ster-

lieb1 o lang Du lieben kannst', Raum gegeben. Ebenso häßlich hängen oerkühu man nch leicht,und ntzt man abends .im

fnirronh,' i irobie ieni Die Der vekannte nolit ''taiiator dreien, dann Hal man eine Erkaltung weg, ch man's tid:

bütiie ine wlgende ^aroöiL ieni, oie i^Dewnntcjroiit. agriawr versieht. Je nun, deshalb tmui man doch aber nicht immer

Lucke-Patersl-ausen ein.i G^neraiveriammlung chs Bundi .- daheim bleiben. Gegen Bulgen des Staubes und der l'juglun

Landwirie »um Beiten gab' . I nehme ich einfach Fays ächte Lodener Mineral-Pastillen; hab

In allen Bor,enwlen isr Jau)! I ich mich wirklich erkältet, so nehme ich wieder vor allem Ians

Bon den Kindern Israel imoeft du I ächte Sodener und <sie sehen, mir in das .Reisen noch immer

Kaum einen Hauch. vortrefflich bekommen. Merken Sie sich's: Jays ächte Lodener

Ta Drüben sind noch einige Schreier. gebrauchen! Die Schachtet kostet nur 85 Pfg. und ist in icder

Aber nxirtt nur, Abraham Meyer, I Apotheke, Drogerie und Atineralwasserhandtung erhältlich

Bald ruhest du auch.

Tie Dersainmmug i/äiie ihrer nalionaien Bildung ein besseres

Zeugnis ausgestcili, wenn ste ein sotckies Produkt nicht mit stür­mischem Beijütt ausgenommen hätte."

Kleine Kunst chronik. Lehars Operette c i

Göttergatte" erzielte in Nürnberg bei der Premiere einen durchschlagenden Ersolg. F r i 5 Sk 0 wr 0 nneks neuer RomanTer Sonntagsiägei/ beginnt m derleipziger Illustr. Ztg." (Lertag von I. I. Weder, Leipzig) zu erfchemen.

auS den Eiern bald Raupen auS. Diese sitzen anfangs an entschloßen und die dazu erforderlichen Arbeiten öffentlich der Mittelrippe des Blattes dicht zusammen. Einige Tage ausgeschrieben. Auch für die große SZememde Erdal die später gehen sie auSeinanderund tun sich gütlich an dem saftigen Wasserfrage noch immer nicht gelost. Dian tragt stch daselbst Kohl, der dann von ekligen grünen Raupen wimmelt, und mit dem Gedanken, vom Lappenbcrg auS das Waster her- bald'starren uns viele kahle Rippen entgegen. Dazu werden zuleiten. Infolge der im Jahre 1905 dort ausgetretenen die Kohlköpfe sehr unsauber und die lieben Hausfrauen be- ernsten Typhus-Epidemie dringt schon die Behörde aus eine reiten uns nur höchst ungern ein Kohlgemüse. Darum auf Quellwasseroersorgung.

-UM Kampfe gegen den Kohlweißling. Bonaiues, 31. Juli. Ter m Franksurt a. M. heute

= Bad»Nauheim, 31. Juli. Bis zum 30. Juli früh 7,38 Uhr abgegangene, hier kurz nach 8 Uhr sahrplan- sind 21 7 7 3 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem mäßig eingetroffene Personenzug hätte um ein Haar einen Tage noch 7114 anwesend waren. Bäder wurden bis zum I von Bonames her das Gleis passierenden 11 I d) iu a g e n 30 Juli 258 741 abgegeben. überfahren. Nur der Geistesgegenwart deS Lokomotw-

1 ^nebberg, 31. Juli. Tas Gefährt des Ober- führers, der den Zug dicht vor dem MUchwageu zum Stehen försters Ohl von Oberroßbach wurde infolge Scheuwerdensj brachte, war es zu danken, daß lein Unglück geschah. der Pferde gegen einen Laternenpfahl geschleudert und voll- .----- ..», x...

iiänbia r e rtrü m mert UlUVCr|ttatd»2Iacbrid?tCli.

V ^Ridda 30 Juli Die Ersatzwahl für die als hc. Marburg, 31. Juli. Au Medizin i.sche.i x l d d a, 30. ^uli -Die rsaz y s d I Polikliuik wird vom 9. bis 19. September em a r 51

ungültig erklärte Landwirtschaftskammerwahl im 10. 4x5ai)l» L d) e r 0 r t t [ b u n g 0 r u r 5 abgehalieu. Tas Thema ist bc-

bezirk 9lidda-Echzell wurde heute durch den bestellten 2^01)1» I grcnjt auf bicTherapie innerer Hranfljeitcir. Die Kurse sind

kommiffar Provinzausschuß - Vorsitzenden Korell vollzogen, honorarirei. Zur Bestreitung der Unkosten, insbesondere von

mm»« Mitglied zue »Wtaxnm« b« 'iS Üb2

Landwirt Gustav Blogk m Grund-Schwalheim elnstunmig, I fln öcn Oberarzt der Klinik zu richten. 'Anmeldungeil sind bis als Mitglieder zum Landwirtschaftskanimer-Ausschuß Bürger-!.^,,, 15. August erbeten.

meister Reltz-Echzell einstimmig und Bürgermeister Rt öbS- - Tr. Oppenheim-Göttingen wurde zum Whewell-Pro- Gettenau mit allen gegen 3 Stimmen. Tie Wahl ist zweifel- iessoc des internationalen Rechts an der Universität Cambridge los ein typisches Beispiel für die Entwickelung der Verhältnisse e^wa^it^---------- ---- ----------------------

in der Provinz Oberhessen. «JciiWCL ..... M .

R B Darmstadt, 30. Juli. Der Direktor der -f- Darmstadt, 31. Juli. Die Hessische Bant ^be^ammer für H.aopp, .st 3- & mu

zeit aus einer Reise durch Europa begriffen, um stch der eingeireieuen ungünstigen Geschästsverhältnisle in Bei mit den sozial-ökonomischen Arbeiterverhältnissen in Europa yaubjungeu um der Bank stir Handel und Industrie zwecks evem. bekannt au machen. Er ist zu diesem Zweck kurz vor dem Uebernayme getreten, da diese Bank schon den größten Teil der Abschlub feiner Sinbienteife mich nach Tarmstabt gekommen

und hat die Kollektivausstellung des Hessischen Zentralverems I Ausgabe neuer Aktien von 500 000 Alk. beschlossen worden fein, für Errichtung billiger Wohnungen auf der Hessischen Landes-'---------------------------- *

auSiiellung einer eingehenden Besichtigung unterzogen. Der Anblick der sechs vollständig eingerichteten Zlrbeiter-Muster- häuser hat auf den Amerikaner einen so günstigen Emdrnc geinacht, daß er sich entschloß, die Pläne und Ansichten diese! sämtlichen Häuser auf einer im nächsten Jahr in Phila­delphia stattfindenden Ausstellung für Wohnungs

wesen in einer besonderen hessischen Abteilung zur Aus­

stellung zu bringen. Tas ist gewiß wieder ein neuer, er sceulicher Beweis dafür, daß das unermüdliche Bestreben Hessens in der Fürsorge für die Schaffung rationeller, ge­sunder und billiger Arbeiterwohnungen auch un Ausland immer mehr Anerkennung findet. Bon Darmstadt hat sich Bic. Kellvpp zur Besichtigung der Kruppschen Arbeiter- Häuser nach Essen begeben. Eine der drei großen Billen, das Haus Wagner-Gewin, fand dieser Tage bei einem

. Besucher ans Hanau ebenfalls so viel Beifall, bag'er sich bei dem 'Architekten ein gleiches Haus für Hanau bestellte.

w. Hoh e n so Ims, 30. Juli. (Quellenschürfungen.) i Die Erkenntnis, daß gutes Trinkwasser für die Mitglieder ! eines Geineinwesens ein Haupterfordernis dec Gesundheit ist,

Nr. 179 Zweites Blatt 158. Jahrgang

. Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberheffen

greift erfreulicherweise auch in hiesiger Bürgermeisterei immer weiter um sich. Mehr und mehr' verschwinden die alten Zieh- und Punipbrunnen auch jn den entlegensten Plätzen. und Wasserleitungen treten an Stelle derselben. So haben sich auch die Gemeinden Groß - 2lltenst ädten unb 3^°/® Oberhesseu . . . Bermoll zur Herstellung einer gemeinsamen Wasserleitung 4Oesterr tioldreute.

E 11 iiiimii Ml IHM........ ~Ti 4*/e% Oesterr. bilberreute

' 4-d Ungar tioldrente . .

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- 1908

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