Nr. 13L Drittes Blatt
138. Jahrgang
Samstag 6. Juni 1908
Erscheint lüglich mit Ausnahme des SonnlagS.
Dl« „Lietzener ZamiUendlatter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelcgt, das „Kteisblati für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Leit' fragen" erscheinen monatlich zweimal.
Seneral-Anztigrr für Oberhejjen
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UntversitälS - Brich- und Stemdruckerei.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag.» e^5L Redaktion;' Z9 ^Ll.-Adr.:AnzeigerGießen.
KoliLLsche Wochenschau.
Gießen, 6. Mai.
In politischer Beziehung war die Woche vor dem Pfingst- feste dieses Mal nicht uninteressant; auch an großen Ereignissen, die aber doch wohl erst in der Zukunft in ihrer vollen Bedeutung erkannt werden, war kein Mangel.
Das bedeutsamste Ereignis in der inneren deutschen Politik waren die Ur Wahlen zum Preußischen Landtag. Die eigentlichen Wahlen folgen zwar erst in diesen Tagen nach, aber Ueberraschungen können sie nicht mehr bringen, da die Urwahlen die Stärkeverhältnisse der einzelnen Parteien schon zur Genüge dargetan haben. Sie haben ein Anwachsen der Stimmen bei den Konservativen und beim Zentrum er leimen lassen und den Sozialdemokraten zum ersten Male den Weg in das Preußische Abgeordnetenhaus geebnet. Trotzdem kann man aber noch keineswegs von einem Niedergange des Liberalismus in Preußen sprechen. Die Verstärkung der Konservativen und des Zentrums und die sozialdemokratischen Mandate bedeuten insoweit keinen Verlust für die Liberalen, als die Anzahl der Mandate im Abgeordnetenhause jetzt nm 10 vermehrt worden ist. Wo aber einzelne liberale Parteien doch mit einer geringeren 'Anzahl von Mandaten in den Landtag zurückkehren, erklärt sich dieses in den meisten Fällen durch die verehrte Taktik der ihnen politisch nahe stehenden Parteien. So sind die Sozialliberalen, die Gefolgschaft der Sperren Barth, v. Gerlach und Breitscheid, den Freisinnigen in den Rücken gefallen und haben damit den Sozialdemokraten und den rechts stehenden Parteien zum Siege verholfen. In anderen Wahlkreisen ist die Niederlage der Liberalen erst durch das Bündnis der konservativen mit dem Zentrum zu Wege gebracht worden. Wenn die preußischen Landtagswahlen dieses Mal etwas gelehrt haben, so ist es die gänzliche Unhaltbarkeit des bestehenden preußischen Wahlrechts mit seiner ungerechtfertigten Wahltreiseinteilung und seiner öffentlichen Stimmabgabe. Wohl in allen liberalen Kreisen lebt man jetzt mehr denn je der Hoffnung, daß nun endlich auch die Regierung sich von den augenfälligen Mägeln dieses Wahlrechts überzeugt haben möchte.
In der hessischen Zweiten Kammer ist nun auch der von dem antisemitischen Abgeordneten Bähr in so unberechtigter Weise aufgebauschte Fall Werner in breitester Ausführlichkeit behandelt worden. Tie völlige Haltlosigkeit der von Bähr vorgebrachten und auf Klatsch und Verdächtigungen aufgebauten Vorwürfe gegen die Regierung und den Abg. Gutfleisch zeigte sich hier mit aller Deutlichkeit. Der Abg. Bähr hat sich mit dieser Interpellation eine Blamage geholt, wie man sie sich schlimmer kaum vorstellen kann; aber diese Blamage war wohlverdient und sie hat im ganzen Lande allen denen, die es bisher noch nicht glauben wollten, endlich einmal deutlich gezeigt, wie wenig Abgeordnete von der Art des Herrn. Bähr imstande sind, die wirklichen Interessen der Wähler zu vertreten.^ Mit ödesten Schimpfereien, mit Zusammentragen von Klatsch und Tratsch und mit häßlichen, grundlosen Verdächtigungen macht man doch wahrlich keine Politik, die dem Lande nützt. Wenn der Parlamentarismus in Hessen so darniederliegt, so tragen die Schuld hieran einzig und allein solche Männer wie Bähr, die im Landtage immer nur die nutzlosesten Dinge Vorbringen, ohne praktische Arbeit zu leisten.
Der Besuch des Präsidenten F a l l i 6 r e s inLon- don hat nun doch nicht die schönen Blütenträume gezeitigt, dch gewisse Kreise an der Seine und an der Themse erhofft hatten. Man kann in Paris den Aerger hierüber nur schwer verhehlen und läßt seine schlechte Laune am deutschen "Nachbar bei einer recht ungeeigneten Gelegenheit aus. Man hat sich über die herzlichen Trinksprüche geärgert, die in Berlin zwischen dem deutschen Kaiser und dem Könige von Schweden ausgetauscht worden sind und versucht es nun noch nachträglich, den Schweden die deutsche Freundschaft zu verekeln.
Das Attentat, das ein Nationalist bei derBeisetzung Zo las im Pantheon auf Dreyfus verübte, zeigt, daß der Fanatismus der Nationalisten in rankreich doch noch nicht ausgestorben ist. Dieses Attentat, bei dem der ehemalige Bewohner der Teuselsinsel nur leicht verwundet wurde, wäre geradezu kindisch zu nennen, wenn es nicht etwa zu dem Zwecke verübt worden ist, um die Angelegenheit Dreyfus von neuem aufzurollen. Das wird ja nun wohl kaum gelingen; das Interesse der Menge hierfür wird sich schwerlich wieder beleben lassen.__
Andere Fragen sind es, die die Oefsentlichkeit in Frankreich weit mehr interessieren werden. Vor allem Marokko, der' bevorstehende Einzug des Gegensulrans in Fez und die damit besiegelte Absetzung des Sultans Abdul Asis. Tas Manifest, das Abdul Ascs kürzlich durch den Doyen des diplomatischen Korps in Tanger an die Mächte gerichtet hat und worin er sie bittet, ihn nicht im Stich zu lassen, wird seinen Untergang wohl kaum noch aufhaiten fömien.
Während das englische Königspaar zum Besuchedes Zaren nach Reval abgereist ist, hat man sich int englischen Unterhause in recht erregten Debatten mit diesem Besuche beschäftigt. Die Arbeiterpartei und die Iren wollten ihrem' Protest gegen den Besuch dadurch einen besonderen Nachdruck geben, daß sie die Zivilliste des Königs zu kürzen beantragten. Dieser Antrag wurde natürlich avgelehnt, aber er wirft doch em interessantes Licht aus die Stimmung im Parlament und im Lande.
Recht bedrohlich lauten die letzten Meldungen cm§. Persien. Tort herrscht völlige Anarchie und der Schah ist mit dem Kronprinzen geflüchtet. Wohin? Man weiß es nicht. Vielleicht ins Ausland. Wenn sich diese Meldungen bewahrheiten sollten, wird man bald ein politisches, mindestens ebenso interessantes Thema haben, wie Marokko.
Von den Ereignissen der verflassenen Woche verdient noch besondere Erwähnung: die Herabsetzung des Reichsbankdiskonts auf 4i/2 Prozent, die des Lorn- bardzinssußes auf dy2 Prozent erwähnt zu werden. Handel und Gewerbe, die im letzten Jahre bei den hohen Wechselschulden unter dem außergewöhnlichen hohen Zinsfüße schwer zu leiden hatten, fühlen sich wieder etwas erleichtert, und es besteht die Hoffnung, daß wir nun bald wieder normalen Zuständen im Wirtschaftsleben entgegengehen.
LZternrrsches.
— „März", Halbmonatsschrift für deutsche Kultur. Herausgeber: Ludwig Thoma, Hermann Hesse, Albert Langen, Kurt Aram. Erstes Junihest 1908. Preis 1.20 Mk., im Abonnement: das Quartal (6 Hefte) 6.— Mk. — Verlag von Albert Langen in München. Die Frage, ob die drei i in Hb er al en Parteien die parlamentarische Frak- tiynsgemeinschaft zu einer festen $arteigemein* schäft umbilden sollen, erörtert Conrad Haußmann, der bekannte süddeutsche Politiker, in seinem Artikel „Parteiverschmelzung ?" im ersten Juniheft des „März" und kommt zu dem Ergebnis, daß die Voraussetzung einer Verschmelzung eine grundsätzliche Beratung über die Grundlinien der Parteipolitik sein müßte. Vor dem Entschluß müsse das Programm da sein, auf Grund dessen man sich zu einer Partei verschmelzen könne. Zn der wichtige en nrnerpoliüschen Frage, der Reichsfinanzresvrm, nimmt der Reichstagsabg. Dr. Heinz P o 11 h o f s in seinem Artilel „F i n a n z r e f o r m u n d"B l o ck f r e i s i n n" Stellung. Er hält diese Frage der Finanzreform für die größte Ausgabe und Belastungsprobe der liberal-konservativen Paarung und befürchtet, daß die Blockfinanzreform keine grundlegende Aenderung des Finanzwesens, sondern nur eine Aenderung des Freisinns bedeuten wird. Von allgemeinem Interesse wird der Aussatz „Vom Selbst der Pflanzeri" von R. H. France, dem bekannten Vorkämpfer für „die Pflanzenseele" fein, indem er an einer Reihe sehr interessanter Beispiele den Beweis bringt, daß die Pflanze nicht seelenlos wäre. D^er bekannte Shakespeare- forscher Avonianus führt in seinem Aufsatz „Shakespeare als Geschäftsmann" auf Grund seiner sorgfältigen Untersuchungen das Märchen, Shakespeare sei ein skrupelloser Geschäftsmann gewesen, ab absurdum. Graf de Pourvour- ville, der von der französischen Regierung zur Erforschung der Opiumfrage nach China geschickt wurde, bringt uns in seinem interessanten Artikel „China und das Opium" den Nachweis, daß die in Europa allgemein herrschende Anschauung von der schädlichen Wirkung des Opiumrauchens für die gelbe Rasse keineswegs zutreffe. Ferner bringt das Heft die Fortsetzung der Erzählung „Karl Ulsfsson und seine Mutter" von August Strindberg, eine Novetlette von Thomas Mann „Anekdote", einen kritischen Essay von Fritz Wittels über „Jung-Wien" und einen geistvoll geschriebenen Beitrag „Der Komfort der Zeit" von Professor Georg Landsberg. Von den zahlreichen Rundschau- und Glossenartikeln werden besonders interessieren: „Elsässisches Blut des Kaisers" von Dr. Otto Freiherrn von Düngern, „Der Student und die Politik" von Tr. Leon Zeitlin, „Goethe oder Erler?" von Karl Schloß, der
sich mit der dekorativen Ausstattung der Faustaufführung im Münchener Künstlertheater befaßt, Gotyus, „Nachklänge von der Donau" und Tarub, „Olle Kamellen", eine vernichtende Kritik der neuen mecklenburger Verfassung.
Börscn-Wochenbericht.
Frankfurt a. M., 5. Juni.
Die Reichs bank ist mit ihrem Diskont nun endlich znrück- gegcmgen, aber nur um em halbes Prozent; ihr Satz beträgt jeßt 47, Prozent. In Oesterreich hat man einen Lnnkdiskonto von 4 Proz., in Holland, Belgien und der Schweiz einen solchen von 37, Proz., Frankreich hall an dein Zprozentig.n Bankzinsfuß seft und die englische Bankrate beträgt 27, Pro-., ja man rechnet sogar mit der Möglichkeit, daß tue Bank von England noch in diesem Monat aus 2 Proz. zurückgehen werde. Bei uns ist also der Zmsiuv verhältnismäßig immer noch recht hoch. Auch im Hypotheken- q e i d) ä f t macht sich dies geltend, unter 41/, Proz. sind selbst auf einste Objekte Hypothekengelder nicht zu haben, die Hypothekenbanken vergeben solche nicht unter 4 , Proz. unter Berechnung cmer Abschlußvrovision und auch für Kommunaldallehen werden noch hohe Sätze bewilligt. Ist somit Geld bei uns immer noch recht gefragt, so ist dock) wenigstens die starke Spannring aus dem Geldmarkt behoben. Tas A n l a g e g e s ch a s t an der Börse kommt ebenfalls langsam rvieder in Flr>ß. Tas Konsortium für die Uebernahme der' 4prozeiftigen Neichsanleihe utid Preußischen Eonjols hat die ß7,prozentige Titres, die es vor der Emislton zur Stützung des Marktes ausnehmen mnßle, inzwischen veiterbcgeben. Ter Ausverkauf der 3prozenligen Titres wurde schon vor einiger Zeit durchgeführt und auch die Bestände in 4proz. Titres haben weiter abgenommen. Es geht mit dem Berkaus langsam, aber allmählich ivird er durchgesührt, nur muß mit Neiienussionen am deutschen Markt vorsichtig zr, Werke gegangen werden. Bon der Beteiligung an ausländischen Enrissionen, orvert dabei eine Plazierung am deutschen Markt in Frage kommt, muß unsere haute banque sich vorerst noch enthalten, denn unser Markt bedarf weiter der Schonung. Tas neue Börfengesetz, welches inzwischen in Kraft getreten ist, hat daran noch nichts geändert. Zwar wird die Spekulation, nachdem in Montaii- und Jnduslriepapieren rvieder Terminabschlusse gemacht werden können, weniger Mittel in Anspruch nehmen als bisher, ' ober da die Spekulation gegenwärtig üderhaript nicht stark engagiert ist, so fällt dies jetzt wenig ins Geivicht. Tie Spekulation von Profession benützte die Eröffnung des Termingeschäfts in Montanpaptercil zu Blankoabgaben, weil sie sich sagte, daß die gegenwärtige ungünstige Lage der 'Montanrndristrle in den Kursen der betreffenben Werte nicht genügend zum 'Ausdruck gebracht fei, da ihr inbefien aus dein Publikum heraus keii: Sukkurs geleistet ivurbe, so entschloß sie sich vielfach schon wieder ztr Rückkäufen. Vorläufig liegt, wie wir vor acht Tagen an dieser Stelle ausgesührt haben, die Industrie noch recht ungünstig. In A m e r i k a wurden inzivischcn die Siahl- ureife herabgesetzt, aber Gießerei-Eisen hat sich cm wenig befestigt. Tw Zuversicht, daß Amerika doch einer langiamcn Besserung ent= gegengebt, bleibt bestehen. Auch der französische Hanbelsmunster- hat sich einem Interviewer gegenüber in diesem Sinne geäußert. Er erkannte an, dc.ß die Hanbelsbilanz des ersten Quartals des laufenden Jahres direkt ungünstig sei, beim die Einfuhr ist um 33 Millionen, die Ausfuhr mit 93 Millionen Franks gegen das Vorjahr zurückgeblieben, ober die jüngsten Berichte feien etwas günstiger, weil Anienka, bo5 76 seiner Bestellungen rückgängig gemacht hatte, jetzt erneute Kauflust zeige. Auch die A u n a h m c Der 9t o t e n r e f o r m durch den Senat kommt Amerika zustatten ; ändert sie an den Grimdlagen des amerikanischeir Währungssystems auch wenig, so ist damit wenigstens für Noiltandszelten etwas gewonnen. An der hiesigen Börse haben die Kurse m der letzten Woche sich umvesentlich verändert, 3 und 37, prozenttge deutsche Fonds geivannen Bruchteile, auch fremde Fonds hielten sich fest. Bankaktien verloren fleme Bruchteile, amerikanische Eisenbahnaklie >l befestigt, M o n t a n p a p i e r e meist 2 bis 4 Proz. niedriger. Von onbcrcit I n d u st r i e p a p i e r e u verloren Steglitzer Photographische auf die ungünstigen Mitteilimgen in der Generalversammlung 16 Proz., Kunstseide 7 Proz. Prwat- diskonto 37s Proz. __
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