Dienstag 7. Juli 1908
!r. 157
Drittes Blatt
Erscheint tSgNch mit Ausnahme deS Sonntags.
Getreide am
Es stellten sich die Preise
Weizen
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Getreide-Wochenbericht
(-
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207
( + 2 ’/2)
Frankfurt a.M. 212'/,
iianzen entstanden sind. In Deutschlai,d machen sich die Folgen Ihr Trockenheit außerdem sehr empfindlich bei den Hackiriichten
Juli
ff
Wetter
ff
1908
A
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Bew. Himmel
Sonnenschein
747,4
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+ 20,7 ° C.
Höch
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am 5. bis
Niedrigste
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Sept. 197.75 (— 8.o0). Juni 179.75 (-f- 4.05). Juli 133.30 (- 2.10).
Sept. 181.00 (-{- 2 00), 163.75 (— 0.25) Mt.
160 151
156 177
159 160
158 161 176
164 166 170
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6.
6.
7.
158. Jahrgang
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letzten Markttage:
Königsberg Danzig Stettin Posen Breslau Berlin Magdeburg Halle Leipzig Rostock Hamburg Hannover- Düsseldorf Köln
746,9 19,9
746,7 | 15,3
Die „Gießener ZamiUenblStter- werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kretsblott für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Zelt, trogen*’ erscheinen monatlich zweimal.
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Haler 152 (-+- 153 (-
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Süd-Anlage 7
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Märkte.
SDlui 11 u e11 d)t. Auf heutigem Wochen-
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Werten HunbiM von teile twbenit mit, bau
MmMmm dar nach hier ammittaN 43 habe ntib bitte um WoblwoUen. Mi orau CcrtcL
lichkeiten gerechnet hatte, so ergab sich die Notwendigkeit stärkerer Deckungen. Auch Roggen ist in andienungssähigem Zustande nur icbr mäßig vorhanden, während das Fehlen russischen Angebots stärkere Kauflust für Herbsllieferung hervortretcn ließ. Haler findet namentlid) in guten Qualitäten mehr Beachtung; im Lieferungs- geick;äst bestand infolge ungünstiger Ernteaussichten für Herbst lebhaftes Interesse, so daß diese , Sicht zeitweise 4 Mk. über Juli bewertet wurde. Unverändert fest lag Futtergersle und Mais, worin
Liverpool Juli 160.00 (-s- 4.60). Chicago
Roggeu: Berlin Juli 191.25 (-s- 1.75).
Hafer: Berlin Juli 160.25 (— 2.75). Sept.
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unerkbar; auch haben sich die Körner bei Roggen weniger günstig ilrvickelt, als nach der Blüte erwartet wurde, stellenweise ist 9lot= i' t eingetreten, so daß man sich auf Enttäuschungen beim Erdrusch : afet zu machen haben dürste. Nach einer seitens der Preis- nichtrslelle am 1. Juli vorgeuommenen Erhebung stellt sid) das (l-aussichtliche Ergebisis von Roggen im Verhältms zu einer ixtelernte (= 100) aus 10u,8 Prozent. Die in den letzten Tagen ulgten 9iiederschläge ivaren kaum ausreichend, um den stark ver° nieten Boden zu lockern; andererseits könnte die regnerische i iterung bei längerer Dauer eine Verzögerung der Roggenernte, i^licherweise and) eine Schädigung der Qualität zur Folge haben, it Jnlande sind nur noch geringe Bestände vorhanden, und da c) im Anschluß an die festere Haltung des Auslandes namentlich Weizen mehr Interesse zeigte, waren die Importeure in der age, ihren Besitz an ausländischer Ware zu verringern. Da man jcx gerade auf diesen Weizen zur Ersüllung offener Juli-Verbind-
Rotationsdruck und Verlag Der Brühlfchea Unwersiläts - Buch- und Steindruckerei.
R. Lange. Gießen.
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Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag,' 6L Redaktion: 11? *aL-sibu AnzeigerGießen.
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Das Tagesgespräch Giessens
bilden
Roggen 1 (+
Meteorologische Beovacht«»gen der Station Gießen.
Gieße», 7. Juli.
markte kostete: Butler pr. Psd. 1.10—1.20 Alk., Hühnereier 1 Sl. 7—8 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Käsemalle 2 St. 5—6 Psg. Erbsen p. Pfd. 18—24 Psg., Linsen p. Psd. 25—40 Psg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Alk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Alk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Gänse pr. Pfd. 00—00, Emen pr. Stück 1,80
aber kein größeres Geschäft zustande kam.
für inländisches
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selder Mk. 21.00—22.50, Hafer 16.75—17.50, Mais Mk. 15.90—16.00. Weizenmehl Mk. 30.00—30.50, 00—00, 2. Qualität Mt. 29.00 bis Alk. 29.50, 3. Qualität Mk. 27.00—28.00, Roggeumehl o
Alk. 29.75—30.00,1.Qualität Mk. 28.75—29.00, Weizenkleie 'Ulf. 11.50 bis Mk. 11.75, Roggeukleie Mk. 12.25—12.50. Maiskeime Mk. 10.90 bis 'Mk. 13.10, Franken, Pfälzer, Ried Alk.00.00—00.00. Alles per 100 Kg. ab hier.
le. Franks urt a. M., 6. Juli. (Teleqr. Orig.-Bericht des „®ie6. Anz.".) Anitliche Notierungen der heutigen Viehmarkt- preise. Zum Verkause standen: 532 Cdifeix, 225 aus Oesterreich 70 Bullen, 8 aus Oesterreich, 1101 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 383 Kälber, 173 Schafe und Hämmel, 1535 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 0 Schaflämmer. Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1 Qualität 76—79 Mk., 2. Qualität 70—74 'Mk., 3. Qualität 58—62 Mk.; Bullen: 1. Qual. 70—72, 2. Qual. 66—68; Kühe 1. Qualität 72—74 Mk., 2. Qual. 62—64 Mk., 3. Qual. 44—46 'Mk., 4. Qual. 00—00 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlachtgewicht : Kälber 1. Qualität 93 bis 95 Psg., Lebendgewicht 55—56 Psg., 2. Qualitäi 85—92 Psg., Lebendgcivicht 49-53 Psg., Schlachtgew 70—75 Psg.; Schafe : '1. Qual. Schlachtgew. 82 bis 00 Pfg., 2. Qual. 74—76 Psg. Schweine: 1. Qual. 65—66 Pf., Lebendgeivichl 51—51,5 Pf., 2. Qual. 64-00 Pf., Lebendgewid;t 50,5—00 Pfg., 3. Qual. 56—58 Pfg., Lebendgeivid)t 00-00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh gut, Ueberstand unbedeutend; bei Kleinvieh: Kälber gedrückt, Schafe und Schweine gut, Ueberstand keiner.
— Kartoffel markt -Berid)t vom 6. Juli 1908. Saarlouis: Rote Daber 0.00—0.00, andere rote Sorten 2.50—0 00, Magnum bonuni 0.00—0.00, weine runde 2.50—0.00. Gelbfleischige, blaue 0.00—0 00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0 00. Maunhei tu : Rote Daber 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00-0.00, Magnum bonum 2.40—2.50, weiße runde 0.00 — 0.00. Gelbfleischige, blaue 0.00—0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0.00. Frankenthal: Rote Daber 0.00 0.00, anbere rote Sorten 2 50—0.00, Magnum bonum 0.00—0.00, weiße runde 0.00-0.00. Gelbfleischige, blaue 0.00-0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0.00. Dortmund: Rote Daber 0.00-0.00, andere rote Sorten 0.00—0.00, Magnum bonum 3.20—0.00, weiße runde 0.00-0.00. Gelbfleisd)ige, blaue, 0.00—0.00, rote 2.20—0.00, weiße 0.00—0.00,
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für ivberhefsen
bis 2,20 Alk., Lchsenfleisch pr. Psd. 78—86 Pfg., Kuh- nnd Dlinbfleiid) pr. Pfund 74—76 Psg., Schweinefleisd) pr. Pfund 60—76 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd.
80 Psg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70—80 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 70—84 Psg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 6.00—7.00 Alk., Zwiebeln pr. Ztr. 8,00—10,00 Alk., Milch per Liter 20 Psg., Weißkraut per Stück 0—00 Psg., per Zentner Alk. 0.00—0.00. — Aepfel per Ztr. 10—25 Mk., Birnen per Ztr. 10—25 Alk. Nüsse 100 Stück 50—00 Psg., per Ztr. 0—00 Alk. Kirschen per Pfd. 0,25—0,35 Alk. Marktzeit von 7—1 Uhr.
ic. Frankfurt a. M., 6. Juli. (Orig.-Telegr. des „Gieß. Anz.") Amtliche Quotierungen der heutigen Fruchtmarklpreise., Weizen Alk. 20.75—21.00, 'Kurhessischer Alk. 20.75—21.00, La Plata Alk. 23.80—24.25, Kansas Alk. 23.00-23.50, Roggen (hiesiger) Alk. 18.75—19.00 Gerste (Wetterauer) Alk. 20.75—21.75, Franken-
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Landwirtschaft.
— Vom Alsselder Pferd e- und Fohlen markt. V in den verflossenen Jahren, so wird auch dieses Jahr wieder in ibinbung mit dem am 27. Juli in Alsfeld stattfindenden Prämien- nickte ein Pferde- und Fohlenmarkt abgehallen ivcrden. Unter- i hmer der Veranstaltung sind der Landwirtschaftskammer-Aussd)uß m Oberhesien, der Landeszuchtverein und die Stadt Alsfeld. In Hegenfommenber Weise haben diese, sowie der Kreis und andere ,) rporationen Mittel im Betrage von ca. 1600 Mark flüssig gemack;t, ic vorzugsweise zur Prämiierung von Pferden und Fohlen Ver- >e ibung finden werden. Nach den Prämiierungsplänen werden tr Pferde im Besitze von Händlern ca. 300 Mark und für Stuten ! ni Fohlen im Besitze oberhessischer und auswärtiger Züchter i. 1200 Mark an Prämien vergeben. Die Prämiierungsklassen sind: Mutterstuten mit im laufenden Jahr geborenen Fohlen oder t mehreren Nachkommen; 2. dreijährige Hengst-, ©tut-, und kallachfohlen; 3. zweijährige Hengst-, Srul- und Wallachfohlen, ici Alsfelder Pserdemarkt hat sich unter dem Einfluß der Förde- ii,g, die ihm von verschiedener Seile zuteil wird, zu einem zng- i tigen Markte entwickelt, der sowohl von Züchtern als auch von usern in stets zunehmendem Maße besucht wird.
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Springmann8Ausnahme -Tage
Während dieser Ausnahme-Tage sind trotz der bekannt billigsten Preise alle Schuh waren im Preise ermässigt.
der Preisberichtstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 30. Juni bis 6. Juli 1908.
Im Getreidehandel machte sich während der Berichtswoche en e festere Stimmung bemerkbar. In Amerika scheint die Winter- ,sn;en-Ernte den Erwartungen nicht ganz zu entsprechen; die innrer halten mit dem Verkauf zurück, und die Exporteure, die er eits größere Abschlüsse für baldige Verschiffnug vorgenommeu oben, stellen nunmehr höhere Forderungen. Argentinien folgte jtm Beispiel. Rußlaird ist mit Angeboten neuer^Ernte über
list nur spärlich am Markt, trotzdem ausgiebige Nlederschlage ne günstige Wendung der Aussichten für Sommergetreide herbei- nührt haben sollen. Tie Schätzung der ungarischen Weizenernte iinbe von 36,98 auf 36,41 Mill. Dz. ermäßigt, eine Folge der bis oc kurzem andauernden Dürre, burd) welche and) in den Ver- urnchsgebieten ernstere Schaden bei den Sommersaaten und Futter-
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