ordentliche Bedeutung für die weitere europäische Besiedelung
verlangen eine Vobnerl)Ölnmg und bessere Arbeitseinteilung.
96.501 Elektnz. Lahmeyer
99.25
220.25
die russische Nevolulivnärin,
125.70
139.90
27.40
141.80
Elektriz. Schuckert . . Eschweiler Bergwerk . Gelseukirchen Bergwerk
Darmstädter Bank Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bauk Diskouto-Kommandit. Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio-
Eisenlahn .
Gotthard bahn . . . ,
Lombard. Eisenbahn . . Uesterr. Staats bann . . . Pnnce-Henn-Eisenbahn .
April. Anfangakurse Harpener Bergwerk i.aurabütte
■um bar den E. B. 5ordd. Lloyd . . 1 ürkenlose .
. 131.20
. 113.30
. 230.50
. 197.70
do. Konsols do. Hessen Oberhessen
Aom Kampf im Sksneidergewerbe.
Der Vorstand des Allgemeinen Deutschen Arbeitgeber Verbandes für das Schneidergewerbe schreibt uns:
208.25
223.25
Die A ussperru n g im Schneidergewerbe soll bis jetzt in 89 Städten gegenüber 10,000 Gehilfen durchgeführt sein.
85.50 96.40
85.55 94LO 95 10 99.25 98.85
94.50
10-.75 67.20
68 30 90.80 91.90 93.50
141.— 49 60 85.25 65.75 96.60
das Schutzgebietes, da sie dem fruchtbaren, wasserreichen, zum Farmbetrieb und zum Teil auch zur landwirtschaftlichen Kultur besonders geeigneten Otavi-Tal die Eisenbahnverbindung mit der Kolonie und der Küste verschafft.
136.30 . . 230.50 . . 170.- . . 172.75 . . 145.80 . . 213.30
vermischte».
• Berlin hat seit 1905 um 100 000 Einwohner zugenommen und zählt jetzt 2 100000 Einwohner ohne Vororte.
* Der Mörder von Beuthen. Die Untersuchung gegen den Schlächter und Speisewirt Liberka in Beuthen hat eine überraschende Wendung genommen. Liberka g e st an d ein, den Mord an dem Arbeiter Joseph Bronn er, den sog. Heumarktsmord", begangen zu haben; außerdem gestand er ein, in den letzten Jahren noch drei weitere Morde in der Umgegend BeuthenS verübt zu haben. Die Angaben Liberkas stimmen mit der Wirklichkeit überein. Die Mordtaten, bei denen die Ueberfallenen erstochen oder erschossen worden sind, blieben damals unaufgeklärt, obwohl die Leichen bald nach der Tat aufgefunden wurden. Das Motiv aller Taten ist in der Rachsucht Liberkas zu suchen. Dieser gestand ferner ein, er habe sich in den letzten Wochen mit den Gedanken getragen, auch seinen Schwager zu ermorden, sei aber an der Ausführung der Tat durch seine Verhaftung verhindert worden. An amtlicher Stelle in Könitz wurde mitgeteilt, daß sich in den Akten über die Konitzer Mordaffäre der Name Liberka überhaupt nicht finde. Auch in den Gefangenenlisten stehe ein solcher Name nicht.
* Bochum, 4. April. Ueber eine für Juni' geplante italienische Ausstellung für Rheinland und Westfalen werden aufsehenerregende Mitteilungen veröffentlicht. Danach sind alle mitgeteilten Unterstützungserklärungen der italienischen Regierung gefälscht gewesen. Ebenso die angebliche Mitteilung der Königin-Witwe von Italien, der Ausstellungseröffnung beizuwohnen. Tie Gewinnung der westdeutschen Industrie zur Beschickung der Ausstellung soll auf Grund gefälschter Urkunden und Dokumente erfolgt sein. Das Ausstellungslokal ist geschlossen. Der geschäftliche Direktor der Ausstellung, ein angeblicher Professor Rosa, ist flüchtig. Eine Untersuchung stellte Fehlbeträge von erheblicher Höhe fest. Der Flüchtige bezeichnete sich als Mitglied der Universität Palermo. Weitere Nach- forschungen ergaben, daß Rosa überhaupt kein Professor ist, sondern ein italienischer Hochstapler. Der Pseudo-Professor hatte Eingang in die ersten Handels- und Jndustriekrelse Deutschlands gefunden und mit Hülfe dieser Verbindungen den großartigen Ausstellungsschwindel inszeniert.
* D a s behexte Rindvieh. Die Bauern und Gutsbesitzer in Schönfeld bei Pillnitz a. d. Elbe hatten seit langer Zeit Unglück in der Viehzucht. Um dem Einhalt zu tun, verschrieben sie sich den /Wunderdoktor" Müller aus Sadisdorf im Erzgeb., der denn auch für teueres Geld allerhand Hopuspokus trieb, denn darüber waren sich alle klar, das Vieh war „verhext-. Den Gutsbesitzer Philipp brachte Dlüller in den Ruf des Unheilstifters, eines „Hexenmeisters", sodaß dieser sich nicht anders zu helfen wußte, als den Klageweg zu beschreiten. Ter Redakteur einer Zeitung, die über solchen Hexenglauben Glossen machte, wurde von dein beleidigten Ortsrichter und dein Gemclndevorstand ebenfalls vor den Kadi zitiert, aber freigesprochen, weil nachgewiesen wurde, daß tatsächlich die Schönfelder Bauern an die „Verhexung' ihres Viehes glaubten. Bei einem Gutsbesitzer in Reitzei. darf, deffen Vieh ebenfalls verhext sein sollte, halte der „Wunderdoltor" den Stall versiegelt und über dem Eingang ' ein hölzernes Kreuz angebracht, um dadurch das Eindringen \ böser Geisler zu verhindern.
Eisenbahn wird die Länge von etwa 100 Kilometer erhalten * Der „willige Stadtrat". Nach dem die drei in I SyOVt«
und ohne jede staatliche Unterstützung gebaut werden. Mit Itzehoe als Stadtrat präsentierten Herren sämtlich zurück- •• E in Vorkämpfer des N a d f a h r syo r t s. erheblichem, strategischem Wert bei etwaigen Unruhen im getreten sind, wird im Inseratenteil einer dortigen Zeitung Majer-Leonhard, der Direktor der Adlerwerke vorm. H.
Norden des Schutzgebietes, verbindet diese Linie eine außer- folgendes bekannt gemacht: „Gesucht sofort ein williger ^r, F^uk'urt a ähriges
„Ltadtrat . Meldungen sind zu richten an den städtischen werblichen Kenntnissen ausgerüstet, tratet- nach Ableistung seines
Arbeitsnachweis Itzehoe." einjährigen Militärdienstes und seiner Beförderung zum Reierve-
* Eine He i ra t s l u st i g e. Zweimal Witwe und zwei- Offizier 1882 in das Velozinedgeschäft des Herrn H. Kleyer ein, das mal Braut in der Zeit eines Jahres gewesen zu sein, bürfte damals in /eis=r ■ er1s^ ^m>te Jtonix m?’e 25jährige Tätigkeit ,r c p ° . -v’ M . •' ' ■?. ,, Maier-Leonhards tu diesem Werke von Weltruf ist es, die öffeim
wohl selten Vorkommen. Diesen Rekord erreicht nu haben, lick)? Anerkennung verdient. Im Jahre 1886 wurde er zum 1'ro- kann sich eine Frau in Remscheid rühmen. Voriges Jahr kuristen und im Jahre 1895 zum Direkior der Adlerwerke ernannt, starb ihr Ehegatte. Nachdem sich diese heiratslustige Witwe! An dem Siegeszug des Fahrrads hat Majer-Leonhard neben seinem' nach einigen Monaten wieder verheiratet hatte, wurde sie im §£e.f hervorragenden Anteil. Wie für das Fahrrad, so selste später Januar abermals Witwe. Dach auch dwsesmal n>«hrt° dar ÖÄiÄSÄ Witwenstand nicht lange und vorige Woche wurde wiederum deutschen Automobilindustrie.
haben, zu deren Zwecken es gehörte, die Vollziehung von Gesetze,, UCt Avril ist von A:rer5 !;er bsrulen.
durch ungesetzliche Mittel zu verhindern. Ferner sollen die Ange L seine Launen aller Welt aerälirlid) werden und -Jlhüc
flapien verichledene Klassen der Bevölkerung zu Gewaltiäugkeuen Erkältungen, aus denen ernuere Komplikatümen enMLlien
gegeneinander ausgereizl haben. können, Hervorrufen. Alle Einflüsse der Witterung aber
— iaiiann Leontrew, die russiiche Revolutionärin & schaden dem nicht, der sich vernunstig kleidet und vor allem
orts erfolgter Wiederaufnahme der Arbeit in gegenseitiger AuA- spräche friedlich »und ohne weitere Anwendung von Machtmitteln zu erledigen.
Zu unserem Bedauern und zum Nachteil einer baldigen Beilegung der Streittgkeiten lernte die Gehilfenorga- nisalion bis heute )edwelche Würdigung dieses durchaus ver- wittelnden Vvtrichlages ab, ohne ihn auch nur zum Gegenstand einer Rückäußerung zu machen. Dadurch verlängert die Leitung des Gehilfenverbandes einen Kampf, der unseres Erachtens eine beiderseits befriedigende Lösung finden könnte, wenn von dieser Seite die gute Absicht unserer Vorschläge erkannt würde, zumal wir jede Garantie übernehmen können, daß in den neuen Tarifen keine Verschlechterung der Lohn- und Arbeitsbedingunge n enthalten sein darf; wir können dies um so leichter versichern, als die meisten der neuen Tarife erhebliche Aufbesserungen aufweisen und nur wenige mit Rücksicht auf die ohnehin an der Höchstgrenze angelangten Lohnsätze bescheidenere Zulagen gewähren konnten.
In einer Reihe von Situationsberichten, die von der Ge- hilfenschast der Presse übermittelt wurden, ist die Behauptung enthalten, das, die Gehilfen von Seiten der Arbeitgeber über ihre Wünsche hinsichtlich der ferneren Gestaltung der Lohnbedingungen nicht gehört wurden und sie sich dem Willen des Arbeitgeberverbandes bedingungslos unterwersen sollten, ohne an irgend oelchen Besprechungen, welche zur Regelung örtlicher Angelegenheiten erforderlich wären, teilnehmen zu dürfen.
Demgegenüber sehen wir uns veranlaßt festzustellen, daß alle direkt beteiligten Ortsgruppen unseres Verbandes die ihnen schriftlich überreichten Forderungen der Gehilfen geprüft und ihnen mit Rücksicht auf die VerteuerungderLebensmittelpreise in wohlwollender und entgegen kommender Weise Rechnung getragen haben: sie übertrugen gleichzeitig ihre Gesamtvertretung dem L)auptvorstände unseres Verbandes, um dadurch eine einheit-
wird ihre 3 Vr jährige Slraie nv der Aargau'jchen Slramnstul llic ülJUC ^ai)o ächte Sodener Mineral-Pastillen ausgelst.
Schloß Lenzburg ab bi i; n, die auf einem Heilen Hügel wie eine Gegen Erkältung immer J-ayo achte Sodener — das kann
kleine Festung liegt und deshalb besondere Sicherheit bietet. Tie I oenug enipragen. „Fans ächte Sodeners
Berurleilie wird wichs.«Tag. von Thun Ooriijm gevrachl werden, *“ * Ä
Frank fnrter Börse. 5. April. 1.15 Uhr. Reichsanleihe
liche Beilegung der Differenzen mit dem Zentralvorstande der
Gehilfenschaft zu wnöglichen Bon dieser Seite wurde jedoch VUH ^uucllvuuuuulclt ut UCH ueiu ^empci.
jebc ^^^uoltche B e Handlung der schwebenden ryragen mit i)ofer Felde bet Berlin hat der 15 jährige Cohn des Kondttoreibe-1 _______
^ßDl raUL«n £lrt'- 0 ElEhnt. sjtzers Neymond einen Selbstmordversuch begangen. Er schoß sich In der JohanneSkirche
. £««« bemerken wir, dass wir den Wett emes dauernden eflie juuiel in die rechte Wange und verletzte sich schwer. Er gibt Vormittags 9'/, Uhr- Pfarrassistent Ste'iner
toii^e fcbing^ 8ber^©ehil?fenSaftIdii6b^ wegen schlechter Behandlung begongen zu haben. - Konfirmation der Kinder ans der Johanne'sgemeinde, iw
KSbt ne r bJ na e^n nrfirbS?'bie ^,n f S e r J r jl£ut,0 m "bNunfal 1, von dem die Kinder und Anschltiß daran Feier des heil. Abendmahls.
^er a^enfeitiaeV An?rkennnna dcr Oraaniiation voll und aan! «*ie 9hcl,te ruberen Direktors der deutschen Bank, des Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer E u l e r.
^LwZrd-n schon bJX™ l Vfi 'Crii'""a bec K°>'firm°nd°>, aus bet Lu-°-.
MS Ä - ä'-ei'on^Ä 9emÄaÄT^ «„.Utb.
^e einer gemeinsamen Erörterung bedtttsm o ltm ^ nach att^ mobtl' 'n derselben Richtung fuhr, übercholt und stieß dabei Nächsten Sonntag, den 14. April: Konfirmation der Kinder - -- 9 ' .Morrermrg oequrr.n Witten, nach all.r- ne<ien einen Trager der elektrischen Straßenbahn mit solcher Ge- aus der Lnkasgemeinde und Militärgemeinde: im Anschluß daran
walt, daß es vollkommen demoliert und die Insassen teilweise Feier des heil. Abendmahls. Die Beichte dazu wird Samstag den schwer verletzt wurden. — In Braunschweig hat sich die Frau 13. April, nachmittags 2 Uhr, gehalten.
des Arbeiters Jagermann aus Furcht vor einer Strafe wegen ------------
Diestahls mit ihrer 14 jährigen Tochter und ihrem halbjährigen Katholische Gemeinde.
Söhnchen in der Oker ertränkt. Die Leichen wurden ge'unden. Samstag, den 6. Aprill907:
Hamburg-Amerik. Paket'. 136.50 Harpener Bergwerk. . . 207.25 Laurahütte..... 223.25
xXordd. Lloyd .... 125.70 Obeischles. Eiseu-Iudustrie 109.— Berliner Haudelsges . . 158.60
Geri^rs-aaL. 3
— Ein Opfer der Schundliteratur. Aus Barm- 3% Herzigkeit hatte ein Fuhrmann den 17jährigen Taglöhner Jak. I 3^6/» Mart. Rheine von Atainz auf seinem Fuhrwerk nach Flnchen l3-^ mitgenommen; zum Tanke stahl er von dem Wagen ein Paket mit I
e i P a ar Stiefeln und verschwand. Er nahm auf einem - ------ ... Schisse Tiensle und kam erst im Atärz wieder nach Acainz, stahl em 4^ä Gestern Goldrente. . Fahrrad auf dem Kaiser Karl-Ring und fuhr damit beim. 1Oesterr. tSilberrente Dort entfernte er Bremse, Satteltajche und Nummer und strich bte 4% Ungar. Goldreute . . Felgen des Rades weiß am Am anderen Tage wurde er, als er 4% Italien. Rente . . . durch die Rheinallee fuhr, von einem Kriminalschutzinaml ange- 3% Portugiesen Serie I . hallen. Er gab einen latschen Namen an und wurde lestgenommen. 3-6 Portugiesen „ III In der Verhandlung vor dem Schöffengericht am letzten Dienstag I 4^% russ.Staatsanl. 1905 erklärte feine Muller, die zu feinem Beistand erschienen war, daß l-t^ ' o Japan. Staatsanleihe er durch Lesen von Räubergeschichten und Sch und-\4% Couv. Türken von 19U3 r oman en verdorben sei. Das Gericht verurteilte i^n gu Türkenlose.....
over Wochen Gefängnis. It-6 Griech. Monopol-Anl.
h. Raj fei, 4. April. Die Strafkammer verurteilte die Ehe-I ^-6 äussere Argentinier . f r a u eines hiesigen Ren tiers wegen Ai a j e st ä 1 s -1 3°/0 Mexikaner . . beleidigung zn 2 M 0 naten Gefängnis. I 4-4 °/0 Chinesen ....
Trier, 4. April. Ein Sergeant des 29. Jnfanteriereqi- Aktien -
ments weigerte s ich als P r 0 t e ft a 111 den Befehl auszu- Bochum Guss ...’.. fuhren, in der katholischen G a r n l s 0 n k i r ch e die Ordnung Buderus E. W ainrechtzuerhallen nut der Begründung, er fühle sich innerlich ver- Tendenz: fest letzt, einem Gottesdienst Andersgläubiger beizuwohnen. Tas Berliner Börse 5
Kriegsgericht verurteilte ihn wegen G e f) 0 r j a m s v e r ro e i = v u .J.Ä
gerung zu drei Wochen Mitt-larrest. I L * ' ‘ ISH?
Beuthen, 4. Aprlll Ein neuer großer p 0 l n i s ch e r © e =■ k ' ' * oon 50
Heimbundprozeß wird demnächst vor der hiesigen Straf- emsene ^aiix. • • • • ^V.—
tammer verhandelt werden. Angeklagt sind aroölf iPhtfllieber t>es ^^tmunder-Umon C. . . 77.o0
Sokolverems in Schoppimtz. Tie Augeklagleii, denen die Anklage- ^esanei tfanfc . . . 145.70
schritt bereits zugeslelll ist, sind beschuldigt, zum Ungehorsam gegen tendens: lest.
ö e Gesetze auigeiordert und an einer BerbiiidiMg leilgenonunen zu I - -~---- - -—
Hochzeit gefeiert. Innerhalb 14 Monaten hat die Frau also ------— . ,,r,mi 1 ■■■ =5«
den dritten Mann. LLTrctzliche Na cd richte^
* Kleine Tagesi-bronik In einem postlagernd in Würz- Evangelische Gemeinde.
b n rq eingetroffenen Paket wnrde die L e i ch e eines nellgeboreneii k pn c 91 n r ; r /qa?.
Kindes gefunden. Tas Paket war am 27. März in Frank- In'der Stadtkirche
»urs’,a"v- .au'<'eciebr?" worden. Die Seklin» der Leiche des Nachmittags 2 Udr: Beichle. Warrer Schwabe. Kindes, die in zivei Frauenhemden eingewickelt war, ergab, dap 13 bcv etnfiflintcSftrAr
Dn5 Kmd nach der ffiebnrt «ekbt bat. Vermutlich ist es erwürg, NachnntiagS 2 Uhr: Beichte Viarrassistent Steiner, worden. Die Adressen des Absenders und Empfängers sind singien. _______ 11
— Der amerikanische Alilliardär R o ck e f e l l e r hat der Stadl Sonntag, den 7. April 1907;
Eleveland seine großen Besitzungen in Forest-Hill als (Äe- Qu a s i m o d o g e n i t i.
schenk vermacht, unter der Bedingung, daß sie als öffentliche Kollekte für die Armen.
Parks dienen sollen. Er hat ausrerdem zwei Diillionen Dollar! cWU'-iren».
gespendet zur Instandhaltung dieses Besitztums. Unter den weiteren <y„
ä“ä re“*,01 b'SAetf,a,“!S 00x Vormittag? 9*', Uhr Kanfirmat.an der Kinder aus der u? b n f “ n®, ? *hn,a f-6-' rott Tanzlokalen, und Marknsgememde. Feier des heil. Abendmahls. Pfarrer Schwabe.
Legung von <-traßenbahnlmieii m den Parks. -Auf dem Tempel- Abends 6 Uhr: Pfarrer D. S ch l o s s e r.
Arbeiterbewegung. SS um 5 U6r unb abenbä "m 8 U(>t:
— Mit einer allgemeinen Aussperrung sämt° ' 'Sonntag, den 7. April: licher organisierter Holzarbeiter Deutschlands Weißer Sonntag:
ist am 1. Mai zu rechnen. In der m Dresden statlgehabten Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. ^ n ralversammlung des Arbettgeber ° Schutzverdandes für das um 7 Uhr: Tie erste heil. Messe, vor und in derselbe.,
n bqrf«an« bis zum Austeilung der heil. Kommunion.
0. Apiil mit den an der Auswerrung beteiligten Verbanden eine „ Um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe.
nn'niS» 5 Zste be§c 11 Vormittags um 9*/o Uhr: Hochamt mit Predigt. Feier der Erste»
anzusehen und dap damit der Vertrag sem Ende erreicht habe. ' hl. Kommunion der Kinder.
Berlin, 4. April. Mehr als 4000 ausgesperrte Berliner Nachmittags um 3 Uhr: Andacht mit Segen.
Holzarbeiter waren heute versammelt, um zu den neuesten -
Beschlüssen des Arbeitgeberschutzverbandes Stellung zu nehmen.
Nach dem Bericht des Gauleiters sind gegenwärtig in Groß-Berlin I ... wlBigefwiWS*
rund 5600 Holzarbeiter vom Streik, bezw. von der Aussperrung ^ür Form unb Inhalt «uu ...i . .. . c Rubrik stehenden Artikel betroffen. Ter Beschluß der Arbeitgeber, die Aussperrung mif übernimmt die Redaktio > i' : ' ^blikurn gegenüber keinerlei iu eitere 28 Städte tm Deutschen Reiche auszudehnen, sei _ , Verantwortung.)
bisher nur in Leipzig, Dresden und S p a n d a u durch- , einer Notiz zur Obmannsivahl b e 5 S a n b e 5 • geführt. Ter Kampf werde voraussichtlich von längerer Tauer l e h r e r v e r e i n s wird im „Schnlboten für Hessen" die Kandidatin sein und größere Opfer erfordern. Tie Diitlel müßten durch Extra- ' ^ormstadt empfohlen und zwar auf Grund einer Besprechung beiträge der einzelnen Zahlstellen aufgebracht werden. " von Mitgliedern aus 8 Bezirksvereinen. Dieser Beschluß findet
Köln, 4. April. In einer gestern hier abgehaltenen, zahl- jedoch in weiten Kreisen keine Zustimmung. Der Landeslehrerverein reich besuchten Versammlung sprachen die anläßlich des Verbands- $ot la 106 Bezirksvereine, und in vielen hatte man auf eine ganz tages der Maurer Deutschlands anwesenden beiden Zentral- andere Kandidatur gerechnet: auf die Kandidatur L ö f cb - Tarmftabt, vorsitzenden aus Hamburg über die bevorstehenden gewaltigen ou^ *)’e Kandidatur des Obmanns d.s Darmstädter Lehrervcreins, Kämpfe im Baugewerbe. Sie versicherten, daß trotz aller Vorsitzendeii des Lehrersängerchors. Uns scheint es, daß die gegenteiligen fölelbimgen die Aussperrung aller organisierten Kandidatur Huff nur deshalb auf b:e Tagesordnung kam, weil Lösch Arbeiter im Baugewerbe geplant fei. I ’n einem Gefühl kollegialer Freundschaft zu Gunsten des Acltereii
Dortmund, 4. April. Nach einer Meldung der „Arbeiter- eigene Kaiididatur verzichtet hat. Tas ist eine rein per-
zeitung" tritt in acht Tagen die Siebener-Kommission der Berg- jonliche Handlung Lösch's. Wir halten dafür, daß zuerst der Landes- arbeiter-Verbände im Ruhrreoier zusammen, um Stellung tebreroerem — das größere Interesse — und dann erst die perfon- gegen eine 2ll a s j e n a u s s p e r r u n g fremdländischer Bergleute hcflcn Beziehungen — das kleinere Interesse — kommt. Zu Ginnten zu nehmen. Diese sei in der letzten Generalversammlung des bev Kandidatur Lösch wird beabfiditigr, eine Obmännerveriammlung deutschen Arbeitgeberverbandes geheim beschlossen worben. Zu- nacf) Frankfurt einzuberufen, auf der dann alle Vereine Gelegenheit nächst plane man, bestimmte Distrikte, vornehmlich den M a i n g a u baben, sich ansziisprechen. Ton werden auch bte Gründe zu erfahren vorzunehmen, um nach und nach die Arbeiterorganisation -Ü sein, warum Lösch trotz seines Verzichts der Obmann unseres Lau* vernichten. I deslehreroereins werden muß.
London, 4. April. Bei der Rückkehr von britischen! E i n o b e r h e s s i s ch e r L e h r e r.
Streikbrechern aus Hamburg entstanden heute bei der ----------- ---- ■ -- ---- -------- ■
Tockstatwn Grimsby tumultuarische Auftritte. Tie 50 Ankommenden Briefkasten ÖCt BedakttSN.
Hnunfen unbOpXeHePCfSC’ Ä,Ä‘"Äfe,“e T «-g-n dak^i. L-ib-Husar°uB^m°ns
ftdi an und verursachten in^'i ff - „ L ?, fV.°„n ^"s^n sammelten Regiment Königin Viktoria von Preußen Nr. 2 in Danzig (Lanqfuhr),
Tie Polizei nahm mehrere Verhaftungen vor. -------~:--T"-----—---1——-------
Mons, 4. April. In verschiedenen Gruben des hiesigen Be- 1 eietoniSCEie EiMrSOei*lChte
.sitts sind Bergarbeiler in den Ausstand getreten. Sic | des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank ftlr Handel
I und Industrie, Giessen.


