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03/08/1907 Drittes Blatt
 
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Drittes Blatt

Jahrgang

Erscheint tSglich mit Ausnahme des Sonntags.

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Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag i esg^ 6L Redaktion:«^ 112. TeU-Adr^ An^gerGießen.

Samstag 3. August 1907

Rotationsdruck und Verlag der Brüh lachen Untversitäts - Buch- und Steindruckerei.

ffL Lange, Gießen.

Großstadtlebens entstehen, abzuschwächen sich bemühen. Wieviel ba zu tun bleibt, zeigt ein Blick in die erschreckende Statistik über die Zunahme des jugendlichen Verbrechertums. Das schlechte Beispiel der Straße zieht die jugendlichen Verbrecher heran. Auch das schlechte Beispiel im Hause. Es ist ein Mißstand schlimmster Art, daß vielfach Kinder Gelegenheit haben, das Treiben von Dirnen und Zuhältern aus nächster Nähe zu beobachten, und wohl gar vön den Eltern zu Dienstleistungen bei ihnen angehallen werden. Es hat auch lange gedauert, bis die Bestrebungen, für die sich insbesondere Frauenvereinigungen eingesetzt haben: in den Schulen zur geeigneten Zeit den Kindern sexuelle Aufkläriing zu gewähren, au den maßgebenden Stellen Anklang sanden. Neuerdings ist das preußische Kultus- ministerium der Frage nähergetreten. Soviel ist gewiß, daß in den Volksschulen die Belehrung über die Gefahren für Leib und Seele einen entschiedenen Erfolg verspricht. Je größer die Sorge um das tägliche Brot, umso weniger wird Zeit und Neigung vorhanden sein, der Erziehung der Kinder sich zu widmen. Außerdem ist zu bedenken, daß eine Auf­klärung durch Unzartheit mehr schaden als nützen kann. Die Schule erscheint am meisten geeignet für diese Aufgabe, die sich ivohl im Rahmen des schon eingesührten, zur Verteilung bestimmten Gesundheits-Merkblattes fäfen ließe. Erfahrene, die Kindesseele kennende Pädagogen werden das richtige Wort zu finden wissen.

Zur Frage der Privatbeamtenversicherung.

Die Düsseldorfer Handelskammer hat nach einem Vortrag des Herrn Erbslöh über die Versicherung der Privatbeamten folgendem Beschluß zugestimmt: Die Handelskammer erkennt das Bedürfnis einer Jnvaliditäts-, Alters- und Hinterbliebenen- Versicherungspflicht der Angestellten in Handel, Industrie und Verkehr unter angemessener Beteiligiing der Unternehmer an der Beitragsleistung an, soweit den Angestellten nicht das Gehalt gestattet, diese Fürsorge selbst zu übernehmen. Die Grenze hiersür liegt nach der Anschauung der Kammer bei einem Jahresgehalt von 5000 Mk. Angestellten, die ein höheres Gehalt beziehen, muß die Selbstversicherung sreistehen. Zugleich vertritt die Handelskammer die Meinung, daß bei dieser Versicherung die wünschenswerte Einheitlichkeit der sozialen Gesetzgebung, die größte Leistungsfähigkeit bei möglichst billiger Verwaltung, eine zweckentsprechende Organisation und die schnellste Durchführung der Versicherung am ehesten durch

Der Kamps im Baugewerbe.

Wie wenig berechtigt der Kampf nn Baugewerbe nach Ansicht der Unternehmer ist, erhellt aus einer soeben auf­genommenen Lohnstatistik. Nach den dort niedergelegten Er­mittelungen verdienten vor dem Streik ungelernte Arbeiter bei neunstündiger Arbeitszeit pro Tag 4,50 bis 4,95 Mk. = 1200 bis 1350 Mk. pro Jahr; gelernte Maurer oder Zimmerer erhielten bei voller Arbeitszeit 6,75 Mk. pro Tag, hatten also ein Jahreseinkommen von 1700 bis über 2000 Mk., arbeiteten sie in Akkord, so verdienten sie 12 bis 15 Mk. pro Tag = 3400 bis über 4000 Mk. im Jahr. Aufsichtführende Postengesellen brachten es zu einem Jahres- verdienst von über 2000 Mk. Da jetzt in Berlin auch im Winter gearbeitet wird und da bei Festhaltung der neun» stündigen Arbeitszeit es immer gelingt, die Rohbauten vor Eintritt des Frostes unter Dach zu bringen, so hat der arbeitswillige Arbeitnehmer in den letzten Jahren fast gar Feinen Lohnausfall gehabt. Die Forderung der Verkürzung her Arbeitszeit würde nicht nur die rechtzeitige Fertigstellung des Rohbaues verhindern, sondern auch den Lohn eines Bau- Landwerkers gegen früher reduzieren.

f Bestes Rohmaterial und sorg­fältige Fabrikation bedingen die wertvollen Eigenschaften von Knorr's Hafermehl als leichtver' baulichste, nahrhafte und Durchfall vorbeugende Kindemahrung.

in eindringlicher Weise auf die Gefahren der Straße aufmerksam. Diese Gefahren haben einsichtige Beobachter längst erkannt. Leider finden die Bestrebungen, Besserung herbeizusühren, geringe Unterstützung. Die Sozialdemokratie saßt in Berlin, wie anderwärts, ihre politischen und auf die Erlangung günstiger Arbeitsbedingungen gerichteten Ziele ins Auge. Dafür wendet sie ihre Agitation und die ihr zur Verfügung stehenden Mittel auf. Um die Familie, um das Schicksal der Heranwachsenden Generation, bekümmert sich die Sozialdemokratie von Parteiwegen wenig. Nur soweit die Erwerbstätigkeit der Jugend in Betracht kommt, ist die Sozial­demokratie rührig. Die bürgerlichen Kreise nehmen sich der Jugendfürsorge in der Richtung an, daß sie die schädlichen Einwirkimgen, die au§ dem dichten Zusammenhausen in den Mietskasernen, au§ den mannigfaltigen Versuchungen deS

Ausbau des Jnvaliditätsversicherungsgesetzes vom Juli 1699 zu erreichen sind.

*

Großstadt-Zugend.

Die in Berlin verübten Mordversuche an Kindern machen

politijc^c Tergesschart.

Zur Blockpolitik im Reichstage.

Auf einer glälizenden Versammlung des nationalliberalen Wahlvereins des Kreises Mettulann hielt Prof. Dr. Pa asche, der 1. Vizepräsident des Reichstages, eine Rede über die Lage der Reichspolitik. Er führte nach derKöln. Zeitung" n. a. folgendes aus:Wer die Arbeiten im Parlament genauer verfolgt hat, wird zugeben müssen, daß kleine Gegen­sätze vielfach beiseite gesetzt worden sind, daß namentlich die beiden links stehenden Parteien, die freisinnige und deutsche Volkspartei, sich allen Ernstes bemüht haben, mit dem sogenannten Block die Arbeiten durchzuführen. Ich muß es hoch anerkennen und tue dies ausdrücklich und aus vollster Ueberzeugung, daß gerade die Herren vom Freisinn manches Opfer ihrer Ueberzeugung gebracht und Bedenken gegen biejc und jene Posten zurückgestellt haben, nur um nicht an mehr oder minder untergeordneten Fragen die Politik des Blocks zu hindern. Ich glaube, die Fühlung zwischen den Liberalen ist eine viel freundlichere und bessere geworden, als sie früher war, wo man häufig um Kleinigkeiten zu Zwistigkeiten gekommen ist. Jede Partei muß dabei ein ge­wisses Opfer ihrer Ueberzeugung bringen und keine kann sagen, sie wolle mehr durchsetzen; jede muß etwas nachgeben und man muß sich auf eine Mittellinie vereinigen. Auch die Konservativen müssen nachgeben und manches opfern, wenn gemeinsame Arbeit dauernd geführt werden soll. Ich halte es für die Entwicklung für ein Glück, wenn man heute die liberal-konservative Politik aus eine gesunde Mittel­linie führen will, daß dann die Bahn frei ist.

Und wir sagen, daß nur eine versöhnende Politik die Einigkeit in unserem Volk erhalten kann und daß nur die Politik ein Segen für unser Volk sein kann, die allen großen politischen Richtungen, die auf den historisch gewordenen Grundlagen unseres Staatslebens aufbauen wollen, möglichst

Sonntag 49 Uhr

Nur Engel-Apotheke offen. §

1

Entwaffnung der Koreanischen Armee.

Soeul, 1. Aug. Mehrere hundert Koreaner versammellen sich bei der großen Glocke, nachdem die Ent­lassung der koreanischen Garnison bekannt gemacht worden war; sie wurden von japanischen Truppen auseinander­getrieben. Die Ausgänge der koreanischen Kasernen werden von japanischen Truppen mit Maschinengewehren bewacht. 2000 Mann der Garnison von Soeul sollen heute ent» waffnet werden. Den entlassenen Soldaten wird der Jahressold ausbezahlt. Die Anordnung erstreckt sich nicht auf die Leibwache des Kaisers.

Washington, 1. Aug. Das Staatsdepartement empfing eine Depesche von Generalkonsul Thomas SammonS aus Soeul, in der es heißt, daß heute 40 Koreaner getötet bezw, verwundet worden sind. Der Zusammenstoß wurde durch die Entwaffnung der koreanischen Armee veranlaßt. Die Japaner erlitten nur geringfügige Verluste.

DieGieficncr Famtlienblätter" werden dem /Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das Krdsblatt fät den Kreis Glesien" zweimal wöchentlich. Derhessische Landwirt" erscheint monatlich einmal.

werken in Duisburg geriet ein Arbeiter unter einen mit glühenden Blöcken beladenen Karren. Er wurde vollständig verbrannt. Lin 1 8 jähriges Al ä d ch e n, in Duisburg, das mit einem Postbeamten in Essen verlobt war, stürzte sich mit seinem Bräutigam in den Rhein. Die Leichen wurden bei St. Goar gelandet. In Harburg st ü v ä t e am neuen Hasen ein Schuppen der Merckschen Guanosabrik ein. Sechs Arbeiter sind schwer verletzt worden. Prinz B o r g h e s e ist aus seiner A u t o- m o b i l s a h r t P e k i n g P a r r s am 1. August in Sarskoje ein» getroffen. Aus Paris berichtetPetit Parisienne" unter Vorbehalt, baß gestern im Aermelkanal ein Zusammenstoß zwischen einem französischen und einem deutschen Dampfer stattgesunden habe. Einzelheiten fehlen iioch. Wie zu dem Zu­sammenstoß zwischen einem französischen Schiff und einem deutschen Paketboot noch gemeldet wird, handelt es sich um den Dampfer Kaiserin Auguste Viktoria 2" der Hamburger Paket­fahrt A.-G. Der Zusammenstoß erfolgte am Freitag im Rebel. Die Schiffe erlitten nur geringe Havarien und haben ihre Reise fortgesetzt. Während der gestrigen überaus heftigen Gewitter, welche die Getreideernte in der Provinz Posen schwer schädigten, wurden sechs Personen vom Blitz er­schlagen. Der finnische DreimasterschoonerLumpar- land" von London nach Helsingsors imterwegs, ivurde bei Holms- landklit an der Westküste von Jütland heute nachmittag auf Land gesetzt, da er leck geworden mar. Der Kapitän, der Steuermann, ein Matrose und ein Koch sind ertrunken, die übrigen vier Mann der Besatzung wurden gerettet, das Schiff ist völlig wrack. Eine F e u e r s b r u n st in Antwerpen z e r st ö r t e eine Fahrradfabrik. Das Feuer sprang auf zwei anstoßende Etablissements über. Das eine, eine Diamantschleiferei, konnte durch das energische Eingreifen der Feuerwehr isoliert werden. Der "Materialschaden beträgt 400 000 F rank s. Auf der W o l f g a n g - G r u b e in Rn da bei Gl eiwitz ist ein großer ©rubenbranb ausgebrochen. Die Kohlenrückstände und Abschlußdämme brennen lichterloh. Die Berginspektoren leiten die Lösch- und Abdämmungsarbeiten. Ein Ventilator wurde außer Betrieb gesetzt, da er das Feuer anzufachen droht. Die Förderung ist größtenteils eingestellt. Viele bergtechnische Fachleute sind zur Hülfeleistung hier eingetroffen.

nie nach- A sind Sonntag, den 4. August von

stehenden ASTZlß 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts nur für dringende Fälle sicher anzntreffen. D3/e

Dr. Klein, Ost-Anlage 37. Dr. Ploch, Asterweg 34. Dr. Zinsser, Goethestrasse 10.

Börsenwochcnbericht.

= Frankfurt a. M., 2. Aug.

Tie Börse ist wieder einer vollständigen Mutlosigkeit und Verzagtheit anheimgefallen. Während in der Vorwoche vorüber­gehend etwas freundlichere Stimmung zum Durchbruch kommen konnte, hat der Verlaus dieser Woche gezeigt, daß auf eine nach­haltige Besserung der Börsentendenz vorerst kaum gerechnet wer­den kann. Tie Lage des Geldmarktes und die Un­gewißheit über die nächste Zukunft der indu-^ seriellen Verhältnisse haben ihren nun schon fett vielen Wochen ausübenden ungünstigen Einfluß neuerdings in stär­kerem Maße geltend gemacht und nicht nur Spekulation und Kapitalistenkreise zu noch größerer Zurückhaltung veranlaßt,, son­dern die beiden Faktoren haben auch vorwiegende Reallsatrons- neiguug herbeigeführt, die ein weiteres Sinken des Zmrsnrveaus im Gefolge hatte. Die Auslassungen des Reichsbankpräsidenten Tr. Kvch in der letzten Zen trat aus schußsitzuna über den uw- günstigen SllatuS der Reichsbank, uamentlich sein Hinweis da­rauf, daß eine Diskontherabsetzung in absehbarer Zeit nicht ^zu erwarten sei, haben stark verstimmt, wenn man sich auch biöi-er'

* Kleine Tug

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt ...ua uiciur Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redallwu dem ? mniüm gegenüber keinerlei Verantwortung.)

In ungeheures Staunen versetzte am gestrigen zweiten Fest­tage des Universitäts-Jubiläums, die Bewohner der Bahnhof­straße ein Festzug, der sich sehen und hören lassen konnte. Voran ein 5 Mann starkes Musikkorps einer Dorskapelle, eine ansehnliche Zahl junger Leute im Gehrock und Zylinder, den Schluß bildete der Wagen der Kaiserlichen Reichspost.

Tas gab Feststimmung, denn wohl jeder dem es vergönnt war, diesen Aufzug zu betrachten, erkannte in diesem eine wohlgelungene Persiflage der fortgesetzten ganz ungerechtfertigten Bevorzugung der Bahnhoistraße, die stets links liegen gelassen werden sollte, wie dies ja schon für jeden Fremden durch die der Liebigstraße entlang führenden Flaggenmastendekoration kräftig angedeutet und angestrebt ivurde.

Wir wollen in das durch die Anwesenheit Ihrer Kgl. Hoheiten gekrönte schöne Umversitätssest keinen Mißklang bringen und die weitere Besprechung der Angelegenheit bis zum Herbst vertagen.

Gut im Gedächtnis behalten sollten wir aber die Sache, bis die Stadtverordnetenmandate ....Herbsten.

HUUI mit dem Kreuzstern - Probefläschchen 10 Pfg. - denn sie ist einzig in ihrer Art und altbewährt; sie übertrifft alle nun gleichen Zwecke angepriesenen Präparate.

Sehr ausgiebig: Man verwende stets den Würzesparer. C3[

keineswegs darüber im Zweifel war, daß cs iwd) fortgesetzt größter! Zurückhaltung auf allen Gebieten bedarf, um wieder normale Geldverhältnisse herbeizusühren. Tie Erklärungen haben umso ungünstigeren Eindruck hinterlassen, als sie ergaben, daß man an maßgebender Stelle die Aussichten der Geldverhältnisse zum Herbst nicht ohne Besorgnisse betrachtet. Hierzu geben aller­dings lauch noch immer die internationalen Geldver- hlältniffe genügend Veranlassung, denn sowohl London als Paris und nicht zum wenigsten Amerika sehen den gesteigerten Herbstansprüchen ebenfalls mit einigem Bangen entgegen. Mehr noch als die Geldverhältnisse waren diese Woche die Betrach­tungen über die Möglichkeit eines allgemeinen Konjunktur-, rückgauges von ungünstigem Einfluß auf die Märkte. Tie Wahrnehmung, daß die Anzeichen für eine rückläufige Bewegung in der Industrie sich mehren, hat sich jetzt anscheinend doch wei­terer Kreise bemächtigt, namentlich im Hinblick auf den Rück­gang oer Preise am Newporter und Londoner Metallmarkt und die widersprechenden Berichte vom heimischen Eisennmrkte. Tem^ gegenüber vermag auch die Börse auf günstige Momente, wie sie beispiLlsweise in ben Jahresabschlüssen verschiedener Gesell­schaften, in dem glänzenden Quartalsausweis des amerikanischen Stahlirusts und in den großen Bestellungen der Staatsbahnen aus Güter- und Personenwagen gegeben waren, nicht zu reagieren.

Wie schon erwähnt, sind auf den meisten Gebieten gegen die Vorwoche weitere Kursrückgänge zu verzeichnen. Montan- werte verloren 2HZ5 Proz., Bochumer sogar 6 Proz., obwohl der Abschluß äußerst günstig war, wenn man auch maucherseits größere Abschreitungen erwartet hatte. Von anderen Industrie- papieren haben Türkopp-Maschinen und Siemens u. Halske je 7 Proz., Badische Anilin ?V2 Proz. eingebüßt. Schwache Haltung zeigten auch Banken, ausgenommen österreichische Werte, die auf Wiener Impuls besser tendierten. Oesterr. Bahnen lagen ebenfalls fest, namentlich Lombarden auf die staatliche Genehmigung der Tariferhöhung. Tagegen lagen amerikanische Bahnen im Einklang mit Newpork schwächer. Schiffahrts­werte behauptet. Ungünstige Haltung zeigten wieder heimische F o n d s , namentlich 3 Prozent. Anleihen. In fremden Renten war wenig Geschäft. Privatdiskonto 4Vg Proz.

m iitu vhiBS^aiiüciTiilittn öer Stein feiern.

Aufgebote.

Juli, 27. Ernst August Andreas Zeh, Keramiker dahier, mit Margarete Hertel in Rehau. 30. Heinrich Klotz, Hülfsheizer, mit EUse Diehl, beide dahier. Aug., 2. Wilhelm Schmidt, Elektro­monteur, mit Anna Klöß, beide dahier.

Eheschlietzungen.

Juli, 27. Friedrich Borgis, Zuschneider, mit Anna Holz, beide dahier; Gustav Linset, Installateur, mit Theresia Danz, beide dahrer. 29. Hermann Maximilian Hertz, Kaufmann in Atannhemi, mit Paula Friedberger dahier.

Geborene.

Juli, 23. Dem Küchenchef Wilhelm Bentz ein Sohn, Wilhelm. 27. Dem Elektrotechniker Karl Graf eine Tochter, Else Maria Franziska; dein Heizer Cito Kruse em Sohn, Otto Johannes. 28. Teni Schlossermelster Julius Stohr ein Sohn; dem Ataurer- parlier Konrad Spies eine Tochter, Anna Frieda Ataria; dem tÄlasermelsier Kart Emil Euler eine Tochter, Allee Emilie. Aug. 1, Dem Bauaufjeheraspiranten Heinrich Senn eine Tochter.

Gestorbene.

Juli, 28. Wilhelm Dörr, 3 Jahre alt, Neue Bäue 7; Georg Klarl, 6 Mle. alt, Marktplatz 5. 30. Adolf Bauer, 4 Mte. alt, Wetzsteingasse 43. 31. Heinrich Ockel, 50 Jahre alt, Postdirektor, Westanlage 32.__________