Samstag 21. Dezember 1Ö07
Ur. 300
4-ot»L»dctze A-ochenjchcru.
Gießen, 21. Dezember.
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höheren Besteuerung des Tabats wrro nun öteqamBcmiuf muui * J Frankreich, Oesterreich-Ungarn, un^r
R irnb ^nntripH weit bonere Steuerern- beseit
EskIS Otto
BahnWstr. 49
Bahnhofstr. 49
Grosses Lager in
7506
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Nickel
Gießen, den 6. Dezember 1907.
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und richtiges Bild geben. (Ls tommt oocy nucy imi nrr in welchem Maße ein Volk schon |o tote )o durch ,
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Diejenigen Mitglieder und solche Interessenten, welche als Mitglieder unserer Bank beizutreten wünschen, machen ivir darauf aufinerksam, daß die Einzahlung der Stammanteile auf Mk. 1000 vor dem 31. d. Mts. erfolgen muß, falls die Anteile an der Dividende pro 1908 teilnehmen sollen.
Lr1ch«4n1 täglich mtt Ausnahme de« SonnvZgL.
Die ..Eitetzenrr KamtNenblStter" werden dem Anzeiger" viermal wöchentlich beiqelegt, das *Krcisblot1 für den Kreis Sictze.i" zweimal wöchentlich. Der hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal.
Uhrk^tten, gol<L, silb.. Double und
Bis Weihnachten
Drittes Blatt 157. Jahrgang Gießener NyZrger GellNai-Mzeigrr D Gderhesfen
Regiilateuren, mräsrae ZimmeruhreB, Haus- :: nhren, Kücheohren, Wecker u. s. w. :: Taschenuhren, yold. v. silb. io W Preislage.
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Rotationsdruck und Verlag der Br Üblichen UnwersttätS - Buch- und Stetndruckecei. R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag , 61.
9iebaftton:e=^112. Tel.-AdruAnzeigerGießen.
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Grösste Ergiebigkeit und höchster Wohlgeschmack als Folge sorg, fähigster Fabrikation u. Verwendung bester Rohprodukte sind die unbestrittenen Vorzüge der Knorr’schen
Fabrik2te- t Kccte miFjäZF7I
Sezrehungsweise anderweitige Verteilung der Matriürlar- I schätzen nur bezeichnend für^die friedliche |
Beiträge angeregt worden sein, und zwar ist vorgeschlagen ^a<v ----- & ,, v .
.» , . — ■ - v. .r I ihrer anscheinend) unbezähmbaren Arbettslust,
tagte die Kammer sogar noch am gestrigen Freitag.
Die Nähe des Weihnachtsfestes hat es auch nicht verhindert, daß zwei Prozesse zur Verhandlung gekommen stnd, die von allgemeinerem Interesse sind: der Prozeß g eg en Harden 'und der Prozeß gegen den Frhrn. v- Linde nau, den vielgenannten Zeugen im Mordprozeß Hau. Anzuerkennen ist es, daß Hachen trotz seines le wenden Zustandes und sogar gegen den Willen seines Arztes zur Verhandlung erschienen ist. Was den Prozeß Lindenau -------- . . £„ , anlanat, so wird er wohl schwerlich noch viel neues zutage Auch" diese werden vom Staate veranlagt, fmd aber sur I Hau wird indessr:: drch
Den Staat außer Hebung gesetzt; den Gemeinden bleibt es n. . ^^ß zu einer Wiederausnahme iiberlassen, diese Steuern für sich zu erheben. So null cüt)rt
Bornhak ein einheitliches Einkommen steuer-» Die Krisis im F qesetz für das Reich nach dem Vorbilde des preuß. I WÄI1'151111 0 nnit scharfern Deklarativ ns ztvange bis zum Einkommen von
um ein- Kombination von Produktion und Handels- Icngliichem Schutze Iteyender arav^er wrdw.
moniopol handeln- Nicht nur die Spirituszentrale ioll über- reü)tlrch an den k^nsmanmichen Jnterehen eru., deutschen kommen von den etwa 100 bestehenden Spritsabrilen sollen Staatsangehörigen vergangen Lecher ehtt b - i tzt nock; mi6wtettt etiDa40 bis 50 anaelaüft werderi Für die Sprit- eine amtliche Darstellung dieses Vor alls, die volle Auf- sabriken sei eine Abfindung vorgesehen, für die als Maß- klärung g^en könnte. Selbstverständlich muß
L r /^hnbiFnt^tiertma der Zentrale mit Bezug aus! gierung mit allem Nachdruck von —onvo.» Gmugt.ll.ung für gelegt weLen Kl. Der das wLerrechtllche Vorgehen des euguschen SchuPUngs ver- ^ntihTrnf?hprh*nn -toerbe mit Eintritt des Monopols hin- langen, und )tc wl.ro uns woul auch angesichts jetzigen fällig. Die Absendung bestehe in einmaliger Entschädigung guten Beziehungen zwischen Deutschland und England an- in unaeiäbrer Höhe des Reinertrages mit einem Ausschlag, icandslos zuteil werden. r
der TTsch^igung für die dauernde Ausgabe des Be- In Rußland hatnun endlich der lange etlnortete triebet darstellen solle, soweit das Reich nicht die einzelnen Prozeß gegen die Verteidiger.von ^ort Ar Bet^ in se^e« Diensten weiter beschäftigt. Für diese t hur begonnen und esscheint^daß der Heldenruhm werde die ^'raae der Eiitschävigung anderweitig geregelt. I Stössels ganz bedeutende Einbuße erleiden wird.
^rm^allaenichnen^sei^^fur das Reich das Recht Vorbehalten, Oesterreich-Ungarn hat m der abgelausenen SSSt SV’S'sSÄ1^ LW'S, g» ggucSÄtaftiÄ'tir
malige Aufwendung von 60 Millionen ersorderlich sein ZEEnarchre^es ^A^Rannessulcht bewahr- durste. oieIcn Steuervorschläge wird tat Leitet haben. Wenn einer, so .st, er jedenfalls geeignet,
SS.-'rL^S-.'chM^
wie' augenblicklich in unserer hessischen Kammer, wo hat. —
die Wertzuwachssteuer ohne erhebliche Diskussion angenom- ReichsaeriÄtsbrief.
men worden ist. Bei der Beratung deS Jagdgeietzes zeigten (Srud “erboten.)
sich dagegen nicht unerhebliche Meinungsverschiedenheiten, (Nachdruck verboten.)^ 1907,
I aber schließlich war auch das kleine Geplänkel zwischen dem ^Er^uhrwerksbetrieb kann als landwirrschaU- ,c ' ber das Bock- ü ; licher Nebenbetrieb gelten.
lt - ,-----. , . Der Mehgermeister M. zu Cochem Halle im September 1904
s parlaimntarische Leben in Hessen augenblutUch be- oon x„^m Backer G. in Treis em Schwein gekauil und den Ackerer ' - - QY^i.sri.rt uub ^-uOvmQmt (Bteffcä dordelbsl beau'lragl, ihm das Trcr gegen
1 eine Lohngewährnng von Treis nach Cochem zu bringen. Am 28. September 1904 yerbrachle St. nut Hülie seines Sohnes und seiner Tochter das Schwein aus dem Stalle des G. auf seinen Wagen. Tas Schwein sprang jedoch aus dem Wagen herab und entliei: als St. es einfangen wollte, bis es ihm in die lmke tzand. Die Folge war eine Blutvergiftung und muhte dem Verletzten der linke Uiiterarm adgenommeii werden. Die R h e i n l s ch e l a n b- wirtichaftliche B e vu f s g e n o s s e n s ch a f 1 -u Dusieldorh welcher St. angehörte, erkannte an, daß der Unfall sich m dem landwirtschaftlichen Betriebe des Sl. ereignet habe, und gewährte diesem eine jährliche Rente neben Erstattung der Rollen des Heil- *• *• ■ -u--: gegen den Metzgermeister auf
8 833 des B. G.-B. in Verbindung mit den Bestimm- :il ÜCJ Gewerbe-Unfallversicherungsgesetzes.
I “ Das Landgericht Koblenz erkannte am A b w e t s u n g d e r
Vorberatuna uberlvrejeu woroeu. iuuv gnrUnfien
Mitteilung in be” weiteren Dus^war aber weder in Rußland noch ml
lich Hervorrufen, und nicht mit Unrecht weist di sT ii ^lt Dort mißtrauten Regierung und Parla-
ßaner Handelskammer Mt £e UBon“lnfang bSntaßett, daß von emein gedeth-
-*«8- ?:iS=~|sf=::s==£g= »- hmgenneien, vuy ^uyi^uv, o———'K^ner^in-! beseitiaen wollen. Auf der anderen Seite ist wohl auch! Italien, Rußland und Spanien weit hoyece ^teuer-in 1 S o Bevölkerung ausgehetzt worden. Dm
nahmen aus dem Tabak ziehen, aber man 4 beiden Seiten, und so ist es
daß die rein statistischen Zahlen h^u er twch ke.n klares Un us« deuhEtt wuck)s .^^^stoß gekommen. .. und richtiges Bild geben. Es kommt doch auch daraus »o . 1 Jp ö Deutschen lab en auaendlicklich eine persische an, in welchem Matz ein Soll! fftn;jo ™ V- JL0ÄW MitPersien
reite und mbirette Steuern belaster rst vnd st solchen NelL^t hat diese Frage genau genommen nicht vcel zu tun, auch die Vermogensverhaltmsie emes Zolke. bet 1*"!« W b’er des mehrfach erörterten deutsch-
Betrachtungen nicht außer acht blerbem mono- enalischen Zwischenfalls der Persische Meerbusen ist. Unter
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Wie ein drohendes Schreckgespenst erscheint jetzt bei «Uen politischen Erörterungen die Reichsfinanz- eage. Die Lösung dieser Frage ist unabweislich, nur Iber die Art der Lösbarkeit ist man sich nach wie vor in Unklaren und es werden gewichtige Gründe für und aeaen jede neue Steuer angeführt. Zn der zweiten Des fischen jammer sprach sich beispielsweise Finanz- Minister Dr. Gnauth mit aller nur wünschenswerten Deut- lichkeir gegen direkte Reichssteuern aus. Wie seine Kollegen in Bayern, Württemberg, Sachsen und Baden fei auch er sich beffen bewußt, daß jeder Eingriff deö Reiches in das Geriet der direkten Steuern als eine schwere Gefährdung i^er selbständigen Entwickelung nnb des selbständigen ^bens der Einzelstaaten auf den ihnen übertragenen Gebieten empfunden werde. In derselben Sitzung der hessischen Kammer sprach sich auch Staatsminister Tr. Ewald sehr entschieden gegen eine Reichsweinsteuer aus, die, wie cr im übrigen versicherte, nicht beabsichtigt sei. Mit derselben Entschiedenheit, wie sein hessischer Kollege, hat Finanzminister Dr. v. Rüger in der zweiten sächsischen Kammer gegen die Einführung direkter Reichssteuern Stellung c^nommen. Ist nun die Einführung direkter Reichssteuern, wie es scheint, unmöglich, dann liegt natürlich der Gedanke irahe, die M a tr i t ula r b e itr ä g e der Einzelstaaten zu erhöhen, denn aus der Geldkalamität im Reiche müssen mir herauskommen. Ein Berliner Blatt hat dieser Tage tertn auch die Mitteilung gebracht, daß die Führer der Blockparteien mit dem Reichskanzler über Reichsfinanz- -------, —
h-aaen verlmndelt hätten. Es soll dabei eine Erhöhung, ^q. Dr. David Und dem Minister Braun über _____SRnH-piTinin hpr Rt atr ikular- 'RAjAirhunnh für hie fried licke Grünt
ind zwar ist voraelchtagen mord em die' Matrikularbeiträge nicht mehr nach der Kopfzahl, sondern nach der wirtschaftlichen Leistungsfahigkett Äer Einzelstaaten zu erheben. Aber auch hiergegen hat -ich der sächsische Finanzminister erklärt. Vielleicht wird nun aber ein anderer Vorschlag mehr Entgegenkommen nnden, der soeben von Konrad Bornhak in der Kreuze .»itung gemacht wird. Bornhak schlägt vor, eine Retchseln- Lommensteuer zu veranlagen, aber nicht zu erheben, sondern Fie lediglich als Berechmmgsgrundlage für die Marctkular- □etträae zu vern»enden. Er verweist auf das Vorockd der preußischen Grund- und Gebäude- und Gewerbesteuerli.
HmPS W daß »eÄ Ä bmmaber escht; den öentetnben bleibt e5 | ^ic1cr 4^0-eß zu einer Wieberanfnahme bes Mordprozefjes „ be§ Aewerbe-Unialloersichero für sich gu erheben. So »tll r " r»- i t::r. j -rl- ... .. .. . . - .
' 3 Einkommenstcner-U wi-tkis im Klottenverein -ctehi, wie zu er- Klägerin. Im seiden Sume entzchied aui die Lcrmung der
mit scharfem Deklarationszwat^e MS zum^mkoEt^vmt wart^w«^m«r ve^-^mse. Ä"X’iM!
werden. Dabei ist den ^^lstaaten vollkommen sreige J A^^genhtzrt misgesvrochen. Tw endgültige Losung bie Hanung des Beklagten durch das mit dem Verletzten einstellt, ob sie für sich Dre|C Steuer nach ihrem aber schwerlich vor dem 17. Januar zu Langem Bertragsv erhäl tnis , durch welches der Verletzte
trage oder nach ProMtualsatzen, oder üb fie überhaupt I an tiefem Tage fncket in Kassel btc Hauptver- Re Tierhaliertzastuna «uf sich ^euoinrneu habe, ^geichlotzen.
leine Einkommensteuer oder eine solche nach LandeVgeietz - fllTr’ Klotten Vereins statt. I Gegen das oberlandesgerichttiche Urrell hatte die Klägerin
crbeben wollen Bon dem letzteren wurde freilich kaum Sammlung des Flottenverems parr. ^^lick Revision beim Reichsgericht euigelegt^die jedoch aus dem vom
i.ryeven wou . da die Einsckätzuna der Reichs- Aus bem Geowte der äußeren Polrtrk ist urpwtzncg ^Erufungsgerlcht zuletzt gegebenen Entfcheidungvgrunde zurück-
Mfei!Ä 6? 8.WS5 Sr-'"-" -1- natürlich auch bm verschiedensten i.ibirektei. ^teuerm En P^-sien ebensowenig wie bis jetzt
smb der LISS .ff» Hafermehl


