Ausgabe 
30.9.1907 Zweites Blatt
 
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Ei^enb eton kon stru ktion c n verwendet. Der! (Westvirginien) erfolgte ein Zusammenstoß zwischen dem Dachstuhl rst aus Eifers konstruiert, während die Decke der von Chicago nach Wheeling fahrenden Schnkllznge S aefölirt istST "Vaus. einem Mterzuge der Baltimore and Ohio-Bahn, bei dem

geführt i)t und von drer Gurtbogen getragen wird, die 15 Personen getötet und zahlreiche andere teils erne Spannwerte von nahezu 14 Metern haben. Die Länge | schwer verletzt wurden oer Kirche beträgt 41 Meter, die Breite 23 gv-cfrr m r r ,

Turm ist 55 Meter hoch: die vier Aifferbläwr'der Ilbr!V^C.^C ! 0J ksien e Zwei in der

Gießener Strafkammer.

des Prinzen vor.

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Lirerax-sehes»

««Wi»« M-rg-nblättern zufolge führte das 100 SM». W sX'

furÄvcns- itafLnhc65 'Oiadr en n bahn zu einer tira',, daß er sich das Regiment nicht aussen Handelt winden

KfÄ ^cr Schrittmachen Stiplischek und der lagt und, statt ins Ausgedinge zu gehen, seinen Sohn der als

martoTann® innkn ,?i!oibcr, S°- Kn°cht nuf ücni $>oic 4G Jahre alt geworden ist, weiter in seiner

und °etüt?t l,ttHa#: »ofnnann hncw biunpfcn demütigen und HU-ilojen Stellung hält. Wie nun der Alle,

Ust T'inSp, L1"','J.aT ä ri-all und Walthonr uon emem Pferd vor d,e Brust geschlagen, zu erliegen scheint, wie

Kleine TageSchrouik.

Untersuchungshaft der Präfektur zu Belgrad befind­liche Personen, der Redakteur Novakowitsch, und der pensionierte G e n d a r m e r i e o b e r l e u t n a n t Novako- witsch, schlichen sich während ihrer Spazierstunde in das Zimmer eines Arrestaufsehers ein, entwendeten dort zwei Gewehre mit 98 scharfen Patronen und zwei Revolver mit 30 Patronen. Hierauf verbarrika­dierten sie sich in einem nach der Straße gelegenen Zimmer und schossen von da aus auf die Passanten,

die vor dem Schuppen ankerten, haben bedeutenden Schaden davongetragen' ihre Kessel sind verbogen und ihr Oberbau ist verbrannt. Der Schaden wird auf 300 000 Francs geschützt. Ein Feuerwehrmann ist bei den Lösch­arbeiten im Hafen ertrunken.

auszugehen, schossen sie sich jeder eine Kugel in die Schläfe. Herbeigeholte Aerzte stellten den Tod Beider fest. Novakowitsch befand sich in letzter Zeit in sehr auf­geregtem Zustande; Maxim, der wegen Mordes, be­gangen an seiner Frau, angeklagt ist, tvar schon einige Male einer Irrenanstalt überwiesen worden.

Prozeß Noercn-Schmidt.

Köln, 28. Sept. In der Privaiklagesache des Reichstag abgeordneten Ro c r e n gegende'nBezirksamtmannSchmid i wurde

Backstein mit rauhem Naturputz ausgeftchrt. Als Werk­stein kam Muschelkalk zur Verwendung. Die Dächer, auch der Turm sind mit Mönch- und Nonnenziegeln eingedeckt; im Innern wurden bei den Emporen, dem Triumphbogen

Behörden, die Präsidenten und Mitglieder des Oberkonsi­storiums ii)tu. Nach dem vom Kirchenchor gesungenen PsalmJauchzet dem Herrn, alle Welt" hielt Prälat D. Flöring die Weiherede, in der er die große Opferwillig­keit vieler Gemeindemitglieder betonte und erwähnte, daß das Großherzogspaar die Altargeräte, die Frauen der Ge­meinde die Kirchenglocken und der Kirchenbauverein die Orgel stifteten. Nach dem Wcihcgebct des Prälaten trat! eine kurze Pause ein, in der die Festversammlung dem Glockengeläut und dem Spiel der Orgel lauschte. Alsdann sang die GemeindeEin' feste Burg ist unser Gott" und darauf hielt der Geistliche der Gemeinde, Pfr. Rückert, die F-esipredigt, und dem Gesang des Kirchenchors von Arnold MendelssohnDank sagen wir alle" schloß sich die erste Taufe eines der jüngsten Gemeindeglicder, des Sohnes des Prof. Dr. Kissinger an. Der kleine Täufling wurde während des Taufaktes vom Großherzog gehalten und er­hielt die Namen:Ernst Ludwig Paul Christoph". Nach Beendigung deS Gottesdienstes besichtigten die meisten Ehrengäste das neue Gotteshaus, dessen innere Einrich­tung allgemeine Bewunderung erregte. Die Kirche ist nach den Entwürfen des Prof. Pütz er erbaut worden und in

von einem Pferd vor bie Brust geschlagen, zu erliegen scheint, wie un Sohn die Sehnsucht nach dem Leben, nach Familie, iiach Kindern aussprießt und Hoffnungen gerahmt, und wie alle diese Hoffnungen fehlschlagen, racil der ungedändigte Wille des Vaters auch über die Krankheit Herr wird, das ist der Grundriß der Handlung, die ^choiiherr mit eincv plastischen, an Anzengruber gemahnenden 1 Sha»! aufgebaut har. Das Leben auf dem abgeschiedene>i Stück 1

» ,0 Menschen, die es bebauen und dabei ihr einfaches, hartes Schicksal erfüllen, alles das ist so knapp wie eindringlich dar- gestellt. -~te Schlußszene des Werkes, in der der Alte feinen eigenen e>arg zum Hauklotz schient und entzraeischlägt, ist eine der symbolisch bedeutungsvollsten und stärksten der ganzen neueren Dramatik. Das -tiama als Ganzes ist knapp, klar, echt und rvlrksam m feder Faser.

iurm ist 55 Meter hvch; die vier Zifferblätter der Uhr haben je 4,40 Meter Durchmesser. Der Großherzog hat anläßlich der ,Vollendung der Kirche dein Erbauer, Prof Putzer, und dem Geistlichen, Pfarrer Rückert, daö Ritter­kreuz 1. Klasse des Philippsordens verliehen.

Der Privatkläger erhielt die Befugnis, das m - Ungeklagten in derLägt. Rundsch." uni) dec

Jlattonal Ztg. 511 veröffentlichen, ferner ivitrDe aui Einziehuna beväur Herstellung desossencn Briefes" verwendeten Platten erkannt Als Ltraiverschariung kam die Schwere der Beleidiguiig gegen den Reichstagsabgeordnete,i Roeren m Betracht, alS strafmildernd die -Latfache, daß der Angeklagte als ein außerordentlich tüchtiger flei Big er und energischer Beamter geschildert wird und von feinen Borgesetzten die besten Zeugnisse aufzuweisen hat.

)( Gießen, 27. Sepü Eine Bersicherungsgefchichte.

Bei einer Fahri durch Sellnrod hatte der Landwirt H. Sct). von W 0 h n selb einen Zusammen st 0 ß mit einem Mann, der einen Kürren schob, wobei er ihm aus Fahrlässigkeit eine Verletzung am Kopf zufügte, auch entstand durch Zer- trummcrung oes Karrens ein kleiner Materialschaden. Sein Baler ijt bei dem Allgemeinen deutschen Veriichecungsverem - 111 Stuttgart gegen den Schaden versichert, den er selbst

F^h Aas st gieit andern zufugt und für den er von den Gc-1 schädigten m Anspruch genonrmen wird. Obwohl im vorliegenden t Schadeneri atz nicht beanspruchte,

- aul Veranlagung seiner Familie nach Zalle^ der Geschädigte einen Schadcneriatz nicht beanspruchte Europa zurnckgckehrt ist. Die Dame wies Liebesbriefe ?uig ^ch. zu dem Agenten des Vereins und stellte ihm die Sache 0?"4----- aus denen hervorgehen soll, daß sie £ baoe er einen Ersatz von 2530 Ätt. zu leilten. Da

ittin sei Der Brin; sei Ln i t ? ^^^rvngsverem nur 80 'Prozent des Schadens ersetzt,

» er 4>nni fei nach Amerika bemerkte ihm der Agent, er möge die Sache etwas hoch greifen

e reiche Frau zu suchen und habe, da damit er keine Nachteile habe. Hierdurch angeeifcrt machte er

x viel größer hielt, als cs wirklich ist, cmen Ersatz von 55 Mk. geltend, und unterschrieb den Amreq

* Aus Newyork wird gemeldet, daß eine Ladung S h n a m i t in der Freiheitsftatue vor dem Hafen entdeckt wurde. Wie die Untersuchung ergab, hatte ein junger Mensch aus Portorico die Sprengstoffe hineingelegt, aus Groll gegen die Behörden, und es wäre ihm auch saft gelungen, seinen Plan auszuführcn. Der Täter ist schwachsinnig. Bor dem Gericht in Newhork erschien eine junge Frau, die angab, daß sie die e h e v e r l a s s e ne Gattin des Prinzen Viktor von Thurn und Taxis sei, der plötzlich Newyork verlassen hat, und wie man annimmt, t ' ~

Veemifchses.

J* Brände. Die große Fabrik der Firma Prouvost Ie 0 bl (Frkr.) wurde durch Feuer zerstört. JOO Lwnnen Getreide sind vernichtet. Der Schaden wird a,K|' ^000 Fr. geschätzt. Die Feuersbrunst, welche die Psyche Stadt Wuchsm heimgesucht hat, ist gelöscht; u. b e r 100 Pers 0 ne n sind umgekommen. Der Ma- lerialjchaden beträgt über 1 Million. Plünderungen in der ^taot dauern an. In Le Havre ist ein Schuppen nredergebrannt, ber als Lager und Werkstatt für Schisfs- ausrüstungen. diente. Zwei große neuerbaute Dampfer,

* Die neuesten Eisenbahnunfälle. Am 28. kollidierte ein Personenzug bei der Einfahrt in den Bahnhof Krcuzburg (Oberschlesien) mit einer Maschine, welche der Maschine des Personenzuges in die Flanke fuhr. Ein Verlust an Menschenleben ist nicht zu beklagen. Beide Maschinen sind stark beschädigt. Der Orientexpreß fu6r bei dichtem Nebel in einen von Nancy kommenden Schnellzug hinein, der wegen Fehlens des Einfahrtsignals seine Geschwindigkeit vermindert hatte. Die Lokomotive und rnehrere Wagen des Expreß wurden schwer beschädigt. Der Lokomotivführer ist tot, der Zugführer und mehrere Reisende wurden verletzt. Vor der bayr. Station All ach riß die Kuppelung eines Güterzugcs. Der abgerissene Teil rollte dem voranfahrenden auf starkem Gefälle nach und stieß am Bahnhof Dachau mit solcher Gewalt auf den vorderen Zugteil, daß acht von den abgerissenen 20 Wagen entgleisten und fast völlig zertrümmert wurden. Zwei Bremser wurden verletzt. Beide Gleise sind gesperrt. Am 28. fuhr in der Nähe Neapels ein Pcrsonenzug in einen Güterzug. Der Führer des Güterzugcs wurde getötet und mehrere Reisende wurden verletzt. Bei Bell ai re

wobei zwei Personen verwundet wurden. Wiederholte nachmittag 4'/. Ui;v das Urteil verkündet. Es lautet gegen Aufforderungen, das Feuern einzustellen ober sich 5n ober'w ea:aßeC1^T^n^,^-1 ergeben, lehnten sie ab. Als ihnen die Munition anfina Urteil auf Kosten des Angeklagten

seine angetraute Gattin sei. ...

gekommen, um eine reiche Frau zu suchen mch FbeFda er ihr ^Vermögen für viel größer hielt, als es wirklich ist, sich mit ihr trauen lassen. Sie lehnt jedoch die Bezahlung der Tausende von Dollars betragenden Rechnungen, aus die die Gläubiger des Prinzen sie verklagt haben, ab, und sagte, für diese sei der Prinz allein haftbar.

Gin Saiternbra m a ist Karl Schönherrs Erde, eineRomöbie des Gebens." (S. Fischer, Verlag, Berlin.) Geh. 2 Mark. In diesem Werke behandelt Schönherr em Stück urtümlichen und großartigen Bauernlebens. Ter alte Grutz, Bauer in einem weit-

C1 cb tu e g c wollte ein Schulknabe in Gegenwart seiner Geschwister und Spielkameraden auf einem Kartoffelacker ein e u c r anzünden, um Kartoffeln zu braten. Dabei fingen infolge eine» Wuuswtzes die Kleider des Knaben Feuer. Ter ft'nabc v c r I ch r ed unter großen Schmerzen.

Em Prinz von Battenberg wurde auf dem Bahnhof T ? st 0 ia (^talien) angehalten, weil man in ihm einen ^afd) en bi cb vermutete, der aus Florenz geflohen war. Ter Pnnz tonnte sich sofort legitimieren und wurde unter vielen Entschuldigungen freigelassen.

In der Nähe des Tegeler Schloßrestaurants bei Bersin prallte infolge Bermgens der Steuerung das Automobil des ^vegeler Arztes Thedinga gegen einen Baum und wurde zer- trummert. -phedinga sowie der Tegeler Arzt Roser stürzten in

au^ ^rQ^c- Während Thedinga mit leichten | Hautabschürfungen davonkam, erlitt Nöser einen Beinbruch und eine schwere Gehirnerschütterung, so daß er in feine Wohnung! getragen werden mutzte. j

Von einem Automobil überfahren und getötet murk nacli einer Meldung aus Newark in Nerajersen der Theater-Dir.» ' lot Markus Jakob. Die vier unbekannten Insassen des ShitJ? ba§ übermäßig schnell fuhr, rasten davon ohne sich um den U' sabreneu &u flimmern. ' ec*

ArdeLtcrvewegrrrrg.

H a rnbur g, 27. Sept. Unter den Hamburger Schlächter- gesellen ist eine L o h nd e ra e g u n g ausgebrocheu. Sie ordern I2stundige 'Arbeitszeit und Aushebung der Bestimmung des Wohnens beim Meister. Der Beschtuß der Fleischerinnung sott am 2. Oktober ersolgen.

H a m bürg, 26. tpeyt. Die Hamburger Schauerleute haben sich nut der Einführung des Schichtwechsels einverstanden erklärt, wodurch der Hauptgrund zum Streik raegiallt.

Antwerpen, 26. Sept. Bei der Arbeitsaufnahme am -b. Sept, gesialleten ernste Zwischenfalle die Situation sehr kritisch, ^.ie Docker, die sich weigerten, mit den Streikbrechern zilsaiiimcnzuarbeiten, wurden wieder forlgesandt. Tie f6d6ration mantine erklarr, wenn die Bopkottierimg der Streikbrecher sich wiederhole, wiirde eine neue Aussperrmig uovgcnonuncu lverden. Ctn Haueranschtag der iedöratiou inarltine versichert, daß ine

GekichtssaeU. "

. N. B. Da.rmst-ub t, 27. Sept. Vor dem Schwura. richt bcgarm hewte früh die Verh-andlmng gegen den L ' lohner PHU. Beier le von Bürstadt, der wegen Nvr zuch t- und To b sch la g s v e r sn ch s angeklagt ist. $ ' Angerlagte i|t am 8. FrUi 1837 geboren, unb trotz sijn-, Jugend bereits zweimal wegen Diebstahls vorgestrasi. £ ift beschuldigt, am 28. Juni im Walde bei Bürstadt bi tt4juhrigc Ehefrau eines Tag-löhners, als sie beim (SW mähen beschäftigt war, überfallen und einen Notzucktt' versuch verübt ^u haben. Als die Frau Widerstand leist^' entriß er chr die Sichel und schlug damit mit furchtbar^ Gewalt auf die Frau ein. Der letzte Schlag war so stack datz sie steckmr blieb. Nach der Tat floh Beierle imd würd' am nächsten Tage in Lampertheim verhaftet. Die schwer verletzte Frau vermochte sich nur mit größter Mühe ein ^ück sortzuschleppcn, bis sie bei einem Bahnwärterhäuschen nrcdersank und von mehreren Arbeitern in chre Wochuoia geschafft werden mußte. Die Frau hat lange schwer kraw gelegen, sie ist jetzt wieder hcraestellt. Zu der Verhak iung sind 18 Zeugen geladen. Die zwei Sachverständig"n sind Dr. Dusonberg in Bürstadt und Kreisassistent Dr. & üon hier, der über dcn GeistcSzustaud auszujagen hat. Srm Urteil Imitet dahin, daß B. geistig minderwertig, aber in, rechnungSsähig ist. Ter von den Geschworenen unter Ver. sagung Mildernder Umstände des Notzuchts-und Totschlags Versuchs schuldig befundene Angeklagte wurde zu acht Jahren Zuchthaus, abzüglich zwei Monate Unter, suchungshast, sowie 10 Jahren Ehrverlust verurteilt.

() Marburg, 27. Sept. Tie Strafkammer ver» urteilte heute den früheren Ladeineister Heinrich 5) ö r r aus Großen-Buseck, jetzt in Gießen wohnhaft, wegen einet großen Anzahl von Diebstählen, die er teils in feinet amtlichen Eigenschaft begangen hatte, zu 2 Jahren Gc. fangnis und sofortiger Berhaftung. Im Gerichtsfaal tagen alle möglichen von etwa 25 Dieostühien Iierrührenb, Sachen.

...^=r K°ssenbote Loyson aus Heer (Holland), der bei der Brüsseler Bank beschäftigt war, ist unter Mitnahme von 300000 verschwunden. Sein Sohn, ein Angestellter dcr- elben Bank, war im letzten ^ahre ebenfalls wegen Beruntreumig mit drei Zähren Gefängnis bestraft wordm.

m .MN lebenslänglichen Mitglied des nänischen

Parlaments (Landstings) ernannte P a st o r Bjerre, welcher 'N b« Presse veröffentlichten Beschuldigungen wegen i. n , i 11 l i ch e n Verhaltens einer Dame gegenüber nmjt entgegenlxeten konnte, legte sein Mandat als Mitglied d<-s Landstings nieder und wurde gleichzeitig vom Pfarramt su spc n-

Bei einem Danerrennen in Morvyz (Nordamerika) tWe der Rcifcn eines Automobils bei voller Fahrt. Der ^vagen durchfuhr die Absperrungsvorrichtungen und rannte mitten in oie Zuschauer hmein. 20 Personen wurden verletzt, darunter erlegen?LC ^bll- lLhauffeu^ ist [einen. Verletzungen

imt öu Boden, der schwer Verletzt Von der Bahn getragen wurde.

Fritz v. ^tegmaml-Stein, her Besitzer des Nisier- Bischkowitz im Kruse Nimlsch (Schles.) fand auf ber afa b b- ber dem Ucocrspringen eines Grabens entlud sich sein Gewehr.

nf v n stanz wird vom 28. Scplember gemeldet: Der Ädfuxea i^oppelins aien Luftballons mißglückte Kurz nach dem Ausstieg versagten die Propellcrschrauben, so- ba^-r2lCf)r h? ^?lon nJ^ fortbewegte. Er mußte auf das herabgelatsen und ins L<l)!epptau eines Dampfers ge­

nommen werden. ,

. . . und unterschrieb den Antrua

mit dem Namen seines Vaters. Als der Versicheruiigsvereili eine Quittung über die von iljin geleistete Schadensersatzsiimme v^angte, stellte er eine solche über öj Mk. aus und ließ bis ^a/riltnull von seinem 1.3 jährigen Schivager mit dem Namen des Gesa.'ädigten unterzeichnen, ohne ihm von dem Inhalt - geben und schickte die Ouiuung ein, woraus UM

s £- ousbezahlt wurden. Es erging gegen ihn Anklage rocaen Urkundens al,chung und Betrugs. Während man im Lause dcr Unter,ua-ung der Meinung war, er selbst sei bei dem genannten Berem, versichert, stellte es sich in der Verhandlung heraus, daß nur je in Barer persönlich versichert war und der Angeklagte ^"l^^tzlbr-uch an den Versicherungsverein hatte. Doch in dieser Beziehung wurde ihm unter Berücksichtigung der ländlichen Berhäinilssc keinen Vorwurf gemacht, auch deshalb nicht, weil . er den Antrag mit dem Seinen seines Vaters unterschrieben hatte. Dagegen mußte wegen .der Gebrauchmachung von der gc- salichten Urkunde, ivas in betrügerischer Llvsicht geschah, Bcrur- 1 Uilung eintreten, und zwar erhielt er drei Monate Ge­sa n g ii i s.

Meldung eines Züricher Blattes soll in Regmsdorf e Sx11 L^nf 1511 n angeschlagen sein:Leopold 1111 n 9 ' ub?r^"lar von Zug, wohnhaft in Regensdorf, ^on Wilhelmine AdamoViez, geboren zu Salzburg 1868 ^roßherzogs und der Großherzogin von Toskana;

VW? Ö 11 c r,au3- ^loinib in Schlesien, geb.

1S77, ^ochter dev Albett Ritter, Häuserbesitzer, und der Amalie tu z Schwabe Die vorn Schweizer Gesetz bestimmte Ein- spruchssrist geht am 3. Oktober zu Ende. Am 16. ds. haben der ehemaUge Erzyerzog und seine Braut bei dem Standesbeamten an Regensvor, (Kanton Zürich) das EheVerküudigmigsgesuch untcr- t16-, chuhestens am 8. Oktober stattsinden.

-Sie davN. W. Bagebl." meldet, war in jüngster Zeit ttem wiener Zttnsiandesgmcht eine Reihe von W -echs el kl a g eu

V P r jn % ess in Luise von Ko bürg anhängig. Die Prinzesiin soll.in Wien und Paris neuerdings Schulden JxL D Cv x U ° n c n Kronen gemacht habcii. Sie erhielt größtenleils statt Bargeld belastete Güter, und mußt, aus unverhältnismäßig hohe Beträge Wechsel ansstellen Der König dep Belgrer lehnt jebe weitere Zahlung ats die der Prin- anvgesetzte Unterhaltuugssumme ab. In Wien bildete sich ein Glaubigerkonsortium, das die Sanierung ber Lage ber .Prinzessin bezweckt.

Die UeberschwemmuttLerr in Spanien und Südsrantreich.

M-dr-d ^viro geniüdet, daß b:e goßen Ueberschwrnv- riangcn m allen Teilen van Spanien viel Schaden anrichlen. In Alnwgie lourzien .o>0 Hauser eüi, dort wurde auch ber Friedhof Ä?11' ~,tc neuerdings eingegrabenen Särge fthwammen aiis deii fluten herum, was einen entsetzlichen Anblick bot. In amt überschwemmt. Die Postbeamten m ^Vaube schleunigst verlassen. Tausende Von Briefen uiW Paketen grngen verloren. Der Eisenbahnverkehr ist viel- fack). un tcro rochen. Verschiedene Ei scnb ahnbrncken und eVrr.m?% 5 ltur31?n e 1 in Zug wiirde birrcl) einen [olajen Einsturz begraben. Später wurden 75 Leichen ausgcgraven. *

^od) lichtes ist, beginnt sich mit Tau- fenben von Obdachlosen zu siillcn, die unter Drohungen Lebens- mittel verlangen. Das Preer spult Leichen aus, die nicht zu er-

Süd-Amerika über wiesen 25 000 Pesetas.

,5? Madieres (Frankr.) wiirden vier Arbeiter von den S1 $n Draguignan lourde eine

An. 10 Ateter Lange während eines heftigen Oewuters Vom Wasser fortgcrqfcn. Der Eisenbahnverkehr ist unterbrochen. '

,< Zn Malaga bat Ich das Wetter aufgeklärt. 2OQ0 Erdge- W,e innerhalb ber tadt sind unbelwhnbar.

X Worms, 29, Sept. Zur Vorfeier der General- oersammlung dos Evangelischen Bundes fand am Lutherdenkmal eine erhebende Feier statt, bei der bie Vertreter sämtlicher Haliptvereine, sowie der Zentralvorstand und zahlreiche Zweigvereine der Umgehend KrünZe nieder­legten.

Toselli, Wölfling und Luise von Koburg.

Tas Ehepaar Toselli ist am 28. Sept, in Florenz anqe- kommen auf dem Bahnhofe hatte sich ein zahlreiches Publikum g^ü^Te^O!) toC 6ad Ghepaar enthusiastisch b c

3?1 Hotel oop Fiesole kaum angekommen, ließ sich das Ehepaar ^oselli den Chos der Gendarmerie kommen, bcin sie mitteilten, uaß aus Bresben Polizisten angekommen seien, um 'M o n i c o ;JUrauben;, unb baten um seinen Schutz. Am Nachmittaa trafen m Fiesole vier Agenten ber italienischen Sicherheitspolizei

3^elU dementiert die Nachricht, daß die Gräfin sich m g e s e g net en Umstanden befinde. Bon anderer Seite wird gemetbet, dich bie Eheleute Toselli beim Papst die Sckjei

J*n Ehe der Gräfin mit dem König von Sachsen erwirken wollen, um ihren Bund kirchlich cinseguen zu lassen.

®rfl^9}ng der sachsifitzen 9iegierung zur TofellbAsiäre Wirb im anitliujcn.^rcSb. Journ." veröffentlicht:Amtlicher- Mitteilung zufolge bestätigt es sich, daß die Gräfin Ädontignoso ^^"D^^osamt zu London eine neue Ehe mit dem Ton iiiuitler Doselli eingegangen ist. Wie wir weiter amtlich erführen werben mmmehr sosort die erforderlichen Schritte getan werden um die verausgabe der Prin^fin Pia Monica herbeizufiihreu.