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27.7.1907 Erstes Blatt
 
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^erinöqenSverhältnisse darzulegen.

" Plancher gesagt haben: So kann es noch konnnen! ~^>o*

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i,in eS aber mit der Strafrechtspflege kommen soll, wenn die Zeugenscheu und Zeugenpflicht zunehmen, das ist auch einer sorgfältigen Erwägung ivert. Im allgeinmien^fühu^stch^der

Zeuge L. an3 dem Grunde nicht als einklassischer" ins Feld geführt werden kann, da sein ganzes unsicheres Auftreten vor Gericht, das Schwankende, Zerfahrene seiner Aussagen weder eine hinreichende Kraft des Geistes noch des Gedächtnisses fii! dargetan hat. Das sei noch die niildere Annahlne. (Im ^»Stillen ergänzt der Hörer oder Leser: Von Rechtswegen ^gehört der Mann wegen Falscheides auf die Anklagebank). R Nteinen Sie nicht, daß derart gekennzeichnete Zeugen, wenn

sie irgend dazu in der Lage sind, lieber eine Reise um die ! Gilbe antreten, als einer neuen Zeugenvorladung Folge leisten?"

Aehnliche Gespräche kann man fast nach jedem größeren Strafprozeß im Publikum vernehmen. ES gibt Leute, die geradezuwild" werden, wenn sie auf ihre Erlebnisse als 'engen zu sprechen kommen; sie schließen mit dem feierlichen AuSrus: Einmal und nicht wieder! Im Münchener Peters- Prozeß wurde einer Schriftstellerin, die über Dr. Peters sich brieflich günstig geäußert hatte, ohne weiteres der Makel an» gehestet, ob sie vielleicht die Geliebte dieses Afrikaners ge- rjejen (ei? Im Mordprozeß Hau waren Verwandle des Angeklagten, die bekundeten, sie hätten ihn ohne Zögern mit

Deutsches Reich.

Berlin, 26. Juli. Zu der Meldung, daß die geplante Zusammentunst Kaiser Wilhelms und des Zaren bereits am 5. und 6.August vor Danzig statt- finden werde, erklärt dec dortige russische Generalkonsul, daß er bis heute keinerlei amtliche, noch private Meldung hierüber erhalten habe. Wie an hiesiger unterrichteter Seite bekannt wird, findet in der Angelegenheit der Monarchen­zusammenkunft em lebhafter Depeschenwechsel zwischen Berlin und Petersburg statt. Endgültige Abmachungen sind jedoch noch nicht eingetroffen. __

; größeren Geldmitteln unterstützt, veranlaßt, haacklem ihre Unseres Erachtens hätte

Belastungszeuge im Gerichtssaal viel mehr geborgen, als der Zeuge, der irgend etwas dem Angeklagten Günstiges auszusagen hat. Der Staatsanwalt wacht mit Aufmerksamkeit und sogar mit einer gewissen Liebe darüber, daßseinen" Zeugen kein Haar gekrümmt wird. Wenn nur die Ent­lastungszeugen sich m ebenso sicherer Hut bei dem Verteidiger wüßten! Das ist aber keineswegs immer der Fall. Mancher Verteidiger rührt nicht einen Finger, um einen Entlastungs­zeugen, der ein Opfer der Befangenheit vor Gericht geworden ist, durch eine beruhigende Bemerkung aus der Verwirrung zu befreien, während es wohl äußerst selten vorkommt, daß der Staatsanwalt einen Belastungszeugen sich verrennen läßt. Schon dadurch können die belastenden Momente das Ueber- gewicht erlangen, kann ein wichtiger Entlastungszeuge als unzuverlässig dastehen, ein sicher auftretender sicher im Schutz des Staatsanwalts Belastungszeuge einenvor­züglichen Eindruck" machen.

Das Vertrauen zur Rechtspflege wird bestärkt werden, wenn die Zeugen mit größerem Vertrauen gute Behandlung erwarten dürfen.

nach kurzer Beratung verneinte.

Ein satirisches Blatt hat neulich die Art derBeleuch­tung" der Zeugen im mobernen Strafprozeß durch eine Zukunftsverhandlung geschildert. Trotz der Karikatur wird

es genügt, daß die Zeugen unter ihrem Eide die Erklärung obgaben, daß sie zur Gewährung solcher Darlehen finanziell im ianbe seien. Dem Herausgeber einer Gerichtskorresponbenz legte der Staatsanwalt die Frage vor-Werden Sie für Ihre Berichte von einem Mitgliede der Familie Haii bezahlt?"

,vorauf der Jtlterpellierte nachträglich eine allerdings sehr starke Antwort gab. Mik der verhältnismäßig geringen Ord- Liungsstrafe von 30 Mk. ncchiii das Gericht auf die begreif­liche Erregung des durch die Frage Gekränkten Rücksicht. _ In einem anderen Prozeß, der etliche Jahre zurückliegt, ver- langte der Staatsanwalt, zurPrüfung der Glaubwürdigkeit"

eines Entlastungszeugen, Auskunft über gewisse geschäftliche Verbindungen. Der Zeuge lehnte die Antwort runbiocg ab. 1 Mit der Schuld oder Richtschuld des Angeklagten hätten seine, ' des Zeugen, geschäftliche Beziehungen nichts zu tun. Dies­mal griff der Verteidiger energisch ein und verlangte einen Gerichtsbeschluß, ob die Frage zu stellen sei, was das Gericht

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trefflich. Namentlich war es' Frau Schacko, bte in der Arre Neue Freuden" und in der Kantone durch vollendete Ge­sangskunst entzückte und besonders für die feineren Zuge an der liebenswürdigen Gestalt des kleinen Schwerenöters Verständnis zeigte. Die kleineren Rollen wurden ange­messen durch die Herren Schramm, Hauck und Reitz ver-

Ten kurzen Fandango tanzten mit Grazie und Geschmack die Sowtänzerinnen Fräulein Torrrani,

Nicht vergessen dürfen wir den Regisseur des Ganzen, Lerrn Kor schön, der mit Umsicht und lunstlerischem Ge­schmack uns eine Reihe der prächtigsten Bühnenbilder bot.

; Die Akustik des Theaters hat sich wieder als außerordent- licki aünstig erwiesen. Den Beweis für die richtige Anlage de» Orchesters brachten uns ja schon die vorangegangenen Tage. Gestern zeigte sich das Haus für L>olo- und Ehor- Ksang aufs beste geeignet. . .

So ist denn der große^ Wurf gelungen, den der Theaterverein wagte; es ist das erstemal, daß Gießen eme Opernaufführung mit einer solchen Künstlerschast sich leiste. Wenigstens koniiten sich die bekanntenältesten Sente nicht erinnern, jemals das Opern-Ensemble emer Groß­stadt in unseren früher so fragwürdigen Musentempel ge­hört zu haben. . .

Der Theaterverein hat mit diesem erfolgreichen Abend seine Existenzberechtigung auch über den Leibschen ^aal hinaus erwiesen, und wenn er den Fingerzeig, den ihm das zum erstenmal wirklich total ausvertauste Hau-- gab, befolgt, so wird er nach wie vor ein wichtiger Wiktor unseres Kunstlebens bleiben. L'hs-

Rach einem SensationSprozeß, der mit der Freisprechung >es Beschuldigten endete, warf Jemand die Frage auf: Wissen Sie, wer mich in diesem Prozeß am meisten gedauert bat?"Dec Angeklagte?"Nein, die Zeugen! Dec Ange- .tagte geht ziemlich weißgewaschen von bannen. Seine Zeugen aber, denen die hohe staatsbürgerliche Aufgabe zuteil geworden ivac, an der Erforschung der Wahrheit mitzuwirken, haben saft ohne Ausnahme einen Klecks weg. Dem einem ist diese, Oem anderen jene peinliche Frage vorgelegt worden, Fragen, die mit den zur Anklage stehenden Handlungen nicht den allecmindesten Zusammenhang hatten, deren genaueste Be­lte, autwortung die Richter nicht um einen einzigen Schritt weiter bringen konnte. Und zuguterletzt ergoß sich im Plaidoyec des J Staatsanwalts nochmals ein Platzregen auf die durchweichten II Zeugen: von der Anzweiflung der Glaubwücdigkeil an bis l| Zu der womöglich noch unangenehmeren Bemerkung, daß der

Bielostok, 26. Juli. In Sachen des Pogroms auf der Eisenbahnstation Bielostok sprach das Schwurgericht sechs Ange­klagte frei. Ein Angeklagter wurde zu acht Jahren Zwangsarbeit, drei zu einem Jahr drei Monaten Hausarrest und einer zu acht Monaten Gefängnis verurteilt. Ein Angeklagter entfloh.

Weaterverein in Klehen. Figaros Hochzeit.

Gießen, 27. Juli.

Die beiden Jesivochellmigen zur Eröffnung des Neuen Lindtthcaters sind verrauscht. Gestern schloß dec Theater- Bercin die Reihe der offiziellen Vorstellungen mit einer Opern- aufführnng. Richt nur die hiesig-» > und -imge »"swacüge Becussrezeusenten, sondern nahezu samttiche Besucher vom 23. und 24. Juli haben diesmal besonders fleißig der sonst so undankbaren Ausgabe dec Kritik sich '-nt°-z°g°n, und die Zahl derer, die allem durch die Preße erfahren wie ihnen bie crslen Theaterabende in unserem neuenMusenheim ge­fallen haben, ist recht klein. Und sie wird wohl auch im nächsten Winter klein bleiben. Das ist m S-w'ss-rB-ziehung erfreulich, verrät großes Interesse und soweit solche Urt üe den gegebenen Verhältnissen Rechnung tragen können auch sie für die Theaterleitung belehrend und fördernd sich gc-

nur enthebt uns über den Inhalt und Aufbau des Meiuerwerkes zu sprechen. Die Ausführung selbst rst in ea'r Ziehung als sehr gelungen zu bezeichnen Die lurchau^ nicht vereinzelt geäußerte Vermutung, daß uns Frantsurt seine elften uräsle vorenlhalbeu wurde, hat nicht

nur der Theaterzettel, sondern der Abeno selbst, und zwar in glänzender Weise, widerlegt. In erster Linie sei dem Kapellmeister Herrn Dr. Rotten berg gedankt, der sich als vorzüglicher Mozart-Interpret zeigte und den guten Ruf, der ihm vorauf ging, vollauf bestätigt^ Unter ferner Leitung bot das Orchester bereits rn der Wiedergabe der Ouvertüre Ausgezeichnetes und zeigte frch auch rm Verlauf des Abends durch ferne diskrete Begleitung als wohlgefchulte Körperschaft. Röchst Gelungenes boten auch dre Solisten, namentrrch stimmlich, aber auch schausprelerrfch fvi rben

i den meisten Fällen dem Wrrwarr b<": froh- innigen Handlung gerecht. Wer wollte bet Z vielen chönen Leistungen dieses oder jene» weniger Gelungene herausgreifen?

Edler Anstand ist bei den meisten der Frankfurter Künstler mit echtem Theaterblut gepaart, höchster musikalischer Be- gabung und klarer Ausprägung der Figuren.

Ein prächtiger Figaro war Herr S-Hneide^ Seine Partnerin und Braut Susanne Frau Kernrc schloß sich ihm in Spiel nnd Gesang würdig an. Sie zeigte vor allen anderen den neckischen U-b-rmut, den «3)1^ >n feinen Tönen so köstlich fiL^k h^at. Auch das gräfliche Paar Brinkmann und yt. He nsel - Sch w e r tz e r, Ä durch schönes Stimmarerral ausgezeichnet ftan- den durchaus aus der Höhe. Sie sangen mit Warme nnd feinem Spiel. Marcellme, die heirats­lustige Alte, wurde durch Frl. Weber in belustigender Weise baraeftellt. Ihr sekundierte Herr Steffens als Mnrtoi'D erwlaceichst Frl. Brach und Frau Sch ackv, l«»L k>- ->- «»

Sr.'.uM.2!,.* Erstes Blatt 157 Fahrgang Samstag 27. Juli 1907

außer Sonntag,. FUM ®< »k BezuqSpret,!

Den, GießknerAnzeiger J tW MM M V monatlichVöPf.,viertel-

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HW General-Anzeiger für Oberhessen

bi vormiü?ags^ilNth? Rotationsdruck und Verlag der Srühpschen Unw^vuch- und Stelndnrckerei. n. Lange. Redaktion, LxpedMon und vruSerei: Schulstratze 7. A^eigenteü^^

Die Friedenskonferenz.

Haag, 26. Juli. Die zweite Unterkommission der zweiten Kommission der Friedenskonferenz verhandelte heute vormittag über die deutschen Anträge betreffend die Behandlung Neutraler im Gebiet der Krieg führ en den. Die deutsche Definition, daß als neutrale Personen alle Staatsangehörigen eines Staates betrachtet werden sollen, der am Kriege nicht teilnimmt, wird ohne Abstimmung angenommen. Der deutsche An­trag betreffend die von Neutralen begangenen Neutralr- tütsVerletzungen wird nach langer Debatte einem Vrüfungskomttee überwiesen, ebenso der deutsche Antrag betreffend Handlungen, die nicht als Handlungen zu Gunsten eines Kriegssührenoen betrachtet werden sollen. Eine sehr lange Debatte entsteht endlich über die deutschen Anttäge betreffend Abschaffung der Heranziehung neutraler Personen zu Kriegsdiensten für einen Kriegführenden und betreffend oas Verbot für Staatsangehörige, sich zu Kriegsdiensten für einen Kriegführenden zu verpflichten. Die Abstimmung über diese beiden Anträge toiro auf die nächste Sitzung verschoben.

Tie vierte Kommission nahm unter dem Vor­sitz von Martens die umfangreiche Debatte über die .Ab­schaffung der Kriegskontreband^ wieder auf, gegen die Rerrault-Frankreich sich wendet, während Lord Reay-England sich dafür ausspricht. Dem Vorschläge des Delegierten Martens entsprechend wird beschlossen, über den englischen Vorschlag in der nächsten Sitzung, die am Sonnabend den 3. August stattfinden soll, abzusttmmen.

Zur Lage in Korea.

Söul, 26. Jutü (Meldung der Agence Havas.) Die neue Konvention zwischen Japan und Korea ist auch hier veröffentlicht worben.

Es werden hier Vorkehrungen für den schnellen Transport von 4000 Mattosen aus Tschemulpo getroffen. Sie werden jedoch nicht requiriert.werden, wenn es nicht durchaus notwendig ist. Die Ankunft von 4000 Mann Kiu- schiutruppen beginnt am Freitag in Fusan, ba Marquis^ Ito seine Zustimmung zu der Sendung japanischer Trup­pen nach Söul gegeben hat, um die brennenden Frageir der Entwaffnung der koreanischen Arnree und der Tren­nung des früheren Kaisers von seinen Truppen und Rat­gebern zu lösen. Das koreanische Kabinett ist darauf vor­bereitet, diese Forderungen zu erfüllen, wenn genügend Truppen zur Verfügung sind. Als das llebereinkommen bekannt wurde, kamen die Gemahlinnen der alten Staats­männer in Scharen zum Palaste. Weinend und wehklagend trugen sie sogleich alles Tragbare weg. Kayashi äußerte sich einem Interviewer gegenüber, seine Mission sei mit dem Abschlüsse des Uebereinkommens beendet. Er äußerte ferner, daß Clhina sich an dem .Schicksale Koreas ein warnendes Beispiel nehmen und sein Haus in Ordnung bringen solle, da irgend eine starke Na­tron sich bewogen fühlen könnte, die Ereignisse in. Söul zum Vorbilde zu nehmen. __

HsUMche Lage-scharr.

Zur Affäre Scheüeubcrg

bringt die9?ordd. Allg. Zig." folgerlde Zuschrift eines Wiesbadener Arztes: Am 29. Acai 1907 hat Herr Dr. Schel­lenberg in einer von 80 bis 40 Herren besuchten Ver­sammlung, deren Charakter Herr Schellenberg selbst an anderer Stelle schriftlich als öffentlich bezeichnete, offen und mit großem Pathos erklärt, daß er in der Stichwahl zwischen dem Sozialdemokraten Lehmann und dem Natio- nalliberalen Bartling für den Sozialdemokraten gestimmt hat und gegebenenfalls wieder stimmen wird. Es trifft ferner nicht zu, daß sämtliche Aerzte Mesbadens das Vorgehen des Herrn Schellenberg billigen, als Kassenarzt ist er Mitglied der Verttagskommljsion der Krankenkassen nach den Beschlüssen der Aerztekammer der Provinz. Es ist also nur die Bezirksvertragskommission, die die An­nahme der Kassenarztstelle für standesunwürdig erklärt hat. Jedenfalls ist hiernach das Statut der Aerztekammer dringend einer Revision bedürftig, die solche Vorgänge unmöglich macht. Der Einsender betont, daß er selbst in jener Versammlung zugegen gewesen sei, und daß die Richtigkeit seiner Mitteilungen eventl. durch eine große Reihe von Zeugen erhärtet werden könne. _____

Aus dem Zarenreiche.

Paris, 26. Juli. Aus offiziöser Quelle verlautet, das russisch-ja panischeUebereinkommen bestehe aus zwei Teilen. An die diplomiatische Konvention schließe sich eine wirt­schaftliche an, welche die Fischereirechte des nördlichen stillen Ozqans, die Handelsrechte in Oftafien sowie die Uebergabe gewisfer Schienenwege an Japan regelt. Ganz be­sondere Bedeutung komme der biplomatffchen Konvention zu. Sie bekräftige den siiatus quo in Ostafien, bezeuge in unzweifel­hafter Weise die Herzlichkeit der endgültig wiederhergestellten Beziehungen zwischen Rußland und Japan und werde so den Weltfrieden befestigen. In bieser Hinsicht müsse das Ueber- einkommen als eine wertvolle Ergänzung des franzöusch-japa- nischen und des in Vorbereitung befindlichen russisch-englischen Abkommens gelten, lieber Den Verlauf der Verhandlungen, dre zu diesem Abkommen gefühtt haben, sind auch der deutschen Re­gierung Mitteilungen gemacht worden.

Petersburg, 26. Juli. Tie Polrzer entdeflte wahrend einer Haussuchung einen Plan der baltischen Eisenbahnlinie, sowie einen solchen der JachtAlexalrdria". Mehrere Ver­haftungen in dieser Angelegenheit sind bereits vorgenommen worden. Es wird behauptet, daß ein neues Komplott aeaejt den Zaren entdeckt worden sei. Em Ingenieur, wel­cher der Führer der Verschwörer sein soll, ist m der Peter-Pnul- festung interniert worden. . . m £ a,

Tie Mörder der am 1. Jurn int Petersburger Hasen er­mordeten Ingenieure Behrs undNeuberg wurden heute verhaftet; es handelt sich um Studenten der Petersburger Uni- versität. _ ................. »in........... n

Ile yeuttge Wummer umfaßt 16 Seiten.

Jeugen-Meleuchtung.