Ausgabe 
25.5.1907 Drittes Blatt
 
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Nr. 120 Drittes Blatt

157. Jahrgang

Samstag 25. Mai 1907

Erscheint tiitzlich mit Annahme beS SonutagL.

DieGietzeuer ZamNieublätter" werden dem Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, baS Krebblatt für deu Kreis Giehen" zweimal wöchenUrch. Der hessische CanbroirT* erscheint monatlich einmal.

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General-Anzeiger für Gberheffen

Skotattonsbruck und Verlag der Brüh lachen UawersuätS - Buch- mtb Sreindruckeret. 9L Lange. Dreßen.

Redaktion, Expedition und Druckerei r Schul- straße 7. Expedition und Verlag : bl-

Redaktion: 112. TeU-Adru AnMgerGießen.

. as yejsttche Staatsjchulbvuch.

Dis Ende Marz 1907 waren rann. 41163 800 Mk. Hessische

I Staatsschuldverschreibungen in Buchschulden des Staates um- I gewandelt unb in das Staatsschuldbuch eingetragen, und zwar für:

(-----

Anzahl ber Konten

z» 47,

Anzahl ber Konten

zu 37,7,

Anzahl ber Konten

zu 3 7.

Anzahl ber Konten

Zusammen

Private (Abt. I).....

36

477 200

237

4 492100

192

5 719 600

465

10 688 900

Hanbelsfirmen (Abt. II) . .

6

1036 000

3

549 000

9

1 585 000

Korporationen (Abt. ITT) . ,

14

90 800

302

11 164 100

117

7 628 000

433

18 882 900

DermügenSwasie (Abt. IV) .

7

131000

100

7 561 900

66

2 314100

172

10 007 000

57

699 000

645

24 254 100

377

16 210 700

1079

41 163 800

Nach bem Vorjahre....

44

477 600

611

23 385 500

337

12 374 600

992

36 237 700

! Erschemt Zunahme 1906 . .

13

221400

34

868 600

40

3 836100

87

4 926 100

Die Benutzung des Staatsschuldbuches in der Zeit feinet Bestehens ist hiernach als eine erfreuliche zu bezeichnen. Um die Kenntnis dieser vom hessischen Staate im Interesse seiner Gläubiger getroffenen Einrichtung in weiteren Kreisen zu fördern, fei über die Bedeutung und den Zweck derselben folgendes bemerkt.

Durch die Eintragung hessischer Staatsschuldverschreibungen in das Staatsschuldbuch wird dem Gläubiger ein von dem Besitze, der Schuldverschreibungen unabhängiges persönliches For­derungsrecht an den Staat ein geräumt Hierdurch ist jede (besaht, durch zufälliges Abhanden kommen der Schuldverschrei­bungen und Zinsscheine, sowie durch Brandschaden oder Dieb­stahl das Jorderungsrecht zu verlieren, ausgeschlossen und es fällt die für die Besitzer von Jnhaberpapieren, naniLutlich für Heute Llapitalisten oder solche, die in einsamen Gegenden wohnen, lästige Sorge für die sichere Ausbewahrung ihrer Papiere gänzlich tveg. Mit der Eintragung der Schuldverschreibungen übernimmt das Staatsschuldbuchburean die gesamte laufende Verwaltung der Buchschuld und sorgt insbesondere für die recht­zeitige Uebcweifung der fälligen Zinsbeträge zu den für die Zinsen der eingetragenen Schuldtitel maßgebenden Zahlungster­minen.

Tie Kosten für Benutzung des Staatsschuldbuchs sind gering­fügig; außer einer einmaligen Gebühr von 25 Psg. für je 1000 Mk. des eingeschriebenen Betrags (mindestens 1 Mk.) werden Kosten für die laufende Verwaltung nicht berechnet. Anstatt der Einlösung der Zinsscheine werden die Zinsen aus Buchfor­derungen halbjährlich bar ausbezahlt und zwar kann dies nach Wahl des Gläubigers an ihn selbst oder eine beliebige andere Person erfolgen:

a) durch die Großh. Staatsschuldenkasse in Darmstadt mittels Barzahlung,

b) burd) eine öffentliche, au die Hauptstaatskasse ablie­ferungspflichtige Kaffe,

c) durch die Reichsbonk-Hauptkasse, die sämtlichen Reichs- bmik-Hauptstellen, Reichsbankstelleu und mit Kässeneinrich- tung versehenen Nebenstellen mittels Barzahlung,

b) mittels Ucberfenbung durch die K)st, jedoch nur innere halb des deutschen Reichs,

e) iveun dem zum Empfang der Zinsen Berechtigten ein Giro­konto bei der Neichsbank eröffnet ist, durch Gutschrift auf dessen Konto durch Vermittlung der Staatsschulden­kasse in "Darmstadt.

Die Benutzung des Staatsschuldbuchs ist hiernach allen denen zu cmpse§en, welche die Kapttalanlage in hessischen Staatspapieren als eine möglichst dauernde anseben, sowohl Privaten als auch den gemeinnützigen Stiftungen, den Kirchen- nnd sonstigen öffentlichen Fonds. Für die sichere Anlage der MLnortgelbcr, sowie der Reservefonds aller Arten von Spar- kassen, Genossenschaften, Gesellschaften und Hilfskassen wird die Einschreibung in das Staatsschuldbuch ebenfalls von Nutzen sein.

Tie Änttäge auf (Eintragung in das Staatsschuldbuch werden aufccr von dem Großh. Staatsschuldbuchburean und derLandes- hypothelenbank in Darmstadt von sämtlichen Großh. Bezttks- kassen (mit Ausnahme derjenigen von Darmstadt I und H, Gießen I und Mainz I und II), sowie den Steuerämtern Gerns­heim und Stockhaim und von allen obengenannten Reichsbank- stellen (mit Ausnahme der Reichsbankstelle Darmstadt) entgegen­genommen. Insbesondere sind die sänttlichen vorgenannten Stellen auch zur Annahme von Barbeträgen znnr Zwecke des provisionsfreien Ankaufs von Schuldverschreibungen, deren Ein­trag in das Schuldbuch stattfinden soll, bereit, 9cäheres über die Form der Anttäge, die Gebühren usw. enthalten die von der hessischen Staalsfchuldenverwaltung herausgegebenenAmt­lichen Nachrichten über das Staatsschuldbuch", welche nebst den erforderlichen Antragsformularen von dem Staatsschuldbuchburean in Darmstadt, Luisensthaße Nr. 1 (Zimmer Nr. 8), wie auch von den beauftragten Bezirkslassen und Bankstellen an In­teressenten tostenlos verabfolgt werden.

"Außerdem stehen die nach Obigem zur Entgegennahme von Anträgen ermächtigten Bank- und Kassestellen zur Erteilung jeder Auskunft über die Staatsschuldbucheinrichtting kostenlos zur Verfügung.

Ans Siaöt uno tano«

Abdruck unserer durch Korrespondcnzzeichen kenntlich ge­machten Orrginalartikcl ist nur unter genauer Quellenangabe (Gieß. Auz.) gestattet.

Gießen, 25. Mai 1907.

** Auszeichnung eines Hessen. Der vor kurzem nu5 dem preußischen Eisenbahndienst als vortragender Rat in das Reichskolonialamt berufene Herr Balzer ist ein ge­borener Gießener und Sohn eines früheren Gießener Univ.-Professors. Er war mehrere Jahre in Tokio, also an einem Orte, der als Hauptstadt einer mit größter Energie vorwärts strebenden Nation, zu wertvollen Studien und Beobachtungen vorzüglich geeignet erscheint. So weist nun­mehr das Großherzogtum Hessen im Reichskolonialamt außer Exzellenz Dernburg noch einen weiteren Angehörigen auf.

" TerR hein-Main -Verband fürVolksbildung und verwandle Bestrebungen beabsichtigt, in einzelnen Ortschaften Verkaufsstellen _ jur gute unb billige Volksliteratur einzurichten, ebenso Verkaussstände für gute Bücher und Bilder auf Jahr­märkten an geeignete Interessenten zu vergeben. Diese Be­strebungen von hervorragender Gemeinnützigkeit finden hoffentlich reiche Unterstützung.

* Konzert. Am Montag veranslallet Herr Bues m Steins Garten bet günstigem Welter im Garten das zweite Montags- Konzert bei freiem Eintritt. Vielfach hat man dieses Unternehmen mit Freuden begrüßt.

** Der Männer-Turnverein hat seine Kneipe nach demHotel Einhorn' verlegt. Es ist ihm eines der Fürsten- zimmer zur Verfügung gestellt. Wie au5 dem gestrigen Inseraten­teil ersichtlich, findet die Entweihung heute abend statt, worauf hierdurch nochmals hingewiejen wird.

-i- Grünberg, 24. Mai. Unser Vorschußverein hielt dieser Tage seine Generalversammlung unter dem Vor­sitze des 93 Jahre alten Herrn Giller ab. 2ln Stelle des durch Unglücksfall gestorbenen Direktors Sladtrat Kaiser ivurde Weißbindermeister Ehr. Bock gewählt. Die Mil- gliederzahl beträgt nahezu 1000, der Gesamtumsatz ijt über 61/, Millionen Mark. Von dem 13188 M. betragenden Reingewinn komtnen 6% zur Verteilung.

lld Butzbach, 24. Mai. Heute nachmittag gingen hier mehrere schwere Gewitter nieder, die von starkem Hagel begleitet waren. Das Wetter richtete besonders südlich der Stadt an den kaum befruchteten Ob st bau men erheblichen Schaden an. Ein Gesangverein veranstaltete gestern im »Hess. Hofe" ein sog. Künstlerkonzert. Ein Männerquartett hatte man sich von Darmstadt verschrieben. Leider mußte aber deut in großer Zahl anwesenden Publikum vor Beginn der Aufführung milgeteilt werden, daß die Künstler von Namen mit gutem Klang am Auftreten plötzlich verhindert seien. Was nun als Ersatz unserm kunstsinnigen Publikum geboten wurde, ist tatsächlich keiner Kritik würdig. Ein Konglomerat von Wagnermusck, Volks­liedern und Kuplets füllte den Abend aus und die Zuhörer waren rücksichtsvoll genug zum großen Teil bis zur Beendigung de§ Programms auszuharren. Fast hatte es den Anschein, als glaubten die an einem Platze zu sein, wo dem Publikum jedes Musikverständnis abgehe. Die Herren, die sich übrigens in den vorangegangenen ReklamenHofopernsänger' nannten, dürften sich aber getäuscht haben und können froh sein, eine rücksichtsvolle Behandlung erfahren zu haben.

Bad-Nauheim, 24. Mai. Finanzminister Gnauth weilte dieser Tage hier, um sich di,e Neuanlagen des Bades anzusehen. Außerordentlich befriedigt soll er sich über die Neuerungen ausgesprochen haben. Die Stadtverordneten beschlossen die Errichtung eines Gebäudes für die höhere Bürgerschule.

p Friedberg, 23. Mai. Die hier beginnenden Kraftwagenpersonenposten nach Ranstadt und Ockstadt sind vom Publikum so günstig ausgenommen worden, daß schon jetzt nach 10 Monaten seit der Betriebs­eröffnung ein dritter größerer Wagen hat angeschafft und eine weitere Fahrt nach Ranstadt hat eingeführt werden müffen. Hierbei hat es sich gleichzeitig ermöglichen lassen, auch auf dem Kurse Friedberg-Ockstadt eine an Werktagen dreimal und Sonntags zweimal verkehrende Kraftwagen­personenpost einzurichten. Auch diese neuen bedeutsamen Verkehrsoerbesserungen werden allseitig vom Publikum aufs freudigste begrüßt.

-t- Friedberg, 24. Mai. Auf die Aufführung von Haydns OratoriumDie Schöpfung', die der hiesige Musikoerein unter Mitwirkung namhafter auswärtiger Solisten unb ber Nau­heimer Kurkapelle am nächsten Sonntag nachmittag in ber Stabt- klrche veranstaltet, sei aufmerksam gemacht. Die Leistungen bes Musikoereins sind als vorzüglich bekannt. Auswärtige Besucher bürfte auch noch babei unsere sehenswerte Stadtkirche interessieren.

-o-. Vom Vogelsberg, 24. Mai. Obwohl bie Z w e t s ch e n- bäume einen reichen Blütenansatz zeigten, kann man boch jetzt an einzelnen Baumanlagen bie Beobachtung machen, baß bie Bäume nur wenig Fruchtansatz haben. Es ist bies wohl bem Umflanbe zuzuschreiben, baß bie Blütezeit infolge ber wenigen heißen Tage vor Pfingsten zu rasch verlief unb eine Befruchtung leiber nicht in bem Umfange möglich war, wie im vorigen Jahr.

** Kleine M i 11 e 11 u n g e u aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Mainz wurde mit ber Nieberlegung bes altehrwürbigen Turmes ber St. Quintinskirche begonnen. Ter Turm, ber bauiallig geworben war, wirb nach bem Entschlüsse des Denkmalrates in seiner seitherigen Gestaltung roieber errichtet haben. In Rohrbach stieg nachts ein Dieb in bie Wohn­ung bes Polizei bieners Sauer ein unb stahl Butter unb Gelb. In Büches flieg er bann beim Gastwirt Meier burd) ein offenes Fenster ein, 2530 Mk. erbeutete er bort in einer Schub­lade, labte sich an Schweinebraten, erbrach ehren Automaten und nahm den Inhalt an sich.

Die S'ta.gse, ob ein Arzt unter allen Um­ständen verpflichtet ist, einem Leidenden seine Hülfe angede ihen zu lassen, ist nach einem Beschluß des preuß. Ehrengerichtshofts der Aet^te zu verneinen. Diese Erkeimtnis deckt sich so Nemlich mit dem Wortlaut des § 144 Abs. 2 der

Gewerbeoroumig, wonach bie 'Jiuöuuuiig eines Jiuüagc» ;u u;>> lieben Hillselefflungcn für unzulässig erachtet wird. Tie «irgtlia'icn. Ehrengerichte haben auch zu wiederholten Malen ihre Gutachten dahin abgegeben, daß Aerztc zu irgendwelchen Hülfe!-istungen bei Unglücksfällen oder bei Fällen gemeiner Gefahr in knncr weiteren Ausdehnung herangezogen werden können, als wie dies auf twlizeiliche Aufforderung bm auch Angehörige anderer Berufs- klafsen zu tun verpflichtet sind, notabene soweit die H ul feinsten d-nt sich hierbei nicht einer Gcsalrr für das eigene Leden aussctzen. Ter preußische Ehrengerichttbof verttitt jedoch die Ansicht, daß in Fällen, bei bei;en ber Hülssbcdürstigc sich in direkter Lebens­gefahr befindet, die .moralische Pflicht des Arztes ist, dein Leidenden seinen Beistand zu gewähren. Immerhin kann natür­lich aus einer etwaigen Weigerung des Arztes zu der verlangten Hülseleistung später von feiten be*J Patienten irgeitb einSchaden- ersatzanspruch auf dem Wege einer zivilrechtlichen Klage nicht hergeleitet werden.

Universitats-Nachrichten.

Von der preußischen Regierung wiro, wie ziemlich sichen verlautet, die Errichtung eines Lehrstuhls für eoangcL, Theologie an der Universität Munster beabsichtigt.

Börsenwocheudericht.

Frankfurt a. M., 24. Mar.

Tie schwache Tendenz behielt auch diese Woche an der Börse die Oberhand und das Geschäft trägt nach wie vor einen schleppenden Eharatter, denn Momente, die neue Aufregung hätten geben Eöuncn, traten nicht in Erscheinung. In Berlin scheint die Spekulation etwas nach unten engagiert zu fern, sie ver­suchte diese Woche auch einen Angriff gegen Bankaktien, bie sie einige Prozent zuruckdrciugte. Mit "Rücksicht darauf, daß nun nahezu fünf Monate des Jahres verflossen sind, ohne daß es den Banken möglich gewesen wäre, im Eminissionsgeschäft nennenswerte Gewinne zu erzielen, wählend auf den Effekten- beständen Verluste ruhen, für bie die Mieren Zinseneinnahmen keinen genügenden Ausgleich bieten, rechnet man schon heute mit niedrigeren Jahreserttägnissen unb darauf basierte man seine Operationen. Aber wenn sich gegen diese Argumentation auch nichts einwenden läßt, so darf man auf der anderen Seite doch auch nicht übersehen, da^ die Kurse der meisten Bauk- attien niedrig stehen. In Würdigung dieser Tatsache wurden denn auch wieder Rückkäufe vorgenommen, wodurch die anfäng­lichen Verluste teilweise wieder eiugehvtt werden konnten. Immer­hin bleibt die Disposition des Marktes schwach, denn man l>at mit zu vielen verstimmenden Momenten zu rechnen. Der inter­nationale Geldmarkt hat sich diese Woche ncuerdingsi etwas versteift, die amerikanischen Eisenlxchngesellschafttn treten jetzt mit ihren Ansprüchen stärker hervor mid erregen damit neue Besorgnisse für den Geldmarkt

Auch die Getreidepreise halten sich noch hoch, ttotzdem die neueren Saatenstandsberichte eher etwas günstiger lauteten, dazu treten noch die verschiedenen Streiks, die für das Wirt-, schaftsleben störend sind. Diese ungünstigen Einflüsse drücken auf dm Martt und lassen eine feste Tendenz nicht auftommen, ttotzdem die Industrie gegenwärtig noch recht flott beschäftigt ist und das ganze Verkehrsleben, wie aus den andauernd gün­stigen Eisenbahneinnahmen hervorgeht, noch in Blüte steht. Gegen die Vorwoche sind die Kurse auf den meisten Gebieten zurück- yegangen. Deutsche Fonds blieben ziemlich behauptet, aber fremde Renten waren vorwiegend matter, namentlich über­seeische Werte. Bankaktien weisen Einbußen von 1Ufa Proz. auf, nur österreichische Gattungen lagen fest. Bahnen und Schiffahrtsaktie n ebensoviel matter. Bei Montan- pavieren beschränken sich die Kursrückgänge gleichfalls auf wenige Prozent. Von anderen Jndustriepapieren ver­loren Höchster Farbwerke 7 Proz., Albert 12 Proz., Scheide­anstalt 5 Proz., Photographische Steglitz 6 Proz. und Ober­urseler Motoren 4 Proz. Zellstoff Waldhof stiegen 8 Proz. U l t i m o g e l d dürfte sich einen Bruchteil unter ö Proz. stellen. Privatdiskonto 4Vs Vroz.

Spielplan

des Grotzherzogl. Kurhaus-Theaters Bad-Nauheim.

Direktion Hermann Steingoetter.

Montag den 27. Mai: »Komtesse Guckerl." Lustspiel in 3 Akten von Fr. v. Schönthan unb Fr. Koppel-Ellselb. Dienstag ben 28. Mai:Unter vier Augen." Lustspiel in 1 Auszug von Ludwig Fulba. Hieraus:Die Mebaille.' Komödie in 1 2ttt von Lubw. Thoma. Freitag ben 31. Mai:Der Schlaswagenkontrolleur.' Schwank in 3 Akten von A. Bissou. Samstag ben 1. Juni:Die Orientreise."

Lamilieu-Nachrichten.

Verlobte: Elisabethe Ochs in Alsselb nut Lubwig Beck Itt Wekesheim. Elise Ermel in Eubors mit Johannes Stein in Hattenborf. Anna Morneweg in Billertshausen mit Heinrich Seipp in Ehrings­hausen. Annemarie Rupprecht ,m Berlin mit Hermann Trapp in Friebberg.

Gestorben: Frau Bürgermeister Uhl Wwe. in Lißberg. Herr Treppenbauer Heinrich Becker 4. in ©lauberg. Herr Stein- metzmeister Johannes Albranb in Bübingen.

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Man verlange jeboch ausbrücklich bas echteDr. Hommel's^ Haevratogen unb lasse sich ferne ber vielen ÄNachahmungen auireben

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Mau verlange aber ausdrücklich MAG-G-I8 Probe-Fläschcheu.