Ausgabe 
20.11.1907 Erstes Blatt
 
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Mittelstand

Wetztav (Sd)ü^enqartcn).

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Giessen, den 19. November 1907.

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arbeiten. Auch ist für gute Lektüre gesorgt und Gesang gepflegt.

Für Wohnung und Mobiliarbenutzung zahlen: a) Mädchen aus Hessen ....... b) Mädchen von außerhalb Hessen . . . . für den ganzen Kursus.

Diejenigen Wähler, die ihre Stimme dem seitherigen Stadt­verordneten Ph. CmLer zu geben beabsichtigen, werden gebeten, auf ihren Stimmzettel zu schreiben:

Philipp Euler

Stadtverordneter

auf unsere Liste.

Lesen Sie unser heute erscheinendes Flugblatt und treten Sie ein Mann für Mann für die Kandidatur der

kosten bezw. den Preisen dec Lebensmittel berechnet.

Weitere Kosten enstehen nicht, und ist insbesondere der Unterricht unentgeltlich.

Alle Anmeldungen, welche baldigst erbeten werden, sowie Anfragen sind an die Landwirtschaftskammer für das Groß- Herzogtum Hessen zu Darmstadt, Neckarstraße 8, zu richten, welche zu jeder Auskunft gerne bereit ist. Die Ortsschul- konlmissionen der Haushaltungsschulen zu Langen und Liudheim sind ebenmäßig zur Ausknnstserteilung bereit.

Darinstadt, den 13. November 1907.

Der Vorsitzende der Landwirtschaftskammer.

Tie IflfibmrWlidjcn SMHaltWssWkn zii Langki! null Liiiöhciin.

Die landwirtschaftlichen Haushaltungsschulen zu Langen und Lind heim eröffnen am 2. Januar 1908 einen neuen fünfmonatlichen Kursus.

Gegenstände des Unterrichts sind:

Hauswirtschaft, Gemüsebau, Obstverivertung, Gesundheits­und Ernährungslehre, Krankenpflege, Rechnen, Abfassung von Aussätzen und Briefen, Bilchführung, soivie weibliche Hand-

Wer sich hierzu zählt:

Kaufleute, Handwerker, Arbeiter, Beamte und Gewerbetreibende!

Unser bisheriger Kandidat, Herr Bäckermeister P. Pfeiffer, hat sich leider zum Rücktritt von seiner Kandidatur bewegen lassen und kommt der in unserer Generalversammlung als Ersatzmann vorgesehene

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Friedrich.

Kunst- und Handelsgärtnerei.

Danksagung.

Für die zahlreichen Beweise warmer Teilnahme, die uns beim Hinscheiden unseres geliebten Gatten und Vaters des Harrn Justizrat lEraasä L®ewer von allen Seiten erwiesen worden sind, sagen wir unseren tiefgefühltesten Dank.

Die trauerndes Werbliehenen.

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Bullen- Ber kaus.

Montag, den 25. ds. Mts., vormittags 10 Uhr, soll ein dec Gemeinde Staufenberg gehöriger Bulle, dahier verkauft werden. Gleichzeitig beabsichtigt öie Gemeinde einen Bullen, Vogelsberger Rasse, anzuschaffen, Angebote werden an die unterzeichnete Bürgermeisterei alsbald erbeten.

Staufenberg, am 20. November 1907. [7200

Gr. Bürgermeisterei Staufenberg.

S t e p b a n.

RkNtcMjK'it a. G.u. Aillss» lstchttWSdM ft DarinM.

Protektor:

Seine Königliche Hoheit der Grossherzog von Hessen und bei Rhein.

Gegründet 1844.

Die Anstalt bat eine neue Jahresgeseüschaft für steigende Renten eröffnet und ladet zum Beitritt zu derselben hlermit ein.

Diese auf Gegenseitigkeit und Erbverbrüderung beruheitde Versichcrungsart bezweckt, ihren Teilnehmern gegen unwiderrufliche Kapitaleinlagen jährliche Renten zu gewähren, welche mit zu­nehmendem Lebensalter des Versicherten Wßdiicn.

Eine volle Einlage betrügt hundert Mark. Teileinlagen sind zulässig. Die Jahresrente kann auf 150 Prozent der Einlage steigen.

Satzung und Versicherungsbedmgungen werden unentgeltlich verabfolgt und nähere Aus­kunft wird berettwilligst erteilt auf dem Hauptbureau des Anstalt in Darmstadt, Elisabethenstraße Nr. 60 sowie von den Agenten derselben:

F. Stammler, Operpostsekcetär a. D. zu Gießen

W. PH. zimmer, Ortseinnehmer zu Lich.

Julius Karl, Sparkassenrechner zu Grünberg.

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