vermag es nicht, die
Lifenbahn-Zcitnng.
do.
Tenden
84 50
63.20
96.40
97.80
97.90
83.15
93.05
83.10
91.90
oft von Beifall unter* Altvorderen alljährlich auch wir uns heute Horizont ist trotz der und Dänemark trübe
103 20 66.40 67.50 91.75 90.40 94.80
. 144.00 . 168 60 . 137.30 . 2ü3 öu
. 95.70
28*50 . 140.25 . 131.00
197.60
28*70
115.90
142.20
Kinder mehl
•Krankenkost.
21. Juli. Anfangskurse. Harpener Bergwerk. « Laurahtttte . . . Lombarden E. B. . . Nordd. Lloyd . . . . Tiirkenlose . . .
Hervorragend bewährt!
Nahrung.
Die Kinder gedeihen vorzüglich dabei u. leiden nicht an
Verdauungsstörung.
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Börse, . 175.70 . 128.00
70*30
136.90
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« . 223.50
Elektriz. Lahmeyer . , .116 00
Elektriz. Sehnckert . . , 105 00 Eschweiler Bergwerk . . 207.50 Gelsenkirchen Bergwerk . 119.70 Hamburg-Amerik. PaketL 131’10 Harpener Bergwerk. . 195.25 Laurahtttte ..... 217.00 Nordd. Lloyd 116 30 Obeischles. Eisen-Industrie 103.15 Berliner Handelsges . . 151 ö5 Darmstädter Bank
unb Vaterland." D-r einheitlichen Organisation des Bundes der Landwirte gehört das Verdienst, in die Reihen der Landwirte das Streben nach gemeinsamen Zielen wachzurufen Welche Früchte das einige und feste Zusammen stehen der Landwirte zeitigt, das zeigt das Ergebnis der letzten Reichstagswahl, bei der die Feinde von Thron und Altar eine furchtbare Niederlage erlitten. Unter langanhaltendem Beifall schloß d:r Redner mit einem Hoch auf Kaiser und Großherzog, das deutsche Reich und das Hessenland. Darauf wurde gesungen „Deutschland über alles". Chefredakteur Dr. O e r t e l - Berlin ergriff hierauf das Wort. Wir entnehmen seiner ' brochenen Rede das folgende: Wie unsere ihr Sonnenwendfest abhielten, so haben um diese Zeit getroffen. Der politische Freundschaftsbezeugung nach Frankreich und selbst die Haager Friedenskonferenz „ wo Wolken zu verscheuchen. Wir verlassen uns auf unser gutes Recht, unser starkes Schwert, unsere Wehrhaftigkeit und diese liegt im Bauernstand, der die Quelle der Volkskraft ist und bleibt. Auch der innerpolitische Himmel erscheint bewölkt, Groß ist wohl die Freude, daß die Sozialdemokratie durch die Einigkeit der bürgerlichen Parteien zu Boden geworfen wurde, der Reichstag hat auch seither seine Sache wesentlich besser gemacht, doch ob der vielgerühmte Block zusammenhalten wird, j das erscheint zweifelhaft. Wir werben folgen, so lange es nicht gegen unsere Ueberzeugung geht. Die Erhaltung des deutschen Bauernstandes ist die größte Notwendigkeit fürs Reich und die Industrie ist im Irrtum, wenn sie glaubt, mit dem Auslande auskommen zu können. Redner führt ferner aus, daß die Erhaltung der deutschen Landwirtschaft eine wirtschaftliche, polit I und seelische Notwendigkeit sei. Unsere ganze politische Ent-! Wickelung fordert den Fortbestand der Landwirtschaft. Das Geschlecht der Industriestädte sei ein blutarmes, entnervtes Geschlecht, von Land aus müsse immer wieder frisches Blut! ins Volk strömen. Der Bauernstand müsse treu bleiben deutscher Art und Sitte, und in dieser Hinsicht gelte auch ein neues Streben der Erhaltung des altdeutschen Bauernhauses, der ländlichen Baukunst, der Hcimatpflege, der alten, oft bespöttelten Tracht, sie seien ein Stück altdeutscher Art, ein Erbe unserer Vjiter, sie müßten wir zu erhalten suchen, ebenso wie die zahl- rerchen Mundarten unserer schönen deutschen Sprache. Nach noch weiteren Ausführungen über die im Bauernstand wurzelnde Treue zu Kaiser und Reich schloß der Redner mit den Worten- „Mit Gott für Heim und Hof, Fürst und Vaterland, Kaiser und Reich." (Langanhaltender Beifall.) Landtagsabg. Hir- ^^"c^iebbeT9 ^dauert, daß in der Wetterau die Landwirtschaft fort und fort zurückgedrängt werde, und daß die Landwirte ihre Söhne und Töchter vielfach der Landwirtschaft entzogen. Wahrend früher in den Schullesebüchern alle ländlichen und bäuerlichen Verhältnisse durch Erzählungen, Gedichte uni), Abhandlungen geschildert worden seien, finde man heute fast keine mehr in den Büchern. Tie Liebe zur heimatlichen Scholle müsse geweckt werden, denn die Landwirtschaft sei der Grund- ^uer des Staates. Sein Hoch galt dem Bund der Landwirte, o? ? ? Reichstagsabg. Köhler- Langsdorf mahnte in kurzer Ansprache zum Zusammengehen der Vertreter der Landwirtschaft der Deutsch-sozialen, der rechtsstehenden Nationalliberalen und der Bauernbündler und bedauert den Zwiespalt, der zur Zeit der Rerchstagswahl im Kreise Friedberg-Büdingen entstanden
.lebhaftem Beifall wurde das Hoch des Redners auf bic Ermgkett rm deutschen und hessischen Bauernstand aufge- nommen. Landtagsabg. Korell toastete auf die deutschen! Frauen — Abg W olf überbrachte die Grüße der rheinhessischen Landwirte. — Der Kreisvorsitzendc des Wahlkreises Fricdbcrg- Budmgen, Meller-bof-Marienboru, sprach in seinem Schlußwort den Rednern des Tages Dank aus. In den Zwischenpausen ttugen die Gesangvereine aus den Orten Rodheim, Okarben, Petterweil und Seulberg Volks- und Vaterlandslieder vor Au dem großen Festplatze herrschte reges Treiben, die Menschenmenge wogte hm und her. Karussells, Buden aller Art und Tanzmusik sorgten sirr Vergnügungen und Volksbelustigung Le, embrechender Dunkelheit wurde ein Feuerwerk abgebrannt und dann hreß es für die fremden Gäste Scheiden; mit Musik hmibeit fie jum Bahnhof begleitet. Lier herrschte ein furchtbares Gedränge an den Zügen, die kaum die Menschenma s- fapen formten. Kem Mißton störte das Wetterauec Bauernfest, und den Tettnehmern werden die angenehmen Stunde« und die ^^bender^Worte der Redner noch lange in angenehmer Erinne-!
Landwirtschaft.
k,^^sel. 2L Juli. Ter Vorstand der Landwirtschasts- lebten^den Reglernngsbezirf Kasse! beschäftigte sich in seiner 0 nio Em »wtteren Vorgehen hinsichtlich derS ch a f° rau de. Ter Landwirtichaftskammer war abermals eine Mil-
'sei, kort hab- si- Plötzlich
™ und mit einem Boote | beim Landwirtschaftsminiiter, dem Reichslag- !^d den ^sstiÄ
K^a9^,69m°rbn^n vorstellig zu werden, daß bei der bo rücken een ^uorlmung des Reichsvichseuchengesenes die Sdtrf raube von den für die wirklichen Seuchen cuttenden Bestimmung»», ausgenommen werde. Begründet soll dies-Lnga^we^Ä Bösn den Viehseuchen erheblich abweich^nÄ Wßsen der Rande und mit der den Jntereften ber Schafhaltuno Äzu-ke^Kafte^^ ^anohabung der Räudetilgungsmaßregeln ün
Auch Fräusekn Luise Molitor erklärt Lch zur Aussage int nguQ Hau in München, wie Frau Hau in Klmlk fair. Hau sei sehr protzig aufaetreten. Tie Ebe . der Serben iet gut gewesen. Dorf.: Im November erhielten sie. einen «ne'von Frau Lina aus London? Zeugin: Ja, sie 51ir' xt- -,c&r unsicher und von Spionen umgeben.
dachte, meine Schwester habe irgend etwas Schweres auf dem poersen. Von.: Wie war es mit dem Selbstmordversuch in der Schweiz Zeugin: ^ie erzählte mir, es sei nicht wahr, was
| Hc 5 m Untersuchungsrichter in ber Schweiz erzählt habe. Nich: sie selbst habe sich enchossen, sondern Hau habe, wie es verabredet war zwischen den Bechen, auf sie geschossen Als er nicht richtig trar, habe er den Mut zu einem wetteren Schüsse verloren. fie« daoe dann gesagt, sie habe sich selbst geschossen, weil Hau wüst wegen Mordes hätte testgenommen werden müssen. Vor- utzender: Was sagte Frou Lina, als sie horte, daß Hau der Täter sein solle? Zeugin: Sie sagte zuerst: „Es kann doch nicht mein Mann gewesen fern." Als man ihr aber Zug um Zug und schritt um Lchrttl nachwies, daß er es gewesen sein müsse glaubte ne es sästj «orf: öieft sie zu ihrem Mann? Zeugin! «sie hatte das Gefühl, daß fie zu uns stehen müsse.
Oberleutnant Molitor-Metz, ein Sohn der Ermordeten k Sn '** ?ma auch das Telegramm über die Ermordung d" Mutter für eine Mystifikation .vvn Geschäftsgegnern ihres Mannes gehalten habe. Als sic bau Laus Schuld überzeugt wurde, brach sie zusammen. SBorf.: Wie war cs mit der
Varis^ Geschichte? Zeuge: Wir hielten si- für einen Mord- vermch, weil unsere Mutter stark herzleideud war und jede Aufregung ihr ichaden Knute. Vars.: Sic wurden nach Dfäffikon grausige Ereignis des Selbstmordes Ihrer Lchwester stattfand? Zeuge: Ich börte, daß meine Schwester den £>ee hinausgeschwommen sei, 1 1 ' ' " — - halten. "
tnfnTf?;; lagen^e dazu Hau? Sie haben in dem Pro- tofoll vor dmr, Untersuchungsrichter das Gespräch zugegeben ~ • Drese Aussage machte ich damals, um nicht nach
Frank,urt transportiert zu werden. ■ W m
. f ^ Hau, warum sagen @ie nicht einfach: „Ich habe
' aObtt: diab- Nicht telephoniert!" Sie fag^n
Es soweit es eine Zeugin bekundet. Nun hat J ler ietzt sachgemäß antworten?
... JreT ^Fbklagte bezieht sich auf frühere Aussagen. Vor- fe^c sonderbare Taktik. Verleid.: Hat Fvau. Nttrlttor die stimme als die des Mister Hau erkannt? Zeugin Bechtt: Nein, sie lachte nur, als ich es ihr sagte
I ^ugin Geschäftsinhaberin R u b i n st e i n-Baden-Baden ging
I 6 .November nach dem Bahnhof. Dabei traf sie um zwei
Uhr einen auffälligen Fremden mit dunklem, falschem Bart.
ben wegen seiner Haltung und seines Bartes au| 3t> Jahre. ^ie erkennt in Hau diesen Mann wieder o ii£autmamt ^?seph traf mit der Zeugin Metzger um halb 3 Uhr einen auffallenden Mann mit fals^m Bart und großen ^ll9en- r <^ann sich beobachtet und drehte sich seitwärts Frl. Metzger, meinte, er wolle in der Nacht einbrechen.
glaubt in Hau diesen Mann wieder zu erkennen sie ,U, dieser Deszaradv gewesen zu sein? Angekl. Hau. Ich habe feine Antwort darauf
Noch mehrere andere Zeugen haben den seltsamen Fremden kennen" ®anf 9efe6cn unb glauben in ihm Lau wiederzuev-
In vorgerückter Abendstunde wurde die weitere Verhandlung auf morgen vertagt.
Myrrholinseife ist . die einzige feine ^nnter^"^oMettschenBestlMdteil - das Äyrrhol?n ?°mi?aner« tanntci und bewahrter Schönheitswirkung auf die Haut enthält. b7/7
Arama eines Rechtsanwalts.
(Unberechtigter Nachdruck verboten.)
8. Derhslandlungstag.
m Ä t. i. Karlsruhe, 19. Juli.
A C 9' -^ch^ der Frau Dr. Müller, be-
/undet, daß Hau sehr gutmütig und auch lesewütig sei. Er las vor aNem Goeche, Dante und als Knabe Karl Mah's Reisl> nnSet leidend aus. Als er von Afaecio znrück- .frrählte er, Lina und Olga Molitor hätten sich in ibn raber bte „Ältere wegen ihres Geistes vorge- zogen. Später habe erzählt, er habe eines Tages in Real
r*leTn i Brust im Zimmer gefunden, i )Ti,e ^Q.^C kleb et en, fie zu toten. Er habe es aber nicht getan 4 on seiner Frau erhielt er fast täglich 8 bis 10 Seiten lange »riefe ttm^Sonntag vor dem Morde war er in ber Familie der Zeugin aettben^ F eine ^hre Jammergestalt au^
2. Jj0- ^rchthar aufgeregt und hochgradig nervös aeJ h- Cv ^<n körperlich und geistig krank ans und machte merk- nardige Bemerkungen: eo tagte er: „Wundere dich nicht wenn
^bs Tages hörst, ich sei erschossen worden." ' I ®Wfner Beig und Kvlb haben am 6. 9Lovember vorigen Wahres den Reuenden mit dem falschen Bart gesehen. Sie können avd^KnbLmte toar ^Eb- bekunden
«0Smei"Cr e’»nnunS wurde dann Fräulein Fanny 2.r” r‘t.f "^wommen. Sie wird zunächst nicht vereidet. Sie ÄÄ1 '"lvlge des Pariser Telegramms nach kVar niemand znm Empfange da Im Hott! horten die beiden, daß Frau Lina noch zu Bett fei Sie gingen s?r ttom™inb Btf‘?r^KUTIn fürd6tetc anfänglich
tiir M Kind. Es stellte pch heraus, daß Olga nicht krank war
JEuck meinte Frau Lina, das $clcqramnt fe tin, ^inn'unb Trf “cLf Hnr-?"' Bestand zwischen Frau ^ina uno lyrl. ülga eine Spannung? Zeugin - Fran Lina stand unter dcm Emtluß ihres Mannes. Si- hatte ihn gan"ze Selb?,- und war daher ohne feben Grund eifersüchtig
äsAiSS &;? '‘"g-r ii' 8”F w” “d
Baden als Frau Lma kam? Zeugin: Ihr wurde die Sachlage erzählt, und man sagte ihr, daß man glaube, ihr Mann fei der Tater. Tl- Zengin wich herauf vereidigt. 1
Oesterr. Staats bahn . . , Pnuce-Henri-Eiseubahu .
.dTichtS bat mehr dazu beigetragen, die Gröhe der Unmtlgefabr und den Wert der Unfatlverfichenmg allgemein zum Bewußtsein zu bringen, als das Bestehen unb das Wirken der rnssgenostenschaften, sie haben aber auch den Glauben Fuß fassen Ä mr' ^rrttstätigkeit die Hauvtguetle der Unfälle liege
In Wirklichkeit sind Unfälle, die auf Anlässe allgemeiner Natur zurück- zuführen sind, sehr viel zahlreicher. Bei der Victoria, der größten q«U7 n »;n zei’)icberunn§«®efcßfd)oft, kamen im vorigen Jahre
r a-/sbeyur Anmeldung davon standen 5833, das sind mehr als 60 ^mlt der Beruisgesahr der Verncherten nicht im Zusammenhang. Die Gefahr emes Unfalles droht stündlich jedermann, und mag er noch so vorsichtig fetn. Man braucht nur um sich zu blicken, um diev bestätigt zu nnben. Die Unfall-Versicherung schützt niemand gegen Un alle, ste beugt aber den wirtschaftlichen Nachteilen vor, d e i.eder Unfall im Gewlge hat. Die Victoria bietet die Unfall^ Verncherung in den vorteilhaftesten Formen. Wer bei ihr mit Ge- winnbeteiligung versichert, hat auch Anteil an den Gewinnen auS Unfall-Versicherungen, die ohne Gewinnbeteiligung abgeschlossen sind Del der Unfallverncherung mit Prämienrückgewäbr wird die gezahlte Prämie beim Tode oder bei Erreichung eines bestimmten Lebens- alters von der Victpria zurückgezahlt, ganz unabhängig davon, wieviel an UnwU-Entschadigungen gezahlt wurde. Die Versicherung wird ?lw nur gegen bte Zinsen der gezahlten Prämien geleistet. Eine Unsallverucherung mit PramlenrÜckgewahr und mit Gewinnbeteiligung ist die velümär günstigste, wie rechnerisch leicht nachzu- weiien ist. ^ie Höhe der von der Victoria zuri'ckzugewährenden Un- taüverstcherungeprmmen machte Ende 1C06 den gewaltigen Betrag ÄV'fe" Sötatf aus, ein Beweis, welchen Anklang diese praktuchc Verftcherungsform gefunden hat. C”/7
Mung angegangen, auS ber bfe enorme Sckädio^^ n
1« a-sch-diStc Besitzer hat an W Vcg?erungLzstd!nt^?' fccrn9burcf®Tn«ttLmniTbtr/r Um ^tsE'.digung für den
twr'l'kst hier irattgehable Konferenz der Vorstände der ' schastskammern mit der Angelegendeit b-f-kui-tigt un" fobfe Betchlug gefaßt: „Tie neuertn Maßnahmen zur Bekämns,, der -ckairäude haben nach Angaben der Landwirtfchafiswmw ' ^,den Regierungsbettrk Staffel zu großen Härten und UiuutrÄ* lichkeiten gejübrt. Tie Konferenz beschließt, den Herrn Min,sk?
-u. b'tten, 'ür dcrcn Abstellung Sorg, ^ tragen" Tiefer tU k-1 eingangs erwähnten Sitzung des Land' wirtlchattskammervorttandes übereinstimmend als nicht w-jf gehend genug bezeichnet. Eine Wiederauftebimg der Sck» ' Haltung im Regierungsbezirk Kassel sei nur von einer feibefetitS bei Q frlieti3erSi2fn ^Vesänderu^ et jept Der gegebene Zeitpunkt, da ohnehin eine Aenbein,„^ .^cutogqenße6ung bevorstehc Sodann irurt^ noffi uöcr bte tyrage verhandelt, ob dem geschädigten Schafbesikv- im Kret.e Witzenhausen die V'schreitung ^ ZipilNa^e ae^ den Kreistierarzt wegen des zu gefügten Schadens ungeraten unh Farrmwieni Nechtsstreites auf die Mittel ber Landwirtschaft^ Mwmer jibernommen werden sollen. Beschlossen wurde, dft
hinfuhr, lag sie tot auf hem Rücken. Sie sank nicht unter »eu fie unter dem Bode kleide eine Masse von Men und Briefen hatte, die das Kleid aufblähten und aufplufterten. Es waren die Auslagen der Augenzeugen der Tat
r A^at5Q^a-V;e ?tanbSchwester nicht unter dem suggestiven Einfluß ihres ManneS? Zeuge: Sie sagte, es sei wie em Nebel um sie, <rus dem sie langsam erwache. Sie glaubte immer fest, daß ihr Geld noch auf der Bank in Washington liege unb war ganz vernichtet, als sie hörte, es sei abgehoben
o k fcurbe bann der letzte Brief der Frau Lina Hau an den
Rechtsanwalt verlesen. Sie berichtet darin: „Ter. . -
war ziemlich unbefriedigend und mir tvaren \ ~ k ~ ^ie$etrie6gergebniffe berpreufcifefi-beff Äfcf)e .,9)lcxn Testament liegt in der Villa ? eisenbahnen ergaben für den Monat ^Juni craus
enthält nichts, was H. schmerzen könnte. Tie s™m „fonltigen Einnahmen" gegen den gleichen
vergessen. Bleiben Sie dem Un» ^1)^5 eine Steigerung von 8 755 000 Soff, unb
glücklichen zur ^itt und bitte, drangen Sie meinen Mann." ?390P° ^k., aus dem Perlonen» und Gepickverkehr eine Miw
Anaekl. Hau: Ich muß zu ber Unterredung mit meiner Frau ^entnähme von 5514000 Mk. Zu berücksichtigen ist dabei etwas sagen. Meine Frau fragte beim Staatsanwalt an, wegen ^"^stemnahmen des Vorjahres dem Juni, bieienben
be« Ausganges des Pwzefses. Vorher hatte er mich in sein Jahres schon dem Mai zugeslossen sind. Der Mai ^cr Bureau beschieden und sagte mir, wenn ich kein Geständnis ablege, %ttc. daher, imJBerioitenöerfe&r eine Mehreinnahme von 5 502 000 io werde er in der Verhandlung derart über meine Frau unb L ^ns Juni er. beträgt bie Gesamteinnahme
E^haupt über unier Verhältnis Sachen Vorbringen, baß meine ^0 378 000 Mk, b. h. 27 522 000 Mk. mehr als im gleichen prau in ber Verhanblung in Ohnmacht fallen würbe. Daraus ^^^auvi des Vorjahres, davon kommt aus dem Güterverkehr m£ne^au toüxbt nicht zugegen fein. Meine Frau ^'.^^reinuahme von,25056 000 Mk., von Einnahmen aS erfuhr von Dr. Dietz davon. Sie brängte mich, ich möchte ber ^N'ttgen Quellen/ eine solche von 3 374 000 Mk., während der N^udlung aus bem LVege gehen, indem ich Selbstmord be- N?nenverkehr em MinderergebniS von 908 000 Mk. austveist
,^a fie selbst entschloisen fei, dielen schritt zu tun. Ich ant- $uni Wurden anstelle der in ber gleichen Periode
^ortete, daß ich ber Verhandlung durch Selbstmord nicht aus- - ^erauKgabteu Rückfahrkarten nach t> r Neuo^nmw
Ä? Ä' bas als Eingeständnis der Schuld ange)eben Fahrkarten ausgegeben, nx>
Sa?” rS rk’ fei alles ganz gleich und Neben- N * JUT Rückfahrten in diesem Jahre vielfach erst den
sache- Es handle sich nur barum, alle die Tinge nicht in die 'senden Monaten zuanle kommen wird. Ein zutreffender Ver- Oessentlichkeit gelangen zu lassen. I ületch der einzelnen Monatseinnahmen mit dem Vorfahre ist
Staatsaitwalt. Ich habe F-rau Hau feit November nicht mehr dlesem Jahre unmöglich. Tem an sich noch günstigen
gesprochen. Was Frau Hau gesagt hat, ist unwahr. Ich sagte: steht eine^ erhebliche Vermehrung der AuS-
Wollen ^oie wirklich, baß alle Ihre intimsten Familienangelegen- gegenüber. Em Rückschluß aus das finanzielle ErgebniS heiten tn Gegenwart aller Ihrer Verwandten in öffentlicher ganzen wahres laßt |ich Zurzeit nicht machen.
Sitzung verhandelt werden. " --- "■■■■ —" ' d
übertöne6 V-V Schwester Lina war Teiefoiisßehe Kursberichte
r. *.» j’ftSÄajÄ Är“ --
Luise Molitor: Meine K»weüe, w M________ . L.,., T,.,.^?^k<nrter “”re®.*.81-.J™>k 1-^ ™-r.
o. Jioucmuer ooitg-eit wahres ne aufsuchte. Er sah sehr mühe Wo Hessen . heJ'a^f^9^ fCa aßen die Beiden zusammen, bn 3^“/, Oberhessen . . .
Mhe® wat- 3nt nächsten Tage fuhren ftOesterr. OalSrente. .
Ma» Ä 8rAD ftC re« abend blieben. Für Mitt-Oesterr. Silberrente lau? rv”1 iaH sehr $urücEgtEommen Ungar. Goldrente . .
SL'iÄ glaubte^ feilte Beziehungen zu feinet Schwiegermutter "z Italien. Reute . . 6 ÄnJ?* „ T 8% Portugiesen Serie I
PFr ‘ r«- ae$. seiner L-chwägerin Olga? Zeugin: Portugiesen n m
fpr Jet*e ^run^) au, Olga eifersüchtig unb russ.Staatsanl. 1905
f W B?n ?mi3 -bger-isii Wk Japan. Staatsanleihe
k tn ^^end beim Vaden auf den Kopf ge- 4% Conv. Türken von 1903 ^nn Kvpfichmerzen gehabt haben? 3euain• ^kenlose $ k k. m k IN Gricch. Monopol-Anl..
Vaden-Badener Zeugen vernommen. äussere Argentinier Dienst Bechte war bei Frau Molitor im 3% Mexikaner
nhnn- ^obember, etwa i/2 6 Uhr, läutete das Tele- Chinesen . . . gon. Tie -8eugm ging hin und hörte eine Stimme - Kann ich Aktien •
L^wÄu X ^u?" Tie Stimme schftn ihr bt Bochum Gnsf \ rief Frau Molitor und hörte zu Buderus E W
ES« Slt i*: ..5»? B S XaL ’„M,. '
•* “Ä-" ä?Ä fiL ,, und .sagte: „Ich mutz zur Post!" Verleid.: Äann Ürle die n BV ' Zeugtn Herrn Hau überhaupt sprechen? Zeugin- & wt fW B?“k ' '
5°g° m der B lla, und ich Mrte ihn bei Tisch sprechen V«. ^°d<> Lank . .
t erdig er: D,e Stimme brä Mister Hau war zu ^r U wo er7n n^aaäer-llmon C. . d» Vil a mar. wegen eines Halsleidens erheblich beleg Zcuain^' D^er Bank w f Verteidiger: Inzwischen mar aber, schon vom'----^ndenz: rahlg-
Äeaemocden C&' Stromte Daus die ursipEtgliche,
dem^17°Mo.°^^^"- Schwester hat schon zu mir wWl. Reichsanleihe
oem 1^- M-ai von der Hoffnungslosigkeit geiagt. 3% do.
ber Stiefmutter des Angeklagten, Zeugin Frau 7» Kousoh . . .
Oberpostpmkttkant ^Stahl-Frankfurt, bekundet, d?ß Hau am '
3. November vorigen Jahres sie aufsuchte. Er sah sehr ntüba hw, unb angegriffen aus. 9^—^ •« ' " mu£)e I


