Ausgabe 
21.10.1907 Zweites Blatt
 
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Zweites Glatt

157.3

General-Anzeiger für Oberhessen

r. Dali!) rin gen, 21. Oktober.

Weißbindermeisters Hch. Weimer,

der erst kürzlich eine

- ' . -----,ö***i*v*'- Hin. u^wh üiu ciuiummeui uno Nieter -

Wer durch i)t eine größere Naturtreue erreicht, | großen japanischen Krabben, schließt sich an eine sehr voll-

wegung.

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Die Familie des

Jin ersten Hauptgeschosse ist die Sammlung der Wirbel­tiere ausgestellt. Hier sei vorausgeschickt, daß bei diesen, oweit noch angängig war, eine gewisse Bewegung hinein­gelegt worden ist. Die Tiere erscheinen nicht, wie das in anderen Museen üblich ist, in ruhig sitzender oder stehender Pose, sondern sie haben eine der Natur avgelau,chte Be-

E^chetnl ISgllch mit Ausnahme des Sonntags.

Dieetefitner LamttienblStttr" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das Krdsblatt fflr den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Derhessische Landwirt" erscheint monatlich einmal.

Lrrtsehes RetH.

Berlin, 21. Ot. DasBerl. Tagebl." meldet: Ein ntrag, der das 5taatsministerium in seiner nächsten itzung beschästigenwird, nimmt als Termin für die | f f nnng beg reußischen Landtages Dien s- ig den 3. Dezerber in Aussicht. Dem dürften alle essorts zustimmen.

Breslau, 2' Okt. Der hiesige Magistrat rtersagte dem sozildemokratischen Arbeiterturnverein die itbenutzung er städtischen Turnhalle.

Apenrade, ). Okt. In einem Schreiben an den esigen Magistrat )at Prinz Heinrich die Genehmigung i teilt, daß der neu Hafen zur Erinnerung an den Flotteu- ' -such Prinz Hinrich-Hafen genannt wird.

Karlsruhes. Okt. Zur Kolb-Frank-Affäre ! wöffentlicht der Aichs- und Landtagsabg. Dr. Frank fol- ^nde Erklärun:Nach meiner Ansicht steht die Be-

Forbach, mit der Aussicht auf Anstellung im Zivildienst und der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Jnf-Reats. Prinz Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118, Walter, Major Bez.-Ofsizier beim Landw.-Bezirk Brieg, mit der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Jnf.-Leib-Regts. Großher­zogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, der Abschied mit Pension bewilligt. Dr. Wende, Oberstabs- und Regts.-Arzt des Jnf.-Negts. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Air. 116 unter Verleihung des Charakters als Gen.-Oberarzt, mit Pension und der Erlaubnis zum Tragen seiner seitherigen Uniform bewilligt. Im Beurlaubtenstande: Befördert zum Stabs­arzt: der Oberarzt der Landw. 1. Aufgebots Dr. Schinke (Mainz), zum Oberarzt: der Assist.-Arzt der Landw. ersten Aufgebots Dr. Minrath (Mainz).

** Gew erbe museum in Darmstadt. Wie die

<< das im Dienstgebäude der GroLH.

Zentralstelle für die Gewerbe in Darmstadt mttergebrachte Ge- wcrbemuscum emfchb.cßkich der technischen Mnskcrs-mmlung dem- nächst auf feinen derzeitigen Bestand geprüft und einer Neu- ^-^onung unterzogen werden. Zum Zweck der Aufstellung emeS Arbeitsprogramms hierüber wird auf Einladung der Mini- perialabteiluug für Landwirtschaft, Handel und Gelverbe in einigen zeigen eine L>achv erftä n d i gen ko mm issio rr zu- fammentreten, der außer dem Vorsitzenden der Abteilung und desien Referenten, sowie dem Vorsitzenden der Zentralstelle für m^k^?orbe anzugehören sich bereit erklärt I-aben: Direktor Pwfejwr Kautzsch, Kustos Kienzle und Professor iVi erroartcn' daß auf Grund der Gut­achten und mit Beihilfe der genannten Herren die vieles Wert­volle enthaltenden ^unmlungen in absehbarer Zeit sich in d-r notraenqig gewordenen Nerwronung dem Beschauer darstellen uiü> Maße wie seither dazu beitragen wer- r^ra^tl1 ? Decken gerecht zu werden, denen sie zu dienen bestimmt smd. 1 c

(Scfoig eines Gießener Gewerbetreibenden Der Weber'sche Waldgrubber (D. R.-P) von dem heff' Landtagsabgeordneten Forstmeister Dr. Weber in Konradsdorf l-mC^ ü°n 8'0brikant Hch. Hansel hier fabriziert. Dieser Waldgrubber, ein für die forstlichen Betriebe äußerst wichtiges und unentbehrliches Instrument, ivurde auf Verfügung des preußischen Ministers für Landwirtschaft, Forsten und Doinänen am 14. Oktober von der Forstakademie Eberswalde auf seine Leistung und Bauart geprüft, um bei preußischen Forstbehörden Verwendung zu finden. Der Direktor der Forstakademie, Obersorstmeister Dr. Möller, leitete die Ver- siiche und sprach sich in anerkennenden Worten über die vor­zügliche Leistung und solide Bauart des Waldgrubbers, und seine Anerkennung über die vorzügliche tech. Lösung der Maschine aus. A'" 1$. Oktober wurde dann den gesamten Studenten der Zorstbkademie die Erfindung von Herrn Hansel vorgeführt, da die Bearbeitung des Waldbodens durch die Maschine in ben Lehrplan der Akademie ausgenommen werden soll.

Der Selbstmörder, dessen Leiche am Freitag im Badenburger Wäldchen gefunden wurde, war nach den bei ihm gefundenen Papieren ein Holländer. Ueber das Molch der Tat und darüber, wie der Mann in unsere Gegend ger kommen ist, ist nichts ermittelt worden.

deutung der Beerdrgungsafsäre in keinem Verhältnis zu dem von vielen Seiten gemachten Aufwand von Worten und Entrüstung. Ich selbst beteilige mich nicht an der öffentlichen Diskussion, weil ich zur weiteren Aufbauschung der Sache Nicht beitragen will. Diesen Standpunkt zu verlassen, bieten mir auch die unrichtigen und verletzenden Bemerkungen des Genossen Bebel keinen Grund"

Montag 21. Oktober 1907

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch- und Stetndruckere!« R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^Kbl.

Redaktion: S^i 12. Tel.-Adr.: AnzeigerGietzen.

Aus StaOt und Lund.

.. Gießen, 21. Okt. 1907.

m ... Dem juristischen Staatsexamen, d. i. der

Justiz- und Verwaltungsfach, unterziehen Referendare; die Prüfung geht am nächsten Mittwoch zu Ende. Von den Prüflingen gehören 13 dem Londserichtsbezirk Darmstadt, 8 dem Landgerichts- obzirk Mainz und 5 dem Landgerichtsbezirk Gießen an

** Aus dem Militärwochenblatt. Mauck Lt. im Jnf.-Negt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116 vom 1. Nov. 1907 ab auf ein Jahr zum Telegraphen- Bat. Nr. 1 zur Dienstleistung kommandiert. Freiherr Schenck zu Schweinsberg, im Großh. Art.-Korps, 1. Großh. Hess. Feld-Art.-Regt. Nr. 25, kommandiert zur Dienstleistung beim Hus.-Regt. Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg (2. KUrhess.) Nr. 14, in dieses Regt, ver- etzt. Frhr. Hiller v. Ger tr in gen, Lt. int Großh. Art.-Kvrps, 1. Großh. Hess. Feld.-Art.-Regt. Nr. 25, in das Thurmg. Ulanen-Regt. Nr. 6 versetzt. Scharfscheer Lt. im Jns.-Regt. Prinz Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118, kommandiert zur Dienstleistung beim 4. Lothring. Feld- art.-Regt. Nr. 70, in dieses Regt, versetzt. Plagge, Ober- tabsarzt und Chefarzt, scheidet am 31. Okt. 1907 aus der Schutztruppe für Südwestaftika aus und wird mit dem 1. November 1907 als Regts.-Arzt des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) Nr. 116 im Heere angestellt, von Lekow, Fähnrich im Garde-Drag.-Regt. (1. Großh. Hess.) Nr. 23, zum Lt. befördert. Hogrewe, Oberstlt. z. D. in Hildesheim, zuletzt Kommandeur des Landw.-Bezirks

Ueber das pompöse Tcevp^nhaus, das mit den Mannor- büsten der Stifter und Förderer der Sammlung geschmückt ist (Rüppel, Mylium, ALoll, Bettmann, Reinach von Er­langer), gelangt man zum ersten Obergeschoß. $>itr sind die niederen Tiere untergebracht. Die reiche Spinnen- und Krevje--2ammlung mit ihren Riesenhummerti und meter-

wird dadurch bei dem Besucher das ermüdende Gefühl, das bei anderen Museen nie ausbleibt, wesentlich abgejchwächt. Es ist dies ein großer Vorzug des Museums. Links befinden sich die Räume für die Säugetiere. In der reichhaltigen Affensammlung hat auch die einzig dastehende Gorillafamilie, ein Geschenk oes Rennstallbesitzers Dr. Wein­berg, ihren Platz gefunden. Eine sehr reiche Lokalsamm­lung unserer Fauna schließt sich an. Alles scheint hier, m Gruppen vereinigt, zu leben. Dabei ist jedes überflüssige Beiwerk vollständig weggelassen, die Umgebung nur in Kon- iuren angedeutet, eine aus künstlerischen Prinzipien wahr­haft hervorragend ausgearbeitete Llbteilung. Es folgt die Sammlung der Fische. Dabei ist wieder eine Neuerung eingeführt. Die Objekte stehen alle in mit Spiritus ge­füllten Auqariengläsern. Sie gestatten so den Fischen eine leichte, natürliche Bewegung zu geben, zum Beispiel bei den Kiemen und Flossen, zugleich hält aber das Tier viel besser, als es bei der Trockenpräparierung möglich war. Nur die Farbe blaßt eckvas ab. Das nämliche gilt für die mustergültige Neptiliensammlung. Hier lassen sich Eidechsen und Schlangen in natürlichster Form wiedergeben. Den äußersten rechten Saal nimmt die Vogelsammlung ein, eine der reichsten der Welt. Auch hier ist das Prinzip der Be­wegung angewandt. Hervorragend schöne Gruppenbilder sind ausgestellt, so die Kolibrikolonie iuii> Paradiesvogcl- sammlung mit ihrer satten, glänzenden Farbenpracht und die nüchterne, aber ungemein natürliche Rabenfamilie. Als Verbindungsraum gilt die biologische Sammlung. Es sind große, kojenartige Räume, in denen v^m Kunstmaler Aiebel eben Gruppenbilder zusammengestellt werden, die in plasti­scher und malerischer Dekoration das Tierleben schildern sollen. Die Mitte nimmt eine große afrikanische Land­schaft ein. Giraffen, Gazellen, Zebra und andere Tiere der tropischen Fauna sind dort naturgetreu vereinigt. Die anderen Räume sollen der Fauna der Heimat Lewidmet werden. Und zlvar lvird Wald und F^ld im Sommer und Winter dargestellt werden.

wie das für ein Schaumuseum nötig ist, neben einer aller­dings vollständigen mineralogischen Lokalsammlung nur Prachtstücke untergebracht. Wir sehen da enorme dreiviertel Meter große Gypskristalle, Amethysttrauben von seltener Schöne und Größe, mächtige Meteore, wertvolle Edelopale in großen Drusen u. a. m. Hier sind namentlich die wert­vollen Schenkungen des Bankdirektors Gewinner erwäh­nenswert. In dem Mittelraum und rechten Nebensaal ist die Geologie und Paläontologie untergebracht. Gerade in dieser Abteilung ist das Franksiirter Museum einzig da­stehend. Gewaltige Mammutzähne, die 1857 am Seehof und in diesem Jahre bei Rödelheim gefunden wurden, baumdicke Knochen von vorsintflutlichen R i e s e n e l e f a n- t e n, gewaltige A u e r o ch s e n s ch ä d e l und sonstiges fossiles Ungetier, fast alle aus dem Mainzer Becken stammend, füllen die Schränke. Auch das Tierleben der Jnrazeit ist in prachtvollen Exemplaren sehr reich vor­handen. Die Ichthyosaurier, Plesiosaurier und wie die Ur­ochsen alle heißen, sind in verschiedener Größe ausgestellt. Ein Käbinettsstück ist ein fast zwei Meter langer Ichthyo­saurier, dessen H>auptsaum auf der Jurakalkplatte mit einer Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht ist, wie nirgends sonst. Das Objekt, das in Holzenaden gefunden wurde, ist das beste existierende. Tübingen und Berlin haben bedeutend kleinere imd weniger scharsgezeichnete Exemplare. Ern kleiner Pterodaklylus, dessen Knochen- und Hautbildung auf der Solenhofener Schieferplatte noch deutlich zu sehen ist, ist ebenfalls eine Rarität. Das vierhörnige Nashorn, der Säbeltiger und andere Urtiere erscheinen uns im B.ld und in Skelett-Teilen. Riesenstraußeier von Madagaskar von eindrittel Meter Durchmesser, vorzüglich erhaltene fossile Lalmen (in Verona gesunden), Riesenammoniten, dabei (allerdings nur im Gypsabguß vorhanden) eine zwei Meter- Durchmesser haltende Nautilusart, weiter eine einzigartige i Platte, auf der ca. 40 freischwimmende Seelilien ver- "teinert sind, und vieles andere ist in diessn hochinteressan- l ten Abteilungen untergebracht. :

ar ir Mrtteldeut, cher Fle ischergeh ilfenbund. Vlm kommenoen Sonntag findet hier der diesjährige Bun - des tag des Mitteldeutschen Fleischergehilfenoundes statt.

Beratungen, zu denen zahlreiche Delegierte aus ganz Mitteldeutschland euuresfen werden, finden in Steins Saal- ^Der SchlachtervereinBrüderschaft" in Gießen yt Mitglied des Bundes und hat die Vorbereitungen zu dem Bundestag übernommen.

rlusLanH.

Stoa,7SS "Berl. Tagebl." meloet aus London: Um die Wgftcfrftett zu gewinnen, Kriegsborräte und Kriegsmaterial drrett nach dem Haien von Dover zu bringen, ohne das;

^«Witen den Geschützen des Fei4>cs ausaesetzi Dover-Deal-Eisenbahn mit dem neuen Admi- ralrtatshafen durch einen Tunnel verbunden werden. r . e tot) o r k, 19. Okt. Bei der Uebernahme franz

Sigel-Denkmals in Newyork hob Gouverneur Hu abes hervor, aufa llen Gebieten sei der Einfluß desDeu t s ch- tums auf die Entwickelung Amerikas erkennbar Kein Kapitel der Geschichte des Landes könne geschrieben wer­den, ohne die Deutschen zu ehren, deren Hingebung für die natwnalen Ideen als Bürger höchstes Lob verdienen. - Das Standbild ist em Geschenk der Deutschen an die Stadt

.Schanghai, 20. Okt. (Reuter.) Das Hafenverkchrs: amt in Peking hat die Mitnahme aller auslänüi- schen Postsendungen mit Ausnahme der militari- schen aus den chinesischen Eisenbahnen verboten wenn sie nicht durch die chinesische Post ausgegeben sind. Der Postversand der internationalen Postämter ist vorläufig eingestellt.

S Ott. Die Abgesandten MuleY Ha- fids sind gestern abend hier eingetroffen. Sie haben heute vormittag durch ihren Dolmetscher bei verschiedenen Bot- schaftern um Audienzen nachsuchen lassen, sind jedoch überall ab gewiesen worden. Daraufhin sind die Ab- gesandten heute abend nach Amsterdam abgereist

Die LchrertesoldungSsrage tu Preus,en."

Berlin, 19. Okt. Dem Vernehmen nach ist der gegen- artige Stand der Lehrerbesoldungsfrage folgen- i-r: Das Kultusministerium betreibt die Berhaiidlungen i egen des Lehrerbesoldungsgesetzes mit größtem Siachdruck itö nach dem derzeitigen Stande ist Hoffnung, daß sie t dem erwünschter Ziele führen. Dagegen steht zurzeit >>ch gar nicht fest, velche Summe zu den Lehrergehäl- " rn seitens des Skates künftig mehr aufgewendet wird, ' ie denn auch iir übrigen über die Gestaltung und die öhe der Besoldumsverbesserung noch nichts bestimmtes o:sagt werden kann

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i Di<J Kaisers von Oesterreich.

Wien, 20. Okt. Ueber das B e fin d e n de s Kai ser s 1 rführt das Wiener Korrespondenz-Bureau, daß die Nacht tzsolge von Husten und Schlaflosigkeit weniger gut war dagegen smd die katarrhalischen Erscheinungen geringer iieber ist nicht mehr aufgetreten. Der Appetit ist aut et Kräftezustand befriedigend. 8 '

Wien, 21. Okt. Das gestrige Befinden war unter inwirkung der fast ganz schlaflos zugebrachten Nacht und es heftigen trockelieu Hustens ungünstiger gewesen Auch estern hustete der Kaiser ziemlich stark, war aber fielet- cet Das subjektive Befinden ist ungünstiger. >et Burgpfarrer Mäher sollte gestern im Zimmer des aisers eine Messe zelebrieren, die aber unterblieb, ob- whl im Laufe des Tages kein Fieber aufgetreten war 'er Appetit ist befriedigend, der Katarrh aber noch au i: ein alten Stand. Auch die Rachengeräusche sind nock vorhanden. Der Kaiser fühlt sich matt und ab- espannt.

Die ?lusgestaltting der Arbeitskammern.

Berlin, 1J. Oki. Eine aus sechs Herren bestehende hordnung des sozialen Ausschusses von Vereinen tech- lscher Pnvatangestelltm unterbreitete in anderthalbstün- iger Konferenz dem Staatssekretär des Innern ie Wünsche der technischen Angestellten hinsichtlich der Umgestaltung der A r b ei t s k a m m e r n. Die im .zialen Ausschuß vereinigten Technikerorganisationen hnen im Gegensatz zu verschiedenen Handlungsgehilfen- ,'rbänden die Schaffung von besonderen Berufs- immern ab, wünschen aber eine angemessene Vertretung i den Arbeikskammeru.

i Fas neue atu. Wissenschaftliche Museum

iu Ira^kfurt.

Von M. Jurinek.

: Amerikas Vereter sagte bei der Eröffnungsfeier des ! 'nen Frankfurts sMufeums:Mit dem neuen Sencken- ' rgianum ist dt Welt der Musterbau für naturwissen- l saftliche Sammngen geschenkt worden." In der Tat: -ie Sencken b:gi sche n aurforsch end e Gesell- ^hast, die sich.eses imposante Bauwerk als neues Heim cer kostbaren (bmmlungen errichtet hat, steht mit diesem ! useum beispielbend für die Welt der Forschung da. An : itter Stelle r«giert das Senckenbergianum in Deutsch- nd. Berlin 11) Hamburg kommen vor Franksurt. In .ner Uebersichchkeit aber und im systematischen Aufbau ht es an erft Stelle. Durch das goldverzierte Portal i der prunkvreu Viktoria-Allee gelangt man in ein vor- hmes Bestrbü Recht warm wirkt der geflammte Sand- in, der sich r Pilaster und Säulen von den weißen andflächen u der stilvollen Stuckarbeit abhebt. Rechts ld links der^upfangshalle sind amphitheatralisch auf­baute Hörsä die Verwaltungszimmer, die Räume für Junten, die cäparierböden, die Skelettier räume u. a. m. n HintergnDe des Vestibüls ist ein gewaltiger Lichthof. > ist das Zenlwi des MuseumI, um ihr gruppieren sich atle 2 Nebeusälechd Räume. Er spendet auch Licht in Fülle, daß selbst le tiefsten Säle durch ihre beiderseitige Be- ichtung b^uiste Aufstellung der Schaukästen ermög-

! hen. In r Mitte des Lichthofes steht der vorsint- itliche Drhe, ein Geschenk des in Newyork lebenden anksurterJakob H._ Schiff, der dieses Riesenfossil aus r Reihe d Dinosaurier mit Beihilfe von Morris K. Jessup, ' m Divek' des Newyorker Museums, in Frankfurt auf- llen lies Es ist ein in Europa einzigartiges Stück von ten guj Konservierung. Bald werden die gewaltigen

k raffen, Dickhäuter, das Riesenskelett eines indischen '.efantenait über meterlangen Stoßzähnen, Elche und I ijiige igeheuer hier ihren Platz finden. Auch eine Kro- - )ilgruli ^in plumpes Nilkrokodil, eine scheue, flüch- tzbl'rrascheud), ein Geschenk des verstorbenen Erlanger, wird dort zur Aufstellung Lichthofes, im unteren Erdgeschoß, V aaCumt für Mineralogch. Auch> hier sind,

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