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bach kommenden Personenzug zusammen. Das Dutvq mobil wurde völlig zertrümmert. Müller und sein Neffe die sich in dem Automobil befanden, blieben unverletzt' dagegen erlitt die Frau Müller schwere, aber nicht lebens' gefährliche Verletzungen.
II Marburg, 23. Sept. Am 1. Oktober wird hie- der 8 Uhr-Ladenschluß eingeführt.
Griginal-Vrahtmeldnugen.
Mainan, 24. Sept. Nach dem heute vormittag 9 Uh: ausgegebenen Bulletin verlief beim Großherzog die letzte Nacht ruhig. Nach starkem Schweiß, währenddessen die Temperatur gestern abend aus 38,1 Grad gestiegen war, fiel fie bis heute vormittag aus 36,1 Grad. Im übrigen ist der Zustand unverändert.
«Äufeinne^=n.in 3I,IfrfhoiSenb™ °-s Andenken
Casablanca, 23. Sept. (Reuter.) Aus Marakesch wrrd vom 22. Sept, gemeldet: Muley Hafid brach am Donnerstag mit 6000 fanatischen Anhängern und Geschützen nach dem Schauja-Distrikt auf, der im HinLerlande von Casablanca gelegen ist. Dies war die Antwort auf die Entsendung der Deputation des Schaujastammes, der Muley Hafid um Beistand gegen die Franzosen anging. Es ist Zweifelhaft, ob dieses Vorgehen sich gegen dre Franzosen oder gegen Abdul Asis richtet, aber die Schaujas erklären, wenn Muley Hafid aus ihre Hilfe rechne, so müsse er gegen General Drude Vorgehen. । 'Alle Nachrichten zeigen, daß mit dem Herannahen des Sultans an Rabat die Stellung Muley Hafids sich mehr und mehr geschwächt hat.
Tanger, 23. Sept. (W. B.) Der Sultan Abdul Asis fit heute morgen in Rabat eingetroffen.
. Paris, 23. Sept. (Agence Havas.) Der Regierung ging heute nachmittag die Nachricht zu, daß infolge der gestrigen Verhandlungen in Casablanca zwischen den Ab-1 gesandten der Stämme Uladzejan, Senata und Syaida und 'dem General Drude, Admiral Philibert, sowie dem französischen Konsul Malpertuy, diese drei Stämme sich! nnterworfen haben. Die Hauptbedingungen für ahre Unterwerfung sind folgende: Die Feindseligkeiten sollen mit dein heutigen Tage aufhören; General soll im Gebiete der Stämme, die sich unterworfen haben, militärische Rekognoszierungen vornehmen können, .mm sich von der vollständigen Herstellung der Ruhe zu überzeugen. Die Stämme verpflichten sich, alle Ansammlungen von Bewaffneten, die sich in ihren Gebieten bilden sollten, zu zerstreuen und zu strafen. Die Abgesandten der drer Stämme verpflichten sich, die Urheber der am 30. Juli gegen die Europäer begangenen Attentate auszuliefern - ihre Guter sollen Erkauft werden. Die Schaujas sollen seine Entschädigungssumme von zwei Millionen, außerdem ^nen Tribut für die Arbeiten im Hafen von Casablanca j ^zahlen. Der Markt in Casablanca soll am 25 Sept ivieder eröffnet werden. '
LcrttrMett-Na^r^chterr.
Verlobte: Fräulein Ellsabelha Hedrich in Dreihausen mit i IrT» UflCl -ls Priors; Fräulein Auguste Drullmann miü
perrn Gcoig Alliucuroder m Wetzlar.
, _ £ f f'2 n b a $ a- M., 23. Sept. Heute vormittag stieß p omobil des Kreis-Feuerwehr-Jnspektors Müller
aus Offenbach an dem schrankenlosen Nebenbahn- ubergang bei Heusenstamm mit einem von Offen*
Morenga von Schüssen durchböyrr.
fdcr die englischen Truppen begleitete und während des lAngriffes im Feuer war, pries laut die Tapferkeit der (Truppen und besonders den Schlußangrisf.
Mit Morenga ist der gefährlichste Gegner der deutschen Gruppen in Südwestafrika endlich unschädlich gemacht .worden. Seit dem Tode Hendrik Witbois war er die Seele Hes Aufstandes. Alle Bemühungen unserer Truppen, seiner -habhaft zu werden, scheiterten an der Verschlagenheit und großen Beweglichkeit dieses Bastards. Leider taten auch hie englischen Behörden bis vor kurzem nichts, um den deutschen truppen bf Verfolgung dieses Rebellen zu er-! leichtern. Erst in alterjüngster Zeit zeigte sich bei den I Engländern der gute Wille, die Deutschen zu unterstützen, und so ist denn endlich glücklich gelungen, Morenga und chen letzten Rest der Aufständischen zu vernichten.
! x Schlitz, 22. Sept. Die bekannte Leinwand- fabrrk Lang Heinrich feiert am 1. Oktober ihr 7 5- j^ahrrges Jubiläum. Zugleich feiert auch der jetzige ^erlhaber an der Fabrik, Herr August Hag, sein 25 jähriges Jubiläum als Mitarbeiter bei der Firma
Büdingen, 23. Sept. Die E r r i ch t u n g c in e r fa unserer Stadt geplant und wird gegen»
nxirhg tn Burgerkreisen lebhaft erörtert. Der Meinungs- ^ustausch über die die Vorteile des Gäsgllihlichts vor dem elektrischen Licht ergeben, daß man sich fast allgemein für erster^ ausspricht. Mit der Gasbeleuchtungsanlage soll eine Kraftanlage verbunden werden. a 1
• ^er deutsche Offizier, iVerüust d'6r sa cerdotaben Rechte im£> zur Preisgabe ”I moralischer Güter zwingen zu lassen.
Paris, 23. Sept. Humanits veröffentlicht heute ein ■. anifest gegen die marokkanische Expedition. ^as Manifest ist an die Arbeiter Frankreichs und Spaniens gerichtet. In demselben wird in energischen Worten Einspruch gegen die Militär-Ausgaben und gegen die Entsendung von Truppen nach Marokko erhoben.
□ Klein-Linden, 23. Sept. Unter sehr zahlreicher Beteiligung fand gestern im Garten zur „Bnxg" das Ab- turne n des Turnvereins statt, verbunden mit Wetturnen Tadel errangen folgende Turner Preise: In der Oberstufe II. Karl Volk, II. H. Neuschling, III. L. Adolph; in der ^13 4 *a?lm9§riCdc: L ^ug. Neuschlmg, II. Friedr. Weller, rr n ®cnner» ’n ^er 2* Zöglmgswiege 1. Rich. Germer, II. Slug. Größer, Wilh. Rinn.
ch Hungen, 23. Sept. Auf dem Bahnhof sind jetzt
VJ 0 n ?? u n t C H ü & r n n g e n nn^ den Bahnsteigen öonenbet, gestern wurden sie tn Benutzung g-enommen. — Sie lach. Gemeinde hat den Bau einer Kapelle an der Langsdorfer Straße beschlossen und wird im Oktober mit dem Gebäude beginnen.
Gießen, 24. Sept. 1907.
**VomGroßh.Hofe. S. K. H. der Gr o ß h e r z o g fuhr am Samstag, den 21. d. M. mit dem Maharajah von Bikanir nach Dornberg zur Fasanenjagd. Am Sonntag abend besuchten die Herrschaften das Hoftheater. Am Montag vormittag fand Hirschjagd im Kranichsteiner Park statt. Nachmittags wurde eine Streife aus Fasanen, Hasen und Hühner bei Dornberg unternommen. Die in- dischen Gäste verlassen voraussichtlich am Mittwoch Jagdschloß Wolfsgarten und begeben sich über Marseille, Bombay nach Bikanir zurück.
Abschieds fei er f ü r O b e r k o n s i st o r i a l r a t m C llestern abend in dem herrlich geschmückten ?^uen Saalbau zu Ehren des schadenden Geistlichen der ^uras- und Militargemeinde veranstaltete Abschiet^feier war außerordentlich gut besucht und nahm einen sehr schönen Zerlauf. Eingeleitet wurde sic durch einen Vortrag des posaunenchors Klein-Linden, der se'ne Kräfte bcreitwilligst zur V^sugung^ gestellt hatte. Nach einer Begrüßungs- 'ansprache durch Herrn Pfarrer D. Schlosser, der auch gleichzeitig im Namen des Gcsamrkirchenvorstandes dem scheidenden herzliche Worte des Abschieds widmete, erfreute der Gemachte Chor des evang. Arbeitervereins, dessen lana- tahriger Vorsitzender Oberkousistorialrat Euler war, die An- ^^uden durch den Vortrag zweier Lieder. Hierauf ergriff Geh. Fvrprat Pro,. Dr. W i m m e n a u e r das Wort, um dem fcherd enden Pfarrer Namens der LukaSgemeindc rührende Abjchiedsworte zuzurufcn. Nach einem sehr bei- >allig aufgenommenen Klavier- und Harmonium-Vortraa des Rentamtmanns Schäfer und Musiklehrers Gern- Oberstleutnant v. Lindcquift im Namen der Militargememde, bie, durch eine Abordnung Offiziere cknterofsiziere und Mannschaften vertreten war, und über- Lci^e ?bm scheide!chen Geistlichen des Regiments ein Bild cmem weiteren Vortrag des Ge- mgchtLn Chors dankte Werkmeister Schufst als Vertrete'- bem langjährigen Vorsitzenden des Arbeitervereins für seine und rief ihm ein herzliches Lebewohl zu. Hierauf ^rgrisf Obertonsistorialrat Euler das Wort, um allen Red- wu!»- ? ?ie herzlichen Worte des Abschieds sowie allen Mitwirkenden zu danken und klarzulegen, daß es ihm außerordentlich schwer falle, die schöne Musenstadt G'eßen zu verlassen. Nach einem mit Posaunenbegleitung aesuune- nen gememscha,tllchen Siebe gedachte Pfarrer D 6d los- | e r noch der weiter cm 1. Lttober I. I. von Gießen schei- Pfarrer Krauch Pfarrassistent Steiner und Beigeordneten Curjchmann. Stach einem Klavier- und Har- moniumvortrag des Rentaintrnanns Sckäfcrs urb SKufif- Ehrers Gernhardt erfreute der Gemischte Chor dieMst- eilnehmer durch eine Zugabe. Den Schluß der Zeter bildete ein Portrag des Posaunenchors Klein-Linden. Der bis zum letzten Platz gefüllte Saal, sowie der Verlauf der S?'■i,at’Dn ab' daß sich Oberlonsistorial- eat feuler wahrend seiner neunjährigen Tätigkeit hier viele freunde erworben hat. '
I ** Universität. Dr. Thornae, Pri-
vatdozcut ter Chemie, tritt heute einen zweijährigen Urlaub an, wahrend welcher Zeit er in Wiesbaden ein chemisches Untcrsuchungslaboratorium zu leiten gedenkt. ‘
Silberne Hochzeit feiern heute Schuhmacher ^arl Kronenberg und Frau, Elisabeth, geb. Rinn. < , , r 3 i r f u 5 Straßb u r gcr ist hier eingekehrt und gxeube üon juna uni> alt seine Zelte an dec Lahnbrücke keiner der größten unserer wandemden ZlUupe und um lo angenehmer wird jeder Besucher von den gebotenen Leistungen überrascht sein. Vor allem ist ein redit vorzügliches erb emo terial vorhanden. Schon di gestrig Eronnungsnummer (Freiheitsdressuren des Herrn Blmnenfeld bo und.auch mancherlei neues, während später sich sJr funftabr.ger Knirps als Jockeyreiter reichen Bc^
vorgeführte Ponnychen zeigte allerliebste Reitkunstuae^ und em Herr Koßmeyer bot gute mlf d^er^Erde^fl^dp/bs-^^ Pferde stehend sicherer als mancher der Erde kleidet sich aus ihm an u,w. Sehr gut ist auch vertreten. Eine Drahtseilkünstlerin bringt einige X Ä/'" Partcrregymnastiker leistet ebenfalls recht ©lansnummer tritt dann der einbeinige Turner ! L - Qu ' I? öwr vom Kolosseum her nicht unbekannt I'a l/jnem dortigen Auftreten noch einige neue verblüffeiidc .limftstulle hmzugelernt^hat. Eine weitere recyt nette Aufführung war em ungarischer ^vanz. Die Jugend kommt vorzüglich zu ihrem Recht durch einen recht guten „August", der unter anderem ^oln em rea)t vertragliches Familienleben führt. Den Schluß der gestrigen gut besuchten Vorführung bildete eine Vorsuhrung von ungewöhnlicher Art: Ein Bür zeigt sich nämlich Kunstreiter und erregt damit ebensoviel Bewunderung wie ye tißtieir«
-3. Sept. Unter der Teilnahme der Spitzen der Reichs-, Staats- und Itadtlichen Behörden wurde heute der 14 Ernationale K on g r e g f Ür H y g i e n e un d 2 e m o g r a p h i e ?kaatssekretär des Innern v. Bethmaun ^hieli eine Ansprache m der er dem Kongreß den Gruß des Kaisers 'Ä ^er T?cbn^ .fuhr fort: Die Kultur Hab7 Anspruch'auf Schutz auch allen denjenigen Aermsten und Schwächsten erworben bald vage Gefühl unentwickelter Zu- I^^Eeldlos hlMvegichrttt. Kultusminister Holle wies auf die bakteriologische Wissenschast und ihre Erfolge hin, und aab ^d>^^.^usdruck, daß die Sorge für die Volksgesundheit nicht wÄ^O^nZen gebunden, sondern die Freunde der Hygiene 9TH^U>nen l<^ Susammenfmden, uni in gemeinsamer Arbeit iSnri' &tnie?im9Cn^Ut Ammeln. Im Auftrage des Kriegsministers ^Etabsarzt Schierning den Kongreß, indem er Q^Us^e5, rlte ^vn der Volks kraft und der Volksgesundheit e%e? auch die Beschaffenheit und der Ersatz des Heeres i
abhängig sei. Hierauf hob Präsident Prinz Sckchnaich die Auf- Kongresses hervor, dem Menschen wenn möglich seine verloren gegangene Gesundheit wieder zu gewinnen, jedenfalls £-ICh?p?tan’1f ranten gewähren gegen alle ihm drohenden
^?^6/fuhren und Gefährdungen. Gehe doch die Gesuiid- bel Aschen Hand in Hand mit der Arbeitskraft und SchaffeEsteude. Laut Mitteilung der Generalsekretärs des Kon-! dEiwe? 200^m,?MviF^tner sind 3800 Mitglieder angniidbetj Darunter 200 ausländische Sanitätsoffiziere. Nameiis d"r ver- 'Kommission hielt Professor Löffler-Greifswald einen
4en verstoroenen Profesior Brouardel-Paris. Weiter entboten Gruße Professor Waldeyer namens der Akademie der MlbNlchaften, Profepor Kaftan namens der Friedrich Wilhelm- Unlverptat, Profeffor Grantz für die Technische Hochschule, Prof. SckMalz für die Tierärztliche Hochschule. Sodann sprachen die! «upimmung ihrer Regierungen aus Ehantemesse-Paris, Pufieas- Belgien, Pagliani-Jtalien imd Juraschek-Wien, v. Toeth-Buda- pes., Hp^ameta Hifikata-Tokio, Chlopm-Petersburg, ferner die Ver- treter Spaniens, der Vereinigten Staaten, Chinas, von Griechenland und andere mehr. 1
MSDie Rettung der Bruee-Erpedition, welche ^on Ichon als verloren glaubte, ist in vollem Umfange gelungen. William Bimee, der schottische Oceanograph, der im Prinz Karl-Land auil Nordpol mit topographischen Forschungen be- war ist nebst seinem Begleiter Hjalmar Johannsen von üü^^^üchen Schifier Eriksen aufgefunden und auf der Fischer-
& orn? ?Qt C mad)- Tromsö geleitet worden. Bruce
W reute Aufgabe gelöst. Prinz Karl-Land ist voll- .standig erforscht. Die Rückfahrt gestaltete sich sehr stürmisch.! l-. 1 n e Kunstchrontk. Der Bund deutscher Archi-
&er6 * * * *8um8U$orortrfÄnn. Sgaitin$i"atferr " tote» 6 D iTs ab e n ft e11 nH)1;Un “ Wildcnbruch^schm ©djaul
^Usimchnung die Tamm Hartmann und Bayrhammer amanut
"T Sur rhre © t ab t b i b 1 i o t f) e f beabsichtigt die" “
einen eigenen Bau aufzu uhren. Zu diesem Zweck fallen im Mt 1908/9 200 000 Mk., als erste Baurate erstellt werdem I
VermischteL»
* Gräfin Mo ntignoso ist, wie ein Wiener Blatt meldet, aus ihrem bisherigen Aufenthaltsort verschwur den, ihr Verbleiben sei nicht zu ermitteln. Auf Anfraqr des Dresdener Hofes am Hofe von Toscana soll geant inoriet worden sein, daß auch die großherzogliche Familie nicht in der Lage sei, eine Auskunft über den augenblich lichen Aufenthaltsort der Gräfin zu geben, da es seh Wochen nicht gelang, mit ihr in Verbindung zu treten Allgemein herrscht die Ansicht vor, daß die Gräfin Montis noso sich mit Toselli vermählt hat und sich müht, ihren Aufenthaltsort geheim zu halten. Auch die Prinzessin Pia Moniea sei derzeit nicht aufzufinden. Am toscauischen Hofe glaubt man indes noch nicht, daß die Abreise der Gräfin aus ihrem bisherigen Aufenthaltsort mit einer geheimen Heirat zusammenhängt.
Kleine Tageschronik.
yy. 2? Berlin gaE, der Uhrmacher Anger, welcher mit bei 2fiahrigen unverehelichten Charlotte Henschel, die bei ihrem Schwa, oer, dem' Damenschneider Borchardt wohnte, verlobt war aui prau Borä>ardt einen Revolverschuß üb, der die Fran an her Öani> verletzte. Dann schoß Anger dreimal auf seine Braut ^-^^bbte^ese erheblich. Dann schoß er sich selbst eine Kugck in die Schlafe und war sofort t o t.
Der Berliner Stabtrat Dr. Meyer erlitt auf ber Fahrt vor Campcglio einen Antomobilunfall, wobei das Anto-Mb-l jmnimmcrt würbe. Er unb seine Fran rourba au« btm Wagen geichleubert unb erheblich, weim auch nicht cS kahrlrch verletzt. Beide wurden nach Trierrt gebracht -
dein Eisen benachbarten Orte Kray fuhr ein mit rwei 'Derionen bei etztes Gig in c i ne Ki n b c r sch a r ; zwei wuL getötet und cms verletzt.
ei?r. in ^^Kem Tempo fahrendes Automobil auf der Areiisburger Ehaupee bei Hamburg wurde der Arbeiter Wundt überfahren und getötet
Cer§ L^ltand in einer Wirtschaft bei einer Festlichkeit Cchlagerel. Zwei Polizeibeamte wuirden zu Boden geworfen sie waren genötigt zur Waffe zu greifen. Bei der Raufere! wurren zwei Zivilsten schwer verletzt, einer von ihnen blich tot. Die Polizisten wurden gleichfalls schwer verletzt. ' ^rmmCrftrmnt r^w^'e München, der mit einem Einjährig!« seines Regiments eine Besteigung des TotenkirZ Wilden Kaper unternommen hatte, ist durch Absturz töt? I i ch verunglückt. ö 1
.3n ^avenZburg (Württemberg) wurden ein Konditor nrmX ^^bte verhaftet weil sie die Geburt eines Kindes len und das Kind im Backofen ver-
s f Buchdruckereibesitzcr Max Bickel stürzte von der Bene« d i k teil wand (Ho Hemberg en) ab und war sofort t v t.
nur 9? 11 a 111 auf ihrer Rückfahrt von Newhorl
m.r 2^ Knoten gemacht, sachverständige sind der Ansicht da» Überhaupt ni cmand Deutschlands Rekord sch lägt, ba
Wien, 24. Sept. Dem „Neuen Wiener Tagebl/ ivird aus Rom telegraph.i-t, die Gräfin M o n t i g n o s o habe an eine '"Z^ienz ein Schreiben gerichtet, in dem sie erklärt, daß fie sieh mit Toselli zu vermählen gedenke. Ihr lieae nlchrs an dem Verlust der A p p a n a g e. Sie sei lm reisen wrtsetzm ’ '°U' -lußerdem könne Toselli seine Konzert-
Budapest, 24. Sept. Wie die Blatter melden, geriet Erzherzog Joies der nut seinem Schwager, dem Priiizen Leopold von Bayern un Marmaroser Komuat der Bärenjagd ob Ina, JJ- r!ne sthf gefährliche Lage. Er wurde von einem Bären an- neta[lcn, ivobci sich sein Gewehr entlud. Schließlich gelang es, bcu Baien durch einen Schuß niederzustrecken.
, , , 24. Sept. E i n Personenzug, der nach Haze-
druck unteriocgs war, ist in der letzten Nacht entgleist. Tie -okomonvc und der Sender stürzten um. Ter Lokomotivführer ist noch ^ch?!-stgefL" Otet> ~'e änl)l 6er ocrl£6'cl‘ Wm
^QllC0Uöert geforderten Entschädigungen von der m \ ^^rung unverzüglich geregelt ,verden. Die japanischen Ansprüche belauicii^ sich auf 1709 Pfund Sterling.
tj/ ’f ,° ll/ 23. Sept. Heule nachmittag wütete hier Alliger Sturm, der von einem wolken-
5 begleitet war. Tas Wasser stand stellenweise
ni^lnnh°o^ XU tu “V ...?ic^vcre Hauser sind eingestürzt und viele andere vom Blitz be,chadigt. Der Bahn- und Telegraphen- verletzt 5eUn)Cl?e Es wurden zahlreiche Personey
AnsZan^.
Aufsehen erregt hier die Veröffentlichung der Correspondenzia Romana über die Ver- der Kurie, durch Vermittelung des Präfekten der Bischofs-Kongregation Kardinal Ferrate und Uber de-sen Unterwerfung. Tyrrell gab ähn- liche Erklärungen ab, wie Schell, um dann anderen Tags im Giornale d'Jtalia zu erklären, die Kurie habe .lernen AiEgleichs-Ver,uch offenbar mißverstanden. Er denke G-ar nicht daran, sich durch Drohungen zum
GerlchtrsaaL.
München, 23. Sept. Heute vormittag begann der lh auf mehrere Tage berechnete Prozeß gegen den ehemaligen B Zirkusdirektor Niederhosfer, welcher beschuldigt « wird, am 25. Mai 1904 im Zirkusgebäude auf der Theresiew ! loicfe seinen Freund, den Kaufmann Hendschel ermordet und L beraubt und die Leiche verscharrt zu haben. Zu der Vcr- K Handlung sind gegen 200 Zeugen geladen.
Osnabrück, 23. Sept. Wegen Zweikampfes E mit tödlichem Ausgange wurde der Hauptmann I P " ehaly bom Infanterieregiment Nr. 78 in Osnabrück | üom Kriegsgericht zu 3% Jahre Festung und Dienstentlassung verurteilt. Er hat den Hauptmann v. Berken H im Duell getötet.
Gießener WeLLerdienft.
Voraussichtliche Witterung für Hessen am Mittwoch den ü 2o. September: Zunehmende Bewölkung. Zunächst noch trocken. F Temperatur wie heule. Aufsrischcude südliche Winde ; |


