Ausgabe 
19.11.1907 Zweites Blatt
 
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Nr. 272

Zweites Blatt L57. Jahrgang

Dienstag IS. November 1907

Erlchetnl tLglich Ausnahme beS Sonntags.

Ve ..Siebener 5amittenb!Stter" werden dem t91n8etßei* Dtermal wöchentlich beige/egt, das Kretsblatl für den Kreis Gietzen" zweimal wöchentlich. Der ..hesstsche Landwirt" erscheint monatlich einmal.

ietzLner Anzeis

General-Anzeiger für Gderhefjen

RotaNonSdruck unb Vertag der Brühl'jchen Untoerfitätfl - Buch- und Steint)ruderet ÖL Lange, Bietzen.

Redaktion, Expedition und Druckerei' Cd)ul» stratze 7 Expedttlon und Vertag «E 6L Sledaktww SE112. Det-Adr- An-eigerBietzen.

politische TcrtzesschQSL.

Betriebseinnahmen der preußischen Staatsbahnverwaltung.

DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: Die Betriebs­einnahmen der preußischen Staatseisen- tzahnverwaltung zeigen im Monat Oktober eine Steigerung von 8,2 Mill. Mark, wovon 3,4 Millionen auf den Personenverkehr, 4,2 Millionen aus den Güterverkehr, 0,6 Millionen auf sonstige Ein­nahmequellen entfallen. Im Personenverkehr er­gibt sich ein erfreulicher Aufschwung, der an­scheinend hauptsächlich auf das außergewöhnlich schöne Detter im Oktober zurückzuführen ist, während die an sich zwar auch immer noch beträchtliche Steigerung des Güterverkehrs hinter der außerordentlichen Verkehrszu­nahme der ersten Monate des Etatsjahres zurückbleibt. Die Aussichten für den Jahresabschluß lassen sich schwer beurteilen, da sie in hohem Maße von der Entwicklung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage ab­hängen. Auf jeden Fall ist aus eine Steigerung des Betriebsüberschusses gegenüber dem Vorjahre nicht zu rechnen, da auch die Betriebsausgaben eine außerordent­liche Steigerung aufweisen. Den Etatsansatz, der erheblich höher als das wirkliche Ergebnis des Vorjahres ist, wird der Detriebsüberschuß des lausenden Jahres noch weniger erreichen.

Die Aenderung des Flottengesetzes.

DieNordd. Allg. Ztg." veröffentlicht den Wortlaut der am 14. November vom Bundesräte angenommenen Vorlage betreffend die Aenderung des bestehenden Flotten­gesetzes. Ein einziger Paragraph bestimmt, daß an Stelle des § 2 des bestehenden Gesetzes vom 17. Juni 1900 ein nachfolgender Paragraph tritt:Ausgenommen bei Schifss- verlusten werden Linienschiffe und Kreuzer nach zwanzig Jahren ersetzt." Die Fristen laufen vom Jahre der Be­willigung der ersten Nate des zu ersetzenden Schiffes bis zur Bewilligung der ersten Nate des Ersatzschiffes. Für den Zeitraum von 1908 bis 1917 werden die Ersatzbauten nach Anlage B geregelt. Nach dieser Anlage sollen ersetzt werden 17 Linienschiffe, nämlich je drei von 1908 bis 1910, je zwei 1911 und je eines in den Jahren 1912 bis 1917. Ferner sechs große Kreuzer, nämlich je einer von 1912 bis 1917, 19 fieirte Kreuzer, nämlich je zwei von 1908 bis 1916 und einer in 1917. In der Begründung wird auscinandergesetzt, daß der militärisch-technische Ge­burtstag eines Schiffes nicht der Tag der Bewilligung der ersten Rate, sondern der Zeitpunkt der endgültigen Fest­setzung der der Konstruktion zugrunde liegenden mili­tärischen und technischen Anforderungen ist. Ferner er­folgt die Ausrangierung eines Schiffes nicht nach Be­willigung der ersten Nate für ein Ersatzschiff, sondern wenn dieses fertig ist und in den Frontdienst tritt. Infolgedessen sind die Linienschiffe bei der Ausrangierung nicht fünfund­zwanzig, sondern dreißig Jahre alt. Hervorragende Fach­männer fremder Marinen sind der Ansicht, daß die Lebens­dauer der Linienschiffe 18 bis 20 Jahre nicht überschreiten soll. Bei der Forderung der Regierung übertrifft die Lebensdauer noch immer 25 Jahre, nach deren Ende das Schiff als Schlachtschiff kaum noch in Frage kommt. Durch die Herabsetzung der Lebensdauer der Linienschiffe werden drei Linienschiffe mehr ersatzpflichtig als bisher. Daher ist die Aenderung der jetzigen Ersatztabelle erforderlich, für die außerdem spricht, daß infolge der ungleichmäßigen Bewilligungen sich ein sehr unrationeller Bauplan ergeben würde. Die Zahl der zu ersetzenden Linienschiffe in den einzelnen Jahren 1908 bis 1917 schwankt zwischen 0 und 6, so würden von den sieben großen Kreuzern zu ersetzen sein 1908 einer, 1915 vier und 1916 drei. Es sind bafyn die von 1908 bis 1911 fertigwerdenden 11 Linienschisfs- ersatzbauten möglichst gleichmäßig auf die ersten vier Jahre verteilt, die von 1912 bis 1917 fertigwerdenden sowie die für große Kreuzer auf die folgenden sechs Jahre, in welche im Interesse der Gleichmäßigkeit noch ein Ersatzlinienschiss auS der Zeit nach 1917 einbezogen ist, wohingegen ein großer Kreuzerersatzbau auf die Jahre nach 1917 verschoben ist. Die Gesamtkosten der Aenderung des Gesetzes kommen ettoa deNKvsten von brci Linienschiffen gleich.

Berlin, 18. Nov. Aus Anlaß des Branntwein­monopolprojektes der Reichsregierung haben die An­gestellten der Spiritusindustrie eine Kommission eingesetzt, die sich mit der Frage beschäftigen soll, wie sich die Lage der Angestellten bei etwaiger Einführung des Monopols gestalten wird. Wie derLokalanz." erfährt, hat der Reichs- schatzsekretär diese Kommission für morgen zu einer Be­sprechung zu sich geladen.

Wie dasB-rl. Tagebl." erfährt, werden in Berlin in der nächsten Zeit Verhandlungen von Vertretern der verschiedenen Staatseisenbahnen über Aenderungen der Personen- und Gepäcktarife stattfinden. Es soll hauptsächlich darüber verhandelt werden, ob nicht der Fahrpreis der 1. Klasse, der zu ho chge griffen ist, ermäßigt und derziemlichkomplizierteGe- Päcktarjf vereinfacht werden kann.

Dresden, 18. Nov. Die verwitwete Königin Ca­rola von Sachsen befindet sich erfreulicherweise auf dem Wege der Besserung. Der Beginn ihrer Krank­heit ist, wie erst jetzt bekannt wird, ein immerhin recht tragischer gewesen. Die Königin wurde nach kurzer Ab­wesenheit ihrer Umgebung auf dem Parkett ihres Ge­maches in einer Ohnmacht liegend aufgefunden. Zu Bett gebracht entwickelte sich dann eine Kopfgewebe-Entzün- dung, die jetzt in der Rückbildung begriffen ist.

Leipzig, 18. Nov. Der zurzeit hier tagende Verein für höheres Mädchenschulwesen in Sachsen sprach sich gegen eine gemeinsame Erziehung von Knaben und Mädchen als allgemeine Form der Vorbereitung für die Universität aus.

Karlsruhe, 18. Nov. Die badische Anwalts­kammer spricht in einer Resolution die Ueberzeugung aus, daß der vorliegende Entwurf eines Reichsgesetzes zur Abänderung des Gerichts-Verfassungs-Ge­setzes, der Zivilprozeßordnung, des Gerichtskostengesetzes und der Gebührenordnung für Rechtsanwälte, abgesehen von einzelnen Verbesserungen, im Ganzen eine entschie­dene Verschlechterung unserer Rechtspflege zur Folge hätte, daß er aber auch der im Staatsinter­esse gebotenen Rücksichtsnahrne auf die wirtschaftliche und soziale Stellung der deutschen Rechtsanwälte in keiner Weise gerecht werde.

Ans mio tasto.

Gießen, 19. Nov. 1907.

Fnrsorgekasse-Gesetzentwurf.

DieDarmst. Ztg." schreibt: Von beteiligter Seite ging uns die nachfolgende Zuschrift zu:

Der Entwurf eines Gesetzes über die Fürsorgekasse für die Beamten der Landgemeinden und weiteren Kvmmnnalverbände bil­dete am Samstag, den 16. November, den Gegenstand eingehender Besprechungen zwischen verschiedenen Landtagsabgeordneten, da­runter insbesondere auch dem Referenten des Finanzausschusses, Herrn Dr. Osann II. und dem Vertreter des Landesverbandes der Bürgermeister, des Landesrechnerverbandes und d.'s Landesver­bandes der hessische Gcmeindebeamten, sowie in einer an­schließenden weiteren Sitzung von Vertretern der Polizeidlcncr und Kreisstraßenwärtcr, die sich auf Einladung des Vizepräsi­denten der zweiten Kammer, Herrn Köhler-Langsdorf, im Stände­daus zu Darinstadt eingefunden hatten. Die Verhandlungen drehten sich hauptsächlich um die Fragen der Beitrittspslicht, so­wie der Ausbringung der Mittel. In ersterer Hinsicht wurde von Seiten der Bürgermeister, sowie des Vertreters des Kranken- kassenverbandcs eine Erweiterung des Kreises der beitrittsberech­tigten Personen gewünscht, während der Landesrechnerverband noch weiter ging und beantragte, die Beitrittspflicht nicht nur auf die hauptbcrussmäßig, sondern auch die nebenamtlich tätigen Be­amten und Bediensteten der Landgemeinden auszudehnen, aber den­jenigen, die ein Einkommen von weniger als 700 Mk. jährlich haben, das Recht cinzuräumen, ihre Befreiung vom Beitritts­zwang verlangen zu können. Hinsichtlich der Aufbringung der Mittel sprach man sich allgemein gegen die nach dem Gesetzentwurf vorge­sehenen Nachzahlungen für die bereits zurückgelegten Dienstjahre aus, wodurch den alteren Beamten große Lasten auferlegt würden. Von Pen i^>lizeidienern und Kreisstraßenwärtern wurde jedoch auf die Dringende Notwendigkeit einer verbessernden Regelung ib/cer teilweise sehr ungenügenden Gehaltsverhältnisse hinge» wiesen, ohne die sie zum Teil geradezu außerstande sein würden, die ihnen durch das neue Gesetz auferlegten Beitragspflichten zu erfüllen, sodaß man schließlich überhaupt die Frage ernstlich in Erwägung zog, ob es nicht angebracht sei, daß die Gemeinden ge­meinsam mit dem Staat, der hoffentlich auch seinen nur durch Ersparung der Renumeration für das Polizeiaufsichtspersonal aufgebrachten Beitrag noch erhöhen möge, die Mittel aufzubringen hätten.

Indern wir die oben dargelegten Verhandlungen wiedergeben, sprechen wir unsere Ansicht dahin aus, daß die von den Interessenten geäußerten Wünsche sich u. E. als zum erheblichen Teil unerfüllbar darstellen. Hierher gehört vor allem das Verlangen, daß auch die nur nebenamtlich tätigen Beamten und Bediensteten der Landgemeinden, b. h. solche, die nur einen kleineren Teil ihrer Arbeitskraft und -Zeit auf die Versetzung ihres Amtes verwenden, der Fürsorge des Gesetzentwurfs zuteil werden sollen. Ferner die Forderung, daß die im Amt befind­lichen Beamten von den an sich sehr mäßigen Nach­zahlungen für Anrechnung der von ihnen bereits zurückgelegten Dien st jähre befreit werden. Der Entwurf fordert Nachzahlungen von li/2 Prozent des je­weiligen Jahresdiensteinkommens, während nach dem gleichartigen Badischen Gesetz Nachzahlungen von 22i/2 Prozent erforderlich werden. Endlich müssen wir auch das Verlangen, wonach die Gemeinden, Kreise usw. und der Staat die gesamten Lasten der Kasse aufbringen sollen, als unerfüllbar bezeichnen. Jedes Verlangen, das die finanzielle Grundlage, auf der an die Errichtung der Für­sorgekasse herangetreten wurde, wesentlich verschiebt, muß notwendigerweise die Aussichten für das Zustande­kommen des Gesetzes verschlechtern.

*

** Die Hessische Vereinigung für Volks­kunde hielt gestern abend im Cafe Ebel den recht zahlreich besuchten ersten Vereinsabend für diesen Winter ab. Der Vorsitzende, Pfarrer S ch u l t e - Großen-Linden teilte mit, daß am 2. Dezember Lehrer Doßler-Klein-Linden einen Vor­trag halten werde überTierlaut- und Schalldeutung". Bezüglich der von der Vereinigung erfolgten Sammlung von Kinderliedern und -Reimen teilt oer Vorsitzende mit, daß diese vom Lande sehr reichlich eingeaangcn seien, dagegen fehlten besonders aus Gießen noch dre Beschreibungen von Kinderspielen. Geh. Hvfrat Professor Dr. Sieb eck spricht in interessanter Weise überNiggermärchen aus Surinam". Surinam besitzt eine zahlreiche Negerbevölkerung, Abkömm­linge der früheren Negersklaven. Unter den soaenanntcn Boschnegern im Innern des dichtbewaldeten Lanoes haben Missionare und sog. Negerhelfer eine Anzahl Märchen ge­sammelt, die zum Teil aus dem Negerenalisch, ein Gemisch der alten Negersprache mit Englisch und Holländisch, in die deutsche Sprache übersetzt sind. In den Inhalt der drei Märchen finden wir mancherlei Züge, die auch an unsere Märchen anklingen. Liebe, Freien, Zauberei und Ausplau­dern j'pielen in den anderen Märchen eine Rolle. Der Vor­tragende erntete lebhaften Beifall. Dr. Hepding sprach über das Thema:Gebräuche beim Heidelbeer- pflücken". Es war eine überaus interessante Schilderung der verschiedenen Gebräuche, Sprüche und Berschen, die unsere Jugend bis in die letzten Jahre beim Beerensammeln übte, die aber jetzt mehr und mehr außer Hebung und somit in Vergessenheit geraten. Der Redner führte die

Zuhörer mit den Kindern in den Wald'zur Sammeltätigkeit, schilderte die Opfer und den Zoll, die man den Heidelbeer- Männchen und -Weibchen, ja sogar großen Bäumen, be­sonders am Kreuzwege spendete, wie man sich hütete, aus einen Strauch zu treten, die drei ersten Beeren über bi linke Schulter zurückwarf. Aus den meisten dieser Bräuche läßt sich ein autes Stück altdeutscher Volksreligion erkenne; Einige besondere Bräuche wurden mit den Kindern vorg! nommen, die zum erstenmal mit Deerensuchen gingen. & Kreuzweg wurden die Beeren nicht gepflückt, sie gehörtem wie Die, die den Kindern hinfielen, dem göttlichen West- An manchen Bäumen, in denen böse Geister wohnten, so< Hexenbäume, wurden Opser gebracht, damit man nicht übe die Wurzeln stolperte und fiel; das Opfer waren drei Beeren Fielen Beeren hin oder fiel gar einDippe" um, so las man die Beeren nicht auf, sie gehörten den Erdgeistern. Besonders zahlreich waren die angeführten Bräuche und Liedchen aus der Geaend von Alsfeld, Lauterbach, Schlitz, Stockhausen, Elbenrod, Büdingen, Landenhausen usw. Nach lebhaftem Beifall fapd noch eine kurze Diskussion statü

** Winterfest des Beämtenvereins. Man schreibt uns: Am Samstag, 16. Nov., hielt der Beamtenverem im Saale deS Kolosseums sein erstes Winterfest ab. Für den ersten Teil des Programms mar das gesamte Personal des Kolosseums angenommen. Die einzelnen Programmnummern wurden auf das beste ausgeführt und fanden reichen Beifall. Die Vorstellung wurde von den Mitgliedern und den ein» geladenen Gästen mit regem Interesse verfolgt und legte da Veste Zeugnis dafür ab, daß es der Inhaber des Kolosseum Direktor Nappinann, versteht, für sein Etablissement n erstklassige Kräfte heranzuziehen. Dem Programm reihte si ein flotter Ball an, der die Teilnehmer bis zum frühe "Morgen zusammenhielt» Zum guten Gelingen des letzter trug die Kolosseumskapelle unter der Leitung des Kape!^ meisters Herrn Richard Hoppe ihr Bestes bei. Nur wäre sehc $u wünschen, daß der Flißboden des Saales alsbald einer Erneuerung unterzogen würde.

ELttgejanSt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Wenige Worte zu dem gestrigenEingesandt" des Herrn Dr. Werner:

Herr Dr. Werner ist Lehrer, also Erzieher der Jugend und ein Mann der Wissenschaft.

1. Wie kann ein Mann der Wissenschaft frei, unbeschränkt, voraussetzungslos, mit einem Worte objektiv feiner Wissen­schaft gegenübertreten, ein Mann, dessen Hirn umnebelt ist vom Rassenhaß, ein Mann, dessen Blick umflort ist vom Rassenhaß?!

2. Kennt Herr Dr. Werner die Worte Kaiser Friedrichs: Der Antisemitismus ist die Schmach des Jahr­hunderts?!"

3. Wie soll die Jugend zu einem Lehrer und Leiter auf­blicken, der Mithelfer ist an dieser Schmach des Jahr-^ Hunderts?! Ein Wühler.

Märkte.

Gieße«, 19. Nov. Markrvericht. Aus heullgenr Wochen» waikte kostete: Butter pr. Pid. 1.201.80 Mk., Hühnereier 1 St. 910 Psg., Reife pr. St. 68 Pf., Käsematte 2 St. ö6 Pfg., Erbsen p. Pid. 1824 Psg., Linsen p. Psd. 2540 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80-1,00 Alk., Hühner pr. St. 1,001,60 Alk., Hähne pr. Stück 0,801,80 Mk., Gänse pr. Psd. 6570, Emen pr. Stück 1,80 bis 2,20 Mk., Ochsenfleisch pr. Pid. 8288 Psg., Kuh- uud Nindfleisch pr. Pfund 8082 Pfg., Schweinefleisch pr. Psuud 7084 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 88 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 7080 Psg., Hammelfleisch pr. Pid. 6184 Psg. Kartofieln pr. 100 Kg. 5.005.50 Alk., Zwiebeln pr. Ztr. 5,006,00 Mk^ Milch per Liter 20 Psg., Weißkraut per etücf 8-10 Pfg., per Zentner Mk. 1.502.00. Aepsel per Ztr. 1025 Mk., Birnen per Ztr. 1025 Mk. Nüsse 100 Stück 4000 "Big., per fltr. 000 TO. Märkten von 82 Hhr.

des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. Giessen.

Frankfurter 2tör*e.

3X°/O Reichsanleihe . . 93.20 3% do. . . 82.75 3°/0 Konsols .... 93.50 3% do 82.95

Hessen 91 60

3Jie/n Oberhessen . . . 92.40

Oesterr. Goldreute 96 40

4/a % Oesterr. Silberrente 96.70

X% Ungar. Goldrente . . 91 95

Italien. Rente . . .

3% Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen JU 62.75

°/0 russ.Staatsanl. 1905 92 00

4 XA °/0 japan. Staatsanleihe 86.90 1 -6 Conv. Türken von 1903 92.00

19. November. 1.15 Uhr.

Elektriz. Lahmeyer . . . 114 00 Elektriz. Schnckert . . . 100.50 Eschweiler Bergwerk . . 201.90 Gelsenkirchen Bergwerk 192.80 Hamburg-Amerik. Paket!. 115.70 Harpener Bergwerk . . . 192.75 Laurahiitte 217.00 Nordd. Lloyd . ... 105.

Obeischles. Eisen-Indnstrie 97 20 Berliner Handelsges. . . 152 50 Darmstädter Bank . . . 124.00 Deutsche Bank .... 22400 Deutsch-Asiat. Bank . . 136 00 Diskouto-Kommandit. . . 168 40 Dresdner Bank . . . . ] 37 75

Türkenlose 141.40

4% Griech. Monopol-AnL . 46 50

4% äussere Argentinier . 81.00

3°/0 Mexikaner .... 60.50

4>i°/a Chinesen .... 93.20

Aktien:

Bochum Guss 197.

Kreditaktien 196.70

Baltimore- und Ohio-

Eisenlahn 81.50 Gotthard bahn. Lombard. Eisenbahn . . 27.40 Oesterr. StaatsOuhn . . . 140.30 Prince-Henri-Eisenbahu . 117.00

Buderus E. W. . « . . 111.50

Tendenz: ruhig.

Herliner iSörse, 19. November. Anlangskurse.

Canada E. B 142.20

Darmstädter Bank . . . 124.10

Deutsche Bank .... 224 10 Dortmunder-Union C. . ..

Dresdner Bank .....

Tendenz - ruhig.

Harpener Bergwerk. . ,

Laurahiitte 217.40

Lombarden E. B. ... 27.40

Nordd. Lloyd ..... 106.50

Türkenlose 140.50

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