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20.7.1907 Erstes Blatt
 
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157. Jahrgang Samstag A0. Juli 1907

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General-Anzeiger für Oberheffen

. Gietzen. Ferusprech.An- 8 schloß s.d. Redaktion 112 «r »y m ,

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bis vormittags 10 Uhr. «ot6ttott$6ru6 UN» Verlag der vrchl'schen Univ.-Vuch- und §ter»dniüerei. rr. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei - Schulstrahe 7. I1"1 ®- H°b: i'm den __________ ________ Anzeigenteil: H. Tech

Aie Heutige Wummer umfaßt 12 Seite».

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Aus diesem Bemühen, sich nlöglichst nach allen Seiten i salmeren und den Ausbruch eines ernsten Konfliktes nach Kläglichkeit vorzubeugen, entspricht ersichtlich ailch der Wunsch

ZLünornsse.

»Macht geht vor Recht^ hat einst Bismarck erklärt und )st genug haben sich in der Geschichte langjährige Verträge ediglich als ein beschriebenes Stück Papier erwiesen. An Ausnahmen hat es allerdings nicht gefehlt, insbesondere hat ich der Dreibund Jahrzehnte, hindurch als ein festes Boll- verk sowohl für die Beteiligten als auch für die Erhaltung )eS Weltfriedens gezeigt, gleichwohl aber wird niemartb

?} >er französischen Machthaber, sich mit Deutschland auf guten yuB zu stellen. Seit über einem Menschenalter sind keine so es -erzlichen und freundlichen Worte von der Seme mehr her Ü rklungen, luie sie vor einiger Zeit Herr Pichon bei der letzten tammeröebatte über die auswärtige Politik gegenüber Deutsch- and gebraucht hat. Mag auch noch eine direkte Bersländigiitig [fl m weiten Felde liegen, so ist zweifellos der Bann bis 311 einem g ;cwissen Grade gebrochen und man ivürde es am Qual d'Orsay

ehr gern sehen, wenn Deutschland weitere Avancen niachen vürde. Frankreich braucht eben Ruhe zu seiner inneren Ent- vicklung und will daruiit den Schrecknissen einzs blutigen - irieges vorbauen. England freilich hat seine Bündnisse in

>ci ziveifelloseli Absicht geschlossen, sie 311 Kriegszwecken zu in| icnuLjcn, um den deiitjchen Rivalen klein zu kriegen; aber fliese Bündnisse haben ihre gute Seite erwiesen, indem doch zoi-ie arideren Beteiligten zur Mäßigung rieten und England ,l8 >on unüberlegten Schritten abhielten. Wenn wir auch iugenblicklich sozusagen in einer Aera der Bündnisse leben, d 0 hat inan dem Abschluß von Verträgen verschiedentlich ~ .od) gar zu viel Wert bcigemessen, es hat sogar auch in 'E Frankreich unb England selbst nicht an Stimmen gefehlt, !Loelche die jüngsten Verträge als höchst überflüssig und int iemlich wertlos bezeichneten. Die Erfahrungen der Geschichte Mehren, daß alle Bündnisse nichts nützen, daß vielmehr jeder Gj 5tnQt am besten daran tut, auf seine eigene Stärke zu trauen ^>nd sich nicht auf Verbündete zu verlassen, da er sonst leicht

?lber verlassen sein könnte.

eugnen können, daß in den letzten Jahren eine so hervor- .agende Bedeutung dem Dreibünde nicht mehr beizumessen oq und ebenso erlebt man das Schauspiel, daß die

Beziehungen zwischen Rußland und Frankreich, die einst rotz ihrer Widernatur Autokratie und Republik so iberaus intim waren, ganz beträchtlich im Erkalten begriffen inö. Hat doch der russische Finanzminister dem Zaren zu ikssen größter Verstimmung erklären müssen, daß er noch, nals mit einem Anleihegesuch an Frankreich nicht herantrcten önne, ohne sich einen gehörigen Korb bei den dortigen Zinanzleuten zu holen. Ebenso verspricht man sich an der i!* 5eme von Rußland als als Bundesgenossen nicht mehr viel, eitdem der Krieg in Ostasien den tönernen Moloch bedenklich ^-rschüttert hat. Dieses Rlornent hat unzweifelhaft bei der ich Annäherung Frankreichs an England mitgesprochen und die 8 üngslen Abkommen diktiert, denn es ist im Grunde genommen -3 cltjam, wenn sich ein Bundesgenosse mit dem Rivalen und IB| Gegner des anderen Bundesgenossen ms Einvernehmen setz jj ind mit diesem hochpolitische Verträge abschließt, die leicht lum Schaden seines Alliierten auslaufen könnten. Japan rbi vird noch aus Jahrzehnte hinaus trotz des Friedensschlusses Zier Gegner Rußlands bleiben und auch zwischen ^tußland

ind England wird trotz aller Versuche, sich nicht so leicht y ine Vereinbarung erzielen lassen, da die Gegensätze namentlich g n Zentralasien viel zu große sind. Ein jeder Staat silcht JJ jeute eben trotz aller Verträge niöglichsle Rückendeckung, wie g a einst unter diesem GesichtSivinkel auch Bismarck trotz dcS

Dreibundes den viel angcfeindeten Nückversicheriingsverlrag t nit Rußland abschloß, der später unter Kaiser Wilhelm II.

u iufgehoben wurden ist.

rr.

Abdankung des Kaisers von Korea.

Soeul, 19. Juli. (Reuter-Bureau.) Der Seifet gab n einem heute nachmittag erfchieneuen Erlaß seine Ab- ankung kund. Er gibt in dem Erlaß seinem Bedauern 5 arübec Ausdruck, daß wührend seiner 44jährigen Regieruugs- eii nationale Uuglücksfälle so rasch einander gefolgt feien, Inb das Unglück des Volkes jetzt so groß geworden sei, daß r es an der Zeit erachte, die Krone gemäß dem Brauche :inct Vorjahren dem Kronprinzen zu übertragen.

Wie nachträglich milgeteilt wird, erfolgte die lnt erzeichnung der Abdankung des Kaisers von

Rlorea erst, als sämtliche Minister einstimmig die Erklärung bgegeben hatten, daß die vom Kaiser befolgte persönliche # Jolitit dem Lande Schwierigkeiten bereiten könnte.

Vor den Toren des Palastes hatten sich heute nach-

Mittag etwa 5000 Menschen angesammelt, wurden jedoch 11 on dort vertrieben. Während der Audienz in der Raeht, t deren Verlaus der Kaiser auf die Forderung des KabinetteS, bzudanken, einging, versuchte eine Anzahl Studenten hls-m Kaiser eine Petition zu überreichen. Die Polizei ver- 'nderle sie jedoch hieran und trieb sie nach dem Oiipalaste, o sie die ganze Slacht über blieben. Zahlreiche Reden ,e. .»eben gehalten. Um Mitternacht ließ der japanische Po- zeichef Karabiner an die Palastpolizei verteilen. Die Menge uchü beständig, verhielt sich jedoch ruhig.

Gegen Abend sammelten sich an verschiedenen Punkten der Stadt erregte Volksmengen an, unter die in heftigen Worten gehaltene antijapanische Druck­sachen verteilt werden.

Tokio, 19. Juli. (Reuter.) Obgleich große Sym­pathie für den Kaiser von Korea zum Ausdruck gebracht wird, macht sich ein Gefühl großer Erleichterung geltend, da der Kaiser, der als großer Intrigant angesehen wurde, von nun ab vollständig entwaffnet ist. Man glaubt, daß die Beziehungen zwischen Japan und Korea keine Störung erleiden weiden. Große Anerkennung wird dem mutigen Verhalten des koreanischen Kabinetts während der Krisis gezollt. Mehrere japanische Minister befünvorten die lebenslängliche Verbannung des Kaisers von Korea nach Japan.

Der abdankende Kaiser Di Höng, der 34. Kaiser der seit dem Jahre 1392 herrschenden Dynastie Di, ist im Jahre 1852 geboren und folgte in der Regierung am 21. Januar 1864 auf den König CHÜl Chong; am 12. Oktober 1897 erklärte er sich unter Zustimmung von Japan, Rußland, der Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritannien und Eng­land zum Hoangtyei, d. i. souveiäuer Herrscher oder Kaiser. Seit dem 17. November 1905 steht Korea, auf Grund eines mit Japan nach dem Kriege zwischen Japan und Niiß- land abgeschlossenen Vertrages unter japanischer Suzeränität und hat jede politische Selbständigkeit verloren. Tie For- derimg nach der Abdankung des Kaisers Di Höng wurde von Japan erhoben, weil in seinem Auftrage eine koreanische Delegation im Haag erschien, um gegen die Ausschließung Koreas von der Friedenskonferenz Protest einzulegen. Die Aufhebiing der Institution eines koreanischen Kaisers ist von Japan offenbar nicht beabsichtigt; nach Vteldiingen aus Soeul foimnt als Nachfolger in erster Linie der 1874 geborene Sohn des abdankcnden Kaisers, Itschak, in Betracht.

Die FrLedenHLonsereuz.

H a a g , 19. Juli. Die zweite >i nterkommissionder zweiten Kommission bat in ihrer heutigen Mocgensitzuug einen Kommissionsberichl versaßt über die Vorschläge Frank­reichs, Belgiens, der Niederlande und Großbritanniens bezüglich der Stellung sowie der Rechte und Pflichten der neutralen Staaten während eines Landkrieges. Freih. v. Marschall schließt sich für Deutschland den französischen Vorschlägen an, indem er noch den Zweck und den Sinn des bcuföfcn Entwurfes klar stellt, demzufolge der neutrale Staat nicht verpflichtet sei, den kriegsiihrenden Parteien die Benutzung der Kabel und Telegraphen, einschließlich der Stationen für draht­lose Telegraphie, die sich auf seinem Gebiete befinden, zu ver­bieten oder eürzuschränken, wohl aber sich jeder Parteilichkeit Bei der Ausübung dieser ihm überlassenen Handlungsfreiheit zu enthalten. In dem Komitee, welä^es zur Beratung aller dieser Vorschläge gebildet wird, wird Deutschland durch General v. Gündell vertreten.

Die Plenarsitzung der Konferenz, die für den morgigen Samötag anberaumt worden war, ist auf die nächste Woche verschoben worden, weil die Delegierten erst Instruk­tionen einholen müssen.

Die Gesangcttschaft Mac Leans.

Tanger, 19. Juli. Den letzten Nachrichten zufolge ist der Kaid Mae Lean noch immer Gefangener Rai- sulis. Dieser hat um das Zeld des Gefangenen einen tiefen Graben ziehen lassen, um seine Flucht zu verhi'ndern. Mae Lean befindet sich wohlauf und beklagt sich nur über die drückende Hitze.

Nach bei der englischen Gesandtschaft eingegangenen Briefen ist die Lage in Bezug auf Kaid Mae Lean unverändert. Die englische Regierung hat dem Machsen zu verstehen gegeben, daß sie nicht wünsche, daß gegen Raisuli etwas unternommen werde, waö dazu führen könne, das Leben Mac Leans zu gefährden.

DerBerl. Lok.-Anz." meldet aus Paris.' Privatmeldungen aus Fez zufolge sei der Machsen durch die Gefangenschaft Mae Leans in arge finanzielle Verlegenheit geraten, da Mac Lean, der überaus reich sei, unb für die dringenden Ausgaben des Sultans sck-on Vorschüsse in Höhe von 2 Millionen gewährt habe, weitere Darlehen versprochen hatte.

Zur Lage in Rußland.

London, 19. Juli. DerDaily Expreß" meldet aus Warschau, daß ein Pogrom in der polnischen Stadt S k o n i tz stattgefunden hat. Die Bauern der umliegenden Dörfer griffen die Stadt an mit der ausgesprochenen Ab'.cht, die jüdischen Einwohner zu massakrieren. Die Mehr­zahl der Juden in Skonitz versuchte zu entfliehen, um auf österreichisäies Gebiet zu gelangen, doch verfolgten die Bauern sie mit großer Hartnäckigkeit. Die Bauern ergriffen 87 Juden in den Wäldern zwischen Skonitz und der österreichischen Grenze und töteten 25 Personen beiderlei Geschlechts. Die übrigen 12 Juden, die ergriffen wurden, kamen mit dem Leben davon, wurden aber von den Bauern schwer mißhandelt und gequält. Schließlich schritten auf Befehl der Behörde Kosaken ein und trieben die Steuern in ihre Dörfer zurück.

Kuatais, 19. Juli. Für die Ergreifung der Mör­der des General- Alichanow wurde eine Belohnung von 5000 Rubeln ausgesetzt.

Petersburg, 19. Juli. JmMvskauerJndustrie- bezirk scheint der Generalstreik aller Textilar­beiter bevorzustehen. Zurzeit streiken an 70 000 Arbeiter. Tie Bewegung hat ihre Ursache in der elenden Lage der Ar­beiter, während die Lextilgewerbe nicht nur die erste Stelle in der Fabrikindustrie Rußlands einnehmen, sondern sich such einLs guten Geschäftsganges erfreuen.

Deutliches Neictz.

Berlin, 20. Juli. Nachdem der Staatssekretär des Innern, Dr. von Bethmann-Hollweg über die Weiter- führlmq der Vorarbeiten zu einem Arbeitskammer­gesetz Bestimmungen getroffen hat, werden jetzt vom Reichsamt des Innern im Verein mit den beteiligten preußischen Ministerien die abschließenden Beratungen über den Entwlirf gepflogen. Entgegen anders lautenden Meldungen kann die Tägliche Rundschau versichern, daß das Enteignungsrecht den Kernpunkt der kommenden Polenfrage bilden werde. Wie die National-Zeitung erfährt, scheint der neue Kultusminister sich der sexuellen Aufklärung in den Schulen annehmen zu wollen. Um eine tatsächliche Unterlage zu gewinnen, läßt er sich von den Provinzial- Schulkolleglen zunächst über den Umfang und die Art der gegemvärtig in den Schulen erteilten Belehrungen berichten.

Köln, 19. Juli. Nach einer Meldung der ^Köln. Ztg.^ aus London hat mtnmehr auch die englische Firma Armstrong ihre Beteiligung an den Geschützversuchen in Griechenland eingestellt, so daß die französische Firma Schneider allein übrig bleibt. Von einem Wett­bewerb könne also nicht mehr gesprochen werden.

Wi ün ch en, 19. Juli. Dem Nii n ist erial d ir e ktor v. Burkhard-Berlin, stellvertretenden Bevollmächtigten Bayerns zum Bimoesrat, wurde der Titel und Rang eines Staatsrates im außerordentlichen Dienst verliehen. Wie die Münchener Neuesten Nachrichten melden, hat das Staats- ininisterium versuchsweise die Anstellung einer Polizei- A ssistentin genehmigt, welche die Aufgabe der Fürsorge für sittlich gefährdete und verwahrloste Frauen und Kinder im Geschäftsbereich der Polizei-Direktion hat.

Im menst adt, 19. Jiili. Zu Ehren des heute seinen 70. Geburtstag feiernden Staatssekretärs Frhr. von Stengel sind auf den umliegenben Bergen Bergfeuer abgebrannt, worden. Der nach der Schweiz reisende Unterstaatssekretär Twele hat dem Jubilar eine Glückwunsch-Adresse der höheren Beamten des Reichsschatz­amtes überbracht.

Stuttgart, 19. Juli. Bei der Beratung des PostetatS in der Zweiten Kammer teilte heute Atinister- präjident v. Weizsäcker mit, daß die Reichspostvenoaltung die Ausarbeitung eines Postscheckgesetzentwurf §, und zwar nach dem Atuster des österreichischen Gesetzes, unter Berück­sichtigung des neuen schweizerischen Gesetzes ernstlich ins A li g e gefaßt h a b e.___________________________________

politische Lagerschau.

Nochmals zum Nationalliberalen Abwehrartikel.

Nur noch einige Sätze als letzte Antwort an die Schrist- (ettung des hiesigen sozialdemokratischen Blattes und meinen sozialistischen Gegenfüßler" in derselben Zeitung.

Die Schriftleitung hat schon wieder nicht genau gelesen. Sie ulkt über einen sehr richtigen Satz, den sie dem von ihr vermutetenProfessor" fälschlich zuschreibt, obwohl dieser Satz in dem Gieß. Anzeiger durch AnführnngS- zeichen als Teil des Artikels der Nat. Zeitung genau gekenn­zeichnet ist. Ein Beweis für Gründlichkeit, nicht wahr?

^Gesperrt" oderin großen Lettern", gewiß ein gewal­tiger Unterschied. Beide Verfahren dienen zur Hervorhebung. Llch, die Sünden! Darüber später! Die als Ausgangs­punkt der kleinen Fehde dienenden zitierten Sätze bilden nicht den wesentlichen Teil de§ betreffenden Aufsatzes. Sie sind nur eine Art Hintergrund, von dem sich die gegen­wärtigen 2 liberalen Ha up tforderungenSozialreform und Volksbildung" abheben. Diese aber waren unterdrückt. Immer bei der Stange bleiben, das muß auch eine Schrist- leitung befolgen. Nun zu meinem Herrn Gegenfüßler. Er kneift, und das gründlich und maskiert seine Blöße mit allerlei Fechterkunststückchen. Sophistik! ,Kauft nur bei 2C." lautete das Inserat. Neulich verschluckte er dasnur" fein säuberlich. Jetzt setzt er es gleichbedeutend mit »vor allen Dingen", scherzt über das kleine Wörtchen. 3a, verehrter Sprachmeister, es kommt manchmal auf einen Buchstaben an, undnur" ist doch nicht chinesisch sondern ,deutsch". Das versteht jeder.

Zuerst schrieb er, solche Aufforderungen würden in den Zeitungen aller Richtungen so einige hunderttausend mal gebraucht. Jetzt weiß es jedes Kind, daß tausende Blätter mehr oder minder dringende Ersuchen an ihre Leser richten 2c. Sonderbar aber ist, daß dem Herrn nicht ein einziges Blatt einfällt, das schreibt: ^Kauft nur bei unseren Inserenten". Zeit zum Suchen hat er nicht, aber er hat Zeit, unrichtige Behauptungen in die Welt hinaus zu schleudern. Nicht wahr, das ist bequemer! Seien Sie ander­mal vorsichtiger. »Ich seihe nicht bloß sozialdemokratische Mücken^, wie Sie so schön schreiben, sondern auch sozial­demokratische Uebergriffe und unrichtige Behauptungen. Damit Schluß.

Att-lanS.

R ö r v i k, 19. Juli. Gegen Mitternacht des 18. d. M. setzte )ieHohenzolllern" die Reise von Anger nach Drontheim vrt. Mit den auf demOlas Khrre" passierenden norm eg. Majestäten wurde Salut gewechselt. Das Wetter ist naw wie vor kalt und trübe. An Bord ist alles wohl.

Berlin, 19. Juli. Ein Telegramm aus Drontheim vom 19. Juli meidet: Der Kaiser traf nach guter Fahrt soeben