Montag 18. November l$>07
Erstes Blatt
157. Jahrgang
General-Anzeiger für Oberhessen
BezagSpretSr monatlich 75P^ viertel» jährlich Mk. 2.20; durch Ab ho le- u. Zweigstellen monatlich 65 Pj.; durch die Post Ntk.L— viertel» jährl. auLjchl. Beslellg. 3eüenpretfl: lokal! 5 auSwärtS 20 Pirnniq.
Lerantwortltch tfit den ooltlljcher. teil5 E Anüerjoni t Feuilleton und .Verrnilchtes^ P Ginko; iür .Stadt il Land- und .Gerichts»
Jtr. 1'4 V ßrlchetnt täglich flufeei SonntagS.
Oem ©tefeenci Anzeiger verben im Wechsel mit )em hessischen Landwirt ,ie Siehcner Familien. Miet oiermal tn der ^ioche de,gelegt und weimal wöchentlich das ^rtisblatl für den Krek ftit&en. ?veruiprech-An- chlutz i d. Redaktion 112 ycr(ag u. Expedition 51 Udresie tüt Depeichenr «nzeige» «ictzen.
»nahm« w* Anzeigen _ ,
& oo!mttwg-"io u'h" Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schen Univ.-Buch- und Lteindruckerei. R. Lange. Redaktion. Expedition und Drusferth §<hnl?trsßi X. ^“^lfle®tcf1e6,t)'uVee&
■ ■■■■
Fie heutige Wummer umfaßt 12 Seiten.
Fas deutsche jttuferpaar in ßüglano.
London, 16. Nov. Die vom Kaiser heute emp- angene Abordnung englischerVerleger,die ihm ine Adresse überreichte, bestand aus den Herren: Sir ^rederik Wilson, Sidney Law, Sir Clement Cook, Epinder, Harbiner, Pryor, Bünting, Higginbotton, Philipps und ! Lickmann. Ter Kaiser bedankte sich für die Adresse und lnterhielt sich dann angeregt mit den Mitgliedern der Abordnung, eine Menge von Gegenständen berührend. Als emaiit) die Bemerkung machte, daß der gesunde Menschenverstand daraus bedacht sei, die Beziehungen zu Deutschland .esser zu gestalten, antwortete der Kaiser mit fröhlichem Lachen: „O ja, wir können drüben auch noch etwas ge- unden Menschenverstand gebrauchen." Man kam auch aus ie englischen Monatszeitschriften zu sprechen, die der Wiser sehr rühmte, wobei er den Wunsch aussprach, daß s in Deutschland auch so viele und so gute geben möchte, luch die Illustrationen in den englischen Zeitschriften ezeichnete der Kaiser als besonders gut und meinte, daß s in Deutschland zwar auch große Künstler gäbe, diese ber aus irgend welchen Gründen keine Neigung zeigten, hr Talent in den Dienst der bildlichen Veröffentlichungen u stellen und dies scheinbar unter ihrer Würde hielten. Zn der weiteren Unterhaltung wurde auch der groh- rtigen, beinahe zu weitgehenden Gastlichkeit gedacht, die en englischen Journalisten in Deutschland erwiesen waren waren, wobei der Kaiser herzlich lachend äußerte:
1 O ja, und das trotz der Woge des Antialkoholismus, sj ie über das Land geht." Die Herren waren über die '.eutseligkeit und Freundlichkeit, mit der sie die Kaiserin mpsangen hatte, außerordentlich erfreut.
Aus der Botschaft wurde der Kaiser vom Botschafter , Grasen Wolfs-Metternich empfangen und in die oberen täume geleitet. Der Kaiser, der Zivil trug, empfing hier ine Reihe von Deputationen, nämlich das Wallace-Collec- ion-Kvmitee, dann den früheren Lordmayor, Sir William Ireloar, und dessen beide Sheriffs, mit denen er sich ein- ehend unterhielt, sodann die Deputation des Grasch astsrats. Auf die Ansprache des Vorsitzenden erwiderte der Kaiser: „Ihre Willkommens-Adresse, meine zerren, gewährt mir großes Vergnügen. Ich danke Ihnen .estens für Ihre Güte und Aufmerksamkeit. Daß eine o wichtige Körperschaft wie der Grafschaftsrat von London Äünsche für freundliche und friedliche Beziehungen zwi- chen unseren beiden Nationen mit solcher Wärme ausspricht, o ist dies für mich eine Quelle lebhafter Genugtuung.
, jd) werde stets an den herzlichen und glänzenden Emp- ang zurückdenken, den die große Stadt London Ihrer
■ Majestät und mir als ein Symbol der Freundschaft bereitet jat, die zwischen Großbritannien und Deutschland besteht."
Nach seiner Erwiderung unterhielt sich der Kaiser mit )en einzelnen Herren. Es folgte die Deputation des e n g - isch-deutschen Freundschastskomitees, be- ! tehend aus dem Herzog von Argyll, dem Earl of Lonsdale, । 3orb Avebury, Generalmajor Alfred Turner, Sir Tritton md den Herren Newmann und Fox, mit denen der Kaiser ebhaft plauderte; dann folgte die Abordnung englischer । Zournalisten.
Darauf sprach der Kaiser mit jedem der Herren in ’ heiterster Stimmung. Weiter folgten Generalkonsul Geheimer Legationsrat Dr .Johannes, Konsul Humbert und
1 )ie Herren des Konsulats, dann die Deputation der deut- - schert Vereine, die eine Kollektivadresse überreichten. ' 2er Generalkonsul stellte die 22 Herren dem Kaiser vor, ’ Der sich mit jedem einzelnen unterhielt. Inzwischen hatte : Die Kaiserin, von Damen der Botschaft empfangen, ; in einem anderen Raum die Mitglieder des Frauen- ' Vereins für innere Mission empfangen, ebenso
Die Mitglieder der D i a k o n e n v e r e i n e, die durch die Baronin von Schröder vorgestellt wurden. Die Kaiserin | i ließ sich dann, neben den Kaiser tretend, ebenfalls die
Vertreter der deutschen Vereine vorstellen. Es folgten die ' Deutschen Offiziere der Reserve und außer Dienst, etwa 30 1 an der Zahl, die ebenfalls von beiden Majestäten emp- ’ sangen wurden, daraus die Deputation des Verbandstages i Der deutschen evangelischen Gemeinden und ; endlich die Deputation des G e n e r a l k o m i t e e s für die ' Deutsche evangelische Seemannsmission in Großbritannien.
Portsmouth, 16. Nov. Die „Hohenzollern" mit , der „Königsberg" und dem „Sleipner" sind von hier nach > Port-Viktoria gegangen. Eine auf dem Hafendamm aus- 1 gestellte englische Matrosenkapelle spielte beim Auslaufen ' der Schiffe die deutsche Nationalhymne und die Wacht am Rhein, während die ebenfalls dort aufgestellten eng- lijchen Matrosen die deutschen Schiffe mit Hurras begrüßten, die von den Schiffen aus erwidert wurden. Bei Spithead wurde Salut ausgetauscht. In Solens herrscht dicker Nebel.
Berlin, 16. Nov. Die „Nordd. Allg. Ztg." kommt auf die leichte Erkältun g des Kaisers zurück, die kurz vor der Englandreise bekannt gegeben, wurde und die, wenn sie sich verstärkt hätte, die Fahrt in Frage hätte stellen können. Wie großes Gewicht der Kaiser daraus legte, die Reise weder auszugeben, noch auszuschieben, geht
daraus hervor, daß trotz des leichten Charakters der Er-j kältung er sich einige Stunden am Tage ins Bett legte, um sich möglichst rasch von ihr zu befreien; dies gelang ihm. Nun hat der Leibarzt des Königs Eduard, Sir Felix Semon, Spezialist für Halsleiden, den Leibarzt des Kaisers, Dr. Jl- berg, im Schlosse Windsor besucht, woran sich mannigfache Vermutungen geknüpst haben. Man nahm an, es handle sich um eine Konsultation über das Besinden des Kaisers; das ist durchaus irrig. # Semon besuchte nur Dr. Jtberg als früheren Studiengenossen. Der Kaiser erfreut sich des besten Wohlseins. Die kleine Indisposition, der die stimmlichen Mittel unterworfen waren, ist bereits geschwunden.
London, 17. Nov. „Evening News" verzeichneten das Gerücht, wonach der deutsche Kaiser sich im Parke von Windsor eine leichte Verletzung am Knie zugezogen habe. Auf der deutschen Botschaft erklärt man diese Meldung für unrichtig, der Kaizer habe sich nur infolge des langen Stehens bei den Empfängen der zahlreichen Abordnungen ermüdet, sei aber keineswegs verletzt.
Tie „Hohenzollern" ist in Shrerneß eingetroffen, um die Kaiserin an Bord zu nehmen und nach Port Victoria zu fahren, von wo die Kaiserin morgen aus der „Hohenzollern", begleitet von der „Königsberg" und dem „Sleipner", die Weiterreise nach Vtissingen antreten wird.
London, 17. Nov. Hiesige Blätter berichten aus Nom: Einer aus glaubwürdiger Quelle stammenden Information zufolge soll einer der Hauptbeweggründe des Königs Eduard, den deutschen Kaiser nach England einladen, der gewesen sein, Unterhandlungen anzuknüpsen, damit eine Begegnung des deutschen Kaiser mit dem Präsidenten Falliöres wahrscheinlich im April nächsien Jahres in den italienischen Gewässern zustande komme.
Kottts-cL-e TorgesicharL.
Fr^mdcirfeindli.he Bewegung in China.
Der „Daily Telegraph" meldet aus" Schanghai, daß eine heftige antieuropäische Bewegung in der Provinz Chenang und überhaupt im Uangtse-Tal herrsche, weil ein englisches Syndikat eine neue Eisenbahn von Schanghai nach Ningpo bauen ivolle. Der Besitz dieser Bahn soll gleichbedeutend jein mit der unbedingten englischen Vorherrschaft Km Iangtse-Tal. Vier amerikanische Kononenboote sind vor Schanghai erschienen. Wegen der fremdenfeindlich eu Bewegung hegt man jetzt auch in den amtlichen K'reisen des Deutschen Reiches Besorgnisse, die sich, wie dem B. T. gemeldet wird, in der Bewegung der Kriegsschiffe des deutschen Kreuzer-Geschwaders äußern. In der ersten Novemberwoche wurde die „Leipzig" nach der Wusung-Nheoe beordert, um dann sofort wieder den Uanatse hinauf nach Nanking zu dampfen, wo der Kreuzer die letzten Tage über lag. Jetzt soll das Schiss nach Tschinkiang weiter gehen, da sich die Aufstands-Bewegung auch in dieser Provinz sowie in Kiangsu und Schanfi bemerkbar macht. Die „Leipzig" ist geeignet, den Iangtfe-Fluß bis Hankau hinauf zu fahren. Auf dem Oberlauf des Stromes besindet sich zurzeit nur das kleine Flmß- Kanonenboot „Vaterland", das Tschinkiang bereits ver- lassen hat.
Reich.
Berlin, 16. btoo. r--r „Reicysanz." veröffentlicht heute eine Danksagung des Kronprinzen für die aus allen Teilen des Landes zahlreich eingelaufenen Glückwünsche zur Geburt des zweiten Prinzen.
— Wie der „Dtsch. Ztg." aus Abgeordnetenkreisen versichert wird, soll die bevorstehende P o l e u v o r l a g e 400 Millionen Mark für die Zwecke der Ansiedlungskommission fordern und zur Anlage dieses Kapitals das Recht der Enteignung für die Ansiedlungskommission verlangen oder ihre Berechtigung dazu auf Grund einer Kabinettsordre feststellen.
Dresden, 17. Nov. Die verwitwete Königin Carola hatte eine sehr gute Nacht. Die Zellgewebsent^ zündung am Kopse geht langsam zurück. Die Körpertempe- ratur ist normal.
Viare g g io, 17. Nov. Herzog Robertvon Parma ist gestern abend gestorben.
— Das „Kleine Journal" meldet aus Bukarest: Tas Befinden des K o jn i g s von R u m ä n i e n hat sich wesentlich verschlechtert. Prosessor Dr. v. Noorden aus Wien ist telegraphisch berufen worden.
Toulon, 16. Nov. Der gestern hier verhaftete Deutsche Max Schumann wird heute abend aus der Haft entlassen. Die jMilitärbehörde teilt mit, daß Schumann nur vorsichtshalber verhaftet wurde; er wollte aus der Umwallung schlafen, galt aber niemals als Spion.
Petersburg, 17. Nov. Das Gerücht von einem angeblichen Atten tats v ersuch in Zars koje Selo ist vollständig unbegründet, es haben keine Verhaftungen stattgefunden.
— Als gestern in Riga eine Bande Aufrührer durch eine Polizeipatrouille verhaftet werden sollte, kam es zu einem Kamps, der zwei Stunden dauerte. Fünf der Aufrührer wurden erschoisen und der Rest der Bande verhaftet. Ein Polizeibeamter wurde verwundet.
2lus S><aOt uiitf idito.
Gießen, 18. Nov. 1907.
** Vo m Groß h. Hofe. Die Abreise des seit sechs Wochen am Großh. Hose zu Besuch weilenden Prinzen HeiurichvonPrieußen und Gemahlin ist am Samstag
abend nach, 7 Uhr mit der Bahn erjolgt. Aucd Prinz Sigismund ist mit abgereist. Die Fahrt ging bis Frankfurt, wo die Herrschaften bis Sonntags abend zu Besuch bei dem Prinzenpaar Friedrich Karl von Hessen weilten. Am Sonntag abend er>olgte die Weiterfahrt bis Kiel.
** Fürsorgekasse. Die vom Abg. Köhler ein» berufene Versammlung zur Beratung der Regierungs-Vorlage inbetreff der F ü r s o r g e k a s s e für die Beamten der Landgemeinden am Samslag nachmitiag im Ständehaus zu Darmstadt war von ca. 25 Interessenten besucht. In der Aussprache über die Vorlage zeigte sich, daß die Bürgermeister- und Gemeindebeamten-Vertreter im allgemeinen mit den Bestimmungen des Gesetzentwurfs eiuverscanden sind und nur wenig Beanstandungen haben. Dagegen machte sich ein heftiger Widerspruch der Vertreter der Polizei'oiener und der Kreisstraßenwärter dagegen geltend, daß sie nach den Bestimmungen des Entwurfs zur Zahlung jo hoher Beiträge für die Fürsorgekasse angehalten werden sollen. Man wird nun aber zunächst erst einmal abzuwarten haben, wie sich der Finanzausschuß dec 2. Kammer zu der Regierungsvorlage stellen wird.
** B e i dem deutschen P r i v a t b e a m t e n - T a g, über den an anderer Srelle berichtet wird, in Frankfurt a. M. war jauch Gießen durch drei Vorstandsmitglieder des Kaufmännischen Vereins, sowie eine A.izahl Privatbeamten vertreten. Der hiesige Kaufmännische Verein wird am Dienstag, 26. Nov., eine öffentliche Versammlung für sämtliche Interessenten veranstalten, in der Frau Bröll und 5)erc Schwarz aus Frankfurt a. M. über die Wünsche der Privatbeamten in ausführlicher Weise berichten werden.
** Der Technische Verein wird am Mittwoch abend eine Versa m m l u n g ab halten, in der ein Bericht über den Frankfurter Delegiertentag der deutschen Privat- beamtenveceinigungen erstattet wird, der sich mit der Versicherung der Privatbeamten bejchästigt.
** Aus Dem Bureau Des StaDttyeaters. Unser neues Siadtthraier erweist sich in fteigenuem Matze als Anziehungspunkt für die Umgegend. Dies zeigt der starke Besuch von auswärts an den Sonntagsvorstellungem Der Vorstellung von „Altheidelberg" gestern abend wohnte auch Ihre Durchlaucht Prinzessin Dorothea von Solms-Lich mit Begleitung bei.
** Der Turnverein hielt am Samstag abend bei sehr zahlreichem Besuch in seiner Turnhalle das herkömmliche Winterfest ab, das in allen Teilen einen sehr ansprechenden Verlauf nahm. Das reichhaltige Programm bestand zunächst aus Konzert einer größeren Abteilung der Regimentsmusik. Hieran reihten sich Gesangsvorträge des Sängerchors unter Herr Kastens umstchtiger Leitung. Der an Zahl nicht große Chor sang einige Volkslieder nett und mit großer Sicherheit, und fand damit reichen Beifall. Tie aktiven Turner trugen in bester Weise zum guten Gelingen des Festes bei. Eine Anzahl Riegenstellungen, die mit Musikbegleitung ausgeführt wurden, gewährten einen recht erfreulichen Anblick und machten namentlich dem Turnwart Heuser, der sie eingeübt hatte, alle Ehre. Auch die recht schwierigen Uebungen am Doppelgerät — Reck und Barren — boten ein schönes Bild turnerischen Könnens und waren sogar für den Kenner von großem Interesse. Ein flott von Vereinsangehörigen gespielter Einakter „Der falsche Anton" und ein humoristisches G-esamtspiel „Bolle vor Gericht" vervollständigten das Programm nach der heiteren Seite hin. Der sich anschließende Tanz sand lebhaften Zuspruch. Eine Nachfeier vereinigte die Turnvereinsangehörigen in stattlicher Zahl im Philosophenwald.
** Männerturnverein. Am Samstag abend beging in Steins Garten der Männer-Turnverein sein diesjähriges Winterfest. Die F-estlichkeit begann wie üblich mit einer Reihe turnerischer Aufführungen, in denen Hervorragendes geboten wurde. Die Barrenübungen der ersten Riege erregten allgemeines Staunen und ernteten lebhaften Beifall. Turnwart Fix gebührt größtes Lob und Anerkennung. Die Uebungen waren durchweg vortrefflich und zeugten von viel Fleiß und Interesse. Auch die Frauenabteilung beteiligte sich mit einer exakt ausgesührten Stab- Übung, ebenso mit einem graziös ausgeführten Fächertanz. Dieses und ein schwieriger Reigen, den die Zöglinge gingen, dann noch einige schöne Pyramiden, gestellt von den Turnern, trugen viel zu der guten Unterhaltung bei. Die Sängerriege, die nun feit Frühjahr besteht, und die Herr Nennstiel senior bestens dirigiert, gab zwei flotte und frisch gesungene Lieder zum Bssten, die allgemein gefielen und zeigten, daß die noch kleine Riege über einige sehr gute Stimmen verfügt. Zum Schluß gab es ein komisches Terzett, ausgeführt von Drei sangeslustigen Herren, flott gespielt und vorzüglich in der Wirkung. Der sich an das Programm anschließende Ball hielt die große Schar bis zum frühen Morgen zusammen. Ein Ausflug Sonntag nachmittag auf die Liebigshöhe beschloß dieses schön verlaufene Fest in würdiger Weise.
** Verunglückt. Von dem Neubau der Eisensteinwäsche in' Weikartshain stürzte, wie berichtet wurde, am 14. l. Mts. der Maurer Philipp Becker III. aus Nieder» Ohmen. Er wurde in die Klinik gebracht, wo er am 16. l. Mts. infolge Der erlittenen Verletzungen st arb.
** Verhaftet wurde gestern morgen am Bahnhofe aus dem Zuge der Arbeiter Paul Tauber aus Zwenkau. Er hatte in Trais-Horloff in Der Nacht einem Arbeiter Den Arbeitslohn aus dem Bett gestohlen und wur flüchtig gegangen. Der Diebstahl war gleich bemerkt mid


