Ausgabe 
16.2.1907 Drittes Blatt
 
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Drittes Blatt

Nr. 40

Erscheint täglich mit Aufnahme deS Sonntags.

General-Anzeiger für Overheffen

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Mehrere Gemeinden flnö bereits ooiangetjangcn. hat nunmehr beschlossen, je men Gemartiingsteil

Xlumba bi6 zur Diünöung in Ine Lahn zu regulieren. |inb bubet 13 2öu Äubihncler GiDboDen zu bewegen.

157. Jahrgang

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162 von der dem gewählt. Reichs- 1. Prä-

Überall käuflich! FabrikEplrun Dreeden,

Man verlange ausdrück-

MAGGIS Würze.

Polologlow-Cigaretten sind in Geschmack und Qualität unerreicht! Da* Stück 3 bla 1U Pfennige.

bietet auch der bescheidensten Börse Gelegenheit, einen Versuch mit

MAGcls alt&uWähner Wu: ze

TieSlehener Famlllendlätter" werden dem Anzeiger' viermal wochemlich beigelegt, das Kreisblatt für bea Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Terhessische Landwirt" erscheint monatlich einmal.

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wuiDe bereite zahireicyeiuat mit tiijcr ihre ttuSbildung einmal bura>gefalicn. Stic

iuvudgeitelli und hat immer ivubec itulliycrjtauen ,md verpflichtet, ein

Wahl eine» ZenttumSmannes tn das Prandium: an berg« Stelle wucde am 29. Ma» 1879 mit hoi Stimmen (108 Zettel waren unbeschrieben) Zentrum angehörige Fehr. v. örandcniiem Lin den Platz o. Lendcwitz trat für lurze Zeit der

2Coloiüalf>0|te

Brüssel, 14. Febr. Der Kommandant Lemaire und £'utnant Paulis, welche beschuldigt werden, im Kongo- fi a a t Grausamkeiten begangen zu haben, erklären, daß sie sich nach Boma (Kongo) einschifsen werden, um sich den dortigen Gerichtsbehörden zur Verfügung zu stellen. Zwei An- walte werden ihnen als Verteidiger Dienen. Wie verlautet, hat Die fiongoregierung beschlossen, den Staatssekretär des Innern als Entlastungszeugen nach Boma zu entsenden.

Parts, 14. Febr. In einem interview erklärte der Mi­nister der Kolonien Millies-Lacroir, die de utsche und die französische Diplomatie prusten zurzeit die Schadenersatz- a n s p r ü ch e, die wir auf Grund der von Kameruner Ge­schäftsleuten begangenen Grenz Überschreitun gen er­hoben haben. Inzwischen ist ein besonderer neuer Beamter nut der Einrichtung eines strengen Grenznachtdienstes beschönigt, dieser Dienst soll noch umsangreicher werden, sobald die nötigen Geldmittel mir zur Verfügung stehen.

4- Sau bad), 14. Feor. Tie Bergoauge feilschest Stern u. Cie. in Franliurt a. M. laut, da Die Eisensteine wieder gesucht werden, dura) urbeiter aus Münster zwischen hier und Wcikr.eld nach C t i e n ft e i n e n schürjen. Zunächst wird unmittelbar an der yauptiir .oe em 1520 Meter ueicc schacht gegraben, dem ein zweiter aui dem linken Wetteru^er (am Strau- u)C6) bald |üigen w.ro. Tros der lang dauern, cn Malte bleiben Die volzpreise niedrig, bei der gciuigen L>olzvei Steigerung an benaujoarten Go n te rs11rchen wurde für das Meter Bu- weii^schcuhoiz 6 Mk. bezahlt.

Q Büdingen, 13. Febr. Dic von Schulbehörde geplante Vermehrung der Unterrichtsstunden in Fortbildungsschulen von wöchentlich 4 auf 6 Stunden findet m den Gemeinden wenig Anklang, nur Unter- Schnitten hat sich big jetzt hierzu bereit erklärt. Tie Kreiöschiilkomniission wird in Kürze der Schularztfragi näher treten, die in den Kreisen Giesten lind Friedberg bereits durch Ernennung von Schulärzten geregelt ist. Das Kreis­amt trägt sich mit dem Gedanken für unseren Kreis, eine gröbere von Krankenpflegestation zu errichten, da die LekanatSkrankenschweflern nicht im entferntesten mehr genügen. In einigen Gemeinden, wo bereits solche Stationen bestehen, naben sie sich als grobe Wohltat erwiesen und die besten Erfolge gezeitigt. Neuerdings haben sich im Kreise bereits 810 Gemeinden zur Errichtung von Krankenpstegestationen bereit erklärt und die Zuilmimimg weiterer Gemeinden steht in Aussicht. Mehrere Sparkassen des Kreises wollen sich zu alljährigen Unterstützungen gewähren. Tie Schwester- frage tu schwierig. Ta die Tiakonisjenhäuser nicht mehr im Stande sind, genügend Schwestern ausjubilben, so sind an Der Universitäts-Frauenklinik zu Giesten jährlich zwei Krankenpslegekurse eingerichtet worden, die ja drei Monate dauern, und zwar vom 1. Januar bis 1. Aiärz und 1. August bis 1. November.

? Königsberg, 13. Febr. Auch auf unserer BcrgeShöhc gedenkt man im Sommer eine Festlichkeit zu begehen. Der hiesige Krieg er verein, wohl der jüngfte im Kreisverband Biedeii- lops, beabsichtigt, feine Fahnenweihe zu feiern, lieber den Tag d.s Fe|tes bleiben noch nähere Bestimmungen Vorbehalten, zumal man büraui rechnet, dast der diesjährige Delegier tentag damit verbunden wird. Die neue Fahne ist bei einer Licher Firnva ui

VerinijdtU».

* Ter tapfere Bauer. Wir lesen in denHamburger Nachr.": Einer der letzten Zeugen einer eigentümlichen Bau..rt Der großen Bauernhöfe un wesuiu^n Schicen ig-votstem ein lag. Vaubarg roiiu nöiustens cuu) verschwinden. C> ist ein in jet Fa. .uie Raufen bewohnt wird. Mit binein gehl zugleich eine Erinnerung an d.c Aosa.enzeit vom Jahre löld verloren, nämlich ein tiefer oabeitiieu eines wilden ineiitrSmannes in c.aeni sog. X)uflftüiiber des BicrkamS an bic Tceschicime. 2cs Aosulen oe* pswgcnhett. nur es gewesen, sich bei Tage mit Stiefeln und Sporen zu Belte zu legen. Ter kräftige Hausherr, Dem das diihu.ais^r Baucruhausreast über alles gehl, will DaS nicht dulden und bringe den Kosaken recht uiisanfl von seinem Lager fort und meidet iljn dem biuimciiter, der Dem SchulDigen 23 Knulenhiebe auszähwn laßi Tann lammt bet Kosak wieder uuf Den Vos, droht Mil -Lnanbitif.ung, zieht Den Sabel uno fdjlägt vor kr*ut schnaubend lief ui Den Lvsistäudcr hinein. Allen ^Nach­kommen des furchtlosen Lauern ist dieses Wahrzeichen aus jener ucü immer ein teures Andenken gewesen.

* Ter am besten vezah te Journalist der Welt ist Arthur Brisvane, Der ün AcwhorkerÜDeniiig Journal Die e a t c r I r i 111 macht. Er bclommt für Dieses cr-esa-ast ein ZahreL-gehait von 2UU uuO Dik. Cs must allerdings bemerkt wer­den, Dau Liisbane die rcu>.e S)aub deS ZeiiuugSverlegers und Kolititers fceaift ist; aber für feine Tätigtest alsrechte $anb" bezieht er noch einen liprafolD von 1UU UJU Mt. pro ^ahr. um ^vuiiialist aifo, der jährlich 300 000 Mk. verdient.

^Weiblicher o i a k e r t u l s ch e r i n a r i d. Paris hat, der92. Fr. Pr." zufolge, nunmehr weibliche o>alertutscher, weiche demnachit aui den ziuischboll steigen werden. Vladjbeni zahlreiche Kandidaiiunen bei Den iheoreiii^n uno praktifchen Pruiuugen der 'chviizeiprüseltur ourchgefatten waren, ist es eben Der Frau -

zu belieben und das oahrlzenifita» zu irlangen. orau Tufan

Fie rrietchslstüS-Keajiötnten.

Im Hinblick auf die in nächster Woche aktuell werdende Frage Der Besetzung Des PräfidenienpoiienS im neugewählten fKt chs.age ist es von Intereste, sich daian zu erinnern, wie einander die verschiedenen Perioden von Retchstagspiäsidien gefolgt sind, ohne sich zu gleichen. Ter am 28. März 1871 zum ersten Präsidenten des ersten Reichstages nach Bvicder- auiiichtung des deuifchen Katjeireichs geivahtte sJt a 11 o n q l. liberale Stinson, der bereit« fest dem 2. lütärj 1867 als Präsident des Norddeutschen Reichstages nmgiert hatte, wollte schon im Lause der ersten LcgiSlalnipertode jein Amt Nieder- legen. Durch die graste Slnmnenzahl, mit der darauf fcim Wiederwahl erfolgte, liest er sich beiiunmcn, bis ziun Gude der Legislatur auSzuharren, obgleich seine Gefundheiisverhält- niste ihm die wiederholten Aufregimgen, namentlich duich Provokationen von sozialdemolrat>|cher Seite, nicht gestattet hätten. Als Simson zum Beginn der zioeiten Legislatur- periode von längerem Unwohlsein noch nicht hergestellt war, lichteten sich die Bl.cke auf den früheren Präiidenten des AbgeordnctenhauieS, den damaligen Lberbürgermetsler oon Breslau, den freis. Herrn v. Förden deck. Gr ivurde auch zu Beginn der drillen LegiSlaliirperiode, am 22. Febr. 1877, wiederum zum Präsidenten gewählt, ebenso nach der 'Auf- 1 Ölung des Reichstages infolge der Ablehnung deS ersten Sozialistengesetzes am 11. September 1878. Im Nächsten Hayre, Ml Histammenhang mit Der Wirlichastsresorm und bei Lerainng des Zolltarif« im ötetchsiag, richleie Forctenbick am 20. Mal 1879 em Schreiben an den Reichstag, m dem er erklärte, baß er bei dem Gegeniatz, in den er m Bezug am tiefgreifende Fragen mit der 'JJIaioriläl des Haufe« getommen ei, da« Amt DeS Präsidenten des Reichstages nledcrlege. Be. >er 9leiuvat)l des 1. Präsidenten am 21. Dlai 1879 erhielt Der Konservative v. Seydewitz 195 von 824 Stimmen.

mustag 16. Februar 11)07

Rotationsdnick und Verlag der Br üblichen MT Unwersuais - Buch- und eieinbrudetci.

B 9L Lange, «testen.

Redaktion, (h^pebition und 2ruderet: Schul- ftrnüe 7. Gxoedilion und Vertag: Redaktion:«^-112. ieL-ilbr j Anzeiger Wietzen.

z-fif w bei Gniividliinq oder beim fernen

UrlVUjurüdbleibcube flluber, sowie blut­arme, sich manffiblenbe und nervöse überarbeitete, leicht erreg­bare, trühjeitia erfchoplie Srwachscue gebrauchen als Kräftigung«- nullet nist großem Ettolg Tr. Hommct'S Hacmaiogen.

Ler upyctit exxuuiyi, btc gci,.ig^u uuu rorpertlchen flräftc werde« rasch gehoben, das Gesamt-Acrvenfystem gestärkt. C*A

Dian verlange leDoch ausbrudlicf) taS echte ,,Tr. Hommet's" Haematogcn und lafjc fid) feine . er vielenJlad at,mungcii aut red en.

-öfinticib zu tragen. Damit sie Durch Die ubiiujc Frauenlleidung nicht an Dem raffen Abspringen im OaUe eines Uniailes gchinden iveidcn. Auster Der £)ü|e bauen sie naa> Borfchrist Der Polizei sich utst einem lurzen Fallest und einem Ledcrhnt zu belleioeiu

* St 1 e i n e Tages mronrt. Zn Vertin hat sich in eincm^Vlnfalle geistiger Umiiachlung Der 22jühiige Student Der Theologie Karl ManDerlow im Tiergarten Durch Trschiesten das Leben genommen. Manoerlow hatte kürzlich ohne Angabe von GrunDen Greiiowald, wo er studierte, verlassen. Ter Durch Den Kapeniller Hauptmann-Streichbe­rühmt" geworbene stöpcnicter Polizei-Z n/pektor x> ä d e (, der sein Verhalten mit der zwangsweisen Pensionierung Düsten mußte, tritt in Den Dienst der Potsdamer Wach- und S w t i e st g e s c 11 s ch a f t. Gin ungetreuer Kuhsüt- lerer ist Der AlsreD gering. Er zündete den großen Viehstall seines Brotherrn, Gutsbesitzers Traugott Schulz in Lands- berg a. W., an, der vollständig nieuerbranntc. Während DaS Vieh gerettet wurde, sind viele lanowir.sa-afiliche Geräte und Fustervorräte vernichtet worden. Ter Täter wurde verhaftet.

ßarwiR Heute abc°d

tfrft dadurch, daß auch der erste Pizeptusidenl de« Reichs- logeS, der süddeutsche Liberale Frhr. o. Sia uff en berg, kbenialls sein Amt niederlegle, kam es zum ersten Riale zut Staufsen-

denlS-^S^

Ständige ttnustgewerbe-AuosteUiing in (Siesten gegenüber dem alten schloß. An Diefer Stelle wurde vor einiger Zeil ein Artikel gebrachi, bei das verehrte Publikum daraus auhnertlam machte, daß man mchi notig habe, {einen Bedarf in Acovetn etc. ausivärts zu decken, dies umsomehr, als nicht nur die damals ge­brachten Aiierkenmmgsschretbeti, sondern audj Die hterimt ueroffent- lichteu zur Genüge Dnrtun, m tvelcher Weise man bei Der hieiigen Jl öbelfmno Th. Brück beb teilt iuud. Herr detichtsrcu G. m V. id)ieibt: Erbitte Rechnmig über altes. Insbesondere ist die Polste- runfl zum neuen Bett sehr gut ausge'ühtl. Eriuche ferner die vor 20 Fahren gekaufte Matratze, die stch^sehr gut gehalten hak, um- uinrbeitcn etc. Herr v. T. m W.: Teile ergeben^ mit, daß ich Die Möbel gestern erhalten habe. Tie Xiiceiung ist zit meiner vollen ^inrieDenbeit ausgefallen etc. jiau Pro'. Z. Die für meine Tochter itrau Dr. E. von Fhtien nach unseren Wuiifchen entioorienen und angeferttgten WohnungSetniichlungen haben soivohl im Entwurf wie in der Ausführung liniere volle Anerkennung gefunden ustv. Jhd)t nur die tcneriten Etnrtd)tungen btS 6uuu Att. und höher, jondein and) Zwei-Zimmeremrid)tungen, Wohn- und Sll tafzimmer nut Küche zu 'JJif. 2bu. find ausgeltetst. Ganz besonders prei3iverte ruhig modern gehaltene Wohnungseinrichtung ist zu envjehlen mt Mk. 1740., bestehend attS Heirenzimmer, eiche geräuchert, Schreib­tisch, Büscherfdnank, Tisch, Chaiselongue, Speifezmimer: Buffet eidie gebeizt, Aiisziehttsd,, 6 Stühle, Tioan, Sawn mahagonidiiiilel poliert: 1 Sofa, 2 Sesfel, 1 Ueberuau, 1 oalonidjranf, 1 ^aloniifch. Schlafzimmer: Satinnußbauni oder eicke beliebig gebeizt: 2 Bett­stellen, etigl. Spiegelschrank, 2 Nachttische, 1 Waichlomode weiß Marmor mit Kachelfpiegel, 2 Stühle, 1 HandtuchslanDer, 2 Patent- inatrahen, 2 Kapo'malratzeu, 2 Reilfifjen. Tie Aus'ührung ist m bester Qualität gedacht. Ginstchtnehmen von den J)el)aglid) modern gehaltenen Zimmeremrichtungeti, Die in 10 Schauiensiern und großen Ausstellungsräumen auigefteUt smd und jeDem Geschmack Nechnung tragen, ist ohne KauwerbtuDlichkett jeDermann gestattet.

q cteilec Graf o. Arnim-Boitzendurg al« fi?cnl (vom 18. Februar 1880 bifl 16. Februar 1881).

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. bcit^'A, lür ?*Vorst^,

** Konzert - Verc: n. Charlotte Huhn, bie morgen als Gast des K o n ; e r t - B e r e i n s im st.ubfaal cuiu«.len w..o, hat im Tczcmb^r Longen ^ai-rcä mit größte..i ideiiau in Berlin gelungen. .Wir entnehmen einen fberiut derLossischen Leitung" vom 6. 12. u6, ocr wie irngt tautet:

<m Mozart wai ueriumme.te Chut^t.e Lwhn die Verehrci ihnr Kunst. Von Dem Morartsuai-Sru,.,wr unter Pritt begleitet, sang die ge,eierte tttt.st.n Die <r,.e GurtüLdszenc, Li. u tiö uno Arce aus NiallsAtceste" uns ^soldes L.euc^tod. X!i-.D.r luaren in D-d Programm nicht emgcstc^t, w^s zu ocdu»e,n ist. Charwtte L)uhn hat sich iur neu auibmiiunDe Lhriter ost genug eingcieu: eine toenigcr getamue oede i^rcr uD.eu und ur.i.aifct.den Xjtgabung tai.i w g-r.ttcht zu kyurte. Im uongen zeigte sich. Daß Die prachtvollen Mittel dec stunstlenn keinen Vergleich zu iw.uen hauen; auch Die ^nstmter-ug c,i buru^vtg ver.utzttch. Ciue L^the gewiuttigcr Vorzüge ixr veiuhntteit Gaftm sind indbcfunocre tcrourjubeucn: d.e faste, echt alimuh.ge Für- bung D.r stimme. Die hvu-dramutg'che USuu t Des Vortrags, das reiche Fmienleoen uno Dteie genügen, einem stvnzert Chui» loste Buhns stets daS Gepräge emes Creignisses zu geoen; auch für jenen anfpruchsovtten vorer von Beruf, der den IrtttschenTolch un Gewände" fuhrt.

** Interessen gemein schait Der BandlungSge. Hilfen und Prinzipale" lautet das -ti,cnu, uver welches Herr W. Bellmann aus Cöln am tyrcil-g, 22. öeoruat, un Patel Schutz |Prechen ro.ro. Ter Vortrag rouD voin stretsverem Gießen tKd Vcroandes Teutfcher ^anD.iuigSgcijiiicn ixranitalt.t

0 '21 u 8 Dem liumDatal, 14. Fevr. Tie Xlumoa hat m früheren Fahren zur Zeit heftiger Gewitterregen, oder längerer Regeilpeuodcu, oder im Frühjahr bei Tau. weiter alljährlich ihre Ufer weit überfdjwernmt und da­durch stets großen Schaden veeursacht. Ten rasdjen Abflnst hinderten die zahlreichen ilßuiDiuigen des FlustbelteS. Fetzi iinD die Gemeinden bestrebt, dem Uebellionb Du ul) die Regit- Iterung und Gradlegung de« Flustbettes abzuhelfen.

üiizcitieis ehij--

olz rum scku-u Li zumschvu"-

me Schoch cuu

M Wer l>al und Ausdauer h btiwahrkir Uethode mit alle zu erlernen? ater Nr. W Anreger JJ ttxnmifl!

hnHeiiir^-" MW. ntento ,b,17.»cbnßi* ipeosiW.

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Auftrag gegeben worden.

§ Wetzlar, 15. Febr. Tie wegen Errichtung einer städ­tischen Badeanstalt gefaßten Besdstüsse find von unfern StaDtvertreiem aufgehoben rovroen. Statt dessen haben sie Die Errichtung einer Badeanstalt un Kostenbeträge von 180 000 Mk. ohne GrunDerrocrb genehmigt. Tie Buderussa-en Eisemoerte haben ein unverzinsliches Tartthen von 50 000 Mk. in hochherziger Weise zur Veriugung gestellt. Der Wunsch Der Bürgerschaft nach einem Schwimmbad wird etinllt; auch wird Die Anstalt mu medizinischen Bädern, Brause- und Dampfbädern ausgestattet.

= Offenbach lTilllreis , 14. Fevr. jaorifant Berken- Hoff zu veroorn beabfichtigt das am hiesigen Bahnhof telegene volzfägewerk anzutauien uno es zu euier Fabrik für Draht­zieherei umzutauen. Tie arbeüemx Bevölkerung begrüßt das mit freuten. Tie Familie Berkenhof' tefitzt bereits in Aßlar und tzerdorn große Drahtziehereien. Letztere wurde vor einigen Tagen durch einen Brand zerstört.

h. Frankfurt a. M., 14. Febr. Ter amerikanische Klavier- Gro^ändler unb Fabrikatst Dyonisius, der au» Hannover ftammt, rour Ovt Kurzem nach Frankfurt a. M. gekommen. Gestern abend gegen 6 Uhr verlest er jeme Penswn m der Taunus- Anlage und brachte sich gleich darauf au» einer Bank gegenüber einen Schutz bei Man nimmt an, daß nervöse lieber reijt- b c i t den 'l'länn in den Tod getrieben hat. Gr war 60 Jahre alt

Aus Stadt und Land.

Sprechstunden der Redaitcon 111 Uhr vorm., 1,-7Vs8 Uhr abdS.

Gießen, den 16. Februar.

** Personalien. S. K. L- der Grohh er zog haben den Katastergeometer Kolb zu Düdelsheim nur |em Nachsuchen b,S zur Wiederherstellung seiner Gesundhest in den Ruhestand versetzt, den Hauptsteneramtsassistemen bei dem Lwuptlstueramt Gießen Wißner zu Gießen üi gleicher Tiensteigenschait an dos ^auptstcueramt in Akainz versetzt und den Finanzaipiranten Dippel aus Grvß-Zimuiern zum Lauptsteuecamtsasiistenten er­nennt . _,

** Eine Prüfung für Lehrerinnen der weit- lichen Landarbeiten wird unter Leitung eines staatlichen Kommissars am 22. und 28. Marz an der A11eel ch u l e zu Bietzen cobgehalten. Zugelassen zu der Prüiung find BetvetM- tinnen aus der Provinz Oberhessen, die das 18. Leoensiayr bciienbet und daS 40. Lebensfahr noch nicht übenchristen haben.

i-'lkrirtmueiuLit DL SdjiuiL äiiiitt« y Ollen, ftiu, erbtr n, welche bieiine ta| ichen will, fmbti i in kleiner titar.:! ifÖriilL

'n tzlietz. tibnJ iie UuwtaiiomJ Clplülül

Aniieboie unter! ießeuer ÜMion i J hübsche, bloubtu.

>elcher flelieni i mA eines euuaL ' il Dem Zuge dul:. iadj stulön lubr. tu ein Vebiw an die ttioeöi --

lllad) den Neuwahlen von 1881 wurde zwar Gia, i>. Ainun-Boltzinburg zum ersten Präsidenten wiedergewähll, n nahm aber bie Bläht nicht an, weil er nicht nut einen) I ßcuUum6manne zusammen das Präsidium führen wollte. Es I fugten sich die konservativen Präsidenten von G oßler, I von Weoett-Plesdorf und von Leoetzow. Nach de»

Februarwahlen von 1890 setzte da« Präiidium sich au» I einem Konservativen (von Levetzow), einem Zen- trunismann (von Buol) und einem D e u tsch f reis in- n i g e ii (B aumbach) zusammen. 1895 wurde da« Prä|i- Dtum an erster Stelle mit Herrn von Buol, dem Zen- t r u in 8 m a n n, befetzl, der eS bi« 1898 behielt; daraus mng eS an Gras Ballestrem über, der es b>S zur 'Aus- |j lüjimo De« Reichstage« am 18. Dezember 1908 umehalte. I Dieben ihm waren u. a. von Slational liberal en bic I Abg. Büsing und Paasche, die K onservaNven von , (frege und Graf Stolberg im Piastdium tätig.

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