schweigen.
** Ein heiteres Stücklein passierte heute vormittag einem Kanalarbeiter in der Sonnenslraße, In einem bunten Taschentuch wohlverwahrt ruhte dort bei allerlei Werkzeug das umfangreiche Frühstück des Braven. War es nun die leuchteiide Farbe des Tuches oder der kräftige Geruch, der dem Frühstück entstieg — kurz, ein großer Kater halte die Situation erkannt. Mit einem mächtigen Latz riß er das stattliche Bündel an sich und in weiteren mächtigen Lätzen suchte er das Weite damit. Der Arbeiter hinterdrein.
_Die Betriebseinnahmen der preußisch-hessischen Staarsersenbahnen brachten im März d.J. gegenüber den Erträgnissen des vorjährigen März, welche das Jahr ivuo bereits nm nahe 15 Millionen Mart überstiegen, eine Mehreinnahme n01l 14»/. Millionen Mark, und zwar von 6,3 Millionen Marr aus dcm Berionenverkehre, voii 4,5 Mill. Mark aus dem Güteroerlehre uuö von rund 4 'Millionen Mark aus sonstigen Elnnahinequeüen. An diesem Jahre siel das Ostersesl aus den 31. Marz, uu ^oifayre aus den 15. April. Jniolgedehen floß m hieien Jahre dem Marz noch em großer Teil der Lslereimiahmen aus dem Personenoerteare zu — uu Eiai veranschlagt zu 3,2 'Millionen Mark —, §
vorjährige März eine gleiche Emuaymc nicht haue. Ander ens ualie der öiesinijü^ wtärr zwei Aibensiage weniger. Die gteichwoyi
Willigt. , M «n je
Lampertheim, 15. April. Vor einigen Wochen war gegen den hiesigen Bürgermeister Boxheimer der Verdacht ausgesprochen worden, daß er an der Beseitigung eines Mäbchens beteiligt gewesen sei. Von der Staatsanwaltschaft, die eine Untersuchung eingeleitet hatte, traf nun nach der ,Frkf. ßtg/ am Samstag die Nachricht em, daß die angestellten eingehenden Ermittelungen auch nicht die Spur eines Verdachtes im Sinne der Leschuldigungen ergeben haben. Daraufhin fand gestern eine äußerst zahlreich besuchte Volksversammlung statt, die sich mit ihrem so schmählich verdächtigten Bürgermeister solidarisch er- klärte. Mit dem Beigeordneten Wegerle und dem Gemeinde- Einnehmer Bär als den Urhebern des Vernichtungskampfes gegen Bürgermeister Boxheimer gingen die einzelnen Redner scharf ins Gericht. . .
Marburg, 18. April. In hiesigen Universttatskresten wird mit großer Bestimmtheit erzählt, Mitte Mar werde Professor Harnack das vom Kultusministerrum losgelöste oreuß Uurerri chtsMinisterium^bernehmem^^^
Gießen heilig erfreuliche Anwachsen der städtischen Steuer ist rn erster sind bei Zinre durch neue große Schulhausneubauten,, die irn Bau be- arrjfene ständige Ausstellungshalle, das große städtische Lchwunm- bad 2C. bedingt worden. Der vorläufige vaushaltsetat balair- zrert in Einnahme und Ausgabe mit7Üo6 600Mk. gegen 6 Ö08 080 Mk. im Vorjahr. — Die Erweiterung der st a d t r s ch e n Gasanstalt hat sich als dringend notwendig erwreien. Die Versammlung bewilligte heute für die Aufstellung eii^s dritten Dampfkessels zc. 46 000 W., ebenso wurden Lie Mittel für eine ständige Sonntagsseuerwache während der Lommermonare ve-
Dre Begrüßung des Internationalen Kurses fand prv- grammüßig am Sonntag abend im Saale des Hotel Großherzog statt. Mit den Nachmittagszügen waren die Teilnehmer von nah und fern in Gießen eingetroffen und stellten sich von 8 Uhr an am Treffpunkt ein, an dem bald reges Leben herrschte. Gegen 8 Uhr sprach Professor Dr. Sommer warme Worte des Willkomms an die Gäste, die inzwiscyen m stattlicher Schar sich versammelt hatten. Er konslatterte nut Freude und Genugtuung den so deutlichen Erfolg der anfänglia) nur nut Jagen und in Hoffnung auf eine beschränkte Teilnehmerzahl gewagten worden, die einfache Mitteilung an eine Reihe von lzach- Veranstaltung, die einem Bedürfnis der Gegenwart zu entsprechen scheine. Es sei keine Reklame für den Kurs gemacht und Tageszeilschriften und an die. Ministerien einiger Bundesstaaten und des Auslandes habe genügt, um das allseitige Interesse zu westen und sogar verschiedene Ministerien zu veranlassen, Aerzte oder Richter zu entsenden, oder doch ihnen das Kommen zu ermöglichen. Ter Redner sprach sodann dem Hess. Ministerium Dank aus für die Förderung des Kurses, wies auf die in Hessen zwischen Juristen und Gerichtsärzten seit Ungern, bestehende enge Fühlung hin, die für alle Teile so ersprießlich sich eriviesen und sprach Den Wunsch aus, daß allen Erscyienenen Die Tage in Gießen ebensoviel gewünschte Belehrung, Anregung, wie auch genußreiche Stunden bringen möchten, damit sie ebenso befriedigt wieder abreisen möchten, wie die Teilnehmer am vorigen Osterkurs für die Behandlung der angeboren Schwachsinnigen.
Für die Stadt hieß Oberbürgermeister M e c u m den Kurs willkommen und versicherte die auswärtigen Herren, daß man erfreut sei, so vielem Wissenseifer Gasnreunoschqst bieten zu können. Es sprachen weiter Geheimrat Professor Dr. B e h a g h e l als Rektor, und Oberstaatsanwalt Theobald für das Großh. Landgericht Gießen. — Nachdem die Gäste in der bei solcher Gelegenheit üblichen Weise sich einzeln durch NameliSneunung der Versammlung uorgesteltt hatten, war an allen Tischen bald eine rege Diskussion im Gange, fodag trotz der „internationalen" Färbung schon sehr bald jener Geist herz.icycu ibmtgegeutommens Überall zu jMrexi war, Hessen jLttlüMW lÄvu her Crolluung
von Kongressen und Bereinigungen zu wissenschaftlichen Zwecken i so ost Die Garantie bieten gegenseitigen Verstehens vom ersten ^n'§r rniipen es'uns versagen, aus die Vorstr 2ge und D e- monftr ationen in der Klinik einzugehen. Auch Die aus Einladung Der Herren Kursveranstalter am Dienstag erfol- genDe abendliche gesellige Zusammenkunft tm Hau e Sommer kann hier nur kurz erwähnt werden. Dagegen durfre die Nachmittags- und A b e n d v e r a n )t a l t,u n g .des Mittwoch, zu der die Kursteilnehmer von der Dtadt eilige» laben waren, allgemeines Interesse beanspruchen und auch, weil des privaten Eharatters emoehrend, hier turnen Bericht hüben Dürfen. Eine stattliche Wagenreihe setzte sich nachmittags um 3 Uhr vom Hotel Großherzog in Bewegung. Dran fuhr über Seltersweg, Mäusburg, Vrandplatz, Watttorstratze, Ost-Anlage, Süd-Anlage, Bleich- und Ludwig flraße durch die Läadt, um den Gästen einen Eindruck unseres Gießens zu ermöglichen, worauf e». zum Neubau der Irrenanstalt hinausging. Von den StadtverorDneten erblictten wir Die Herren K i r ch , H e l m, Brück, Jahn und andere, sowie Beigeordneten E n r s aj - mann. Nach rurzem Halt an der Anstalt, deren Plane Professor Dr. Sommer mit Unterstützung des Rcgicrungsbaunieisters Schön erklärte, hierbei einen Exkurs über das hessische ^rren- iv cf en und seinen so liberalen Ausbau gebend, ging es weiter zum Sch iss en berg. _
Trotz des wenig einladenden Wetters war Die Stimmung Die denkbar beste, und die hessische Landschaft sand ihre Ve- wunderer, obwohl ihren Wäldern noch das junge Grün fehlt. Gegen 6V2 Uhr fuhr man zur Stadt zurück, um sich bald nach 8 Uhr in Steins Garten zum Imbiß,, gegeben von der Stadt, zu vereinigen. Der Saal war mit Kübelpflanzen ansprechend | dekoriert. An drei Tafeln saßen die Kursteilnehmer, ,an einer! Ouerkafel fanden die Vertreter der Stadt, darunter unser Oberbürgermeister, die Stadtverordneten Kirch, H a b e r k 0 r n, Gabriel, Helfrich, Löb er, Helm, Platz.
Herr Oberbürgermeister Mecum begrüßte die Gaste. Pros. Sommer sprach auf die Stadt, in der seit Den 12 Jahren )einer Anwesenheit Des Trefflichen und Anerttnnenswertim so mew» geleistet sei, dank Dem Zusammenwirken aller, in Der Der Gemein- linn Der Bürger so glänzend sich betätigt habe, z. B. in gingen der Hygiene und nun auch der Kunst, der man eben cur so würdige» Haus zu erbaueii im Begriffe sei. . ;
Des weiteren sprachen Stadtverordneter Kirch und von den Gästen in launigen, der Sympathie, derselben sur unsere Stadt und der Befriedigung für die hier gefundene Aufnahme Ausdruck gebenden Worten Medizinalrat Dr. K a r r/ r - Klingenmünster, Landgerichtsrat M a l Y -Leitmeritz, Dr. H i r s ch f el d -Char- lottenburg, Dr. Westphal, Landrichter zu Duisburg. Den Kursveranstallern wurde in mehreren Ansprachen der herzuche Dank der rbursteilnehmer dargebracht und der Wunsch nach Wiederholung des Kurses geäußert. — Leute, abend findet das offizielle Schlußessen im Großherzog von Lessen statt, bei dem auch die Stadt o-sfiziell vertreten fein wird. Am am»tag schließt die anscheinend allseittg nut unae teilte nommene Veranstaltung mit eiltet Besichtigung anstalten, nach der noch ein gemeinschaslliches Abenuessen tm r. ... <<Aitirrtboi- slfit htpipnt diusilna ne.3
Es gelang ihm denn auch, den Räuber einzuholen und ihm' seine wohlschmeckende Beute zu entreißen.
Ein Bergsturz in Hessen. Am Meißner ist wohl infolge der starken Schnefschnrn!- e.:i großes Stück der Bergwand mit t.'m Darauf besinorichen pram- tigen WalDbestand in die Tiefe gestürzt. In der Nahe des Torfes Hausen ist die Landstraße gesperrt und es wird längere Zeit dauern, bis sie wieder freigelegt ist. Der durch den Bergsturz angerichtete Scksaden ist sehr bo trachtlich. — Der südöstlich von Kassel liegende Meißner gehört zu den bedeutenDsten Erhebungen Hessens. Er besteht aus Buntsandstein und iOluschelralk, der von Basalt durchbrochen wird. Der Berg bildet ein langgestrecktes, von Wiesen bedecktes Plateau, De))en Rand durchschnittlich 715 Meter hoch ist. Die höchste Erhebung, die Kasseler Kuppe, ist 750 Meier hoch, sie ist durch eine Einschnürung Dom Rebber getrennt, Die 725 Meter Höhe erreicht.
**Das Bahnprojekt Grün berg —Ettings- Ii a u f e it — 53 i ei; rüat nun sichtbar seiner Verwirklichung entgegen. Tas Vauburcau zu Lich unternimmt seit voriger Loche die Seime)) ungs arbeiten zur enDgüiiigen Festlegung der Linie. Gleichzeitig wurde die Ausarbeitung der Kosten- voranschläge begonnen. Die Strecke soll in etwa vier Losen zur Vergebung kommen. Die Arbetteu sollen gleich nach Der Ernte, also im Nachsommer beginnen. Nach den jetzt staUfindenden Vermessungen wird die Bahn zwischen Queck- । boim und Grünberg eine neue, vom bisherigen Projekt abweichende Richtung erhalten. Tie Bahn soll von Queck- born über die Neumühle führen, südlich von Grunberg Die Straße Grünberg—Lauter kreuzen uno hier eme Station für Lauter erhalten. Daun folgt die Linie dem Brunnental und mündet — entgegen der ersten Trace — von Osten in Den Bahnhof Grünberg ein. Bei Lich erfolgt 1 eine Ue'berfüfjruiig über die Bahn Gießen—Gelnhausen.
*♦ Tie Seementalbahn. Der Gememderat zu
Ausland«
London, 18. April. (Unterhaus.) Tas Finanz- exposo, baä der Kanzler dcr Schatzkammer, Asquereth, heute gab, rief großes Interesse hervor. Aus den Ausgaben erenbt sich, daß der Heberschuß aussen ^ren 1906 und 1907 sich auf 5 399 000 Pfund sterling stellt. Die Einnahmen im Jahre 1907 uni) 1903 auf ^undlage der bestehenden Besteuerung wurden auf 1^1190 000 Pfund Sterling geschätzt. Die Regierung sehe sich Dec L^pflich- tunq gegenüber, Den nationalen Kredit wieder zu heben und zu stärken. Die Konsols böten noch die erste Sicherheit. Die gegenwärtige Lage der Dinge bedeute eine e r 11 st e Schwierigkeit. Es gebe Nichts, was 1° drmgend er- forderlich sei, wie die Sozialreform bezüglich der Altersversicherung. Er schlage ^or, die Einkommensteuer bei einem Arbeitseinkommen, da» 2000 Pfund OterL jährlich nicht übersteigt, von 1 Schilling per Pfund ans 9 Pence herahzusetzen.. Andererseits solle die Erbschaftssteuer bei Vermögensobjekten von mehr als 150 000 Pfund Sterling Wert erhöht werden. Die natw- ncile Schuld Schuld würde im gegenwärtigen Hinanzjayre um 116 Millionen Pfund verringert, ein Betrag, wie er einzig' dastehe in der Geschichte des Landes.
New York, 18. April. Auf dem gestern abend mis Anlaß der Beendigung des nalioncklen Friedenskoiigresfes veranstalteten Festmahle gab Baron d'Estournelles de Eon- ftant bekannt, daß Die französische Regierung beschlossen habe, Carnegie das Kommandeurkreuz der Eyren- legion zu verleihen.
InleruaUonater Kurs ver gerichMcheu KsychoLogle und Wjychiüttre.
Gießen, 19. April.
versteckt T4 Revolver und eine Anzahl Gewehre sowie eine große 2ßeTin?T?u?’r§bTunfl hat m dem von Truppen bewachten kaiserlichen Pavillon des Bahnhofes von Zars- koj'e Selo die kostbare Einrichtung zerstört und das Ge- aku^wurde gegen Den persischen Ingenieur Mirza Cbentt der sich auf der Durchreise nach Persien berand, ein M o r d a n s ch l a g verübt. Drei Personen gaoen auf ihn SchwÜ «ft durch die er tödlich verwundet wurde. Sie hielten d.n Ue'berfallcnen angeblich für den ihm ähnlich aussehenden, nach Persien zurück kehr enden ehemaligen Grotzwesiec Emui <5 Sal- mneh, der zur Unterdrückung der Nevolutwn ui Persien be- mfen fein foU Nacht von einer Frau ein
ÜTtUntat auf ben Admiral Sklpdlaw versucht Tie Wache entdeckte die Frau, als sie sich in den Garten einschleichen wollte. Sie ergriff', die Flucht.
Deutsches Reich.
Homburg, 18. April. Der Kaiser horte heute die -Vorträge deS Chefs des Zivilkabiuetts und des Chefs des Militärkabinetts. Später besuchte er mit den Herren seines Gefolges Die der Vollendung entgegengehende neue eoangel. Erlöserkirche. Zur Frühsiückstafel beim Kaiserpaac trafen hier ein' der Groß Herzog und die Großherzogin von Lessen, Prinz und Prinzessin Heinrich und Prinz und Pciniessin Friedrich Karl von Hessen. Der Kaiser ist lcid)i erkaltet. — Wie verlautet, ist Ferdinand Bonn hier einaetroffen, um eine Audienz beim Kaiser zu erwirken und Beschwerden über die Berliner Polizei zu erheben. Bonn der Direktor des .Berliner Theaters", ilt bekanntlich der Verfasser eines in Berlin verbotenen Lheatersiuckes, in dessen Mittelpunkt König Ludwig II. von Bayern Ueht.
__ Der Bundesrat genehmigte heute Die Gefetz- entwürfe über die Pensionierung der Reichsbeamten und über die Versorgung ihrer Hinterbliebenen. Tie Ent- würfs werden dem Reichstage unverzüglich zugchen. ferner wurde den Ausschußanträgen über Die Acnderung und Ergänzung der Bestimmungen über die Befreiung des zu landwirtschaftlichen und gewerblichen Zwecken bestimmten'Salzes von der Salzabgabe, sowie dem Aus- schußantrag zu dem Entwürfe eines Gesetzes, betrestend Die Abänderung der Gewerbeordnung, die Zu)ttmmung erteilt. x «
Stuttgart, 18. April. Die Regierung hat der Ersten Kammer einen Gesetzentwurf zur Errichtung einer Landwirtschaftskammer vorgelegt. Die Kammer soll in der Hauptsache eine begutachtende Tätigkeit Haden, aus 32 unmittelbar von der Landwirtschaft zu wühlenden wtit- gliedern, je einen Vertreter der 12 landwirtschaftlichen Gauverbände und höchstens acht von der Kammer beizuwählen- den Mitgliedern bestehen. Die Wahl erfolgt auf secys Jahre. Nach Errichtung der Kammer soll Da» Gesammtkotteglum der Zentralstelle für Landwirtschaft in Wegfall kommen. ~
Meerane, 13. April. Die Kreis-Konferenz der Sozialdemokratie hat Molkenbuhr einstimmig als Kandidaten für die ReichstagSwahl aufgestellt. ______
Büdingen beschloß in seiner Sitzung am Mittwoch, in Gemeinschaft mit den interessierten Gemeinden eine Eingabe um Erschließung des Seementals durch Erbauung einer Bahn auf Kosten des Staates an den Landtag zu richten.
•* Viehseuchen in Oberhessen. Die Schweinepest herrscht in Oberhessen in Watzenborn, Ilbenstadt, Rieder-Escvbach und Slieder-Atoos/ Schwernerollauf in Büdesheim, Piordt, Eschenrod und Eichelsdori, Rauschbrand in Maar, Ohmes und Elcheisdorf, M i lzb rand in Ober-Horgerir. Die Räude unter den Schafen ist erneut auigelreten m Greifenhain und Heidelbach bet Alsield nnb in Kirtorf.
ö Klein-Linden, 18. April. Im Saale zur ^eut- 'unac!eii7em Beifall ! scheu Eiche" fand gesteh abend zwecks Gründung eines
- uugettittem ^eifau auig hy ür g er D ere inö eine Veriammlung itatt. Friedrich Linker AbLndeifen im referierte über die Notwendigkeit eines Bürgervereins für eine
. K Slm SE ^ aufstrebende Gemeinde wie Klein-Linden. Der Verem solle auf Hem)cheu Hof zu Bugbau) itatt)indet. An dieieui. Boden der Gemeiudepolttik fruchtbringend wirken und stets
teiligen )ich aucy Mitglieder Der Berin gung lur sichtliche deS Dorfes tut Auge haben. Wichtige Fragen sollen
Psychologie und PiyuMtne uuGrotzheisogtimi He)»en. diwuiliche Vorträge behandelt und so die Emwohnerichast
Den »cheideudeu Kursieilnehinern rufen w i em herzliches I _ werden Redner bemängelt die schlechten Veriehrsvei- Lebewohl zu und wüusaieu, dag )re ihrenOandsleuteu von . ^j.. Dorfes, oblvohl es an zwei wichtigen Bahnitrecken Gießener Gastireuud)a)a>t berichten.»"vchreri, die wir auch diesen qcetqncten Augenblick eines Bahnanschlußes
entgegenbringen werden, falls. erschließen, künftig ein- liege, manhabe biT©emeinDe von groBem Söoi>
mal zu flletujer Gelegenheit ins ^.agntal sU^ahrui. tciMein tömicn, größere Geschäfte, wie Fabriken hierhergebracht
—----unt) dadurch dcr Gemciude gute Einnahmequellen erschlosseiu
Aus StaOt und Land. Die Ausführungen des Referenten fanDenBeifallundZustim-
Giesien den 19. April. niung. Fast sämtliche Anwesende erllärten sich für die Gründung Gießen, oen iv. upru. | Bürgervereins. Bauunternehmer Bernhardt erklärt, es
* * Die hessische Wahlrechtsreform kommt! L-Otfc gcgcn uiemaud ein Druck ausgcübt werden, sondern der Aus Darmstadt wird uns folgende Meldung drahtlich Ortsvorstaiid solle — ähnlich wie in Gießen, Heuchelheim und
Wieseck — durch den Verem die Wün,che der Bevölkerung ge- qS GH; ririnau itn einer neuen Wahlre chts-Vor- naucr Tennen lernen. Auf Vorschlag des Referenten Linker
sä säääSäs. »äS’izs'J'Ä» w. >« K&feMSi- es e
... » ss,“ “ sä«? e
daß dieser dritte Versuch, i-as allgemeine Wahlrecht i» ^ Zimmermeister au dessen im Geschäft benutzten Kreis- Hessen zu erlangen, nicht aoerinals an Den Disferengen tz^schättigt war, fpraug plötzlich ein Stück .Hol- ab miD ttaf zwischen beiden Kammern scheitern möge. üen jungen Mann am Unterleib. Der Getroffene erhielt chwere
* * Ein Besuch des Zaren in Darmstadt soll nach ^nere Verletzungen, au deren Folgen er fchon am Diens- der Voss Ztg." sür den Spätherbst, in Aussicht genommen sein, tQg Lauterbacher Krankenhause, wohin man ihn gebracht hatte, „falls bis dahin die inneren russischen Verhältnisse eine solche starb. w .
yteile gestatten." Tann werde auch wahnchemlich cme Begeg- M <3. Darmstadt, 18. Apnl. Die Stadtverord- uung mit Kaiser Wilhelm erfolgen. Wir registrieren diese Mel- ^teuVersammlung hat in ihrer heutigen Sitzung den Dung, ohne ihr Glauben zu scheulen. . Antrag der Bürgermeisterei mtgenomnten, wonach zur Deckung de»
* * B es itz w e a; s el. Die oinua Abermanu u. Kling ver- Bedarfs der Stadt eine Steu e r er höhun g 00 u sech sPr0- kaufte ihr Anwesen Blockstraße 9 an Konditor s4nton L e n t eintrcten soll, dtachdem schon im Vorjahr eine Er- Geißner für 91000 Mk. t Höhung bei Steuer um drei Prozent erfolgt war, ist der,
* * 3t a D l e n n e n. Die Preise für das am Sonntag, QU]d)lag zur Staaissteuer von 88 auf 97 Prozent gestiegen; i>iejc»- Den 21. d. M. vom Radlerverein „Diana" 1 ----- fi-riktifApn Kt-uer ift in eriter
veranstaltete 50 Stint.«-Straßenwettrennen Herrn Gärtner Noll, Mäusburg, ausgestellt.
6 ** Haltet den Dieb. Gestern nachmittag bemerkte
eine Frau in einer Wirtschaft der Fra nkf urterstraße, daß ein Fremder aus dem Nianfardenstock kam^und das Haus oerlicß. Sie teilte Dein Kellner, der sein Schlafzimmer in dcr Riansarde hat, den Vorfall mit und dieser begab sich hinaus, um Die unliebsame Endcckung zu machen, daß ihm ein Anzug und ein Ueberzieher im Werte von 90 Mark gestohlen worden war. Weiter war bemerkt worden, daß der Fremde in aller Eile die Klinikstraße hinab über die Bahnüberführung ging und etwas unter dem Ueberzieher verborgen I trug. Ter Bestohlene ahnte nicht mit Unrecht den Dieb in dem Fremden, verfolgte ihn, holte ihn auch ein und machte ihm Vorhalt. Der Sieb warf daraufhin die gestohlenen Sachen oon sich und ergriff die Flucht. Run begann eine wilde Jagd durch den Heßler in der Richtung nach Dutenhofen. Telephonisch hatte man den Bahnwährter am Uebergang des BZegs ziir Heuchelheiiiier Brücke und auch die Polizei verständigt. 2lls sich Dem Ausreißer nun Leute entgegeistlelllen. sprang er unterhalb der Heuchelheimer Brücke in die Lahn und durckifchwamm sie, um auf dem gegenseitigen Ufer die Flucht foctzilsetzen. Seine Verfolger hatten inzwischen aber auch über die Brücke das andere Ufer erreicht und er mußte sich ergeben. Man brachte ihn in das Wäcterhaus und bann nahm ihn em Kriminalbeamter in sichere Obhut. Seine Papiere hatte der Fremde zerrissen und forlgeworfen, er nennt sich Ignaz Kämper aus Kempten, allein das dürfte sein richtiger Name nicht fein, er hat jedenfalls Ursache, diesen zu ver-
Rfe1:-’ ' x (11 n .nißb; >
= NL1
llei
iW b<“Aeow »flS bie Ge «-'Aw» °-d M-mrs- (v inStante das aut zwe Jahre Mveilu c Ueber d fomnit es bei C einem solchen ^ Hochzeusgesche-' lassen, das nick welches die ,vl Siqeiiniin Die P [öltet Ehe die | Leslimmimg. J m beweisen, -as aewordeii sei- t darauf, dav be ober freundschaii Familie zu den vielmehr, wem Hingabe zum -s tigen. Da die, strochen zu we aeschlossen wer der lLeqenstain Wahl der Lch gründende» H jungen Ehepn sollen, also des Taraus dar' c Verwandien- u ougehören, den machen. Nur alleinigen Gedi wird aus den i eigentumer wer gäbe eriolgk ist. gememichaslliche bei WchMn Im«. - hu btibtn Teilen aushMlich i( schenkes anzm London spieleiin j)U ouärssoh Eheversp^ werden, nacht veinber v. 3. teilte aber der Klage zuri
- Nidd wegen des sttk mürben, sind Gewächse in t Ainterfru geht allerwärt aber obendrein Bimen haben W noch |dl berg kommt 0 zu,lange Liec
g ®elf£n öieret 'n die Fabrik " tom iu ^ssen, kamen ^'berfetzien sie Le5t iwiröen ^'"'mlle deinol ?^verschui konme achi bei ■ ?^riz, ° ,^u e n sind 'uhrimg bei hn deuieÄbend ^°nleMtb5.j eimflen Rena.. ,^»en ivoidx S2?er «01l


