Ausgabe 
2.11.1907 Erstes Blatt
 
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Samstag 2. November 1&07

157. Jahrgang

Erstes Blatt

M

gebaut, sondern Geistliche und Philologen haben sie auf-j Konrad M e s i n g, ist hier im 64. Lebensjahr g e st o c b e n.

Sie heutige Wummer umfaßt 16 Seiten

Verl. Lokalanz." meldet aus Rom: Papst

Ter

gebaut, nicht Aerzte und Kindersreunde. Schon Goethe jagt: Alles Erziehen und Unterrichten soll nur ein Unter-

Pius leidet an A t e m b e s ch w e r d e n, die namentlich beim Sirokko sich geltend machen. Ein Besuch der vati­kanischen Gärten bei schlechtem Wetter verschlimmert die gichtischen Beschwerden des Papstes, der trotz der Mah­nung des Leibarztes, Ruhe zu pflegen, Audienzen erteilt.

Madrid, 1. Nov. Gestern abend ging in den Wandel-- gängen der -Kortes das Gerücht, wonach sehr beun­ruhigende Nachrichten über das Befinden des Präsidenten der Bereinigten Staaten, Roose­velt, eingetrofsen seien.

Lissabon, 1. R o. Da einige Eingeborenen­stämme von portugiesisch Guinea aufständisch geworden sind, hat der Gouverneur dringend um Unter­stützung gebeten. Demnächst werden Marinetruppen, Ka­vallerie und Infanterie dorthin abgehen.

London, 1. Nov. Wie derDaily Telegraph" aus Tanger meldet, hat sich ein neuer Prätendent in der Person eines gewissen Kaid Gilali erhoben. Tausende von Mauren strömen herbei, um sich seiner Fahne anzu- schließen. Sein Erscheinen kompliziert noch die Lage inMarokko. Kaid Gilali ist entschlossen, gegen Abdul Aziz und Mulay Hafid zu kämpfen. Seine Anhänger erklären, er werde beide stürzen.

Paris, 1. Nov. Wie aus Mazagan vom 29. Oktober gemeldet wird, laufen dort Gerüchte um, nach denen die Europäer in M o g a d o r aus Sorge um ihre Sicherheit auf dem französischen Konsulate Zuflucht ge­jucht haben. Die Gerüchte scheinen jeder Grundlage zu ent-, behren.

Helsingfors, 1. Nov. Der finnländische Landtag nahm einen Gejetzentwurf an, durch den der Verkehr mit Spirituosen eingeschränkt wird. Aus diesem Anlaß waren das Studentenheim und zahl­reiche Gebäude illuminiert. T-er Ches des Departements für Handel und Industrie, Senator Dr. Stahlberg^ reichte sein Abschiedsgesuch ein.

Aus StaSt mtO Lsnd.

Gießen, 2. Nov. 1907.

** Die Abschiedsseier für General v. Li.ndenau, die gestern aoeno in der Turnhalle unter Beteiligung der Spitzen der Behörden und zahlreicher Angehöriger der Bürgerschaft stattfand, nahm einen sehr schönen Verlauf. Das Hocy aus Kaiser und Grogyerzog bracyte der Rektor der Lanoesunwerjilät Prof. Dr. Leist aus, während Pro- vinzialoireltor Geheimerat Dr. Br erd ert die Abschieds­rede für Herrn v. Lindenau hielt. Aus den tiejbewegten Dantesworteu des Generals v. Lindenau sei sür heute die Mitteilung hervorgehoben, daß Se. M. der Kaiser rhm am letzten Samsrag erneut gesagt habe, er werde auch ferner­hin nach Gießen kommen. Oberbürgermeister Mecum jprach namens der Stadt Gießen, Pojtsekretär a. D. Player für die Kriegervereine, Bureauoorsteher Bruch- Häuser sür die alten Soldaten des Regiments und Jour­nalist Wohlmuty für die Fünfziger von 1906. Ihnen allen banne der Ges eierte mit herzlichen Worten. (Näherer Bericht folgt.)

** Anlage-Musik (Volks-Konzert) findet mor­gen vormittag II1/2 Uhr in der Süd-Anlage mit folgendem Programm statt: 1. Einzug der Gäste ausTannhäuser" von Wagner; 2. Amoureuse-Valse von Berger; 3. Fantasie aus Mignon von Thomas; 4. Ter Coburger Josias, Marsch.

** Konzert-Verein. Ter Vorstand ersucht uns, nochmals darauf hinzuweisen, daß bas Konzert am mor­gigen Sonntag pünktlich um 5 Uhr anfangen muß.

** Unglaubliche Roheit. Gestern abend hatten einige Mitglieder der Sanitätskolonne eine schwerkranke Frau von der oberen Frankfurter Straße nach der Stadl zu verbringen. Als einige nach Klein-Linden marschierende Arbeiter, die höflichst ersucht wurden, auszuweichen, dem Transport begegneten, trat einer mit voller Wucht gegen die fahrbare Trage, so daß die Transportierte durch die Erschütterung vor S ch m e r z l a u t a u s s ch r i e. Leider konnte, der Name des rohen Patrons nicht festgestellt werden.

* Diebstahl. Einem hiesigen Spediteur kam anfangs dieser Woche eine Kiste mit Waren auf dec Fahrt nach dem Güterbahnhof oder dort am Bahnhofe selbst abhanden. Ermittlungen ergaben, daß der Sohn des anderen Spediteurs S. die Kiste mit in feinen Pferdestall genommen, dortselbst er­brochen und den Inhalt teils veräußert hatte. Er will nicht missen, wie die Kiste auf seinen Wagen gekommen ist, gibt aber zu, sie erbrochen und ihres Inhalts beraubt zu haben.

* * Iugend v 0 n heute. Bei seiner nächtlichen Revi­sion auf dem Holz- und Kohlenlager des A. Euler in der Stein st raße bemerkte der Wächter Schäfer von der Frankfurter Wach- und Schließgesellschaft wie sein Hund vor einem geschlossenen Wagen stehen blieb und nicht von der Stelle zu bringen war. Bei näherem Suchen fand ec zwei Jungen von 12 Jahren in dem Wagen und zwei mit Kohlen gefüllte Sülle vor.

* * Im Kolosseum war gestern Programmwechsel Wir kommen auf das interessante Novemberprogramm noch näher zurück.

* * Ter Verein Hundesport sür Gießen und Umgegend e. V. hält am morgigen Sonntage von vor-,

L?ecr uno HLotte.

Berlin, 1. November. Dec Chef der Marine­station der Nordsee, Vizeadmiral von Ahleseldt, tritt am Sonnabend einen dreimonatlichen Urlaub an, von dem er nicht mehr auf seinen Posten zucückkehcen wird. Als zukünftiger Sjationsschef wird Vizeadmiral Graf von Bau- d iss in genannt, der zur Verfügung des Chefs der Oilsee- station steht. Ueber die Gründe, weshalb Herr von Ahlefeld den Posten als Stationsches, den er erst einige Monate inne hatte, so schnell verläßt, gehen verschiedene Gerüchte um. Man spricht u. a. von Differenzen mit einem inzwischen nach Kiel versetzten höheren Beamten, die von dieser Seite zu einer Duellfordecung geführt haben sollen.

sft. 258 täglich

wBti Sonntag».

ppm Siebener Anzeiger tm Wechsel mit ^hessischen Landwirt jjl. -ietzener ßamilirn- Mttt viermal in der tojdje beigelegt und Inmal wöchentlich das 4-kkblaN für den Kreis Sffitn ^ernwreck-An- Jlvfei b. Redaktion 112 Xflop u. Expedition 51 totrtfle ffn Depeschenr ^«l>zrtge, «Letze», zkmhm, wn Anzeigen M die Dagesniunmer vormittags 10 Uhr.

AvLsLanÖ.

Wien, 1. Nov. Das ehemalige Mitglied des Frankfurter Parlaments, Schriftsteller Fr. Guido

stützen der Natur sein.

Was soll dem Kinde die Geschichte Roms, so lange es nicht die Geschichte Berlins kennt? Ter schwerste Vorwurf, den wir gegen die Schule erheben, ist der, daß sie die Ge­sundheit der Kinder nicht genügend berücksichtigt. Die meisten unserer Krankheiten sind Stubenkrantheiten. Von 60 Millionen Deutschen ist eine Million schwindsüchtig, und 200 000 sterben jährlich an der Schwindsucht. Das kommt, wie die Aerzte festgestellt Haben, von den schlechten Woh­nungsverhältnissen, vom vielen Sitzen und der schlechten Stubenluft. Kinder von 78 Jahren müssen sich in der frischen Lust umhertummeln. Mit dem Lernen hat es gar keine Eile. Daß sie so ftüh an den Schreibpult ge- .esselt werden, wie heutzutage, ist, gelinde ausgedrüllt, giobec Unfug. In dec Schule heißt es: non scholae, seil vitae discimus. aber nachher sieht man, daß alles nicht notwendig gewesen ist. Die Schule gibt einem ein Stück Papier mit, daß er reif sei, aber er ist es nicht; mit 18 Jahren ist einer noch ein grüner Junge. Was einer aber in Wirk­lichkeit mitbekommt, sind kurzsichtige Augen, ein krummer Rücken, eine blasse Gesichtsfarbe. Weil ein solcher junger Mann in feinen besten Jahren seinen Körper nicht gestählt hat, ist ec nachher für alles untauglich. Tie Aerzte haben ^estgestellt, daß die Militürtauglichteit bei den Einjährigen abnehme. Wenn eine Kultur und Bildung derart ist, daß das Volk dabei zugrunde geht, dann taugt sie nichts.

Die Engländer haben schon längst die richtige Diätetik des Geistes und Körpers erkannt. Ter englische Junge kann fest und selbstbewußt austreten, weil er sich 8/io des Tages frei betätigen kann. Die Engländer lassen ihre Kinder den ganzen Tag frei umhertummeln, das gibt guten Appetit und guten Schlaf, und da kommen keine sexuellen Probleme auf. Bei uns wird alles immer gleich Problem. Nehmen Sie den Religionsdrill und den Gram- matikdrill aus der Schule heraus, dann bleibt genug Zeit übrig für freie Betätigung.

Tec Redner wandte jich dann in seinen weiteren Aus­führungen gegen die übermäßige Betonung dec Gcammatik in dec Schule. Unsere heutige Schule macht den jungen Menschen nicht tauglich für das Leben. Wenn er dann später ins Leben eintritt, dann ist er dem ersten besten Zufall preisgegeben. Deshalb gibt es auch zu wenig boden­ständige Kultur im Deutschen Reiche. Redner erinnert an die Erziehung der jungen Engländer zum Selbstbewußtsein und zum Nationalgefühl. Bei uns ist das Gegenteil der Fall. Bei uns heißt es: Mit dem Hute in der Hand komm' ich durch das ganze Land. Bor dem Geheimrat bullt man sich, vor dec Exzellenz erstirbt man in Ehrfurcht.

In der Erziehung des deutschen Volkes ist viel gesündigt und gefehlt worden. Damit schloß Prof. Gurlitt seinen geistvollen Vortrag.

Aus Rußland.

Petersburg, 1. Nov. Dec Kadettenfühcec Mil­jukow und dec Kadett Noditschew sind in Petersburg w 1 edecgewählt worden. In Moskau ist dec frühere Vizepräsident der Duma Golowin, sowie dec Anwalt Mallakow in der Kadettenpartei wiedergewählt worden. Die Stichwahlen sind am 7. November.

Nach den letzten Nachrichten haben an dec Meuterei in Wladiwostok außer dem Tocpedobootszerstörec Skory auch die Zerstörer Trewoschny und Seditzy teilgenommen. Die Mannschaft ersetzte auf allen drei Schiffen die Marine- flagge durch die rote Flagge. Auf den beiden letztgenannten Schiffen wurden die Unruhen bald unterdrückt. Durch die Kugeln des Zerstörers Skory wurden die Hafenanlagen und die Stadtbauten nicht unerheblich beschädigt. Viele Stadt- einwohuec sind verwundet worden. Nach Unterdrückung der Unruhen wurden 82 Matrosen verhaftet. Außerdem ' wurden zahlreiche Verhaftungen in dec Stadt vorgeuommen.

Warschau, 1. Nov. In dec Krechmalnastraße ' begegnete eine Patrouille einer Terroristen bande; es ' entspann sich ein Kampf, in dem zwei Soldaten und ein : Terrorist ge tötet wurden. Die anderen Terroristen flohen 1 in die benachbarten Häuser, gegen die die Soldaten ein Feuer eröffneten. Hierbei wurden 3 2 Pers0nen verwundet. ' Bei den darauf vorgenommenen Haussuchungen wurden über hundert Personen verhaftet, unter denselben 14 TerroriNen

«arum sind weite Kreise unseres AoiKes mit 1 \ unseren Schulen nicht mehr zufrieden?

lieber alles Erwarten hat der von mehreren hiesigen } kcremen angekündigte Boctcag des Herrn Professors Dr. ; ; Gurlitt interessiert. Man hatte anfänglich befürchtet, j ein solcher Vortrag in Gießen keinen rechten^Antlang - k Mu würde und man hatte mit einem kleinen Saale ge- , lohnet. Der große Saal von Steins Garten war aber < ! ihezu bis aus den letzten Platz besetzt, und damit hat es sich : Viesen, wie großes Interesse man auch hier in Gießen In hochaktuellen Schulfrage entgegenbciugt. Dec Redner als einer der kompetentesten'und mutigsten Verfechter

i ,11er zeitgemäßen Jugenderziehung bekannt, und was er . tjtern abend in seinem Vortrage vorgevracht hat, ist das, 'm die weitesten Kreise unseres deutschen Volkes schon ' ingsl mehr oder weniger klar als das Richtige empfunden abeu.

' Ter Redner leitete seinen Vortrag damit ein, daß cm jeutiyen Deutschen Reiche mancherlei Unzufriedei.heit husche. Man sei unzufrieden mit dec Schule, mit dec Miz, mit dec Kirche und vielen anderen Dingen, aber pi'i aus solcher Unzufriedenheit erwachse die Besserung, h^ufrieben ist man mit der Schule, so führte der Redner Iius, weil sie mit den allgemeiner; kulturellen Fortschritten icht Schritt gehalten hat. Was zunächst unsere Volksschule eirisft, so ist sie keine wirkliche Vorbereitung sür das ürgerliche Leben. Sie ist eigentlich von Luther begründet mden und sie ist im wesentlichen eine theologische Schule ^lieben, und der kleine Katechismus, der in ihr gelehrt nirb, ist so veraltet, daß selbst Erlvachsene ihn nicht mehr !erflehen und sich dazu bekennen können. Dazu kommt noch ie veraltete Sprache des 15. Jahrhunderts. Wir gebil- eten Deutschen, jo führte der Redner aus, stehen doch heute tr Bibel ganz anders. Wir sehen in der Bibel eine Samm- ng altjüdifcher Literatur. Wie kommen nun unsere deut- fteu Kinder dazu, so etwas auswendig zu lernen? Wir tollten doch nicht glauben, daß unsere Kinder bei erwachen­dem Erkennen es uns danken werden, daß wir sie in der Schule gewissermaßen zum Narren gehalten haben. Wir lüjjen die Forderung stellen, daß die Religion aus der schule heraus muß. Wir müssen uns aber auch dagegen -ehren, daß wir als Ungläubige von jeder beliebigen Kanzel ^zeichnet oder daß wir wegen Verletzung des religiösen Lmpflndens gar unter Anklage gestellt werden. Auch wir jüben unsere heiligen Empfindungen zu schützen. Los von icr Kirche! Auch wir wollen nicht dulden, daß die Kirche n dieser Weise, wie bisher, Kinderherzen vergewaltigt.

Das zweite Bedenken, das wir gegen unsere Schule jübeii, ist die mittelalterliche Grundlage. Im Zeitalter Larls des Großen war es selbstverständlich, daß jeder, der es zu etwas bringen wollte, Latein lernte, denn Latein toar die Staatssprache. Später, zur Zeit der Renaissance, 1cm ein neuer Aufschwung der römischen Sprache, als die Hand sch rijten Ciceros und anderer Meister ans Tageslicht lernen. Man war damals stolz auf die Nachahmung des lömiichen Geistes. Wem es am besten gelang, sich diesen Geist zu eigen zu machen, dem standen die höchsten Aemter Mn. Tann ging es mit dem Lateinkultus wieder zurück. Rom hörte auf, ein Vorbild zu sein. Tie ganze Geschichte Roms bis zum zweiten punischen Kriege ist so sagenhaft, daß wir auch wahrlich keine Veranlassung haben, uns jüt diesen Schwindel zu begeistern. Alles, was der Jugend ibon der lateinischen Kultur mitgeteilt wird, ist ohne Wert, ras sage ich, so fügte der Redner hinzu, der ich mich ,25 Jahre lang damit beschäftigt und auch viele schöne IStunden' dabei erlebt habe. .Vor allem ist Cicero, den ich I genau kenne, eigentlich nichts für die Jugend. Er spricht kur, um zu wirken, und die Kunstmittel, die er gebraucht, inb griechischen Ursprungs. Es kommt noch hinzu, daß mr Zeit Ciceros eine fürchterliche Sittenverderbnis in Rom i smjchte, etwa wie im heutigen Rußland. Ist Cäsar viel­leicht ein selbstloser Vaterlandsfreund? Wir finden unter Kn römischen Helden keine Vorbilder für uns. Mommsen jät uns die Begeisterung für Rom genommen. Was von Rom übrig bleibt, stammt meist von den Griechen. Ter Leg zu diesem Genuß ist zu mühsam. Es wird viel kostbare Zeil dabei verloren.

Es ist leine Frage, daß der Lateinkultus eines Tages verschwindet und daß es uns dann völlig gleichgültig sein irird, was dieser Räuberstaat am Mittelländischen Meere

gerieben hat. Jetzt, wo wir vor unseren eigenen Augen Weltreiche entstehen sehen, großartiger als Rom, ist uns alte Rom gleichgültig. Wir haben die größten Taten dec Römer durch unsere eigene Geschichte übertroffen. In tu eigenen Geschichte haben wir Vorbilder. Wenn der Vater I Sei Sedan mitgekämpst hat, was braucht da der Sohn sich Wt für einen Scipio zu begeistern.

Mit den Griechen steht es anders, und es wird wohl jedem Vater recht sein, wenn der Sohn vertraut wird mit den größten Geistern aller Zeiten, mit Homer, Sophokles, kucipides usw.

Unser Vorwurf richtet sich dagegen, daß unsere Schulen »us mittelalterlicher Grundlage aufgebaut sind. Tie ßchulen find nicht auf der Psychologie des Kindes auf-

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