♦* Eine Stenographenfeier. Die am vorigen Samstag im Philosophenwald stattgefundene freier des : tenographenvereins nach Gabelsberger, >v ymnasium Gießen, war von Eltern und Vereins- nrgehörigen überaus gut besucht. Nicht nur, daß alle 7linilervereine Oberhessens durch Vertreter oder brieflich hre Grüße dem Jubelvereine übermittelten, auch die beiden Gießener Hauptvereine und der von Heuchelheim hatten hrc Vertrete entrsandt. Von den Lehrern der Anstalt pcimt zwei Oberlehrer und fünf Referendare anwesend, ''ml] der Begrüßung der Gäste durch den Vorsitzenden )? c D c r gab das Ehrenmitglied des V"-eins, Referendar Töpfer, in seiner fesselnden Festrede einen Abriß der beschichte der Gabelsbergerschen Stenogravhie und der Kon- urrenzsvsteme. Als Vertreter der Direktion und des Lehrer- -ates sprach Oberlehrer U r st a d t seinen Dank aus und eine Ueberraschung, eine solche in allen Teilen wohl- gelungene Feier vorzufinden. Große Begeisterung rief die liede des Direktors Dr. Pitz-Alsfeld hervor; er über- -aschte näml'ch die Anwesenden mit einem Vortrag über ien Wert der Stenographie, besonders für die Schüler, ind über die zurzeit schwebenden Einheitl'bestrebungcn und miete damit, wie alle Festredner, brausenden Beifall. Ebenso beifällig wurde ausgenommen die Begrüßungsrede m Lehrers Kling vom Verein Gabelsberger Gießen und ne des Herrn Roloff, Vorsitzenden des Vrudervercins nn Nealgv'.nnasium-Obprrealschule. Ein Festspiel auf Babelsberger und ein Lustspiel, beide flott gespielt, wie ntch einige humoristische Vorträge vermehrten die allgemeine Festesfreude. Ein gemütlicher Tanz beschloß die Z-eier.
'* Ueber die Leipziger Quartett- und Konzert- änger, di morgen abend nn dienen Saalban ein Konzert oercmstaltcn, lesen wir in der „Mühlbäuser Ztg.":
Das reichhaltige Programm gab den Mitgliedern der seit fahren bestehenden, beslbekannten Gesellschaft vollauf Gelegenheit, ich von der günstigsten Seile jm zeigen. So bewährte sich Herr <-r)(e als gediegener Hnmorist, während Herr Mühlau als Komiker iiid Jnstrnmeiitalvirtnose brillierte. Formvollendet und klangrcich varen auch bic Darbietungen des Herrenguartetls, von dem überdies die Herren Schmidt und Swiner sich als Solisten anszeichnetcn. viii samoier Dameniniitator n ar Herr Jebben. Besonders hervor- ilheben ist noch die dlnfführnng zweier Possen, ivelche, wie auch ne übrigen P''ogrammnnmmern, vom Publikum mit lebhaftem Beifall ausgenommen nuirben. Wir wollen hoffen, daff uns recht mld wieder Gelegelibcit geboten ivird, iinsere Bekaiintschaft ntit dein, lorznglichen Ensemble in unserer Stadt zu erneuern.
** I n Amerika verstorbene Hessen. Frau Katharina Tender, geb. Uhl, aus Niederbiehl (Kr. Weh- ar), 72 Jahre alt, zu Alleghany, Pa. — Fran Regina 'tönt 3, geb. Hartmann, aus Dorn-Dürkheim, 82 Jahre alt, zu Cincinnati, O. — Heinrich Kittel! aus Langen- .ergyeim, 68 Jahre alt, zu Topeka, Kans.
Z Hungen, 1. Okt. Der Geflügel- und Vogelzucht- oerein für .Hungen und Umgegend hält vom 1.—4. November oicses Jahres int Gasthaus zur Traube in Hungen seine 2. Lokalausstellung ab. Einladungen zur Beschickung der Ausstellung, die Hühner, Enten, Gänse, Truthühner, Tauben, -'rgeflügcl, Singvögel, Eier, Gerätschaften, Futterproben und Literatur ornithologischen Inhalts umfaßt, sind ergangen an die Geslügelzuchtvereine Lich, Grünberg, Lau- bach, Schotten, Nidda, Echzell und Friedberg. Neben sieben von dem Provinzialausschuß der Landwirtschaftska:..mer unb mehreren von Vereinen, Gemeinde und Privaten ge- fnfteten Ehrenpreisen kommt eine große Anzahl höherer ckcldpreise zur Vergebung. Während der Ausstellung werden mittels einer Tombola Gebrauchsgegenstände und Geflügel ausgefpielt. Am letzten Ausstellungstag findet in dem vergrößerten und neuhergerichteten Saal zur Traube großes Konzert statt. Annteldungen zur Ausstellung, die in eine Zeit füllt, in der das Geflügel sich in denkbar bester Verfassung präsentiert, sind bc^eits in großer Anzahl eingetroffen.
-1. Weickartshain, 29. Sept. Heute hielt Herr Lehrer Will von Rendel in unserem Krieger verein einen Vortrag. Der Vorsitzende eröffnete die gut besuchte Versammlung mit einem Kaiserhoch. Der Redner sprach über die soziale Frage und Bedeutung der Kriegervereine sowie über Veteranenbeihilfe und die Frage, betr. frühzeitige Heranziehung der männl. Jugend zu den Krieger- oereinen. Reicher Beifall und herzliche Dankesworte des Vorsitzenden lohnten den Redner für seinen bedeutungsvollen Vortrag. Herr Will kann überzeugt sein, daß seine Worte hierorts auf guten Boden gefallen sind. Der Vorsitzende unseres Bezirks, Kamerad Ranft von Grünberg, nahm im Lause der Versammlung noch Gelegenheit, die hiesigen Kameraden über die Zeitungs- und Sterbekassenfrage aufzuklüren und zum Beitritt zu ermuntern. Unsere Vereinskapelle trug wesentlich zur Hebung der Feier bei.
P. Schlitz, 1. Okt. Heute feiert, wie schon kurz gemeldet wurde, die Firma Gg. Lang Heinrich das Fest ihres 7 5jährigen Bestehens, ebenso der derzeitige Direktor- dl. Haag sein 25jähriges Dienstjubiläum. Aus den kleinsten Anfängen heraus bat sich die Firma, die heute mehrere Hundert 'Arbeiter beschäftigt, zu einem der bedeutendsten Geschäfte in der Textilbranche entwickelt. Nicht nur in der Heimat, sondern auch im Auslande genießen ihre Erzeugnisse einen , Weltruf. Gestern, am Vorabend, wurde von den Arbeitern ein La mpionzu g dargebracht. Heute werden sämtliche dlngestellte (auch die früheren), sowie die Arbeiter sich mit ihren Familien zu einem Festessen vereinigen. Wie bestimmt verlautet, sind für heute Auszeichnungen an ältere Arbeiter von der Regierung und der Zentralstelle des Landesgewerbevereins zu erwarten. .
— 'Alsfeld, 1. Okt. Die Landw. Wtnterschule
Alsfeld, die im letzten Wintersemester von 45 Schülern besucht war, eröffnet ihren diesjährigen Winterkursus am 5 November. Die Anmeldungen laufen schon sehr zahlreich ein, so daß voraussichtlich die Schülerzahl diesmal die Zahl 50 übersteigen wird. Neben den fonft üblichen von dem Großh.
Miuistcnum vorgeschriebenen Unterrichtsgegenständen sollen in diesem Winter einige Slundeu Unterricht in Wohlfahrts- ein richtunge n erteilt werden; ebenso soll der Unterricht in Fel dm essen auf besondere dtachmiltagsstunden im Freren verlegt werden. Der Unterricht in Obstbau wird in diesem Winter durch einen Obstbautechniker erteilt. Im Ganzen unterrichteten an der Schule drei Laudwirtschaftslehrer, ein Kulturtechmter, ein Obslbautechniker und vier tzülsslehrer.
(fc.) O f f en Vach a. M., 1. Okt. Gestern morgen wurden am Main zwei Strohhüte, ein .Herrn- und ein Damenhut, gefunden. Es steht ziemlich fest, daß es sich um den Doppelselbstmord ecknes Liebespaares handelt- Der junge Mann ist der 19 jährige Sohn eines hiesigen Schneidermeisters, seine 17 jährige Geliebte die Tochter einer hiesigen Familie, die in den letzten Jahren schwer durch Schicksalsschläge heimgesncht ist. Einen tieferen Beweg- grund soll das Paar nicht gehabt baben.
(fc.) Mainz, 1. Okt._ In einer Wirtschaft auf der Amöneburg gerieten gestern abend Arbeiter und Amöneburger Bürger in Streit. Nachdem die Streitenden die Wirtsch.. . verlassen batten, warf em Arbeiter irP einem Backstc'' nach dem Spezereihändler Jos. Schmidt "-nd traf ihn so f-.rchtbar an den Kopf, daß der Schädel zerschmettert wurde. Der Mann war sofort tot. Zwei Verhaftungen wurden vorgcnommen.
Landwirtschaft.
** Ein Ob'st-, Ge mü se- und Kartoffelmarkt, verbunden mit Obst- und Gemüse-Ausstellung, findet vom 19. bis 21. Oktober zu Darmstadt statt, Hweck der Veranstaltung ist, gute n.nd preiswn"dige Produkte, sowie hervorragende Leistungen zur Anschauung und zum Angebot zu bringen, sowie den Konsumenten Gelege'.:l)eit zu geben, gut und zu annehmbarem Preise einzukaisien. Die Beschickung kann aus ganz Hessen erfolgen. Es können sowohl Proben ausgestellt werden als Obst, Gemüse und Kartoffeln direkt zum Verkauf gebracht werden. Namentlich ist letzteres erwünscht und nach den gemachten Erfahrungen für Verkäufe^ wie für Kmuumenten zweckmäßig. Mit dem Markt wird eine Prämiierung in größerem Umfange verbunden. Auch ist der Ankauf erheblicher Mengen von Obst, Gemüse und Kartoffeln für die Verlosung vorgesehen. Die Landwirte sowie Obst- und Gemüsezüchter seien auf die vorteilhafte Gelegenheit zur direkten Verwertung ihrer Produkte aufmerksam gemacht.
+ Alsfeld, 1. Okt. Sonntag, 29. Sept., hielt das landw. Kränzchen Alsfeld nach längerer Sommerpause seine erste He rb st ve r s a m mlu n g ab. Um 4 Uhr wurde dieselbe durch den Vorsitzenden, Gutsbesitzer Schadt, mit einem freundlichen W-ltkommengruß an alle Teilnehmer, ca. 65 Herren, eröffnet. Mit dem Hinweis auf die seitherige günstige Entwicklung des landw. Kränzchens vmband der Vorsitzende zugleich die Erklärung, daß wohl auch in Zukunft ?ne gerichtliche Weiterentwicklung des Vereins zu erwarten sei, in den die Mitgliederzahl dauernd wachse und auch für die heutige Versammlung sechs neue Ätitglieder an gemeldet seien. Rach Erledigung einiger weiterer geschäftlicher Bemerkungen wurde sodann Privatdozent Dr. Kleberger das Wort erteilt zur Erstattung eines Referates über „Neuerungen auf dem Gebiete der Ernährung und Haltung unserer landw. Nutztiere." An den Vortrag, der im.Hess. Landwirt abgedruckt werden wird, schloß sich eine außerordentlich interessante und angeregte Debatte, an der neben anderen Herren besonders Oekonomierrt L e i t h i g e r - Alsfeld sich beteiligte. Er wies besonders darauf hin, daß das von dem Referenten eingehend behandelte Kellnerschc Verfahren der Wertschätzung landw. Futtermittel i ifofern eine besondere Bedeutung habe, als eS ermögliche, besser als alle seitherigen Systeme die verabreichten Futterwerte zu den Leistunge.: der Tiere in Beziehung zu setzen. In voller llebereinstimmung mit dem Referent, n müsse er jedoch bemerken, daß die Einführung des KAlnerschen Systems in die Praxis als zieml'ch schwierig angesehen werden müsse. Ferner warnt er die Landwirte vor Einkauf unbekannter Futtermittel und daiwc dem Referenten für die interessanten Auskünfte über die betreffenden neuen Futtermittel. — Von verschiedenen praktischen Landwirten wurden dann über Erfahrungen aus dem Gebiet'? der Anlage von Selbsttränken gesprochen, so'.vie Fragen über die Durchführung von Trockensüttcrung gestellt, die teils von dem Referenten, teils aus der Versammlung beantwortet tvurden. Gegen 7 Uhr schloß der Vorsitzende mit ein ein Dank an den Referenten sowie an die Tecknehmer die Versammlung.
* Wie man am Hofe zu Berlin trauert. Der kaiserl. Oberzeremonienmeister Graf A. Eulenburg ließ folgende Ansage ergehen: Der Königliche Hof legt heute für S. K. H. den Großherzog von Baden die Trauer au vier Wochen, und zwar bis einschließlich den 26. Oktober an. Die Damen tragen schwarzseidenc Kleider, und zwar die ersten drei Wochen bis einschließlich den 19. Oktober mit schwarzem Kopfputz, schwarzen Handschuhen, schwarzen Fächern und schwarzem Schmuck, die letzten acht Tage mit weißem Kopfputz, grauen Handschuhen, weißen Fächern und Perlen. Die Herren nehmen sirr die ganze Zeit der Trauer einen Flor um den linken Arm. Die 5^errcn vom Zivil tragen zum gestickten Rock in den ersten drei Wochen bis einschließlich den 19. Oktober bei großer Gala schwarze Kniehosen, schwarze Strümpfe, Schuhe mit schwarzen Schnallen und Degen mit schwarzer Scheide, in den letzten acht Tagen blanke Schnallen, zur halben Gala die goldbeziehungsweise silberbordierten Beinkleider von der Farbe der Uniform und in dem einen wie in dem anderen Falle den gold- beziehungsweise silberbordierten Hut mit weißer Feder; zur kleinen Uniform dagegen schwarze Unterkleider (beziehungsweise Kniehosen, schwarze seidene Strümpfe, Schuhe mit schwarzen Schleifen und den dreieckigen Hut mit schwarzer Feder). In den ersten drei Wochen tragen die Herren schwarze wollene Westen und schwarze Handschuhe, in den letzten acht Tagen schwarze seideire Westen und graue Handschuhe.
*Vom Schmied zum Ehrendoktor. Die Universität Leeds ernannte den amerikanischen Pfarrer Eollyer, der sich in England auf Besuch befindet, zum Ehrendoktor. Der Geehrte ist in England geboren, 84 Jahre alt und hat einen merkwürdigen Lebenswandel hinter sich. Ter junge Eollyer wurde Grobschmied, studierte jedoch, während er am Blasebalg arbeitete, alle Bücher, deren er habhaft werden konnte. Aus dem Grobschmied würbe ein angesehener Tierarzt und später ein Theologe, der, als er im Jahre 1859 nach den Vereinigten Staaten auswanderte, zum Pfarrer einer Gemeinde gewählt wurde. Der vielseitige^ Mann hatte hervorragende Freunde, wie Emerson, Longfellow und Hawthorne, die alle vor ihm in das Grab gestiegen sind. dToch als Pfarrer blieb er seinem ersten Beruf als Schmied treu. Der Ehrendoktor erwähnte in seiner Dankesrede, daß die Bücher seine Begleiter und Freunde geworden seien, die er säst so hoch schätze wie seine menschlichen Freunde,
* Ein Thron zu verkaufen! Der Negerkonig Morshi, der über das Land Aybosme in Afrika herrscht, bietet in den Zeitungen seine Krone, sein Seepter, seinen Thron, sein Land, seine Untertanen mit dem Recht über Leben und Tod zum Verkauf aus, alles für die mäßige Summe von einer Million, ein wahres Spottgeld! Dieser kleine Staat, der von der Bolta durchflossen wird, besitzt, wie der „Cri de Paris" zu berichten weiß, eine Oberfläche von 400 Kilometer Länge und 160 Kilometer Breite. Der König, der hier unumschränkt a'P Souverän herrscht, verfügt über eine Leibgarde von 209 Amazonen, die sämtlich in den Dienst des Käufers gestellt werden würden, und 28 Flauen, die der König vielleicht für sich behalten würde, vorausgesetzt, daß sein Nachfolger nicht einige von ihnen gegen Extrabezahlung sich selbst zulegen möchte. Seine Krone, sicherlich ein ganz einzigartiges Prachtstück, ist eine Art Tiara, gemacht aus drei übereinandergestellten Totenschädeln, und sein Thron selbst erhebt sich auf einem Knochen- Haufen aus menschlichen Schädel- und Deinknochen. Und warum, glaubt man wohl, will Morshi all diese Schätze dem Meistbietenden veräußern? Der König hat von den Wundern der modernen Kultur reben gehört, von den kleinen Pariserinnen, von den großen Varietes und asi den Annehmlichkei^-n modernen Lebens. Er will auch Anteil haben an dm Vergnügungen Europas und in alle: Ruhe seine Million verzehren, im Besitz eines Automobils unt)’ eleganter Kleidung. Man darf annehmen, daß ein Rivale Jacques Lebaudys sich diese seltene Gelegenheit nicht' entgehen lassen wird.
* Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer Frau am meisten? Diese wichtige Frage hat jüngst das populäre Londoner Wochenblatt „Tit Bits" den Junggesellen unter seinen Lesern vorgelegt. Tas Blatt hat 17 300 Antworten erhalten. Einige Leser schätzen bei einer Frau die Schönheit, andere die Verschwiegenheit; noch andere das — Mundhalten. Das alles scheint aber noch nicht das männliche Ideal, d. h. das Ideal der Männerwelt zu sein, denn von den 17 300 Antworten stellten mehr als 16 690 übereinstimmend fest, daß die weitaus interessanteste Eigenschaft der Frau das „Kochenkönnen" ist!
Rache ist süß! Folgendes Inserat läßt, wie wir in der „Berliner Zeitung am Mittag" lesen, auf ein angenehmes Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter schließen: „Acht bis zehn lebende Ratten edelster Abstammung, vortreffliche Nager, ohne Scheu vor Menschen, suche als Ersatz für diejenigen, die ich in IV2 Jahren in meiner Wohnung gefangen habe, zum 1. Oktober 1907 zu kaufen, um die Wohnung bei meinem Auszuge wieder so instand^ zu setzen, wie -es der Hauswirt von mir verlangt."
LZrrivcrnLüts-NLrcHrschten.
— D e n k m a l v i l e g e n (§ Lehrfach. Wie mir hören, ist eine Dozentur für praklifche Denkmalpflege in der Architektur- abteilung der Berliner Technisch-: Hochschule begründet und dem Regicrnngsrat im preußischen Kultusministerium, Stellvertreter des Staatstonservators in Preußen, E. Blunck übertragen morben.
des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank ftlr Handel und Industrie, Giessen.
Frankfurter Wirse, 2. Oktober, 1.15 Uhr.
3X°/° Beichsanleihe . . 94.00 n% do. . . 84.90 3>5°/. Konsols .... 94.45 3% do. .... 84.90 3%°/0 Hessen . . . 92 80 3)40/ö Oberuessen . . . 92.00
Oesterr. Gold reute . 98 05 4','a% Oesterr. Silberrente 98 35 4% Unaar. Goldreute . . 93 40 4% Italien. Rente . . 101.20
3°6 Portugiesen Serie I . 65.50 3% Portugiesen „ III 66 90 4 x/4 °/0 rnss.Staatsanl. 1905 93.00 4% japan. Staatsanleihe 90.80 4% Gonv. Türken von 1903 93.50 Türkenlose 145.20 4% Griech. Monopol-Anl. . 48.50 4 % äussere Argentinier . 84 80 3°/0 Mexikaner < « . 62.90
4>n% Chinesen . . « . 95.50
Aktien:
Bochum Guss 206 00 Buderus K W. . . . 117.00 Tendenz: schwächer.
Berliner Börse, 2.
Canada E. B 162.00 Darmstädter Bank . . . 129.00 Deutsche Bank .... —.— Dortmunder-Union C. . . 62.00 Dresdner Bank .... 142.70
Tendenz: matt.
Eloktriz. Lahmeyer . , 121.40
Elektriz. Schnckert . « . 104 00, Escbweiler Bero-werk . . 216.00 Gelsenkirchen Berg-werk . 200.25 Hambnrir- Amerik. Paket!. 130.80 Harener Bergwerk. « . 205.25 Laurahütte —.— Nordd. Lloyd .... 115,20 Obeischles. Eisen-Industrie 104.00 Berliner Handelsges, . . 157.00 Darmstädter Bank . . . 128.60 Deutsche Bank .... 231.50 Deut sch-Asiat Bank . . 138.50 Diskonto-Kommandit. . . 173.30 Dresdner Bank . . . 143.001 Kreditaktien 202.60 Baltimore- und Ohio-
Eisenbahn . . . . . 91.50 Gottbardbahn .... —.—- Lombard. Eisenbahn . . 30 80i Oesterr. Staats bann . . . 141.20 Prince-Henri-Eisenbahn . 128.50
Oktober. Anfangskurse.
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