des Sommersemesters 1907 hier immatrikuliert waren, auch fie sind jehft gezwungen, Ware auszunehmen. Eine scharfe'Kon-
ferner als ordentliche Studierende bleiben und sich den
keit zurückgegangen sind. (Ls zeigt sich also in der Tat, daß das Publikum 41/2 proz. Werte bevorzugt, und es ist anzunehmen, daß auch unsere Hypothekenbanken, wenn die Geldverhältnisse noch weiter so kritisch bleiben, zu einer Emission 4l/2 proz. Pfandbriefe schreiten müssen, so sehr sie sich auch jetzt noch dagegen sträuben.
fenite sich der Offizier und es fehlt jede Spur von ihm. Man glaubt, daß er Selbstmord verübt hat.
In der vergangenen Nacht explodierte bei Näden- swiel auf dem Züricher See ein Motorschiff. Der Maschinist und sein Gehilfe sind t o t. Ter Sohn des Schifsseigen- tümers wurde schwer verletzt.
Warnung vor Zuversicht. In den Londoner Morgen- blättern wird vor zu viel Zuversicht in der amerikanischen Geld-
kurrenz ^empfinden sie durch die Emission der 41/2 proz. Deutschen . Diese sind seit ihrem Einführungskurse
Magistrat, dessen Erklärung zur Kenntnis genommen wurde, ihre Mißbilligung aus.
Marburg, 12. Nov. Bei den heutigen Stadt- ver ordneten-Ergänzungswahlen in der 1. und 2. blasse wurden gewählt, 1. Klasse: Sanitätsrat Dr. Schirnier, Fabrikant Ostheim, Major a. D. Geßner und Apotheker Sartorius. 2. Klasse: Fabrikant Hering und Rentner Storck. Die vier zuletzt genannten Herren waren seither schon Stadtverordnete.
Kandel.
Vorn Rentenmarkt. In der Finanzwochenschrift „Plu- t"s" erfährt die gegenwärtige Physiognomie des Rentenmarktes in kurzem folgende Charakterisierung: Der Kurs der 3 proz. Reichsanleihe, der bis auf 81.20 Proz. zurückgegangen war, notiert zwar immer noch ca. 2y2 Proz. über diesem niedrigsten Stand, aber immerhin schon ca. ly2 Proz. unter der höchsten Notiz, die,während der letzten Steigerung zu verzeichnen war. Offenbar müssen Verkäufe von Anleihen zur Bezahlung von Differenzen vorgenommen werden, vor allem aber hängt der Rückgang damit zusaulmen, daß die Banken sehr wenig geneigt sind, das Angebot aufzunehmen. Am Markt der Hypotheken-Psandbriefe sieht es nicht besser aus. Die Hypothekenbanken haben zum Oktober-Termin etwas größere Beträge verkauft als bisher, aber
-Fahrerin, sucht Stellung im In- oder Auslande, versteht Reparaturen, für Aerzte sehr geeignet, da selbige approbierte Hebamme."
> Vom oberen Vogelsberge, 12. Nov. Vor einigen Dagc.l weilte in den Törscrir Herchenhain und Süchen- :h a u s e ii eilt Professor aus Marburg a. L., um im Auftrage des Reichstagsabgeorduetcn Bindewald Material in den ver- I chieben steil Zweigen der H a u s i n d u st r i c (Herstellung von Rechen, Schanze Morden u. dergl.) zu sammeln.
§ N i eder - Se c mc n, 12. Nov. Unser altes, sehr baufälliges Sch ul ha u s soll durch ein neues ersetzt und mit den Vorarbeiten in nicht allzuferner Zeit oegonnen werden. Ter Staat leistet zur Bausumme einen Zuschuß von 5000 Mark.
O ber - M o ck st a d t, 12. Nov. Ein Knabe hatte auf dem Felde nahe einem Strohhaufen ein Feuerchen gemacht. Ter Wind trug einzelne Funken zu dem Strohyaufeu, der alsbald in Hellen Flammen jiano uno nieöerbrannte. Ter Besitzer I stullmann hatte den Strohhaufen nicht versichert.
Laubach, 12. 9kov. Am heutigen Tage besuchte Staots- mimster Ewald unsere Stadt, um das neue Amtsgerichts- gebäude zu besichtigen. Dem Vernehmen nach Hal er sich über den Bau in zufriedenstellender Weise ausgesprochen.
Darmstadt, 12. Nov. Eine Anzahl russischer Studierender der technischen Hochschule richtete an das Ministerium des Innern eine Eingabe, es möchten die kürzlich für die russischen Studierenden erlassenen neuen A u f n a h m e b e st i m m u n g e n auf die bereits früher eingeschriebenen russischen Gymnasialabiturienten keine rückwirkende Kraft haben. Tas Ministerium hat nunmehr, : wie der „Tägl. Anz." erfährt, genehmigt, daß die russischen - Studierenden, die im Besitze des Reifezeugnisses eines ' achillassigen russischen Gymnasiums sind und bis Ende !
60—62 Mk. Kälber 1. Qual. 76-78 Mk., II. 66—71 Mk.,'III. Qual' 08—62 Rlk. Fahrochien waren nicht am wlarkt. Der Auftrieb von Milchkühen wurde mchl geräumt.
_ , Frankfurt a. wt., 13 Nov. Schweineinarkt. (Drg < ^.el. des Gieß. Anz.) Zum Verkaufe standen 1998 Schweine. Bezahlt ^Ur,b>n n JUC Schweine 1. Qual. 65-00 Pfg., Lebendgewicht 61,00 bts 00,0 Pfg,; 3. Qualität 63—64 Pfg., Lebendgewicht 50,0 Pia. - 3. Lmal. 00—00 Pig. Geschäft gedriickl, Uebersländ bedeutend.
In Berlin ist am 12. Nov. in Gegenwart des Kronprinzen cm Harde nberg-Denkma l aus dem Dönhoff-Platz enthüllt worden.
Ein Arbeiter aus Küntzig wurde in der Nähe der belgischen Grenze er m o r d e t aufgefunden. Sein Körper wies eine Anzahl Messerstiche auf. Zwei der Tat verdächtige Arbeiter wurden verhaftet.
Ein beim Bahnbau in der Edertal sperre beschäftigter K r o a t c feuerte einen Revolverschuß gegen den Gendarm ab, als dieser einen kroatischen Arbeitsgenopen wegen Ausschreitungen verhaften wollte. Die Kligel drang dem Beamten in die Halsmuskulatur, wirkte aber nicht tödlich, da das Geschoß auf den! ^rgeautenkiiopf aufschlug. Auf einen zu Hilfe herbeieilenden! Gendarmenewachttneister wurde ebenfalls unterwegs von einem! Baume herab ein Schuß abgefeuert, der glücklicherweise nicht tras. Alle drei Kroaten entkamen in der Dunkelheit.
Am 11. Nov. entlud sich in der Gegend von Bedarieux (Frankreich) em starkes Gewitter. Das Wasser stieg mit großer Schnelligkeit. Die Brücke von Servian wurde fortgeschwemmt Ser Fluh Orb ist enorm gestiegen. Man befürchtet einen Dammbruch bei Villeneuf, wodurch unermeßlicher Schaden angerichtet werden würde.
. 2n Groß war dein stürzte ein zweistöckiger Neubau L1?;' .schuld an dem Unglücksfall soll den Baumeister !srI Io, Bisher wurden 9 Tote und 7 Schwerverletzte geborgen.
E "och mehrere Personen unter den Trümmern, n;;-Cfe-en flnb öwei im Krankenhause gestorben.
Erbl°lnd-" je, aussebroch-'n. Kurze Z-i? d°l°us eut-1
Getreidcausfuhrverbot in Rußland. Ter Finanz- MiNister Kokoszew dementiert im „B. T." ausdrücklich, daß ein
•=- ' 7 ' - ----- T'. Es wäre unsinnig uiid uuprak-
. Rußlands Export stimme mit dem Ernteertrag überein, = eine Schädigung.
— 9t e w - V ork, 12. Nov. Eine weitere Reihe von Betriebs-
| Eingesnn-r.
(B’ür Form und Inhalt uiitt ..acl uLuCl Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegeiiüber keinerlei Verantwortung.)
Leider sehen wir uns nun auch noch an dieser Stelle aenötiat eine Erwiderung auf das gestrige Eingesandt derBaii- b e a nit c n zu geben:
Ein besserer Beweis für die Richtigkeit der Ausführungen unseres Kollegen Appel, wonach einzelne Bauaufseher und -Aspi- ranlen sich in nicht gerechter Weise dem Handwerksmeister gegen- über ergehen, halte gar nicht erbracht werden können, als durch diese Art der Erllarung, worin das Recht freier deutscher Atänner
Mißständen zu üben, mit dem Ailstehnen von Sträflingen und Pfuschern u. s. w. verglichen wird. Eine derartige Auffassung richtet sich ja von selber. Was die Sache anbelangt, erwidern wir daß unser Kollege Appel keine unbegründeten, noch unhöflichen Angriffe auf Beamte der Staats- und städtischen Behörden machte sondern bei semem Referate nur streifte, wie sich einzelne Beamte bei Ausübung ihres Dienstes dem Handwerksmeister gegenüber benehmen. Er betonte ausdrücklich, daß es nur einzelne felen, die den übrigen Beamten gegenüber durch ihr Vorgehen aussielen, c., ^'7?erlangeii nur eine gerechte und würdige Behandlimq der Handwerksmeisterschast seitens der Beamten unserer Behörden wie solche von höchster Stelle geordert wird. Deiin nicht bekämpfen
Welt bekräftigen möge.
London, 13. Nov. Durch die Angaben des nunmcd vollständig vorliegenden P r o g r a m m s f ü r d e n B e j u q Kaiser Wilhelms in England wird beitätigt, dag em zweiter Besuch des Kaisers in London in Aussicht genontmei ift. Dieser Besuch wird am 16. d. M. stattfinden und mir? tein privaten Charakter tragen. Tte Kaiserin dürfte ihtc Gemahl auf biejem zweiten Besuch nicht begleiten.
London, 13. Nov. Gestern morgen kurz nach 10 Um kam der hervorragende Kehlkops-Spezialist Felix Semon nach dem Schlost zu einer Bespreche, mit dem Leibarzt des Kaisers, Dr. ^lberg. Leide suyrc( später nach Frogmore, um das königliche Sanatorium zu besichtigen.
London, 13. Nov. Ter Kaiser wird entgegen ben ursprünglichen Dispositionen nicht die Fnsel Wighi, (onberu Highelisse Eastle bei Ehristchurch in Hantshire, welches Oberst Wortley dem Monarchen zur Verfügung gestellt Hai, von Montag ab auf 14 Tage zu seinem Aufenthaltsone wählen. Ter deutsche Botschafter Graf Wolfs-Metternich ist gestern in Hinton-Admiral eingetroffen, um die Arrang.'- ments für den Aufenthalt des Kaisers zu treffen.
Berlin, 13. Nov. Mit dem rätselhaften Ver« schwinden zweier Offiziere beschäftigt sich augci? blicklich die hiesige Kriminalpolizei. Seit mehreren Wocyeii wird ein Hauptmann aus Posen vermißt, der vor einige Zeil Urlaub nach Berlin erhielt und feit dem 1. Oktober verschwunden ist. Ferner verschwand ein junger Ofsizicc aus Ostrowo, der ebenfalls vor kurzem nach Benin gefahren war und seit dem 31. Oktober vermißt wird.
. /W ien, 13. Nov. Graf Weve l hatte gestern beim Kaiser seine Abschiedsaudienz, bei der ujm Die Brillanten Großkreuz des Maria - Theresien ^Ordens verliehen wurden.
Paris, 13. Nov. Tie zuletzt in Toulon seftgenommenc Persönlichkeit ist mit dem ehemaligen Heizer der sranzöjl' scheu Kriegsmarine Creph identisch. Im Zustizpala,., wo die UntersuQ)ung mit peinlichster Genauigkeit gesüh k wird, herrscht über die Aufdeckung der Verrätc- r e i e n große Bestürzung, da sich die Verbrechen Ullmos als weit schlimmer herausstellten, als mau zuerst muj.-* nommen hatte. Mau verweigert jede Ausluust und güt nur soviel zu, daß die Affäre plötzlich sehr e r njt geworden fei.
, ? r J Der radikale Deputierte H u m bett,
der als Berichterstatter für die Kolonien und die Marokko- Angelegenheit in der Deputiertenlammer großes Ansehen stouießt, wird in der heutigen Kammersitznng nach Absa)lusj der Marokko-Debatte solgcnde Tagesoronuug eindringen: „Die Kammer billigt die Erklärungen der Regierung im Vertrauen darauf, daß fie in M arm ko eine Politik vev’ folgt, die dem Interesse Fraulreiclis entspricht und sich im Rahmen der übernommenen entsprechenden Verpfluoluugen bewegt." Es besteht kein Zweifel, daß diese Tagesordnung Annahme findet.
Petersburg, 13. Nov. Ter bisherige russische Gesandte in Stuttgart, N a r i s ch k i n , geht als russischer Gesandter nach Brüssel. Ein neuer Gesandter für S>tuttgart lv i r b nicht mehr ernannt werden, sondern Rußland wird dort durch einen Ministerresidenten vertreten werden. Für diesen Posten ist Baron von Holstein auserschen.
Gevichtssaal.
Berlin, 12. Nov. Wie die B. Z. erfährt, hat Dr. Bärnau namens des verurteilten Brand auf die R e v i f i o n verzichtet. Das Urteil gegen Brand ist somit feit gestern abend 6 Uhr rechtskräftig, von diesem Zeitpunkt ab läuft die 1V2 jährige Strafzeit.
Halle a. d. S., 12. Nov. Der Genosse Leopold vom „Volksfreund für 5)alle" wurde vom Schöffengericht wegen Beleidigung eines Pastors, eines Gendarmen und der Zeitzer Polizei zu drei Monaten Gefängnis und 200 Mk. Geldstrafe verurteilt.
Zweibrücken, 12. Nov. Rechtsanwalt Sch wabe- Pirinasens wurde wegen Unterschlagung zu neun Monaten Gefängnis verurteilt.
Diplomprüfungen unterziehen können, auch wenn fie nicht Dhpotheken-Pfandbriefe. L.... an einer russischen Hochschule immatrikuliert gewesen sind. seit dersel^n Zeit die 4 proz.
' ' .... J Pfandbriefe der meisten Hypothekenbanken noch um eme Kleimg-
x Darmstadt, 12. Nov. Gestern waren nn hiesigen Bahn-1 ---------- '•"- ■ - *■ ~ •
hofshotel die Rechtskonsulenten aus Hessen nahezu vollzählig erschienen. Ter seit einigen Jahren bestehende Verein der hessischen Rechtskonsulenten wurde in eme Rechtskons ulen» ten - Innung für das Großherzogtum Hessen umgewandelt. Zweck der Innung ist vor allem Hebung der Standesinteressen und Fernhaltung von unlauteren Elementen von diesem Stande.
Es soll ""gestrebt werden, daß sich nur der als „Rechtskoiijulent" l — .... ...
bezetchnen darf, der auch bet Gericht zum tnundltchen Verhandeln ungelegenheit gewarnt. Ten Gerüchten von Gowzuftüssen aus zugetasten ist, damit das Publtkunt von Leuten nicht gelchädigt Rußland, Oesterreich und Paris gegenüber verhält sich die wird, die ohne Berechtigung pch vielen Namen beilegen. Londoner Fiuanzwclt skeptisch. Bezüglich der ameritanischcn Lage Frankfurt a. M., 12. Nov. Auf das Ersuchen der pü, wenngleich sie momentan gebessert erscheint, daran zu er- Mehrheit der Stadtverordnetenversammluna bald die Stundungssristfür die Trust Companyes und
der Freie n Turne rfcha ft aeeianete städtiickie RäunmP?^a'sensur die Rückzahlung erlischt, worauf wir übrigens Ute (Jitu n jl u in e r ] u) a f t geeignete staDttsche Raume eben saus schon aufmerksam gemacht Huben. Es bleibt avzu- zu Surnzwecken zu überlassen, antwortete der Magistrat ab- warten, wie dann die Geldverhältnisse liegen werden. Tie lehnend. Temokraten und Sozialdemokraten sprachen "Times" führt aus, es sei nicht zu vergessen, daß alle kontineii- Deshalb in Der heutigen Stadtverordnetensitzuiiq palen Geldsendungen mehr oder weniger Darlehen nach Newyork — v b * srnd, die von London zuruagezahlt werden müssen. Sie sind nur
als vorübergehende Erleichterung zu betrachten, die mehr schaden als nützen werde, wenn sie den Glauben ermutigte, daß Vorsicht nicht mehr nötig und der Zeitpunkt gekommen sei, Hausse- verpslichtungen in Amerika einzugehen. Die wahrhafte Heilung der gegenwärtigen internationalen Spannung liege in der Ein- dämmung der amerikanischen Fazilitäten aus London zu ziehen. Ter Drang nach Umlaussmittein im Innern scheine in Amerika unvermindert, und obwohl die bedrohten Trust^Gesellschaften vor der Suspension bewahrt wärm, sei offenbar Bargeld schwer erhältlich.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den. ,VVW;,5V1U N a ch da r st a a le n. Die B arg erm eiste r Joys. Becker II.! derartiges Verbot geplant fei.
^ber-Oslelden, Lorenz Lein II. von Bleidenrod und tisch. fmu
Karl Hch. Korps von Eiuartshauseu wurden m ihrem Anil jede Aussuhroeschränkmiq sei bestatlgt. - Dem Bauausseheraspiramen Karl Knopp von Mainz — New-York, 12. N^. ^uie lueneve jveme von Velnevs- eUe öcs ft re iSftra feen m ciftcrs für den emstelliingen wird gemeldet, besonders im Textilqe werbe und ^ezrrk Grebenhain vom 1. Mv. l. Js. ab übertragen. — Ter m Z u ck e r r a f f i n e r l e u
ArchwhillsSarbeuer ani Kgl. Staatsarchiv zu Wiesbaden, Dr —--
phil. Heinrich Kochendoerfser (geb. 1880 zu Offenbach a. M.) " Marttc
^'■uerh)°ni{ - ^ovember d. I. ab an daS Staalsarchw in tb. Gießen, 12. Nov. Der' heutige R i n d v i e b m a r k t
-.....«äs»
- . . - uiiö das eritcmal eine dritte Stelle frei gegeben hatte, wo das
~ g. . ., , ft‘s a.5“9 * ~ auf 6en ffllavtt gebracht loerben konnte. Die Tendenz des
^)N Scheibenhardt (Pfalz) feuerte eine Z-rau Kuntz dreip^llkchvlehmarktes war schleppeiider Handel bet gesunkenen Preisen Revolv er s chusse auf ihren Mann ab, der am Kopfe Gute Ware ivar zwar noch lohnend an den Mann zu bringen* a;-r wurde, ‘-ten Beweggrund zur Tat bilden eheliche I während mittlere und geringe Ware schlver unterziibriilaeii ui da Zwistigkeiten. bei den hoheii Futterpreisen bei)en Einstelleu für den Landwirt
Der frühere ReichStagsabg. von Ingolstadt, bayr. Landtags-PUilohiieud ist. Der tleme Aiistneb von jungen Rindern und abgeordneter Oekonomierat Aichbichler, Guts- und Brauerei-^lieren, der vorhanden war, gmg ebenfalls nur zu billigen Preisen besitzet rn Wolnzach, ut mit 3 Millionen Passiven und 110 000 schlecht ab. Auch der Handel in Feuvieh, das m sehr schöner Ware '.cark rückständigen Zmsen insolvent geworden. Die Aktiven am stärkt stand, war überaus schwer, obgleich die Kundschaft auS ^slehcn zum. Teck aus Immobilien. Beteiligt sind mehrere Banken, ^en kleineren Provtnzsiädien stark vertreten war. Tie geumfenen bay Kloster Scheyern unb der Pfarrer von Wolnzach, sowie eine 14^«-eife des letzten Marktes für fette Rinber und Kühe hielten Anzahl Gläubiger Es ist Zwangsverwaltung eingeleitct. nod) einen geringen Abschlag. Nur bet Kälbermarkt erholte /Oivct Raubmordve rsuche sind in den beiden letzten üch gegen bic leisten 'Märkte, weil Franksun, Wiksbaben unb Rächten m dem Vorwerk Kupferhammer bei Eber sw a ld epblamz lebhaft mit Einkäufen in den Handel eingriffen, wodurch ein verübt worden. Vorgestern wurde der Fabrikarbeiter Ahrends I Aliziehen bet Preise beiüirlt lüiirbe. Die Einkäufer, wie bie Hanbels- von fünf ^ndwibuen überfallen unb niebergestochen. Auf bie Ieulc versprechen sich von bet Konjunktur bes Viehhanbels m ber b3iItcru|e beS Ueberfallenen entflohen bie Butschen und entkamen, nächsten Zeit mchl viel; man icdjnet mit weichenden Preisen für Ein ahnlicyes Verbrechen wurde -in der Nacht darauf an dem pklirlch- und Fettvieh und miterläßt alle Spekulatlorisgeschaste sondern Kausinann Scholtz begangen, über den fechs Männer hersielen- beckt nur immer den nächsten üorliegenbeu Bedarf. Es mürbe qe- lic stachen mit Messern auf ihn ein. Sch. zog einen Revolver hanbell bas Stück: Ltilchkühe I. Qual. 426-475 Mk., II Qual und gab auf die Angreifer einige Schüsse ab. Zwei der Räuber P^O-370 Alk., III. Qual. 270-300 Mk., Rinder und Stiere zur muroen fchwet verletzt. Durch die Schüsse waten mehrere Be- -o"ä)t je nach Alter, Form unb Qualität 150-200 Mk. Verkauft wohner herbeigelockt worben, worauf die Räuber entflohen. In wurden pro Zentner Schlachtgeivicht fette Rinber I. Qual.71—73 Alt besrnuungslosem Zustande wurde Scholtz nach seiner Wohnung 1L CLuQl- 6ö~70 fette Kühe I. Qual. 63-65 Atk. II Qual' gebracht. 60—62 Atk. Kälber 1. Qual. 76—78 Mk.. II. 66—71 Mk..'ni .Huni*
©rigiiial-Dra^tmclOuiig^n»
Windsor, 13. 9ü)0. Bei per Galatasel
brachten beide Monarchen überaus herzlich gehalten. Trinksprüche aus. Der König von England gah in dem von ihm ausgebrachten Toast seiner und je,nm Gemahlin großen Freude uno Genugtuung Ausdrucr, den Kaiser und die Kaiserin begrüßen zu können. Der Bej^ habe auch im Lande aufrichtige Freude erregt unb imw- Hossnungen erweckt für das Gedeihen und das Glück be'. großen deutschen Reiches und die Erhaltung de Weltfriedens. Der Kaiser dankte ui feiner E widerung für den überaus freundlichen Empfang, der einer Gemahlin und ihm bereitet worden sei und einem innigen Wunsche Ausdruck, daß Die enge Verwanoi. chast der beiden Herrscherhäuser sich in den Beziehungen beider Länder wiederjpiegelu unb den Frieden b/
wir beit strengen Richter ober bie sch ar'7 Kontrolle 10nn die zu solcher Tätigkeit ungeeigneten Elemente. ' °erri nut
D a rm ft a b t, November 1907.
Ter Nerbonb hefsischer S p e n g l e r meist., unb Installateure.
gez. Ja k o b Nohl, gez. Georg Hörle
, r , L Vorsitzender. Schriststihrer. '
Ich habe am bas Eingesandt in Nr. 266 nichts wideru, da ich keine Neigung verspüre, mich mit dem £ er* m ber Zeitung auseiiimiberzusetzen, zumal ich ja Geleaen^^'üer meine unb meiner Kollegen Interessen au geeigneter Si-'i. ^abc, zanehnien unb zu vertreten, sowie aud) meine anoew^ gründeten 'Angriffe in ber ausgiebigsten Weise zu rechtferi.^n'"^' ___ _________A
Kirc^lid^e Ua^ri^tc^ "
Evangelische ^emeinoc.
Donnerstag den 14. 9iovember, abeubs 8 Uhr, im - Bibelft unb e. Osfeub. Joh. Kap. 14. Pfarrer D. Sck^^'^b
Briefkasten öer
(Anouyme teiitfenbuitgen bleiben unbernauchtiat » L. Selbstverstanbtich unbeabsichtigt. Soll ueimpL
T. Profeßor Dr. Kurb L a ß iv i tz in Gotha, der nehi» beim Raabe nut dem Baueruselbprels bebachi lvorbcu ni , :'e 60. Lebensjahre. Er veröffentlichte eme Reihe wifjci idiSmL,ln Ilrbeiteu unb ist ber Schöpser euies eigenen Genre- > -- d,ev ivisseuschaflllchen Dlarchens. Er behandelt barm ötcbrcvHm aus beut (Gebiete ber mobernen Eikemums. Soeben e? °ne von semeu Schritten m neuer Auslage bei Elischet Alachs ,» '!?leilLl1 ,1t au mk ristall e" unt> ,tz o mche n". Be.de Baude «Ä« eine Reihe feiner, tielmniger Marcheii-Tichiiinfteii voll Lebensweisheit, von mübcinem naliirwissenschauilchen b)P1fr )ei tragen, burdjflutet von einer reinen, bem UnenblicDeii Äitir.Ph v‘* unb bod) bas sophokleische Maß wie ben hohen jopLtic Menschheltsstolz m sich begteisenben Poeteujeele. Es sind nbrnuAf'*1 oolle Gebaukenblchtungen von ungewöhnlichem Reiz, mb™ h ‘ uiir ausnehnibar von der fleineu Schar Höchstgebildeter unö 1 ? enipsinbsamer. __________ oeinn-
Gießener 'Lr-eLterdlenst.
.. voranSsichtliche Witterung für Hegen am Donnerstaa d-.. 14. Noveniber: Zonbauer der, trübes Lgiltertmg mit Reaeinäu-" unb stärkeren westlichen Winben. J |aiU11


