Ausgabe 
11.10.1907 Erstes Blatt
 
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Aus Stadt und £anö.

die Krisis.

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sondern auch die Konservativen.

der Redner energische Maßnahmen im Interesse der Einheit des Vaterlairdes. fCo ' ' r ~ ~

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recht aber unbedingt reformbedürftig ist, darüber ' wird ein I v , z - - --- - 1Wui

preußischer Parteitag beraten müssen. Ich bin selbst ein An- unge)chwachter Macht seines Amtes und übte auf den Hanger des allgemeinen Wahlrechts. ,v " - -

kommen, daß die politische Meinung als Privatsache des Ein­zelnen gilt, r*

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?d umsetzen. Wichtig sei die Deckungsfrage. Um eine

rnerchsemioinmensteuer werde man nicht herumkommen. Die wohl- havendcn Kreise müßten zum Bewußtsein ihrer Pflicht gegen das Reich kommen. ?r < c 1 - - -

bte|e im Deutschen Reiche trotzdem Propaganda tceiK 37 Missionare der Mormonen haben sich bereits qu? < »Gijmrio* nach Deutschland cingeschifft in der Absicht k- Proselyten zu machen.

Marokko.

^erBerl. Lokalanz." meldet aus Tanger: Die tyi gesandten der geschädigten Deutschen in a sablanca trafen hier von Berlin aus ein und besuch!' den deutschen Gesandten Rosen. Sic sprachen ihm Z SXxnf für ihre Unterstützung durch die Regierung V und erfuhren durch den Gesandten, daß die ^ftsiell? des Schadensersatzes sowie die Verteilung des Reichst Schusses von 250000 Mark durch eine Kommission erroin deren Einsetzung eingeleitet worden ist. Der deutsäie ; fuf i|t Vorsitzender dieser Kommission, der außerdem hr

der Kolonie gewählte Mitglieder sowie ein mit d Veryaltnissen in Casablanca vertrauter Gesandtschafts-^ amter angehören. Letzterer ist bereits dort. Die Deut scheu rn Casablanca sind mit dem erzielt^ Erfolge zufrieden. e 1

vallerrstcn verglichen worden, der zum Inspektor der Marineichn ei ne ernannt worden ist. Der Haupteinwand, der gegen die Fach-' schulaufsicht sich geltend macht, kommt von katholischer Seite, vier sind auch allerdings die Verhältnisse anders als auf evangelischer Seite. Kirrzsichtig sei es von den Konservativen, hier dem Zentrum Helfershelferdienfte zu leisten. Der Redner miterzog dann die Amtstätigkeit des früheren Kriltusministers von Studt einer scharfen Kritik, die den Beifall der Ver- sammlmig hervorrief. Von diesem Minister, so führte er aus, war für die Entwicklung der Volksschule nichts zu erwarten. Er hatte I keinen Anlaß, uns den Vorwurf zu machen, daß wir persönlich gegen ihn gekämpft hätten. Wir zogen nur mit sachlichen ^Ncht^punkten gegen ihn ins Feld. Wir haben das System bekämpft und werden es weiter tun, ob der Minister Studt beißt oder nicht. (Lebhafter Beifall.) Der Redner wendet sich dann gegen die bureaukratische Bevormundung der Schule. Die Kom- munen hätten in Schulfragen gar keine Rechte mehr, nur noch das Eine, zu bezahlen. Für die Verbesserung der Besoldung der ^beamten müsse so gesorgt werden, eine dringende Aenderung der bisherigen Verhältnisse sei geboten.

Tie Gleichstellung der akademisch gebildeten Beamten müsse ersttebt werden. Eine wichtige politische und soziale Aufgabe sei es, tudjhge Kräfte ans dem Volke in die höheren Beamten- fteuen zu berufen. In England habe man einen Arbeiter zum Arveitsm Mister gemacht, wenn man nach demselben Rezept ver­fahren wurde, so würde das mehr helfen, als alle schönen Jicbeii. jten Höhepunkt der Bevormundung der Kommunen er­reichte man mit dem Bremserlaß, bisher hatte man die Lkommunen zum Zahlen in iveitgehendster Weise zugelassen, jetzt erlaubte man ihnen auch das nicht mehr. (Heiterkett.) Was die preuß. , -üahlresoinn anlangt, so steht die Einführung des Reichstagswahl-1'

zähneknirschend das Joch getragen hatte. So sind wir derer Herr,' .. ... -c ^ Ultc

geworden, die mgn in vielen Kreisen für unüberwindlich hielt, ausübte, zu sehr unerquicklichen Verhältnissen aefüfirt

konnten wir den Zentrumsturm nicht erschüttern, aber I Es kann auch nicht bestrttten werden daß die Kuihiiiunn haben wir geschlagen. Die jetzige nationale der Dinae in der Marnkro-Ass?'-r^ J t

Mehrheit ist nicht groß, aber |ie kann Gutes leisten. Wir haben 1 .$ n - Marokw-Asfarc wesentlich zuruckzusuhren den Block. In ihm sind verschiedene Weltanschauungen Vertreten, I au* 9elxlllle Maßnahmen des Herrn v. Holstein, der die niemand unterdrücken will. Es soll keine Mischmaschpartei ~ allerdings aus ehrlicher Ueberzeuauna auf eine er kann schon wie er ist, gute Arbeit leisten. Ich sehe Verschärfung des Konfliktes mit Frankreich hinnrF d-r Zukunst vertrauensvoll entgegen. (Lebhafter Beifall.) Würden Sei der Entiernuna h a h hmarbcrtcte.

wir uns an Naumann halten, so würde das Zentrum morgen , Entfernung des Herrn v. Holstein haben sich bte

wieder krumpf sein. Auch auf der Linken ist die Ueberzeuguna Beziehungen zu Frankreich zweifellos gebessert; der Wea durchgedrungen, daß wir zusammenhalten müssen. yuuen! eine Verstau^'------ -- *

Icltene Tone dort gehört. Eugen Richter sah in uns einst seine I heit ist geebnet.

größten Feinde. Heute klingt es anders. Wir wollen auch nicht die Partei, sondern das Vaterland groß machen. Die wirt­schaftliche Politik ist heute nicht aktuell. Erftenlich sind die Fortschritte des nationalen Gedankens auch bei den Herren von der freisinnigen Partei. Cs ist ~ - -

kleine Gegensätze haben fallen lassen.

als eine patriotische Tat. Wir wollen ^uuuy^ucu . , U ü...

streiten Ich hoffe daß das auch in den nächsten Jahren so fern !nV!nb begaben sich zum bischöflichen Palais. junieri - ^yuunlcw U1LÜ uie wcaiNEierocwn C- flottenpolttik werden wir Opfer bringen müssen, stattete spater, geleitet vom Dompropst Dr. Dittrich, dem brachten etwa 750 Rekruten für unser Kaiser Wilbelm^

«->«»' und dic^L Piment In langen Trupps fKÄ nicht an uferlose Flottenpläne. Wichtig ist die Deckungsfraae. K !! T ! ' " xf)lcl verweilten. Gegen 5^ Uhr Ms von Unteroffizieren empfangen, durch die Stadt nach

11 cnpr ivraftp cn.: , t ...... - < . , a I PFtnl n nrp SRJinrrokr QT)1 i x. rr. < r rx. '

Norden. Ter Block müsse bestrebt sein, den Liberalismus immer mehr von der Sozi-aldemokratie hinwegzuziehen, die Ujren Klassen- dmaEter immer auffälliger hervorkehre. Im übrigen müsse I Schmfraaen vreußycyen

die nationallibcrale Partei ihre eigenen Wege weiterqehen. In iS' die Bevormundung der Immunen durch

der Blockpolitik habe sie eine graste Aufgabe, in der sie 511m SWe sXe?. mb 2'\(un»u^,?e Verbindung von

5e§ Vaterlandes und zur größeren Einheit des Reiches wirken reliaionslme PAhTpS Wir wollen nicht die

forme. (Lebhafter Beifall.) nhpr to^?Iern Relrgwn m der Schule haben,

Zlbg. Tr. Friedberg sprach über die Tätigkeit und S t e l -! die qer^L^id^e S^ule. Daher muß

l u ng der n at i o n a l l ib c r a l en Partei in Preußen, ciusae^ LcfeitlYgt w^den In Berlin, das

Er lmes zunächst auf die Behandlung der Schul frage im preuß. anert^ k bl- JeI6^ äon Studl

Abgeordneteichouse hm, bei der die nattonalliberale Partei im vom Kuttusminiüerttim in kleinlicher 23ei|e'

Vordergründe gestanden habe. Die fachmännische Schiilaufficht D^ ^bn^r fnr^H- 9^-.- r? bie<. ^cStc Stadt emgegriffen.

Esse m erster Lutte gefordett werden, ^t ^r Fir^^h^n Samten imb ^^ei^^^^e^lung

Schulaußrcht müsse aus pädagogischen Gründen gebrockien werden, nickt das Fvrbckdung. ^er Beamtenstand dürfte

Tie geistliche Schulaufsicht sei einmal schr nett mit einem Ka- tunasvo^?^/^/» V 5^-^n. Jetzt seien unsere Verwal- vallei'rüpn hprofirfiptr hinrhi»« Yw>v cm__I ^stvb^posten^,-^omanen konservativer Anichauungen. Wir wollen

in <"r7 Awjäne liberaler Anschauungen, sondern wir wollen nu.V,flö ? Scrtoaltung die Tüchtigkeit unserer Beamten Block^^m baß in Preußen der

rum Wohle des Vaterlandes, zur

Bekampsmrg der Sozialdeniokratie und zur Ausschaltung des nStrU1G»L (^öhafter Beifall.) Wir können aber unangenehme Ueberraschnngen erleben, darum müssen wir kampfgerüstet an un« w'LUn CT Bundesgenossen stehen. Wir müssen offen M unserem Programme bekennen, und es nicht wie Leute

Söbn^^sts-^ ^lessoren zu Schwiegersöhnen haben und ihre Sohne zu Offizieren machen wollen. Tie Woge des Liberalismus m?9t6 tls9 a-.e Ankunft wird Heller und lichter sein bei i.n^> als in anderen Landern. Eine neue Zeit kommt, möge sie kem schwaches Geschlecht finden. (Stürmischer Beifall.) ... .^end fand ein Festessen statt. Für den Montag ist .^^Ä^hrt undo ein Besuch des Niederwald-Denkmals vor­gesehen. ^ort wird Landtagsabg. Hackenberg die Festrede halten Schluß folgt.)

** m r , Gießen, 11. Okt. 1907. i

r h. Hofe. S. K. H. der Gr o ß he rzva

begaben sich am Mittwoch nachmittag nochmals zur 9V, ' e^^ti0länbeä lür die Aussteiluug 1908 w, 1 s Mathrldenhohe nach Darmstadt. Der Grvßherzog < lehren am Donnerstag nachmittag m 1 nnct) Viernheim zur ^.agd, wo sie im dortigen Jaqer- T und heute im Laufe des Vormittag 1 lüieber nach Wolfsgarten zurückkehr den.

hnn T SncAub ^nz empfangen wurde am Mittwoch 1 öon S. K. H. dem Großherzog u. a. Regierungsrat Stein- Hauser von Gießen. ,

** Auszeichnungen. S. K. H. der Groß her zocr 8?b,en dem Kustos am Landesmuseum Dr. phil. Bernd t ^uller Charakter als Professor erteilt und dem Oberleutnant Qurnckardt im 3. Ober-Elsässischen Iw seither im Jnsanterie-Leib-Regü ment Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, das Ritter-

-X) u.) Ulli Illi UIP I < ' , ' ........... M-V1.V VI n [ UCH

Wir müssen wieder so weitl^ng der auswärtigen Politik des Reiches einen Einfluß ~ - .... - ... - ^ls Privetseche des Ein- aus, der bei Gelegenheit seines Rücktritts zu mancherlei

müssen nicht nur die Linksstehenden denken, I Erörterungen Anlaß aeaebvn Tmt <2-,-^ r |**-* t^o. ^-rogy. ©eil.) vtr. uv das Ritter-

bie Konscrvativem In der Pol-np-litik fordert Tschirschkv »um Staaf«k^? Kaum war Herr von kreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Grostmi, im Interesse der Einhett des I ? <; ? ^laaissckretar ernannt, so begann von Ligen verliehen.

L-!kÄWS.'Ä.Ä'ttSALKTr.*. Ä »»-«»-s ^on den Nationalliberalen unterstützt werden. Auch in Preußen! gewachsen. Cr ver,tand es, in kürzer Zeit seine eigenen ^^^o-bach auf sein Nachsuchen entbunden und bie ; Cl ^tc Blockpolitik in den Vordergrund gerückt. Fürst Bülow |ö*)>een ^ur Geltung zu bringen und sich von Herrn v. Hol- äu Ober-Rosbach dem Pfarrer Julius <

werde alles aufbieten, um.eine Einheit der, preußischen mit der stein unabhängig zu machen. Der bisher altmäl h r 21T --- -- ~-Ä

Reichspolitik zu erreichen. Notgedrungen inüssen gewisse Reftrrmen! hetmrat geriet so allmählich ins 'hintprfrnfrpn verlangt und durchgeftihrt werden. Durch eine Politik der Ne- seinen d?>nss.,il 9r m« Hintertreffen.

gation konnten leicht die Kreise kopffcheu gemacht werden, bie 1 1V; schwinden sah, griff cr als letztes Mittel bei den letzten Wahlen den Ausschlag gegeben haben. Darum | Cinreichung seines nebenbei bemerkt elften ft Lrftische Politik nach allen Seiten betrieben werden. Abschiedsgesuches, wahrscheinlich in der festen Erwartuna

Tw'zl«ite Versammlung muhte frühzeitig wegen des nn- tÄuna^d^ angenommen werden würde. In Ber- geheuren Mdrangs abgesperrt werden. Hier sprach Zunächst mft st ^. 5. schwer erkrankten Sieichskanzlcrs gab Herr

lebhaftem Verfall begrüßt, Professor Dr. Paasche über Rück- -kchirjcyty das erneute Entlassungsgesuch des Wirk-

?..v£e uud Ausblicke auf bie R e ich s p o l i t i k. Er lichen Geheimen Rats wider Erwarten in den Geschäfts- t^tLte t°uf^ru^fr 1?ar >dcntrum Trumpf und die Sozialdemo-1 weg, worauf es an allerhöchster Stelle anck Traue hoch im Glauben an immer weiter fortschreitende große wurde Damit hntt-P Sio qt ck m . genehmigt

Erfolge und mit einem UeLerrnut beseelt, der allen denen uner- die Aera Holstein ein ^ahes Ende!

träglich werden mußte, die in der Wahrung dessen, was I erreicht! Daß Herr v. Tschirschky die nötige Energie be- ist, lhr Hauptinteresse sehen. Das Zeiltrum hat auf verschiedenen! saß, dem übergroßen Einflüsse des Herrn v. Siolftpin geleistet, es war aber zu herrschsüchtig geworden, entgegenzutreten, ist jedenfalls ein Verdienst das"hi^J man konnte mit ihm nicht mehr regieren und schließlich kam 1 1 1/ ein .^eroienp. Das bisher

s',2 Der deutsche Michel wachte auf, der bis dahin v £ geworden ist. Nachgerade hätte nämlich

k ~ 'dre Herrschaft, die Herr v. Holstein int Auswärtigen Amte

Ihibcn aber immer nur «gearbeitet ^um^WoEdos^Ganrcn' allen Vatorlandsfreunben must es uns gelingen, unter

fragen nicht, was uns die Blockpolftik e nbrinat w?/erhabenen Kaisers unser Vatellan^zr seiner nügsnm, wir fragen nicht, was die 3-egittüng geben will Wir' J bringen. (Stürmischer, anhaltender

etwas bekommen. ' Wir sagen auch nicht, wir^bl^estnur^m'Block r>anäspolitik^ E ^rach über Fragen der preußischen

Sette national sind und auf bet 6d c iS ward mit Spannung verfolgt. Auch sie

zeigen, so werd das auch die Anlzängtichkeit der Linkchcheralen volitif Baumann fretltch tracht eine Revolver-

am Block Itarfen. Unsere norddeutschen Brüde? bitte ich sZ ^naen loyal ist Er vertritt seine Forde-

öu wenden. (Beifall) Wir im Süden haben ift whungen, die an Erpressung streifen. Tas

nicht die Beschränkungen des Vereins- und Versammlungsrechts los Ä0? (^bifall.) Davon sagen wir uns

Wir begrüßen auch Sozialdemokraten in^^nnseren^^Vcrsam^iaen^ Unterstellung, als ob wir das Reichs-

T»,R-dnar streift dann die einzelnen T7g^rag1ndem Wawr^'^' ®lr >ebm b-kämpfen,

rZlottcnverern sei für den Ausbau innerer Flotte viel aetnrr Ü -Wahlrecht nimmt. Wir lehnen es aber ab,

drefreisürnigm Warteten müßten sich ihrer Verantwokäng twn ein pchftijLr &rtomn?h ®4r.e °me leere Demonstra- L d'eser Hmstcht bewustt sein. Ter Redner weist auf die beqanaen t^Än nur gnlttger Umnachtung

Notwendigkeit des weiteren Ausbaues der Flotte, des Baues von kommen^ m' linr (rn,"?n ®eSftem zugute

kolonialen Eisenbahnen und einer Heeresreform hin. Dernbnrg taaswablreckte? un5...^er ^l.nfuhrung des Reichs-

werde nach seiner Rückkehr s.cherlich seine Erfahrungen in Geld! be3 preufötet ÄTa die Reform

fr""So-wr-L- - - - '- Lvahtrechts fordern. In Preußen sind seft Ein-

& SaÄ rCd^ bie Verhältnisse anders geworden. Es müßten zum Bewußtsein ihrer Pflicht gegen das I kommen die bte Einzelnen an-

W?dlrZt müsse geändert ftim Wir Jauchen Ä'Ä ta ÄÄb - ^imTnt<^ ^ie öffentliche Wahl sollte durch die

Im übrigen "müsse ^dner stteift dann die preußischen

Paris, 10. Okt. DerGaulois" will wissen, bn bie an Marokko zu stellenden E n t s ch ä d i g u n g s'-Ä t, prüche sich auf 22 Millionen Frank beliefen. Man müi, ich b ar auf einrichten, daß bie Okkupation von Udsckt unb Casablanca wenigstens noch ein Jahr dauern werd

Wie ein Telegramm des Generals Drude meii% rT ^^°.^uley Hafids unter dem Best. Muley el Raschids tn einer Stärke von 1000 Mann un vier Geschützen gestern in Bar Ber Reschid, einer ungestch oa Kilometer von Casablanca entfernten Ortschaft" ein getroffen. . .. ' 1 ' Lin

M adrid, 10. Okt. Die ministerielleEpoca" erklär ' i>w antispanischan Angriffe der sranzös, ichen Presse resultierten lediglich auf der Enttäu [?unÖ gewisser französischer Spekulanten darüber bei bte Entwicklung der Marokkoaktion den eigenen, mit de' < Algecrrasakte necht vereinbaren Prätcnsionen zuwider gelaufen fet. Jene Gruppen suchten ihren Aerqer m, i Spuren auszulassen, anstatt die französische Regier^ t deswegen anzugretfen. . DerJmparcial" verlangt, di, 1 itfinr n ... r. '. ,' zusammentreten

über die sranzosfich-spanische Versttmmung sofort Erklä * rungen abgeben.

rale Abgeordnete Professor Dr. Hammer-..

- - - Versammlung ab. Den Vorsitz führte Bürgermeisterci-

riM5* SL-F F» « XÄÄW

Scrgesßchan.

Tschirschky und Holstein.

, 3 von Tschirschky wird bie Geschäfte be$ Sraatssetretars des Auswärtigen Amts noch bis zum Zusammentritt des Reichstags führen. Heber seine Be­ziehungen zu Herrn v. Holstein berichtet diePost": Als Herr v. Tschirschky die Geschäfte des Auswärtigen Amtes übernahm, war die Situation, in welcher sich Deutschland

Sa MrC1^Cnr-au^Cr ^eba.tte/ funn tein emficf)tiger 9)^)$ ^nt) England war zu jener Zeit sehr gespannt Damals kN fe^reuBen ^rm. Daß das preußische Wahl-> waltete der Wirkliche Geheime Rat Hem v Holstes noch

in 11nrrpfrfttnrrrFi*01- an.-.-M ci O nr , - < '

v . ' 1 . .. U"------- VL-Ul unci, ^uilug c

Der bisher allmächtige m6S^3£n' [toic bem Pfarrer Rot. ;

....... . S..-I b,e« **»!« «p Lehramtspersonalien. S. K. H. der Groß-

Herzog haben den Oberlehrer an dem Realaymnasüun V Dlirin)tadt Prof. Karl Bogt zum Oberlehrer an den ^wntaftum äu Worms, den Oberlehrer an dem Gynrnasium ' zu Worms Jak. Kabel zum Oberlehrer an dem Realgyin-

Darmstadt und den Dr. Hans Hoffmann zu e Friedberg zum Lehrer für Naturwissenschaften und Obstbau L ermannt Ullb Landw. Wmtcrschule Friedberb |

L - ?* ^rIoebjßt ^inb: Eine mit einem evang. Lehrer zu^js besetzende Leh verstelle an der Gemeindeschule zu ! ^angstadt. Mit der Stelle ist Organistendienft verbunden. Die nlit einem kath. Lehrer zu besetzende erste Lehrerstelle!: an der Gemenideschule zu Mosbach. Mit ber Stelle iftL Organistendienst verbunden. Dem kach. Pfarrer und dem Gemeindevorstand zu Mosbach steht das Präfentationsrechl zu. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindcschule zu Kimbach. Dem Fürsten ;u Lowenstein-Wertheim-Nofenberg und ber.t Fürsten und ®rafm M Erbach-Schönberg steht das Präsentarionsrccht zu.

Der Bürgerverein hält heute abend eine außer« ordentliche Generalversammlung ab, die sich mit den Stadl, v crordnetenwah len beschäftigen wird.

Wir haben.für eine Verständigung in der marokkanischen Angelegen-1 Schaubuden-Besitzer Jsaak^W a N d^r f^hie^r ^arussel-unt - -2^" I ** Rekruteneinstellung. Aus' dem Bahnhof

ÖL'ÄtfSrlkoA ?? heute schon von früh morgens an ein äußerst

Deutsches Rerch. lebhafter Verkehr, Hunderte, ja wohl Tausende von Re-

Cs ist bn^ar'^'^^<VF\ k l0* Der Kaiser, die Kaiserin kruten fuhren von hier ab, trafen hier ein, oder durch,

wlün lnsi>t7^^Jch^erkenn^das' b^och lu und Prmzefiin Vckioim Ll.ise mit den Damen und Herren suhren den Bahnhof von Nord- und Süddentschland kom- n nicht nm Kleinigkeiten, trasen heute ncichimttag gegen halb 5 Uhr hier niend, um sich nach ihrem Garnisonsort zu begeben.

r ' - j. Der Kaiser Die oberhessischen Bahnlinien und die MauEeserbahn

ii 'r l I ft T fr rtv firn ofhtA "6... .1... r « .. - . . _ .

nid)t an ^strlvse Flottenpläne. Lvnyny 1,1 uic ^cuungy(Tage, i ; r i < ; ------------- /4,.. .. _ , , ..u,HHt.

lieber direkte Staatssteuern im Reiche kommen wir nicht üimoeg crt°l9te die Rückkehr der Majestäten nach Cadinen. den beiden Kasernen. Im Bahnhof aina es sebr lebhaft

hat es Äugm "wftli^auck^ m ®crTn s". Der pr-utzifch- Gesandte in München, Die Züge trafen jedesmal mit kräftigem Gesang der

»U MftrtSaSftSJSfflS £ LLL""' * *-*«**.»ä,.b durch m, f!i x. »-><-» m cmcn Mittelweg finken. Eine Partei, ^2 Aussicht genommen. Bahnhofs und der Bahnsteige schallten wehmütige Scheide«

Wir^oLr^^ iclMC nickt öergeffen. L., Atu nch en , 10. Oktober. In der heutigen Sitzung der lieber und fröhliche Soldatenlieder.

ÜLten"L ^ftb^^dn-tenkammer wurde zum 2. Vizepräsidenten der! ** Der Verband hessischer Ge m e i n d e b e a m- olles Hohns und Spotts der Gegm! Das Fmereft^n Abgeordnete Professor Dr. Hammer- eine hielt kürzlich in Frankfurt eine gut be-

Kolomen wächst. Ich hoffe, hast es Tcwnburg gelingen wird^ Schmidt 139 Stunmen gewählt. --------- " "

mit offciwm -iuge zu sehen, was den 51olonien nattut bajnit CT un^ ben nrhtinpn .. . r .. *u?Lrur/ Damit

erin und die Prin-1 Regiment. In langen Trupps marschierten sie, am Bahrn