Erstes Matt
Montag 9. Dezember 1907
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u. Land" und »Gerichts-
157. Jahrgang
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Are Heutige Wummer umfußt 12 Seiten.
König HsLar von Schweden
Ssnntag früh um 9 Uhr 15 Mrn. ist König Oskar IL von Schweden nach kurzer Krankheit im Alter von 79 Jahren gestorben. Er war der dritte Sohn des Wnigs Oskar L und folgte seinem Bruder Karl XV. am 18. Sept. 1872 auf dem Throne. Dermal)lt war König Oskar seit Len: 6. Juni 1857 mit der Prinzessin Sophie von Nassau. Lus dieser Ehe sind vier Prinzen hervorgegangen. Der älteste und nunmehrige König, Oskar Gustav Adolf, wurde am 16. Juni 1858 geboren und ist seit dem 20. September 1881 vermählt mit der Prinzessin Viktoria von Baden. Der zweite Sohn des Königs Oskar IL, Oskar Lnrl August, vermählte sich mit Ebba Munck und nahm infolgedessen den Titel eines Grafen von Wisborg an. Die beiden jüngsten Söhne des Königs Oskar II. sind die Prinzen Karl Wilhelm und Eugen Napoleon. Der älteste Lnkel und nunmehrige Kronprinz, Olaf Gustav Adolf, ist gegenwärtig 25 Jahre alt und seit zwei Jahren -mit der Prinzessin Margarete von Großbritannien und .Hrtand vermählt.
In seiner Regierung ist König Oskar ET. nicht recht glücklich gewesen, wenn auch sein Land unter seiner Regierung einen großen wirtschaftlichen Aufschwung erfahren hat. Die beständigen Kämpfe mit der radikalen Partei .in 'Irrwegen und die vielen Kränkungen, die sie ihm Jahrzehnte hierdurch zugesügt hat, haben chrn oft das Leben verbittert. König Oskar ll. hat die Union mit Norwegen nicht aufrecht erhalten können und im Jahre 1905 erfolgte die endgültige Trennung dieses Landes Don Schweden. Das war wohl das Bitterste, was der Regierung dieses Königs beschieden gewesen ist, der eigentlich mehr Gelehrter und Dichter war, als Politiker und Staatsmann. Seine geschichtlichen und literarischen Werke Derdienen die größte Beachtung. Bekannt sind vor allem leine Monographie über Karl XU., seine lieb ersetz nn gen Don Herders „Cid" und Goethes „Tasso", sowie seine zahlreichen Gedichtsanrmlungen. Künste und Wissenschaften sanden in ihm allezeit einen warmen Förderer. Alles in allem genonnnen, war König Oskar II. eine der sympathischsten Gestalten der Gegenwart.
Ueber die Krankheit und die letzten Stunden des Königs und über die Thronbesteigung seines Nachfolgers liegen heule folgende Meldungen vor:
Stockholm., 7. Dez. Wegen ungünstiger kli- -ma tisch er Verhältnisse im Dezember hatte König Oskar gewünscht, sich nach Südeuropa zu begeben, um dort die strengsten Wintermonate zuzubringen; aber Lie Aerzte rieten auf das bestimmteste von einer längeren Reise ab. Man beschloß daher, daß der König in Hirsen Tagen in Saltsjoebaden Aufenthalt nehmen sollte. Die Aerzte hatten bereits vor mehreren Wochen gesucht, Len König zu bewegen, sich von den Regieri.mgsgeschLften leruzuhalten, aber der König hatte mit solchem Interesse qllles, was geschah, verfolgt, daß er es nicht über sich bringen konnte, die Regierungsgeschäste vor Mittwoch ab- Augeben, au welchem Tage die Regentschaft b cm Kronprinzen übertragen wurde. Bei den Audienzen am Oskartage, dem 1. Dezember, fühlle sich der König so schwach, daß er sich zwischen den Audienzen aufs
Wohltätigkeits-Konzert.
Eine sinnige uitb schöne Eichendorff-Feier wurde am gestrigen Smrttag in der neuen Aula veranstaltet. Zunächst sang der von Mitgliedern der Gesangvereine Konkordia, Harmonie, Heiterkeit, Liederkranz und Lehrer- San g-erchor gebildete Männerchor unter der ausgezeichneten Leitung des Herrn Lehrers Ludwig Becker zwei Eichen- Lorffsche Lieder in der Komposition von Mendelssohn. Die Stimmen llangen recht frisch und doll und rein und namentlich das bekannte Wanderlied „Wem Gott will rechte ■ Gunst erweisen" war von ausgezeichneter Wirkung. Drei wettere Dichtungen Eichendorffs in den Kompositionen von Schumann und Franz wurden von Fräulein Anni Müller mit großer Innigkeit vorgetragen. Der weiche, sympathische Sopran der Dame legte Zeugnis ab von einer sorgfältigen Schulung, und der Vortrag wurde dem Stirn- mungsaehalte der Dichtungen vortrefflich gerecht. Die nächste Stummer des recht vielseitigen und sorgfältig zu- samrnengestellten Programms- brachte zwei hübsch ausge- sührte Solls für Klavier von Schumann, die Fräulein Amalie Holzapfel in ansprechender Weise zu Gehör brachte. Fräulein Holzapfel erwies sich in den übrigen Nummern des Programms auch als eine sichere und verständnisvolle Begleiterin auf dem Klavier. Mit lebhaftem Applaus begrüßt, betrat dann Herr Adolf Müller das Podium, um mit seiner kraftvollen und äußerst wohlklingenden Barttonstimme drei von Schumann, Hugo Wolf und h. Levi vertonte Eichejldorfssche Lieder vorzutragen. Auf dringende Bitte mußte der Sänger das reizvolle Lied „Der letzte Gruß" von Levi wiederholen. Besser noch als dieses gefiel mir aber das Wolfsche „Heimweh". Gesungen wurden alle drei Lieder mit vollendeter Meisterschaft. Als Violinistin von einem das Durchschntttsmaß weit überragendem Können erwies sich Frau *£r. Spohr in ihren Solls für Piolnro. Namentlich das Larghetto asfettuoso von Tartini war von ausgezeichneter Wirrung. Solvejgs Lied wird dagegen an sich manchem als Viollnsow wenig behagen, wenn es auch sehr begreiflich erscheint, daß gerade dieses eirrfackw nordische Lied mit seiner Tiefe und Schwermut
Sofa legen mußte. Am Montag und Dienstag abend fühlte er sich etwas besser; am Mittwoch verschlimmerte sich indessen der Zustand ohne jede äußerliche Ursache; der König war nicht mehr imstande, das Bett zu verlassen. Damals begannen bereits die Perioden von Bewußtlosigkeit, die noch andauern. Die Krankheit bereitete in den letzten Tagen dem König oft heftige Schmerzen. Als die Aerzte gestern abend um 9 Uhr beim König gewesen waren, erhielt er einige Zett Ruhe und schlief dann einige Stunden fest. Kurz vor 1 Uhr nachts erwachte er mit heftigen Schmerzen; diese dauerten bis 2i/3 Uhr, als die Aerzte sich genötigt sahen, dem Könige Kampfereinspritznngen zu geben, um einige Linderung der Schmerzen zu schaffen. Jetzt scheint er ohne Schmerzen zu fein. Man hat versucht, dem König die Speise in flüssiger Form zu geben, aber er konnte sie nicht- aufnehmen, da das Schlucken ihm Schwierigkeiten bereitete. Nach der Entleerung der Blase, die der Professor um 31/2 Uhr nachmittags vornahm, war der Zustand im allgemeinen unverändert und sehr ernst. Gegen öy2 Uhr war der Zustand noch immer unverändert.
Der Kronprinzregent ließ den Ministerpräsidenten, den Minister des Auswärllgen und die höheren Hofbeamten rufen; auch die ganze königliche Familie war im Krankenzimmer versammelt. Um 7 Uhr morgens teilte der Adjutant des Wnigs mit, daß der Tod nahe bevorstehe. Nach 9 Uhr trat dann der Tod ein,
Stockholm, 8. Dez. Der König nahm den Namen Gustav V. und den Wahlspruch: „Mit dem Volk für das Vaterland" an. Heute mittag fand eine Sitzung des Staatsrates statt, in der der König den Eid auf die Verfassung leistete. Darauf legten die Prinzen den Eid der Treue ab. Als dcnrn die Minister dem König ihre Portefeuilles zur Verfügung stellten, forderte dieser sie aus, im Amte zu bleiben, worauf die Minister dem König den Eid leisteten. Im Schlosse hielt sodann der König an die Minister, sowie an hohe Beamte und Offiziere eine Ansprache, in der er zunächst des großen Verlustes gedachte, den er und das Vaterland durch das Hinscheiden des Wnigs Oskar erlitten. Er pries die glänzenden Eigenschaften, die König Oskar in mehr als 35 jähriger Regierungszeit an den Tag gelegt hat. Schwedens reiche Entwickelung in geistiger und materieller Beziehung sei das Ergebnis der Arbeit, an der König Oskar stets mit warmem Interesse teilgenommen habe. Der König erklärte, daß er ehrlich danach streben werde, seine verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen und das schwedische Volk zu gemeinsamer Arbeit für das Vaterland zu sammeln zu suchen. Nur mit einem Volke, das von dem Gefühl der Verantwortlichkeit Aller in der Arbeit für das Vaterland durchdrungen sei, könne ein Fortschritt erreicht werden. Zum Schluß flehte der König Gottes Schutz für seine Regierung und das Volk herab und erklärte, daß sein Wahlspruch sein werde: „Mit dem Volk für das Vaterland!" Der Staatsminister brachte dann ein Hoch auf Wnig Gustav V. aus, das mit kräftigen Hurras beantwortet wurde. Während der Zeremonie war eine große Menschenmenge vor dem Schlosse versammelt.
Christiania, 8. Dez. Sofort nach dem Eintreffen der Nachricht von dem Ableben des
Königs vonSchweden wurden hier auf dem Schlosse, auf dem Störthinggebände, auf allen übrigen öffentlichen und auf allen Privatgebäuden die Flaggen halbst 0 ck gesetzt. Der norwegische Hof legt Trauer auf drei Wochen an.
Paris, 8. Dez. Die Blätter widmen dem verstorbenen König von Schweden sehr warme Nachrufe und heben dabei hervor, daß es wahrend der schwedisch-norwegischen Krise seiner Besonnenheit und Groß-, Herzigkeit zu verdanken war, daß ein blutiger Zwist zwischen den beiden Ländern vermieden werden konnte.
Stockholm, 9. Dez. Während eines lichten Augenblicks sagte der Sterbende zu seinen Angehörigen: Gott segne Euch! Das ärztliche Attest gibt als Todesursache Verkalkung der Adern im Gehirn und Herzen an. — Nach der feierlichen Thronbesteigung erschien König Gustav mit dem Kronprinzen auf dem Balkon und wurde von der Volksmenge mit lautem Hurra begrüßt. Wnig Gustav hat eine Botschaft an das Volk erlassen.
Berlin, 9. Dez. Die Nordische Wrrespondenz meldet aus Stockholm: Am Sterbelager wellten die Königin Sophie, der Wonprinz sowie die übrigen Prinzen des königlichen Hauses, sowie die Mitglieder der Regierung. Der König lag die ganze Nacht bewußtlos da und schlief sanft ein. Um 1 Uhr nachmittags trat der Ministerrat zusammen. Ueberall wehen Trauerfahnen, große Menschenmengen bewegen sich um das Schloß. Die Zeitungen veranstalten E^tra-Ausgaben und geben dem verstorbenen Wnig den Beinamen „Der Gute" und begrüßen den neuen Wnig als bereits in Staats-Angelegen-« heilen erprobt, als fest und mannhaft, und die neue Königin als Sprossin des durch feine Pflichttreue bekannten Hohenzollemhauses. Die Theater und Vergnü- gungs-Etablifsements sind geschlossen. — Ueber das Hin- scheiden des Wnigs Oskar wurde dem Kaiser sofort Mitteilung gemacht. Der Reichskanzler sandte dem nunmehrigen König Gustav ein Beileids-Telegramm und stattete ebenso wie der Staatssekretär des Auswärtigen dem hiesigen schwedischen Gesandten Grasen Taube einen Kondolenzbesuch ab. Die deutsche Regierung ließ sogleich in Stockholm der schwedischen Regierung ihr Beileid ansdrücken. Im Laufe des Nachmittags liefen auf der schwedischen Gesandtschaft zahlreiche Beileids-Kund-^ gebungen von Ministern und den hier akkreditierten fremden Gesandten ein. Die jetzige Königin von Schweden erhielt die Trauerkunde auf der Reise nach Stock- h 0 l m in Warnemünde.
Deutjche, Reich.
Berlin, 7. Dez. Der Reichslagsabgeordnete Justizrat und Notar Albert Träger wurde zum Geheimen Justizrat ernannt
— Am Donnerstag, den 12. Dezember, am Vorabende der voraussichtlichen Weihnachtsvertagung des Reichstags, hat der Reichskanzler Fürst Bülow Einladungen an eine Anzahl von Ab geordneten und hohen Reichs- und Staatsbeamten ergehen lassen.
— Wie die „Dtsch. Tagesztg." feststellen kann, ist diese von der „Liberalen Wrrespondenz" verbreitete Nachricht, die Regierung beabsichtige die P 0 l e n v 0 r l a g e zurück- zu ziehen, eine pure Erfindung.
— Einer hiesigen Wrrespondenz zufolge soll dem nationalliberalen Abgeordneten Bassermann für die Zu-
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gerade den Violinisten reizen muß, denn es gibt doch fein zweites Instrument, das so ausdrucksfähig wäre, wie die Violine. Gespielt wurde auch dieses Lied mit tiefem Empfinden. Recht große Anforderungen an das technische Können fteiuen die ungarischen Tänze von Brahms-Joachim, aber Frau Dr. Spohr erwies sich auch hier als vollendete Meisterin ihres Instruments. Von recht eigenartigem Reiz waren die Duette für Sopran und Bariton, die Frl. Anni Müller und Herr Adolf Müller nortrugen. Hllbachs wunderhübscher „Abschied der Vögel" mußte das Sängerpaar auf stürmisches Verlangen wiederholen. Den Schluß des Wnzerts bildeten zwei Kompositionen von Sllcher: „Das zerbrochene Ringlein" unb „Schottischer Bardenchor". Beide Lieder wurden gut vorgetragen und bildeten daher einen würdigen Abschluß dieser Eichendorfs-Feier. Hat man übrigens im großen Publikum gewußt, daß so viele unserer schönsten Lieder von Eichendorfs gedichtet worden sind? Ueber dem Krmrponisten vergißt man leider nur gar zu häufig den Dichter. Das Lodert mar recht gut besucht.
Daß dieses WohltätigkeitsLonzert einen so großen und schönen Erfolg gehabt hat, ist neben den ausübenden Künstlern auch dem freundlichen Entgegenkomnren des Mktors Prof. Dr. Leist zu danken, der die Aula für dieses Konzert bereitwllligst üb erlassen und die Veranstalter des Wnzerts auf jede Weise unterstützt hatte. Vor allem fei auch noch der warmen Förderung gedacht, die der ProvinAialdttekwr Herr Geheimerat Dr. Br ei b e r t diesem Unternehmen auf jede Weise hat zuteil werden taffem
Mit dem Ergebnis dieses WohltäLigkeitskonzerts können jedenfalls alle Betelligton zufrieden sein, insbesondere die Zuhörer, die Gelegenheit gehabt haben, so vollendete Musik zu hören. *
— Der Jahresbericht des Freien Deutschen H 0 ch ft i s t s 311 Frankfurt a. M. erwähnt n. a., daß die Entwicklung des G 0 e t h e - Nc n s e u ;n s stetig fortgeschritten ist. Die Stiftung des Genräldezimmers des Wnigsleutnants ntarije die Frage nach einer baldigen Vergrößerung der längst zu eng gewordenen Mustumsränine i nun er dringender. Lieber die Gemälde des Königslenkuurts Heißt es in dem Bericht: ,As
bot sich endlich die lange vergebens erstrebte Gelegenheitt ein ganzes, unberührtes Ensemble der für den Königslent- nant währeitd der Jahre 1759 bis 1761 im Goethe-Hause von den Frankfurter Künstlern geschaffenen Gemälde für Frankfurt zurückzugewinnen. Der hiesigen Antianitätenhandlung von I. il S. Goldschmidt war es gelungen, den Wandbildcrfchmuck des Ecksalons aus dem Hanse des Königsleutnants an der Esplanade zu Grasse zu erwerben und hierher zu überführen. Die bekannte und oft gerühmte Opferwilligkeit unserer Mitbürger zeigte sich auch jetzt wieder in ihrem besten Lichte. In verhältnismäßig kurzer Zeit war die für den Ankauf erforderliche Summe von 32 000 Mk. beschafft, und die Gemälde gingen in das Eigentum des Museums über."
— In den letzten Nummern der Leipz. Jllust. Ztg. behandelt H. A. Revel unter dem Titel oReiuhardt und Gregor" das Berliner Theaterleben der Gegenwart und gibt eine Schilderung der m i 67 lrchen Verhältnisse auf dem Gebiete der Oper in Berlin vor Gründilng der von Gregor geleiteten Komischen Oper; Gregor, so sagt R., habe es verstandeir, durch lünstlerisch wertvolle Musterausführungen seinem Institut zu dominierender Stellung zu verheben. Weiter enthält diese Nummer einen reichillustrierteu umfangreichen Aufsatz über die T h 0 r a n c-- B i ld e r im Frankfurter Goethe Haus aus der Feder Professor Tr. Heuers, des Direktors des Goethenurseuins, einen Artikel „Zum 150. Gedenktag der Schlacht bei Lellthen" von Carl Bleibtreu, eine die Raumverhältmsse des neuen Rekord-Dampfers „Atarlretania" veranschaulichende Ab- bitoiuig; ferner Porträt und Blographte von Karl Frenzel, bem Abg. Friedrich Haußmann, Prof. Dr. Otto v. Falke, dem neuen Direktor des Berliner Kimstgewerbemuseums re. Für die Damenwelt vori Interesse fiird drei Abbildilngen des kostbareii Troussean der Prinzessui Marie Bo»raparte, der Brailt des Prinzen Georg von Griechcnlarrd. Non den textlichen Beiträgen der Numnier verdient Erwähnung der Leitartikel r(£ 1 n Kaiferw 0 rt", der an die bekannte Aeußerrmg Zlaifer Wilhelms über die englischen Älonats- schriften augeknüpft und in temperamentvoller Weise für die deutsche Preffe elntritt.
— Kleine Kunftchronik. Im Stadtwalde zu Ra- tibor wurde aus Anlaß des 50. Todestages des Freiherm v. Eichendorff an der schönsten Stelle mit Ausblick auf das Schloß Lubowitz, die Geburtsstätte des Dichters, ein Denkstein mit der Widmung: „Dem Dichter des Waldes!" cnkhüllll Der Denkstein besteht aus einem Sockel von Feldsteinen, worauf ein zwei Meter hoher erratischer Granrtölock ruht.


