Ausgabe 
9.3.1907 Drittes Blatt
 
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157. Jahrgang

es Blatt

Nr. 58

General-Anzeiger für GberheM

Preußische» LaudeS-Leronomic-Kollegtum

N-L der «Rcöe L-r ääiäifeV'-S Ibie idÄ& elne« gieren Setrag für biqen Zweck emKustell^ ÄXXÄlSete1 Cfautdf&etätSt. u-ber die ges-rlich- R-g-luug des L ° t r e ru- m -7 - n 4

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(Unberechtigter Nachdruck verboten.)

S. u. L. Berlin, den 6. Mär.;

Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntag«.

DieEiehener Lamittenblättcr" werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das Kretsblott für den Kreis Sieben" zweimal wöchenttich. Derhessische Landwirt" erschein! monatlich einmal.

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Ter Minister hat sich bereite, auch im Sinne einer _ Kolonisation im Aügeordnetenhause ausgesprochen.

Der nächste Punkt der Tagesordnung be,chastigte ftch mtt bet Frage: ,,§iaben sich die von den einzelnen Landwirt, chastsiam- mern zur Ausbildung von Stal,l personal getroyenen Matz- ttahmen bewährt, und kann ein verstärktes Vorgehen mit derartigen Einrickstungen allgemein oder für gewisse Landesteile empfahlen werden? Welche Gesichtspunkte sind bei der ^chassung lolcher Einrichtungen besonders zu berücksichtigen, damit ,te eine Plan- tnäßige Ausbildung der Zöglinge gewährleisten."

Nach längerer Debatte wurde folgender A n t r a g des Bencht-

erstatters angenommen: , ,,

Bei der steigenden Bedeutung der heimlichen Viehzucht nicht nur «wls Einna^nequelle für den Landwirt, sondern auch als Nahrungsmittelquelle für die gesamte Bevölkerung und dem In­teresse, welches somit auch Der Staat an der Förderung beruhen nach jeder Richtung hin haben must, erscheint es geboten, der Wartung und Pflege des Viehes eine erhöhte Aufmerr- samkeit zuzuwenden ourch Schaffung von Einrichtungen, zur Aus- bÜbung von Stallpersonat. Solche Einrichtungen lasien sich ^rzeit nur in Verbindung mir den Versuchswirtschäften der LandwiN- schastskammern und den Molkerei-Lehranstalten treffen. -Lind hier Erfahrungen gesammelt, und günstige Resultate erzielt worden, so wäre später auch der Versuch z<u machen, in dazu geeigneten

Landwirtschastsbetrieben Lehrkurse mr ^tallpenonal emzurichien. Da alle diese chinricktunaen erl)ebliche Sloiten verur lachen werden, so ist der Äerr Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten zu erfaßen, Beihilfe zu denselben zu gewähren und ,chon,in den

Samstag 9. März 1907

kA Rotationsdruck und Verlag der Brübuchen Unwersität- - Blich» und SteuibrudeteL R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Echu!» stratz« 7. Expedition und Verlag: ÖL

Redaktion: 113. TeU-Adru AnzeigerGießen.

H iD^bdjcu lucailicu gesucht. :g, 1 ILM Mr binnen waren- oder Selb tze gegen bollkt bei iclviiändlgcr, -lellnug lür loiofl noaüittcn geiulvt iioige löewmcp c au felvuanblokt uöimt imb Ulli) nd) isvcrige Langtrii innen, wollen luicb iinvrlichkmrebcnS- zeugnioablwnilcu, culger Mgadc, iii teilen Sei'unn bck jflvu kann, uiuel »ucircncrÄnLelgel

I + Mt Gersten-Suppe

reuzfter»

Heber Urim>irtsch-st berichtete Oberiorstmeister R^bel (Sann . Münden:. Aus feinen Vorschlag wurde lolgender Beschlug betont,. .Tas Landes-Oekonomie-Äollegium halt es lur erwünscht, das die jährlichen statesttschen Erhebungen über bte Nusung der üorlten weiter ausgestaltet und nnawntkch auch, aus bte Gerne ml».. In- stitution- und Privatwaldungen ausgedehnt werden. Er bittet den verrn Landwirtschuftsminister, geeignete M-ünahmen jur Zweck in die Wege zu letten. Zu demselben Th.ma wu^de noch gender Vorschlag des Forstmeisters a. ± angenommen:Es ist wun>chenswert, daß 1 der Bericht d« Landwirtschastskammern über ForfMiitschatt m^WWc als bis­her und in übersichtlicher und zusammenhängender.ryrm erstattet wird- 2 zur Bearbeitung und Vorberatung aemem,amer, allge- mech wichtiger fttrstlickier Fragen nach § 8 der Ladungen eine stän­dige Kommission errichtet werde.____,

den Smlachtviehmärlten berichtete Generalsekretär Burck- hardt Friedenau. Leine Ausführungen gipfelten m folgender Resolution, die einstimmig angenommen wurde: .^>m cs sich als -ujndurchsührbar erwiesen Hal, im Wege der Marktord­nungen eine Preisnotierung für ^Aaastvieh einzuricksten, die ein klares Bild der wirklich au den Sckstaa-Wiehmarkten gezahlten Preise gibt, und nachdem auch von Setten der Landwirt, ch-MUchen Verwaltung zugegeben worden ist, daß die allseitig als unrichtig anerkannte Art der jetzigen Fleifchnotierung an den Schlachtvieh Märkten nur tm Wege der Gesetzgebung durcq eine richtige ersetzt werden kann, beschließt das Laiideö-Lelonomie-Kollegium, den ! Derrn Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten zu er­suchen, mit mäglichster Beschleunigung die Vorlage eines diesbe­züglichen Gesetzenttvurfes an den Landtag zur Durch,ubrung zu bringen. Zn diesem Gesetze mutz vorgeichrieben werden 1. datz alles Schlachtvieh auf dem lUi.httte zu wiegen ist, 2. daß der Vandel sich nur qut Grund von Schlutzjcheinen ftck vollziehen dars aus denen Lebendgeioicht und Preis vermerkt werden mutz. . 3. dag ben unter 'jJiitroirEung der betreffenden Landwirt,chastskammern zu bildenden

I ^ivtierungstommifsionen diese Schlußscheine vorzulegcn find. !' Heber die Vertretung der Land- und Forstwirt,ckmften m den

^tadüjcn ü $au6 geM t J

WiNA,

» < < f x . tn der Entwicklung oder beim Lernen

zurückbleibende Kinder, sowie blut­arme? sich mattfüblenbe und nervöse Übei arbeitete, leicht erreg» bare fru&7ettia erschöpite Erwachsene gebrauchen als KrastigungS» mittel mtt großem Erfolg Dr. Hommel's Haematogeu.

Der turneat erwacyl, b.e gei,agcu uuo torpeilichetr Arätte werden rasch gehoben, das Gesamt-/.erveusystem verlange jedoch ausdrücklich das echteDr. Hommel's^ Haematogeu und lasse sich keme der vielen Nachahmungen ciuueden

Am Gewerbegericht waren 195 Klagen neu anhängig, ferner waren 4 aus 1904 unerledigt. Bon den 199 (212) un ganzen zu behandelnden Klagen waren 16 (19) durch Arbeitgeber uni 183 (213) durch Arbeitnehmer erhoben. Aus Zahlung rück- stälidigen Lohnes waren 125 Klagen erhoben, auf Entschä- digung wegen kündigungsloser Entlassung oder Nichteinhaliung der Kündigungsfrist 65, Herausgabe von Papieren, Ausstellung von Zeugnissen 2 und Entschädigung wegen Nichteinstellung 4. Sämtliche Klagen wurden in 253 Terminen an 98 SitzungS- tagen erledigt und zwar an 70 Tagen in 159 Terminen durch den Vorsitzenden allein umb an 28 Tagen in 94 Terminen unter Zuziehung von Beisitzern. Durch Klaaerücknahme, Beruhe» ufo. wurden 69 Klagen = 34.7 Proz. erledigt, durch Vergleich 86 43 2 Proz., durch Anerkennungsurteil 21 Proz., durch Versäumnisurteil 18-9 Proz. unb durch Enburteil 23 = 11.6 Prozent. Unerledigt blieb eine Sache. Der Wert der Streit- gegenstände betrug 2001.63 M. zu Gunsten bev Sxlagcr, zu Gnnlten der Beklagten 3672.07 Alk., er betrug bei 133 66 9 Proz. der Silagen biS zu 5 Alk. und nur bei 10 = ö Proz. über 10') Mk. Bur Erledigung waren bei 167 Klagen 83.9 Proz. weniger als 1 Woche, bet 21 Klagen = 10,6 Proz. weniger als 2 Wochen und bei 10 Klagen = 5 Proz. 2 Wochen und mehr er'ordertich. Zwei­mal ivurde das Gewerbegericht als Emtgungsamt von Arbeitern angeruien, doch lehnten m beiden Fällen die Arbeitgeber eine Ver­handlung ab. Tie Kosten des Geiverdegerichts betrüge» für die Stadtkasfe 271.90 Mk., von den un Ganzen auferlegten Konen un Betrage von 78.40 Alk. mußten 9.25 zur Beitreibung ubeiwlefen und 16.25 Mk. niedergefchlagen werden.

Am Kauf nia iinsgericht waren 2 durch Kaufleute und 13 durch Handlungsgehiilfen erhobene Klagen anhängig und zivar 4 Tvegeu Zahlung rückständigeii Gehalts, 8 auf Eiitschädigung ivegen lündigiingsloser Entladung oder Skichtemhaltiing der Künd,gungs- inst, 1 auf Ausstellung eines Zeugnisies und 2 auf EmfchadlgiNlg ivegen Ziiiückhaltung der Papiere. Sämtliche Klagen wiiiden m 23 Terminen an 21 Sitznngstagen erledigt und zivar durch den Vorsitzenden allein an 17 Sitznngstagen in 17 Terminen und unter Zuziehung von Beisitzern an 4 Sitznngstageii in 6 Terminen. Er­ledigt iDinbeit durch Klagerücknahme 4 Klagen, durch Vergleich 7, Anerkenntnis-, Versäumnis- und Elidurteil ie eme. .I^er Wert der Streitgegenstände war zu Giinsten der Klager 1879.80 Mk. uiid zu Gunsten der Beklagten 1473.52 Mk. Zur Erledigiing war ber 8 Klagen weniger als 1 Woche uub bei b Klageii mehr als 2 Wochei'.

: nötig; eine Klage wurde in das Jahr 1906 übernommen. Das Kauiinannsgericht verursachte der Stadtkasse 19.o0 Jlf. Sollen. 18 Pik. Kosten wurden auferlcgt und zur Beitreibung uberiDieien.

Beim Arbeitsnachweis iDiirbcn 1460 (un Voriahre l-O^ Arbeitsstellen gemeldet und zwar 757 für männliche und 246 für weibliche Arbeiter von hiesigen Arbeitgebern und 442 für maunlubc und 15 für weibliche Arbeiter von auswärtigen Arbeitgebern. Em- chließlich der ans dem Vorjahr als unerledigt übernommenen Aiimeldimgen waren 2329 (1823) offene Stellen gemeldet, von denen 556 (559 besetzt, 565 t354) nach Ablauf der Vormerknngsirist ge- löfcht, 383 (237) zurückgezogen und 825 (673) ins neue Gefchaus)ahr übernommen wurden. Nachfragen nach Arbeit gab es ziisanunen 902 (904): davon waren 204 von männlichen und 159 von ivewlitt)en hiesigen 'Arbeitern, 526 von männlichen und 13 »on »veiblid)cn ausiuärligen Arbeitern. EmgesteUt wurden 35o männliche und 1 Jo weibliche'hiesige Arbeiter, sowie 94 männliche und 2 auswärtige weibliche Arbeiter, zufammen 556 (oo9); geloicht wurden 118 und zurückgezogeti 221 Akeldnngen, sodaß 277 (o04) ins neue Gefchan< ?abr übernommen mürben. Auf 100 Arbeitsuchende tarnen 161 (133 offene Stellen, von 100 Arbettfnchenden wurden 61 (62) m stellen gebracht und von 100 Stellen wurden 38 (47) befetzt.

Der Wohiiungs nachweis hatte 94 Ailgebote und lo2 Nachfragen von unmöblierte» Wohnmigen zu verzelchllen, wabrend die Rabl der 93ermittelu»ge» 20 betrug. 'J)löbkerte Wohlmngen üo» 1-2 Räumen wurden 6 angeboten, 4 nachgeiragt und 3 ver- mittelt. Ämter dem Vorjahr blieb das Angebot um 20, bte Nack)- frage um49 und die Zahl der Vermittelunge» um » zurück.

Rur A r m e n k a f s e hatte die elabt 36 299.16 SDIL zuzuschleßen gegen 35 146.59 Mk. im Jahre vorher.

Die Zahl der Stiftungen hat sich um 2 vermehrt.

Für bie Krankenversicherung tarnen die Crtsfranteiv fane. 14 Betriebskrankenkassen und eme Jmiungskrantenkasie tn Betracht. Die Ortskrankenkasse hatte eine durchicymttllche giltgliebetiabl »on 5681 <1904: 5299) unb jivar 4640 (431^ mann- liebe und 1041 (987) weibliche. Krankhettsialle tarnen 2890 (2347 vor mit 60 099 (48883) Krantheitstagen. Gestorben smd 49 (37) 'JJhtgüeber. Tie Einnahme betrug 174 o39.64 Ack. (lo^ 646.47 Mk. . darunter 136851.81 Alt. (124 85^.92 Mk) Beitrage , die Aus­gabe belief sich auf 157 186.21 Alk. (141 346.67 Mt.st Jusgegebeit wurden 27 067.52 Alt. (28 693.18 Mt.) sur arzt iche Vehandlimg 14 574.76 (15 659.47) Alt. für Arznei und Heilmittel, 79182.91 (61 760.50) Alt. Kra.ikengeld, 1928.91 Alt. Unterstützung an JMoc^ uerinnen, 3216.25 Mt. Sterbegelder an Mitglieber, lo27 Mt- Sterbegelder an Angehörige, 6999.57 (5835.55) Mt. Hur- und Ver- pftegiillgsgelber, 1752.86 Alt. Erfatzlelstungen für gewahrteKrantem : Unterftütjäng, 16 618.65 (14 324.92) Alt. persönliche und 2113.93 (2203.70) Alt. sachliche Unterhallvngstosten.

Tie Stadt ist Mitglied der B e ru i s g e n o,, e n|lch a t der Gas- und Wasierwelte, der Femmechamt, der Fleifcherei-V. G., ber Tieibau-B.-G. unb ber lanb- unb 'orstw. Beruisgenosienichail unb bat hierfür 33b5.12 (2778.70) Alt. Beiträge zu b^ahlen.

Ter Stanb der I n v a 1 l b e n v e r | i ch e r u n g 'st . Im Genutz von Altersrenten befanden sich 18 männliche unb 7 weibliche Versicherte mit Jahresrenten von 106.80-206.40 Alk. Jnval,ben- ober Krantenrente bezogen 90 männliche unb 129 weibliche Per­sonen unb zwar zwilchen 112.20 unb 220.20 Mt. Anträge au, Ruck- rahlling voii Beiträge» würbe» von 62 weibliche» Versicherten und H Witwen von Versicherten gestellt. Die zuruckbezahlten Beitrage bewegten sich zwifchen 23 unb 112 Mt. Anträge au! UebernahmL ber Kosten eines Heilverfahrens würben voll lo Per Ionen gestellt, w,d zwar 11 mit unb 4 ohne Erfolg. 4 Personen würben m Bab Nauheim, 2 tn Lmbemels, 2 in ber Eleonorenbeilstatte Wmter- kasteii, 1 in Sanbbach und 2 in Pcivatanitalten behandelt.

(Fortsetzung folgt.)

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it |U«yi ,

in Würfeln zu 10 Pfg. für mit dem 2 Teber ist sehr wohlschmeckend und gesund. Vorzüglich als Abends nppe. Zu haben Kreuzstern ime aud) Reis-, Sago-, Pilz-Luppe u. s. w. in allen einschlägigen Geschäften. C

toti am Donnerstag initgeteiLt haben) erstattete Gen-rals^kretar Tr bon Altrock (Berlin) den Geschäftsbericht. 2ßa» bie öcll> uno Landelsverhültnisse anl1angt, w wandte sich na® gn* krafttretLN der neuen Hanbelsoertrüg^ bi: Aommnnon Machst gegen die widerrechtliche Einfuhr von ^oriwlianzen zum^schaden let hettnischen Baumschulen. Die Verhandlungen mtt ^m Larch- Wirtschaftsministeriuin find aber nock nicht zum Fracht

worden. Dann wurden Erhebungen über ttnigehungeii 5c» tterftenzolles dem LandwirtschastsmiMfler unterbreitet. .r ^ iZolgesttz bestehende Unterschied zwischen Wiriing. und S^avovenkohl soll ausgehoben werden. Em Anttag.ist berm Bundesrat gestellt. Der in der Reichstagskommistivn gesagte Be- s2 efaer Gwßnrühlensteuer wurde unteNtutzt. Aus eme Ä-rab- ktzung d^r Znckerschuer von 14 auf 10. Mark wurde fangewirit stuf dem Erbiete des Verkehrswcfens wurvt eme -tat ist'k | deS Verkehrs auf den Binnenwauerswatzen angeregt. Auch eine t^ue Eisenbahnverkehrsordnung wird sur wünichenswert «.I Lüstet Tie Frachtberechnung soll, wie die Kommisswn wünscht, nach dem Ltbegewicht des gesteltten Wagens ersvlgew ^Ver Wagen- BärnS für ffÄtemfe»*«! werden.

M Ä 1

bne Vorzüge der Verfrachtung uachder ^geforderten ^^^Nack längerer Debatte wurde die Resolution angcnomnien,

^(VTiHnrfjtuna Die Bear! !ettung^^ ÄttriÄs^über den Stand daß, soweit Me Land-, und, JvrstwirtsckjEst in Betracht fainmt, I nb ro0i r t f d> a U l Kreditwesens wird fortgesetzt. Tie die Vertreter jür die BezirkseisenbahnrotL nicht mehr n^en den BKSÄtevfcee. Mtessrsws «ää -sj»

Seä ^Landes-Oekoiiomic-Kotlegiums vom Jahre 1906. Das Kvb- mo auch die Gerste gut gedeihe.

legium beschloß im Februar 1906 folgende ResoluLwn: *

Welche Ataßnahmen empfehlen sich im Hinblick auf die jüngsten S u. H. Berlin, den 7. März.

Vorgänge auf dem Gebiete der Fl ei s ch vers o r g un g, um Beratungen drehten sich heute zunächst um die Position

eine tunlichst gleichmäßige und ausreichende Versorgung der B> i7^e" fatschen Gisenbahngütertarif.

DoUcrung mit im Jnlanve erzeugtem Fleische zu angemeiirnen erklärte Rtttergutsoeiitzer Seydel (Chelchen-: Die

feiten ficherzusrellen? a- Lino beionderc Matznahmen ang zeigt, qrtQn^atiDneIt von Grotzmühlen, Futterintttelagenlen usw. be- Kui bie LandivirtL zu erncr noch beschleunigteren AuSdehiaun,g - ^klaration von gröberen bezw. geringeren Mehlen b-i der >er Viehzucht und Valtung anzuhalten. Nach welche» Rich- ^^chwng ^lsKleien" charatterisieren sich alsunlauterer langen (Futtergewmnung, Aufzucht, 6'Utterung und Haltung Midi Einen solchen zu unterstützen, dursten sich lanb»

begleichen mehr) würden sich die em'llslagigen Arbeiten der wirtschastliche Vertretungen nicht zuschulden kommen lassen, selbst !i)irtici;aitdfamniern jU betvegen haben? b) Wie können Vieh I ein Vorteil für die Landwirt,choft tm allgemeinen aus Produzenten und Flei sch ton > u n t e n einander naher g^ herzuleiten wäre. Letzteres ist aber durchaus nicht

!rächt »verden? Was können du: Landwirtsthaitökammern und __ '^nn die alsKleie" abgegebene Mischung, von

iLudwirtschastlichen Geuvssenschajten tun, um den Z wi ich en- v größeren Mengen zu Bacdvaren und sonstigen

handel, soweit er entbehrlich ist auf dem Vie^ undIlel.ch.uar^^ menschlichen Nahrung verwendet wurden io Lage ^.iszuschlachten unb insbe^nbere dem ^ubwirt den chrekten Abiatz öerab)-e&u!ig des Zollschutzes sur mlanbüche Brot-

eincr Produkte aus den -Lchlaastviehmarlten zui erleichtern. g^ide Aber «uch das im Jnlande gebaute Futtergetreide steht

Die Bescheidung ber landwirtschastlichen ^^tuug ^utet ^^^ ZoUschutz^ vermehrter Import ausländischer Mühlen,a- bahin, oatz die Landwirt,chastskamuierii durch Rundschreiben aus I bntüte den Wert des inländischen Futtergetrrides herab- bie Notwendigkeit erner Verstärkung der ^nlandi , chen uni> Die x^inere Atuhlen-Jndustrie schädigen., Tur.einfachste L ieh Produktion hmgewieien^werden Die Kammern mutzten üon den Eisenbahnen beklagten Verhältnis,e dürste

Iber die Frage des Aoiatzes ber Viehproduttwn m ^m^Bezirk, I Beschluß der 74. Sitzung der stündigen TariskommlNwn

unterrichtet sein, sie lallten zugleich m Erw^ung emtreten, obl _ wonach auch Mischungen von Mehl und Kleie solange Die Schäftung besonderer Organisationen sur Forderung des, ^(eic tarrsirren sollen, als die Kleienatur, b. h. der Gehalt

>oses ber Vichprodultion angezcigt ist Las ^^ubbs-Oekonomie- zermahlenen Getreibehülsen, überwiegt aufzuheben, .sollte Kollegium ertlürte daraus, datz bie Viehproduktwn.Widert werl^n nicht beliebt werden, so sind m. E. von der Landwirtschast müsse unb her Zusammenschluß zur geimiien,^?dtlichen Vieler-1 ^e' Abschlüsse derjenigen Körperschasten zu unterstützen, welche Wertung nötig sei. Ter bauernde smutz oer deutschen Viehb.stande strengsten Ansorderungen an ben BegrifsKleie" stellen, gegen bie Lnnchttppung van peuchen ^urnstnurimland- Ter^Mttberichterstatler Geh. Rat Prof. Dr. Wittnuick machte wirtschastlichen, ivnbern im allgemeinen Volkswirt,chastlichen ^n-1 Don Vorschlägen, um ben bestehenden Mißständen ab*

ter esse eine rtL;olute Äcottv endig leit und bw unumgängliche Var- ^^n sötte versuchsweise währenb ernes Jahres m zwei

Aussetzung für bte gesicherte steigende Vmorgung^s putschen ^^^^^direttionsbczirlen, einem ^m Binnenlande, einem an bett Talkes Mit ausreichenbem gesunden fleisch. -- Das ^ouegmm I ^nze velegenen,- bas v. Soxlet sch« esiebversahren ern- eLüliut in den Personen des Reichskanzlers unb de» Landwitt- v^ach würden Gemenge aus Mehl und Kleien nur so

scuastsministers die iid.ere Gewahr, datz auch m Zukunst die deutsche a[5 Kleie gelten, als ber Bestanb an Atehl bei Roggen- und Lonbivirtschaft, aisondcrhcir die deutiche.Biehsuchtdes uottgen ^^zentleie, gehend durch Schweizer Gaze Nr. 12, nicht mehr Schutzes nicht entbehre und daß io b-s enblich wieoerlehrende Ber Höchfhens 33 Praz., bei Gerstenkieie nicht mehr als Proz., trstüen der lanbw irtsch aftlich en B eo olkerung zur Nr. 8, beträgt. Erhebt der Ber-

Regierung mehr und mehr beseftigen^werbe, Eim^andere ^n» Einspruch gegen die Tarifierung der Ware als

Resottttian fragte: Genügt bte letzige ^rgantiaiion ^lanb' D^a- ergeben sich sonst Zweifel, so ist die Ler,uchSanstalt wirtschaftlichen V e r, u ch s st a t i a n e n sur bie an lie ^u stellenden Getteideverarbeitung üi Berlin mit der Untersuchung der Warr Anforderungen auf dem Gebiete ber Kontrolle nnb auf bun der far u n ^aiiftcagen. Beträgt ber Aschengehalt Mindestens 4,1

Bersuchstätigieil und welche Beretiibarungen «rnd anzustreben, um l 1 Trockensubstanz, nach Abzug des in Salzsäure Unlos-

ein einheitliches Vorgehen der landwirtschaft ichM VersuckMatwnmI m oer als Klett anzusehen. Beträgt ber Wchen-

ftn beutiche.» Reiche hiniichttich der Kontra lltatiglett deimHandel ' 1Denigcr nl5 4,1 Proz., so ist die Ware nur danach Sp.-^11I mtt Futter- unb Tlmgemittlen sowie ^ainerem au errenbat. 9 wenn glaubwürdig nachgewiesen wird, baß bie Ware

Wie ian» insbesondere die dura. Unterbieten bei den llntermdjurig^ Vcr'fütterung Verwendung finden soll oder wenn dieselbe

gebühre» hervorgerufene gegen,eilige Konkurrenz bei Der'°)l^c^n bettahirieri wird Die Versuchsanstalt für Getreideverarbettung v Kvntrollstationen beseitigt werden, ^ie Regierung erttürttda- mit netteren Prüfung der ganzen Frage zu betrauen,

rauf, daß bte Einführung ber R-anfc uur dann Ersolg versprech^, Namentlich ist ihr aufzugeben, wenn möglich, eine sichere Grenz- wenn alle in Deut,chlanb aLimblichen Verfachsstatwnen danach 1 . finden, sowie nadj besseren Dma.

verfahren. Ettlschlügige Matznahmeii pr Preutzen stien daher Mtftyen Dcem uirn

nicht zu eimpiehlen. Zu der Frage der tnncren Kolontf atton 0 betonte, es sei unnatürlich, Klere und Mehl billfaev

war der Be'chlutz gerafa, datz es erne^wirtschaftliche, wziale und u'

nationale Oiotwendigieit sei, einen ^ett des Olratzgrundbsiitzes I i längerer Debatte wurde beschlossen, Denaturierung durch in den östlichen Provinzen planmatzig zu be,iedeln Celtiid enmeM zur sickeren Unterscheidung zu verlangen. Auch ,u

far 1905 und 1906 sind Lummen.für tnesen Zweck MsgewoN^ Oelw^nmeyi-ito Wtttmack erklärte sich bie Ver-

2er Minister bat sich beretts auch im Sinne einer Forderung ber | ^^siuyr gen * 1

Tas Thema: Hebung unb Befestiauna des Mitt­leren unb kleinen Grundbesitzes behandelte der Vor­sitzende des Bundes ber Landwirte Frech .v W angen heim Klein-Spiegel), der Httfe der Regierung für diesen Zweck ver­langte lieber dieses Thema entspann sich lobann eme längere Diskussion, in die auch ber Landwirt,cha,tsminister von Armm-

Sia- ^Lsehuiuer^ nu.ytljtluig VerMiuig 4Uln 1 ««"»1 H k-bauiigofittj.

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