i
?l
«1
<*/.
4
8
3 ’
4
'n
Vormittags von 6z/2 Uhr
de 4
tcl Vor und in jeder hl. Messe un ß \\ dem Seelenamt wird die hl. Kom 4
vor
Vorabend 4.45 Uhr. * i'1
Morgens 9.00 Uhr. Predigt. Nachmittags 3.30 Uhr.
Sabbatausgang 5.50 Uhr.
"jl
Hande
83.50
Elektriz. Schuckert .
%
94.10
Hörse, 1. November. Anfangskurse.
. 148.80
l
199.2
224.30
Tendenz; schwächer.
200.80
114.50
4
4
4%
3%
3%
4
41
4
31
3
4
4
4 Z
4 §
118.7
102.8
206.0
192.8
120.9
199.2
220.5
108.0
99.5
4'/.
4
% Oesterr. Goldrente l/6% Oesterr. Silberrente
9,
i1
um 6 */2 „ 7 ' » 8
3'/ r
3
$•/,
Ungar. Goldrente . . Italien. Rente . , Portugiesen Serie I
3-6 ^°/< 3-4°/.
do. Konsols do. Hessen Oberhessen
3-4°/. 3-6
Höchste Temperatur am Niedrigste„
93.60
83.55
92.75
92.50
97 25
97.40
92 60
4/i% Chinesen . .
Aktien
Bochum Guss . . . Buderus E. W.
Tendenz: fester.
Iterliner
Cauada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C.
Dresdner Bank
. 151.7
. 125.2 . 224.2 . 138 0 . 168.2 . 137.2 . 199.0
Harpener Bergwerk Laurabütte Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkenlose . . .
Die zweite heil. Messe.
Seelenamt für alle Verstorbenen Pfarrei. "
Allerseelentag.
an: Gelegenheit zur heil. Beichte. Die erste heil. Messe.
In der Johannestirche.
Vormittags 9% Uhr: Psarrasststent Becker.
Vormittags 11 Uhr: Kmderkwche für die Lukasgemeinde.
Psarrasststent Becker.
Abends 5 Uhr: Pfarrer A u s f e l d.
Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-KommandiL . Dresdner Bank Kreditaktien . . Baltimore- und Ohio-
Eisenlabn . . . . Gotthard bahn . . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . Pnnce-Henri-Eisenbahn
Israelitische Religionsgemeinde. chottesdientt in der Synagoge (Südanlage). Samstag, den 2. November 1907:
In der Stadtkirchc.
Vormittags 972 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche die Markusgemeinde.
Pfarrer Schwabe.
Abends 5 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
+ 13,4 0 C.
4- 8.3 e C.
nicht mehr paßt.
*
** Parlamentarisches. In der gestrigen Sitzung des Sonderausschusses für die Verwaltungsgesetze wurde, wie man uns aus Darmstadt schreibt, die Städteordnung bis zum Schluß beraten. Bei dem Abschnitt über die Verwaltung des städtischen Vermögens wurde eingehend über die Revision der Stadtrechner gesprochen, insbesondere bedauert, daß praktisch vorgebildete Revisionsbeamte fehlen. Ten Kreisämtern stehen solche nicht in genügender Anzahl zur Verfügung und die Oberrechnungskammer verlangt für- derartige zeitraubende Arbeiten, die Wochen und Monate in Anspruch nehmen, eine besondere Bezahlung. Die staatliche Oberaufsicht über die städtische Verwaltung dürste in der seitherigen Weise durch Kreisrat und Ministerium ausgeübt werden. Ten Schluß der Sitzung bildete die Be-! ratung der Maaistratsordnung. Dann vertagte sich der Ausschuß bis zur nächsten Woche.
**ZurAntigo ne-Aufführung. Die Aufführung beginnt nachmittags 5 Uhr pünktlich und dauert 21/2 Stunden. Der Saal wird um 1/2ö Uhr geöffnet. Der Zutritt findet durch das Universitätsgebäude, der zum Hinteren Teile des Saales und zu der Galerie am besten von der Goethestrasze aus statt. An beiden Eingängen befinden sich Garderoben. Die Damen werden gebeten, ihre Hüte hierin abzugeben. Programme und Texte der Chorliedec gelangen an den Türen unentgeltlich zur Verteilung.
** Für Pilzsammler haben die feuchten Tage des Herbstes in den Wäldern unserer Umgebung eine reiche Ernte aufsprießen lassen, sodaß ein Gang dorthin reichlichen Lohn einbringt. Auffallend ist cs, daß der giftige Fliegenpilz, der sonst in großen Herden mit seinem feuerroten Hute das Auge des Naturfreundes erfreute, jetzt in nur ganz geringen Beständen anzutreffen ist.
schäftigte sich damals privatim mit der in dieser Zeit eben aufblühenden Starkstromtechnik, wurde 1882 als stellvertretender Vorsitzender der wissenschaftlichen Prüfungskommission der internationalen elektrotechnischen Ausstellung in München gewählt und auf Grund seiner dort entwickelten Tätigkeit am 1. November desselben Jahres als ordentlicher Professor auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Elektrotechnik nach Darmstadt berufen. Das von Kittler hier geschaffene elektrotechnische Institut wurde vorbildlich für die meisten übrigen Hochschulen. Von seinen Publikationen sei das „Handbuch der Elektrotechnik" hervorgehoben. Er ist der Erbauer bezw. technische Berater bei der Errichtung der Elektrizitätswerke in Bad-Nauheim, Darmstadt, Mainz, Worms, Düsseldorf, Danzig, Bremen, Budapest u. a. m. Bei der Wiener Elektrizitäts-Ausstellung im Jahre 1883 war der Jubilar Vizepräsident, bei der Frankfurter Ausstellung im Jahre 1891 Präsident des Schiedsamts. Der Jubilar ist keiner der zahlreichen Berufungen an andere Hochschulen gefolgt, sondern hat stets treu hier ausgeharrt, obwohl ihm die verlockendsten Angebote gemacht wurden.
§ Atzenhain, 30. Cft. Die Weiterführun g bei* Kreisbahn Marburg—Dreihausen nach 9)h'icfc begegnet in unserer Gemeinde den größten Sympathien, weil man durch sie eine weitere Hebung der erst in jüngster Zeit begründeten industriellen Anlage erwartet. Schon in früheren Jahren hatte man in unserer Gemarkung reiche Eis en st ein- lager entdeckt und auch begonnen, sie auszubeilten. Allein das Unternehmen reüssierte nicht und die Eisenlager blieben ungehoben. Erst das Buderus'sche Werk in Wetzlar erkannte durch Anlegen von Probeschächten den Wert der mächtigen Eisenlager und beschloß sie zu heben. Durch Kauf und Miete erwarb das Werk das ins Interesse kommende Gelände und erbaute eine umfangreiche Eisensteinwäsche, die dieser Tage
Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paket!. Harpener Bergwerk. . . Laurabütte......
Nordd. Lloyd . , ,
Obeischles. Eisen-Industrie
Teüefomsche Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie. Giessen.
' 8
Katholische Gemeinde.
Samstag den 2. November 1907:
Lmmma: 14 (4) xl (4) 3 —
Anm.: Tie in Klammern gesellen Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankbeit auf von auswärts nach Gienen aebracbte Kranke kommen
Ä^tsteoroloftische Beobachtungen
der Station Gießen.
62 50 63.70 9240 88x0 92.55
141.40 47.40
83 50
31. Okt.-l. Nov.
31. -1. ..
Dienstag den 5. November (nicht Mittwoch): Vereinigun. jj der konfirmierten Mädchen der Markusgemeinde abends 8 Uhr. ' -
Donnerstag den 7. November, abends 8 Uhr, im Markussaal \
Bibelstunde. Pfarrer Schwabe. 1
Montag den 4. November, abends 8 Uhr, im Konftr 81/’ mandensaale der Johannesgemeinde: Bibelstunde.
. 82.5 -
* 280
. 140.0
. 119.0
Portugiesen „ III 4-6°/» russ.StaatsanJ. 1905
hat Tie Aufnahme kann ihm verweigert werden, wenn er den Ruf einer guten sittlichen Aufführung nicht hat oder trenn er nach menschlichem Ansehen sich rechtlich zu ernähren nicht imstande ist. Ter Bürgermeister erteilt oder^ verweigert die Aufnahme auf Grund des Beschlusses der Stadt- verordncten-Versammlung. Gegen die Verweigerung steht benr Nachsuchenden der Rekurs an den Kreisausschuß zu. Ausländer (Angehörige eines außerdeutschen Staates) haben zur Erlangung des Ortsbürgerrechts zunächst ihre Naturalisation zu erlangen. Bei der Aufnahme als Ortsbürger kann mit Genehmigung des Ministeriums ein Einzugsgeld verlangt werden. Gießen erhebt ein solches Einzugsgeld in Höhe von 50 Mk. Da die Ortsbürger in Gießen keine besonderen Bürgernutzungen mehr haben, ist begreiflicherweise die Lust, Ortsbürger zu werden, nicht allzugroß. Es wird nur noch ganz vereinzelt vorkommen, daß sich irgend jemand als Ortsbürger auinehmen läßt (im Verwaltungsjahr 1905 tat es z. B. niemand) und es scheint deshalb nicht unangebracht, wenn auch Gießen nach dem Vorgang anderer hessischer Städte das Einzugsgeld aufheben würde. Damit würde eine ganze Anzahl von Leuten, die jetzt erst nna) 4 Jahren wahlberechtigt bei den Gemeindewahlen werden, sich veranlaßt sehen, durch Erwerbung des Ortsbürgerrechts sich das Wahlrecht, das hervorragendste Recht der Steuerzahler, entsprechend früher verschaffen können. Für die be- vorstehende Wahl ist es allerdings zu spät, aber für die späteren Wahlen sollte man jetzt schon eine Gebühr beseitigen, die doch nichts einbringt und in die heutige Zeit
GerlchSssaaL.
Karlsruhe, 31. Okt. Tie Akten des Prozesses Hau stud jetzt von Leipzig wieder hier eingegangen und dem Justizministerium übergeben worden. Tie Begnadigung Haus zu lebenslänglichem Zuchthaus dürfte in wenigen Tagen erfolgen. Sodann wird seine Ueberführung nach dem Bruchsaler Zuchthause stattfinden. Tie Verteidigung setzt die Bemü- kwngen zur Wiederaufnahme des Verfahrens fort.__
Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Iohannes S1' gemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde i' Südanlage 8, erbeten.
munion ausgetestt.
Nachmittags um 6'/. Uhr: Rosenkranz-Andacht mit Segen.
Schluß des Nosenkranzgebets.
Sonntag den 3. November, vormittags, ist Gelegenheit, pol »lisch und italienisch zu beichten.
Kandel.
Diskonterhöhung der Bank von England. Wie I gauj unzweifelhaft vorauszusehen war, ist am Donnerstag der Diskontsatz der Bank von England um 1% voll 41/, bis 57°' erhöht worden. Die bisherige Rate war schon feit lo. August d. I. in Straft. die Bank vor einem Jahr, am 11. Oktober, ihren ^ins- Mal} von 4 auf 5°/0 erhöhte und 8 Tage darauf weiter aus 6°/0 so !&UQ'-<e 111 Borsenkreisen vielseitig angenommen, daß diesmal eine Erhöhung gleich auf 6°j0 stattfinden würde. Daß dies nicht geschah wurde an der Börse günstig ausgenommen. Eine Folge der Ties- c oa iyar e*ne weitere Kurssteigerung für Londoner Schecks I aus 20,007g.
... ~ -3"*. Syndizierung des Stabeisens. Von zuständiger ^ette wird mitgeteilt, daß die Syndizierung des Stab- eilenS jmt Hochdruck weiter betrieben wird. Aber es soll kein ^labelsenverband sondern eine Stabeisenvereinigung gegründet roeroeit, bu dann dem Deutschen Stahlwerksoerband angegliedert !}!!.• ■ ■ <^ie gemischten Werke stehen unter Führung der
Rhemisch-wesllalsichen Gruppe fast völlig geschlossen zusammen und öie Forderung der Marlinwerke sind nicht mehr so außergewöhnlich I wie Uuher, sodaß anzunehmen ist, es könne trotz mancher Schwierig- feuen schließlich doch noch zur Verständigung kommen.
” t bürg 28. Okt. In einer Sitzung der Direktoren beschlossen, die B örse heute nicht zu eröffnen. Es ist nid)! bekannt, wann die Börje die Geschäfte wieder ausnehmen wird
Landwirtschaft.
_^r. Aus Vogelsberg und Wetterau, 30. Okt. Die Ob st ernt e ist nun beendigt und auch die Kartoffeln sind ein- gute Z w ets chenernte hatte die Gegend von -r Dorn-Assenheinr. Die Orte von Nidda südlich
. Büdingen, Hatnchen, Langenbergheim erfreuten sich eben- tallS einer sehr reichen Zwetschenernte. Aepfet gab es wenig und von Birnen eine knappe Mittelernte. Anfangs zahlten ^0 Mk., später stieg der bis 3.o0 Mk. Leider kommen viel Zwetschen nicht zur c®? ^urde erzählt, daß eine Frau ihre übrigen Zwetschen auf den Mist geschüttet habe, weil ihr 2.20 Mk. für ben Zentner Nicht genügten. Andere ließen ihre Zwetschen an ben -Baumen hangen angeblich wegen Zeitmangel. Die Kar- rlft E-mein sehr gut. Die Frucht gibt l-^r
°>-»: s >»N. te sxja
FrankÄnrter B5örs<s 1. November, 1.15 Uhr.
Reichsanleihe . . 93.601 Elektriz. Lahineyer . .
FasniLieir-Nachrechten.
Gestorbene: Herr Anton Pfallnulüller in Jiigenheim. — Herr Friedrich Eberhardt in Alarburg. — Herr Heinrich Maus ii Kirchhain. — Frau Abrahaiil ©onnenberg m Wetzlar.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag ben 3. Novb r, 23. Sonntag nach Trinitatis Reformationsfeft.
Kollekte zum Bestell des evangelische,l Vereins der Gustav-Adolf-Ststung. chottesdienll.
1 Winters erwartet, so hätten wir den Winter noch recht fern. Wollens hoffen.
(hc.) Darmstadt, 31. Okt. Sein 25jähriges Pro- fessoren-Jubiläurn feiert am 1. November Geheimerat Professor Tr. phil. Erasmus Kittler, Vertreter der Elektrotechnik an der hiesigen Technischen Hochschule. Er ist Mitglied der ersten hessischen Ständckammer aus Lebenszeit und kommissarisches Mitglied der Bauabteilung des hessischen Finanzministeriums. Geboren am 5. Juni 1852 zu Schwabach bei Nürnberg, war er 1871—74 als Volksschullehrer in Nürnberg tätig, erwarb 1875 das Reifezeugnis, studierte in München und Würzburg, wurde 1879 Assistent für Physik an der Technischen Hochschule in München, promovierte 1880 in Würzburg und habilitierte sich 1881 an der Münchener Technischen Hochschule. Er be-
** Der größte Landvogel Europas, die große Trappe, von der vor 4 Jahren ein Stück von einem Weidmann in unserer Gegend erlegt wurde und damals im Hotel Prinz Karl als Sylvesterbraten verzehrt wurde, hat sich in mehreren Exemplaren im Lahntal eingestellt und ist, wie man unS mittcilt, zwischen Dntenhofen und Gießen beobachtet worden. Dieser bei uns seltene Vogel bewohnt die großen Ebenen Rußlands, Ungarns und Mittelasiens, er hat mittelhohe kräftige Beine mit dreizehigen Füßen und soll bei einer Größe von 1 Meter bis zu 30 Pfund schwer werden. Die große Trappe ist jagdbar, sie hat einen schwerfälligen Flug und ist im allgemeinen sehr scheu.
** Einen interessanten Kampf konnte der Einsender dieser Zeilen gestern zwischen einem Tauben-! und einem Sperl ingswei bchen beobachten. Aus einem Hofe sanden sich an der Geflügclfutterstelle u. a. oben genannte Vögel ein. Das Taubenweibchen wollte eben einem hastig speisenden Sperlingsweibchen ein Bröckchen wegnehmen, ivotanf letzteres wütend auf die Angreiferin eindrang. Die Daube flog weg, von dem Sperling verfolgt. Die Hetze ging von Dach zu Dach und die Taube sand nicht eher ihre Nutze, bis sie in ihrem Schlage verschwand. Das Sperlingsweibchen aber setzte sich auf eine Stange vor dem Schlage, als erwarte es seine Beleidigerin, um sie für die Frevellat zu bestrafen.
-4- Grünberg, 30. Okt. Ungefähr eine Stunde von unfern* Stadt, an der wunderschön gelegenen sogen, hohen Straße, liegt der ,HessenbrückerhammerIn dessen Nähe breitet sich em bedeutendes Braunkohlenlager aus. Dieses wurde bereits schon früher ausgebeutet, bis vor etwa 10 Jahren der Betrieb niedergelegt wurde. Man sagt, letzterer fei durch einen unterirdischen Brand des Lagers unmöglich gemacht worden. Eine Friedberger Gesellschaft ließ die Reichhaltigkeit des Braunkohlenlagers feststellen und erwarb es für 75 000 Mk. Die erforderlichen Maschinen wurden jüngst ausgestellt und der Betrieb ist jetzt eröffnet worden. Hier und in der Umgegend gewinnen die aus Braunkohlen hergestellten Briketts immer größere Beliebtheit, so daß man dem neuen Unternehmen eine gute Zukunst voraussagt.
+ Kirtorf, 31. Okt. Bei der heute wiederholt vor- genommenen GemeinderatZwahl erhielten Otto Hartmann 118, Karl Lutz 118 und Adam Ratz 109 Stimmen.
Amöben robb. Butzbach, 30. Okt. Heute weilte der Staatsanwalt hier, da ein hiesiger Einwohner im Verdacht nc?' ^nr fCHKC 2t> jährigen Tochter, die unter Vormundschaft 5^ (utl 01)0 1156 begangen zu haben. Nach eingehendem
5unW1 in1
man nach der Ze.t ihres Rückstriches bas Kommen b^sl
fertiggestellt wurde. Eine 50-?8-Dampfmaschine gelangte darin zur Ausstellung. Da gerade in unserer Gegend der Bevölkerung fast kein Verdienst durch industrielle Beschäftigung geboten wird, so erwartet man von dem neuen Unternehmen eine wünschensweate Verdienstquelle. Zweifellos aber bringt die geplante Bahn dem neuen Werke erst die rechte Blüte.
r. Winnen, 30. Okt. Unser G e me i n de r at hat den B a u einer Wasserleitung beschlossen. Die Vergebung soll dem- ! nächst tiffolgen.________________________________________
Kirche und SchuLr.
() Marburg, 30 .Okt. Unter zahlreicher Beteiligung aus allen Teilen Kurhessens wurde heute hier die Missions-Kon- f er en 5 abgehalten. Der Vorsitzende, Kvnsistorialrat Professor D. Mirbt, gedachte des 10 jährigen Bestehens der Mnferenz und wünschte zum Schluß, daß die Bestrebungen der evangelischen Mrsswn immer mel-r Freunde und Gönner, auch in Kvlonial- tcenen, finden nwchten. Ein Vortrag des Pfarrers Räder aus Hermannsburg über Die Hermannsburger Mission, ihre Entstehung und Eigenart, sand lebhaften Beifall. Abends fand eine sehr zahlreich besuchte öffentliche Versammlung in den Stadtsälen statt Missionsinspektor Schreiber sprach über „Deutsche Kulturarbeit in Togo".
4-4°/o japau. Staatsanleihe 4-6 Conv. Türken von 1903 Türkenlose......
4-6 Griech. Monopol-Anl. . 1-6 äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . , .
Abends 8 Uhr im Matthänssaal • Vereinigung der konsir mierten männlichen Jugend der Matlhäusgemeinde, wozu auch bi Neukonfirmierten eiugeladen werden.
Dienstag, den 5. November, nachmittags 4 Uhr, im Matthäus * aale: Frauen-Missio nsoerein.
. . 28.0
. . 118.2
. -141.2
licken Genossenschaften unter dem Vorsitz des General- anwaltes Geheimrat Haas- Darmstadt zn längeren Beratimgen hier aufanimentreten.
Wöchrntli^r kleiikriildt der Todesfälle in der Ztadt Kieken
42. Woche. Doin 13. bis 19. Oktober 1907.
Einwohnerzahl: angenommen zu 30 000 linkt. 1600 Alaun Militär.) Sterblichkeitsziffer: 21,26°/O0, nach Abzlig von 4 Ortsfremden' 17,32 7rc.
ft' i uber
Beichte und heil. Abendmahl für Ma tHhäus- und Markus gemeinde. Anmeldimg vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeind, erbeten.
Es starben an: 5ufantineu:
Erwachsene:
1. Le
im bensjahr:
vom
2.-15. Jahr
Liingentuberkillose
2
1
1
Lungenentzündung
1
1
—
—
Herzfehler
2(1)
2 (1)
>—
—
Geisteskrankheit
1 (1)
1 (1)
—
—
Leberentzündung
1
1
—
—
Krebs
3(1)
3(1)
—
—
Lebensschwäche
2
—
2
—
Veriinglückimg
KD
KD
—
—
unbef. Kraiikheiten
_ 1_____
1_________
—
—
Oktober
1907
Barovieter auf 0° reduziert
Temperatur der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
Wetter
31.
2»
745,0
13,2
9,0
80
W
2
Bed. Himmel
31.
746,1
10.1
8,7
95
WSW
2
1.
749,2
8,8
8,1
96
SW
2
• 9


