ern Zweikampf auf Degen flcitt Beide Duellantirn wurden am o[rnlt* verwundet. Eine Versöhnung fand nicht statt. —- Arid S) ii l i f <i X in flchva Scotia (Kanada) werden untcmt 8. d. Mts. Einzell-cilen über ein äußerst blutiges Duell gemeldet, das dort -',>nisch'n dem Cl-esredaktenr R e v e i l und dem Arzt Dr. Fro mv ausgesochten wurde. Aus einem Grunde, der nicht angegeben ist, gerieten sie in tätliche Feindschaft. Vor zU-ei Wochen trafen sic fid) zum erstenmal. flteoeil wurde am Bein verwundet; der Kampf mutzte abgebrochen werden. Gestern kämpften die Gegner wiederum drei Stunden lang mit Säbeln. Nach einigen Minuten erhielt Reveil eine gefährliche Verwundung ul[ ‘ört linken Brust und fiel bewußtlos zu Boden. An seinem» Aufkommen wird gezweifelt.. Dr. Fromß 'ist geflüchtet. Das Duellieren kann in Kanada mit dem Tode bestraft werden, da eine solche Tötung als Mord angerechnet wird.
* Frau To solli erklärte sich, wie heute aus Florenz gemeldet wird, bereit, ihre Tochter gutwillig dem säch- fischen Hofe zu ü b e r l a s s e n. Die Prinzessin wird zunächst -h ihren Großeltern, dem Grobherzogspaar von Toskana, nach Loudon gebracht werden. Toselli beabsichtigt, dem König von Sachsen direkt von ihrem entgegenkommenden Entschluß Kenntnis zu geben. Sji-e will ihre Söhne alljährlich Wiedersehen und die Prinzessin in jedem Jahre einige Zeit bei sich haben. Wegen dec Frage der Appanage fand in Florenz eine Konferenz statt. Gioruale d'Jtalia zufolge äußerte sich der als Vertreter des Königs von Sachsen in Florenz angckommene Dresdener Rechtsanwalt Jvers dahin, daß der König bereit sei, der Frau Toselli eine jährliche Appanage von 40000 Lire aus- zuzahlen, wenn sie sofort die Prinzessin Pia Monica ausliefert. Nach anderen Meldungen dagegen ist die Sache noch nicht so weit gediehen.
• Wie eine Primadonna reist. Man schreibt aus Paris: Die französische Primadonna Emma Calvö rüstet sich jetzt zu ihrer Amerikafahrt. Mit Stolz schildert sie selber die Art, in der eine berühmte Sängerin heutzutage reist. Sic hat sich einen eigenen Eisenbahnwagen bauen lassen, ein wahres rollendes Haus, von 25 Nieter Länge. Dort kann sie lustwandeln, während draußen die Flocken tanzen, kann im Salon am Klavier phantasieren oder am Spieltisch mit einigen Freunden eine kleine Partie Whist entrieren. Oder sie empfängt im Nebenzimmer in dem weißen Louis XVI.- Salon Bekannte. Im Speisesaal sind Vorkehrungen für zwölf Gäste getroffen. Daneben ist ein entzückender Schlafsalou eingerichtet und ein Badegemach ergänzt den Komfort. Küche, Speisekammer, Eßzimmer und zwei Schlafräume für die Bedienten vervollständigen die Einrichtung des Wagens.
• Aus einer kleinen Universitätsstadt. Duett. „Frau Professor, ich muß bitten, mir nicht zu widersprechen. Ihr Mann hat bloß sechs Bücher geschrieben, mein Mann aber hat acht Bücher geschrieben." ,915et* Frau Professor, dir sechs Bücher, die mein Mann geschrieben hat, sind zusammen viel dicker als die acht Bücher Ihres Mannes."
Kleine TageSchrouik.
Aw 8. Oktober, nachts, suchten Einbrecher die Gerichtskasse in Wendisch- Buchholz heim und erbeuteten ein Testament, über 200 Mk. bares Geld, Wertsachen u. a. Die Täter entkamen. Anchän Frankfurt a. d. Oder wurde in den Verwahrungsraum des A m t sg c r i ch t s e i n g e b r o ch e n. Die Einbrecher stiegen durch das Kellergewölbe und gelangten so in den Raum. Sie entwendeten Wertpapiere, deren Betrag noch nicht sesrgestellt ist.
In Berlin hat der 16jährige Arbeitsbursche Berger ein schweres Sittlichkeitsverbrechen an einem 11 jährigen, Mädchen verübt. Das Kind vermochte von dem Täter eine so genaue Beschreibung zu geben, daß Berger verhaftet werden, konnte. Bei einer bei dem Fejtgenommenen vvrgenommenen Körpervisitation wurde ein Portemormaie vorgefunden, welches aus einem zwei Tage vorher in Tegel verübten Einbruchsdiebstahl herrührte. Der junge Mensch hat beide Verbrechen eingestanden.
Als die Wogung einer im Krankenhause zu Düsseldorf an Liner ansteckenden Krankheit gestorbenen Frau geöffnet wurde, wurde dort in einem Paket die völlig vertrocknete Leiche eines neugeborenen Kindes^ gefunden, welche ansckwiuend schon mehrere Aionate au der Fundstelle gelegen hat. Die Mutter des Kindes, ist noch nicht festgestellt worden.
In Striegau (Schles.) wurde der Maurermeister Friedrich Streumann von einem Automobil überfahren und getötet. . 1
Wie aus M-a rkneukirchen i. Vogtl. gemeldet wird, lwurden dort in her Gartenlaube eines Grundstückes der 19 jährige Niaschinenmeifter Pinkert und die 23 Jahre alte Verkäuferin Mna Ficker erschossen aufgefunden. Nach einem an die Eltern gerichteten Briese sind beide im gegenseitigen Einverständnis in den Tod gegangen.
In Paris ist die Polizei mit der Verfolgung einer Diebesbande beschäftigt, welche in den letzten Tagen historische Kunst- schätze und Juwelen aus Kirchen und Museen entwendete. Tie gestohlenen. Schätze haben einen Wert von über einer Million Franks.
Ter Führer der Bande der französischen Kirchendiebe, Thomas, (vgl. unsere gestrige Nummer) der sich der Behörde stellte, hat in einem offenen Briefe an die Presse erklärt, daß er 6 Mitschuldige habe, darunter mehrere sehr bekannte Damen aus Clermont Ferrand. Er versicherte weiter, daß er auf seinen Raubzügen an Geld- und Wertgegenständen insgesamt etwa zwei Millionen Franks erbeutet habe.
HochverratSprozeß Liebknecht.
.(Nachdruck verboten.)
S.H. Leipzig!, 9. Okt.
Vor dem vereinigten 2„ und 3. Strafsenat des Reichs- Berichts hatte sich heute der sozialdemokratische Agitator
und Berliner Rechtsanwalt Dr. Karl Liebknecht aus Berlin, der Sohn des verstorbenen Führers der deutschen Sozialdemokratie Wilhelm Liebknecht, unter der Anklage des Hochverrats zu verantworten. Dr. Karl Liebknecht, der im Jahre 1871 in Leipzig geboren wurde, gilt als der radikalste „Genosse" im Kampfe für den Antimilitarismus.
Die Veröffentlichung einer a n t i m i l i t a r i st i s ch e n Broschüre hat ihm nun eine Anklage wegen Hochverrats zugezogen.
Die Anklage stützt sich auf die §§ 86, 81 (2. Abs.) und 82 des Strafgesetzbuches, die sich mit dem Verbrechen befassen: „Die Verfassung des Deutschen Reiches oder eines Bundesstaates gewaltsam zu ändern." Die Broschüre, die die inkriminierten Stellen enthält, wurde noch vor ihrer Verbreitung in der Druckerei beschlagnahmt, so daß die Oeffentlichteit Über den Inhalt der Schrift nur wenig orientiert ist. Allerdings hat Dr. Liebknecht Gelegenheit genommen, einiges aus seiner beschlagnahmten Schrift mitzuteilen und sich zu der Anklage zu äußern. Während des Internationalen Sozialistenkongresses in Stuttgart erklärte er in einer öffentlichen Versammlung, er werde niemals ein Wort zurücknehmen von dem, was er gegen den Militarismus in seiner Broschüre gesagt habe. Auch mit einer Verurteilung werde das Reichsgericht gegen ihn und seine antimilitaristische Propaganda den erhofften Erfolg nicht haben. Wenn jemand .Hochverrat begehe, so gehöre dazu, daß er in einem nicht zu fernen Zeitpunkt eine bestimmte Handlung unternehme, welche den gewaltsamen Umsturz der Verfassung oder einzelner Teile derselben zum Ziele habe. Doch nun versuche man, a".a) unser stehendes Heer unantastbar zu machen und jeder Kritik desselben das Genick zu brechen. In seinem Buche habe er nichts von einem gewaltsamen Umsturz gesagt, sondern lediglich die Tatsache konstatiert, daß in der Bevölkerung verschiedene Klassen existieren, von denen die weitaus größte die Arbeiterklasse sei, und daß in dem Augenblick, wo sich die ganze Arbeiterschaft ihrer Interessen oewußt sei, die Armee in sich Zusammenbreche. Mit Gewaltmitteln habe das aber nichts zu tun. Man habe ihm» die Absicht unterschoben, Frankreich zu einem Kriege gegen Deutschland zu reizen, und zwar mit Hilfe der Soziawemokratie beider Länder, um bei. dieser Gelegenheit die soziale Revolution zu inszenieren und der Armee den Garaus zu machen. Sein ganzes Buch handle aber gerade davon, wie es möglich sei, einen Krieg zu verhindern. Später ließ man das fallen und sagte, er habe die Arbeiter aufgefordert, Wafsensabriken zu bauen und eine proletarische Reoolutionsarmee auszubilden, mit der dann der der Armee treu gebliebene Teil zuschanden gemacht werden und die soziale Revolution herbeigesührr werden solle. Das Ziel der Anklage sei die Unterbindung jeder Kritik des Militarismus. An ihm gedenke man ein Exempel zu statuieren. Daß der Hintergedanke, ihm die Anwaltschaft zu entziehen, bestehe, darüber habe er keinen Zweifel. Ursprünglich glaubte man, es werde § 85 zur Anklage herangezogen werden, der die „durch öffentliche Ausstellung von Schriften usw." begangene Aufforderung zur Ausführung einer hochverräterischen Handlung mit Strafen bedroht. Tatsächlich ist aber jetzt Anklage auf Grund des § 83 erhoben worden, der besagt: „Jede andere, ein hochverräterisches Unternehmen vorbereitende Handlung wird mit Zuchthaus bis zu drei Jahren oder Festungshaft von gleicher Dauer bestraft. Sind mildernde Umstände vorhanden, jo tritt Festungshaft von sechs Monaten bis zu drei Jahren ein."
Der Prozeß wiro aus Rucksichleu oes Staatsinteresses unter Ausschluß der Oesfentlichkett stattfinden. Dem Gerichtshof gehört der frühere Berliner Landgerichtsdircktor Oppermann an, der jetzt Reichsgerichtsrat ist und im „Plötzensee-Prozeß" wiederholt die heftigsten Zusammenstöße mit dem damals als Verteidiger fungierenden Dr. Lieb- tnecht hatte, die schließlich mit einer Verurteilung Liebknechts wegen Ungebühr vor Gericht endete. Der Angeklagte hat zu seiner Verteidigung noch drei Kollegen zuge- zogen, nämlich die Leipziger Rechtsanwälte Dr. Zehme, Dr. Hezel und Dr. Hahnemann.
Geeichtstzsaz.
R.-B. Darmstadt, 8. Ott. Vor dein Kriegsbericht der 25. Division hotte sich gestern der Unteroffizier Karl Döring von der Leibkompanie des Dragoner-Regiments i)lr. 23 wegen Mißhandl n n g eines Untergebenen zu oeranlworlen. Tie Sache hängt mit der kürzlich ersolgten Verurteilung des Ge- sreiten Dietz von demselben Regnnent zusammen. Auch Döring Hal sich an den Mißhandlungen gegen den Dragoner Voß beteiligt, der schließlich durch Erhängen seinem Leben ein Ende machte. Ter Angeklagte bestritt, ihn mißhandelt zu haben, doch wurde sestgestellt, daß er dem Boß mehrmals im Stalle Ohrieigen erteilt und ihm kurz vor feinent Tode einen vorschriftswidrigen Aiistrag zum Putzen eines Sattelzeuges erteilt hatte. Tas Kriegsgericht verurteilte den Unteroffizier wegen Mißhandlung eines Untergebenen und Anmaßung einer Besehlsbefugnis und Slraigewall gu zwölf Tagen Mittelarrest.
Breslau, 9. Okt. Ter S ch u tz m a n n Drög wurde wegen SitUichkeitsverbrechen zu l:/2 Jahren Gefängnis verurteilt. Der Sloatsamvalt batte 1% Jahre Zuchthaus beantragt.
Märkte.
th. G i e ß e n , 8. Okt. Auf dem heutigen Rindvieh markt betrug der Auftrieb ca. 800 Stück Großvieh, 300 Stück junge
Stiere und Rinder, sowie 200 Kälber. — Ter nicht unU^eiitenbd Handel, der allwöchentlich am hiesigen Eilgüterbahnhof nut oft- friesischen Milchkühen sich eingebürgert hat, und auch besonders <m den Tagen vor unseren Viehmärkten, zu ihrem Nachteil als sogenannter Vormarkt stark floriert, ist in ketzer Zell' erheblich in Abnahme begriffen. Die Ursache davon ist, daß die sogen, schwarzbunten Kühe, die als Milch produzierende Tiere sehr geschätzt werden, im Produktionsgebiet im Preise enorm in Die Höhe gegangen sind, was durch die große Nachfrage bedingt ist^ Infolge der hohen Erstehungskosten, wozu noch Fracht und Spesen, sowie das Risiko auf dem Transport kommen, ist der Nutzen an Ostftiesen so weniF lohnend, daß man sich nur noch ungern mit dem Geschäft befaßt. Ter heutige Markt in Milchkühen war für einen Herbstmarkt befriedigend. Gute Kühe wurden zu guten Preisen glatt untergebracht. Mittel- und geringere Ware hielten sich auf den allerdings gedrückten Preisen des letzten Marktest Junge Stiere und Rinder für Mast- und Zuchtzwecke gingen recht flott zu angemessenen Preisen fort. Fettvieh, das nur »vertreten war, konnte trotz mangelnder Nachftage an ann kommen. Die wenigen Paare Gangochsen boten keinen Anreiz zu einem Geschäft. Tas Kälbergeschäft war bei weichenden Preisen recht flau. Es lag weder Bedarf für die großen Städte vor, noch griffen die Gießener Metzger in den Handel ein. Naturgemäß macht sich der Fortfall des Bedarfs der Badeorte bemerkbar. Die Einkäufe für die Provinz hatten daher freie Hand, und drückten mit Erfolg auf die Preise. Es wurden verkauft: K>"che, frischmelkend und tragend, das Stück: 1. Qual. 500 bis 440 Mk , 2. Qual. 400 bis 340 Mk., 3. Qual. 320 bis 270 Mk. Stiere und Rinder für Mastzwecke 320 bis 250 Mk., für Zuchtzwecke 180 bis 130 Mk., je nach Qualität, Alter und Form. Es stellte sich der Zentner Schlachtgewicht: für feite Rinder und S^ere 1 Qual. 77 bis 75 Mk., 2. Qual. 73 bis 71 Mk., fette f'üne 1 Qual. 67 bis 65 Mk., 2. Qual. 64 bis 62 Mk. Kalber 1 Qual. 70 bis 67 Mk., 2. Qual. 65 bis 63 Mk., 3. Qual. 58 bis 54 Mk. Gangochsen wurden in mittelschwerer Ware zu 800 bis 700 Mk. verkauft. Ter Handel ging erst spät zu Ende, doch wurde der Markt fast ganz geräumt. , .
ic. F rankinrr a. Ai., 9. Okt. ^rrg.-Telegr. des Meß. Anz.") V i e h w a r k t. Zwn Lerkaiste standen 00 Kälber, 00 Schafe u. Hciimuel, 1363 Schweine, 0 Ziegen. Schweine: 1. Qual. 67—00 Pf., Lebendgewicht 53-00.00 Pf., 2. Qual. 56—66 Pi., Lebendgewicht 52.00—00 Pfa., 3. Qual. 53—60 Pig. Kälber 1. Qual. 00—00 Pf. Lebendgewicht 00-00 Pfg., 2. Qual. 00-00 Pig., Lebendgewicht 00-00"Pig., Schlachtgewicht 00-00 Pfg. Schafe 1. Qualttat 00-00 Pfg., 2. Qualität 00-00 Pfg. — Geschellt gut, Ueberstand unbedeutend. ,
Spie ptancktT -lUuen Eichener Stavttyeaters.
Direktion H e r in. S t e l n g o e t t e r.
Mittwoch den 9. Okl., 7 Uhr: „Husareiisieber." Freitag den 11. Okt., tt Uhr: „Wintermärchen." Sonntag den 13. Okt., uachmlltags 37, Uhr: Volks- und Schüler-Vorstellung: „Piinna von iBnrn» beim." Abends 7'/, Uhr: „Sherlok >doline-s."
LarnrNett-Ncrchrichtcn.
Verlobte: Fräulein Auguste Stühler in Hainbach mit Herrn; Eduard Schultheiß in Lumda.
G e st o r b e n e: Fräulein Helene Pfeiffer in Laubach. — Herr Iean Weitzel in Atarburg.' ‘
Gießener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für Hessen am Donnerstag den 10. Oktober: Teilweise heiter. Keine erhebliche Niederschläge. Kühl. Veränderckcbe Wutde.
Florenz, 9. Ort. Frau Toselli erklärte, den im Auftrage des Königs von Sachsen ein getroffenen Rechtsanwalt Jvers ans dem Grunde nicht empfangen zu können, iveil er nicht im Besitz eines schriftlichen Ausweises des Königs von Sachsen sei.
Bern, 9. Okt. Zu der Bomben-Explosion im Zuge bei (Sitten wiro noch gemeldet: Der Reisende dritter Klasse, weicher die Bombe unter seinem Sitz hervorholte und bei der Explosion schwer verletzt wurde, ist ein Eigentümer aus Zermatt. Man (wer?) glaubt, daß cs sich um ein anarchistisches Attentat handelt zu dem Zweck, den Simplon-Tunnel in die Lust zu sprengen. (O, o! D. Red.) Die Untersuchung darüber ist im Gauge. Sämtliche Passagiere des Zuges wurden einer Durchsuchung unterzogen.
Riga, 9. Okt. Auf der Strecke Dorpat->Walk griff eine Räuberbande, die die Fahrt im letzten Wagen mitmachte, einen im vorletzten Wagen befindlichen Bankbeamten mit Schußwaffen an. Es kam zu einem Kampf, in dem zwei Reisende und einer der Räuber getötet uni> mehrere Personen verletzt wurden. Die Räuber mußten schließlich durch Abspringen von dem Zug die Flucht er^ greifen, ohne das Geld, das der Bankbeamte mit sich' führte, erlangt zu haben.
Paris, 9. Okt. Gestern abend 9 Uhr fuhr der von) Brüssel kommende Expreßzug im Bahnhof Compiegnej infolge falscher Weichenstellung auf einen Güterzug aus. Der Zugführer und ein Reisender wurden verletzt. -
Tanger, 9. Okt. Der Schankwirt Manuel N u u o t erschoß bei einer Revolverspielerei einen marokkani-, s ch eu Artilleristen. Die darüber aufgeregte Volksmenge konnte nur mit Mühe beruhigt werden. Dttmot wurde zu feiner Sicherheit in das spanische Konsulat gebracht.
lieben
Hinscheiden
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ie zahlreiche
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