Ausgabe 
5.11.1907 Zweites Blatt
 
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** Vo m Laubacher Gymnasium. S. K. H. der

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November. Anfangskurse.

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meinem Nachttisch Hegt ein Schatz-D crn\t3d3auü!cCn : Fays ricb'.cr Sodem

unb mSrnenL ne?frh^nf ni^e nnnl,rt). uiel und bin abend i dem ^ajin Inoei. u hh>).nclJlnc ,d) denn nucinai in

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Deutsche Bank Deutsch-Asiat Bank* Diskontu-Komuiandit. Dresdner Bank Kieuitnktieu . .

Baltimore- und Ohio-

Eisenlahu . . Gottharduahn . . . Lombard. Eisenbahn

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Canada E. B. . . Darmstädter Bank Deutsche Bank Dortmunder-Union C. Dresdner Bank .

Tendenz: ruhig.

do. Konsols do. Hessen Oberhessen

Berliner Haudelsges.

Darmstädter Bank .

Harpener Bergwerk Laurah ütte . . .

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Königsberg Danzig Stettin Polen Breslau Berlin Magdeburg Haue Leipzig Rostock pamburg Hannover Braunschweig DüjselDori Frantiun a.M. Atannhelm Slrasjburg Atüiichen

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das Recht zur Besteuerung der Filialen und Warenhäuser zu sichern. (Lebh. Beifall.) Kaufmann Lohnstein- Worms betont, daß der Verein selbständiger Kaufleute Worms schon vor einigen Monaten beim Ministerium die Einführung einer Filialsteuer beantragt habe, ebenso die Wormser Handelskammer eine Filial- und Konsumvereins­steuer. Ueber die Einführung einer Warenhaussteuer habe man sich in Worms noch nicht schlüssig gemacht. Nach­dem auch Stadtv. Stemmer und Amtsrichter Dr. Mahr die Notwendigkeit der Steuer betont und letzterer aus­geführt, daß es sich hier um eine wichtige nationale Frage, um die Existenz eines großen Teils des deutschen selb­ständigen Mittelstandes handle, nahm die Versammlung einstimmig eine Resolution an, in der sie die Ueber- zeugung ausspricht, daß die Einführung einer entsprechen-! den Sonderbesteuerung der Warenhäuser, Filialen und Konsumvereine dringend notwendig ist.

*

Im Anschluß an die Versammlung vollzog sich die Gründung eines Hessischen De t a i l l i st e n v e r b a n - des, dem alsbald die Vereine Darmstadt, Offenbach, Worms, Gießen und Friedberg beitraten. Die weiter noch in Hessen bestehenden Vereine werden zum Beitritt ausgefordert. Zum Vorort wird vorläufig Darmstadt er­nannt. Jeder Verein hat das Recht, zwei Mitglieder in den Vorstand des Verbandes zu delegieren. Auch den an kleinen Orten wohnenden Detaillisten soll die Möglichkeit des Beitritts geben werden. Der damit gegründete Ver­band schloß sich alsbald der von der vorhergehenden ,$er^ sammlung angenommenen Resolution an.

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Börse, 5.

. . 147.90

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. . 223.30

steuervorlage stellen, daß alle Gewerbe nur durchaus gleichmäßig besteuert werden dürften. Man müsse die Mög­lichkeit haben, einzelne Betriebe in der Besteuerung be­sonders zu behandeln. Tie Gemeindesteuervorlage wurde seinerzeit zurückgezogen, da darüber keine Verständigung er­zielt werden konnte, seitdem sind aber schon über zwei Jahre verflossen, ohne daß den Ständen eine neue Vorlage gemacht worden wäre, und das wird auch leider kaum noch im gegenwärtigen Landtag geschehen. Deshalb sollten die Interessenten laut ihre Stimme erheben und die Not­wendigkeit dieser Vorlage betonen, ohne welche die in Frage stehende Materie nicht zu regeln ist. Redner ver­sichert, daß er und sein Kollege Tr. Glässing bei Vorlage des Gesetzentwurfs alles tun würden, um den Gemeinden

glaube. Der Zentralbetrieb könne sich eben die Vorteile des Großkapitals zu Nutze machen, was beim kleineren Geschäftsmann doch zumeist ausgeschlossen sei. Er halte aber gerade vom Standpunkt des Gemeindevertreters aus diese Besteuerung für gerechtfertigt und zwar in Form einer Umsatzsteuer. Hier müsse nach dem Grund­satz ausgleichender Gerechtigkeit verfahren werden und jedes parteipolitische Motiv ausgeschlossen sein. (Lebhafter Beifall.) Reichstags- und Landtagsabg. Dr. Osann meint, eine Reichsfilial- oder Reichswarenhaus­steuer sei hier nicht angebracht. Es bleibe nur übrig, daß die Landesgesetzgebung sich mit dieser Frage beschäftige. Man müsse mit Betrübnis konstatieren, daß der Rückgang des geschäftlichen Verkehrs in jedem Jahre größer werde, und da müßten unter allen Umständen Mittel und We^e gefunden werden, dem entgegenzuarbeiten. Tie Waren­häuser hätten sich bereits zusammengeschlossen und ein eigenes Bureau gegründet, das in ihrem Sinne arbeitet. Auch die hessischen Detaillistenvereine sollten einen kräf­tigen Zusammenschluß erstreben, um wirksam ihre berech­tigten Interessen zu vertreten. Die hessische Negierung stehe einer Besteuerung der Warenhäuser nicht sehr sympathisch gegenüber. Man müsse aber auch bei uns dahin kommen, daß den Städten und Gemeinden in dieser Frage an die Hand gegangen und ihnen gestattet werde, wenn sie eine solche Besteuerung für notwendig halten, sie durch Ortsstatut einzusühren. Man dürfe sich nicht mehr aus den Standpunkt des Art. 15 der früheren Gemeinde-

empsohlen. Mit Besprechung weiterer turnerischer An­fragen wurde sodann die Tagesordnung erscyop,r, woran, die Versammlung mit einem 0-ut Heil aus vas weitere Blühen und Geoeiyen des Turnvereins geschlossen wurde.

* GietzenerVolksbad. Im Cfiobec wurden 9176 Bäder oerabreichl gegen 9702 im September 1907 und 9112 im Cllobei 1906 oder un Turchjchnitt pro Tag 266 Bäder gegen 32b im September 1907 und 294 un Oktober 1906. Der Besuch im einzelnen t)at sich wie folgt verteilt:

Schwimmbad: 3971 Männer, darunter 852 zu 10 Pfg., 1438 Frauen, , 407 10

Wannenbäder 1. Klane 254 Männer, 91 Frauen,

, 2. 590 g 483

Brausebäder 1. Klasse 7^3 Manner, 103 Frauen,

, 2. 1178 , 164

Dampf- u. Heißluftbäder, sowie Massage zus. 153 Männer, 28 Frauen. Die Personenwage wurde von 2uO Personell benutzt und das Bad von 8 Personen besichtigt.

Roggen (- (

turnte. Die Tamenabteilung übte an 47 Abenden mit l Interesse des konsumierenden Publikums berührt, das in 514 Turnern (int Durchschnitt 11). Die turnerischen Wett-j Filialen und Warenhäusern vielfach billiger zu kaufen kämpfe des Gaues brachten dem Turnverein eine größere Anzahl Erfolge. Die vorjährige Rechnung für 1906 ist von der gewählten Rechnungsprüfungscommission geprüft wor­den; die beantragte Entlastiing wird erteilt und dem Rech­ner Tank für seine gewissenhafte Rechnungsführung aus­gesprochen. Ter vom Rechner Erle für 19o6/07 erstattete Kassenbericht verzeichnet 8934,79 Mk. Einnahme (u. a. Kafse- vorrat 311,56 Mk., Beiträge und Eintrittsgelder 3665,50 Mk., Miete 1733,25 Mk., Einnahmen aus den: W^rtichaftsbetrieb 997,83 Mk., Ueberschuß des 60 jährigen Stiftungsfestes 1781,50 Mk., Zinsen u7,97 Mk.) und 8,66 Mk. Ausgaben (u. a. Gehalte und Träten 639,92 Mk., Zinsen 1000 Mk., Geräte 339,46 Mark, Turnlokalitäten 1892,83 Marc, Feplichteiten 1329,90 Mk., Beiträge zu Kreis und Gau 152,8a Mk., Zeit­schriften, Truafachen usw. 409,60 Mk. uno ausgelieyeu 2396,10 Mk.) Somit verbleibt em Kafsevorrat von 167,9« Mark. Tas Gefanttvermogen beläuft fiel) auf 84 355,16 Mi., die Schulden betragen 27 361,81 Mk., so dap ein Rein-Ber- mögen von 56 994,3j Mk. vleior. Zu Rechnungsprüfern wur­den die Turner Jung, Belz und Eichmann geway.t. 5Lc Vor­standswahl hatte folgendes Ergebnis: 1. Sprecher Althosf, 2. Sprecher Vuchauer, Schriftführer Treuke, Wahl uno Eich­mann, Turnwarte Heuser und Erb, Rechner Erle, Zeug- wart Weidmann, Gegenschreiber Bellof, als Turnäitesie W. Hetz, Vaubel, E. Hetz, als Beisitzer Xik Noll uno Weber. Nach Auslosung von"8 Anteilscheinen wuroe von Turner Will noch angeregt, in Zukunft allmonatlich größere Ver­sammlungen zur Bespoechung turnerischer Angelegenheiten, Vortruge usw. abzuhalten, was bei,ailig begrugr wuroe.

Sodann wurde noch der Beitritt zum Sängerchor warm

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Uesterr. Staaisutüm . . . 138.8 t'nnce-Henn-hiseubabn . 120.2

Uesterr. Goldrente 4l/5zo Uesterr. üilberrente 4/o Ungar. Goldrente . . 4>6 Italien. Bente . . 3/6 Portugiesen Serie I 3% Portugiesen HJ 4)6 u/0 russ.Staatsanl. 190o 4/iu/0 Japan. Staatsanleihe 1>6 Conv. Türken von lbu3 Türkenlose......

1/6 Uriech. HIonopol-Anl. . 1^6 äussere Argentinier . o°/0 Mexikauet .

4>8°/o Chinesen, . . . .

Aktien:

Bochum Guss .... Buderus E. W.

Tendenz;: etwas besser.

Kunft und Wificnldjaft

unb Direktor der Medizinischen Poliklinik und Vertreter der Kinderheilkunde an der Universität Freiburg in Baden, Dr. Karl Hirsch ist auf sein Ansuchen aus dem badischen Staatsdienste entlassen worden. Der ordentliche Lc m p e an der Universität Erlangen wurde, der äuwlge, zum ordentlichen Professor und Direktor der Medizinischen Poliklinik in Freiburg i. B. ernannt, und ihm die Vertretung der Kinderheilkunde übertragen.

, Die Iury der Internationalen Ausstelluna zu Venedig hat beschlossen, von der Prüfung der Werke der Künstler, die schon auf der vorigen Ausstellung außer Wettbewerb erklärt worden waren, Abstand zu nehmen sie 6h goldene Medaille den Künstlern Kn i r r

tgnb, Kustodiew-Rußland und Munthe-Norwegen zu.

Sport.

ar Sonntag spielte die 2. Mannsckaft

Fußballklubs von 1900 ihr letztes Berbandsspiel in ?rus!balMu^^nd zwar geg-n die l^Mairnschaft des Wetzlarer FutzbaUklubs. Das Spie fand in Gietzen statt. Gießen ständia im Angriff, kann bis zur Pause 2 Tore erzielen, während Wet;- ÜwM Z" ^r 2. Lälft« war das Ml

^^^biie zu fcharf. Mit 4:1 Toren gewinnt Gießen sclilüßkidi

Spiel. Nächsten Sonntag splelt die erste Mannschaft .0E9en denFrankfurter Fußballverein". Ein erst- bevor. Der Gießener Ballspielklub und Sonntag den Friedberger F.-E. zu Gast

und mußte nch demselben mit 3:1 Toren beugen

Großherzog haben den Direktor des Ghmuajiums Fride­ricianum zu Laubach Dr. Aug. Baur auf sein Nachfuchen zum Oberlehrer an dem Ludwig Georgs-Gymnasium zu Darmstadt unter Verleihung des Eharakters als Professor und den Oberlehrer an dem Ludwig Georgs-Gymnasium zu Tarmstadt Professor Dr. Hugo Ätüller zum Direktor des Gymnasiums Fridericianum zu Laubach ernannt.

lp Großen-Liuden, 3. l/tov. linier Gotteshaus wird zurzeit unter paatlicher Aussicht renoviert. Die Rohbauaroeüen die bereits im Frühjahr ds. Js. begonnen, sind setzt beendet und nn Frühjahr beginnt der innere Ausbau. Die Einweihung soll Ostern oder Pfingsten stattfinden. Gteichzeüig erl-ätt das Gotteshaus eine weientiicl>e Vergrößerung dadurch, daß die nörd­liche Wand weiter hinausgevüctt worden iju Auch oie Emporen werden breiter, die Treppen kommen in die beiden charatterini- schen Ectturmen, die das Hauptportal flankieren. Diese Türnie waren bisl-cr bis obenhm mit Schuttmassen angefüllt. Bei den RenovierungSarbeiten im Kreuzfchiss fano man uv er einer Nische von 2 Meter Durchmesser Re,te eures Heiligenbildes mit der Zuschrift in lateinischen LetternAltäre Petri et P . Die Renovierung er,ordert einen Kostenaufwand von 50 000 Mark wozu der Staat 8000 Mark bewilligt hjat. '

Büdingen, 4. Nov. Der Veteranen- und Militär- Verein Büdingen wird demnächst, wie schon erwähnt, unter dem Protektorat des Fürsten Wolsgang die hochuiteressanleü Kriegssestspiele in Valentins Saalbau veranstalten. Gegen tzttlebende Bilder, bei denen annähernd 100Personen milwirken, versetzen den Zuschauer in die große Zeit von 1870/71 Zahlreich laufen Anmeldungen zum Besuch der Vorstellungen von ttriegerveremen und Schulen ein und das Interesse für die Austuhrmigen ist in allen Streifen der Bevölkerung äußerst lebhaft, sodaß Büdingen vom 9. bis 11. November oiele Leute rcttö begrüßen können. Bei Festsetzung der Anfangs- und b-udzeit ist Rücksicht genommen, daß alle Besucher wieder heunkehren können. Auswärtigen ist namentlich die Sonntaq- Nachmitlag-Vorstellung zu empfehlen. Für Stinbec ist der -montagnachmittag bestimmt, vorher angemeldete Schulen erhallen <£rCI§oC,rn2°®'9Un9 £ec Kartenoorverkauf hat bereits begonnen, ^er Aufsuhrungssaal liegt in nächster Nähe des Bahnhofs und i|t von diesem direkt und bequem zu erreichen

-Nieder-Wöllstadt.l. Nov. Am Samstag starb hier nach längerem Leiden der ftühere langjährige Abgeord­nete des Landtagswahlkreises Friedberg(Land)-Bad-Nau- herm, Rentner Friedrich Karl Werth. Ter Verstorbene 'Vd) iUr ^tzte, Landwirt in Meder- Wollstadt und war von 1875 bis 1901 Abgeordneter. Krank- fieit veranlaßte ihn dann zum Rücktritt von der ihm liebgewordenen Landtagstätigkeit, die er mit großer Treue «Rnrfpi1^ gehörte er der nationalliberalen

il?fL0*1' crrei(^te ein Alter von über 70 Jahren.

Warenhaus- und Filialgewerbefteuer.

re- - nr . R.B. Darmstadt, 3. Nov.

ßine kräftige Agitation zur Einführung einer Filral-undWarenhaussteuer in Hessen hat am Sonntag nachmittag im Kaisersaal Hierselbst eingesetzt, wer Verein der Detaillisten hatte eine große öffentliche Versammlung ernberusen, zu der nicht nur die hie iaen unteren enten, sondern auch zahlreiche Vertreter der kauf- a5 faft alIen größeren Städten des sowie Reichs- und Landtagsabgeordnete und viele Stadtverordnete erschienen waren. Stadtv. Götz hielt » nächst einen instruktiven, mit reichem statistischen Material ausgchat^ten Vortrag, in dem er aussührte, daß viele bera. Boden ...w. u ö Vahern, Würtlem-

ttoen TrJ p' ^a^Cn U|to' bereits zu dieser eminent wich- ( ? ^Q0e Stellung genommen und den Gemeinden die Einführung einer solchen Steuer gestattet habVn nur Hessen ZZZWM-sL Haussteuer im Interesse eüw' eiJlP und Waren-

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Ä TÜUub nuiÄi^a^umwimrL^L Mineralivaherbmwtungen. nUcn '^otticten, Xiuacvicn u»

Gerlchrrsaal.

f. , . ® - 9 r a 6 i c. Bei per aul Pfinasben ds

fehrpthpm 30?/aI)T- ^eicr hec Stadt Mannheim abgehaltenen WetL schreiben aller Systeme, an dem sich ca. 1600 (Steitoaranlvn hat der Wettschreibeausschuß infolge der Indiskret Mn e in es A u s i ch ußmi tg l ie des die Prüfung der Ar^iten in d.n ä ÄS

Beklagten verurteilt, eine Entscheidung darüber an trpff >h für die Crteüung cnJeC?ürfteUbtÖCR unparteiisch festgesteilt iv'rdn Ah vrSburfte hierdurch

.. ... LandwirUchüst.

***

. 219.- A

. 108.1 N

Teleioaiische BiursKier«caste

des tiiessenei Anzeigers, mitgeteilt von der Bank lür Hand« und Industrie, Giessen.

l'ranklurter Mörse, 5. November. 1.15 Uhr.

Reichsanleihe

. 116.fi . . . 102.C

Escbweiler Bergwerk . . 2u6.- Gelseukirchen Bergwerk . 192.1 Hamburg-Amenk. Paket!. 121.4

_ Kartosselmartl - Bericht vom 4. November 190 Friedberg (Hessen): Role Sorte Pik. 2.00-u.uu, Rtaainu 1' bonuin 2.25, weitze runde 1.902.00, (Äelbfleifchigc, weitze, 1.9o2.0 L.

" k i n r t a. Rt.: Role Sorte Rtt. 2.0u, Magnnm bonui 2.u0O.Ou, weiße runde 2.00, Gelbsteifchige, rote, 0.00, n Wiesbaden: Rlagnum boimm 2.75, weiße runde 2.65.

Helm: Ptagnum bonum Pik. 2.402.50, Gewsteifchige, iol 3_^2d3.50. Hagen: Magnnm bonum 2.70.2.80. tt ö i n: Re -Saber Rtk. 2.40, andere rote Sorten 2.25, Magnnm bonum 2k ow 2.,0, weiße runde 2.10-2.20, Getbftelschige, rote, 2.40-2.6 roei^e 2.252.40. Frankenthal: Rote Sorten 2.00, Magnm bonum 2.20, weiße runde 2.00, Gelbfleischige, blaue 3.00, rote 3U' 'vellze 2.65. (Altes per 50 Liitogr.)

252 (- ) 217 (- 1). ---x

-Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Tez. 228.75 (- Trni 231.75 (4.75). Budapest April 220.30 (4- 8,00). Par

Roo. 191.35 ( 4.60). Liverpool März 186,60 ( 8.95). (ibicac Le^. 145.80 ( 9.60), Aiai 158.70 ( 7.95). Roggen: Berti

-Sez. 208,25 (-t- 0.25), d)iai 208.50 (-!- 0.75). Hafer: Berlin De 176.50 (+ 1.25), Aiai 182.50 (4- 0.2b) Mk.

für Vertilgung von Raben und Krähen ausgeworsen. Turi die überhandnehmende M ä u s e p l a g e hat man jetzt von diese ü seither so geschmähtenschwarzen Gesellen" eine besiere Meinuil bekommen, denn sie sind es, die den Landwirt bei der Bekämpfe J der Feldmäuse, die wie Sand am Meer auftrelen und ungeheure 1 Schaden anrichten, kräftig unterstützen. In einer heute ' abgehaltenen Versammlung des landwirtschaUlichen Kreisverein. ' in der man die Mäuseplage und deren Bekämpfung bespracl wurde besonders darauf hingewiesen, daß jetzt die Krähen nn < Raben als Freunde der Landwirtschaft zu schützen seien, un die Vertilgungsprämien in Fortfall kommen möchten. I, übrigen empfahl man als wirksames Mäuse-Vertilgungsmiii, den S t r y ch n i n h a f e r.

'-Sie ^cyauorouuug wird im Laufe des Novembers von b( Hauptslelle der Deutschen Landwirtscha'ts-Gesellschaft, Berlin SW. 1. Dessauer Straße 14, ausgegeben werden, von wo auch lofienlo Die Anmeidepaplere zu beziehen sind. Der Schluß des Amneldi lermms l,t am den 29. Februar 1908 feflgelegt.

Getreide - Wocheudericht

der Preisberichtsuetie o-es Lulwwirtschaftsrats

vom 29. Oktober bis 4. November 1907.

Die in der ungünstigen finanziellen Lage der Lereiiiigte Staaten begründeten iLxporlbeitrebungen tagen dem Ajettmau i von dieser <seue gtögere Qjeireibeniengcn zustiegen, deren Beichagun angesichts emgeschrantter Leisiiingen der übrigen BeziigsqueUe! ziveisetios mir inner Bewilligung höherer Preise möglich geiuejei ! ivare. Darm liegt die Erklärung |üv die immer mehr um |ic} greifende Berpimmung, unter der das uuernanonQle Geireidegeicha> , 111111) in der letzten Bwche empstudtich zit leiden hatte. In Berhf * waren die Lieierungspreise lür reizen zeitweise 78 TU. niedrig iniö hatten sich damit um 1314 M. von Dem Du ne des noriaq '11(011015 erreichten Preisstand eniienit, oi)ne daß der Uin-ang üv inländischen Angebots |onöeriicl) geeignet luar, diese PrelsentivilleliMi i ä" löroern. Für Die heute emgeireiene trdmge Erhotung, die bei Wochenverlust aut ungesähr' 5 HL reduzierte, war die Aussafsutil < maßgebend, datz die von der russpchen Regieruiig beabsichtiUl 'Maßnahme gegen eine weitere Steigerung der Preise jedemaus v einer Erschwerung des Exports besieyen dürste. Besonders tiuiu f angeregt wurde dadurch Die Stnninung für Roggen, Denen Prei>! ItßiiO sich imolge Der andauernden Lnapphen des inländische Angebots, namentlich an seinen Qualitäten, und der UnreiuabiliiQ Der russischen Forderungen ohnehin wlderstandssähiger gezeigt hatti so dag gegenüber der Bonvoche schlietztich noch em kleiner Preis lonschrill seslgesteUl iverDen tann. Im palerhandel bestand auc zuletzt iveder ans t)er einen noch aus der anderen oeue Uieigun zu irgenö welchem Entgegenlommen, wodurch das Ee,chäst eu überaus schivertalliges Eeprage behictt, ohne daß sich dabei m bei PreiSverhaUnisfen besondere Veränderungen ivahrnehmen ließe, - ^uuerycriie war in greisbarer und schwimmender AZare billiger r 1 linnen. Büe in diesem Artikel lieg mich bei Akais Der Absatz HE wünschen übrig. 0

Gs Pellten sich die Preise füc inländisches Getreide am letzte Martllage m Mart pro 10u0 Zig. je nach Qualität, wobei üa - 'Ehr ( + ), beziv. Etzeniger () gegenüber Der Vonvache in Llam mein () beige|iigt ist, ivie folgt: