Ausgabe 
3.10.1906 Drittes Blatt
 
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Nr. 23Z

Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.

Notationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitätsdruckerei. R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition «.Druckerei: Schulstr.7. Tel. Nr. bl. Telegr.-Adr.: Anzeiger Gießen.

Drittes Matt IS«.Jahrgang Mittwoch 3. Mtober 1906

DieSiebener §amilienblatter" werden dem B MM öi 1] jr H ||1| ['

Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der 1 ® @3 M Ä ^8 Vk, d

hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. ÄHs w v » v v

Seneral-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sichen.

KoLitrsche Lagesscharr.

Ein ständiges Einigungsamt im Baugewerbe.

Ein bemerkenswerter Schritt vorwärts in der Entwicklung zur friedlichen Regelung des Arbeitsverhältnisses hat sich in Essen vollzogen. Nachdem im dortigen Bau­gewerbe vor einiger Zeit ein Tarifvertrag zustande gekommen ist, hatte man den weiteren Entschluß gefaßt, die Kommission, welche zur Entstehung des Tarifvertrags erheblich beigetragen, als ständiges Einigungsamt bestehen zu lassen und in den einzelnen Lohngebieten lokale Schlichtungskommissionen ein­zurichten. Die Mitglieder derselben werden von den Organi­sationen der Unternehmer und Arbeiter gewählt. Eine aus­führliche Geschäftsordnung regelt ihren Geschäftsbetrieb. Alle Fälle, die durch die lokale Schlichtungskommission nicht ge­regelt werden können, werden vor das erwähnte zentrale Einigungsa,nt gebracht. In der kurzen Zeit ihres Bestehens hat sich diese Einrichtung so gut bewährt, daß man in dieser Entwickelung nahestehenden Kreisen ihre Ausdehnung auch auf andere Gewerbe lebhaft befürwortet. Man wird hierbei jedoch zu bedenken haben, daß das Baugelverbe in Anbetracht der Möglichkeit, seine Arbeitsleistungen genau in einzelnen Tarifpositionen spezialisieren zu können, einer derartigen Organisation ganz besonders günstig ist. Immerhin sei da§ Essener Beispiel mancher anderen Industrie mit einer sich wesentlich gleichbleibendcn, nach feststehenden Regeln erzeugten Produktion zur Nachahmung empfohlen.

Die oberhessischeu Provittzial-Tungviehweiden.

(Original-Artikel des Gießener Anzeigers.)

Die Provinzialjungviehweiden in Hungen, Wernings, Lauterbach und Zell hjaüen mit dem heutigen Tag ihre Sommerfrischler in die Heimat entlassen. Am 1. Juni wurden die Jungviehweiden von den Land­wirten der Provinz mit Jungrindern und Füllen beschickt, damit sie sich in Luft und Sonne auf ausgedehnten ein­gefriedigten Weidefchlägen tummeln und ihre Nahrung nach Belieben wählen konnten. Unsere Landwirte gewöhnen sich nur sehr allmählich daran, ihre meist selbst gezogenen Tiere für mehrere Sommermonate wegzugeben. Sie sind zu sehr daran gewöhnt, die Tiere, auf die sie große Hoff­nungen für die Zukunft setzen, täglich zu beobachten und ihr Wohlergehen zu beobachten. Nur die bei recht vielen allmählich durch gedrungene Ueberzeugung, daß die jungen Tiere in frischer Luft in ungebundener Bewegung sich zu brauchbareren und gesunderen Zucht-- und Nutztieren entwickeln, veranlaßt sie, sich von ihren Tieren für einige Monate zu trennen. Sie übersehen auch nicht, daß die Tiere auf der Jungvichweide billiger ernährt werden, als im heimatlichen Stalle und daß in den mit Arbeiten über­häuften bäuerlichen Wirtschaften es als eine Erleichterung empfunden wird, wenn zwei oder drei Rinder oder ein oder mehrere Fohlen weniger im Stalle stehen und Pflege und Wartung tagtäglich fordern.

Im allgemeinen werden in bäuerlichen Wirtschaften die jungen Zuchttiere dadurch verwöhnt, daß man sie zu warm hält, und zwar bis zu dem Tage, an dem sie der Jungviehweide überliefert werden sollen. Solche Tiere sind außerordentlich empfindlich für jeden frischen Luftzug, an den sie doch eigentlich gewöhnt fein sollten. Deshalb wünscht man, daß die Jungviehweiden erst anfangs Juni eröffnet werden. Sie müßten aber, damit die Tiere die gute Jahreszeit auf den Weiden gründlich ausnutzen könnten, bereits anfangs Mai eröffnet und frühestens Mitte Oktober geschlossen werden. Schreiber dieses sah in Norddeutsch­land schon im Regierungsbezirk Kassel, das Jungvieh im sehr zeitigen Frühjahr auf der Weide. Die Tiere konnten den Stall auf der Weide nach Belieben aussuchen und ver­lassen, sie wurden nicht über Nacht gewaltsam eingesperrt. Die Tiere unb ihre Besitzer haben dadurch keinerlei Nach­teile Erfahren, obwohl sie diese Art der Viehhaltung seit Menschengedenken betreiben.

Unseren Landwirten wird diese und eine inbezug auf Abhärtung noch weitergehende Haltung der Fohlen auf der Fohlenweide Hungen vor Augen geführt. Schon seit einigen Jahren lassen eine größere Anzahl von Landwirten ihre Fohlen auch im Winter auf der Weide. Der Stall steht offen, die Tiere erhalten im Stall zu bestimmten Tages­zeiten Heu und Hafer. Sie halten sich aber mit Vorliebe im Freien auf und verschmähen nicht, dem bei dem kalten Winterwetter mehr angeregten Drang zur Nahrungsauf­nahme nachzugeben und das dürre lange Gras abzu­weiden, was ihnen auf der Sommerweide nicht gut genug war.

Als ich vor zwei Jahren die Fohlenweide mitten im Winter ber hartgefrorenem Boden aussuchte, um die achtzehn Fohlen auf der Winterweide zu beobachten, sand ich sämt­liche Tiere trotz lebhaftem Schneegestöber auf einem Weide­schlag. Sie knapperten die dürre gewordenen, im Sommer verschmähten Grasbüschel ab und halten sich weit über den ganzen Schlag vertellt. Ms auf 'meine .Veranlassung der Wärter die Fohlen anrief imb lockte, als ob sie zur Empfangnahme ihrer Haferration kommen sollten, hoben sie wohl die Kopse, aber sie folgten dem Lockrufe nicht, denn die klugen Tiere wußten ganz genau, daß die Futter­stunde noch nicht da war. Als aber der Wärter seinen Lockruf noch verführerischer wiederholte, folgte erst ein Tier dein Rufe, andere schlossen sich an, dann kam das ganze Rudel in Galoppsprüngen heran. Ich hatte nun Gelegenheit, die Tiere zu mustern. Sie hatten ihren Winter­pelz angezogen, die Haare waren einigermaßen struppig, die Tiere aber gut genug ernährt. Als die Tiere den erwarteten Hafer in den Stallkvippen nicht vorsanden, ver­ließen die Getäuschten den Stall sogleich wieder und zer­streuten sich auf dem Weideschlag, trotz dem Schneegestöber.

Diese Fohlen atmen das ganze Jahr reine Luft, tum­meln sich ungebunden auf ausgedehnten Flächen, sie kennen nicht den für die Gesundheit der jungen Fohlen so gefähr­lichen Uebcrgang aus beit übertrieben warmen Winter­ställen in die scharfe Früblingslust, sie gedeihen mit der hohersteigenden Sonne zusehends und Ke ganze Kon- ist eine. jrMgere, widerstandsfähigere. Rechnet

Mein Lieb

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Wasserröhren nach Bad-Nauheim hat man vor­

der

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14 Tagen begonnen. Etwa 60 Arbeiter sind rechts von dem Wege nach Wetterfeld mit dem AuSheben eines Schachtes von 3 Meter Tiefe und 1 Meter Breite beschäftigt. Mittels einer Motormaschine hebt man das Wasser aus dem nahen Flusse, der Lauter. Auf je 300 Meter werden die Röhren erst auf ihre Dichte und Widerstandsfähigkeit geprüft. Man hat in Wetterfeld begonnen und legt stromaufwärts; täglich werden etwa 100 Meter gelegt, sodaß man bereits über ein Kilometer weit gekomnien war, bis sich unerwartete Schwierig­keiten durch starke Felsenlager boten, wodurch sich eine kleine Verzögerung ergibt.

A Butzbach, 2. Okt. Der GesangvereinG em isch t e r Chor" hielt gestern abend seine 2. ordentliche Generalver­sammlung ab. Nach einer Begrüßungsansprache des Vor­sitzenden Joutz ergriff der Schriftführer Heyd das Wort, um in ausführlicher Rede Bericht über das abgelaufene Veccinsjahr zu erstatten. Viermal konnte der junge Verein nut seinen gediegenen Konzertprograinmen an die Oeffentlich- keit treten, außerdem wurde noch bei sonstigen Gelegenheiten im Nahmen des Vereins manche gesangliche Leistung registriert.

Vermischtes.

Der Kaiser und die deutsche Sprache. Alle die, denen möglichste Reinhaltung unserer Muttersprache am

Scheiden tut weh.

Auf frohes Wiedersehn!

Karl K n e u ß e l.

Q Lauter bei Grünbcrg, 1. Okt. Mit dem Leg

Aus S.aSt uno Luns.

Gießen, den 3. Oktober 1906.

* Der GesangvereinHeiterkeit" veranstaltete am Samstag abend eine in allen Teilen wohlgelungcnc Abendunterhaltung int Saale des Cafs Leib. Der der edlen Sangeskunst gewidmete erste Teil des Programms brachte eine Anzahl herrlicher Chöre und inniger Volkslieder unter der bewährten Leitung seines tüchtigen Dirigenten, Lehrer Ludwig Becker, in vollendetem Vortrag. Daß der Verein nicht allein über gesangstüchtige, sondern auch über hübsche schauspielerische Kräfte verfügt, bewies der zweite Teil des Programms. Das anmutige Singspiel:Die Lieb im Gebirg", wurde von den darstellenden Damen und Herren c>es Vereins mit solcher Gewandtheit und erfrischender Natüc- lichkeit wiedergegeben, daß die Darsteller mit endlosen Bei­fall und Jubel belohnt wurden. Ein sich anschließender Ball verlief gleichfalls in schönster Weise und hielt die An­wesenden bis zu früher Morgenstunde in froher und gemüt­licher Stimmung beisammen.

** KneußelS Abschied von Schotten. Im Schottener Kreisblatt nimmt Herr Karl Kneußel mit folgenden hübschen Worten Abschied:

Sage hiermit allen meinen Freunden und Bekannten ein herzliches Lebewohl.

Scheiden tut weh,

Mein lieb' gut Schotten ade, Wenn auch das Scheiden macht, Daß mir das Herze kracht,

Selbstverständlich hat denn auch dec Verein mit nicht un­erheblichen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt, was die Rechnungsablage von der Kassiererin Frl. Rumpf zeigte. (Es sind nicht weniger als etwa 400 Mk. allein für Gesangsproben und etwa 300 Mk. für Musikalien auSge- geben worden.) Am Schluffe des offiziellen Teils fand die Neuwahl des Vorstands statt, dec durch Zuruf wiedergewählt wurde. Mit einer Reihe musikalitcher Darbietungen hielt man noch die zahlreich erschienenen Mitglieder und ihre An­gehörigen bis lange nach Mitternacht vergnügt zusammen.

der Wetterau, 1. Okt. Die Bahnstrecke

man dazu, baß die Tiere auch den ganzen Winter hin­durch ihre Glieder brauchen und stählen konnten, mit denen sie doch einstmals ihr Brot verdienen sollen, so kann man es nur loben, wenn die Pserdezüchter so gescheit sind und ihre Fohlen nicht über Winter in die Ställe sperren, sondern auf Der Winterweide in Huügen unter zuverlässiger ständiger Aufsicht lassen.

Heldenbergen-Windecken-Vilbel, das letzte Glied der Niddertal-Vogelsbergbahn, wurde vor etwa 21/2 Jahren begonnen, und sollte nach dem ursprünglichen Plan am heutigen Tage eröffnet werden. Doch ungünstige Umstände haben die Vollendung der Bahn hinausgeschoben, so besonders das Konkursverfahren gegen die beiden ersten Unternehmer und nicht zuletzt dix Schwierigkeit bei Einführung der Bahn in den Bahnhof Vilbel. Diese scheinen immer noch nicht behoben 311 sein. Die Eröffnung der Bahn ist frühe­stens am 1. Januar zu erwarten. Von Heldcnbergen über Windecken und Büdesheim ist die Strecke fast beendet, es liegen schon die Schienen, von Kilianstätten bis Gronau ist der Oberbau beendet, während von Gronau bis Vilbel die Arbeiten noch weit zurück sind. Die Bahnhofsgebäude zu Büdesheim, Windccken und Kilianstätten sind im inneren Ausbau begriffen, die zu Dorfelden und Gronau find noch nicht int Rohbau fertig. Obwohl die Bahn nur 15 Kilo- meter lang ist, traten ihr zahlreiche Schwierigkeiten durch die Schlangenwindungen der Nidder und die Vorhühen des Vogelsbergs entgegen. So mußte östlich von BüdeSheun em langer Tunnel durch einen Basaltrücken gesprengt werden, bei Windecken waren vier Brücken und zwischen Windeckcn und dem Tunnel zwei weitere Brücken über daS Niddertal erfor­derlich. Tunnel und Brücken sind jetzt fertig. Die Bahn erhält Stationen zu Vilbel, Pfaffenhof, Gronau, Dorfelden, Kilianstätten, Büdesheim, Windecken und Heldenbcrgen. _ Die baldige Eröffnung der Bahn wird von der Bevölkerung sehn- lichst erwartet. Die Strecke ist das letzte Glied in der Ver­bindungsbahn zwischen Vogelsberg und Frankfurt.,

Herzen liegt, werden durch die Nachricht erfreut worden sein, daß der Kaiser dem Lenker seiner Kraftivagen den Titel eines Oberwagenführers" verliehen hat. Nun ist hoffentlich der törichten Sitte, die KraftwagenführerChauffeure" zu nennen, der Todesstoß versetzt, und wer sich nicht dem Spotte oder dem Verdachte eines kleinen Bildungsmangels aussetzcn will, wird wohl das vom Kaiser gegebene Beispiel nachahmen und dazu auch das ganz unnützige FremdwortGarage" mit in die Versenkung verschwinden lassen müssen.

* Kleine Tageschronik. Ein an3 Berlin in der kroatischen Stadt Esseg eingetroffencr Schauspieler, dessen Name bisher noch nicht eruiert werdeil konnte, hat aus die beim dortigen Deutschen Tbeatcr engagierte Schauspielerin Walden mehrere R c v 0 l v e r s ch ü s s e obgefeuert, und diese so schwer verletzt, daß sie kurz darauf st a r b. Ter Mörder gab als­dann mehrere Schüsse aus sich selbst ab, verletzte sich^aber nicht tätlich. In Berlin ist der Professor Tr. S t a v e n h a g e 11, Direktor des chemischen Laboratoriums an der Bergakademie, mit seinem Automobil verunglückt. Er erlitt erhebliche Verletzungen im Gesicht und an den Armen.

Die Preise der Gießener Hunde-Ausstellung.

III.

(Schluß.)

Für Black and tau Terriers, offene und Ncbenklafsen: Reinhard Engel-Bockenheim zwet 1. und Ehrenpreise.

Für Foxterriers, offene Klaffen: B. Groß-Kassel, R. Ul- rich-Michelbach b. Schotten je 1. und Ehrenpreis; P. H. Wilhelm- Offenbach zwei 1. und zwei Ehrenpreise; Fritz Stremme-Kassel, Fritz Breüwicser-Lsfenbach je 2. Preise; P. H. Wilhelm-Ossenbach, Jakob Becker-Wiesbaden je 3. Preise; Friedrich Krauß-Ladenburg, Heinz Richardt-Frankfurt je H. L. E. Siebenklassen: P. H. Wilhelm-Offen­bach, B. Groß-Kassel, R. 'Ulrich-Michelbach b. Schotten, Jakob Becker-Wiesbaden, Fritz Breitwieser-Offenbach je 1. Preise; August Will;. Hilgardt-Gießen, Friedr. Krauß-Ladenburg, Aug. Michel- Gießen, P. H. Wilhelm-Offenbach je 2. Preise; Heinz Richardt- Frankfurt, Fritz Nowack-Gießen, Fritz Stremme-Kassel, Jak. Becker- Wiesbaden je 3. Preije; Frau Reg.-Nat Buchinger-Gießen, Friedrich Krauß-Ladenburg, Philipp Stier-Gießen je H. L. E.

Für Dachshunde, offene Klassen : Hermann Schaller-Hanau, Johann Büttner-Frankfurt, Ph. L. Kroecker-Offenbach je 1. und Ehrenpreise; Hermann Schaller-Hanau, Earl Asbeck-Hamm i. W., Wilhelm Beck-Gießen, Joh. Büttner-Frankfurt, A. Wriedt-Frank- snrt je 1. Preise; Heinrich Saelzer-Frankfurt, Phil. Bock-Offenbach, Pfarrer Gras-Gambach, Wilhelm Heil-Rödgen, Hubert Scbott-Ober- traubach je 2. Preise; Jean Raab-Offenbach, Hubert Schott-Ober- traubach, W. Eckel-Offenbach, Werls u. Heyl-Mainz, W.Mettenheimer- Vilbel je 3. Preise: Alex Eisele-Offenbach, Werls u. Heyl-Mainz je H. L. E. Nebenklassen: H. Schaller-Hanau, H. Saelzer-Frankfurt, E. Tammel-Offenbach, Joh. Büttner-Frankiurt, A. Wriedt-Frank- iurt, Peter Schllorr-Franksurt, Ph. L. Kroecker-Offenbach, Frau Julms Jeltrup-Hüslen, W. Mettenheimer-Vilbel, C. Lnckhardt- Gießen, Wilh. Beck-Gießen je 1. Preise, die zwei Letzten auch Ehren­preise ; Ehr. May-Offenbach, Julms Wallenstein-Altenbuseck, E. Tammel-Offenbach, Wilhelm Lipps-Ferndorf, Franz B. Klingel- Gießen, Oskar Kromer-Soden, Zahnarzt Giller-Wiesbaden, WerlS u. Heyl-Mainz je 2. Preise; Oskar Kromer-Soden, Hauptmann von Roques-Gießen, Karl List-Gießen, Werls u. Heyl-Mainz je 3. Preise; L. Bierau V.-Lollar, W. Thürkow-Wiesbaden, Adolß Klingspor-Gießen, August Hoechner-Gießen, Robert Ziegler-Groß-' umsiadt, Ferdin. Schmidt-Gießen, Gustav Kirsch-Bieber je H. L. E.

Für derltsche glatthaarige Zivergpinscher, offene; Klaffen: Gg. Mohr-Wiesbaden, W. Karste-Offenbach, je 1. und Ehrenpr.; M. Hornivius-FranUurt, Gg. Mohr-Wiesbaden, Hrch. Friedliii-Frankfurt, je 2. Pr.; Karl Plank-Gießen, Fritz Brühl II., Usingen, Eberhard Schäker-Mainz, je 3. Preise; Direktor Louis Lemmö-Gießen, Georg Mohr-Wiesbaden, je H. L. E. Neben­klassen : Eberhard Schäier-Mainz, Gg. Mohr-Wiesbaden, W. Karste- Offenbach, Heinr. Friedlm-Frankiurt, je 1. Pr.; Direktor LomS Lemms-Gießen, Fritz Brühl II., Usingen, Wilhelm Lotz-Gießen, ie 3. Pr.; Franz Klenker-Gießen H. L. E.; Theodor Schloerb- Gießen L. E.

Für Zw ergschnauzer, offene Klassen: Georg Riehl- Frankfurt zwei 1.' und Ehrenpr. Nebenklassen: A. Schirmer- Frankfnrt zivei 1. und Ehrenpr.; Georg Riehl-Frankfurt 1. Pr.

Für Malteser, Nebenklassen: W. Hammel-Gießen 3. Pr.

Für King Charles, Nebenklassen: Friedrich Schäser-

Fi'w Z w e r g p u d e l, offene und Nebenklassen: M. Burk* Franksurt a. 2)L 1. Pr. . .

Der Vor st and des VereinsHundesport für Gießen und Umgegend".

Mrchliche Nachrichten.

Israelitische Neligionsgesellschaft.

chottesdieuk.

Donnerstag unb Freitag, 4. und 5. Oktober: Hüttenfest.

1. Tag:

Festesansang Mittwoch abend 5.40 Uhr.

Donnerstag vormittag 8 Uhr. Predigt. Nachmittag 4 Uhr»

2. Tag:

Abends 5.45 Uhr. Freitag vormittag 8 Uhr.

Sabbathfeier Samstag, den 6. Oktober 1900:

Freitag abend 5.20 Uhr.

Samstag vormittag 8 Uhr, nachmittag 4 Uhr.

Cabbath-Ausgang 6.40 Uhr.

Israelitische Neligionsgemeittde.

chottesdientz in der Synagoge (^üdanlage).

Dontrerstag den 4. unb Freitag den 5. Okt. 1906: Lanbhütteusest.

1. Tag:

Vorabend 5.45 Uhr.

Morgens 8.30 Uhr. Predigt, nachmittags 4 Uhr.

2. Tag:

Vorabend: 6.45 Uhr.

Morgend 8.30 Uhr. Abends 6.45 Uhr.

Gerichtsjaal.

Breslau, 2. Okt. Die hiesige Strafkammer verurteilte den Redakteur Radlof von der sozialdemokratischenVolks­macht " wegen Beleidigung d e r R i ch t e r des Glogauer Landgerichts zu drei Monaten Gesa n q n i s.

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