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4.9.1906 Erstes Blatt
 
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Hunde-Bhot

Nährmittel für

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' "irrige-T-rii-n-r *6 mi|$üg(n, iung§(oa ausgesunden. ®c :e 7'gel m die Brust gejagt. c bem hefigen Krankendaus operotiüein Wege entfernt 'Gefahr nicht mehr besteht, ik ein Gras v. Schwerin hmähte Liebe' sein, ept. lieber das Attentat erichtct: Bei der Mörderin Russe' mit dem Bilde die Mörderin nach diesem isters zu identisizieren. Ta noiDO tatsächlich in Intel- ist bis vor wenigen Ägen Hotel Jungfrau anW, ge« heute noch fest überzeugt, chdem ihr der wahre Sach­werte sie, cs tue ihr leid, en, aber in so schrecklichen nme es auf einen Menschen fn((§ f)(bc fie ihre Wcht )r tytauSiubtingen, auch e berfnnft not) nidjt et» aoch nicht gefunirrn. Lin fyult namMtz chin me an der BerinAme in M i>er norwegischen in Nome angekommen ist. rchgefnhrt.

Eine große Feuersbrunst der hauptsächlich aus Baum- nden Ladung des englischen ien waren, vollsiändig.

cks geschätzt. Mn hofft, m cr§ Herr werden zu können, mc besteht keine Gefahr.

. .ssjschen Kriegsscy !I iMmd d-dxrch. d°ß mt lamme kamen.

re Verteidiger.

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des

Handel

3%

Harpener Bergwerk. . . 215 0

3% Portugiesen

III

120.20

Berliner Börse, 3.

3M7< s%7,

247.50

126,50

34.30

145.20

145.50

. 176.20

. 141.40

. 240.20

. 83.90

. 160.00

September. Anfangskurse. Harpener Bergwerk. . Lanrabütte .... Lombarden E. B. . . Nordd. Lloyd .... Tiirkenlose ....

Lanrabütte......

Nordd. Lloyd.....

Oberschics. Eisen-Industrie Berliner Handelsges . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . .

Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit. . . Dresdner Bank . . . Kreditaktien.....

Baltimore- und Ohio-

Eisenhahn .

Gotthardbahn.....

Lombard. Eisenbahn . . Oesterr. Staatsbahn . . . Prince-Henri-Eisenbahn .

99.70

100.25

95.15

103.40

70.15

70.60

86.00

94.10

96.10

146.20

54.80

89.75

69.10

97.80

Elektrir. Lahmeyer .

Elektriz. Scbuckert .

Eschweiler Bergwerk

245.00

131.25

132.5,0

172.50

141.60

240.25

175.00

185.90

160.10

212.20

Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .

Tendenz: ruhig.

143.40

126.75

253 50

228.00

162 00

Vermissten Augsburger Lehrer Gsell cunudjen wollte, hat in einer Gletscherspalte eines dem Namen nach noch nicht bekannten Berliner Bankiers aufgefunden. Tie Leiche wurde zu Tal.gebracht. Von einer Gesellschaft, die trotz der tropischen Hitze einen Aus­flug von Berlin nachGrünau unternahm, wurden sieben Personen vom Ditzschlag betroffen. Beim Wildern wurden früh im Donnermarckschen Walde bei Nadzionkau zwei Wilderer von zwei Förstern überrascht. Im Handgemenge, bei dem ein Wilderer mit einem Knüppel um sich schlug, entlud fid; das Gewehr eines Forstgehilsen und traf einen der Wilderer. Er war sofort tot. Bei den Manöver Übungen in der Saargegend überritt Kavallerie beim Durchbrechen einer S- tzenlinie drei Soldaten, von denen einer schwer, zwei erheb- l'f > verletzt wurden. Das zweijährige Söhnchen des Grafen B . storff, des Militärattachees der deutschen Gesandtschaft zu Kopenhagen, stürzte, als cs'sich einen Augenblick allein überlassen war, aus dem Fenster und starb kurze Zeit darnach.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 5. September: Veränderliche Winde, vorwiegend heiter, trocken; Temperatur nicht erheblich geändert.

. 215.20 . 244.00 . 34,10 . 130.90 . 145.70

Handel unb Verkehr, Volkswirtschaft

Wien, 3. Sept. Die Anglo-Oestreichische Bank ruft eine suhederei-Aktiengesellschaft für den Verkehr zwischen der unterenDonauund den Häfen am atlantischen Ozean ins Leben, welche vorläufig sechs Dampfer mit 35 000 Tonnen Tragfähigkeit in Dienst stellen soll. Ter Generaldirektor der neuen Gesellschaft wird der bisherige Direktor einer eng­lischen Rhederei, Eugen Pollassek, fein. Die Gesellschaft wird den Verkehr im Anfänge des Jahres 1907 aufnehmen.

TeSefomsc^e Kursberichte

Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen.

Arbeiterbewegung.

Dux, 3. Sept. In einer gestrigen Versammlung beschlossen die der Partei' der unabhängigen Sozialisten angehörigen Berg­arbeiter, sofort in den Ausstand zu treten. Die gleich­zeitig tagende Delegierten-Versammlung der sozialdemokratischen ^Bergarbeiter sprach sich gegen einen Ausstand aus. Die un­abhängigen Sozialisten drangen in den Saal der Delegierten-- Versammlung ein, wodurch ein Tumult entstand. Einige Führer der Sozialdemokraten wurden verletzt. Die Gendarmerie räumte den Saal.

Gerichtssaal.

Flensburg, 3. Sept. Die hiesige Straskammer verurteilte fcc; aedakteur Simonsen von dem dänischen Blatte Flens- ?t' der die Offiziere der früheren schleswig-holsteinischen Armee vo i 1848 bis 1852 meineidig nannte, zu 9 Monaten Ge­fängnis. Der Antrag auf sofortige Verhaftung des Verurteil­ten wurde abgelehnt.

Kassierer und raubten 7000 Rubel, die zur Löhnung bestimmt waren. In SoSnow ice streiken die Angestellten der Monopolläden.

Paris, 4. Sept. Der Chicagoer Bankdirektor StcnS- land, der nach Defraudation von 21/, Millionen Dollars geflohen war, wurde in Tanger verhaftet.

Sofia, 3. Sept. Die Zeitungen verbreiten das Ge- rücht von der Demission des Kabinetts, aber gut un- terrichtete Kreise mesien dem Gerüchte fein en ©tauben bei.

Berlin, 3. Sept. Eine Massen-Protest-Kund- g e b u n g gegen die Nürnberger Vorgänge veranstalteten die Berliner Metallarbeiter am gestrigen Sonntag in 5 stark- besuchten Versammlungen. In allen Versammlungen ge­langte einstimmig solgende Resolution zur Annahme: Die ver­sammelten Berliner Metallarbeiter nehmen mit Entrüstung Kennt­nis von der Ermordung ihres Berufskollegen Fleischmann und den sich anschließenden blutigen Nürnberger Schlachttagen. Sie erblicken in diesen Vorgängen Erscheinungen, welche den Geist des Zuchthausgesetzes grell widerspiegeln.

Wien, 3. Sept. Hier sind sämtliche Böttchergehilfen sowie die Kutscher der internationalen Transport- Gesellschaft wegen wirtschaftlichen Forderungen in den Aus­stand getreten.

OrrgirrnL-DrLrhtmeldungen.

Berlin, 4. Sept. DasBerl. Tagebl." meldet, die Verhandlungen mit dem Direktor Bernhard Dernburg seien bereits abgeschlossen. Dernburg sei zum selbst­ständigen Leiter der Kolonialabteilung mit dem Charakter als Wirkl. Geheimer Rat mit dem PrädikateExzellenz" er­nannt und werde zunächst, bevor er seinen Posten antrete, einen Urlaub nehmen.

Würzburg, 4. Sept. Gestern fand man im Straßen­graben ermordet die 21jährige Dienstmagd Anna Gaß- Kaetzgau, die bei dem Oekonomen Lutz unter Theres bedienstet war. Der Mörder brachte seinem Opfer nach hef­tigem Kampfe und Vergewaltigung Stiche in Hals, Brust und Unterleib bei. Der Mörder ist flüchtig.

Straßburg i. Els., 4. Sept. Der Unteroffizier Stahl von der 4. Kompanie des Ftlßartillerieregiments Nr. 14 wurde unter dem Verdacht des Landesverrats verhaftet. Er soll in Beziehungen zu einem französischen Offizier in Epinal stehen, dem er zahlreiche Zeichnungen und Pläne der Feste Kaiser Wilhelm in Mutzig ausgeliefert haben soll.

Kattowitz, 4. Sept. In Zombkowice überfielen fünf Personen im Kontor der Elektrizitätsgesellschaft den

4%°/0 russ.Staatsanl. 1905 4 >2°'n japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose......

4% Griech. Monopol-Anl.

äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . . . . 4J4°/o Chinesen . . . .

Aktien:

Bochum Guss.....

Buderus E. W . . .

Tendenz: schwächer.

Gelsenkirchen Bergwerk .

97.301 Hamburg - Amerik. Paketf.

4Oesterr. Goldrente. . 4*/5?< Oesterr. Silberrente 4 °o Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Rente . . . 3?(? Portugiesen Serie I .

Ftrnsikfarfer Börse. Z. September, 1.15 Uhr.

Reichsanleihe . . 98.80'

do. . . 87.25

Konsols .... 98.85

do. . < . . 87 30

Ressen . .

Oberhessen

seit 1601 medizinisch bekannte alkal. Quelle ersten Ranges. Heilkräftig bei Erkrankungen der Atmungs-, Verdauung»-, und Harnorgane, bei Gicht, Zuckerkrankheit, Asthma. Niederlagen in allen Apotheken und Mineralwasserhandlungen des In- und Auslandes. Farbach & Strieboll, Versand der Herzoglichen Mineralwasser, Bad Salzbrnnn i. Schl.

Schweinefleisch 50 Pfg. l$41»

10 Mark bestraft werden.

Gießen, den 1. September 1906.

Gwßherzvglichc Bürgermeisterei GieAn.

Errrfchmann.

HflMwoch, de» 5. September d. SjU uachm. 2 Uhr 196462 werden im Bieker'schen <5°Qle versteigert: Möbel aller Urten, eine Mangel, 1 Fahrrad, 30 Mtr. Gartenschlauch, Gas-, Waffer-, Bierfaß- und Zapfhähne u. a. nx. Geißler, Gerichtsvollzieher.

Bekanntmachung.

Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach die Sorten- und Feldbesitzer an den ihren Grundbesitz an öffentlichen Fahr- oder Fußwegen einsricdigendcn Hecken im Laufe des Monats September die neuen Sprößlinge wiederholt zu beschneiden oder zurück zu binden haben, wird mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß Zuwiderhandlungen auf Grund des Artikel 43 des Feldstrafgesetzes mit Geldstrafe von 1 bis

Erklärung

gegen den Weißbinvermeifter Nikolaus.

Unsere Erklärung in Nr. 203 des Gießener Anzeigers veranlaßte Herrn Weißbinder­meister Nikolaus zu einer Gegenerklärung in Nr. 205 dieser Zeitung.

Ohne auf den Ton dieser Erklärung einzugehen, denn Jeder gibt sich, wie es ihm geläufig ist, wollen wir in tatsächlicher Hinsicht folgendes klarstellen:

DerWahrheit die Ehre geschenkt" hätte Nikolaus, wenn er nicht nur die Erklärung feines Austritts aus der Innung vom 4. Mai er. erwähnt hätte, sondern auch die Umstände, unter denen diese Austrittscrklärung geschah.

Nikolaus war seiner Zeit bei Gründung der Innung nichtgekeilt" zu dieser beigetreten, sondern xvar gerade einer derjenigen, die unverhohlen mit voller Begeisterung den Zusammenschluß der Weißbinder zur Bekämpfung des Submissionswesens begrüßten. Aber als er wegen einer schon in Nummer 203 dieser Zeftung dargelegten Hintergehung bev Innung (in Submissionsangelegenheiten der höheren Töchterschule) von einem Innungs- Meister in öffentlicher Versammlung und in seiner Gegenwart des Wortbrnchs igeziehen mürbe, und ihm gleich dabei nahegetegt wurde, doch den Weg der Jnjurienklage -zu betreten, falls er sich in seinem Recht fühle, teilte Nikolaus der Innung seinen Austritt mit, ohne jedoch klagend vorzugehen.

Daß dies nach § 21 des Jnmmgsstatuts, der den Austritt aus der Innung nur für den 31. Dezember jeden Kalenderjahres zuläßt, nicht angängig war, wußte auch Nikolaus recht gut, denn er bezahlte unbeirrt seine monatlichen Beiträge zur Innung weiter. Er hielt auch seinen Verkehr mit der Innung aufrecht, denn noch am 18. August ließ er seinen Vertreter einer Jnnnngsversammlung beiwohnen, in der die Offerten bezüglich der Arbeiten an den neuen Kliniken und der Bibliothek durchberaten und zur Unterschrift den einzelnen eingebenden Meistern vorgelegt wurden. Nikolaus reichte auch mit der Innung für die Arbeiten an den neuen Kliniken ein» Auf die Bibliothekarbeitcn versicherte er ehr?nwörtlich, nicht zu reflektieren. Trotzdem nahm Nikolaus an der Submission der Slrbeitcn der Bibliothek durch eigene Eingabe teil, worin er niedriger gesetzte Preise offerierte, als die ihm durch die Teilnahme seines Vertreters an der Jnnungs- versammlung vom 18. August bekannten Angebote.

Und diese Manipulationen erfolgten, nachdem er direkt vorher dem Obermeister der Innung das ganz bestimmte Versprechen abgegeben hatte, er wolle jetzt die Bestrebungen der Innung unterstützen, denn er hätte bei seinen billigen Preisen mchts verdient und nur für die Gesellen und Geschäftsleute gearbeitet, ohne daß ihm selbst Etwas übrig geblieben wäre.

Damit hatte Nikolaus übrigens feine Arbeitsmethode selbst am Besten charakterisiert. Der Meister, der, wie e5 recht und billig ist, in seinem arbeitsreichen Leben es 511 Etwas bringen will, kann nicht derart arbeiten, daß ihm nach Schlixß der Abrechnung Nichts bleibt, er will und muß verdienen, damit er seinem Geschäft eine sichere Existenz begründen kann. Das ist die Erfahrung eines jeden Gewerbetreibenden jeglicher Art. Freilich scheint Letztere Nikolaus zu fehlen, da er ja nicht von Jugend aus als Weißbinder tätig war, seine Erfahrung in diesem Gewerbe daher wohl eine nicht allzureiche" ist.

Von diesen reellen Grundsätzen gehen auch die Meister der Innung au§, und sie haben diese auch stets bei ihren Eingaben in der Tat hoch gehalten. Wenn nun in den von Nikolaus angeführten drei Fällen einzelne Meister unter die festgesetzten Jnnungspreise gingen, so geschah dies, um einmal Nikolaxxs, der trotz Innung zu nicht mehr annehmbaren Preisen ständig weiter submittierte, griindlich auszxxschalten. Es war dies auch mit Wiffen und Willen deS Jnnungsvorstandes geschehen.

Wir hoffen, daß hierdurch jetzt endgültig daS Publikum über die Person und das mrreelte GeschäftSgebahren des Nikolaus genügend aufgeklärt ist.

Gießen, den 3. September 1906. 5304

Die Maler- und Weitzbinder-Jnnung.

Erd- und sonstige 9(vbeiten

Goldene und silberne Medaille St. Louis.

154

446

sollen ans dem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Die Verdingungsxrnterlagell liegen auf dem Bureau der unterfertigten Behörde, Frankfurter Straße 29, während der Dienststunden zxxr Einsicht offen. Angebote haben in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen, sind verschloffeix mit entsprechender Aufschrift versehen nnd

Tie Arbeiten und Lieferung der Materialien zur Erbauung eines Stellwerksgebäudes auf Bahnhof Hungen in Oberhessen sollen vergeben xverden. Verdingungsunterlagen sind bei der unter* zeichneten Inspektion einzusehen und föitnen auch gegen postfreie Einsendung von 1,00 Mk. in bar bezogen werden.

Eröffnung der mit entsprechender Aufschrift versehenen mxd vorher einzllsendenden Angebote erfolgt am Sonnabend, den 15. Sep­tember d. Js., Dormittagd 11 Uhr im Bureau der unterzeichneten Inspektion. Zlxschlagsfrist 14 Tage. Vollendungsfrist 10 Wochen nach Aufforderung. B4/9

Gießen, den 3. Sevtember 1906.

Großherzogliche Ersenbahn-Betriebsinspektiorr 2.

postfrei bis längstens Montag, den 10. Septembcr, vormittags 11 Uhr bei uns einzureichen. Die Eröffnung der Angebote findet zur angegebenen Zeit auf unserem Bureau in Gegenwart etwa erschienener Bieter statt. Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Gießen, am 1. September 1906.

Grotzherzogliche Knlturinspektion Gießen.

I. V.: Wallek.

Verdingung.

Die zur Erbauung eines Wehres an der Gänsxnühle zu Wieseck ersorderlicheix Arbeiten und Lieferungen, und zwar: Betonarbeiten........veranschlagt zu 300 Mk.

Liefern und Einraminen einer Spundwand

Schulwandkarten.

m «oet veltedtgen S(öujiü!i Uttd Norton»

EFB 6bTT(OfTlSil lortc, sowie mit oirtcln aller fiubtrrtift^tt* v Vereinigungen, liefert zu möhigen preisen

BrLtzl'sche Unwerßtäts-Vruckerei, Schulstratze 7

Bekanntmachung.

Behufs Vornahme von Kabelarbeiten ist das Kabel in der Bahnhofstraße, von Westanlage bis Aiarktstraße, anx 5. September vormittags ansgeschaltet und die Stroinlieferung unterbrochen, was tvir hiermit den anliegenden Konsumenten zur Kenntnis bringen.

Gießen, den 4. September 1906.

Städtisches Elektrizitäts-Werk Gießen.

Axifgezogen auf Leinwand mit Stäben Mk. 20..

(In derselben Ausführung sind die Wandkarten der beiden Halbkugeln in Bearbeitung.)

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Professor Alfred Kirchboff-Leipzig hat in einer aus­führlichen, sachlich begründeten Kritik der Schul Wandkarte von Deutschland eine glänzende Empfehlung ausgestellt.

Professor Dr. Willi Ule-Halle schreibt u. a. in einer längeren, ausserordentlich lobenden Kritik: -Die Schul Wandkarte von Deutschland habe ich eingehend geprüft: man darf Herrn Professor Wämser zu dieser Arbeit aufrichtig beglückwünschen.

Seminar-Oberlehrer G. Partheil-DesF.au schreibt am Schluss einer längeren, sehr günstigen Besprechung: .Die ganze Ausstattung ist eine vornehme, die Ausführung eine solide, sodass ich die Anschaffung dieser vorzüglichen Wandkarte angel egentlichst empfehlen kann. Im Interesse der Schule wünsche ich ihr eine weite Verbreitung.

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