Ausgabe 
28.11.1906 Zweites Blatt
 
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Nr. 280

General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eiehen

"che gteßicrung wird

Socfifte Temperatur am 26.-27. November =

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Zur Z*olenfrage.

DieGermania" meldet heute:

Die Interpellation über den polnischen Reli­gio n s - U n t e r r i cb t soll am nächsten Dienstage im Reichstage zur Verhandlung kommen. . Es verlautet bestimmt, daß Staatssekretär Dr. Nieberding sie beant­worten werde.

Canada E. B......

Darmstädter Bank . . . Dentscbe Bank . . . . Dortmnnder-Union C. . , Dresdner Bank . . . , Tendenz. -. fest, ruhig.

Telefonische Kursberichte

Giessener Anzeltrera, mitgeteilt von der Bank für und Industrie. O'psspn.

Frankfurter Biir«**. 28. November. 1.15 Uhr.

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Men ludjen: ätteiOäton muJ.^r S"len jtiigmiifflhi w tail*e ober üeitn, od)_en unb uiäöü n allem mit gingen, gut, jeugit |ü8;y >u weivkiibach, Mrcu^L 6jlL wehe 3kiiauratlon»-fl»4ii Jurtft Stellung durch [ihit# ytau Herr, eonntiiiiioi?

Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.

TieGiehener Samillenblätter werden dem ,An^eiger viermal roöcbenthd) beiqelegt. Der hesflsche Landwirt" erscheuu monatlich einmal.

Arbeiterbewegung.

Dortmund. 27. Nov. Um die Beschwerden der Sicbener- kornmifsson über die Neberlchichten zu prüfen, Iaht ba5 Cberbernamt nenaite Erhebungen über die im Dezember zu befahrenden Schichten anstellen.

Kattowitz, 26. Nov. Gestern fand eine Vertrauensmänner- Verfammlunq sämtlicher oberfchlesifcher Gruben statt, in der die drei Bergarbeiter-Verbände vertreten waren. Die Versammlung beschloß, auf der Lohnerhöhung von 15 Vro ent z u be­harren nnd die Siebener-Kommifsion zu erfuchen, in den all­gemeinen Streik ein,treten, falls die Forderungen nicht bis Mitte Januar bewilligt werden.

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Meteoroloaiscke Beobachtungen

der Station Gieren.

Peichsnnleihe do.

Konsols . < do. . .

Hessen . . . Oberbessen

Literari^eber.

DieFmmunitä t derReichstaaSabqeordneten. <pon Dr. Wild. N. Doerkes-Bopuard. (Berlin, Tuttfammer und Mühlbrecht. Breis Mk..^o.) Der Verfasier, Redakteur der kon- servaliv.Oberhess. ptn/ in Marbural behandelt die Fragen: ..llann und dar' ein fffbaeorbneter in einem Stra'verfabren gegen Dritte zur Erfüllung der ZeuauiSpsticht nenvunaen werden? und Fss eS zulä'Ma, richterliche oder polizeiliche AmtShandlunacn im Reichsta'saelmude vormn-bmen?' Er kommt an der Vaud der aefedlichen Bcssiinmungen und gestützt auf die AuSlegimaen einiger namhafter Juristen xit dem Ergebnis, bah die Abgeordneten un­geachtet ihrer befonderen Rechtsstellung von der Zeugnis- pflicht in einem Strafverfahren gegen Dritte nicht befreit lind und daß die parlamentarische Immunität die Erzwingung btefer Tflicht durch die gesetzlich vorgesehene Masz- reael mit Ausnahme der Dauer der Sitzungsperiode nicht ver­hindert. Eine Immunität des ReichstagSgebäudeS existiert nicht nach des Verfassers Anstedt.

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zum Erzbischof erhält. Tic u'che Regierung wird ihren ganzen Einfluß am Batitan geltend zu machen haben, um zu verhüten, daß ein N'tional'vole den Pistn-Gnesener Krummstab übertragen erhält. Was hat man nicht alles angefangen, um den Polnischen Geist des Deutschenhasses aus-urotten, Milanen über sind aufgewendct

Die spe'i°lle Grörbrtng d^s Schulstreils könnte sa die Berliner Regierung f'fir w"bl d"m zuständigen Prenß. Landtag Vorbehalten. Dn'-ch die Notwendigkeit der Er­nennung eines neuen Erzbischofs für Bosen ist aber die Polenfrage in gewissem Sinne in ein entscheidendes Stadium gerückt, darum must im Rcichsparlament die Re­gierung al? Hüter des Deutschtums vor die Oeffentlichkeit treten. Kardinal Kopp wurde am Dienstag vom P a v st e empfangen. Die Verhandlung"-' i'b'r dm Nachfolger Sta- blewslis werden, wie man selbst im Vatikan Voraussicht, sich überaus schwierig gestalten n,,s> f"^c Zeit in Aufdruck) nehmen. Nach dem Ab^bon daf; das Er-bistum Gnesen^Bofen le

aber in erster Linie muß Deutschland zusriedenaestellt wer­den, als das kleinere Ucbel. Die H a u p t s ch w i e r t g - leiten werden nun darin bestehen, einen deutschen Kandidaten zu finden, der fertig polnisch versteht, ein versöhnlicher Charakter ist und gleichzeitig Autorität bei den Polen besitzen must. Daß, wie einige Blätter schreiben, Prinz Max von Sachsen in Frage komme, ist barer Un f intl

Das Innere des Schützenhauses in Ezempin wurde nachts demoliert. Auf den B i l d e r n d c s K a i - ers und der Kaiserin wurden die Augen und Ohren auSgestochcn und die Gesichter unflätig verunstaltet. Allem Anschein nach ist die Tat von rolnischen Fanatikern verübt worden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft fanden in Posen bei dem Kaufmann Stoltze und dem Propst Kips Haus- u ch u n g e n statt. Bei Stolze wurden eine größere Anzahl Formulare beschlagnahmt, bei dem Probst wurde nichts gefunden. Bei der D a n z i g e r Staatsanwaltschaft laufen zahlreiche Anzeigen von hinterlistigen Ueberfällen seitenSkassubischerPolenaufdeutscheLehrer ein, vornehmlich aus den Kreisen Karthaus und Berent. Die Ueberfälle, die nahe an der Grenze desversuchtenMor- des streifen, sollen von fanatischen Ettern und Angehörigen aufsässiger polnischer Schulkinder a-sgeführt werden.

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Monogramm Ueberzieher ic. in faabexer isiuhnmg. Frida Richter escrftrabe 29,1. M

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worden, um die £fhnarf wirtschaftlich deutsch zu machen es ist umsonst. Auf ein Gut. das aus polnischem Besitz in deutsch"n überge^angen ist, kamen i^mer zwei deutsche, die von B"len anfnciairft wurden. Biedermänner waren an der Arbeit, nnd die Polen wichen M't d"r narren Zähigkeit ib'-er Nativ-" auch nicht einen Fuß breit vom väterlichen Boden zurück.

Man hat es mit deutschen S'"dl-"'n versucht auch dieser Vcst'ch bat lanve nicht den Erfv^g acha'bt. den man sich von m versprach, weil die wirt^chaftl. Bedingungen für Die etiler (umgünfttg waren und die Beamten- und Gutsbesitzerschaft in der Ostmark, soweit sie deutsch war. alles tat, um den Siedlern das Leb^n -m erschweren. Es ist nickt gelungen, ei^ett k^rniaen deutichm Bauernstand in der Ostma'-k rn schaffen, der dem polnischen Vordringen die nötiae Rcstistenz entaeaenfetzen hätte können. Ter deutsche Baiter im Posenschcn führt ein jämmerliches Da­sein für ibn sind ja auch die Millionen nicht gewachten, die man in Berlin zum Fenster hinausgeworfen bat! Er geht entweder im Polentum unter oder wirtschaftlich zu Grunde.

Ter -Ostmark-'nfonds ist, hr* man kürzlich berichtete, erschövft und soll wieder aufgefüllt werden. Zugegeben, daß die polnische Bewegung etwas zurückcbbt, wenn die kirchliche Leitung in Zukunft nicht mehr ausgesprochen polnischen Charakter trägt. Aber allzuviel darf man da nicht erwarten. An Vaterlandsliebe, an nationaler Be­geisterung können die Polen es mit sehr vielen Deutschen aufnehmen! Sie verstehen vor allem, Opfer zu bringen, was die Deutschen weniger gern tun. Tie polnische Propa­ganda wird niemals ganz anfhören, auch wenn sie von Posen aus nicht mehr unterstüvt werden sollte, aber immer­hin wären dann die Bedingungen für das Deutschtum günstiger. .

Es bleibt nichts weiter übrig, als bon, neuem den Geldbeutel vustumachen und zu zahlen, was die Negierung verlangt. Aber mit der Unterstützung verschuldeter deutscher Gutsbesitzer in der Ostmark, mit dem Kaufen um horrende Preise ist es nicht getan, dadurch stärkt man tutr das Polen­tum. Um die Ostmark deutsch zu machen, gibt es nur ein Mittel: hinreichende Unterstützung des deut­schen Bauern st andes. Man wird ja im Reichstag näheres darüber zu hören bekommen.

Das Beileidstelegramm de^ streuß. Kultus­minister s lautet:

Dem Metropolttan-Kavitel danke ich für die gefällige Anzeige von dem nach langem Leiden erfolgten Tode des Erzbischofs von Gnesen und Posen, Herrn Dr. von Stablewski. Zugleich spreche ich den Erzdiözesen zu dem schmerzlichen Verlust, den sie durch den Eingang ihres Oberhirten erleiden, meine Anteilnahme und Beileid aus. S. M. dem Kaiser und König habe ich dem dortigen Wunsch entsprechend von dem Ableben des Herrn Erzbischofs Mitteilung erstattet. Studt.

Die Grabreden bei den Beiietzungsseierlichkeiten werden nur in polnischer Sprache gehalten werden.

In Posener Katholikenkreifen werden or§ aussichtsvolle Kandidaten für den Erzbischofssitz genannt: Domherr Klop sch, Domherr Iedzing und der Professor der Theo­logie an der Universität Breslau Stranek. Tw poln. Reichstagsfraktion bat sich in corpore zu den Beisetzungs­feierlichkeiten nach Posen begeben. Es soll bei dieser Be­gängnisfeier von der Spendung von Kränzen Abstand ge­nommen werden, vielmehr die dafür in Aussicht ge­nommenen Geldbeträge zur Bildung eines Stablewski­fonds verwendet werden.

Aus Rom kommt heute noch folgende Kunde:

Einer der modernsten und bestunterrichteten römischen Kardinale machte über die Mission Kopps folgende Eröffnungen: Kovp sollte so wie so wieder einmal einen Besuch machen. Im Einverständnis mit der Berliner Re­gierung bat man den Fürstbischof nun, seine Rornreise zu beschleunigen, um von Kovv ausführlichen Bericht ubxr die Lage in Polen zu erhalten. Man wollte ferner auf Stablewski einen mildernden Einfluß aus­üben. Kaum war aber Kvpp in Rom angekommen, so wurde Stablewski vom Tode ereilt. So mußte der H a u p t - zweck der Mission Kopps ausgeschaltet werden ^ie Regierung wird vorauss'chtlich über den Kop d"er Kapitel hinweg direkt mit Rom wegen eines neuen Erzbischofs verhandeln. Daß pin? Verständigung schließlich erzielt werden wird, liegt auf d-r fgemb9 Laß der Papst absolut leine Lust hat, zu dem Konslilt mit Frankreich noch einen nut ieiufajranb zu gesellen, ist gewiß. Ae Polen werden sich beklagen,

Aus StaOt utto ttdtto.

Gießen, den 28. November 1906.

** T i t e l v e rl e i h n n q. S. K. H. der G r o ß h c r- toq haben dem hessischen vortr. Rat im fiBnigl. Preuß. Ministerium der öffentlichen Arbeiten, Geh. Renernngsrat Delcker in Berlin den Charakter alsGeh. Oberregierungs­rat" verliehen.

** B e s i tz w e ch s e l Sattlermeistcr K i lb i n g e r kaufte von Maurcrmeisten Winn deffen n'-uaebautes Haus am Selterswea, neben Drogist Wilhelm Kilbinger gelegen, zu Mk. 110000.

** Neuer Verein. Am 9. Dezember d. Js. findet in Darmstadt eine Versammlung ehemaliger Darm­städter Baugewerkschülcr des Hochbaufachcs statt, die den Zweck haben soll, einenVerein ehemaliger Darm­städter Baugewerkschüler" zu gründen. Als Haupt­punkte sollen an diesem Tage erledigt werden: Wahl des 1. Vorsitzenden, des Vorstandes und Durchberatung bezw. Genehmigung der provisorisch ausgearbeiteten Statuten. Der Sitz des Vereins soll Darmstadt fein, wo sich auch c^t schon der provisorische Vorstand befindet.

? L a u b a ch , 27. Nov. Gestern abend hielt im Solmser Hof Rezitator Ne an der aus Hannover einen Vortrag überDeutschlands Macht zur,See", der in anschaulicher Weise durch farbenreiche Lichtbilder unter­stützt war. Mehrere hundert Zustörer, darunter auch Leute von Ruppertsburg, Röthches, Villingen usw. füllten den Saal. Der 1. Vorsitzende der Ortsgruppe des deutschen Flottenvereins, Ghmnasialdirektor Dr. Baur eröffnete unter Hinweis auf die Wichtigkeit des Themas die Ver­sammlung. In fließender Da-steltung entledigte sich der Redner seiner Aufgabe. Sein Vortrag gliederte sich in drei Teile: a. die Entstehung der ersten deutschen Flotte, b. die jetzige Handelsflotte, c. die heutige Kriegsflotte. Redner wies darauf hin, welche ungeheuren Summen deutschen Fleißes und deutscher Arbeitskraft es zu schützen gelte. Reicher Beifall lohnte die Ausführungen des Redners: daß diese auf fruchtbarem Boden gefallen waren, bewies die sofortige zahlreiche Eintragung in die Mitgliederliste. Im Sinne aller sprach Direktor Dr. Baur dem Redner den Dank der Versammlung aus, von der ein großer Teil noch zu einer gemütlichen Nachsi^'mg zns"mmenblieb.

Bad-Nauheim. Eine recht erfreuliche Kunde erfährt der B.-N. Anz. aus Frankfurt a. M. und zwar betrifft sie den Bau der U fatal bahn. Nach den bereits fertig gestellten und von der Königl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. genehmigten Plänen (nur der Zustimmung des Königl. Eisenbahnministeriums bedürfen sie noch, an der aber nicht zu zweifeln ist, da die Bahn aus strategischen Gründen erbaut wird), wird die Bahn oberhalb der hiesigen Station einmünden und die Gemeinden Nieder-Mörlen. Ober-Mörlen und Ziegenberg-Langenhain berühren. An die Grenze bei Cransberg-Dernborn kommt eme Haltestelle und von da wird die Bahn nach Usingen geführt. Von da ist die weitere Linie bereits nach dem Lahntal gebaut, so daß eigentlich von einem direkien Verkehr Nauheims mit dem Lahntal gesprochen werden kann.

X Heldenbergen, 26.Nov. Heute nachmiitag wurde der Fuhrknecht Leonhardt von Nendel, kurz hinter Helden- bergen in der sogenannten Kirkchenallee, von seinem eigenen Bierfuhrwerk derart überfahren, daß er sofort starb. Leonhardt, der heute mittag schon in einigen Hausern hier über Unwohlsein klagte, stürzte vom Bock nnd das Rad ging ihm über den Rücken. L. ist verheiratet, aber kinderlos und war bei Hch. Kirchner, Bierniederlage in Rendel, in Diensten. Dieser Tage gründete stch hier ein Gew erbe verein, zu dessen Vorsitzenden Bauunternehmer Carl F. Schneider gewählt wurde. Es traten dem Verein gleich ca. 30 Mit­glieder bei. Die Errichtung einer gewerblichen Fortbildungs­schule wird für den Ort nnd die Umgegend geplant.

Darmstadt, 27. Nov. Bei dem Brand Unglück der Gandenb ergerschen Maschinenfabrik Georg Goebel ist ein großer Teil der Fabrikgebäude vom Feuer verschont geblieben, insbesondere die gesamte Kraftanlage, die kaufmännischen und technischen Bureaus inklusive der Zeichnungen und Modelle, sowie mehrere Montagewerk, ftätten. Der Betrieb der Fabrik konnte daher heute wieder ausgenommen werden; man hofft, durch pro- visorische Einrichtung verschiedener vorhandener Hallen in etwa 14 Tagen wieder mit voller Kraft arbeiten zu können.

Türken! .........146.

4 % Griech. Monopol-Anl. 52 20 196 Knssere Argentinier . 89 50 3°/0 Mexikaner . . . 67.40

4X°/0 Chinesen . .

Aktien Bochnm Guss . . . Buderus E. W . . Tendenz: fest.

Arbeiterentlassungen werden nicht statifinden, weil das vor- übergebend entbehrliche Personal zu AusräumunnSarbelten rc. verwandt wird. (8'ks. 8tl3-)

* g f r t n C 0" i t ' - - 8 C- r H i< r b Mit

girtcb bar ft ante n. Ein schweres Unglück traf einen Ar- beiter in der Möbelfabrik V-,'bewald ,u ftriebberg, er geriet mit ber linken .fanb in die Hobeln'cssck"'ne imb biefe zersetzte mm bie Hand rwll''tänbig. Unter eigner Lebensgefahr re t tete der Mül'lkneebt non der T'ertbmub(e bei Romrod einen HonbelSmann aus her ftnrf angefchwolleuen Antrisst. Die vor ein men 4agcn auS ber etra'anftaft Die, entsprungenen Zuchthäusler ronrben in dem Wolde bei Hamba ch wieder e i n a e f a n a e n und noch Di?; mrückoebracht. Der OluSu'igfer -Heinrich Völker m Nieder- iossa bei HerSfeld begeht nm 2. Dezember seinen 10 0. Geburtstag Er ift noch recht russig.

Klirrst rind Wificnfcbnft*

B r u n o Paul, der bekannte Mitarbeiter des Simpki- ; i H i in n § iss, pomnaiier 1 umDirekt 0 r berBerli 11 er Nunstgewerbefchule ernannt worben. Der .«nnssler ist 34 Zalire alt, Maler und I'menarchitekt von Beruf. Die fassbare AuSssattung der EmpfangSräimie im neuen Münchener fianptbabn- hof ift unter anderen nach feinen Entwürfen auSge ührt worden. Bruno Vauls Speualität am SimpliufssmuS iss die llarikatur ve^ fchiedeuer VolkStuven. Er wird die Berliner Stellung vorauSsschtlich im nächsten Frühjahr antreten und fein Verhältnis zum Cimpli- teffimuS bis dabin ohne Zweifelen.

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