Ausgabe 
29.1.1906 Zweites Blatt
 
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ßlcktrische Straß nkagn in Hießen.

Bekanntlich besteht die Absicht, nach Beendigung der Kanaltsatronsarbeiten bei der dann so unumgänglichen als dringend erwünschten Straßenneupflasterung den Gedanken der Ginrichtung einer elektrischen Straßenbahn zu verwirk» lichen. Bei der außerordentlichen Ausdehnung unserer Stadt dürste ein solches Werk vielleicht auch auf die Tauer nicht unrentabel werden angesichts des ständigen Wachstums sowohl unserer Bevölkerung als der Länge der Außenmaßen. Bei nicht zu seltenem Verkehr der Wagen wäre wenigstens an lebhafte Benutzung der Bahn kaum zu zweifeln.

Vor 30 Jahren hätte wahrhaftig kein Gießener an eine städtische Straßenbahn zu denken gewagt. Wer überhaupt vor 30 Jahren einer Stadtverivaltung den Gedanken zuge» mutet hätte, auf Kosten der Stadt die Ausführung einer Straßenbahn als Selbstbetrieb vorzunehmen, der würde wahr­scheinlich als seiner geistigen Kräfte nicht völlig mächtig be­handelt worden sem. Der koinmunale Unternehmungsgeist steckte damals noch in den Kinderschuhen. Die Stadtväter betrachteten sich vor allem als Verwaltungskörper und waren noch nicht zu der Einsicht gekonunen, daß ein Gemeinwesen an sich eine wirtschaftliche Macht ist, die ebenso Werte zu schaffen verniag, wie jede andere Wirtschaftskraft. Auch heute noch begegnen wir vielfach dieser altfränkischen Denkweise, obgleich gerade im Eisenbahnwesen viele Staaten seit langem vorbildlich und mit außerordentlichem finanziellem Gluck vorangegangen sind. Wir scheuen uns viel weniger, ein städtisches Gaswerk zu errichten, als eine Straßenbahn zu bauen uns zu betreiben, trotzdem hier Gesichtspunkte mit» sprechen, die wert über die monopolistischen hinauSgehen, welche

bei GaS- und Wasierwerken ins Gewicht fallen. Sie sind | von so durchschlagender Kraft, daß man eS nicht verstehen kann, wie immer noch jene .Angst vor dem Selbst- betrieb' umgeht, wenn e3 heißt, eine Straßenbahn auf eigene Rechnung zu betreiben.

Die Mehrzahl der deutschen Straßenbahnen weist eine fortschreitende ungeahnte Rentabilität auf. Tas ist natürlich besonders da der Fall, roo, sie rein kapitalistisch, also daS Monopol ohne Rücksicht auf die All­gemeinheit ausbeutend betrieben werden. Aber auch dort, wo die Interessen der Gemeinde durch günstige Verträge ge­wahrt sind, verzeichnet man so hohe Ueberschüsse, daß die an die Stadt zu leistenden Abgaben fast nirgends als genügende Gegenleistung angesehen werden. Dazu tritt die Vervoll­kommnung der elektrischen Industrie und die Leistungsfähig­keit der städtischen Elektrizitätswerke, die nach einem erhöhten Absatz ihres Stromes lechzen. Das unsere freilich bedarf noch sehr der Ausgestaltung. Dian kann dann die nötige Kraft im eigenen Betriebe verwenden bezw. verrechnen.

Vor allem drängen die Erfahrungen, die man durch mannigfache Streitigkeiten und Prozesse mit den Gesellschaften gemacht hat, darauf hin, Herr in seinem Hause und in seinen Straßen zu sein. Diese Differenzen entstanden meistens dadurch, daß die Gemeinde das Jntereffe der Allge- nieinheit wahrzunehmen suchte gegenüber Privatunternehmern, die aus der Konzession, die ihnen einmal gegeben worden war, den grüßten Nutzen heraus schlagen möchten, ganz gleich, ob die Stadtentwicklung darunter leidet oder nicht. Eine kommunale Straßenbahn kann sozial- und kommunal.

politische Momente ganz anders berücksichtigen, als d« em-, festige Privatbetrieb, der zu seinem Gelds kommen will und weiter nichts. Sie' kann neue Stadtteile der Bebauiing er­schließen, ohne auf Rentablität der nach dort zu legenden Linien in den ersten Jahren rechnen zu brauchen. Sie kann die Tarife, die Fahrzeiten, die Wagenausstattung und manches andere der Bevölkerung anpaffen, die ihre Wünsche durch die Stadtverordnetenversammlung geltend zu machen vernmg. Sie kann auf ein größeres Entgegenkommen der staatlichen Organe rechnen, sie kann infolge vielfacher Beziehung zu anderen städtischen Obliegenheiten den Betrieb administrativ vereinfachen und verbilligen; sie kann die ArbeitS- und Lohnverhältniffe ihrer Angestellten sozialer behandeln als Private es tun; sie kann, kurz gesagt, das Straßenbahnge­schäft von weiter und höher gehenden Gesichtspunkten auS- behandeln. Allerdings, sie kann auch nach der Seite des FiSkaliSmuS Mißbrauch dainit treiben, wenn die Bevölkerung sich daS gefallen läßt.

Gegenüber diesen Punkten müssen alle Einwände ver­stummen. Es gibt in dec Tat kaum ein anderes Monopol, das in den Händen der Städt besser aufgehoben wäre, schon weil die Stadt Besitzerin der Straßen ist. Die Art der Voll- führung des Betriebes freilich steht auf einem anderen Blatte geschrieben. .Gemeindebesitz und Privatbetrieb!' ist z. B. in München zu einer vielbeachteten Forderung geworden. Am besten ist es jedoch immer, Besitz und Betrieb in die Hand der Gemeinde zu legen. Wo man davor Angst hat, da ist gewöhnlich Mangel an Selbstvertrauen daran Schuld, oder Privatintereffe!

Bekanntmachung.

Im Interesse möglichst frühzeitiger Inangriffnahme der Arbeiten zum weiteren Ausbau der Fernsprechanlagen »st eS erforderlich, daß die Anmeldungen neuer Fernsprechanschlüsse spätestens bis zum 1. März den Kaiserlichen Tele­graphenanstalten vorllegen.

Verspätet an gemeldete und infolgedessen außer­halb des Bauplans mit einem Mehraufwand (z. B. durch besondere Entsendung einer Baukolonne pp.) herzustellende Anschlüsse werden in dem nächsten Bauabschnitt nur dann autzgesührt, wenn die Antragsteller zu den entstehenden Mehr­kosten einen Zuschuß von 15 Mk. leisten. Uebersteigen jedoch diese Mehrkosten den Betrag von 50 Mark, so wird der wirklich aufgewendete Kostenbetrag eingezogen.

Darmstadt, den 20. Januar 1906.

Kaiserliche Ober-Postdirektion.

__Kobelt.____________________

Bekanntmachung.

LuS der (Stiftung dcS Gemeinderats Christoph Friedrich AudreaS Löber alsbald eine lebenslängliche Pfründe tn Höhe von jährlich 260 Mark an einen in Güßen geborenen, wahrhaft bedürftigen Witwer, Handwerker, mit gutem Ruf xu vergeben.

Meldungen sind bis 5. Februar d. IS. auf dem Armenamt, Neuen Baue 25, Zimmer Str. 2, schriftlich oder mündlich einzurcicheu.

Gießen, den 24. Januar 1906.

Großberxogliche Bürgermeisterei Gießen.

Curschmann. .B»7,

Arbeitsvergebrmg.

Die bei Erbauung einer Maschinenzentrale und eines Fernheizwerks zu Bad-Nauheim vorkommenden Arbeiten des .Inneren Ausbaues' werden hiermit auf Grund deS Ministerial- Erlaffes vom 16. Juni 1893 zum öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben.

Plattenlieferung re: 550 qm Fußboden aus Eisen­klinkern, 206 qm säurebeständigen Asphaltbelag, 753 qm Mosaikplättchen zu liefern und zu verlegen, 424 qm glasierte Verblender zu liefern und anzusetzen, 338 qm Porzellan­plättchen desgl. Glaserarbeit: 27 qrn Holzfenster, 282 qm Verglasung dec eisernen Fenster. Weißbinderarbeit: 3275 qm glatten Wandputz auf massive Wände, 220 qm desgl. ans Fachwändc, 930 qm glatten Deckenputz auf Beton­decken, 446 qm dcSgl. auf Rabltzdccken und 327 qm desgl. auf Holzbalkendccken, 252 qm äußeren Putz, 330 qm Oelfarben- anstrich auf Wandflächen, ca. 1550 qm deSgl. auf Holzwerk, 4800 qm Leim- und Kalkfarbenanstruch. Schreinerarbeil r 70 qm Läden, 5 Eingangstüren, 32 innere Türen, 107 qm Wandvertäfelung, 202 qm Buchenriemen in Asphalt, 455 qm rauhen Fußboden. Schlvfferarbeit: 1365 kg eiserne Tür­rahmen, 400 kg schmiedeeisernes Treppengeländer, Beschlag der obengenannten Türen. Tapezierarbeit: 100 Rollen Tapeten aufzuziehen, 160 qm Linoleumbelag zu liefern 2c.

Pläne, Bedingungen und Angcbotsformulare können vom 24. d. Mts. ab auf unserem Amt eingesehen, die beiden letzteren werden gegen Erstattung der Selbstkosten abgegeben.

Angebote sind verschlossen, porto- und bestellgeldfrei mit entsprechender Aufschrift versehen längstens bis zum 8. Februar, vormittags 11 Uhr bei dec unterzeichneten Behörde einzureichen, worauf deren Eröffnung im Beisein etlva er­schienener Bewerber stattfindet.

ZuschlagSftist vier Wochen. B/,

Bad-Nauheim, den 20 Januar 1906.

Baubehörde für die Neubauten in Bad-Nauheim Jost.

Flaschenbier!

Der höflichst Unterzeichnete bringt hierdurch einem verehrlichen Publikum seine als vorzüglich anerkannten Flaschenbiere in empfehlende Erinnerung:

Münchener Augnstinetbräu

Frankfurter Henninger

Lauterbacher Bnrgbräu

Alleinverkauf:

Schlitze? Gräflich Görtzsche Brauerei Köstritzer Schwarzbier.

Sämtliche Biere werden aus das sorgfältigste abgefüllt und in großen und kleinen Flafchen frei ins Haus geliefert Um geneigten Anspruch bittet 242

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Ludwigstraße 55 BierverLag Ludwigstraße 55.

Vergebung von Bauarveitcn.

Die zur Herstellung von ca. 1170 qm Gossenpflasterungen und bet Ausführung eines 480 m langen Lementcohr-Kanals un Orte Kleinlinden erforderlich werdenden Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege deS schriftlichen Angebots ver­geben werden.

Offerteä wollen auf Großh. Bürgermeisterei Kleinlinden bis SamStag, den L. Februar, nachmittags 2'/, Uhr abgegeben werden, woselbst Voranschlag und Bedingungen eingesehen werden können.

Gießen, den 26. Januar 1906.

I. A.:

Rohr er, KreiSstraßenmeister.

Brennholz - Versteigerung

Gräflicher Oberförsterei Arnsburg.

Mittwoch, den 31. Januar 1906, nach Zusammenkunft 91/, Uhr vormittags im Kloster, werden versteigert in den Distriklen: (B37t Aeußeres Chor, Hard, Hein und Decketborn:

Buche Eiche Radel-Weichholz

rm

rm

rm

Scheiter

300

(teils Rundscheiter) 3 Werkscheiter

2

4

Lrndc-Rlmdscheiter)

Prügel

150

120

13

Stöcke

108

71

21

Slammreiser 150 835

(40 HeegreimglingS« (85 Heegremigung-- reifer) reifer)

133

Astrelser

445

195

48

(darunter 5 Fichte)

Bohnenstangen

1,6

Btttl-, Werk- mit) NOch-Maus

auf Submission

aus dem Wald der Gemeinde Hattenrod.

36 Stämme Fichtenschnittholz von 3051 Etm. Durchm. und bis zu 22 Mtr. Länge, mit 79,50 Fm. Inhalt.

65 Stämme Fichtenbauholz, 1529 Etm. Durchm. und bis zu 26 Mtr. Länge mit 40,83 Fnt. Inhalt.

230 Stämme Kiefern-Bau- u. Nutzholz, 1333 Etm. Durchm. und bis zu 17 Mtr. Länge, mit 100,17 Fm. Inhalt, hierunter 5.50 Fm. Schnittholz.

38 Stämme Eichen-Bau- und Nutzholz, von 1636 Etm. Durchm. und bis zu 14 Dttr. Länge, mit 17,14 gm. Inhalt, hierunter Schwellenholz.

Ungefähr 2025 Fm. Kiefern-Grubenholz.

Die Gebote sind getrennt nach den Sortimenten und der Kaufpreis ist pro Fm. anzugeben. Das Holz wird auf Verlangen dem Kaufliebhaber vor dem Termin von Förster Albach dahier vorgezeigt. Die Gebote sind schriftlich mit passender Aufschrift versehen bis zum Donnerstag, den 1. Februar 1906, mittags 1 Uhr auf Großh. Bürger­meisterei Hattenrod einzureicheu.

Die Eröffnung findet an demselben Tage, nachmittags 2 Uhr auf hiesigem Rathaus statt, wozu die Interessenten eingeladen sind.

Hattenrod, den 25. Januar 1906.

Großherzogliche Bürgermeisterei Hattenrod.

655 Rock.

An die Mitglieder nuferer emgclscheu Cenmude.

Der Deutsche Evangelische Kirchenausschuß, der die evangelischen Landeskirchen des ganzen Deutschen Reiches vertritt, hat Die Pflege und Förderung des religiösen und kirch­lichen Lebens unserer in der ganzen Welt zerstreut lebenden deutschen Glaubensgenossen, in unseren Schutzgebieten, in Südamerika, in Palästina usto. usw., in die Hand genommen, damit sie dem evangelischen Glauben und dem Deutschtum erhalten w-erden.

Um die für diese bedeutsame Ausgabe renUtch nötigen Geld­mittel, namentlich einen Grundstock, zu erhalten, hat der Aus­schuß eine einmalige Lauskollekte in ben evangel. Fa­milien von ganz Deutschland angeordnet.

Unser Dberfonfiftorium hat diese allgemeine Haus- kollekte im Großherzogtum Hessen in's Werk gesetzt.

In unserer evangelischen Gemeinde Gießen sollen in den nächsten Tagen und Wochen die Gaben zu dem genannten Zwecke erhoben werden, und zwar durch unseren Lilfskirchendiener Herrn Karl Sckwan, der allein hierzu bevollmächtigt ist.

Indem wir solches den Mitgliedern unserer evangel. Ge- incinDc mitteilen, bitten wir dieselben herzlich, das weltumfassende Unternehmen, das für die Stellung des deutschen Pro­testantismus und für die Zukunft des Deutsch­tums in Der ganzen Welt mitentscheidend sein wird, durch freundlichen Sinn und reichliche Gaben unter­stützen zu wollen. B 12/1.

Gießen, den 11. Januar 1906.

Die e v angelischen Pfarre-c.

Dr. Naumann. D? Schlosser. Euler. Schwabe.

Nutzholz-Verkauf.

Dienstag, de» 6. Februar 1906, von Vormittags

10 Uhr ab, sollen aus den Distrikten 4 und 12 des Ge­meindewaldes Niedermittlau bei Merholz

111 Stück Eichen-Stämme von 3 bis 20 Mt. Länge und 22 bis 65 Ztm. mittleren Durchmesser

86 Stück Kiefern-Abschnitte von 3 bis 16 Mt. Länge und 18 bis 45 Ztm. mittleren Durch­messer und

ca. 110 Stück Eichen-Abschnitte, geeignet zu Wagner- Holz und Deichsel

offenllich meistbietend an Ort und Stelle verkauft werden.

Der Verkauf in Dislritt 4 beginnt vormittags uw 10 Uhr, im Distritt 12 mittags um 1 Uhr.

Der Bürgermeister

D*7/1 Reußwig.

Holzversteigerung

in der fürstlichen Oberjörsterei Lich.

DieuStag, den 6. Februar, von vormitt. 10'/. Uhr an» im Distcitt Lanaeberg: 3 Birken-Abschnitte = 1,59 fm (28-35 cm Durchmesser): 38 Stück Äefernschnittholz 29,86 lw (hübsches Holz, starke Schnittstücke), 103Stück Kiefernbauholz =78,61 fm; 76 Stück Fichtenbauholz 32,77 fm, 16 Fichtenderbstangen 1,68 fm; Knüppel: 5 rm Buchen, 3 rm Birken, 1Z rm Nadelholz (Steinbruch); Stöcke: 19 rm Eichen, 46 rm Nadelholz; Reisholz-Wellen: 20 Buchen. 910 Eichen, 800 Weichholz (Forst-), 1100 Nadelholz.

Die Zusammenkunft ist auf der Kreissttaße von Nieder» Bessingen nach Lmtgsdorf, bet deren Eintritt in den Wald. [B1*/*

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Lich vom Jahre 1906 liegt vom 30. Januar an 8 Tac;e lang zur Einsicht der Interessenten auf dem Bürgermeisterei-Bureau offen.

Lich, den 27. Januar 1906.

Großherzogliche Bürgermeisterei.

Dörmer, Beigeordneter.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Oppenrod für das Jahr 1906 liegt vom 30. l. Mt§. an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf dem Bürgermeister-Bureau offen.

Oppenrod, den 27. Januar 1906. 676.

Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod Balser.

Ngnneiilr äienfeiiiiiijfütt in Stuttgart Versicherungs-Verein auf volle Gegenseitigkeit für LebenS-, Renten- imb Kapital- (Aussteuer-, Milllärdienft- nnd Alters-) Versicherung. Gegründet 1833.

Unter König!. Württemberg. Staatsaufsicht.

Wir bringen hiermit zur Kenntnis, daß zufolge freund­schaftlicher Uebereinkunft unsere Hauptagentur Gieße« an Herrn Wilhelm Dürbeck, Kaufmann, Gieße«, Neustadt, übergegangen ift

Darmstadt, Ende Januar 1906.

Die Geueral-Bertretrmg August Berbenich.

Auf Vorstehendes höfl. bezugnehmend, empfehle ich mich zum Abschluß von angeführten Versicherungen. Die Allstatt bietet bei längst bewährter und anerkannter Solidität jebem bei ihr Beteiligten bedeutende Vorteile.

Zur Abgabe von Prospekten re. sowie zur Etteilung jeder gewünschten Auskunft bin ich gerne bereit

Tie Hauptagentur: Wilhelm Dürbeck, Kaufmann.

Gießen, Ende Januar 1906.

Neustadt/*

Kriegerverem Gießen.

Samstag, den 3. Februar, abends 8L/2 Uhr im Neuen Saalbau (früher Steins Garten): Frier des Allerhöchsten tonrtstiigeü er. Mjestllt stell Kaisers, witaüen mit stern StislWllseft stell Äereiiill.

Die Ehrenmitglieder und Mitglieder des Vereins mit ihren Familien sind zu der Feier herzlichst eingeladeu. v29^ Hassia- und Vereinsabzeichen, sowie Orden- und Ehren» zeichen sind anzulegea. Der Borftruw.