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24.11.1906 Zweites Blatt
 
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Nr. S77 Zweites Matt

L 56. Jahrgang

Samstag 34. November 1906

Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.

DieGießener Zamillenblätter" werden dem Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der ..hrlßlchr Landwirt" erscheint monatlich einmal.

Gießener Anzeiger

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu Universitätsdruckerei. R. Lange, Dieben.

Redaktion, Expedition u.Druckerei: Schulstr.7.

Tel. Rr. 51. Telegr.-Adr.: Anzeiger Dieben.

General-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.

Atchnungsral Astermann.

Die letzte Berliner Schwurqerichtsseffion erreichte mit dem Falle des Nechnungsrates Östermann am Landgericht I Berlin ihr Ende. Dieser Fall vermochte B.rlin vorläufig nicht im geringsten zu bewegen. Und doch greift er so tief, baut sich dieser Fall des königlichen Leih­hauses Berlin, aüf den gesichertsten Fundamenten auf, die jemals für einen Prozeß vorhanden waren: auf den Fundamenten des Elends, schlimmster geistiger und körper­licher Not.

Der vormalige Nendant Östermann ist, so lesen wir inGrafs Finanz-Chronik", an der Wichtigkeit dieses Falles unschuldig, seine 21 mal wiederholte Unter­schlagung von Effekten und die Ausstopfung der beraubten Kuverts mit Papierfüllscl, ist eine Harmlosigkeit gegenüber dem Zinsfüße von 12 pCt., genommen von den Armen und Leichtsinnigen. Wenn man das bureau- kratische Rückgrad des Leihhauses Berlin, den 73 jährigen Direktor Girard, sah, der so schwächlich wankend den Gerichtssaal betrat, daß ihm der Präsident einen Stuhl durch den Gcrichtsdiener heranholen lassen mußte, dann begreift man die überlebte durch ihr starres Festhalten an längst überholten Formen wie man am Falle Oster- mann sieht verlotterte Berliner Leihhaus- Organisation, dann begreift man, daß der Angeklagte, dieser Schwächling Östermann, dem das Eheweib nach Luxus im Ohre lag, dem so wichtig war, den Leuten zu imponieren, dieses Verbrechen geradezu begehen mußte. Dann wundert man sich, daß in dem Brillantenspinde des Leihhauses Berlin, das gleichzeitig zur Aufbewahrung der verpfändeten Effekten diente, überhaupt noch ein Inhalt gewesen ist an dem Tage der durch das Verbrechen veran­laßten Revision.

Wir behaupten nicht zuviel, wenn mir es für durchaus möglich halten, daß bei der faktischen Unbildung dieses Ren­danten Östermann, bei der sachlichen, bankgeschästlichen Nicht­ausbildung dieser in jener Abteilung des Leihhauses in Tätig­keit gewesenen Persönlichkeit, eS durchaus möglich ist, daß gestohlene oder verloren gegangene Wertpapiere, die jeder Bankfachmann an seinem Schalter sistiert hätte, bei diesem königl. Leihhaus mit Seehandlungsgeld jederzeit mit zwei Drittel des Wertes belehnt hätten werden können und dort unser staatlichem Schutze bei regelmäßiger Zinszahlung ruhen konnten solange die Einleger wollten. Der Direktor sagte unter Zeugeneid vor Gericht au§, daß die verpfändeten Effekten jeweils in einem verschlossenen Kuvert, dessen Aeußeres nur die Nummer des Pfandscheins aus­geschrieben erhielt, zusammen mit den 'übrigen verpfändeten Effekten, im sogenannten Brillantspind verwahrt worden seien.

Diese Art der Aufbewahrung widerspricht dem Gesetz bete, die Pflicht der Kaufleute bei Aufbewahrung von Wert­papieren vom 5. Juli 1896.

Wäre der weichmütige Östermann nicht durch einen Zu­fall entdeckt worden, man könnte die tolle Ostermannsche Ko­mödie leicht noch toller fortgesetzt sehen. Eigentlich schade, daß dieser Antipode des KöpenickcrHauptmanns", der leeres Papier für Konsols unterschob, so früh ertappt wurde und daß der Episode in Köpenick nicht die lustige, die wir vor­ahnend vorausgesehen hätten, gegenübcrgestellt werden kann, daß nämlich unter Ostermanns Aegide im Brillantenspinde des Königl. Leihhauses Berlin anderwärts gestohlene Effekten unter Schutz und Schirm von des Königs Wappen gegen Bezahlung von 6 Proz. Zinsen gern lombardiert würden.

Mit dieser Zinsbewertung von 6 Proz. bei Effekten und 12 Proz. bei allen anderen Pfandobjekten zeigt der bald hundertjährige Schematismus des Leihhauses den neuer­lichen Höhepunkt. Es wird interessieren, daß dieses König­liche Leihhaus von den Aermsten, von den Witwen und Waisen, die ihre 500 Mk. Konsols mit Tränen im Auge zur Belehnung tragen, schematisch auch dann 6 Proz. nimmt, wenn Geld billig ist, so billig, wie wir es in den letzten Jahren einige male erlebt haben. Wenn selbst die Reichs- bank bei Lombardierungen billiger ist. Man kann nicht mehr, auch nicht von Staatswegen, nach dem Grundsätze handeln, dem einen Armen zu geben, was man den anderen Annen nahm. Handelt man dennoch danach von Staatswegen, dann feffelt man den Fluch des Unrechts und der Lächer­lichkeit^ an sich. Besonders dann, wenn sich im Prozesse hecausstellt, daß man eben den im Jahre 1876 probeweise angestelltcn, verheirateten Östermann jahrelang mit 75 Mk. Gehalt pro Monat arbeiten ließ, und selbst die Geschworenen sich darüber zu wundern schienen, daß der Mann es nötig hatte, als er im Jahre 1905 nach 30jähriger Dienstzeit wirklich an die 5000 Mk. Gehalt erreicht hatte, noch 8000 Mk. in zwei Jahren zu unterschlagen. Dieselben Geschworenen, die skeptisch die rührselige Erzählung des Angeklagten von der Hysterie dieser Frau Östermann anhörten, die jahrzehntelang mit komödienhaftem, tob­süchtigem Schreien den Schwächling Östermann zermürbte, bis er späterhin ihren hysterischen Luxus­anforderungen auf Kosten der LeihauSkasse nach-

g a b. Wenn die Geschworenen sich das jahrelange Vegetieren eines Ehepaares mit zwei Kindern bei 75 Mk. Monats­gehalt des Mannes vocstellen, dann dürften sic sich über die päterhin notwendigerweise .eintretende Hysterie desselben Weibes und der Neurasthenie desselben Mannes nicht wundern. Ans diesen Zuständen des permanenten Kartoffel- hungers heraus entwickelt sich jene Nervenschwäche, die auch bei besser werdenden Verhältnissen die Gemüts- und Gefühlsduselei aus der Zeit deS elendesten Elends aufrecht erhält, und die für richtig meint, für die Seinen alles zu tun, sei es auch auf Kosten der Seele.

Eines muß sich haute die Sec^andlung gehalten lassen, daß mau ihr sagt, daß sie hier wieder einmal zeigte, wie absolut ungenügend staatlich organisierte Bankbetriebe ihre unterstellten Betriebe kontrollieren und organisieren. Man stelle sich vor, daß Seehandlung und Direktor des LeihamtcS nichts dawider einzuwenden hatten, daß derselbe Rendant Oster- mann, der die Verpfändungsprotokolle mit tatsächlichen oder fingierten Personen aufinahm, ohne irgend einen Anstoß zu erregen, vom Kassierer den Gegenwert jederzeit selbst in Empfang nehmen konnte! An der Kasse des Leihamtes, bei dem im Tage, in der Woche und im Monate nicht geringe Umsätze vor sich gehen, findet man es vom Kassierer bis hinaus zum Direktor nicht für falsch, JnLeressen-Kollisionen groß zu züchten. Man ahnt nichts von ihnen. Auch der Kassierer nicht, der Hand und Geld dazu bietet.

ES ist kein gutes Bild, das man von der Verhandlung mit nach Hause nahm, und wir sprechen aus den Gedanken mancher, die dieser Verhandlung beiwohnten, daß es nicht bloß nötig ist, dieses Königl. Leihamt Berlin zu reorgani­sieren, sondern daß sich eine G e n e r a l r e v i s i o n sämt­licher Bestände nach solchem Vorkommnis unbedingt als notwendig darstellt.

Tie Geschworenen haben längst ihr Verdiktschuldig" gefällt und noch immer ist der Gerichtshof bei der Be> ratung. Selbst von den Bänken, die die Zeugen aus dem Leihhause verlassen haben, um in bett Gängen auf die Urteilsfüllung zu warten, dringt der müffelnde durch­dringende Geruch der Kleider der armen Leute und von altem Tabak. Schnöde Neugier hält wohl die,meisten Zu­hörer beieinander und viele, die auf Polizei und Staat schmähten, weil sie einenHauptmann" Voigt von Scbuster- stelle zu Schusterstalle trieb, denken wohl nicht daran, daß für den Sohn des schwer beschuldigten Beamten ganz Aehnliches in der Gesellschaft, ihrer Gesellschaft droht.

Mit größerer Spannung, als für ihr näherliegendes Interesse hört dieses Leihhauspubl'ckum endlich aufatmend, mit befriedigter Schaulust, wie gesättigte Tiere, das Ur­teil: 1 Jahr und 6 Monate Zuchthaus.

TNrehe rind Schule.

Mainz, 23. Nov. Der Diözesankirchenvor­stand der Diözese Mainz trat am Mittwoch zusammen. Das frühere Präsidium, Landtagsabg. Dr. Schmitt und Bürgermeister Neff (Bingen) wurde wieder gewählt. Land­tagsabg. Molthan erstattete den Bericht über den Voran­schlag für 1907. Danach wird der Ertrag der allg. katho­lischen Kirchensteuer bei einem Ausschlag von 6 Prozent auf 177 000 Mark geschätzt, der Beitrag deS Staates beträgt 35 000 M. Zur Aufbesserung des Einkommens der Geistlichen (Alterszulagen bis zu 3200 M.) werden 122 000 M. benötigt, zur Erhöhung der Dotation des Bis­tums 23000 M. Weitere Mittel werden bereitgestellt zur Aufbesserung der Pension der Pfarrer, _ für Zuschüsse an Pfarrkuratien und neuzugründete Seelsorgstellen, Unter­stützung bedürftiger Diasporastationen, für Studiengelder und einen Dispositionsfonds für den Bischof. Auf Antrag des Berichterstatters beschloß n. d. K. Volksz. die Versamm­lung, daß aus den Mitteln der unter staatlicher Verwaltung stehende allg. kath. Kirchenfonds die Pensionen der älteren Pfarrer entsprechend erhöht werden. Die Unterstellung dieses Fonds unter die Verwaltung der bischöfllichen Behörde unter Mitwirkung des Diözesankirchenvorstands wird an­geregt. Verschiedene Redner sprechen sich gegen eine Er­höhung der Kirchensteuer aus, von der auch Abstand ge­nommen wird.

Vermischtes.

* Di e d e n h o f e n, 22. Nov. Gestern stiegen hier im Hotel St. Hubert zwei Personen, angeblich Pariser, ab. Sie engagierten drei Schreinermeister und gingen mit diesen nach dem in Scheuren gelegenen Schlosse des Grasen de Ber't hi er, des Adjutanten beim französischen Kriegsminister, der seinen Wohnsitz in Paris hat. Dort erklärten sie unter Vorzeigung eines Schreibens, im Auf­trage des Grafen de Berthier zu kommen und Gobelins im Werte von 100 000 Mark holen zu sollen. Mit Hihfe der Dienerschaft entfernten sie dann die Gobelins von den Wänden und verschwanden mit den Gobelins. Als der Schloßverwalter, der auf der Jagd abwesend war, zurückkehrte, telegraphierte er sofort nach Paris an den Grafen Berthier, von dem er den Bescheid erhielt, daß ein Auftrag von ihm nicht vorliege. Tie Schwindler sind spur

los verschwunden. Man vermutet, daß sie den MittagSzug nach England über Luxemburg, Brüssel, Ostende benutzt haben.

Ein harter bayerischer Bauernschädel. Ein Bauer nn5 der Umgegend von Obccbicchtach (bayer. Ober­pfalz) fuhr in der Nacht vom Bahnhofe heimwärts und legte sich auf seinen Wagen, das Ochsengespann sich selbst über­lassend. Unterwegs schlief er ein und fiel gegen daS Hinter­rad des Wagens, wobei er den Kopf zwischen Kipf, der Gegenstütze und Rad derart in die Speichen brachte, daß er mit seinem Schädel etwa hundert Meter das Hinterrad bremste. Erst als der Kips, weniger haltbar als der Schädel, abbrach, erwachte der Inhaber des Kopses und brachte das Fuhrwerk zum Stehen. Der Bauer blieb gesund!

Uttiversrtäts-Nachriehten.

Bonn, 22. Nov. Privatdozent Pro!. Tr. Stier-So ml o hat einen Ruf als Kaiserlicher Regicrungsrat und Mitglied des statistischen Amtes erhalten, aber abgelehnt.

ImBayr. Vaterland" wird eine Zuschrift abgedruckt, die den katholischen Studentenverbindungen die Einführung der S ch l ä g e r m e n s n r e n empfiehlt: Früher haben die Katholiken fechten dürfen und auch gefochten, waS neben manchen anderen der bekannte Abg. Dr. Heim unb sein verhaul's G'sicbt" beweist. Die gewöhnlichen Schlägermensnren galten bis vor 16 Jahren nicht als Dnctl im kirchlichen Sinne, und manche katholuchc Geistliche hat auk der Mensur gestanden. Erst durch ein Dekret vom 8. August 1890 wurde diemensura aeftdcmian von Rom aus unter das Duellverbot eingereiht und bestimmt, daß duellantes corumqae patronos irreguläres esse ex infamia juris. Der Verfasser empfiehlt, für die Aufhebung dieses Dekrets zu wirken, da die Mensuren ein nicht gefährlicherer Sport ein c als Reiten, Radfahren, Automobil'ahren, Turnen.

AUSM eus den StßDtf6flmf6rfnifl?rn der Stad! Hteheo.

Aufgebote.

Am 15. Rov. Karl Stein, Landwirt in Ettingshausen, mit Anna Atbacb daselbst. Am 17. Nov. Wilhelm Vogt, Hilssheizer dahier mit Katharine Barthel Hierselbst. Am 18. Nov. Heinrich Klingelhofer, Sergeant dahier mit Luise Margarete Kramer in Gladenbach. Am 19. Nov. Wilhelm Nau, Maschinenschlosser da­hier mit Minna Stein Hierselbst. Heinrich Münch, Postschaffner dahier mit Lina Launspach in Ettingshausen. Am 20. Nov. Georg Goß, Dienstknecht dahier mit Marie Gilbert Hierselbst. Gustav Gorges, Schriftsetzer dahier mit Marie Baer in Halberstadt. Philipp Rehnert, Hüttenarbeiter in Lollar mit Margarete Mankel daselbst. Am 22. Nov. Heinrich Schäfer, Wächter bei der Wach- und Schließgesellschaft dahier mit Marie Seibert hierselbst.

Eheschließungen.

Am 17. Nov. Albert Haibach, Schneider dahier mit Gertraude Wurm hierselbst. Ludwig Rosenbaum, Schreiner dahier mit Anna Wagner hierselbst. Wilhelm Reuter, Lokomotivheizer da­hier mit Mathilde Langsdorf hierselbst. Friedrich Möller, Erd­arbeiter dahier mit Johanna Fink hierselbst. Natanael Nyoso, Laborant im Gießener Braunsteinbergwerk mit Amalie Klappert dahier. Johannes Liehr, Schmied dahier mit Anna Karoline Elisabech Ködding hierselbst.

Geborene.

Am 1L Nov. Dem Eisendreher Heinrich Trenker ein Sohn, Wilhelm. Am 12. Nov. Dem Schlaffer Karl Wilke ein Sohn, August Peter Hermann. Am 13. Nov. Dem Lackierer Theodor Seipp eine Tochter, Emma Katharine Else. Am 14. Nov. Dem Kaufmann Ludwig Steinhäuser eine Tochter. Dem prakt. Arzt Tr. Julius Meyerhoff eine Tochter, Eva Ilse. Am 15. Nov. Dem Schlosser Franz Schlicker eine Tochter, Antonie. Dem Bahn­arbeiter Theodor Gärtner eine Tochter, Emma. Dem Schreiner Jakob Hillgärtner em Sohn, Albert. Am 16. Nov. Dem Postboten Ludwig Bruchschmidt eine Tochter, Karoline. Dein Taglöhner August Rausch eine Tochter, Marie. Dem Sergeanten Emil Hinneburg eine Tochter, Anneliese Katharine. Dem Rohrleger Georg Ehristian Kornmann ein Sohn, Lukas. Am 17. Nov. Dem Hilfsbremser Karl Lang em Sohn. Am 18. Nov. Dem Hilfs- Maschinenwärter Hermann Adolf Wächter eine Tochter, Emilie Marie Henriette. Am 19. November. Dem Taglöhner Johannes Appel III. zwei Töchter, Wilhelmine und Elisabeth. Dem Modellschreiner Martin Wacker ein Sohn, Franz Martin. Dem Maschinenputzer Konrad Hedtrich eine Tochter, Elisabeths Bertha. Am 20. Nov. Dem Omnibuskntscher Heinrich Silbernagel ein Sohn.

Gestorbene.

Am 16. Nov. Guido Günther, 51 Jahre alt, Fabrikant, Wall­torstr. 75. Mathilde Levper, 18 Jahre alt, ohne Sentf, Ebel­straße 2. Eva Ilse Meyerhoff, 1 Tag alt, Neuen Bäue 27. Am 18. Nov. Else Waterkamp, 1 Jahr alt, Steinstrabe 76. Am 19. Nov. Willy Reinhard Nau, 7 Mte. alt, Asterweg 40. Am 20. Nov. Wilhelmine Wagner, 5 Monate alt, Steinstraße 78. Ain 21. Noo. Elisabeth Appel, 2 Tage alt, ®rünbergerftr._ 36. Wilhelmine Appel, 2 Tage alt, Grünbergerstr. 36. Isidor Goldschmidt, 21 Jahre alt, Musketier im Jni.-Neg.Kaiser Wilhelm" No. 116. Am 22. Nov. Minna Decker, geb. Lichtenberger, 66 Jahre alt, Nordanlaae 31. Margarete föilbcrt, 18 Jahre alt, ohne Berni, Buddestr. 5. Am 23. Nov. Ludwig Eellarins, 85 Jahre alt, Dekan i. P., Marbnrgerstr. 9. Elisaoeth Schnier, geb. Haas, 49 Jahre alt, Riegelpfad 37.

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