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Frankfurter Fürs»». 9ß. April, 1.15 Uhr.
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* Kleine Tages'chrvnik. _ Der ehemalige Dolmetscher der westfälischen Retter in Cvurriöres, der Schweizer Hcierli, ist infolge Versagens seines 9lpparates bei den Bergungs-Opera- tioncn im Schacht 4 e r st i ck t.
Reichsanleihe do.
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(flmmhmg der London und Lancashire Feuerver- sicherungsgcscllschajt erklärte der Vorsitzende, das Feucr- >versichcrung§geschäft der Welt sei durch die Katastrophe von' iSan Francisco bis in die Grundfesten erschüttert. Das dort hcreingebrochcne Unglück lag außerhalb feder Berechnung der incnschlichcn Vernunft. In der letzten Woche betrug die Reserve der Gesellschaft noch 2157 735 Pfund. Die Hälfte davon sei nun verloren. Trotzdem litte aber das Ansehen der Gesellschaft nicht. Er hoffe, sie werde in Zukunft so gut bestehen wie in der Vergangenheit.
Telefonisch® Kursberichte
Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen.
Frankfurt a. M. _3u, für seine Arbeiten über Leu kvchtose. In der morgigen Sitzung soll die Zuerkennung dcS von der Moskauer Universität ausgesetzten Preises von 5000 Fr. an Dr. Lau ccr on-Paris für seine Arbeiten zur Actiologie der Malaria verkündet werden.
begrüßt. Das Kaiserpaar folgte der
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Aus StaSt uns Lund.
Gießen, den 26. April.
** K' aiserbesuch in Gießen. Von militärischer Seite wird uns mitgetcilt: Herr Oberst von Lin den au M beute morgen nach Beendigung der Beratung über das neue Exerzier-Reglement ans Berlin zurückgekehrt. Zu den heute morgen verbreiteten Gerüchten von der Hierherkwnft S. M. des Kaise rs sei mitgeteilt, daß dem Garnisonkommando hiervon nichts bekannt war. Das Gerücht ist wohl auf eine i r r tü ml i ch e N a chr i ch t aus Friedberg zuriickzufnha'en. Um das Publikum vor wei-- teren Enttäuschungen zu bewahren, sei die Mitteilung cm-- igefügt, daß entweder die Hierherkunft S. Majestät vorher den Militär- bezw. Zivilbehördcn mitgeteilt wird, oder bei unvermuteter Ankunft des Kaisers durch die Alarmierung der Garnison auch die Einwohnerschaft hiervon noch früh tzenug Kenntnis erhält. Es sei ferner noch darauf hinge- wiesen, daß durch die großen Ansammlungen der schaulustigen Menge auf dem Exerzierplatz die militärischen Hebungen nicht trnwesentlich gestört werden.
, Der Frauenverein (Hansfranenverein) hält seine Hmiptversammlnng am Samstag, 28. April, nachmittags 6 Uhr, im unteren Saal der Aliceschule ab (nicht Frei-
(6ießcncr landwirtschaftlicher Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag den 27. April 1906: Vorwiegend trüb, leichte Rcgenfälle. Wieder etwas kühler.
Näheres durch die Gießener Weiterkarte.
. 185.00
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Ausland.
London, 25. April. Aus Kairo wird gemeldet, der Sultan sandte auf die Vorstellungen des K'hediven wegen der Tabakfrage eine ungünstige Antwort. T-ie weitere Erörterung der Angelegenheit erfolge nun zwischen der englischen Regierung und der Pforte. "
Konstantinopel, 24. April. Nachdem der russische und der englische Botschafter gestcrm als Vertreter der „Puissances mediatrices" bei der Pforte bezüglich des persisch-türkischen Grenz streite s gemeinschaftlich interveniert und sodann mit dem persischen Botschafter konferiert hatten, hat der Jildis einen sofortigen Bericht von der Pforte eingefordert. In einer Konferenz zwischen dem Großwesier, dem Minister des Acußern und dem pers. Botschafter wies der letztere auf die Folgen hin, die daraus Entstehen würden, wenn die Pforte nicht nachgäbe, und imachte zwei Vorschläge, deren Ausführung er jedoch davon abhängig machte, daß die türkischen Truppen vorher Passevah räumen. Der erste Vorschlag geht dahin, die Differenzen durch türkische und persische Delegierte prüfen zu lassen, und diejenigen Punkte, über die eine Einigung unmöglich ist, dem Schiedssprüche der „Puissances mediatrices" zu unterbreiten. Nach dem zlveiten Vorschlag sollen alle Grenzstreitigkeiten sofort diesem Schiedssprüche unterworfen werden. Auf das Ersuchen des Botschafters sind beide Vorschläge dem Sultan unterbreitet worden. Be- vrerkcnswert ist, daß der Botschafter zum erstcnmalc auf eine el^entuellc kriegerische Austragung hingewiesen hat.
W arschau, 25. ?lpril. Die Wahlen haben begonnen. Die Stadt ist belebt, aber ruhig. Die Stimmung ist ernst. Die Wahlagitation ist fieberhaft. Hunderte von Prokla- rmationen werden verteilt. Wagenaufzüge mit Reklame- fchildern werden in S.zenc gesetzt. Das Volk fühlt den historischen Moment. Die Sozialisten stellten den Kampf tzegen die Wahlbeteiligung ein. Die Nationalparteien veranstalteten eine Kirchenfeier. Der „Kuryer Warszamski" veröffentlicht in Extraausgaben die laufenden Wahlziffern. f£er Sieg der Kandidaten der Nationalen ist wahrscheinlich.
Berliner
Can ad a E. B.....
Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder Union C. . Dresdner Bank . . .
Tendenz: träge.
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22930 163 50
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144.00
239.00
ICunft mifc Wissenschaft.
Lissabon, 25. Avril. Der internati vnalc in e d i z. Kongreß erkannte den vom Pariser Kongreß ausgesetzten Preis von .3000 Mark dem Geb. Med.-Rat Prof. Ehrlich-
. 144.00
. 238.70
. 89.00
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414% russ.Staatsanl. 1905 4Js°'o japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose ... . .
4% Griech. Monopol-Anl.
4% äussere Argentinier .
3°/0 Mexikaner . . . . 4%°/o Chinesen . . . .
Aktien:
Bochum Guss.....
Buderus E. W . . . Tendenz: schwächer.
Hermann
Kat
Kaiserliches Aussichtsamt für Privatvcrficherung. Nach § 81 des Gesetzes über die privaleu Versicherungsuntcrnehinunqcn trägt die Kosten des Amtes itnb des Verfahrens vor dem Amt das Reich, es werden aber von den seiner Aussicht unterstellten Unter- nelnnungen alljährlich Gebühren erhoben, die annähernd.die Hälfte dieser Kosten ausmachen sollen, jedoch mit der Massgabe, daß nicht mehr als eins vom Tausend der im Deutschen Reich vereinnahmten Prämien erhoben werden darf. Die Gesamtsumme der zu erhebenden G bühren, die jährlich durch den Bundesrat bestimmt wird, ist für das Jahr 1905 aus Mark 197 400 festgesetzt. Diese Mark 197 400 werden aus rund 1000 Versicherungsunternehmungen verteilt und zwar im Verhältnis ihrer gesamten deutschen Prämien- Einnahmen abzüglich der an die Versicherten .mrückgewährten Gewinnanteile. Diese gebührenoflichtige Prämieneinnahme beträgt inl ganzen Mark 662 545 035. Davon entfällt mehr als der zehnte Teil, nämlich Mark 71 584 822 aus die Victoria allein ; die nächst* größte Gesellschaft zahlt noch nicht die Hälfte. Bei diesem so hervorragend großen Anteil der Victoria am gesamten deutschen Ver- sicherungsbestand ist es kein Wunder, daß man aus Schritt und Tritt der Victoria begegnet. Sie 1 at zur Zeit weit über drei Millionen Polizen in Kraft. cM/4
GrSgrual-Drahtmeldriiigen.
H 0 mburg, 26. April. Am gestrigen Souper im Wiesbadener Theater nahmen außer dem Prinzenvaar Friedrich Karl von Hessen auch her, Großherzog von Mecklenburg-Strelitz teil. Um 1 Uhr nachts erfolgte die Wiederankuust der Majestäten hier. Heute vormittag unternahmen beide Majestäten eine Spazierfahrt im Automobil und hörten dann einen Vortrag des Landrats a. D. Ebbinghaus und des Professors Ezerny aus Heidelberg, die über das dortige Institut zur Erforschung der Krebskrankheiten Bericht erstatteten.
London, 25. April. Ein in Irland gchrnisonierendes Regiment erhielt Befehl, im Mai nach Egnvten zu geben. Wie die „Tribuna* berichtet, erhielt die 1. Division des Aldershot- Armeekorvs Auftrag, sich zur Mobilisierung bereitzuhalten.
Petersburg, 25. April. (Petersb. Telegr.-Ag.) Die Deputationen des Hilfskomitees der Arbeitslosen und! die Arbeitslosen selbst, deren Zahl nach ihrer eigenen Schätzung fast 20 000 beträgt, forderten die Petersburger Stadtverwaltung auf, ihnen Arbeitsgelegenheit zu vev- schaffen. Es wurde ihnen Beib-ilse versprochen und, obwohl für das laufende Jahr keine städtischen Arbeiten vorgesehen sind, werden die lvirklichen arbeitswilligen Arbeiter, deren Zahl sehr übertrieben w'^d, volle Beschäftigung erhalten. In den Arbeitervierteln herrscht vollständige Ruhe. Die Stadtverwaltung hat 2—3 Millionen Rubel bewilligt, wovon 500 000 Rubel den Arbeiterorganisationen überwiesen werden sollen. Es soll eine Kommission unter Mitwirkung der Arbeitslosen und verschiedener öffentlicher Organisationen eingesetzt werden.
Kairo, 25. April. (Ageuce Hapas.l Die Lage ist wegen der Akabairage sehr gespannt. Die Regierung scheint zu Repressalien entschlossen. Auch in der Provinz wacht sich eine gewisse Beunruhigung bemerkbar.
M e l b 0 urn e, 26. April. Der hiesigen Universität, die ihr 50jähriges Bestehen feiert, ging folgendes Telegramm zu: Die UniversitätBerlin sendet der Melbourner Schwester wärmsten Glückwunsch. Rektor Diels.
San Francisco, 25. April. Heute nachmittag 3 Uhr 15 Min. wurde hier wieder ein Erdbeben st oh verspürt, der nahezu eine Minute dauerte und eine beträchtliche Unruhe hervor- ries. Die Mauern vieler, vonr Feuer zum Teil zerstörter Häuser stürzten ein und schwächere, noch unversehrte Gebäude wurden erschüttert. Der Stoß wurde auch in Oakland und Berleloy verspürt.
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Berlin, 25. April. Kaiser Wilhelm ließ dem Ausschüsse für das König-Albert-Denkmal in Dresden auf die Anzeige von der Enthüllung des Denkmals folgende Drahtantwort zugehen:
„Ich habe mich über die Meldung von der Enthüllung des dortigen Denkmals weiland S. M. des hochseligen Königs Albert von Sachsen, meines von mir so hoch verehrten väterlichen Freundes, sehr ge'reut und spreche allen, welche sich um das Zuslandekommen des pietätvollen Werkes verdient gemacht haben, meinen Dank und Glückwunsch aus.
— Im Reichstage brachte Storz (deutsche Volkspartei) mit Unterstützung der Reichspartei, der Nationalliberalen, der Konservativen und der freisinnigen Vereinigung zur dritten Lesung des Etats für Neu-Guinea den Antrag ein, die in der zweiten Lesung am 26. März abgelchnte Forderung von 10000 Mk. zur Untcrstützung weißer Farmer, die von Queensland nach dem Hochlande von Neu-Guinea übergesiedelt sind, bezw. übersiedeln wollen, wieder herzustellen.
— Die Stadt Hagen i. Wests, lehnte gestern abend den Beitritt zum deutschen Flottenverein mit großer Majorität ab, da der Verein politische Zwecke verfolge.
. . 219.50
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Vorstellung mit der größten Aufmerksamkeit und der Kaiser gab selbst nach den Aktschlüssen das Zeichen zu lebhaftem Beifall. Außer den genannten Fürstlichkeiten wohnte der Großherzog von Mecklenburg-Strelitz in der Intendanten- logc der Vorstellung bei. In der großen Pause wurde dann im Thcaterfoper das Souper eingenommen. Das Kaiscrpaar wohnte der Vorstellung bis zum Schluffe bei. Um 11 Uhr 15 Min. fuhren der Kaiser und die Kaiserin im Automobil nach Homburg zurück. Das Gefolge folgte in drei weiteren Automobilen.
tag, 27. April, wie ursprünglich vorgesehen war). Die Verhandlungen werden den Mitgliedern und allen denen, die der Fraucnfragc Interesse entgegen bringen (selbstverst. auch Herren), in erster Linie ein Bild des bis jetzt in unserer Stadt auf diesem Gebiet Erreichten fallg. Stellenvermittlung für Hausbeamtinnen, kaufm. Angestellte und Dienstboten, für- letztere unentgeltlich, kaufm. Verein für weibliche Angestellte) bieten. Des ferneren werden die für die nächste Zeit geplanten Einrichtungen besprochen werden, zunächst die Errichtung einer Handelsschule, die für anfangs Mai zu erwarten ist, und die Einrichtung einer unentgeltlichen Rechtsschutz- und Auskunftsstclle, deren Jnslebentreten für Oktober vorgesehen ist. Es werden mehrere Damen aus Nachbar- städtcn, die auf diesem Gebiet schon längere Zeit praktisch tätig sind, anwesend sein, weshalb auf einen guten Besuch der Versammlung gehofft wird.
•• Das botanische Institut, welches sich bisher mit dem phgsioligischen Institut zusammen im Gebäude in der Senckenbergstraße befand, ist in das alte Bibliotheksgcbäude am Brandplatz verlegt worden. Der Eingang zum Hörsaal, der im Erdgeschoß liegt, befindet sich an der Rückseite des Gebäudes im botanischen Garten. Die Unterrichtsräumc, Mikroskopiersäle, Laboratorien, Bibliothek liegen im ersten Stock, der dritte Stock enthält das Herbarium. Die botanischen Vorlesungen beginnen am 1. Mai. Außer dem botanischen Institut sind in dem großen Gebäude noch das geographische und das geodätische Institut untergebracht worden.
w Homburg v. d. H., 25. April. Der Kaiser hörte den Vortrag des Staatssekretärs des Auswärtigen von Tschirschky. Um 5 Uhr 15 Min. nachmittags begaben sich der Kaiser und die Kaiserin mit den Damen und Herren der Umgebung in Automobilen nach Wiesbaden. Sie trafen nm 7 Uhr dort ein und begaben sich sofort inS Königl. Theater, um dem Festspiel des Moskauer Künstler-Theaters beizuwohnen. Nach Schluß der Vorstellung (um 1/212 Uhr nachts) fuhr das Kaiserpaar nach Homburg zurück.
Wiesbaden, 25. April. Der Kaiser traf um 7 Uhr abends mittelst Automobil hier ein und begab sich in das Theater, um der Vorstellung der russischen Künstlertruppe beizuwohnen. Der Kaiser und die Kaiserin sowie Prinz und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen wurden von dem Publikum, das das Haus bis auf den letzten
Israelitische Neligionsgemeittde.
Holtesdieni in der Svnaqsg«> (Südantage).
Samstag, den 28. ?lvril 1906:
Vorabend 7.15 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 8.25 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschaft.
AotfcsbienIT.
Sabbathfeier am 28. April 1906:
Freitag abend 7.10. Samstag vormittags 8.00, nachmittags 4.00 Uhr. Sabbathausgang 8.30
Wochengottesdienst: morgens 6.30, abends 8.30 Uhr.
Märkte.
kc. Franksurt a. 9)L, 26. April. (Tetegr. Orig.-Bericht des „Gieß. ?lnz.".) AnUliche Notierungen der heutigen V i e b m a r k 1-- preise. Zum Verkaufe standen: 28 Ochsen, 00 aus Oesterreich 3 Bullen, 0 aus Oesterreich, 76 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 oit§ Oester., 583 Kälber, 58 Schafe und Hämmel, 7 Ziegen, 50 Ziegenlämmer, 2 Schastännner. Bezahlt wurde für das Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qualität 75—77 Mk., 2. Qualität 65—67 Mk., 3. Qualität 00—00 Mk.: Bullen 1. Qual. 68—70, 2. Qual. 00—00: Kühe 1. Qualität 73-75 Mk., 2. Qual. 68—70 Mk., 3. Qual. 48—50 Mk., 4. Qual. 00—00 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 90—95 Pfg., Lebendgewicht 54—56 Pfg., 2. Qualität 90—95 Pfg., Lebendgewicht 54 — 56 Pfg., Schlachtgew. 72—76 Pfg.; Schafe: 1. Qual. 78—80 Pfg., 2. Quäl. 70—72 Pfg. 6;eschä'st: bei Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand bedelüend, bei Kleinvieh gut, kein Heberstand.


