SamStag 24. Marz 1906
Viertes Blatt.
156. Jahrgang
Nr. 71
Gietzener Anzeiger
Eeneral-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eiehen
Verlobte
Kßbel
Kcderse
Roten ontorud unb Leriaq ba Brühl 1-1« UnwerftlülSdruckeret. R. Lang«, Drevea.
Rebaktton. Expedition u. Druckerei: Tcbulftr.7.
Tel. Nr. 6L Te1egr.-2U»r. i Ün^eiga Gietz«.
tzrlchevu «gNth mit Ausnahme bei Sonntag».
Die „Sietzener FamMenblStter" werden dem ^Anzeiger Dtermol wöchentlich beigelegt. Der ^heistjch« tonte frf erfchevu monatttch einmal.
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schwere Bedenken.
Oberst Deimling erklärt, die KapstabtblStter irren, wrnn sie glauben, ick hätte gesagt, die Englänber weigerten sich, den deutschen im Süden der Kolonie die nötige Verpflegung zuzu- führen. Ich habe mich nie so geäußert. Ich habe die Hilfe der Engländer stets dankbar begrüßt. Niemand weiß mehr als tch zu sriiätzen, n»as diese Hilfe wert ist. Ich hätte den Zug in dteKvrras- berge nicht unternehmen können, ohne rechtzeitige Proviant- lieferuna seitens der englischen Rinnen. Auch die K'apregierung sprang stets ein und sorgte dafür, daß die Verpflegung unserer Truppen nicht ins Stocken geriet. Wir sind ihr zu großem Danke daß das Maß der englischen
Die Eingeborenen Misfionsstattonen
Arbeit erzogen
Tie Anfiedlnngs- den Reihen der
Aus K.aSt uno Luno.
Gießen, den 24. März.
** Von der medizinischen Klinik. Wie uns« mitgctciU wird, wird der Direktor der medizinischen Klinik, Professor Moritz, vom 25. März an einen vicrwöchentlichcn Urlaub antreten.
** Durchgebrannt ist am Donnerstag ein hiesiger Geschäftsmann 'B. mit einer Frau von Klein-Linden. Wie festgestellt wurde, haben sich die Beiden zunächst nach Köln gewandt, von wo B. eine Karte nach Klein-Linden schrieb. Nach Angabe der Frau B. hat der Manu zirka 10—12000 Mark mitgenommen, die er sich im Laufe der vorigen Woche rerschafft hatte. Die von B. mitgenommene Frau ist vor einigen Tagen ebenfalls von ihrem Manne im Stich gelassen worden.
)( Watzenborn, 23. März. Ter Dammrutsch in der Nähe der Haltestelle Schiffen berg ist nun soweit wiederher gestellt, daß die Züge ungehindert fahren können. Es ist nur der Umsicht und Aufmerksamkeit des Haltestclleaufsch.'rs M ö b u s zu r^rdankcn, daß ein größeres Unheil verhütet wurde. Er hat die gefahrvolle Stelle bo
Mozartieier beitragen.
-s- Laubach, 22. März. Von der 2. Kammer wurden zum Bau de? hiesigen Anitsge richt S s/5 der Baukosten mit 48 000 Mk. bewilligt; 20 000 Mk. werden in zwei Raten von der Stadt, ebenso die Kosten des Geländes mit ungefähr 12 000 Mk. getragen, so daß die Gesamtkolten sich auf etwa 80 000 Mk. belaufen. Der Neubau kommt nordöstlich von dem alten Gebäude an die Friedrichstraße zu stehen, wird 22 zu 23 Meter groß, und umfaßt mit Vorbau eine Fläche von 510 Quadratmetern. Vom Hochbauamt Alsfeld sind die Pläne bereits fertig gestellt, so daß man noch in diesem Jahre den Rohbau zu vollenden gedenkt. Ein Antrag des Abg. Weber, die erste staatliche auf 58 000 Mark, die zweite auf 10 000 Mark zu erhöhen, kommt nachträglich zur Verhandlung.
() Birklar, 23. März. In der vergangenen Nacht wurde hier von zwei Handwerksburschen cinae- brochen. Den Einbrechern fiel, da sie in ihrer Arbeit gestört wurden, außer zwei Paar Strümpfen nichts in die, Hände. Die Persönlichkeit der Diebe ist feftgeftcHt.
Ans dein AnchhandeL.
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geborenen auszurotten, wäre gänzlich verfehlt, sollen womöglich im Anschluß an die
mit dem Genoßenschastsanwalt HaaS in Darmstadt in Verbindung. Die Landfrage soll durch Schaffung von Eingeborenen-Reservaten geregelt werden. Aus diesen können die meisten Ansiedler ihre Arbeiter ziehen. Ter Gedanke, die Gin-
angestedelt werden und zu nutzbringender werden zum Segen für sie und das Land, tust hat dabei erheblich zugenommcn ans Schutztruppe. Ter Gouverneur stellte bereits einen Besiedelnngs- plan auf. Im Zusammenhang damit soll die Wasserfrage gelölt werden. Tie Bahnlinie Windhuk-Neboboth ist ivirtschaftlich hoch»
Der Enngerkünstler Sacco «-•/.
hat jetzt m Henglers Zirkus in London ein 4btägigeS absolutes Fasten beendet und damit einen Weltrekord geschaffen. Nur Waffertrinken war ihm gestattet. An Gewicht verlor er während dieser Zett 55 Psund. Seine erstmalige Nahrung nach Verlassen des Glaskastens bestand aus einer Tasse Kakao und einem Gläschen Tr. Hammels Haematoqen. Den zahlreichen Besuchern, Aerzten und Laien erklärte er, daß nach seinen bisherigen Ersahrnngeu (die Fastenzeit des Jahres 1905 betrug 244 Tage) er sicher erwarte, durch geeignete Diät verbunden nut dem Gebrauche von Dr. Hammels Laematogen schon nach wenigen Wochen so erstarkt zu sein um gegen Mitte Aon' ein nenes Fasten beginnen zu können.
sonders aufmerksam beobachtet.
§ Steinbach, 23. März. Tie hiesige Vereinigung für Volksbildung wird Sonntag abend in Görlachs Saal einen musikalischen Volksunterhaltungsabcnd veranstalten, zu dem jedermann freien Zutritt hat. Einige bewährte Kräfte aus Lich haben in dankenswerter Weise durch ihr Entgegenkommen die Ausführung unseres llnter- nehmens ermöglicht und ein reichhaltiges Programm auf- gestellt. Außerdem werden die Schulkinder einige Lieder
Aus dem Aeichs'ag.
R. Berlin, 23. März.
Ter Erbprinz zu Hohenlohe hatte heute die Etats für Togo und Südwest asrika zu vertreten, bei welcher Gelegenheit eine Nachlese zu der zurückliegenden großen Kolonialdebatte veranstaltet wurde. Nichts in dem Auftreten des Erbprinzen deutete darauf hin, daß ihm die Ablehnung des Kolonial st aatssekretariats durch die Budgetkommisfion das Interesse und die Fr e u d e an seinem Amt getrübt hat. Er zeigte in der Dis- kussion die gewohnte Frische nnd sachliche Eindringlichkeit, hielt auch nicht zurück mit programmatischen Erklärungen, z. B. Ivie er es mit der wirtschaft!. Entwicklung Südwest- | afrikas zu halten gedenke. Aus seinen Worten llang ein fröhlicher Optimismns, vielleicht gibt dieser dem Erbprinzen eine gewisse Zuversicht auch über die schließliche Bewilligung des Staatssekretariats. Von Nervosität, die Dr. Stübel so arg zu schaffen machte, ist der Erbprinz jedenfalls frei. Er hätte sonst heute der Nervosität anheim- fallen müssen, denn der seit einiger Zeit meistgenannte Parlamentarier, der Oberkritiker und Generalinquisitor der Kvlonialverwaltung, löste sich aus den Reihen des Zen- trums und sandte in langer Rede einen kräftigen Reif- sckwuer auf den knospenden Frühling der Hoffnungen des Prinzen Hohenlohe. r
Es war selbstverständlich Dbg. Erzberger, der dieses Wetter Heraufziehen ließ: scheint doch im Zentrum ein Rede-1 Vorrecht dieses jüngsten Mitgliedes nachgerade anerkannt; zu sein. Tabei galt es heute in der Hauptsache, eine Zentrum sresolution, vom Grafen Hompesch an erster Stelle gezeichnet, zu begründen, die sich gegen das Monopol derFirmaTippelskirch bet der Lieferung kolonialer Ausrüstungsgegenstände wendet. Einer zeitraubenden Einarbeitung in diese Materie bedurfte eS nicht, eS hätten also auch andere Herren vom Zentrum, Graf Hompesch, Tr. Spahn,- Fritzen, Frhr. v. Hertling u. a. den Antrag stellen können. Aber Erzberger „siegte" wieder einmal auf der ganzen Linie, und nicht nur der Erbprinz zu Hohenlohe stand ichm Anttoort, sondern auch der Legationsrat Dr. Seitz — in Sachen Tippelskirch — und der Oberst v. Deimling, der die Verdienste der Kaprcgierung um die Verpflegung der deutschen Truppen in Südwestafrika dankbar anerkannte.
Es konnte nicht fehlen, daß in der Diskuffion die Teilhaberschaft des preußischen Landwirtfchaftsmmisters von Podbielski an der Firma Tippelskirch in den Vordergrund gestellt und die Forderung erhoben wurde, Herr v. Podbielski möge seinen Einfluß dahin geltend machen, daß die für die Firma ungewöhnlich günstigen Verträge ohne Verzug ihre Geltung verlieren.
Dbg. Bebel bezeichnete daS letztere sogar als Ehrensache der Firma. Abg. Dr. Arendt (Np.) urteilte wesentlich ruhiger, speziell im Hinblick auf den Minister. Tas Monopol der Firma Tippelskirch wird aber auch von der
wichtig. Der Bau dieser Bahn erschlösse ein besonders geeignetes Besiedelungsgebiet. Ter Bahnban nach Keetmanshoop ist eine dringende militärische Notwendigkeit. •
Abg. Erzberger (Zentr.). Gegen den projektierten Bahn- bau sprechen, znmal' bei der heutigen, allgemeinen Steuerscheu, erhebliche finanzielle Bedenken. Südwestafrika kostete die letzten beiden Jahre 260 Millionen, lieber die Befiedelungsfähigkeit des Landes sind die Anfichten noch sehr geteilt. Gegen tue Einziehung von Eingeborenen-Stamniland haben wir schwere Bedenken. Redner begründet bie Zentrnmsresolntion bett. Lösnng der Liefe- rtmgsvet träge. Tie Firma Tippelskirch, an der ein aktiver preußi- fcher Minifier beteiligt sei, erhalte jährlich 8 Millionen Mk., obgleich fie durchschnittlich 30 Proz. teurer sei als andere Firmen. Ta« Kriegsministerlum erhalte dieselben Sachen viel billiger. Die Einführung des freien Wettbewerbes sei nötig, wobei Süddeutschland zu berücksichtigen fei.
Erbprinz zu Hohenlohe: Die Verordnung über die Einziehung von Stammland der Eingeborenen soll nicht au* Ovambo- land ausgedehnt werden. Wir wollen feinen neuen Aufstand entfachen, der schwer zu unterdrücken wäre, und wollen nicht in die Verhältnisse de« Svambolandes etngreifen. Bei der Durchführung der vorerwähnten Verordnung rechnen wir auf die Mitwirkung der Missionare, welche zwischen der Zentralstelle und bm Eingeborenen vermitteln unb bie Eingeborenen lehren JoOen. pessimistische Beurteilung be« Schutzgebiete« ist ungerecht, bas-and ! ist burchau« zukunftsreich.
Geh. Leg.-Rar Seid bemerkt dem Dbg. Erz berg er gegenüber, bie Firma Woermann hatte tatsächlich ein^ gewisses Monopol für bie höchst schwierigen Lanbungsverhältttttse. Der Vertrag mit der Firma Jordan läuft im Juni ab. Wir werden infolge des Entstehens von ftunfurrensfirmen bald aus solche Verträge verzichten können. Der Vertrag mit der Firma Tippelskirch wurde seinerzeit abgeschlossen, damit wir ntritt englische Fabrikate kaufet I mußten. Sie fabrizierte allein einen brauchbaren Khanstofl, | verlangte aber langfristige Verträge. Unter den heutigen Vcr- «n würde ein derartiger Vertrag nicht abgeschlossen werden.
nnte auch damals die eingettetene Verstärkung der Lchutz- I truppe nicht ahn em Billiges Angebot verbürgt nicht immer eine gute Ware. Duck übernahm Tippelskirch die ganze Lagerung und Verwaltung der Kriegsbcftände. Gegen die Ablehnung der Fvrdewmg „für Instandhaltung der Ausrüstung" habe ich
Kalthäuser.
GL-S1Ü Awäb.l Elektro- unfl Maschlnen-lnerenleare,
gestellt, fingen.
(—) Trais-Münzenberg, 23. März. Ter Wagner Georg Weis ging gestern früh mit dem geladenen Revolver auf den Handelsmann Metzger von Munzenberg los, in der Absicht, ihn zu erschießen. Als Letzterer, wie er die Waffe zu Gesicht bekam, zu flüchten versuchte, schoß Weis unb bie Kugel streifte ben Metzger am Arm. Bei ban Verhör vor bem Bürgermeister stellte sich heraus, baß man es mit einem Geistesgestörten zu tun hatte. Es wurde sobann bie sofortige Verbringung des Weis zur Beobacht» tung seines Zustandes nach Gießen veranlaßt.
4- Butzbach, 23. März. Bei dem nm 1. April vom Mufik- verein „Gemischter Chor" zu veranstaltenden M o z a r t k o n z e r t werden neben dem etwa SOföpRnen Chor verschiedene einheimische unb auswärtige Kräfte mitwirken. P'arrer LooS rotrb zu Anfang her Feier einen Vortrag über Mozarts Leben unb Wirken mit baran anschließendem Prolog halten. Eine schätzenswerte Künstlerin am Klavier, ein Mitglied ans dem Verein, Fräulein Böttcher, in Gemeinschaft mit dem Dirigenten Herrn Marguth, werden Mozartwcrke „für 2 Klaviere* zu Gehör bringen. Zwei junge Konzertsängerinnen aus Holland, Frl. Marie van bet Dijver und Frl. Betsy van der Boot bringen Soli« unb gemeinschaftlich mit Vereinskräften Duetts zum Vortrag. Ein Streichquartett, bem ein vorzüglicher Ruf vorangeht, wirb ebenfalls zum Gelingen ber
Staatskommbsar.
SS9/,
Rechten bemängelt.
Ter Erbprinz zu Hohenlohe beschränkte sich auf die
Erklärung, daß durch die Teill)aberschaft des preußischen - - . . . .
Lanbwirtschaftsministers die Verträge zwischen Tippelskirch verpflichtet. Ick? beHnge nur, daß das Maß der englischen und her sofoniafter* in feiner Brite beeinflußt S
M°u7eeL und Mott^^üge dürften Irst L der'neu^ Meren^mii der Energie und dem Erfolge äu beend.gen, wre ri Woche an die Reihe kommen. I Mg. Bebel (Soz.): Der Abschluß des Verttags mit ber
----- -------' Firma Tippelskirch war ursprünglich berechtigt, aber unerhört Deutscher Reichstag. ist es, baß er bereits vor Ablauf auf weitere zehn Jahre er-
7 q Sitz una v o m 22 März 1906. I neuert wurde. Veachte-nswert ist es, daß Minister v. M>dbielski
7 3. Sitzung vom ----- jxaxsniuo. Teilnahmeschoft an diesem Prosit bringenden Geschäfte
Dem Reichstage ,st vom Kaiser aus Anlag der Silber- ^zicktet hat Wenigstens hat er nicht wie Herr Dr. Stübel Hochzeit em Bild der Ka is erlich en m i l lru^ga'igen. ^fd)u[biaer verklagt. Die Ehre der Firma Tipvelsllrch.sollte Tie Beratung de-, K o l o n i a l e t a 13 wird fottgesctzt mit öcrI 'cn# ^aß sie selbst den Vcrttag aufhebt. Mit den m die dem Schutzgebiet T o g o. Kolonien gesteckten Millionen könnten ungeheure Landstriche ,in
Aba. L e d e b ou r (Sc.) verbreitet fich über die Öanbfiaqc. Deutschland urbar gemadrt werden. Ich stimme dem Grasen Die LanbeiwerbS-Gefestschaften hatten dort das Land pro Hektar I bcr wünschte, daß wir möglichst bald aus Afrika
mit 70 Pfg. bezahlt. Weiter gibt er zu, oaß die VerwalMng bereit. Bon der Politik des Gouverneurs v. Lmde-
eiiiigeS für die Neger getan habe, denen das Land so billig ab- na(f |cincr Standrcde an die gefangenen Hererv
genommen worden se,. Den Land-Gesellschaften muffe noch mehr Meinung.
als bisher das Handwerk gelegt werden. fckum Dbg Dr. Arendt (Reichsp.): Tie Firma Tippelskirch hat
"'M "ber 2, spater über 3 Mk. bezah t. Kolonialver- Privakmann. Die Vorwürfe gegen den Minister von Podbielski watttinq' verdien? Ä «WLiuL “ wurden bereits in der Kommission als unbegründet zuruckgewiesen.
stänbiaen Ausgleich zwischen ben Jntereffen ber Eingeborenen und Erbprinz zu Hobenlohe: Von einer Beeinfiuffung bei den Ansprüchen der Gesellschaft. Tie Gescllschast bedarf seßhafter Kolonialvei-waltnnq dadurch, daß Minister v. Podbielski bei der Eingeborenen in ihrer Nähe zum Betrieb iluer Baumwollkultnren. Firma Tippel-kirch beteiligt fei, kann ntebt tm entiemteften bte q(bci. r e n b t lReichsp.> spricht sich in betnfelben Sinne! Diebe fein. Cb ein Minister in rrgeub enier Weise an irgend einer ous n-ib tritt für eine rcchtzeilige Prüfung der Pläne für die Weiter- Firma beteiligt ist, kommt für die Koloiualverwaltung und ihre
sichnnig d7"Bahn Lome-Valime ein. Beamten m keiner Weife in Betracht, ebensowenig fann es bet dem
Aba Q c b e b o u r (Soz.) bleibt habet, baß die Neger pro betreffenden Minister irgendwie semals m ^tage kommen, seine
Settot m,t'7O Mennig erhalten hätten. Stellung dazu auszuntttzen. dah er »ertrage tn bteler ober teuer
Erborim H o h e ,t l o H e erwidert, daß die Ziffern richtig feien, Weise bitreh seine Leilnahme beemfluslen roiri).
ober bie 70 Pfennig Hätten sie von Douglas, nicht von der Land- Abg. Schrader (wirtsch. Vg.): In den Kolonien nurß man gefellfchaft erhalte.! Kulturvolitik treiben unb ba;u gehört tn erster 2uue ber Bau von
Cbne weitere bemerkenswerte Debatte wirb Togo ge- Eisenbahnen. L. ~ _.
nehnHflt Nunmehr vertagt das HauS bteWetterberatmtg auf Samstag.
Es folgt ber Etat für S nb w e st a f r i k a. Hierzu liegt eine „ . .. _l ---- 11 - - ——
Resolution ber Budgetkommisfion vor, bett, bie Einstellung von l
2 00 000 Mk. zu Vorarbeiten für eine Eisenbahn vonKubub > ' <
nach Ketmanshov noch in beit latneitben Gtat, fernerem Sext in, 23. März. Budgetkomm. des Reichs- Antrag Graf Hompesch 'Zentr.), den Reichskanzler zu ettuchen, w-1. , «ei der Beratung des Etats der Zölle schlägt Dr.
fort eine Löf»:nq derjenigen Vertrage herbetzttfuhren, bte von ber 8 - Voranschlag um 40 Mlll. Mk. zu erhöhen.
Kolontalverwaltting zu 2.e'en.nfen a b« S^gebute nut beantragt Erhöhung um 20
als etniahrlger Taner abgeschlossen seien. r oo<\vrpr oruH-fm mirh nnnenom-
Äbg Latlmctnn (Wirtfcha'tl. Va.): Ich beantrage, den Millionen Mark. Letzterer Antrag lvaro a u g e n o m
Titel „Ausgaben infolge Verstärkung der Schntztti.vpe zur Nieder- men und in Konsequenz dessen ^^,^ttag Erzberg er, roerfung des Ausstandes unb (von der Kommission hmzugesugt) zur die infolge ber lex Trimb orn bereitzustellen de Summe Leimbeförberung von Verstärkungen der Schutzttuppe", woran k^n 17 auf 2 2 Millionen Mark zu erhöhen, die Kommission 152 88 000 Mk. gestrichen hat,,an die Kommisfion ^ ie Kommission des Abgeordneten- zuruckznverwetsen. Sehr erfreulich ist die günstige Entwickelung c.11 s» Z zur Vorberatung der Wahlreformvorlagen der Tetle des Schutzgebietes, wo der Aufstand medergeworfen tft, ' ,pö . FotIfHtuicrt. Vorfitzenoer ist Bruett (freitonf.),
unter bem Gouverneur Linbequift. Die tn etnern Teile ber Vreffe 'LL'vertrettr cr.TßT p. Erssa (konf.) und Berichterstatter getadelte Konfiskation des Eigentnms der Empörer .st eine bureb- ein ' ^OTnTnt^yiDn§mttqTie^)er sind
aus gerechtfertigte Strafe. Tie von der Kommisfion abgelebnte v. Kessel (kons. . MC
Bahn Windtzuk-Rehobolh halte ich für notwendig, ebenso den die Konservattben v. - Srmer, J
weiteren Ansbau bis zur englischen Grenze. . Sielermanu, bte NationaNiberalen v. ^ampe, ^-r. Fited
Erbprinz zu Hohenlohe: Die Zeitungsnachrichten über bte I Krause und Schwiedtng; Von der Freis, o-rg. Jjrotn^i, fogeuanme Windhuker B u r e n v e rs ch w ö r 11 n g tvate.t stark üon bcr ?reif. Bolksp. Fischbecr und 00m Zentrum Hagen, übertrieben. Es bandelte sich lediglich nm einen Raubveriuch. Sie L. - nftron Tr. Dorsch und Schmidb-Warburg. Schuldigen erhielten längere Gefänonissttafen. Zwei büßen ite I 1 " L *'
gegenwärtig in Harburg ab. Seit Jahren interessiert sich die -
Kolouratverwallung für bas Genoffenschastswejen, fie steht I -


