Ausgabe 
3.9.1906 Erstes Blatt
 
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Danksagung*

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden und der Beerdigung meines treuen, unvergesslichen Gatten unseres

guten Vaters, Schwiegervaters, Bruders, Schwagers und Onkels

D

Barl Heil

sagen tiefgefühlten Dank

Giessen, Offenbach, Darmstadt, New-York, den 3. September 1906.

EPS

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Elisabeth Heil, Wilhelm Heil, Karl Heil, Franziska HciL

Die Beerdigung findet heute nachmittags 3 Uhr in der Stille statt.

Im Namen der Hinterbliebenen Eugenie Brasset, geb. Baitz, Bertha Christen, geb. Bartz.

Dietzen, Frankfurt a. M., den 3. September 1906.

Statt besonderer Anzeige.

Am Samstag entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden unsere Hebe, rreubesorgte Mutter, Großmutter und Schwiegermutter 06436

Frau ESisabeih Baitz

Ober-Telegr.-Asststcnten Wwe.

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Danksagung

Für die vielen Beweise inniger Teilnahme bei dem Tode ihrer lieben Schwester

Fräulein Ninette Steffan

danken aufs herzlichste die Geschwister

5277 Emma uttb Emil Steffan,

Pont ä Mousson.

Danksagung

5286

Lepper, Veteran.

Beuern, den 3. September 1906.

Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag 2 Uhr statt.

Heinrich Hahn

Gefliigelhändler geziemend in Kenntnis zu setzen.

Kriegerverein Benern.

Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, die Kameraden von dem Ableben unseres Veteranen

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Glück sowie für die vielen Blumenspenden beim Hinscheiden meiner lieben Frau, unserer treu sorgenden Mutter, sagen tiefgefühlten Dank

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen 5289 Heinrich Müller nebst Frau und Sohn.

Heuchelheim, den 3. September 1906.

Bekanntmachung.

Betr.: Rotlaufseuche.

Unter dem Schweinebestand des Wirts Peter Minke in Gießen ist die Rotlaufseuche ausgebrochen.

Gchöftsperre ist angeordnet.

Gießen, den 1. September 1906.

Großh. Polizeiamt Gießen.

Herberg.

Bekanntmachung.

Betr.: Schießen ohne polizeiliche Erlaubnis.

Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß trotz unserer kürzlichen Warnung immer noch in Gärten ohne polizeiliche Erlaubnis oder sogar nach eiugeholter Erlaubnis zum Schießen von Raubzeug nach Singvögeln und Tauben geschossen worden ist.

Wir warnen hiermit ausdrücklich vor dem leichtsinnigen Schießen und insbesondere vor dem Schießen nach nützlichen Vögeln.

Die Schutzmannschaft ist angewiesen, ein besonderes Augenmerk auf diese Ausschreitungen zu richten und unnach­sichtlich Anzeige zu erheben.

Gießen, den 1. September 1906.

Großh. Polizeiamt Gießen.

Herberg.

Versteigerung.

Dienstag, den 4. September d. Js., nachm. 2 Uhr, ver­steigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung:

1) 1 neues Sofa u. 1 desgl.Derticow, 3 Bilder, 1 Bierservicc, 1 Rauch­tisch, 2 Laden - Glasschränke, 137 Spazierstöcke, 1 große Partie Bleifiguren, 5 steinerne Wasser- trüge und 12 Einmachgläser.

2) 3Drehbänke, 14HandelSwaagen, 15TafelnGlaS, 100 Sack Cement und Möbel aller Art.

Die Versteigerung zu 1 findet ganz bestimmt statt, zu 2 teil, weise. [5245

Born, Gerichtsvollzieher.

Versteigerung.

Dienstag den 4. September d. Js., vormittags 10 Nhr, versteigere ich Hammstraße 27 gegen Barzahlung: [5243

Schreibtisch, Verticow, Bücher­schrank, Spiegel mit Trnmeaux, Stühle, Sofas, Kleiderschrank, Teppiche, Paneclbrctter und Postamente, Blumenvasen, Vor­hänge und andere Sachen.

Born, Gerichtsvollzieher.

Aufforderung!

Forderungen und Ansprüche an den Nachlaß des am 11. August dahier verstorbenen Juweliers Heinrich Huhn sind unter Bekanntgabe der dafür in Pfand gegebenen Sachen binnen 2 Wochen bei dem unterzeichneten Nachlaß­verwalter anzumelden. Inner­halb gleicher Frist sind auch die schuldigen Beträge an mich zu zahlen.

Gießen, den 3. Sept. 1906.

Julius Löbermann, 5291] West-Anlage 64.

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Konkursverfahren.

Tas Konkursverfahren über das Vermögen des Karl Lud­wig Kempf in Lich wird auf dessen Antrag eingestellt, nach­dem sämtliche beteiligten Gläu­biger ihre Zustimmung zur Aufhebung gegeben haben. [8°,

Lich, den 29. August 1906.

Großherzogl. Amtsgericht.

Aonkursvet-fahren.

Das Konkursverfahren über den Nachlaß des Friedrich Pfarrer II von Villingen wird nach erfolgter Abhaltung des Schlußtermins hierdurch auf­gehoben. [B%

Laubach, d. 24. August 1906.

Grotzhcrzogliches Amtsgericht.

Zlffiing am 11 o. 13. Segtir. 1906.

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