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Mülhausen (Elsaß) 22. Febr. Henle begann ein AuSftand der Textilarbeiter. Bisher sind sechs-'bis siebenhundert Arbeiter ausständig. Tie Fabrikantenvereinigung der SnutnnwII» Webereien draht mit Aussperrung aller Arbeiter.
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Arbeiterbewegung.
Hamburg, 22. Febr. Bei der heute Mittag stattgehabten Zusammenkunft der Reederei-Arbeitgeber- und Arbeitnehmer wurde über die Wünsche der letzteren verhandelt und schließlich eine gewisse Lohnerhöhung ins Ange gefaßt. Tie beiderseitigen Unterhändler übermitteln nunmehr das Ergebnis ihren Interessengruppen. Für Montag ist eine nochmalige gemeinsame Sitzung festgesetzt. Die bisherigen Verhandlungen verliefen durchaus friedfertig.
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Evangelische Gemeinde.
Sonntag den 2 5. Februar, Estomihi.
Rotter,brenfT.
I« der Stadtkirchc.
Vormittags 9>/r Uhr: Pfarrer D. Sch lass er.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde.
Pfarrer D. Schlosser.
Abends 6 Uhr: Professor D. Drews.
Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde.
In der Johauneskirche.
Vormittags 9V, Uhr: Pfarrassistent Knott.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes» gemeinde. Pfarrassistent Knott.
Abends 6 Uhr: siebe Stadtkirche.
Montag, den 26. Februar, abends 8 Uhr: Bibelstund - int Konsirmandensaal der Johanneskirche. Text: Jak. Kav. 3.
- Pfarrassistent Knott.
Mittwoch, den 28. Februar, abends 6 Uhr: 1. PassionS- andacht. Pfarrer Euler.
Sonntag, den 25. Februar, abends 71/, Uhr, im Konfirmandensaal der Lukasgemeinde: Vereinigung der konfirmierten männliches Jugend der Lnkasgemeinde. Pfarrer Euler.
Katholische Gemeinde.
Samstag, den 24. Fe bru a r 1906.
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur heil. Beicht.
Sonntag, den 25. Februar 1906. Quinquagesimae.
Vormittags von 61/. Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion
„ um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe.
„ um 9' 2 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 51/, Uhr: Christenlehre, darauf Andacht.
Israelitische ReligionSgemeinde.
HottesdteuU in der Synagoge (Südanlage).
SamStag, den 24. Februar 1906.
Vorabend 5.45 Uhr.
Morgens 9.00 Uhr.
Predigt.
Nachmittags 3.80 Uhr.
Sabbathausgang 6.45 Uhr.
Attuft rind Wissenschaft.
K. B. Darmstadt, 22. Febr. Man hatte gehofft, daß ftelir PhilivPiS neuestes Schauwiel „D e r H elfer , das gestern abend im Hvftheater sunt ersten Male ^ufgesuhrt mitbe, nach den letzten mißglückten "Premieren wirklich der Helfer sein wurde Dir möchten das bezweifeln; allerdings unterhielt sich das Publikum stellenweise ganz gut; aber dieses Amufement ist lediglich den reichlich eingestreuten Pikanterteen und einer atmen Anzahl fader Witze zuzuschreiben, die lehr an den ^tmplt- zissimuS erinnern, und dort auch wohl am Platze sein mögen. Die Handlung ist unfern Lesern von der rN'ankfuAer Erstaufführung her bekannt. UebrigenS erinnert die weibliche Haupt- Eestalt an bad Knhlenbergsche „Nixchcn", das ,etnerzeit utrolge eines seltsamen preuß. Gerichtsurteils zu einiger Berumtheit qclcngte. lieber die Vorstellung selbst ist Lobendes zu berichten. Herr Porth neigt sehr zu Uebcrtrcibuugen, doch wußte er hier die meisten Klippen gut zu umgehen. Herr L o e h ri vielte Mit der vornehmen Ruhe, die wir stets an ihm schätzen. Die weibliche Hauptrolle unirbe von Fräulein Genre!la nut vielem Geschick btrrgeftcfit: das saloppe, leichtfertige Geplauder kam leljr natürlich von ihren Lippen und ebenso ließ sie es in der Boudoirszene nicht an Natürlichkeit fehlen. Fräulein Eichelsheim, Herr Lehrmann, Frau Scherbarth und Herr W a l d b e r g schufen in der beabsichtigten Art sehr gut getroffene Gestalten Das Publikum nahm die Novität im allgemeinen freundlich auf: einmal, als über Kdrps und Duelle einige hämisch^ Be- merkunaen gemacht wurden, hätte es beinahe auf offener £>;ene applaudiert. _ , . . ,, . c ,
— Jni Frankfurter Schauspielhaus e sand am 20. die Erstaufführung von Richard ^>kowro nn e kJ vier- aktiger Kvmödie „Das graue Haus" statt. Das t2tuci dramatisiert nach dem vor einigen Jahren erschienenen Roman „Das cote Haus" — schien das Publikum sehr zu interessieren, obgleich es etivas viel Edelmut des Hauptdarstellers, den Zuhörern vorfübrt, ein Edelmut, der auf dieser egoistischen Welt wvhl selten sein dürfte. Der alte Prnchnvw, der vor langen fahren wegen Mordverdachts unschuldig verurteilt war und im grauen Haus durch freundliche Behandlung des Inspektors und seiner Frau eine wirkliche Heimat gefunden hatte, kann tn der Freiheit keinen Boden finden und weiß durch Holzdiebstahl immer wieder inS graue Haus zurückzukommen, weil er hier als Mensch behandelt wird. Seine Tochter Maria, ein braves Mädel, dient bei der Kiugbesitzerin Kallina, die einen ausgehenten Schmuggel betreibt, an dem sich auch ihr Sohn Franz beteiligt. Dieser lieht Maria, die aber nur seine Werbungen erhören will, wenn sie zur Ehe ftihren werden. . Franz steht seines (Schmuggels wegen vor der Verhaftung. Pietsch aber —„wie Pruchnow allgemein genannt wird — schwärzt sich das Gericht, denunziert sich selbst als Schnmggler, um Franz ^zu retten, und kehrt beglückt ins graue Haus zurück. Einige Szenen, die in der Kneipe spielen, sind recht gut gelungen und trugen viel zum Erfolg des Stückes bei, dessen Verfasser sich mehrmals auf der Bühne zeigen mußte. — Fräulein König war als schlaue und zungenfertige Kallina sehr gut und ihrer Leistung war die Hauptwirl'ung der Auffüllung zu danken.^ Frl. Sangora (Maria). Herr Dicgelmann (Pietsch), Herr Ziegler (Franz) nniTten aiffs Beste. Frl. Jrnien, Frau Freund und die Herren Faber, Reimann und Schwarz machten sich in den kleinen Rollen reckst verdient. Herr Quincke (Regie) hatte das Stück gut einstudiert. ____________________________________________________
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GerZchtssüLsl.
Frau Amtmann Dr. La Roche vor Gericht. Vor der Strafkammer des Landgerichts zu Bochum fand ein Prozeß statt, bet an die Lemgoer „anonyme Brief-Affäre" erinnert Die Anklage richtete sich gegen die Gattin des in Baukau bei Herne wolmenden Amtmannes Dr. La Roche. In Herne be- stelst eine Gesellschaft „Erholung", ein geselliger Verein der sog. besseren Kreise. Im Jahre 1903 und 1904 erhielten nun mehrere Mitglieder dieser Gesellschaft anonyme Briefe beleidigenden Inhalts. Die Briefschreiberin machte sich darin über Vorkommnisse innerhalb einzelner Familien lustig, die Briefe schienen den Zweck zu haben, verschiedene Familien gegen einander aufzureizen. Einige Personen wurden in dem Schreiben scharf karikiert und verunglintpit. Ganz besonders schwer wurden der Erste Bürgermeister Schäfer-Herne, sowie die Familien des Rechtsanwalts Hölscher, des Bergwerksdirektors Lüthgen und der Aerzte Arndt, Scheele, und Sauberg angegriffen. In der Erholung bezeichnete man die Gattin des Llmtmanns La Roche als die Urheberin. La Roche stellte gegen einen Verbreiter dieses Gerüchts Strafanzeige. Hierdurch veranlaßt, stellten die Empfänger der Briefe gemeinschaftlich Strafantrag gegen Fnau La Roche, der jedoch vom Staatsanwalt abgelehnt wurde. Auf eine Beschwerde an den Oberstaatsanwalt in Hamm wurde das Verfahren gegen die Angeklagte jedoch eingeleitet. Umfangreiche Schriftvergleiche, Tinten- und Papieruntersuchungen haben ftattgefimben. Eine neue Wendung erhielt die Schuldftage dadurch, daß man vermutet, eine im Jahre 1904 freiwillig aus dem Leben geschiedene Hemer Dame habe eilten Teil der Briefe geschrieben. Der fteiwillige Tod wird mit den anonymen Briefen in Verbindung gebracht. Die Beleidigten hielten jedoch an ihrem Verdachte gegen Frau Amtmann Sa Roche fest, die ihrerseits jede Schuld energisch bestritt. Die Strafkammer verurteilte Ftau La Roche zu drei Monaten Gefängnis. Der Staatsanwalt hatte für jeden Fall 300 Mk. OMbftrgfe beantragt._____________________________
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Universitäts-Nachrichten.
(hc.) Eine Uebersicht über die in den Prüfungsfahren 1899/1900 bis 1904/05 in den deutschen Bundesstaaten erteilten ärztlickien Approbationen veröffentlicht die „Münch. Med. Wochenschr." Während in den 4 Prüfungsjähren von 1899/1900 bis 1902/03 die Zahl der jährlich erteilten Approbationen sich auf der Durchschnittshöhe von 1421 hielt, sank sie im Jahre 1903/04 um 25,61 Proz. und 1904/05 um 48,9 Proz. Von den einzelnen Bundesstaaten zeigte nur Hessen in den beiden letzten Prü'-"aS-esrm eine deutliche Zunahme der ärztlichen
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Approbatiowen: um 24,6 Proz., Mecklenburg-Schwerin ließ 1903/04 noch eine Zunahme von 8 Proz., 1904/05 dagegen ebenfalls eine Mn ahme von 30,5 Proz. erkennen. Alle übrigen Bundesstaaten zeigen in den Jahren 1903/04 und 1904/05 eine nicht unwesentliche Abnahme gegen den Durchschnitt oer vier vorhergehenden Jahre. In den einzelnen Prüsungsjahren lOkto- ber biS Ende September! betrug die Zahl der ärztlichen Approbationen : in Preußen 1899/1900 662, /1900/01 614, 1901/02 647, 1902/03 717, 1903/04 426, 1904/05 362, Bavern 341, 304, 308, 360, 282, 155, Sachsen 113, 105, 111, 111, 70, 25, Württemberg 26, 50, 45, 53, 40, 14, Vaden 92, 115, 120, 126, 97, 61, Hessen 99, 33, 37, 42, 47, 47, Mecklenburg-Schwerin 31, 30, 48, 39, 40, 25, Thür. Staaten 39, 35, 30, 43, 21, 17, Elsaß-Lothringen 51, 38, 60, 60, 34, 22, int ganzen Deutschen Reich 1384, 1344, 1406, 1551, 1057, 728.
— In Wie n ist der Universitätsprofessor der Rechte Dr. Karl Groß (geb. 1837) gestorben.
* Kleine Tages chronik. Bei Esch meiler fuhren zwei Güterzüge gegeneinander, 11 Wagen wurden total demoliert. Tie Lokomotivführer gaben das Notsignal, wobei die Beamten rechtzeitig absprangen. — In S t r a ß b n r a erschoß sich ein Leutnant im 67. Feldartillerie-Regiment in seiner Wohnung. — In Marsbach (Elsaß) schoß anläßlich einer Kindestause ein Knecht mit einem scharf geladenen Revolver in eine Gruvpe von Kindern und tötete den vierjährigen Sobn des Wirtes Große.
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von Hausens Kasseler Hafer-Kakao genügen, um 1 Jahr lang ein kräftiges, wohlschmeckendes und doch billiges Frühstück zu bereiten, das namentlich für Schulkinder, insbesondere für blutarme. bleichsüchtige u. schwächliche Kinder tausendfach ärztlich empfohlen wird. Hausens Kasseler Hafer-Kakao ist nur echt in blauen Kartons ä 1 Mk_. niemals lose.


