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21.4.1906 Drittes Blatt
 
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Nr. 93

Drittes Blatt

Erscheint tlglid) mit AuSnrihme be5 Sonntags.

Redaktion. Expedition er.Druckerei: Schulstr.V.

Tel. Nr. 61. Telegr.-Adr.: Anzerger Ließ«.

Die ..Sie-Hener Samilirnblätter" werden dem ^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der ^Hessische Landwirt erscheint monatlich einmal.

Samstag 21. April 1906

Rotationsdruck und B erlag ba Brühl'sch« ) Univerfitätsdruckeret. R. Lange. Gieße».

General-Anzeiger, Amt§- und AnZeigeblatt für den Kreis Gießen.

San Irancisco.

Von Tr. Ernst Schultze in .Hamburg-Gr oßborstek. (Nachdruck verboten.)

Das furchtbare Unglück, das die Stadt San Francisco betroffen bat, ist wie ein BliK aus heiterem Himmel ge- kommen. Tenn wenn auch ab und zu schon früher ein kleines Erdbeben stattgefunden hatte, so war doch, solange die Stadt steht, keines von großer Bedeutung gewesen. Tas Erdbeben, das jetzt die führende Stadt des amerikanischen Westens zu einer Stadt des Schreckens gemacht hat, muß mit umso niederdrückenderer Wucht empfunden werden, als die Stadt sich sonst von jeher der denkbar günstigsten Ver­hältnisse erfreut hat. Allmutter Natur hat über dem mitt­leren Teile Kaliforniens, in dem San Francisco liegt, mit wunderbarer Milde gewaltet. Ein prächtiges Klima, das nie zu heiß und nie zu kalt ist, erfrischende Winde, die Tag für Tag von der See über die Stadt wshen, Ueber- fluß an Nahrung und allen Naturprodukten, die prächtige ^enerie desGoldenen Tores" (der Einfahrt in die Bai von Sau Francisco) vereinigten sich, um die Bewohner nur die gütigen Seiten der Natur fühlen zu lassen. Jetzt hat sie ihnen plötzlich auch ihr anderes Gesicht gezeigt: das der unerbittlichen Vernichterin, vor dem die Menschen aller Erdteile zittern.

San Francisco ist nicht der einzige Punkt, der von diesem Erdbeben betroffen wird. Es wird berichtet, daß es sich hundert Quadratmeilen in der Runde bemerkbar gemacht hat, daß Telegraphenlcitungen zerstört, Eisenbahn­gleise versunken, Städte in Mitleidenschaft gezogen sind. Ber-Kelev, Fresno-City, Sacramcnto, die politisch Haupt­stadt des Staates Kalifornien, scheinen ebenfalls schwer gelitten zu haben. Aber Sacramento zählt nur wenig mehr als 30 000 Einwohner, während San Francisco etwa 400 000 Menschen beherbergt.

Tie Entwicklung dieser industriellen und Handelshanpt- stadt des schönsten Staates der nord amerikanischen Union ist selbst für amerikanische Verhältnisse mit ungewöhn­licher Schnelligkeit erfolgt, nur Chicago hat San Francisco darin übertroffen. Als die Vereinigten Staaten sich 1848 Kalifornien aneignetcn, hatte das Dorf Perba Buena, das auf der. Spitze der 48 KM. langen und 10 Km. breiten Landzunge liegt, die sich von Süden her in die Bai des Goldenen Tores" vorstreckt, nicht mehr als 500 Einwohner. Nach der Entdeckung des Goldes im Sacramentotale wuchs diese Zahl mit großer Schnelligkeit: 1852 zählte man be­reits 35 000 Einwohner, 1900 343 000, und heute veranschlagt man die Einwohnerschaft auf über 400 000 Seelen. Es wird behmcptet, daß keine Stadt Nordamerikas so kosmo­politisch zusammengesetzt sei, wie San Francisco. Neben eigentlichen Amerikanern findet man Deutsche (im Jahre 1900 rricht weniger als 35 000), Irländer (zur selben Zeit 16 000), Italiener, Chinesen (etwa 25 000), Japaner, Neger, .Sparrier, Mexikaner, Philipinos, Kanaken und andere Völler. So buntscheckig nun aber auch die Bevölkerung dieser inter­essanten Stadt sich mischen mag, so sehr überwiegen doch! die amerikanischen Einflüsse, die sowohl der Stadt ihren Typus, wie der Bevölkerung den eigentümlichen ameri­kanischen Lebensm'.strich gegeben haben.

Daß die Stadl in lauter rechten Winkeln gebaut ist, weil man die Straßen nach amerikanischer Art mit dem Lineal gezogen hat, ist bekannt. Schönheitsrücksichten gibt es dabei nicht, ebensowenig merkwürdigerweise die Neber- legimg, daß sich die zum Teil recht 'starken Steigungen des hügeligen Bodens der Stadt auf krummen braßen besser überwinden lassen würden. Es wird eben alles nach der lieben Gewohnheit gemacht. Tie einzigen nicht rechten Winkel »indet man in der Market Street, die das Rückgrat der ganzen Stadt dcrrstellt, und von der die Straßen nach Norden recht­winkelig, nach Süden in einen spitzen Winkel, der für alle Straßen gleich ist, abgehen, sodaß die südlich führenden Straßen wieder unter sich parallel laufen. Die Market Street geht vom Union Ferry Depot aus den Landungs­brücken der unzähligen Fähren, die San Francisco über Die Bai hinüber mit Oakland, Alameda, Berkeley usw. ver­binden. Etwa in der Mitte der Market Street liegt das große Rathaus (City Hallh das in überaus verschwende­rischer Weise in den Jahren 189296 mit einem Kosten­aufwande von 67 Millionen Dollar aufgeführt wurde. Dieses Rathaus, das außer den Geschäftsräumen der Stadt- rerwaltnng die große öffentliche städtische Bibliothek mit gegen 180 000 Banden enthält, soll vollständig in Trümmern liegen, und das Gleiche gilt von einer ganzen Anzahl an­derer Gebäude, namentlich des südlichen Teiles der Stadt. Der Hauptherd des Erdbebens scheint durch die City Hall, die Ecke der 9. Straße und Folsom Street, dann die Ecke der 3. Straße und Folsom Street, und das schöne 'Denkmal der Arbeit Fountain) begrenzt zu sein, das

man dem Andenken Peter Tonahnes, des Begründers der Union Jron Works, gesetzt hat der bedeutendsten Schiffs- bauwersten an der ganzen Küste des Stillen Ozeans.

In diesem Stadtteil, der an Fläckuminhalt ungefähr dem 5?amburgex Stadtviertel zwischen Mterwall, Jungfern- stieg, Valentinskamp, Marktftraße und Michaelisstraße gleich­kommt, liegen eine Anzahl der wichtigsten Gebäude. Ta ist eine Münzzweigstelle der Vereinigten Staaten, in der z. B. im Jähre 1903 amerikanische Münzen im Betrage von 36000 000 Dollars und Philippinen-Münzen im Be­trage von 41 000 000 Pesos geprägt wurden. Ta ist ferner lvie Kalifornische Mademie der Wissenschaften mit ihrem schönen Treppenhaus aus grauem kalifornischen Marmor, einer wertvollen Bibliothek und mehreren Sammlungen.

sind mehrere Zeitungsgebäude, namentlich die 'des .Call" mit)Examiner". Da ist die .Historische Gesellschaft t on Kalifornien, das Hans derKalifornischen Pioniere" Gesellschaft der ersten kalifornischen Ansiedler) und viele andere wichtige Gebäude, darunter mehrere Banken.

Die meisten dieser Gebäude waren unglücklicherweise b ereits in Stein ausgeftihrt, sodast das Erdbeben sich viel schlimmer bemerkbar machte, als wenn sic aus Holz gewesen mären. Vermeidet man doch in Ländern, die von Erdbeben häufig he.imgcsucht werden - - wie z. B. in Japan sorgfältig ini Stein zu bauen, sondern beschränkt sich auf Holzbauten. Jlir San Francisco aber setzte man seinen Stolz darein, dtze hölzernen Häuser der ersten 30 Jahre allmählich durch

steinerne zu ersetzen, zum Teil durch prunkvoll und luxuriös ausgestattete Steinhäuser, die übrigens darum noch durch­aus nicht alle wirklich schön waren. Die Brände, durch welche die Stadt wiederholt infolge der in Amerika so häufigen Unvorsichtigkeit heimgesucht wurden (namentlich in den ersten Jahren ihrer Geschichtet, mögen dazu bei­getragen haben, diese Entwicklung von einer hölzernen zu einer überwiegend steinernen Stadt zu beschleunigen.

Immerhin sind bei dem jugendlichen Alter San Fran­ciscos ganze Stadtviertel noch immer nur aus Holz gebaut. Sie liegen auf Nobb Hill, einem der Hügel, aus denen sich die Stadt emporzieht, die Paläste der Eisenbahn- und Bananza-Könige, größtenteils aus Holz gebaut, aber unter Entfaltung allen Prunkes. Etwas besonderes scheint man hier darin gesucht zu haben, für die Holzarchitektur Stil­arten zu verwenden, die sich eigentlich nur für Steinhäuser eignen. Immerhin ist manches Schöne dabei zustande ge­kommen.

Auch in der sogenannten Chinesenstadt (Chinatown) bestehen die Häuser größtenteils aus Holz. Die Söhne des Reiches der Mitte wohnen in diesem Viertel in einer Weise zusammengepfercht, die wir selbst aus den schlimmsten Stadtvierteln europäischer Großstädte nicht kennen. Stürzen bier die Hauser zusammen, so muß es namentlich bei der Enge der Straßen ein unabsehbares Unglück geben. Aber das Chinesenviertel liegt um mehrere Str aßen breiten nöiLlich von der Market Street, scheint also von dem Herde des ersten Erdbebens nicht erreicht zu sein.

Am allerschlimmsten wird man bei dem Erdbeben wohl in den Wolkenkratzern daran gewesen sein. Tenn selbstver­ständlich hat man es sich auch in San Francisco nicht nehmen lassen, durch diese scheußlichen Zahnstocher das Gesicht der Stadt zu verunzieren. Der Paukee hält diese Sky-Scrapers mit 12 oder mehr Stockwerken für eine so charakteristisch amerikanische Einrichtung und daher für so überaus prak­tisch, angenehm und schön, daß er einen Wolkcmkratzer jedem anderen Gebäude vorzieht. Als ich mich vor Jahres­frist einige Wochen in San Francisco aufhielt, war gerade ein neues Wolkenkratzer-Hotcl, das St. Francis-Hotel, fertig geworden. Selbstverständlich war die amerikanische reisende Menschheit unglücklich, soweit sie nicht in diesem Hotel wohnen konnte ganz gleichgiltig, was dort für greife verlangt wurden. Immer war es bis auf den letzten Platz gefüllt, und aus den Hotels mit europäischem Baustil, also nur 45 Stockwerken, zogen die Reisenden aus, um wenigstens für eine Nacht aas Glück zu haben, in Sau Francisco 8 ober 10 Stockwerke hoch zu schlafen; denn die schönste Aussicht, die man von einigen Zimmern hat, war ihnen, wie mir manche versicherten, durchaus nicht die Hauptsache. Natürlich gab es auch eine ganze Anzahl von Geschäftsgebäuden als Wolkenkratzer. Eines davon in der Market «Street fyafre ich häufig besucht, um im obersten Stockwerk, hoch über den Giebeln"der nur vier- oder fünf­stöckigen Häuser, ein ausgezeichnetes Dinner zum Preise von 1 Dollar einzunehmen.

Diese Wolkenkratzer muffen bei Erdbeben besondere Ge­fahren barbieten. Zwar werden sie bei leichteren Stößen noef) nicht Zusammenstürzen, weil die Fundamente sehr gut und sicher gelegt sind; auch wird sich das schwere Eisen- gerüst, das den Kern des ganzen Gebäudes bildet, vielleicht als ziemlich widerstandsfähig erweisen. Aber die Wände be­stehen sämtlich nur aus an das Gerüst angehängten Stein­platten, und wenn dieses ein paar wirklich starke Stöße erhält, so muß dadurch die Gefahr heraufbcschworen merben, daß die Steinplatten von ihrer Verblndung losgelöst und einfach in die Tiefe geschüttelt werden. Daß die Fahrstühle, die die Verbindung zwischen den einzelnen Stockwerken ver­mitteln, bei cintrctcnben Katastrophen nicht mehr laufen werden, ist so gut wie sicher. Denn meist werden sie elektrisch betrieb, und eine der ersten Nachrichten, die jetzt aus Sau Francisco kam, war die, daß die elektrischen Leitungen keinen Strom mehr lieferten. Wer bann in einem Wolkenkratzer sitzt, hat nur die Hoffnung, eine Treppe zu finden und auf dieser den Lauf um sein Leben zu beginnen. In wirklich großen Wolkenkratzern wird aber auch/der Wert dieser Treppen zweifelhaft sein, selbst wenn sie nicht einfach in sich zusammen­brechen. Denn bei den vielen Hunderten von Menschen in den größeren Sky-Scrapers sogar bis zu 5- und 6000! die hier ihren Ausweg suchen werden, ist die Ent­stehung einer Panik fast unausbleiblich. Glücklicherweise liegen in dieser Richtung noch keine Erfahrungen vor, und man muß von Herzen wünschen, daß die amerikanischen Städte von solch grauenhaftem Unglück verschont bleiben.

Welche Wirkung das Erdbeben aus das Geschäfts­leben San Franciscos und auf seine zukünftige Ent­wickelung haben wird, laßt sich natürlich, kaum voraus­sagen. Sicherlich wird der Schaden, der durch diesen grau­samen Eingriff der Natur verursacht ist, unermeßlich sein. Es ist keinesfalls zn hoch geschätzt, wenn die ersten Tele­gramme ihn annähernd auf einige hundert Millionen Dollars beziffern. Denn der Reichtum, der hier angehauft war, war ein enormer.

Die letzten Zahlen, die mir zur Hand sind, beziehen sich auf das Jahr 1904. Während dieses Jahres gab es 51 Banken in San Francisco, bei denen allein als Depositen 250 Mill. Dollars hinterlegt waren. DaS Clearing House, das die Banküberschreibungen vermittelt und ausgleicht, hatte im Jahre 1904 Ueberschreibimgen von 168 Millionen Dollars (nur zum Ausgleich) und tatsächliche Ueberweisungen von mehr als 1^/, Milliarden Dollars auszuführen, insgesamt also einen Umsatz von mehr als 61/, Milliarden Mark zu ver­mitteln d. h. eine Summe mehr als anderthalbfach so groß wie die Kriegsentschädigung, die Frankreich nach 1870/71 an Deutschland zahlen mußte. Noch im Jahre 1894 hatten die Bank-Ueberschreibungen und Ueberweisungen des Clearing House nur 744 Millionen Dollars betragen, d. h. weniger als die Hälfte des Umsatzes für 1904. In letzterem Jahre stand San Francisco mit seinem Bankumsatz an der siebenten Stelle der amerikanischen Großstädte, nur New-Zork, Chicago,

Boston, Philadelphia, St. Louis und Pittsburgh waren ihm überlegen.

In dem Hafen von San Francisco wurden 1904 Güter im Werte von 42 570 000 Dollars gelandet darunter au5 Deutschland für 1 757 000 Dollars. Stärker als Deutschland waren nur England (ohne Schottland und Irland) mit 1927 000 Dollars und Guatemala mit 1912 000 Dollars vertreten, vor allem aber China mit 7 211000 und Japan mit 16 517 000 Dollars. Die Ausfuhr von San Francisco betrug 1904 51787 000 Dollars. Nach Deutschland waren davon Güter im Werte von 159 000 (im Jahre zuvor 301 000 Dollars) bestimmt. Die stärkste Ausfuhr ging nach Hawaii mit 9 814000, nach Japan mit 8 083 000, nach England mit 5 247 000, nach China mit 4 559 000, nach Hongkong mit 3 680 000 und nach Australien mit 3 433 000 Dollars. Mit über einer Million Dollars waren außerdem noch Alaska und Mexiko vertreten. Der Wert der Ein- und Ausfuhr übet See betrug also insgesamt 94 357 000 Dollars fast also 400 Millionen Mark.

Schon diese Zahlen werden genügen, um den Reichtum San FranziscoS und das mächtig pulsierende Leben seines Handels über See, der die Industrie einstweilen noch an Bedeutung durchaus überragt, darzutun. Durch das Erdbeben vom 18. April ist diesem Reichtum natürlich ein unermeßlicher Schaden zugefügt, selbst wenn Mutter Erde sich sogleich wieder beruhigen sollte. Verbrannte Stadtviertel, eingestürzte Häuser, zerstörte Verbindungen haben schweres Unglück übet die Stadt gebracht, die bisher nur eine Geschichte von Wohl­habenheit, Ueberstuß und Glück kannte nur hier und da durch die schlimme politische Korruption gestört, unter der ihre Verwaltung wiederholt gelitten hat.

Aber so tief man den schicksalsschweren Schlag beklagen muß, der au§ heiterem Himmel auf diese frohe Stadt herab- gesaust ist, so sehr kann man doch die Hoffnung haben, daß daß sie sich von ihrem Unglück bald erholen wird. Auch andere Städte der Union sind zuweilen in ihrer Entwickelung durch arge Unglücksfälle, meistens Brände, gehemmt worden. Das gewaltigste Unglück, das eine amerikanische Stadt betroffen hat, war die große Feuersbrunst, welche Chicago im Jahre 1871 und noch einmal 1874 zerstörte, 18 450 Häuser (darunter fast sämtliche öffentlichen Gebäude) in Asche legte und einen Schaden von 194 Millionen Dollars anrichtete. Trotzdem hat diese Stadt, die etwa 300 000 Einwohner zählte, ihr Geschick bald überwunden. Denn die günstigen wirtschaft­lichen Zustände, die damals wie noch heute in den ver­einigten Staaten herrschten, verwischten die Spuren des Un­heils bald genug. Und der glänzende Optimismus der Amerikaner, ihre rastlose Energie, ihr praktischer Sinn, ihre Hilfsbereitschaft haben das ihre dazu getan, um Chicago sehr bald wieder auf feine frühere Höhe und dann weit darüber hinaus zu heben. Weit entfernt von aller Aengstlichkeit und kleinlichen Vorsicht haben damals die führenden Geschafts- häuscr der anderen amerikanischen Städte, an der Spitze Newyorks, dem Kredit der Bewohner der in Asche liegenden Stadt den weitesten Spielraum gewahrt und haben dadurch das wunderbar schnelle Wiederaufblühen Chicagos, das alle üblen Folgen des Brandes längst überwunden hat, ermöglicht«

Auch dem schwer heimgesuchten San Francisco wie den kleineren kalifornischen Städten wird jetzt sicherlich dieser weite Blick, diese Opferbereitschaft und dies unerschütterliche Vertrauen auf eine glänzende Zukunft zu statten kommen« Denn kein Staat der Union hat vielleicht so unsagbar reiche Bodenschätze, ein so außergewöhnlich glückliches Klima und daher wirtschaftlich eine so großartige Zukunft vor sich wie Kalifornien, dessen wirtschaftliches Leben sich in San Fran­cisko wie in einem Brennpunkt sammelt.

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Airche und Schule.

Wie dieKöln. Volksztg/ melbei, wurde Pater Freddt, der Assistent des verstorbenen Jesuitenqenerals, zum General- vlkar des Jesuitenordens bis zur Wahl des neuen Jesuitengenerals ernannt.

Welcher Walzkaffee der beste?"

Wer nur die geringste Erfahrung in ,Malzkaffeehat, wird darauf in Uebercinftimmung mjt der Wissenschaft und den Aerzten sofort sagen:Kathreiners Malzkaffes"!

Der Unterschied zwischen dem würzig nach Kaffee schmecken­denKathreiner" und anderen Malzkaffees, Gerstenkaffees u. s. w., die mehr oder weniger schlecht im Geschmacke sind, tritt gleich beim ersten Versuche überraschend zutage.

Die meisten Hausfrauen wiffen das und halten deshalb in ihrem Hause streng auf den echtenKathreiners Malz- kaffee^in seiner bekannten Ausstattung, der nur in geschlossenem PE mit Bild und Namenszug des Pfarrers Kneipp verkauft wird. Darauf achte man beim Einkauf immer l