stabe kommandiert.
Die Oberlts. Meyer im 4. Großh.
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Drag.-Regt.) Nr. 23, zum Oberlt. befördert.
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kadettenanstalt uL \r.
befürchtet.
Es fragt sich sehr, ob sich Abonnenten für
abonnieren.
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Portugiesen Serie I .
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Prince-Henri-Eisenbahn .
Berliner Börse.
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v. Boeckmann, Oberstlt. beim Stabe des
beauftragt.
147.90
Darmsta dt, 2t. May
Hoffmann, Major
Hofschauspielerin i. P.
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Kommandeur im Jnf.-Negt. Nr. 116, zum Stabe
Die Oberlts. Keim im 1. Großh.
Adjutanten ernannt.
V Oesterr. Silberrente Ungar. Goldrente . .
Gelsenkirchen Bergwerk . 224 20
Hamburg-Amerik. Paketf. 168 30
in seinen Taschen anarchistische Leitungen ge- Der Festqenommene gebärdete sich so wenig per- auf der Wache, daß er jedenfalls auf seinen Geistes-, untersucht werden dürfte. Zunächst ist er der Ätinti-
des 3. W e stpreuß. Jnf.-Negts. Nr. 129 (in Graudenz) verseht. — v. Lasfert, Oberlt. im 1. Gr. Hess. Drag.- Regt. (Garde-Drag.-Regt.) Nr. 23, zum Oberquartiermeister-
wurdeu funden. ständig zustand
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Elektriz. Lahineyer . . Elektriz. Schuckert . . Eschweiler Bergwerk
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Harpener Bergwerk Laurahütte . . .
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Tendenz: träge.
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Reichsanleihe do.
Konsols . . do. . .
Hessen . . . Oberhessen
Hess. Jnr.-(Leibgarde-)Negt. Nr. 115, Paly im Jnt.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, v. Becker im 1. Groß. Hess. Drag.-Negt. (Garde-Drag.-Regt.) Nr. 23 auf ein ferneres Jahr zur Dienstleistung beim großen General-
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22. März Anfangskarse. Harpener Bergwerk . . Laurahütte . . . , Lombarden E. B. . . Nordd. Lloyd .... Türkenlose . , .
de rn-Crispendorf, Oberst., beauftragt mit Führung des 2. Großh. Hess. Fcldart.-Regts. Nr. 61, zu in Kommandeur dieses Regts. ernannt. — d e Nainville, Oberlt. im Inf.- Rcgt. Kaiser Wilhelni (2. Großh. H"ss.) Nr. 116, tritt mit 1. April 1906 in dem Kommando zur Dienstleistung als Militärlehrer vom Kadettenhaust in Wahlstatt zur Haupt-
Nachbarstaat en. In Fr a u k iu rt a. M. erhängte sich aus Furcht vor Entlassuna der 38 Jahre alte, in einem Hotel am Bahnhoie bescbästigte Portier G r i e s l i n q e r. Er hatte sich verschlafen und fürchtete dadurch seine Stellung zu verlieren, — In Hanau feiern das Fest der diamantenen Hochzeit der Postschaffner i. P. 9onrad Kauf m a n n und Krau.
. 174.50 . 147.90
. 245 00
. 182.50
. 190.00 . 164.80 . 210.90
Frhr. ü. Ledebur, Gen.-Dtajor
Sachbeschädigung. In der Nacht vom 10. zum M. wurden dem Bildhauer Hewel hier von drei in Vorgarten ausgestellten Grabdenkmälern die durch unbekannte Täter abgebrochen. Personen, in der Lage sind, Mitteilungen hierüber zu machen,
!, zum Obersten befördert.
Berliner Handelsges Darmstädter Bank . .
Deutsche Bank .
Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio-
Eisenl ahn
Gotthardbahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . .
Telefonische Kursberichte
Giessener Anzeigers, mitgcteilt von der Bank für und Industrie, Giessen.
Frankfurter Börse. 22. März, 1.15 Uhr.
die Korrespondenz finden würden! Am besten wäre cs jedenfalls, den Journalisten geeignetere Plätze in der Kammer anzuwciscn; dadurch würde manches Mißverständnis vermieden werden.
** K unstverei n. Tie Gemälde-Ausstellung bleibt wegen vollständigem Wechsel der Gemälde drei Tage geschlossen.
Hess. Jnf.-Negt. (Prinz Karl) Nr. 118, v. Hoffbauer im 1. Großh. Hess. Feldart.-Regt. Nr. 25 auf ein Jahr gnr Dienstleistung beim großen Generalstabe kommandiert. — ü. Dewitz, Major und Eisenbahnlinien-Kommissar in Kassel, als Bats.-Kommandeur in das Jns.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) Nr. 116 versetzt. — Gocdicke, Lt. im Jnf.-Negt. Nr. 116, zum Feldart.-Regt. Prinz-Regent Luitpold von Bayern Nr. 4 (in Magdeburg) auf ein Jahr komm. — v. Ulrich, Lt. im 1. Großh. Hess. Drag.-Negt. (Garde-
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Aus Stadt uns LunS.
Gießen, den 22. März.
** Mi litärpcrsonal ien. D' etlein, Oberst und Kommandeur des 4. Großh. Hess. Jnf.-Negts. (Prinz Karl) Nr. 118, mit Führung der 50. Jnf.-Brig. (2. Großh. Hess.)
Regierung dst Ai'knabme verweigert.
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7. Rhein. Jnf.-Rgts. Nr. 69, unter Ernennung zum Kommandeur des 4. Großh. Hess. Jnf.-Negts. (Prinz Karl)
142.25
129.30
259.25
Gerrehtssaal
fc Mainz, 21. März. Eine teure Skat Partie hat am 9. Januar der 20 Jahre alte Unteroffizier Wilhelm Dörner aus Hahnstätten vom 87. Juf.-Regt. gemacht. Als Wachthabender der Gonseuheimer Torwache zwang er die Mannschaften durch Drohungen, die ganze Stacht mit ihm Skat zu spielen und ihr Geld zu verlieren. Um bei dem Skat ungestört zu sein, unterließ er die fllussenduug von Patrouillen rind trug hierüber falsche Meldungen ins Wachtlmch ein. Das Kriegsgericht verurteilte ihn wegen Mißbrauchs der Tienstgewalt und Erstattung falscher Meldungen zu v i e r M o u a t c n Gefängnis und Degradation
Frankfurt, 21. März. In der Generalversammlung der Palmcngartengesellschaft erstattete gestern Justizrat Dr. Friedleben den Jahresbericht. Die Betriebseinnahmen betrugen 419 167 Mk. (im Vorjahre 408 619), d>e Betriebsausgaben 360 230 Mk. (337 231); es ergab sich ein lieber* schuß von 58 937 Mk. (71 388). Für die P f l a n z e n s ch a u- bäuser sind 196 586 Mk. eingestellt worden; sie sollen im Juni eröffnet werden. Infolge Beschwerden der Abonnenten soll in Zukunft bei Sinfoniekonzerten darauf verzichtet werden, ein besonderes Eintrittsgeld von 20 Pfennig zu verlangen.
s. W eilbur g, 21. März. Dem Vernehmen nach haben die städtischen Körperschaften als Beitrag zur Errichtung des Herzog-Adolf-Denkmals 1000 Mk. bewilligt. — Der Vorstand der Bürgergarde beschloß in Anbetracht der 1000- Jahrfeier der Stadt, die Kirchweihe dieses Jahr aus- lallen zu lassen. Als Festtage für die 1000-Jahrwier sind der 18., 19. und 20. August bestimmt. Der 18. August (Samstag) bildet die Vorfeier, mährend der 19. August als Hauptfesttag vorgesehen ist. Zu diesem Ehrentag ist auch der Besuch des Kaisers und seiner Gemahlin zu erwarten.
1 n.‘> Dillenburg, 21. März. Schwerverletzt hat sich hier ein Junge ans Tberscheld dadurch, daß er mit einem geladenen Revolver hantierte. Die Waise entlud sich, unö eine Kugel drang dem Knaben in den ftobf.
„Bad. Landesb." folgende Erklärung:
Der „Vorwärts" brachte eine Mitteilung aus Karlsruhe, in der behauptet wird, es sei Tatsache, daß im Schloß z u Karlsruhe ein Widerspruch, nämlich gegen entgegengesetzte Au- schauungen des Landesherrn, n i eh t beliebt u u d g e st a 11 e f werde. Es wird dann fortqerahren: „Ta? mußte Abg. Muser erfahren, als er bei seinem ersten, aber auch letzten Besuche am Hole einer ungnädigen Beurteilung seiner Damals erschienenen Broschüre „Sozialistengesetz rind Rechtspflege" entgegentreten mußte." Diese Behauptung ist irrtümlich. Der Großherzog hat bei Dem in Frage kommenden Anlaß allerdings die Sprache auf meine Broschüre ,,Sozialistengesetz und Rechtspflege" gebracht und mir auch zu verstehen gegeben, daß er mit derselben nicht einverstanden sei. Allein die? geschah in einer d u r ch ans liebenswürdigen und nicht entfernt „ungnädigen" Weise. "Unser Großherzog verübelte es mir auch nicht int ge - ringsten, als ich meinen entgegengesetzten Standpunkt ihm gegenüber vertrat. Das ganze Gespräch bestärkte mich in der Neberzeugnng, an der ici) auch seither nie irre geworden bin, daß unser durch und durch h it m a n e r u n d w o h l w o l l e n d e r G r o ß h e r z o der l e tz t e i st, der die freie Aussprache einer der seinigen entgegengesetzteu '11 n» schammg nicht ertragen könnte oder gar nicht gestatten würde.
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befugnisse des neutralen Polizeiinspekorats derartig zugeschnitten werden, daß ihm auch ein wirklicher Einfluß auf die Handhabung der Polizei möglich ist.
Lückenlose ...
4% Griech. Monopol-Anl. 4% äussere Argentinier 36/n Mexikaner . . .
4Chinesen . . .
Aktien:
Bochum Guss .... Buderus E. W . . .
Tendenz -. ruhig.
Italien. Benfe . .«106.10
nalpolnei vorgeführt worden. Bisher bat Schuster mit Anarchisten niemals verkehrt. Er hat von 1896 bis 1898 im Mecklenburgischen Greuadierregiment gedient, wo er wegen einer früheren Auswanderung nach Amerika als unsicherer Kantonist behandelt wurde.
* Kleine T a g e s cb r o n i k. Am Sonntag mürbe aus einer Schnepienjagd bei Agram (Kroatien! der. Jnsanterie-Ober-- leutnant Friedrich Kreulitsch durch einen Gewehrschuß getötet. — Aus Denver (Eolorado) wird aenreldet, daß 32 Grubenarbeiter in Canw Bird bnrd) Explosion schlagender Wetter getötet worden sind. Fünfhundert andere ?lrbeiter sind verschüttet und es ist vorläufig nicht möglich, ihnen Hilfe zu bringen. Man befürchtet eine schwere Katastrophe.
Zwei Rcichstagserfakwahlerr.
Kaiserslautern, 21. März. Bei der heutigen Reichs- Mgsersatzwabl (für Sartorius! im Wahlkreise Kaiserslautern- Kirchheimbolanden erhielten bis jetzt Bürgermeister Schmidt- Obernheim (l i b. B l o ck) 7565, Pfarrer Kemps-Gerbach (Ztr.) 3784, Gutsbesitzer Dr. Rösicke-Gersdorf (Bauernbund) 6597 und Kaufmann K l e m e u t - Kaiserslautern (Sozialdemokrat'' 7568 Stimmen. Zwischen Schmidt und Klement findet Stichwahl statt. In der Hauptwahl 1903 entneleu auf Sartorius (st. Vv.l 8024 Stimmen. Der Sozialdemokrat Klement erhielt 7009, Dr. Rosicke (Bd. d. L.l 6114 und Kempf (Ztr.l 4248 Stimmen. In der engeren Wahl siegte Sartorius mit 11 366 Stimmen. Die Bündler gaben damals den Ausschlag.
Sia mar in gen, 21. März. Bei der gestrigen Reichstagsersatzwahl wurde Dr. Belzer (Zentrum! gewählt. Belzer erhielt 7091. Reck llib.) 1908, Rill (SozQ 322 Stimmen.___________
März. 9(6g. Muser gibt im
Leiden gestorben. Die Künstlerin, die der Hofbühne seit dem Jahr 1868 anaehört hatte, war am 6. Februar 1840 geboren. Irl. Berl mar eine hervorragende Vertreterin des Faches der sog. Heldenmütter, als welche sie den meisten Theaterbesuchern noch in lebhafter Erinnerung steht. Am 10. Oktober 1893 feierte sie ihr 25jähriges Jubiläum als Mitglied des Hostheaters. Der Großherzog verlieh der Künstlerin an diesem Tage die goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft. (D. Tgbl.)
Zuden Tennen nicht flüchten, da die rumänische
ans <• f i1’ ’t und den
VermisChtes.
* Palermo, 21. März. In der Nacht vorn 18. ds. sind ans der Insel Uftica 2 1 Erd st ö ß e mit starkem Getöse wahrgenommen worden. Unter der Bevölkerung herrscht Beunruhigung. Der Präfekt hat zwei Schiffe dorthin entsandt. Das eine soll ersorder- licheinallS die Einwohner und Strastesaimenen au Bord nehmen. Das andere brachte dorthin eine wissenschastliche Kommission nm die Naturerscheinung zu studieren. Fast die ganze Bevölkerung kampiert auf dem freien Felde. Es erfolgen immer noch Erdstöße, die mehr oder weniger heftig sind. Tie Strafgefangenen verhalten sich ruhig.
* Revolverangriff a n f einen General- st ab sofft zier. In der Siegesallee zu Berlin schoß am Mittwoch der arbeitslose K'l e m p n e r g e s e l le Otto Schuster dreimal auf den mit seiner Tochter promenierenden, ihm völlig unbekannten Major Wilhelm Grüner vom Großen Generalstab. Ter Ueberfallene blieb unverletzt. Ter Täter wurde festgenommen; er macht beit Eindruck eines nicht ganz zurechnungsfähigen Menschen. — Als Grüner sich mit seiner Tochter am Kemperplatz befand, wurde er durch Zurufe aufmerksam, daß ein hinter ihm gehender, aut gekleideter Mann den Revolver gegen ihn erhob. In schneller Aufeinanderfolge krachten alsbald drei Schüsse. Ter Major riß den Säbel aus der Scheide und wandte sich gegen beit Angreifer. Dieser rannte in wilder Flucht von dannen. Ter Kanonier Prafflan, der zufällig des Weges kam, nahm die Verfolgung auf. Auch auf diesen schoß der Angreifer zweimal, ohne zu treffen. Ter Kanonier und zwei Schutzleute warfen sich nunmehr auf den Täter, überwältigten und fesselten ihn. lieber die Beweggründe machte der Täter konfuse Angaben. Er sei seit längerer Zeit arbeitslos und überhaupt habe er einen Haß gegen alles', was Militär sei. Er sei während seiner Dienstzeit schlecht behandelt worden und habe sich jetzt einmal an dem Ersten, der ihm in den Weg käme, rächen wollen. Bei der Turchsuchung
und Kommandeur der 50. Jnf.-Brig. (2. Großh. Hess.), unter Verleihung des Charakters als Gen.-Lt. zur Tisp. gestellt. — Dr. Hahn (Friedberg), Stabsarzt der Landw. 1. Aufgebots, Dr. Metternich (Mainz), Stabarzt der Landw. 2. Aufgebots, der Abschied bewilligt.
"* Die Prüfung der Gerichts schreibe r--Aspi- ranten hat außer den gestern gemeldeten oberhessischen Kandidaten noch Wilhelm Frank in Gießen, geb. zu Rothenditmold bestanden.
** Ccinc Landtagskorrespondenz will, wie uns aus Darmstadt geschrieben wird, die hessische zweite Kammer selbst herausgeben. Wenigstens wurde in einer Sitzung des Kammervorstandes diese Angelegenheit besprochen. Da die Berichte einiger Zeitungen zum Teil unrichtig seien, soll nach Schluß jeder Sitzung aus dem amtlichen Stenogramm ein sachlicher Auszug angefertigt, den einzelnen Rednern zur Durchsicht vorgelegt und bis abends um 6 Uhr fertiggestellt werden. Die Zeitungen können auf diese Korrespondenz
Raub und Mord in Rußland.
lieber den unerhört . frechen Bankraub in M vskau teerben noch folgend. Einzelheiten gemeldet' Ein Räuber hielt nach dem Eindringen in die Bankräume eine Ansprache, in her er sag' ? ..Wir sind gekommen im Namen des Nevü'.ttions- komitees, ba’ ’ ■ i vir Durchführung unserer Sache Geld brauchen. Wir werden feinem etwas zu lewe tun, doch bei dem geringsten Widerstande sind alle verloren." Drec Räuber betraten hierauf 5b en Kassen raum und legte?! dort eine Bombe nieder, die sofort Kur Ervlostvn gebracht werben sollte, sobald die Angestellten, die sämtlich ihre .Hände hochhalten mußten. Widerstand leisten würden. Der Präsident der kaufmännischen Gesellschaft Wischniakow wurde sinn Generalgouverneur Dubassow berufen, um Aufklärungen über den Diebstahl m geben. Tie Polizei hat, wie verlautet, die Spuren der Plünderer entdeck!, sties dies r Judw'dum verhaftet. Man nimmt an, daß diese Leute eine bekannte D i el> e s g e se l l s ch a st aus Warschau sind, Berdächtige Personen ;eiaten sich, wie je.t bekannt wird, in den letzten vierzehn Taaen in den Räumen der Bank und lernten so den TageA- berTchr in ihr kennen.
Es ist jetzt tatsächlich Har gestellt, daß in enormen Massen verbreitete A n f r u ft* z u r Niedermetzeluug aller Juden von amtlicher S re Ile ansaezangen sind. Im Minisi errat wurde der Petersburger Stadlhauptmann General von der Launitz in dieser Angelegenheit verhört und seine Aussage lautete, die Prollamationen seien in der Tat in der Truckerei der Stadt- hauptmannschest hergest-'llt ioorde.n. Gkrücht-* zirkulieren, daß *»or den Rcichsdumawahln sämtli ch e jüdische Studenten a u s P e t e r s b u r g a u s g e w i e s e n' werden sollen.
In B e s s a r a b i e n werden sür €uern Judenmass ak res
Deutsches Reich.
Berlin, 21 März Im königl. Schlosse fand heute abend H o f ko n z e r t beim aiserpaar statt. Eingcladen waren u. a. Fürst und Fürstin Bülow, Staatssekretär von Tsckirschkn und Boeaeudorff. Minister, Generale, Geistliche, Gelehrte und stünstler. Es konzertierten die königliche Kapelle, die Mitglieder de> Opernhauses nnb der königliche Domchor Zn der Pause zog der Kaiser den Fürsten Bülow, die Botschafter und die Damen, der Botschafter ins Gespräch.
— Das Abgeordnetenhaus hat heute n. a. den freisinnigen Anti'ag auf fakultative Feuerbestattung durch Friedhofgemeinden oder sonstige Verbände ab- gelehnt init) dem freikonservativen Antrag auf schärfere Heranziehung der Betrilst-'gemeinde ui den Ausgaben der Wohngemeinde der Steuerkommission überwiesen.
Dresden, 21 März Die 1. Stamm er hat heute den Regierungsentwurf beir die Feuerbestattung mit unwesentlichen Aenderungen angenommen.
Straßburg, 21. Mär- Tie gestrige Sitzung des Lan d es aus schtk s s e s beschäftigte sich mit dem Dis Ivo s i t i o n s f o n d s der S i a 11 h a l t e r s v o n 200 000 Mark. Die Abgg. Emme' 'Soz.' und Blumenthal (lernoft.) enthüllen eine mißbräuchliche Verwendung des Fonds: Für das äaiser Wilhelm-Denkmal in Straßburg, für welches 240000 Mk. vorhanden waren, wurden 160000 Mark aus dem Tispositionsfonds geschöpft. Dafür sei der Fonds vorn Landesau-.'schuß nicht bewilligt lvorden. Blumenthal verlangte die Rückgabe dieser 160 000 Mark. Staatssekretär v. st aller erklärte, daß die Denkmals- Zuschüsse aus dem Dispositionsfonds von 1889 herdatieren. Es seien Sachen, für die er ^mverantwortlich sei. Fürderhin werde die Verwendung des Tispositionsfonds des Statthalters den Abgeordneten im Detail zur Einsicht vor gelegt werden. Blumenthal erklärte ferner, daß für die kaiserlichen Jagden in Haslach größere Summen aus dem Tispositionsfonds bereit aestellt wurden.
werden ersucht, sich auf dem Großh. Polizeiamt zu melden.
** Gin heiteres Intermezzo spielte sich, wie das „Mainz. Journ." erzählt, bei der Abfahrt mit dem Extra- zug der Teilnehmer der Parla mentssahrt nach Nackenheim ab. Kurz vor der Abfahrt erschien in dem Salonwagen ein Eisenbahnbeamter und bedeutete dem Finanz- miniHer, daß die Kosten des Ertraznges vor der Tlbsahrt erst bezahlt werden müßten. Darob allgemeine Heiterkeit bei den ^Abgeordneten und dem Finanzminister, der das komische Intermezzo von der heiteren Seite aufnahm. Es geht nichts über die schablonenmäßige bureaukratische Einhaltung des Reglements — selbst gegenüber einem Finanzminister und dem hessischen Parlament.
§ Lollar, 20. März. Ter Gesangverein „Liedertafel" hält am 24. und 25. Zuni aus Anlaß seines 20 jährigen 33c* stehens einen nationalen Gesangswett st reit ab. Aus allen Teilen Hessens und der Umgegend faßen sich Vereine- angemeldet, so aus Hungen. Londorf, Großen-Linden, Lich, Leihgestern, Ki.rch-GÄts, Lang-Göns. Großen Buseck, Fechenheim, Tie- barg, Arheilgen, Walldorf, Enkheim, Düdelsheim. Eckenheim, Blitzenrod, .‘DGanftäbten, Ober, oden, Nieder-EschbalH, Oberwöll- stadt und Nieder-Girmes-Wctzüar. Zahlreiche Preise, darunter solche vom Buderus'schen Eisenwerk, den Vereinen, der Gemeinde, dcu Bürgern und Jungfrauen sind gestiftet oder stefan in sicherer Aussicht. Das Wettsingen ist in Stadl- und Land klassen und nach Stärke der Vereine einaeteilt.
)-( Butzbach, 21. März. Anstelle des Defraudanten Heinzerling haben der Stadt- und Kirehenvorstand in gemeinschaftlicher Sitzung den Kaufmann Gustav Vogdt zum Rechner der Kirchenkasfe, der höheren Töchterschlile, des Armenfonds und .Kugelhausfonds erwählt.— Der gemischt e Chor wird am 1. April eine Mozartfeier abhalten, wozu er ein hervorragendes Programm aufgestellt hat.
(-) Friedberg, 20. März. Tie Mühlenbesitzer der südlichen Wetterau au Nidda und Nidder wünschen vom Kreis die Anschaffung eines Flußbaggers. Die Müblerrbesiver nnb viele Oefo- nvme fassen, daß bei längerer Anwendung der Baggermaschine die Heb e r schwe m m u ngen , die für die Landwirtschaft und den Mühlenbetrieb großen Schaden mit sich bringen, wenn nicht ganz verhindert, so doch erheblich gemildert werden. Durch, die Tätigkeit der Maschine würden Hindernisse im Flußbett, wie Sandbänke usw. beseitigt, und das Bett selbst eine Vertiefung erfahren, sodaß der Wasterstrom ein rascherer und ungehinderter wäre. Man bat an der L a h n b c i^G i e ß e n und Wetzlar, wo seit Jahren B^agermaschinen in Tätigkeit sind, dieselben Erfahrungen gemacht.
A Bon de m Seental, 21. März. Endlich ist in den hohen Sch weine preisen eine Bewegung zum Herabgehen zu bemerken. Die Händler bieten eben 56 Pfg. für das Pfund Lebendgewicht, das bedercket einen Rückgang von 4 Pfg. für das Pfund.
□ Von der O h m, 21. März. Die wiederholten Ueberschwettlmtlngen unseres Tales haben uns einen seltenen Gast gebracht, die Landmöve.
- Schotten, 20. März. In einer kürzlich abgehaltenen Sitzung über den Neubau eines höheren Bürgerschulgebäudes wurde ein Beschluß, ob die alte Schute umgebaut oder ein neues Gebäude errichtet wird, noch nicht definitiv gefaßt. Das l'.mbauproickt würde die Summe von 39 000 Mark und der Neubau ejue solche von 49 000 Mark erfordern. Der Umbau wäre insofern einem Neubau vorzuziehen, da die Lage der alten Sckmlc in Bezug aus ihre Räumlichkeiten geeigneter sind, als die eines Neubaues versprechen wurden.
4 russ.Staatsanl. 1905
4 >2°'n Japan. Staatsanleihe
4 % Conv. Türken von 1903


