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20.7.1906 Erstes Blatt
 
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Die Keichstagswayr in Kageu.

Bei der Rcichstagsersahwahl am Donnerstag erhielten nach den ersten Meldungen Cuno (freisinnige Vp.) 10 2 2 8, Moldenhauer (natl.) 4430, König (s o z.) 15 864, Becker (Zentr.) 4909, Mumm (christl.-soz.) 2130 Stimmen. Es findet Stichwahl Mischen Cuno und König statt. (Vgl. Neueste Meldungen.)

Das Ergebnis der Hauptwahl im Jahre 1903 war folgendes: Es wurden 36 721 Stimmen abgegeben, davon erhielten Timm (Soz.) 13 870, Richter (frs. Vp.) 10 572, Funcke (natl.) 5786, Fasangel (Ztr.) 4526, Mumm (chr.-soz.) 1855, Chociszewstt (Pole) 101 Stimmen. Bei der Stichwahl wurde Richter mit 20 988 Stimmen gewählt, Timm erhielt 15 018 Stimmen.

Zu welchen! Ende wird nun die Stichwahl führen? Die Nattonalliberccken werden zweifellos allesamt für Cuno stimmen, und von den Christlichsozialen dürften ihm auch einige Stimmen zufallen, vielleicht sogar auch ein paar vom Zentrum, trotz Fusangels energischer Racherufe für Altena-Iserlohn. Dazu kämen dann wohl noch einige Re­servemannschaften der Liberalen. Viel mehr Stimmen aber, als sie der Sozialdemokrat gleich im ersten Wahlgange erhalten hat, würden Cuno wohl kaum zufallen, und So­zialdemokratie und Zentrum zusammen würden den glatten Steig des Sozialdemokraten sichern. Halten sich die Zen- trumsivähler zum größten Teil von der Stichwahl fern, dann ist der Ausgang ungewiß, aber die Aussichten Cunos nichts weniger als glänzend.

Der für die bürgerlichen Parteien so beschämende Aus­fall der Reichstagsnachnmhl Altena-Iserlohn hätte sie unbedingt zu der Erkenntnis führen müssen, daß die einzelnen Fraktionen nur durch ein gegenseitiges Paktieren ihren Besitzstand an Mandaten ziemlich un- geschwächt erhalten können. Konservattve und Zentrum be­sitzen eine Anzahl von sog. bombensicheren Wahlkreisen, alle anderen bürgerlichen Parteien dagegen sollten ttachten, einander wenigstens bei den Stichwahlen kräftig zu unter­stützen, um die Sozialdemokraten aus dem Felde zu schlagen.

U. E. wäre es das Beste gewesen, wenn man sich in den beiden westfälischen Wahlkreisen von vornherein auf nur einen liberalen Kandidaten geeinigt hätte. In der Sttchwahl ist ein Teil der Wähler schon bei dem Gedanken, noch einmal zur Wahlurne pilgern zu müssen, übler Laune, und die schwankenden Elemente sind dann oft leichter zur Fahnenflucht zu bewegen, als bei dar ersten Wahlschlacht.

Vor allem sollten die liberalen Parteien stets Oppor­tunitätspolitik treiben und sich nicht von Doktrinen leiten lassen. Sie sind einzeln nicht kräftig genug, um eine Wahlpolitik der goldenen Rücksichtslosigkeit treiben zu können.

Tie anderen bürgerlichen Parteien haben es seit der letzten Reichstagswahlperiode 1903 stets so gehalten, bei Stichwahlen zwischen einem Liberalen und einem Roten immer für den ersteren zu votieren. Hagens Zenttums- wühler sind drauf und dran, als erste diesem guten Brauche untreu zu werden. Vielleicht kommt ihnen doch noch in letzter Stunde die Einsicht, daß sie sich dadurch eine Art hevostratischen üblen Unruhms erwerben würden.

Deutsches Reich.

Berlin, 19. Juli. Mit Bezug auf die Feststellung der offiziösen PariserAgence Havas", daß im französischen Ministerium des AuSw. eine Bestätigung der Meldung der LondonerDaily Mail" nicht eingetroffen sei, wonach Deutschland bei dein von derDaily Mail" im einzelnen geschilderten militärischen Vorgehen der Türkei während des Tabak-Zwischenfalles die Hand im Spiele gehabt haben sollte, schreibt dieNordd. Allg. Ztg.":

Es ist ersveülich, daß der unglaublichen neuesten Hetzerei der Daily Mail" französischerseits so prompt ein Dementi entgegen­gebracht wird. Wir können der Mitteilung derAgence Havas" noch beifügen, daß an keiner zuständigen Stelle in Deutschland über eine Expedition, wovon dieDaily Mail" fabelt, das geringste bekannt ist. Angesichts des französischen Widerspruches tvird die Daily Mail" ihre reiche Erfindungsgabe von neuem anstrengen müssen, um Deutschland bei anderen Nationen zu verdächtigen."

Mannheim, 19. Juli. In einer außerordentlichen Sitzung beschäftigte sich der Stadtrat gestern mit der Frage der Ueberlassung des städtischen Rosengartens für den sozial­demokratischen Parteitag. Der Stadtrat erklärte, vom 31. Oktober ab könne der Nibelungensaal zur Verfügung ge­stellt werden. Die sozialdemokratischen Vertreter erklärten hierauf, daß sie über diesen Vorschlag zuerst die zuständigen Instanzen innerhalb der Partei zu hören hätten. Der An­trag des Stadtrats Bassermann, gegen dieVolkSstimine" wegen des Vorwurfes des Wortbruches Strafantrag zu stellen, wurde abgel e h n t.

Aolonialpost.

DieGermania" veröffentlicht eine Erklärung des .ehemaligen Kolonialbeamten Pöplau im Anschluß an die Zuschrift des Reichstags-abg. Erzberger. Pöplau teilt mit, Laß die von ihm Erzberger übergebenen Akten in einer (Abschrift, der seinerzeit dem verstorbenen Staatssekretär H. Richthvsen, dem Reichskanzler und schließlich sogar dem Kaiser eingereichten Eingaben bestanden haben. Von Liesen Akten habe er Erzberger erst dann Kenntnis gegeben, nachdem der Reichskanzler den Inhalt der ihm übersandten «Eingaben völlig unbeachtet gelassen hatte, obgleich es für ßhn ein leichtes gewesen sei, die Richtigkeit der Angaben Möplans jeflzuflellen. Erst daun habe fig| Erzberger bereit

erklärt, die Angelegenhett einer Erörterung im Reichstage zu unterziehen.

Neue Meutereien, Attentate und Ztäuvereien in Rußland.

Petersburger Meldungen versichern, daß die Gärung bereits in 6 Garderegimentern, 29 Armeeregimentern, mehreren Kosakenregimentern und 5 Sappeurbataillonen ausgebrochen ist. Die leitenden Kreise verhehlen sich den Ernst der Lage nicht mehr. Der Minister des Innern erklärte, auf die Armee sei absolut kein Verlaß mehr. Pariser Mel­dungen zufolge befürchtet man auch in Kreisen der französischen Regierung das Schlimmste. Vielfach wird der Befürchtung Ausdruck gegeben, daß der Untergang der Dynastie beroorstehe.

Der Petersburger Korrespondent derKöln. Zig." kann aus durchaus zuverlässiger Quelle mitteileu, daß in Peters­burg im Grundsätze die Auflösung der Duma be­schlossen ist. Gleichzeitig sollen Neuwahlen auf der Grundlage des allgemeinen direkten Wahlrechts ausgeschrieben werden. Als Grund zu dieser Entschließung dient die Kom­petenz - Ueberschreitung der Duma. Sollte die Auflösung revolutionäre Erscheinungen zur Folge haben, so sei beschlossen, zur Diktatur zu greifen.

Gegen den Grafen Tot leben, Kommandeur der dritten Kompagnie der Lelbgarde-Sappeure, der sein Pferd in der Newa bei Schlüsselburg badete, feuerte ein unbekannter junger Mann mehrere Schüsse ab. Der Graf wurde an der Stirn verwundet. Der Attentäter bestieg eiligst ein Boot, das zwei andere junge Leute bereit hielten und entkam nach dem jenseitigen Ufer. Vor dem Attentat hatte der Graf anonyme Briefe erhalten, in denen stand, daß die sozial­revolutionäre Arbeiterpartei seinen Tod beschlossen habe. Das Attentat scheint ein Racheakt dafür zu sein, daß der Graf einen Agitator, der in das Lager der Sappeure in Jjora zwischen Petersburg und Schlüsselburg gekommen war, hatte verhaften lassen.

Die Person des Mörder." des Generals Koßlow ist jetzt identifiziert, doch wird der Name des Täters nicht be­kannt gegeben, weil die Polizei ein weit verzweigtes Komplott eritdeckt hat, das nicht allein gegen T r e p o iv gerichtet war.

Im Garde-Regiment zu Pferde in Krasnoje Selo sind Unruhen ausgebrochen, welche besonders in der ersten Schwadron ernste Formen annahmen. Die Schwadron weigette sich, Dienst zu tun rind stellte eine Reihe Forderungen, darunter die Entfernung des Kommandeurs der Schwadron sowie des Feldwebels. Die Ermahnungen des Regiments- Kommandeurs, Fürsten Koßlowsky, waren erfolglos. Im Sappeur-Bataillon zu Tula wird ebenfalls ge­meutert. Zur Unterwerfung ist aus Moskau das astrachansche Regiment nebst Geschützen abgeordnet worden. Das Regiment umzingelte die Pulverkammer sowie das Zeug­haus und verhaftete und entwaffnete die Meuterer. Beim Transport durch die Stadt sangen die Verhafteten die Marseillaise.

Eine gespannte nervöse Stimmung beherrscht auch in Kiew die Truppen. Um allen Exzessen bei den Regimentern vorzubeugen, bekommen die Offiziere fast keinen Stadturlaub. Gestern glaubte ein junger Offizier vom Maschinengewehr- Bataillon eine unpassende Aeußerung über die von ihm be­gleitete Dame zu hören. Er zog blank und verwundete einen zufällig vorbeigehenden Gymnasiasten. Dem Ein­schreiten des Festungskommandanten, der sofort den Offizier arretierte, ist es zu verdanken, daß ein Zusammenstoß zwischen Zivil und Militär verhindert wurde.

In Sewastopol begann der Prozeß wegen des Militäraufstandes im November. Angeklagt sind gegen 300 Personen. Ganz Sewastopol hegt Sympathien für die Angeklagten und wird diesem Gefühl durch Streik der Ver­kehrsbeamten Luft machen. Der Prozeß wird gegen vier Kategorien von Angeklagten geführt werden. Gestern saßen 93 Angeklagte hinter Eisengittern auf der An­klagebank, und zugleich der Verteidiger, und zwar aus Vorsicht gegen einen etwaigen Ueberfall des Gerichts­saales. Die Angeklagten erklärten durchweg, dem Prozeß nicht beiwohnen zu wollen. Die Untersuchung sei die Tat­sachen entstellend geführt worden. Die Angeklagten lärmten, tobten und schrieen derart, daß sie abgeführt werden mußten. Ter Verteidiger mußte ebenfalls fortgehen. Nur 9 Angeklagte blieben im Verhandlungssaal. Ob der Prozeß wird zu Ende geführt werden können, erscheint fraglich.

Am Mittwoch wurde während dieser Gerichtssitzung, als der Kommandeur des Brestschen Regiments den Saal verließ und auf den Hof trat, in den Hof aus der Kaserne der Ftottencquipage eine Bombe geworfen, die ihn jedoch nicht verletzte.

In Warschau fiel aus dem vierten Liockwcrk eines Hauses auf ein vorüber marschierendes Regiment ein Nevol verschliß. Der Täter wurde festgenommen. Auch aus dem benachbarten Bazar wurde auf das Militär, das das Haus unistellt hielt, geschossen. Die Soldaten erwiderten das Feuer Verletzt wurde niemand. Revolutionäre zer­störten acht Staats-Spiritusläden. Im poln. Gouvernement Lublin nimmt die agrarische Streikbewegung zu. Auf vielen großen Gütern wird infolge des Streiks die Ernte

nur verspätet und mit großen Verlusten emgebracht werden können. In Lublin wurden in den letzten Tagen acht Polizisten erschossen und zwei Spitzel getötet. Das Personal der elektrischen Bahn und die Arbeiter von 44 Fabriken streiken.

Am 19. Juli wurde in Zgie rz (Polen) gegen ein Fabrikkontor eine Bombe geschleudert. Durch die Explosion mürben Scheiben zertrümmert und das Fabrikgebäude be­schädigt.

Die furchtbaren Agrarunruhen im Gouvernement Woronesch dauern bereits eine Woche an. Eine Bande von Tausenden von Bauern zieht von Gut zu Gut, jagt die Gutsbesitzer fort, zerstött die Gebäude, raubt das Vieh und äschert die Wirtschaftsgebäude ein. Trotzdem die requirierten Truppen scharf schossen, wüsten die Bauern weiter. Hunderte sind bereits getötet ivorden. Schwer verwundete Guts­besitzer flüchten und nehmen nur das Allernotwendigste mit. Artillerie soll aufgeboten werden. Im Gouvernement Tambow, Kreis Koslow, hielten 3000 Bauern ein Meeting ab. Als Dragoner heranrückten und die Bauern sich der Verhaftung widersetzten, hieben die Dragoner, mit den Säbeln drein. Die Bauern setzten sich zur Wehr, darauf schossen die Dragoner scharf. 80 Bauern wurden getötet, mehrere Soldaten ver­wundet.

In einem Postzug der Eisenbahnlinie Rostow- Woronesch überfielen fünf Bewaffnete einen Kassierer, dem sie 2 5 000 Nudel raubten. Die Räuber brachten den Zug durch Ziehen der Notleine zum Stehen, sprangen heraus, wobei sie noch mehrere Schüsse abgaben und entkamen, ohne erkannt worden zu sein.

Nach einer Drahtmeldung aus Sysran an der Wolga steht die ganze Stadt in Flammen. Die Einwohner flüchten.

*

DieNowoje Wremja" meldet, daß die Untersuchung wegen der Kapitulation von Port Arthur be­endet wurde. Der Bericht soll dem Zaren in etwa drei Wochen vorgelegt werden. Die Untersuchungskommission stellt fest, daß die Kapitulation ein schweres Verbrechen war. Das Gesetz fordert für Stößel Ordens- und Rang- entkleidung, sowie Tod durch Erschießen; für General Fock Rangentkleidung und 20 Jahre Zwangsarbeit; für General Reiß Rangentkleidung und Deportation; für den Statthalter Alexejew und General Smirnow, sowie für einige andere Offiziere einen allerhöchsten Verweis.

Aus StcrSt und Land.

Gießen, den 20. Juli 1906.

* * Personalien. D K. H. der Großherzog haben dem Pfarrer Emil Günz'er zu Ober-Beerbach die evangelische Pfarrstelle zu Hochheim übertragen.

L.U. La ndesuniversität.Tr. Walter Küchler hält morgen, Samstag, 21. Juli, nachm. 5 Uhr pünktlich, in der großen Aula des Universitätsgebäudes eine Probevor­lesungWar in Frankreich eine gesellschaftliche Kultur vor­handen, welche das Entstehen der Novelle begünstigte?" um sich für das Fach der vergleichenden Literaturgeschichte, ins­besondere der romanischen Literaturgeschichte zu habilitieren.

* Definitorialprüfung der Schulamts- afpiranten und -Aspirantinnen. In verschiedenen Blättern findet sich über den Ausfall der letzten Desinitorial- prufung der Schulamtsaspiranten und -Aspirantinnen eine Nachricht, die in wesentlichen Punkten unzutreffend ist. Die Darmst. Ztg." ist in der Lage, die richtigen Ziffern mitzu­teilen: Der schriftlichen Prüfung unterzogen sich 106 Prüf­linge (ev. 68, kath. 38). Vor der mündlichen Prüfung traten zurück 11 Prüflinge (ev. 2, kath. 9). An der mündlichen Prüfung nahmen teil 95 (ev. 66, kath. 29). Hiervon haben bestanden 88 Prüflinge (ev. 65, kath. 23), nicht bestanden 7 Prüflinge (ev. 1, kath. 6).

* Erledigt sind: Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrer stelle an der Gemeindeschule zu Nau­heim. (Mit der Stelle ist die Hälfle des Organistendienstes verbunden) und eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Unter-Abtsteinach.

Die Besichtigung uno Besteigung der Bis­marck s ä u l e ist bis auf weiteres jedermann unentgelt­lich gestattet. Die städtische Verwaltung hat Anordnung getroffen, daß Schlüssel zum Turm niedergelegt sind in der Wirtschaft von Schadeck auf der Hardt, bei der Bürger, meisteret, bei Schreibwarenhändler H. Kühn im Seltersweg außerdem für die Angehörigen der Universität bei dem Haus­verwalter des Kollegiengebäudes. Für die Rückgabe des Schlüssels ist von dem Entnehmer bei der Entnahmeftelle der Betrag von 50 Pfg. zu hinterlegen. Um dem Publikum die Besichtigung zu erleichtern, hat die Städtische Verwaltung Vorsorge getroffen, daß der Turm an den beiden nächsten Sonntagen nachmittags von 3 bis 9 Uhr ständig geöffnet ist.

" Die Kornernte hat begonnen und liefert einen vollen Ertrag. Die Aehren sind mit dicken Körnern voll be­setzt. Das anhaltende Negemvetter hat das Unkraut mächtig emporschießen lassen und den Roggen flach auf die Erde ge­drückt, sodaß das Mähen erschwert ist. Bei dem heißen Wetter der letzten Tage reift auch das andere Getreide rasch aus,^

Erstes Blatt

156. Jahrgang

Freitag Äv. Juli 1906

Ei

Are heutige Kummer umfaßt 10 Seiten,

Nr. 168

Erscheint täglich

außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siebener Familien, blätter viermal in der

Woche beigelegt Rotationsdruck u. Ver­lag der Brüh l'scheu Univers.-Buch-u. Stein­druckerei. R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei:

Schulstratze 7.

Redaktion 112

Verlag n.Exped.e--O51 Adresse für Depeschen:

Anzeiger Gießen.

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Wy monatlich^ Pf., viertel-

Gießener Anzeiger

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General-Anzeiger v

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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW zeigenteil: Hans Beck.