Ausgabe 
19.2.1906 Zweites Blatt
 
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Näher zu treten. TAch noch eine Vyragc: Was^ tut der D. 5. C., um (die wieder zugelassenen) Sonntags- und Rundfahrkarten für die verschiedenen Vooe<sb-'ro-V-'hnen zu erfanden??

Evangelische Gemeittde.

Montag, den 19. Februar, abends 8 Ubr: Bibelstnnde im Konfirmandensaal der Lukasgemeinde. Tert: 1 Petr., 2, I ff.

Pfarrer Euler.

Märkte.

fr. Frankfurt a. M., 19. Febr. lTelegr. Orig.-Bericht des Eien.' Anz."1. Amtliche Notierungen der heutigen Bielnnarkt- vreis'e. Zum Verkan'e standen: 488 C rillen, 000 aus Ceft- rcid), 55 Bullen, 0 aus Ceffrcich, 916 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder 0 aus Ceftrcich, 354 Kälber, 263 Schale und Hammel, 1457 Schweine, 0 Zieaen, o Ziegen--, 0 SchaNämmer. Bezahlt rourbe für l00Pfund Sdiladitgenuefit Ochsen 1. Qualität 7476 Mk., 2. Qual 69-71 Mk., 3. Qual. 63-66Mk.: Bullen l.Qual. 64 bis 66 Mk., 2. Qual. 6062 Mk.: Ki'chc 1. Qual. 6768 Mk., 2. Qual, ßl63 Mk., 3. Qual. 4445 "f, 4. Qual. 4A42 Mk., 5. Qual. 00 00Mk. Kälber: 1. Qual, l l 93Pkg., Lei ^gewicht 5457 Pf., 2. Qual. 8287 Pich, Lebendgewicht 4952 Pfg., 3. Qual. 6266 Pfa-, SchlachtgewidN 0000Pfg., Schafe: l.Qual. 7880, 2 Qual. 7072 Pfg., 3. Qual. 0000 Pfg.; Schweine 1. Qual. 8200 Pfg., Lcbdgew. 64.00-00.00 Psg., 2. Qu.81 - 00 Pfg., Lebend- gen,. 63.00 Pfg., 3. Qual. 7375 Pfg., Lebendgewicht k 0-00 Pfg. Eelchäft bei Hornvieh gedrückt, lleberstand bedeutend, bei Klein­vieh gut, kein Ueberstand. Aus Holland kamen 190 Ochsen, aus Töne mark 12 Rmder. Aus Holland 280 geschlachtete Schweine; aus Schweden 50 geschlachtete Reimtiere.

fc. Frankfurt a. ??!., 19. Febr. (Orig.-Telegr. desGießen. Anz/) Amtliche Notienmgen der heutigen Fruditnrarktpre il e. Weizen Mk. 18.50-00.00, Knrheffi'cher Mk. 18.5000, La Plata Mk. 19.0020.00, Kanfas Mk. 18.5019.25, Roggen (hiesiger) Mk. 17.0017.25, Eerste (Wctterauerl Mk. 17.2518.00, Franken- selber Mk. 18,2518,50, Hafer 16.7518.00, MaisMk. 13.5013.75, Weizenmehl 2728.00, M. 0000, 2. Qualität Mk. 25.00

bis Mk. 26.00, 3. Qualität Mk. 22.5023.00, Roggenmehl 0 Mk. 24.7525.75, 1. Qualität Mk. 22.2523.25, Weizenkleie Mk. 9.50 bis Mk. 10.00, Roggenkleie Mk. 11.0011.50, Maiskeime Mk. 12.00 bis Mk. 12.50, Franken, Pfälzer, Ried Mk. 17.5018.00. Alles per 100 Kg. ab hier. _____

Orrginal-Drahtmelörrngen.

Berlin, 19. Februar. Das Mitglied des Direktoriums der Reichsbank v. Glase napp ist als Sachverständiger für die Bankfrage nach Algeciras entsandt. Wie derLok.- Anz." Ijört, sei cs dem Reichskanzler gelungen, in vertraulichen Besprechungen mit den Führern der Mehrheits- parteicn die Bedenken gegen eine Verlängerung des Handelsproviforiums zu zerstreuen.

Berlin, 19.Febr. Tie freisinnige Vereinigung hat hier einen Parteitag abgehalten, auf welchem ein» stimmig eine von Mitgliedern der drei freisinnigen Gruppen gestellte Resolution angenommen wurde, die das eine Einigung des gesamten Liberalismus anl'lrebende Programm enthält. Auch gelangte eine Resolution zugunsten

Auf Grund des § 42 der Verordnung, die Anlegung des Grundbuchs und die Ausführung der Grundbuchordnung betreffend, vom 13. Januar 1900 hat das Großh. Ministerium der Justiz bestimmt, daß das Grundbuch für die Gemarkung Lich vom 15. März d. I. an als angelegt anzusehen ist

Die Vorschriften darüber, was seitens der Beteiligten noch bis zu dem angegebenen Zeitpunkt zu geschehen hat, können auf den Amtsstuben der Großh. Ortsgerickstsvorsteher zu Lich, Langsdorf und Nicder-Bessingen und aus dem An­schlag an den dortigen Ortstafeln ersehen werden.

Lich, den 16. Februar 1906. B19/2

,________________Äroffherzoqliches Amtsgericht.

Nutzholz-Versteigerung.

Freitag, den 23. Febr. von vormittags V?10 Uhr an soll im Bcllnhäuser Jnteressentenwald folgendes Nutzholz öffentlich verlaust werden:

a. 187 Eiche-Abschnitte von 2 bis 12 m Länge und 12 bis 39 cm Durchmesser, zusammen 43 fm,

b. 12 Stück Eichc-Schnittholzstämme von 4 bis 7 m Länge und 42 bis 74 cm Durchmesser, zusammen 15 fm,

c. 12 Birken-Abschnitte mit 2,42 fm Inhalt,

(1. 1 Lindenstamm von 2 m Länge und 80 cm Durchm. Der Anfang ist im Distrikt Geigersberg.

Bellnhausen, den 17. Februar 1906. 1084

__________________________Löwe, Waldvorstand.

Holzversteigeruug.

Versteigert werden:

Freitag, 23. l. Mts. aus den Dominalforstwarteien Baumgarten und Groß-Linden und den Abteilungen: Altgehegt 20 und 67, Rabenpfuhl 49 c, Schindanger 14 d, Schinderskopf 22, Tempel 12 und 13b, Töpferkaute 15:

Stämme: 6 Eichenabschnitte 3646 cm dick und 38 m lang 4,29 fm, 4 Eichen V. Klaffe 2527 cm dick und 58 m lang 1,19 fm, 53 Eichen III. Klaffe, 1424 cm dick und 611 m lang 12,63 fm, 362 Fichten V. Kl., 1323 cm dick und 918 m lang 81,13 fm; Derb­stangen : 330 Fichten 21,21 fm; Reisstangen: 5 Fichten; Rutzscheiter: 12 rm Eichen, ferner: Scheiter: 122 rm Eichen, 72 rm Kiefern; Knüppel: 53 rm Eichen, 41 rm Kiefern, 3 rm Fichten; Reifigmellen: 530 Eichen, 270 Kiefern, 760 Fichten; Stöcke: 188 rm Eichen, 46 rm Kiefern, 63 rm Fichten.

Das wenige im Rabenpfuhl, Schinderskopf und Töpfer­kaute sitzende Holz (meist Reisig) wird nicht vorgezeigt.

Beginn der Versteigerung vormittags 10 Uhr im Altgchcgt 67.

Weitere Auskunft erteilen der Großh. Förster Schlag zu Baumgarten und der Großh. Forstwart Menges zu Großen-Linden.

Gießen, den 18. Februar 1906.

Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg.

T r a u t w e i n.B19/?

Morgen Dienstag abend:

Mchelfrchpe

Morgens Wellfleisch mit Kraut.

Restauration Herbert

des direkten Wahlrechts für Preußen zur einstimmigen Annahme.

Roskilde, 19. Febr. Kaiser Wilhelm trat nach herzlicher Verabschiedung von König Friedrich noch gestern abend von Kopenhagen aus die Heimreise an. Der Her­zog von Cumberland und Kaiser Wilhelm nahmen beide an der gestrigen Familientafel beim König teil. Gerüchtweise verlautet, der Tafel sei ein zeugenloses Gespräch de§ Kaisers mit dem Herzog vorausgegangen. Wie ver­lautet, besteht mit Rücksicht auf diese Begegnung Kaiser Wil­helms mit dem Herzog Hoffnung auf eine baldige Aus­söhnung.

Paris, 18. Febr. Die .Agenee Havas" veröffentlicht folgende Depesche auS Algeciras: Folgendes ist mit voller Genauigkeit der Inhalt der deutschen Rote und der da­rauf ergangenen französischen Antwort: Die Dienstag übergebene deutsche Rote schlägt zunächst vor, die Polizei in den Händen des Sultans zu belassen, der fremde Offiziere wählt, um sie mit der Organisation deS Polizei­korps zu beauftragen. Die Rote schlägt weiter vor, daß die Organisation der Polizei von dem diplomatischen KorpS in Tanger überwacht werden und daß ein einer neutralen Macht angehöriger Offizier als Mittelsperson für die Ueber- wachung dienen soll. Die französische Antwort erklärt fick; damit einverstanden, daß die Organisation der Polizei dem Sultan überlassen wird unter der Bedingung, daß die von ihm mit der Organisation in den Seestädten Marokkos beauftragten Offiziere Franzosen und Spanier sind. In der Antwort heißt es weiter, Frankreich werde sich nicht weigern, später die Frage der Ueberwachung zu prüfen, wenn Deutschland sich mit dem Grundsätze einverstanden erklärt, daß die mit der Organisation der Polizei beauftragten Offiziere Franzosen und Spanier fein sollen.

Der Präsidentenwechsel in Frankreich.

Paris, 18. Febr. Falliöres wurde auf der Fahrt vom Palais Luxemburg in den Elysec-Palast von einer dicht­gedrängten Menschenmenge lebhaft und respektvoll begrüßt. Ge­schütze schossen Salut, ein Bataillon Infanterie erwies dem neuen Präsidenten im Hof des Elysee Palast Ehrenbezeugungen. L o u- b e t empfing Falliöres an der obersten Stufe der Freitreppe und führte ihn in den Salon der Botschafter. In seiner An­sprache an Falliöres hieß Loubet diesen zunächst will­kommen und sagte dann:Die Sympathien, die tsie umgeben und die Sie durch lange hervorragende Dienste verdient hohen, sowie die Unterstützung, die Sie bei allen Bürgern finden werden, bilden eine Bürgschaft für den Erfolg Ihrer Präsidentschaft zum besten der Republik und des Landes." Loubet erinnerte dann an feine erste Botschaft mit der darin enthaltenen Bitte um die Unterstützung des Parlaments zur Wiederherstellung des Frie­dens, der Einigkeit und der Eintracht unter den gutgesinnten Bürgern, nm an der Entwicklung der Einrichtungen für soziale Fürsorge des sozialen Fortschrittes mitzuarbeiten und die Sym­

pathien, welckte die Republik jenseits der Grenzen des Lande- gewonnen, zu erhalten und zu vermehren. Ebenso sei es gr-> lungen, die freundschaftlichen Beziehungen Frank­reichs zu den übrigen Nationen zu fettigen und enger su gestalten, sodaß sie Frankreich gestatten, volles Ver­trauen zu haben, daß der Friede erhalten und die nationale

I Ehre gewahrt werde. .

Präsident Falliöres erwiderte:Ich bin lief gerührt von dem Empfange, Sie mir in diesem 5oause bereitet, in das ich einfach liefe," wie man an ein.- cht heran tritt. In dem Bewußtsein, daß idi das hohe E!ü haben werde, bei meiner Aufgabe durch die Erinnerung an die hohen Bürg erlügen den, die Sie während der nur zu kurzen Jahre des Seplennats innmterbrochen bewiesen haben, unterstützt zu sein, werde ich mich bestreben - wird es mir glücken? - , wie Sie zu handeln. Auf jeden Fall werde ich wie Sie ganz Frankreich und der Republik gehören!" Falliöres schloß mit der Bitte an die Mitglieder des Parlaments, ihm ihre Sympathien zuzuwenden und Vertrauen zu ihm zu haben, wogegen sie ganz ans ihn rechnen dürsten bei der Arbeit für t Wohlfahrt des Landes und die Größe des Vaterlandes.

Ministerpräsident R o u v i c r überreichte Falliöres dos Entlassungsgesuch des Kabinetts. Falliöres ersuchte den Minister- präsiden^ei'. int Amte zu bleiben.

Kursberichte

des Giessener Anzeigers, initsreteilt von der Bank für Handel und Industrie. Gipsson.

Frankfurter ?Sörs 3J^e/0 Reichsanleihe . . 101.2 3% do. . . 89.30 3%°/0 Konsols .... 101.50 3% do 89 30 3>£6/o Hessen 100.

Oberhe^sen . . .. 4°6 Oesterr. Goldrente. . 100.35 4*/s °a Oesterr. Silberrentc 101.N) 4°6 L 1)2"ar. Goldrente . . 9''.50 4?» Italien. Rente . . . 106.50 3°o Portugiesen Serie I . 68.95 3% Portugiesen ITT 69.60 4 0 russ.Staatsanl. 1905 92.40

4>4°n iapan. Staatsanleihe 94.85 1 °6 Conv. Türken von 1903 93 35 Türkenlose ... . . 146.40

4 % Griech. Monopol-Anl. . 53.70 X% äussere Argentinier . 92.10 3°/0 Mexikaner .... 67.50 4^% Chinesen .... 96.35

Aktien:

Bochum Guss 246.20 Buderus E. W 132.25

Tendenz: fest.

e. 19 Februar, 1.15 Uhr.

Elektriz. Lahmeycr . . 142.70

Elektriz. Sch ackert . . . 133.75 Eschweiler Bergwerk . . 260.50 Gelsenkirchen Bererwerk . 227.50 Hamburg- Amerik. Paketf. 165 80 Harpencr Bergwerk. . . 217 Laurabntte 245.90 Nordd. Lloyd 128.50 Oberschi es. Eisen-Industrie 129.10 Berliner Handelsses. . 174.80 Darmstädter Bank . . . 149.50 Deutsche Bank . . . 242 50

Deutsch-Asiat. Bank . . 182.60 Diskonto-Kommandit. . . 190. Dresdner Bank . . . 165.90 Kreditaktien 211. Baltimore- und Ohio-

Eisenbahn 113.60

Gotthardbahn. Lombard. Eisenbahn . . 24.75 Oesterr. Staatsbahn . . . 143.20 Prince-Henri-Eisenbahn . 134.09

Berliner Börse, 19. Februar. Anfangskurse.

Canada E. B.

Darmstädter Bank . . . 149.20

Deutsche Bank .... 242.40

Dortmunder Union C. . . 88.70 Dresdner Bank .... 165.50

Tendenz: ziemlich fest.

Harpener Bergwerk . . . 216.10 Laurahütte . . , .. Lombarden E. B. .... Nordd. Lloyd 128.30 Tiirkenlose 146.40

Vergebung.

Die nachbenanntcn Gegenstände sollen im Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden:

I. Licfcrnugszeit vom 1. April bis 30. September 1906.

Berzehrungsgcgeustäude ungefähr: 1. 1500 kg Rindfleisch, 2. 100 kg Hammelfleisch, 3. 1500 kg Rindsniercnfett, 4. 30 kg Kalb­fleisch, 5. 1000 kg Schweinefleisch, 6. 40 kg Speck, roher, 7. 250 kg Speck, geräucherter, 8 150 kg Leber- und Blutwurst, 9. 1500 kg Schweineschmalz, deutsches, ausgelassenes, 10. 60000 kg Roggen-, Weizcn- und Staubmehl.

n. Liefcrungszeit vom 1. April 1906 bis 31. März 1907-

A. Berzehruugsgegeustäude ungefähr: 11. 15000 Liter Kuh­milch, 12. 50 kg Butler, 13. 1000 Stück Eier, 14. 2200 kg Quark, 15. 2500 kg Handkäse, 16. 5000 kg Bohnen, weiße, 17. 5500 kg Erbsen, geschälte, 18. 5000 kg Linsen, 19. 100 kg Pfeffer, ganzer, 20. 1000 Liter Essig, 21. 2500 kg Gerste, geschälte, 22. 3600 kg Reis, 23. 2000 kg Gerstengrütze, 24. 2000 kg Hafergrütze, 25. 2400 kg Weizengrützc, 26. 2000 kg Bohnen- und Malzkaffee, 27. 50 kg Fadcn- nudeln, 28. 500 kg Bandnudrln, 29. 50 kg Makkaroni, 30. 3 kg Majoran, 31. 50 kg Kümmel, 32. 200 kg gedörrte Zwetschen, 33. 4500 kg Kochsalz.

B. Bcrbrauchsgegeustäude ungefähr: 34. 10000 kg Anthrazit«' kohlen, 35. 440U00 kg Koks, 36. 140000 kg Nußkohlen, 31. 2000 kg Kernseife, weiße, 38. 2500 kg Schmierseife, 39. 1000 kg Soda, 40. 30000 Bogen Fensterpapier, 41. 900 kg Makulaturpapier, 42. 20 Dtzd. Kämme, 43 1500 Meter Putzlumpenzeug, 44. 200 Stück Wassergläser, 45 10 Dtzd Eßlöffel, 46. 75 Leibstuhlgefäße, 47. 100 emaillierte Spuck­näpfe, 48. Bürstenwaren, lr. Verzeichnis, 49. Papierwaren, lt. Verzeichnis.

C. Stoffe zum Verarbeite» ungefähr: 50. 10 Waggons tannene Dielen, Latten und Rähmlinge, 51. 800 kg Sohlleder, 52. 200 kg Rind-, Rauben- und Kalbledcr, 53. 12 Stück Schaflcdcr, 54. Verschiedene Schuhmacherartikel, 55. Farbwaren und Drogen, 56. 2300 kg Eisen-, Stadl-, Zink-, Weiß- und Messingblech, Eisen-, Stahl-, Zink- und Ning- draht, Schmiede- und Bandeisen, Holzschrauben, Nieten und Drahtstifte, 57. 800 kg Lein- und Terpentinöl, 58. 5000 kg Petroleum, 59. 230 kg Maschmenöl, 60. 3400 kg Leinen- und Baumwollengarne, 61. Verschiedene Schneidcrartikel, 62. 350 kg Garn aus reiner Schafwolle, 63. 5500 kg Holz- und Schmiedekohlen, 64. 500 kg Kölner Leim, 65. 40 qm helle Glasscheiben, 66. 1500 kg Chamottmehl, 67. 1800 Stück Chamortsteinc, 68. 500 kg Cement, 69. 25 cbm Grubensand.

Die Gegenstände unter Ord.-Nr. 13, 48, 11 und 12, 1315, 1618, 1932, 3739 werden zusammen vergeben und sind zu Ord.-Nr. 1532, 3743, 45, 48 und 49, 5154, 5962 und 64 Muster von Angeboten getrennt vorzulcgen.

III. Alsbaldige einmalige Lieferung.

100 Stück wollene Betttcppichc.

Muster werben erbeten.

Kostenfreie Angebote werden bis zur Eröffnungsstunde Donnerstag den 8. März 1906, vormittags 10 llhr, erbeten. Dieselben müssen verschlossen sein und die Aufschrift tragen: Lieferung für die Zellenstrafanstalt".

Zur gleichen Stunde sollen geöffnet werden die bis dahin ein» gelaufenen Angebote betreff. Bezug der Knochen, der Lumpen (einschließ­lich alter Strümpfe), des alten EisenS und der Zinkblcchabfälle für daS Rechnungsjahr 1906.

Bezüglich der Bedingungen für die Bewerbung um die Lieferungen wird auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 verwiesen. Derselbe kann, nebst den übrigen festgesetzten allgemeinen und besonderen Beding- ungen, an den Werktagen, vormittags zwischen 10 und 11 Uhr und nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr auf der GcschäftSstube deS Oekonomen und der Werkmeister eingcsehen, auch gegen Erstattung der entsprechenden Schreibgebühr abschriftlich bezogen werden. (Im Gesuche um Abschrift ist der betreffende Lieferungsgegenstand näher zu bezeichnen.)

Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage.

Für die Angebote ist em besonderes Formular vorgeschriebcu, welches zum Stückpreise von 10 Psg. auf unserer Schreibstube erhältlich ist.

Butzbach, den 16. Februar 1906. D19/;

Direktion der Großherzoglich Hessischen Hellcnstrafanstalt Butzbach._________________

Eine erstkl. deutsche Lcbensvcrs.-Ges., welche auch die Unfatl- branche betreibt, hat ihre General-Agentur für Hessen an einen strebsamen Herrn, welcher gute Organisations- und Aquiiations-Erwlge Nachweisen kann, zu vergeben. Inspektoren, die Selbständigkeit ernrebej, ist hier die beste Gelegenheit geboten. Kaution nicht nubcdiuat erforderlich, da das Biireau die Gesell- schaft stellt. Gefl. auch. Lss. unter F. U. 179 an Taube & Co., Frankfurt a. M. erbeten. V7a

Die sämtliche» Arbeiten und Lieferungen für die Errichtung der Hochbauten der Stationen Gronau, Nieder-Dorfelden, Kilianstädten und Büdesheim Aeiibaustreckc VilbelHeldenbcrgen sollen für jede Station in je 6 Losen verdungen werden und zwar:

Los I Erd-, Maurer-, Asphalt-, Steinmetz-, Schmiede- und Eisen, arbeiten,

II Zimmerarbeiten,

III Dachdeckerarbeiten,

IV Klcmpncrarbeiten,

V Tischler-, Schlosser- und Glaserarbeiten,

VI Anstreicher- und Tapezicrerarbeiten.

Zeichnungen, Bedingungen und Angebote liegen vom 1. März ab in unserem technischen Bureau, Hcdderichstraße 67/69, Zimmer 38, zur Einsicht aus und können von vorbenanntem Tage ab von unserer Kanzlei, solange der Vorrat reicht, ohne Zeichnungen, zu nachstehenden Preisen nur Postanweisung bezogen werden:

Los I zu 1,50 Mk., Los II und V zu je 0,70 Mk., und die übrigen

Lose zu je 50 Pfennigen, desgleichen können Zeichnungen zu den ersten drei Stationen zum Preise von je 3,50 Mk. und diejenigen der letzten Station zum Preise von 6,00 Mk. nur Postanweisung bezogen werden.

Eröffnung der mit entsprechender Aufschrift versehenen und vorher cinzusendenden verschlossenen Angebote erfolgt am 13. März, vormittag- 11 Uhr Heddcrichstraßc 61, Zimmer 21.

Zuschlagsfrist 14 Tage. B1/»

Frankfurt a. M., Königliche Eiseubahndirektio«.

Holzversteigerung

in den Waldungen der Gemeinde Wieseck.

Samstag, den 24. d. Mts., vormittags 10 Uhr be­ginnend, sollen aus den Distrikten Kornberg und Klause nachverzcichnete Holzsortimente versteigert werden:

a. Nutzholz.

38 Eichen-Stämme mit 19,31 Fm.,

21 Bnchen-Stämme mit 13,88 Fm. (Schnittholz),

8 Fichten-Stämme mit 1,53 Fm.,

28 Fichten-Derbstangen mit 1,29 Fm.

b. Brennholz.

90 Rm. Buchcn-Schcitholz,

40 Eichcn-Scheitholz,

2 Kiefern-Scheitholz, 14 Buchen-Knüppclholz, 46 Eichen-Knüppelholz, 13 Kiefern-Knüppelholz,

3 Fichten-Knüppelholz,

1350 Wellen Buchen-Reisig,

740 Eichen-Reisig,

250 Fichten-Reisig,

18 Rm. Buchen-Stockholz,

12,5 Eichen-Stockholz, 17 M Fichten-Stockholz.

Die Zusammenkunft ist am Schrei.

Bemerkt wird, daß im Distrikt Klause nur das Brenn- Holz zur Versteigerung gelangt.

Wieseck, am 19. Februar 1906.

Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck.

Somm erlad.B"7,

Kleinkinder-Wewaßranckal'l.

Von jeßt an wollen wir die Beiträge für unsere Anstalt in 1906 erheben lassen. Die Erhebung geschieht durch unsere frühere Anstaltsdienerin 5räthchen Hofmann, jetzt ^rau Enders, die außer der neuen Geberliste auch die vorjährige mit sich trägt. Niemand sonst ist zur Erhebung der Beiträge berechtigt.

Wir bitten zunächst um die Beiträge für das 1. Viertel­jahr 1906; mit denselben kann nach Belieben der freundlichen Geber zugllrich der Gesamt Jahresbeitrag gespendet werden.

Indem mir dies den Wohltätern und Freunden unserer Anstalt mitteilen, bitten wir freundlichst, uns auch in diesem Jahre gütige Unterstützung gewähren zu wollen. Wir Haber für etwa 250 Kinder in unserer 9lnstalt zu sorgen.

Gießen, den 19. Februar 1906. v13/.

Der Vorstand der Kleintinder-Bewahranftalt.

Dr. Naumann.