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Atts Stadt rrnd Land.
Gießen, 19. Februar 1906.
** Oberhessischer GeschichtSverein Gießen. Dir weisen auch an dieser Stelle auf den Vortrag hm, den Professor Dr. Sticker, der langjährige Gießener Kliniker und jetzige Leiter des Krankenhauses in Münster i. W, kommenden Donnerstag (9 Uhr? pünktlich in der großen Aula der Universität) halten wird. Der Redner wird auf Grund eingehender Studien über die großen Seuchen sprechen, durch die Deutschland und ganz Europa in der Mitte deZ 14. Jahrhunderts heimgesucht wurden. Auch Gäste — besonders Damen — sind sehr willkommen.
"Kunstverein. Da die Arbeiten bc5 Münchener Radier-Vereins bereits eingetroffen sind, kann die gegenwärtige Ausstellung nur noch bis morgen Dienstag so verbleiben. Von Mittwoch ab wird die Ausstellung drei Tage geschlossen.
liegen, der Kahn erlitt Leckage und sank sofort tief. Der Kahn hat 12 000 Zentner Stückgutladung nach dem Ober- rhein. Die Schleppkähne „Lengering"' und „Van Mecieren", der eine mit Stückgut, der andere mit Kohlen beladen, kamen ms Treiben, gerieten weiter unten gleichfalls auf Stein und wurden leck. förff. Z.)
Cölbe, 17. Fcbr. Gestern abend gegen 6 Uhr wurde in der Nähe von Bracht ein Hülfsb ries träger von hier von einem Strolch angefallen. Der keltere zog ein Messer, stach nach der Brust des Uebecfallenen und riß diesem ein großes Loch in den Rock. Zugleich erschien aus
(Diese Notiz in der „Köln. Ztg.* gibt für uns in Gieße» zu denken!! D. Red.)
* Eine b oshafte Grabstein-Inschrift. Ein origineller Grabstein befindet sich auf dem Friedhöfe zu Bmgen. Nach der stack verwitterten Inschrift auf der Rückseite des Steines wurde er von dem „Stadtrat und Baumeister^ Wendel Dahlinger seiner am 3. März 1826 verstorbenen „geliebt n Gattin" Regina Dahlinger gesetzt. Die Vorderseite zeigt folgenden, auf den ersten Blick sehr harmlos erscheinenden Vers:
„Wohl auch die stille Häuslichkeit
Ist eines Denkmals wert,
Ihr sei es hier von mir geweiht, Und wer die Tugend ehrt Auch in dem einfachen Gcivand, ^Mir, meinem Schmerz ist er verwandt."
Bei näherem Zusehen erweist sich die Inschrift als ein boshaftes Akrostichon. Liest man die Anfangsworte der einzelnen Zeilen von oben nach unten, so ergibt sich der Satz: „Wohl ist ihr und auch mir!", ein Stoßseufzer, der hinsichtlich der ehelichen Verhältnisse des weiland Herrn „Stadtrat und Baumeister" und seiner „geliebten" Gattin lief blicken läßt.
dieser Weise wurden bereits mehrere oberhessische Kirchen renoviert, z. B. zu Ruppertenrod und Ermenrod.
** Aeslhetisch - Hygienisches. Unter dieser Spitz- marke veröffentlichten wir in der Freitagsnummer die Zuschrift einer Dame, in der im Anschluß cm einen von der Schreiberin beobachteten Vorfall Betrachtungen über ge- - dankenlofe Gepflogenheiten beim Verkauf von Eßwaren jeglicher Mittel bis auf weiters angestellt wurden. Da uns mitgeteilt wurde, daß in w-i- waren nahezu 2 Millionen
bet *** Vogelsberg nach Eröffnung
.0eber,t von Frankfurt ans zu er- amf großen Zufluß von Frankfurter
S Publikum rechnen können, nur müssen
bedücini^r,. Gelegenheit haben, ihr Swrl-
KumVt\ÄbtS Unb geeignete Unterkuiift finden.
rb^J^? ftber?er HohEub nicht längst einen Zr^ig-
Sä
schrift von einem Delikatessenwarenhandler:
Der Dame, die in Nr. 40 des Gieß. Anz. ihrem Aerger in so zarter, aesthctischer Weise Lust macht, stelle ich für ihre Glanzleistung I die bisher erschienenen Lieferungen der „Frau in der Karikatur" I oon rmchs, zu eingehendem Studium gern zur Berst'iqung. I Mit lakonischer Kürze wurde dieser Tage ein I Reisen der in einem Geschäft auf einem benachbarten Dorfe abgefertigt. Die in der Küche beschäftigte Frau wurde von ihrem Töchterchen von der Anwesenheit des Reisenden mit den Worten „Motter, hei iS en Reisender" in Kenntnis ge- I setzt und prompt ertönte eine Stimme aus dem Hintergründe: „Schick en fort!"
)( Lollar, 17. Febr. Zwischen einigen Hütten- larbertern entspann sich auf der Ortsftraße gegen 12 Uhr nachts ein Streit. Es kam dabei zu Tätlichkeiten, an denen sich 10 bis 12 Burschen beteiligten. Dabei spielte das Messer die Hauptrolle, aber auch Lattenstücke und I andere Instrumente wurden bei der Tat benutzt. Vier Teilnehmer wurden teils schwer, teils weniger schwer verletzt und zwei davon mußten blutüberströmt vom Platze ge- l schafft werden. — Gestohlen wurde einem hiesigen Arbeiter seine Taschenuhr; vom Dieb fehlt jede Spur.
)( Ruttershausen, 17. Febr. Hier machte sich ein junger Mensch mit einem Flobertgewehr zu schaffen, dabei schoß er einem zwölfjährigen Knaben mehrere Schrotkörner ins Gesicht.
0 Ruppertsburg, 18. Febr. Ein Bauunternehmer aus Nonnenrod hat zwischen hier und Villingen einen B asa ltstein b ruch eröffnet in der Absicht, ein B af altklopfwerk zu errichten. Ein Gleisanschluß soll nach der Zwergbahn Friedrichsyütte-Villingen gefegt werden, um den Kleinschlag dahin zu befördern. Hierdurch würde die Ren- tabrlrtät dieser Strecke gewiß so erhöht, daß man mit dem projektierten Umbau, d. h. Belegung mit stärkeren Schienen noch diesen Sommer beginnen wird.
Wiesbaden, 18. Februar. Wie der „Rh. K." meldet, ist die Leiche des seit Anfang Januar vermißten Direktors der Nass. Laudw. Genossenschaft und 2. Beigeordneten der Stadt Biebrich, Gg. Schreiner, heute Abend im Mainzer Freihafen geländet worden. Aus den bei der Leiche gefundenen Wertgegenständen geht hervor, daß Schreiner in der Dunkelheit den Weg verfehlt hat und ins Wasser gestürzt ist.
Bingen, 17. Febr. Ein schwerer Schiffsunfall ist infolge des niedrigen Wasserstandes vorgckommen. Ter Radschleppdampfer „Johann Knipscheer 18" au§ Ruhrort kam mit drei Anhangschiffen bei dichtem Nebel bergwärts. Der Schleppzug geriet im Nahegrund auf die sog.'Rossel, eine der Mündung der Nahe vorgelagerte Steinbank. Der
schieden gegen diese Einführungen.
Washington, 17.. Febr. Heute mittag hat die Verma hl ung von Miß Alice Roosevelt und Mr. Long- worth stattgefunden. Obgleich Roosevelt brrngenb Einfachheit wünschte, wurde auf speziellen Wunsch seiner Tochter deren Hochzeit mit großer Prachtentfaltung gefeiert. Zum Hochzeitsmahl waren sechzig Personen geladen, darunter alle Botschafter und Gesandten. Viel bemerkt wird, daß noch kein Hochzeitsgeschenkvon König Eduard ein getroffen ist. Tas junge Paar wird eine Hochzeitsreise um die Welt machen, welche wahrscheinlich ein ganzes Jahr dauern wird.
Teheran, 17. Febr. Die Regierung ließ den Handelsminister Hom Dauleh, welcher der Hauptfeind des Zollministers Naus und auch der Urheber der Agitation gegen diesen war, verh aften und unter Eskorte in; die Provinz zum bleibenden Aufenthalt bringen. Die Ent-i schiedenheit der Regierung wird dahin gedeutet, daß sic .Naus aus dem Auslande zurückzuberufen beabsichtige.
beime und direkte Wahlrecht. Für diesen Landtag seisVerurteilung der Verkaufsgepflogenheiten unseres heimi- eine WahlrcchtSvorlaqe indes nicht mchr 8u ermahn. Bericht, schm Metzgcrgcw«beS bcnbsichtigt gewesen teilen wir mi§ »stnt^r der Deputation ist dec Professor der Rechte Geheime- freien Stucken mit, bafi eine olche Absicht uns bei der *™ r ZO •nVeröffentlichung der Zuschrift fern gelegen hat. Die Zu- rat Wach von der Leipziger Umvers^ . schrift gibt die Meinung einer Privatperson wieder und
~ ihre Veröffentlichung sollte nur dazu dienen, die vielleicht
London, 17. Rob-er tshat als P« I ^und°Ld-r!Li7°sILe.i Ä enlu"
^die "wa^i^V^/pfli^ch t u^ bci dieser Gelegenheit gern an, ^daß wohl die
MW m ÄtfeüsS WS
hFe6?mC‘onbaStiT» cn^™?!i t?r üB u n gsTeit Jahre Gießens den Interessen des Publikums emsprcchend
Schule. Sämtliche liberalen Blätter erklären sich ent-
In der oberhess. Gesellschaft für Natur- und Heilkunde spricht am Mittwoch Abend Dr. Saame über Photographie in natürlichen Farben. Der Vortrag findet im Hörsaal des phys.-chemischen Instituts statt.
** Die Wertzuwachssteuer. Auf den heute abend Mr Cafs Ebel stattfindenden Vortrag des Privatdozenten Tr. K ö p p e aus Marburg über dieses auch für Hessen aktuelle Thema sei nochmals aufmerksam gemacht. ! . ___________________
7 ®cr Ausschuß des LandcSvereins der frei-1Schleppdampfer und der vorderste Kahn „Eugen" blieben finnigen Partei für das Großherzogtum Hessen ' * r "" " * .....
war am Sonntag in Frankfurt a. M. versammelt, um die zur Festigimg und zum weiteren Ausbau der Landespartei notwendigen Schritte zu beraten. Der Sitz des LandeScmS- fchusseS wurde von Mainz nach Darmstadt verlegt und zum Vorsitzenden Justizrat GalluS gewählt. Aus der Reihe der Beschlüsse ist zu erwähnen, daß die Schaffung eines Parteisekretariats in Erwägung gezogen wurde. Eine! allgemeine Landesversammlung wird demnäcbst ein berufen.
"Diebstähle. Die Mitglieder des Fußballklubs „Vik-
ibrpQ^c^crn ^achmittag vor dem Beginn des Spiels! «■«» «‘«d« »» jiuu. ^ugitia, erjajien aus
q S 'n^^QUm an bcc Kegelbahn in der dem Gebüsch noch ein zweiter Strolch, jedoch gelang es dem ~ ^ich abgelegt Als sie nach dem Briefträger, sich durch eilige Flucht zu retten.
anzrehenwollten, entdeckten sie, daß sämtliche Taschen I Ockers Hausen, 17. Februar. Der in der Göbelschen .ns/embTCrt UV? sowie Ringe re. ver- Lehmkaute bei Ockershausen beschäftigte Arbeiter Wilhelm in " waren. Als Tater kommt ein Unbekannter Bury, ein junger vecheirateter Mann und Vater zweier r , , cr ?0,nc^cJ nec ?en Schlüssel zu dem Raum Kinder, blieb gestern länger wie üblich nach Feierabend aus.
Mr, s» Cr‘),cItz angenommen wurde, er ge- Auf Ansuchen seiner Frau begaben sieh mehrere Leute in die
ri Ub °n« T- ölteren alleinstehenden Manne Lehmkaute und hier fanden sie, daß sich ein großer Ab stur z (tzs fnmm^Crn Wohnung 26 Mark gestohlen, von Erd massen ereignet hatte. Man grub sofort nach
« HÄ3 !1 Schulungen als Täter in Bettacht. und gegen i/210 Uhr gelang es, die Leiche zu bergen. Bury 5ftrtf.niurer mürbe dem Schullehrer Wilhelm stammt aus Lippe-Detmold und war ein braver, solider Mann.
Rosenthal zu Kelsterbach eme Lehrerstelle an der Ge-! Kleine Mitteilunaen aus Hesse n und den memdeschule zu Oppenheim. N a ch b a r st a a t e n. In B a d - N a u h e i m wurde der Thürinaer
•• Die Zuständigkeit des GeneralkonsulntLI- ff von 105 000 Mk. an den Gastwirt Vogel von d-r Republik Guat-ma?- in Hnmbuk/ist "f das G'ß-
Herzogtum Hessen erstreckt worden. Das Konsulat der Re- - m VCttitifCtyfCS*
publ'k Guatemala in Mainz, dessen Amtsbezirk nur hiPL Prügele: zwischen Musikern. DaS bekannte Stadt Mamz umfaßt, ist nach der „Darmst. Kta " den: Gel ^antfnricr Museumsstrelchguartett konzertierte ^eralkonsulat unterstellt. 9* Qm 18. d. M. in Saarbrücken. Das Konzert endigte mit
" Die Anfechtung der Wahl deZ Aba Skandal im Künstlerzimmer. Der Cellist Hugo
mann m Vilbel dürfte nach dem bei der WablvttifunaS. ohrfeigte den Vlolmyten Konzertmeister Adolf
kommsssion eingelaufenen Material zurückgewiesen die Wabl ^^^"^ well dieser m Paris BeckerS Noten hatte liegen al^ für gültig erklärt werden. Die Zahl' der anaeJ ^bner hat Strafantrag gestellt.
sochtenen Stimmen hat sich auf 12 reduziert, die aber aus a - . Verhaftung einer Diebesfamilie. In das Wahlergebnis keinerlei Einfluß ausüben konnten Bei - p-'S wurde eine Pompad onrräub erin ergriffen, die fccr Besprechung der Wahlbeanstandungen im Landtaa dürste .A^elschen Warenhause zu Berlin in duBerorbent wieder einmal die Prinzipienfrage angeschnitten und beantraat ^r Weise ein Handtäschchen mit 10 600 Mk.
werden, daß Anfechtungen bezüglich der gesetzlichen Wällle?- 3^° * .c,ntn^n^t ^tte Die Verhaftete ist die in Leipzig listen in Zukunft keine Berücksichtigung mehr 'finden sollen ' ^o^hafte Goldarbeitersrau Zieger. Mit ihr wurden ihr
w Die Denkmalspflege macht sich bei der Ren o- ^ 'hre beiden 14 und 15 Jahre alten Söhne fest. Vierung der Kirchen vorteilbaft bemerkbar. An den Kommen. Die letzten drei stehen unter dem dringenden Gotteshäusern hatte man in früheren Jahren größtenteils das - I- » , bem Ehemann fand man noch
Holzfachwerk an den Giebeln mit einer Bretterverschaluna ^ousendmarkscheme, die im Futter seiner Weste ein- oder einem Speisüberwurf verdeckt Diese Neberzüae merbenK -raa^n. Außerdem wurde in der Wohnung der Ehe- jetzt entfernt, die Fachwerke sind sichtbar und die Balken ^n Juwelen und Schmucksachen beschlag-
werden mit Farbe gestrichen. Durch diese stilgerechte fier J U° < ' blC ougerychemlich von dem gestohlenen Geld gekauft stellung erhalten die Kirchen ein freundliches Aussehen. Tn o- ” rcQrcn‘ ^fort ernrittelt werden konnte ist Frau dieser Weise wurden bereits mehrere oberbeffifehe eine gewerbsmäßige Taschendiebin, die ihr Gewerbe
„nn Umherzrehen" betreibt, große Städte im'icher macht und schon mehrfach mit Zuchthaus bestraft ist.
. Y * Bamberg, 16. Febr. Infolge einer Kreditüber- Ichreltung von 350000 Mk. bei der Kanalisation hat der Magistrat heute beschlossen, den Weiterbau mangels । , _ . . .....Sein z u st eilen. Genehmigt
Sreifen die «"sicht herrscht, mit bem Artikel sei eme' Hände» bes^ CbetMutatt S ch'm ick °^Fr°nkfurt "ä. M
§p«IplaK der vereinigten Frankfurter Stadttheater.
LPeruhanS.
Dienstag den 20. Februar *): „Die Schützenlielel." Mittwoch den 12. Februar: 5. Abonnements-Konzert. Donnerstag den 22. Februar: „Cosi fan tutte.“ Freitag den 23. Februar: „Tie Fledermaus." Samstag den 24. Februar, abends halb 7 Uhr: .Lohengrm." Sonntag den 25. Februar, nachmittags halb 4 Uhr: „Frühlmgslust." Abends 7 Uhr: „Der Prophet." Montag den 26. Febr., abcnbS halb 8 Uhr: „Zar und Zimmermamr.
SchanfpielhnuS.
Dienstag den 20. Februar*): Zum ersten Male: „Das graue Hau s." Von Rich. Stoivronnek. Mittwoch den 2t Februar: „Die Jungfrau von Orleans." Touuerätag den 22. Febuiar, abends halb 8 Uhr: „Der alte Büxgerkapitän." Hieraus: „Der rote Schonisteinfeger." Zum Schluß: „Todgeschosse." Freitag den 23. Februar: „TaS graue Haus." Samstag den 24. Februar: „Medea." Sonntag den 25. Februar, nachmittags halb 4 Uhr: „Ter Helfer." 2lbenb§ 7 Uhr: „Das graue Haus." Aiontag den 26. Februar: „Der Kaufmann von Venedig." Dienstag den 27. Februar: Fest-Vorstellung zur Feier der silbernen Hochzeit des Kaiserpaares: „Prinz Friedrich von Homburg."
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
AvMtz m drn ^rssZkSMjör-hißrru der tf-ieM.
2!ufgebotc.
Am 10. Febr. Edmund Richter, Kaufmann dahier mit Johanna Geller Hierselbst. — Ludwig Kißner, Reisender dahier mit Maria Blank hierselbst. — Ernst Petri, Weißbindermeister dahier mit 'l’larie Laubaüi hierselbst. — Ludwig Hanau, Kaufmann dahier mit Rosa Storck in Nidda. Am 12. Febr. Professor Dr. Wllhelm Hopiner, Privaldozent in Göttingen mit Karolme Zoeppril; dahier. — Johann Eberhard Rühl, Schuhmacher dahier mit Christiane Bieder in Laasphe. Am 15. Febr. Hermann Georg Lehnert, wissen- schastl. Hilssarbeiter an der Universität dahier mit Anna Sofie Hedwig Raßmann in Leipzig-Reudnitz.
EhesÄließnugcu.
Ain 10. Febr. Eugen Lang, prakt. Tierarzt in Schlotheim mit Adolphine, gen. Johanna Koch dahier. — Veter Birkenstock Flaschcnbierhändler dahier mit Elisabethe Wagner hierselbst.
Geborene.
Am 4. Febr. Dem Kaufmann Karl Herber eine Tochter. — Tem Lackierer Heinrich Eise ein Sohn, Hans Heinrich Otto. Am 6. Febr. Deni Aletzgermeister Robert Nagel ein Sohn, Wilhelm. Am 7. Febr. Dem Gastwirt Eberhard Blitschen eine Tochter, Sibylla. Am 8. Febr. Dem Fiihrmann Karl Jrieling ein Sohu, Karl Heinrich Augnst. Am 9. Febr. Dem Metzgermeister Gottlieb Geller eine Tochter, Lina Luise. Am 12. Febr. Dem Kutscher Augilst Rück ein Sohn, Albert Gustav.
Gestorbene.
Atii 7. Febr. Anna Helbing, 3 Jahre alt, Tochter des Bierbrauers Edniuiid Helbing dahier. Am 9. Febr. Friedrich Withelm Stork, 69 Jahre alt, Hausverwalter i. P. dahier. Am 10. Febr. Johanna Duff, geb. Moldenhauer, 78 Jahre alt, Witwe des Geheimen Finanzrats Prof. Dr. Heinrich Buff dahier. Am 12. Febr. Georg Karl Sauer, 4 Mte. alt, Sohii des Taglöhners Johami Heinrich Saiier dahier. — Sally Strauß, 20 Jahre alt, Kaufmann vahier. Am 14. Febr. Luise Scheller, 73 Jahre alt, Rentnerin dahier. Aui 15. Febr. Emma Susanne Helfrich, 5 Aste, alt, £0^61: des Bauausseherasviranten Johannes Helfrich dahier.
GLngesandt.
(Für Form und Inhalt cl'.cr untei rti : Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Vor einigen Tageti ging durch die Zeitungen die nachstehende Notiz:
„Ain 4. Februar wohnten 3000 Zuschauer den Wettläusen auf dem Feldberg (Schwarzwald) bei. Und vor 17 Jahren staub in dem Neustädter Blättcheni, baß vor einigen Tagen ein seltsamer JnstnachtSnarr. im Feldberggebiet ausgetaucht fei. Das sei ein Fremder gewesen, der mit langen Schuhen aus Holz zum Feld- berg gestiegen fei." Angesichts dieser Schilderung frage ich: Warum tut der Vogelsberger Höhenklub nichts, rein gar nichts, um die Höhen des Vogelsbergs ebenfalls für die Schnee- 1 ch umlauf „a u f zu^schlietze n" ? Seit Wochen liegt int l-ohen Vogelsberg reichlich Schnee, tmt den volkstümlich lieb gelvordenen Hport auszuüben, aber man liest in keiner einzigen Zeitung irgend etwas darüber, daß der Vogelsberg mit in Konkurrenz treten werde mit Harz, Schwarzwald und Thüringen. Am 14. d- -R- land in Oberhof in Thüringen (800 Meter) ein Sckmee- schnhfest statt, an bem ber (> roßherzog von Sallsen-Meüiingen mit Gemahlin teilnahmen, in Braunlage am Harz finb ebenfalls bie Vorbereitungen zu einem großen Fest ;m Gange. Wie gcingt, itur der Vogelsberger 5)öhenllub verhält sich untätig, um bett ^ttom ber Skiläufer hierher zu lenken! Tas ist sehr bedauerlich! Freilich gehört Arbeit unb Gelb dazu, um einen Wettbewero ut Szene zu setzen. Vor allem gehörte auf beu
venr0bSst0pf ein modernes Gasthaus, w-o der Besucher Komfort, Behaglichkeit, Reinlichkeit, gute Atzung, gute ZE'uer, gute Betten, Badeeinrichttrng unb Wasserspülung fänbe, 0'0 letzigen Entrichtungen und der jetzige Betrieb sind wahrlich m'• bver schauerlichen Aboriverhältnisse gar nicht za gedenkt?! Ber ber starken Zunahme des Be'uches, den ber
^lwen, findet sich ein Unternehmer, ber ein an- aus bcrn Hoherodskopf erbmit, wenn man S^runente? ÄL 0,bt mb “f lLua-r- Z-i,dauer nach UfriAHem unb Hochwold- Schneepflugs vffm geballen twrben, was gar nickt S*-1? r!?' - in<Tlt bet Zeiten damit beginnt ■ für bv* 0^11061^1011^ rst dies nicht notig, wohl aber für den Schlitten-


