Götz kenne er gar nicht, den Kolonialbeamten Schneider habe er erst nach den Kolonialdebatten kennen gelernt. Derselbe habe ihm nie das geringste amtliche Material in pflichtwidriger Weise mitgefeilt Mit anderen Beamten der Kolonialabteilung habe er niemals in Verbindung gestanden. Höhere Kolonial- und Reichsbeamte hätten ihm allerdings wiederholt privatim sehr interesiante Mitteilungen gemacht. Eine Menge Material habe er von Ansiedlern, Kaufleuten, Missionaren, Schutztruppen-Angehörigen, auch von Beamten der Schutzgebiete, die nie in der Kolonialabteilung beschäftigt waren, erhalten. Datz seien aber fast durchweg Aeußerungen über persönliche Erlebnisse.
München. 18. Juli. DaS Gesetzverordnungsblatt veröffentlicht die Abänderung der Postordnung, nach welcher auch in Bayern das Brief- und Postkartenporto im Orts- und Nachbarortsverkehr auf 5 Pfennige erhöht wird.
Ausland.
Rom, 18. Juli. Die Polizei hat eine neue Verschwörung gegen das Leben des Königs Viktor Emanuel "entdeckt. Anarchisten hätten alle Vorbereitungen getroffen, um den König bei seinem bevorstehenden Besuch rn Raeeanigi in Piemont zu ermorden. Der Königsmord sollte durch Bomben ausgeführt werden. Die Behörden haben alle Einzelheiten des Komplotts entdeckt und fahnden [ setzt nach den Verschwörern, deren Narnen chnen bekannt sind. Vorläufig gelang es nicht, die Verschwörer zu verhaften.
Lausanne, 18. Juli. Das Bundesgericht bewilligte einstimmig die Auslieferung des nach der Schweiz geflüchteten Russen Belenzow, der mit einer 19 Köpfe starken Bande, deren Haupt er war, am 20. März die Moskauer Kredit-Gesellschaft auf Gegen- "settigkeit ausgeraubt hatte. Die Auflieferung wird sedoch von der Bedingung abhängig gemacht, daß Belenzow nicht wegen irgendwelcher politischer Vergehen verfolgt wird.
Aus StaSt utto CanO.
Gießen, den 19. Juli.
*• Geh. Schulrat Prof. Dr. Schädel, der Direktor des hiesigen Gymnasiums, der sich zurzeit im Urlaub be- sindet, beabsichtigt, wie wir vernehmen, demnächst nach München zu verziehen.
•* Laufach-Fronhofen. Bei der Gedächtnisfeier am letzten Sonntag ist es allgemein aufgefallen, daß trotz der starken Beteiligung der bayrischen aktiven Ofsiziere kein aktiver Offizier der hessischen oder preußischen Truppen teilnahm, während vor 15 Jahren Großherzog Ludwig IV. selbst die Gräber schmückte. Diese Nichtbeteiligung war um so auffallender, als es sich lediglich um eine Gedächtnisfeier für die Toten handelte, denn auch alle Preußengräber wurden geschmückt. Da auch der Großherzog 12 Lorbeerkränze zur Niederlegnng an den Gräbern gesandt hatte, bleibt es auffallend, daß trotz der ergangenen Einladung keine aktiven Ofsiziere der preußisch-hessischen Armee sich an der Feier beteiligten. Die Kriegervereine, die doch sonst stets als starker Rückhalt für die Armee gelten und zweifellos mit Recht, sind über diese Tatsache nicht erfreut.
Vermischtest
* Wien, 19. Juli. Der Redakteur vom Wiener „NeuigkcitS- iveltblatt" Suchanek war mit Gattin und Kindern hr1 die Sommer- frische gefahren, wo die hochangeschwollene Thaya den Sohn zu einer Kahnfahrt verlockte. Die Mutter samt dem Dienstmädchen fuhr mit in der Angst, es könnte ein Unglück geschehen. Im Kahn befanden sich ferner ein zweiter Student und ein vier- fahriges Kind, das bei einer Biegung in? Wasser siel. Bei den Rettungsversuchen kipvte der Kahn um: nur die Studenten retteten sich, die anderen ertranken, obwohl zahlreiche Zuschauer am Ufer standen, die ober nicht helfen tonnten.
• Wieder ein Ueberfall im Eisenbahnzuge. Auf der Sttecke Magdeburg-Blumenberg-Staßfurt überfiel in der letzten Nacht ein polnischer Arbeiter einen Reisenden in der vierten Wagenklasse, mit dem er allein fuhr und bei dem er vorher Geld gesehen hatte. Durch die Dazwischenkunft des Schaffners gelang es, den Räuber dingfest zu machen und der Staßfurter Polizei zu übergeben.
UniverUtats-Nach eichten.
0 Marburg, 18. Juli. Der durch seine verschiedenen Reisen nach Marokko bekannte Professor der Geographie, Geh. Reg.-Rat Dr. Theobald Fischer, wurde von der Aceademia Lineei in Rom zum auswärtigen Mitglied unb von der Geographischen Gesellschaft in Marseille zum Ehrenmitglied ernannt.
— Die „Rordd. Mllg. Ztg." gibt die Mitteilung der „Tägl Rundschau" wieder, wonach Pros. v. Liszt seine Msicht, auch an der Berliner Handelshochschule Vorlesungen zu halten, aufgegeben hat, hingegen die Behauptung der Presse, daß ihm die Lehrtätigkeit an dieser Anstalt vom Kultusminister untersagt worden fei, irrig ist. Lsszt habe seine Zusage zur Uebernahme der Vorlesungen ohne vorherige Genehmigung resv. Benachrichtigung deS Kultusministeriums erteilt. Die „Rordd. Allg. Ztg." bestätigt diese Mitteilung und fügt hinzu,
daß der KultuKmjuister den Professor v. Lrszt zur Aufklärung über den Sachverhalt veranlaßt hat. Die Frage, Vettveigerunc, ober Erteilung der Genehmigung, ist also noch gar nicht -nr Sprache gekommen. Sie ist nunmehr dadurch von selbst erledigt, daß Liszt aus eine Lehrtätigkeit an der HandelA- lwchschule verzichtet hat. — Die „Tägl. Rundschau" hatte bie Vermutung ausgesprochen, daß der Verzicht auf den Wunsch des Akademie-SenatS und der juristischen Fakultät, die sich beide mit der Frage der kombinierten Lehrtätigkeit an der Universität und HandelS-Hochschule befaßt haben, zurückzusiihren sei. Diese Annahme bezeichnet Professor von Liszt in einer Zuschrift an das genannte Blatt als durchaus irrig. Er habe vielmehr den Verzicht ausgesprochen, weil nach seiner rechtlichen Ueberzeugung die Kabinettsvrbre von 1839 auf den gegebenen Fall keine Anwendung finden könne und weil die schroffe Fassung deS an ihn gerichteten Minifterial-Erlasses ihm das Mfgcben dieses Standpunktes unmöglich mache.
Handel nnd Verkehr, Volkswirtschaft.
Die Berliner Börse war bei Eröffnung wie üblich still und die meisten Kurse wichen um Bruchteile. Rur Prince Henri lagen fest. Auch Baltimore-Aktien waren lebhafter auf Londoner Meldungen. Lombarden waren stärker angeboten: sie scheinen den Gipfel ihres Kurses vorläufig überschritten zu haben. Am Montanattienmartt waren Kohlenaktien besser als Hüttenwerte bewertet. Im freien Verkehr stiegen Kaliwerte meiter, eS werden dafür neue Vermittlungsversuche zwischen Sollstedt und dem Syndikat angegeben. PrivatdiSkont 3y2 Prozent.
Märkte.
kc. Frankfurt a. M., 19. Juli. (Telegr. Orig.-Bericht des „Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen ViebMarktpreise. Zum Verkaufe standen: 22 Ochsen, 0 aus Oesterreich 0 Bullen, 0 aus Oesterreich, 60 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Oester., 761 Kälber, 47 Schafe und Hammel, 2 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 4 Schassämmer. Bezahlt wurde für
das Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qualität 78—81 Mk., 2. Qualität 72—74 ' Mk., 3. Qualität 00-00 Mk.: Bullen 1. Qual. 72—74, 2. Qual. 00—00; Kühe 1. Qualität 73-75 Mk., 2. Qual. 71—72 Mk., 3. Qual. 54—56 Mk., 4. Qual. 00—00 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 96—100 Pfg., Lebendgewicht 57—60 Pfg., 2. Qualität 82—88 Pfg., Lebendgewicht 48—52 Pfg., Schlachtgew. 63—67 Pfg.; Schafe: 1. Qual. 78—80 Pfg., 2. Qual. 00—00 Pfg. Geschäft: bei Hornvieh flau, Ueberstand bedeutend, bei Kleinvieh gedrückt, kein Ueberstand.
Gerichtssaal.
Berlin, 18. Juli. Der frühere Briefträger Schellen- gowSki, um dessen Person sich zwischen dem „Vorwärts" und der „Post" vor einiger Zeit eine heftige Preßsehde entspannen hatte, stand heute wegen U n ters ch l a g u n g im Amte vor der hiesigen Sttafkammer. Er war auf bent Postamt beschäftigt, in bereit Bestellbezirk baS Polizeipräsidium liegt und stand im Verdacht, dem „Vorwärts für die Polizei bestimmte Briefe zugestellt zu haben. Für diesen Verdacht lagen keine Ve weise vor. Der Angeklagte wurde daher nur wegen Unterschlagung von anderen Briefen zu 5 Monaten Gefängnis verurteilt.
Ein gestörtes T 6 t e -- L - t e t e. In eine fatale Situation geriet am 12. März b. I. bet Rentier F., bet zu seinem größten Leidwesen als Zeuge vor der Strafkammer des Landgerichts I zu Berlin erscheinen mußte. Seine Frau stand vor dem ©traf- richtet. Sie glaubte zu bemerken, daß ihr Gemahl seit längerer Zeit auffällig kühl zu ihr war. Sie schöpfte Verdacht und beauftragte ein Detektivbureau, den Ursachen dieses Verhaltens nachzu- forfrfjen. Auf diese Weise brachte sie in Erfahrung, daß ihr Gatte zarte Beziehungen zu einer Tänzerin unterhielt. Eines Tages entdeckte sie bei einer Visitation des Paletots ihres Gatten ein Brieschen, in dem bie Tänzerin ben Ehemann zu einem Tete-A-tßte bestellte. Ahnungslos saß am 12. März dieses Jahres der Rentier in dem Parkett des Metropoltheaters und bewunderte durch sein Opernglas die zierlichen Bewegungen feiner „Sötte", die ihm versprochen hatte, nach Schluß der Vorstellung mit ihm zu soupieren. Am Morgen des 13. Marz wurde die Klingel der Wohnung der Tänzerin in Bewegung gefetzt. Mit dem Ausdrucke der höchsten Empörung stürmte Frau F. an deut öffnenden Dienstmädchen vorbei und überraschte ihren Gatten bei einem zärtlichen Töte-ä-töte. Es kam zu einer heftigen Szene, die schließlich in eine Rauferei zwischen den beider» Frauen ausartete, mährend F. sich unter das Sosa verkrochen hatte. Im Verlairfe dieser Szene forderte bie Tänzerin die Angeklagte rviederholt aus, bie Wohnung zu verlassen. Diese weigerte sich mit aller Entschiedenheit, dieser Aufforderung nachzukomrnei», bis sie ihre»» Gatte», gefunden habe. Die Folge wat eine Anklage wegen Hausfriedensbruch, bie bie Frau vor bie Strafkammer führte. Der Gerichtshof erkannte auf fünf Mark Gelbstrase.
* Kleine Tageschronik. In Duisburg würben Fl e i s ck s chm u g g e l e i e n entbeckt. Auf dem Bahnhof wurden 1200 Pfund hochgradig verdorbenes Hackfleisch beschlagnahmt, daS unter der Deklaration Konserven und unter einer Deckadresse über Hamburg eingelaufen war. — In Glatz wurde die 10 jährige Tochter deS Schmiederneisters Sttauch aus Mügwitz mit durchschnittenem Halse tot aufgefunben. DaS Mäbchen befanb sich auf dem Wege zur ScAile. alS es er- merbet würbe. Airscheinend liegt ein Lustmord vor, der Täter ist noch nicht ermittelt: er verlor jedoch seine Uhr am Tatort und man hofft ihm dadurch auf bie Spur zu kommen. — In Paris machte der Aeronaut Delavaulx am 18. d. M. mit seinem lenkbaren Luftballon den ersten Versuch, bei dem et acht Stunden in her Luft blieb. Dieser Rekord wurde bisher noch von keinem lenkbaren Luftschiff erreicht.
Temperatur der Lahn und der Luft
in der Mülle r'schen Badeanstalt.
Master 18° R.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, ben 20. Juli 1906: Trüb, Rregeufälle, zunächst noch mit Gewitter. Zunächst noch warm, bann starke Abkühlung. Starke westliche, Winde.
Näheres brrrch die Gießener Wetterkarte.
GLigLnal-Drerhtmeldungen.
ke F r a n k f u r t a. M., 19. Juli. Im Hause Hohenzollern» v l a tz 8 wurde heute nacht eingebrochen und Schmuckgegenstände im Werte von 2000 Mark gestohlen.
fc Bingen, 19. Juli. Auf dem Bahnhof Bingerbrück wurde der Bahnarbeiter Gg. Palm aus Waldalgesheim von einem Schnellzug überfahren und getötet.
ke Kassel, 19. Juli. Die Kaiserin traf heute vormittag, 7V4 Uhr mit Prinz Joachim und Prinzessin Viktoria Luise auf Bahnhof Wilhelmshöhe ein und fuhr nach Schloß Wilhelmshöhe. Der Kaiser beabsichtigt, im August hierher zu kommen. — Aus dem Bebraer Bahnhof würbe der Rangierarbeiter Hucke von Rotenburg a. b. Fulba überfahren und getötet.
Berlin, 19. Juli. Dem „Berl. Tagebl." zufolge beschloß eine Versammlung Berliner B u ch b i n d e r e i a r b e i t e r und -Arbeiterinnen, bie in Leipzig vereinbarten Einigungs-Vorschläge a b z u l e h n e n. Gegen bie Gehilfenvertreter bei ben Leipziger Verhcmblungen werben scharfe Eingriffe gerichtet.
Aachen, 19. Juli. In ben Saarstäbten ist ein französischer Werber bemüht, Mi li tä rv erso nen zur Desertion unb zum Eintritt in bie Fremdenlegion zu veranlassen. Zwei Musketiere find bereits verschwunden.
O s n a b r ü cf, 19. Juli. Der Nestor der bentfchen Psychiater, Geheimrat Meyer, früher Direktor der hiesigen Provinzialirrenanstalt, ist im Alter von 87 Jahren g e st o r b e n.
London, 19. Juli. Der Handelsminister Lord George erklärte im Unterhause, ihm sei amtlich nichts davon bekannt, daß die für einen Fackelzug zu Ehren Chamberlains benutzten Pechfackeln deutschen Fabrikates nicht die gesetzlich vorgeschriebene Vezeichmmg Made in Germany trugen. Er freue sich jedoch, fügte er unter schallender Heiterkeit des Hauses hinzu, baß Chamberlain und seine Anhänger dadurch in die Lage gekommerr seien, wenigstens einen Abend bie Segnungen des Freihandels zu empfinden.
Madrid, 19. Juli. Die „Correspondenzia" bestätigt, daß in der königlichen Familie ein freudiges Ereignis zu erwarten ist.
Rom, 19. Juli. Der P a v st verletzte sich ziemlich heftig mit einer Stahlfeder am rechten Daumen. Der Leibarzt Professor Lavvoni wurde zur Hilfeleistung herbeigerufen, erklärte aber die Gefahr einer Blutvergiftung für ausgeschlossen.
Petersburg, 18. Juli. Der Kaiser richtete an Admiral Dubassow ein in sehr wohlwollenden Worten gehaltenes Schreiben, in welchem er die von Dubassow aus Gesundheitsrücksichten erbetene Entlassung von seinem Posten als G e n e r a l g o u v e r n e u r v o n Moskau genehmigt.
Warschau, 19. Juli. Revolutionäre zerstörten acht Staats» spritläden. In Ljublin wurden am letzten Tage acht P o l i z i st e n erschossen und zwei Spitzel getötet Das Personal der elektrische». Bah», und die Arbeiterschaft von 44 Fabriken streiken.
New-Pork, 19. Juli. 200 Marinesoldatei, des Geschwaders des Admirals Evans sind infolge Genusses von Leder an Vergiftungs-Erscheinungen erkrankt. Viele schwebe», i», Lebei,sgesahr. Ter Marineminister hat eine Untersuchung angeordnet.
Tokio, 18. Juli. Der Kriegsminister hat beschlosten, die bisherige Zahl der Infanterie-Divisionen um acht z», erhöhe»,. Es werden außerdem 10 Regimenter schwere Artillerie organisiert, welche Waffe die Japaner bisher nicht hatten. Auch Genietruppen mit Luftschiffer-Abteilungen werden gebildet. Die Zahl der schwere», Geschütze in der Armee wird 300 betragen.
Telefonische Kursberichte
des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. Giessen.
Frankfurter Börse. 19. Juli. 1.15 Uhr.
3^e/0 Beichsanleihe . . 99.45 3% do. . . 87.80 3M°/o Konsols .... 99.50 3% do 87 90 3^70 Hessen 98.40 3 X°/n Oberhessen . . . —.— 4 Oesterr. Goldrente. . 100.20 4*/6 °n Oesterr. Silberrente 100.40 4?§ Ungar. Goldrente . . 95.80 4% Italien. Rente . . . 103.70 3% Portugiesen Serie I . 70.10 3% Portugiesen III 70.40 4%°fn rnss.Staatsanl. 1905 88.00 4^°/o japan. Staatsanleihe 95.05 4% Conv. Türken von 1903 95 60 Türkenlose ..... 146.25 4% Griech. Monopol-Anl. 53.70 4% äussere Argentinier . 90.60 3°/0 Mexikaner .... —.— 4 X°/o Chinesen .... 98.65
Aktien:
Bochum Guss 241.00 Buderus E. W ... —.— Tendenz: schwächer.
Berliner Börse,
Canada E. B 158.40 Darmstädter Bank . . . 138.50 Deutsche Bank .... 235.90 Dortmunder-Union C. . . 85.00 Dresdner Bank .... 156.90
Tendenz: geschäftslos.
Elektriz. Lahmeyer . . . 142.30 Elektriz. Schnckert . . . 125.50 Esch weil er Bergwerk . . 251.10 Gelsenkirchen Bergwerk . 220.00 Hamburg-Amerik. Paketf. 156-00 Harpener Bergwerk. . . 206.25 Laurabiitte......231.70
Nordd. Lloyd .... 123.90 Oberschles. Eisen-Industrie 126.70 Berliner Handelsges . . 168.25 Darmstädter Bank . . . 138.25 Deutsche Bank . . . 235 70
Deutsch-Asiat. Bank . . 186.40 Diskonto-Kommandit. . . 182.30 Dresdner Bank . . . 157.00 Kreditaktien 209.30 Baltimore- und Ohio-
Ei sent ahn . . 115.15
Gotthard bahn —.— Lombard. Eisenbahn . . 33.20 Oesterr. Staatsbahn . . . 143.80 Prince-Henri-Eisenbahn . 145.50
19. Juli. Anfangskurse.
I Harpener Bergwerk . . . 206.20 Laurahütte 23L20*
[ Lombarden E. B. ... —.— Nordd. Lloyd 124.00 Türkenlose . .... 146.40^
Spitzen
Weisse
Damen-Blusen
Kinder- Kleidchen
Schürzen
Corsetten
Corsett-Schoner
Untertaillen
Kleider-Besätze
Handschuhe
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