Porung
Bülow darf man zu
GerichtsjaaL.
Handel
. 119.60
Prince-Henri-Eisenbalm . 152.25
Weitere M cßst mrncn
Berliner Börse, 14. Dezember. Anfangskurse.
Tendenz: still»
35 80
146.00
195.70
139.50
240.80
84 20
157.70
140.70
120.00
250.25
226.60
158.60 212 60
244.00
130.50
. 212.90
. 244.10
Harpener Bergwerk.
Laura hätte . . Lombarden E. B.
Nordd. Lloyd . . .
Titrkdnlose » . ,
. 241.50
. 130.25
Berliner Handelsges Darmstädter Bank .
Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio-
Eisenlahn .
Gotthard bahn . . . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn .
173.10 139 40 241.10 173.00 18X10 157.30 21710
. 130.60
. 145.00
Reichsanleihe do.
Konsols
do. . .
Hessen . . • Oberhessen
Orlgrnal-Orahtmeldungcn.
sd. D^rrmBadt, 14. Dez. In der LuiiuLsiorenanstalt Philipps-Hospital bei Hofheim i. R. hat ein Geistes- kranker, der aus England stammt und an der hiesigen Technischen Hochschule studierte, einen Wärter durch einen Revolverschuß getötet und einen weiteren Wärter, sowie einen Arzt, die ihn unschädlich machen wollten, schwer verletzt.
Berlin, 14. Dez. Die Neuwahlen zum Reichstage sollen ooni Reichskanzler so früh wie es die Verfassung und die nötigen Vorbereitungen gestatten, ungeordnet werden. Spätester Termin ist der 11. Februar.— Die
Elektriz. Lahm eyer . . . Elektriz. Schlickert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paket!. Harpener Bergwerk. . . Lanrahtitte
97.95
86.85
98.05
86 85
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100.00
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69.90
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66.90
96.70
und Industrie. Giessen. Frnnkfnrter Börse. 14. Dezember, 1.15 Uhr.
Telefonische Kursberichte
des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank fllr
ir.,rversität,.Nachrichten. °eSrrü"enu
Berlin, 13. Dez. Zur Fe.er des 7 O. G e b u r t st a g es der 4H Ungar. Goldrente . . Professoren W a l d e y e r uiiD v. Berg in a n n fand in der Phil- 4% Reute . . . Harmonie ein Rommers statt, an welchem die Vertreter öed Rultiu- Portugiesen Serie I .
mmisleriums, das Cauuälskorps der Armee, die Akademie der Portugiesen „ III
Wissenschaften, der Berliner, sowie zahlreicher auswärtiger Uuiver- russ.Staatsaul. 1905 sltätcn, der städtischen Behörden und die LludenienschaB teilnahmen. 4^» n japan. Staatsanleihe 9tach dem Raiserhoch hielt Proiessor Ioachimslhat dte Festrede Conv.Türken von 1*JU3 Vlad) dem oisiziellen Teil folgte eine stiidenlische iDhintf. ' Titrkenlose
11 —— j—L' '. 111 . ■ — I 4 % Griech. Monopol-ÄnL
Gießener Wetterdienst. I 4% äussere Argentinier .
BoranSsichtlichc Wittcrnug für Hessen am Samstag, ben I 3°/6 Mexikaner 15. Dezember: Teitweife heiter, geringer Schnee. Mäßige Ab°i4>4"/a Ghiuesen . . lühliiiig. ii oelUs Fiosr. A'äsuae nöidlict e Winde. | Aktien
Bochum Guss . .
Buderus E. W
Tendenz: fest.
zur Kustö.ung des Reichstages.
„Kreuzz ta.": Das Zentrum hüt seinen Willen durch gesetzt, der Reichstag ist aufgelöst worden. Das deutsche Volk I Can ad a E. B. . . , wird nun durch neue Wahlen zu entscheiden haben. Billigt Darmstädter Bank . es die unsinnige Ueberspannung deS parlamentarischen Budget-1 Deutsche Bank . . rechtes, dann macht es seine nationale Ehre in der Ltundc I Dortmnuder-Uniou C. der Gefahr zu einem Spiechall der Parteien. Der bevorstehende | Dresdner Bank . . Wahlkampf wird hart und bitter werden. Unsere Freunde
Nordd. Lloyd .
Obeischles. Eisen-Industrie 127.70
haltenden Stücke von B-rch, Mendelssohn, Händel Liszt und 1 Beethoven. Die zur Verfügung stehende Orgel rst ganz neu ■ uitb erst im vorigen Jahre durch dte bekannte Ftrma ( Förster und Nikolaus in Lich-Gießen erbaut worden , )( Darmstadt, 13. Dez. vier starb tm 76 Lebens- , iabre der Magazinier Gg. Frdrch. Blößer, der seit 184a in der L C. Wittichschen Hofbuchüruckeret tätig war und < im vorigen Jahre in den Ruhestand gegangen war. — 1
Mühltal bei Eberstadt wurde der Motorfahrer Sei- pel von hier von einem herrenlos auf der Landstraße daherrasenden Bierfuhrwerk überfahren; er war sofort tot.
Mainz, 13. Dez. Nach den Erhebungen der Bürger- meisteret erfordert die von den Stadtverordneten beschlossene Erhöhung der Gehälter der städtischen Beamten, einschließlich der Löhne der städtischen Arbeiter, einen Mehr- aufmand von rund 200 000 Mk. Dadurch wird eine Erhöhung der Gemeinderliulage notwendig, und zwar muß für das nächste Rechnungsjahr der Steuerausschlag von 91,8 Proz. auf 100 Proz. erhöht werden.
W. Frankfurt a. M-, 13. Dez. In der heutigen Stadtverordnetensitzung verabschiedete s.ch der zwe.te Bürgermeister, Geh. Reg.-Rat Dc. Varrentrapp, der nach 35iähriger Tätigkeit im Dienste der Stadt als Direktor der Stadtlämmerci, S^adtrat und Bürgermeister letzt in den Ruhestand tritt. Stadtverordnetenvorsteher Tr. Finedleben sprach ihm warmen Dank für seine erfolgreiche langjährige Tätigkeit aus. ,
Frankfurt, 13. Dez. Die Direktion der frankfurter Bank überreichte gestern den Angestellten der Bank eine Teuerungszulage in Form eincsMonats- g e h a l t e s.
sä Klein-Steinheim, 13. Dez. Auf schauer- liche Weise ve run glückte die 17 Jahre alte Fabrikarbeiterin Kath. Thalheimer von hier. Sie wollte früh morgens um 7,6 nach ihrer Arbeit gehen und ging dabei in der Ortsstraße an einem schweren mit Brettern hoch beladenen Wagen vorüber. Plötzlich brach die Achse des Wagens aus der Seite, wo sie ging, und die Bretter fielen über das Mädchen. Man begann zwar sofort mit den Abräumungs- arbeiten, doch nahmen sie einige Zeit in Anspruch. Als man den Körper herausbringen konnte, sand man nur eine Leiche, das Mädchen war durch den starken Trlick erstickt; die Wiederbelebungsversuche hatten leider keinen Erfolg.
Dillenburg, 12. Dez. Als Glied des Rhein- Mainischen Verbandes für Volksoorlesungen ist hier eine Vereinigung von etwa 10 Vereinsvorsländen entstanden, die auch in unserer Stadt den Bestrebungen der Volksbildungsvereine Eingang verschaffen will. Cie veranstaltete dieser Tage ihren ersten Vortragsabend. Lehrer A. Höfer besprach Leben und Wirken Mozarts, Profeffor Roll hier besprach Geibel und Seidel und las von ersterem den .Tod des Tiberius* und von letzterem einen Teil aus .Leberecht Hühnchen'. 9ln der Hand von Lichtbildern sprach endlich Unioersitätsprofeffor Sauer-Gießen über das Thema: „Wie betrachtet man Kunstwerke.* (^h* K.)
0Marburg,13. Dez. Ter Kreisausschuß des Kreises Marburg hat die Einführung einer Konzessionssteuer und zwar sowohl vom G ast w ir ts ch a f ts b etr ie b, wie auch vom Klein handelmitBranntw ein beantragt In der am 5. Januar slattfindenden Kreistags,itzung wird darüber endgiltig Beschluß gefaßt. — In letzter Zeit betreiben auf dem Lande wieder G ä n s e d i e b e iyr unsaubere» Landwerk. So wurden in vorgestriger Nacht in Nieder- klein 10 Gänse und in letzter Nacht in Bernsdorf vier Gänse gestohlen und auch gleich an Ort und Stelle geschlachtet. Also Vorsicht.
0 Frankenberg, 13. Dez. Heute früh um 6 Uhr brannte hier das Wohnhaus nebst Scheune des Landwirts Himmelmann in der Schmiedega.se nieder. Die Feuerwehr verhindert ein weiteres Umsichgreifen des Feuers.
Kassel, 12. Dez. Das Mandat für Eschwege- Schmalkalden, das er soeben niederlegen mußte, hält der Antisemit Raab als für sich gesichert. Nun aber war der reformparteiliche Abg. Werner in diesen Tagen in Kassel, um mit den hessischen Reformern zu verhandeln. Das offizielle Organ der Partei, die „Hessische Rundschau", stellt denn auch schon die Beteiligung der Reformpartei an der Ersa^wahl in Eschwege-Schmalkalden durch Aufstellung einer eigenen Kandidatur in Aussicht.
"Kleine M i 11 e i 1 ’i n ne n cu? Hesse n und den Nachbar st aalen. Dem Stabsarzt Tr. Richard Otto, wissenschaftlichem Mitglieds am Institut für experimentelle Therapie in Frankfurt a. M., ist das Prädikat „Professor" beigelegt worden.
Die gegenwärtige politische «Lage in Kessen. Rede gehalten am 11. Dezember im N a t i 0 n a l l i b e r a l e n Verein Gießen von Dr. jur. et phil. Magnus Biermer ordentlichem Professor der Staatswissenschaften.
(Fortsetzung statt Schluß.)
Unsere Staatsregierung geht auch das Programm der natw- nalliberalen Partei nichts an, und um Parteiversammlungen, mögen sie noch so oppositionell und stürmisch verlausen, hat sie sich garnicht zu kümmern. Ich traute meinen Augen nicht, als ich in der „Darmstädter Zeitung" las, daß wegen der Darmstädter Protestversammlung das Gesamtministerium seine , Demission eingereicht hat. Ist denn die nationalliberale Paistei als solche plötzlich ein verfassungsmäßiges Organ geworden? Konnte man nicht den Zusammentritt der Zwesten Kammer abwarten, statt sich hinter den Thron zu flüchten. Und selbst der zweiten Kammer gegenüber hätte ich wegen einer solchen Bagatelle Nicht zum zweitenmal die Kabinettssrage gestellt. Der Staatsregierung liegen gegenwärtig so wichtige und weittragende Aufgaben vor, daß man nur im äußersten Notfälle erklären sollte, „wenn Ihr nicht wieder lieb seid, machen wir nicht mehr mit". Kein Menfch hat ernsthaft an Ministerstürzerei gedacht. Wir brauchen die vorhandenen Minister und namentlich auch den Herrn Finanzminister, der die widrigen Finanzverhältnisse des Landes trotz der unpassenden Ermahnungen der Herren Bähr und Genossen zabe und umsichtig sanieren wird. Daß die Budgetlage. so widrig geworden ist, daran ist in erster Linie das verschwenderische Parlament schuld. Gerade deswegen sollte man vor ihm nicht ohne Grund kapitulieren. Ich falbe vorhin gesagt, daß die Affäre Eißnert zu tragisch genommen worden ist. Zu tragisch namentlich von der Iiegierung. Eine Kvllektivdemlstion vor dem Groß- Herzog, dann die Stellung der Kabinettssrage vor der zweiten Kammer und vielleicht noch die Wiederholung derselben Erklärung vor der ersten Kammer erscheint mir etwas viel für den vorliegenden Fall und beweist, wie weit wir es in Hessen mit dem parlamentarischen Regime gebracht haben. Das Regierungsblatt, die „Darmstädter Zeitung", hat uns versichert, daß die drei Ministerialvorstände einig darüber gewesen seien, daß der Sozialdemokrat bestätigt werden müsse. Was die „Darmstädter Zestung" sagt, ist natürlich formell richtig. Aber mir ist eines dabet ausgefallen. Die Bestätigung auf Grund der Städteordnung gehört ausschließlich in das Ressort des Ministeriums des Innern und nicht etwa in das des Staatsministeciums, das übrigens nicht identisch mit den drei Ministerialvorständen, londern ein Kollegium von vierzehn Personen ist. Anscheinend
Das hat natürlich niemand bestritten. Immerhin hegt farc em t on vor der san .cn West i-t engagiert, -as veui|u,e wertvolles Zugeständnis von einer Negierung vor, die bis aus ist alstgerusen, fa ju wahrem Negierung hat endlich WMMMLWMW VÄÄ-TÄ w-s-»nich
Ferrit Eismert ohne stdes Präjudiz für die Zukunft erfolgt ist, anders aus sehen wird wie der n 11 e. , ------
überhaupt ein Fal......... -.....-v-.... , - - ,
als der Offenbacher? Wir Gegner der vorliegenden Bestätigung vermissen ja gerade diese Vorsicht, die der Herr Minister sür selbstverständlich erklärt, und wenn mau wirlstch Experimente machen wstl, ohne ein Präjudiz zu schaffen, so fatte man eure I and.re Komimrue als Offenbach wählen loten. Wenn die Regierung in späteren Fällen einem Sozialdemokraten, gegen den sonst auch nichts anderes voriiegt, als daß er eben Sozialdemokrat und Agitator ist, die Bestätigung versagen will, jo labet sie aus sich den Vorwurf einer schwankenden und inkonse- qu en teil Haltung. Nach d.n Ansä-auungen des Abgeordneten von Gießen entstände dann die Gefahr, daß der Großh-erzog dem Herzen des Volkes wieder ferner gerückt würde. Sa;on dieser Hinweis dürste genügen, um darzutnn, daß man einen taktischen Fehler begangen hat, wie das ja auch sreisinnige Politiker hinter den Kulissen zugestehen. . . . .
Gewisse Anzeigen sprechen bn.ur, daß die tret)innige Partei I in Hessen nicht abgeneigt ist, wenigstens in Stichwah.en, em, Wah.bündnis mit der Sozialdemokratie, sogar gegen die Nationalliberalen, abzuschließen. Ich würde das aus das tiefste bedauern, wie ich auch die Stichwahlparole bei der letzten Darmstädter Reichstagsivahl sür ganz unbegreiflich halte. Wir wissen aus dem Munde des Führers der freisinnigen Verenigung, Dr. Theodor Barth, daß der anerkannte und als Gesetzgeber hochverdiente Führer des Freisinns in Hessen die Hastung seiner Parteigenossen in Darmsstadt gebilligt hat. So stand wenigstens seinerzeit in der „Fcankiürter Zeitung", die sich immer mehr zu einer Art von hessischer „Norddeutschen Allgemeinen" auswächst, zu lesen. S-llte aber wirklich der Fall Kvrell Schule '1 -chen, so werden die Füheer bald merken, daß eine große
.chl der Frei. nigen diese Politik nicht mitmachen will. Sie i.stht zudem im ausgesprochenen Gegensatz zur Haltung Eugen Richters und den Vertretern der freisinnigen Volkspartei aus der Wiesbadener Konserenz. Die neuerdings in Frankfurt getätigten Verhandlungen, die ein gemeinsames Vorgehen der Voilspartei, der Fortschrittspartei und der freisinnigen Vereinigung einschiicßlich der Llationalsozialen vorgeschlagen haben, rnübern zwar die Wiesbadener Beschlüsse, enthalten aber Feme Billigung der Darmstädter Vorgänge.
(Schluß folgt.)
beiden in der gestrigen Reichstag Z-Sitzung verkündeten Ab sti mm un gs-Ergebnisse bedürfen auf Grund der nachträglich vorgenommenen genauen Zählung einer Berichtigung. Der Eintrag Ablaß ist mit 175 gegen 171 Stimmen, also mit nur vier Stimmen Mehrheit, qbgelehnt worden. Der Abg. Tutzauer (Soz.) hatte ver-
R B Darmstadt, 13. Dez. Heute kam zum Schluß der! sehentlich zwei Zettel abgegeben. Beider zweiten Abuimmung diesjährigen Tagung des Schwurgerichts der Straßenraub die RegierungS-Vorlage war ein gleiches Versehen dem
zur Verhandlung, der am L Dezember von dem 21 Jahre Stolle (Sol) und dem Abg. WitzlZperger vom Zentrum
M Ä »^eonet. Di- genaue Z°h- stellt sich auf 168 für, 177 ba-
hatte in der Herberge zur Heimat den auf der Wandersckmit gegen bei einer Stimmenthaltung.
beli, d.ichen Aboe kennen gelernt und mit diesem zuiammen die Karlsruhe, 14. Dez. Tas amtliche Regie- Stadt durchzogen, wobei er bemerkte, daß der Abbe einen gut n g s b l a t t, die ,Mrlsr. Ztg.", veröffentlicht einen Ar- gefüllten Geldbeutel bei sich trug. Am Abend führte er den- ^er die Reichstags-Auflösung, der sich in scharfer elben unter der Vorspiegelung, ihm eine Woynung suchen i_u ® aeaen das Zentrum wendet, das bei seiner ÄkL Haltung p°?teip°litisch° Zweck- verfolge und es auf eine .“.“Ah?-“ä—s *.
billigung mildernder Umstände zu 3 Jahren Gefängnis wollte.
verurteilt Rom, 14. Dez. Der Papst empfing den Monsignore
.. . . ' ~ Montagnini in längerer Audienz. Für denselben ist
Wohnung im Vatikan bereitgestellt. An der Grenze wollten * Berlin, 13. Dez. Der zu vier Jahren Gefängnis italienischen Zollbeamten ihn zwingen, seinen mit diplo- oerurteilte Schuhmacher Voigt, der „Hauptmann von ,^^tischen Akten gefüllten Koffer zu öffnen. Schließlich wurde Köpenick^, der gegen den Spruch des Gerichtshofes^ Revi- Q^c£ QU^ Intervention eines Karabinieri-OffizierS die fion nicht eingelegt hat, ist nunmehr nach dem Straf- Weiterreise ohne Oeffnu^g des Koffers gestattet. In dem gefängnis Tegel überführt worden. Koffer soll sich auch eine bedeutende Menge Geldes befunden
«n und Verkehr, voikswirtichäfk h°b°n. bc auf der Nuntiatur in Paris über eine halbe Millian Neue Ne ich San leihen und (5 6 a 6 a n !u e i f u n g en. | varhanden gewesen waren.
Nach dem Neichshaushaltetat soll der Lieichskanzler ermächtigt werden, zur Bestreitung einmaliger ordentlicher Ausgaben bie Summe von 264 752 389 Mk. im Wege des Kredits flüssig zu machen. Ferner soll ifan die Ermächtchung erteilt werden, zur vorübergehenden Stärkung der ordentlichen Betriebsmittel der Reichshauptkasse nach Bedarf, jedoch nicht über den Betrag von, 350 Millionen Mark hinaus, Schatzanweisungen auszugeben. Es 10
handelt sich bei diesen Schatzanweisungen um d.: bekannten, nidjtl verzinslichen Schatzscheine, die die Regierung je nach Bedarf an ’A /» die Reichsbank zu begeben pflegt, und die von der Regierung aus den laufenden Einnahmen wieder eingelöst werden. 1^°/
obachtung größ... .
im XWÄÄ ich erblicke darin einen I sii'w^/hossenWhs °erestck schlage.u MUZH'KKffM WMDUUZW WMLWMWUMZMLMW zu stimmen: Die Schwarzseher verbannt!
„B e r l. N. N a ch r.": Der Ruf: M it D crnb urg gegen das Zentrum h.ck etwas Bestechendes, aber wir vermögen mit dem besten Willen nicht die Zuversicht auf Gelingen einer solchen Kampagne aufzubringen. .
„Berl. Tagebl.": Der Kolonialdirektor Dernburg hat das leitende Motiv gegeben, in dem der Kampf geführt werden muß. Es ist der A p p e l l a n d a s ö s f e n t l i ch e G e w i s s e n.
„Vorwärts": So ist denn das kaum zu Erwartende Ereignis geworden! Wir fürchten die Konsequenzen dieser Politik nicht. Die Sozialdemokratie ist freudig bereit, mit der Regierung und der ganzen bürgerlichen Reaktion den Kampf zu wagen. DaS Vo.k wird die Antwort nicht schuldig bleiben. Die bürgerlichen Parteien werden den gebührenden Denkzettel erhalten, voran das Zentrum. Für die Sozialdemokratie ist die Wahlparole durch die Ereignisse gegeben.


