Ausgabe 
20.1.1906 Drittes Blatt
 
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LLÄ. Jahrgang

Drittes Blatt

Nr. 17

General-Anzeiger, Amts- und Rnzeigeblatt ffit den Kreis Gietzen

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Grund-

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die stücke nm Güterbabnhof wird ein Kredit von 2000Mk. - . f< 1 v:. 1QRO SVfi? nti Wfüfjnn Mandler

bciviüigt und die Arbeit für 1960 Mk. an Philipp Mandler

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mSmsttrthkürq « Kinlt In Antwerpn, Imann in Tirtzcn, Plocki'irane 1. psilm in Lgngttsrj.

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in Kinzenbach übertragen.

Der Voranschlag bet Plockschen Stiftung be- megt sich in dem seitherigen Rohmen und wirb mit 5137,69 Mark in Einnahme und Ausgabe bewilligt.

Folgende Gesuche um Erteilung von Wirtschafts­tonzessionen werben befürwortet: von Max Bartel für Kirchenplatz 12 (für eine Kaffeehalle, die der ßwctgocrcm vom blauen Kreuz errichten will) und von Hch. Schneider Ww. für Löwengasse 22.

Den schlechten Zustand der Straßenpflaste­rung bringt Stadtv. Gabriel zur Sprache, indem er planmäßige Vornahme von Ausbesserungen vorschlägt. Der Vorsitzende bemerkt, es würde schon seit Wochen darauf bingcwirft, die durch die Kanalisationsardesten entstandenen Wiißstände zu beseitigen.

Einige andere Anregungen des Stadtv. Gabriel will der Vorsitzende in der nächsten Sitzung beantworten. Sie betrafen den Bebauungsplan des Geländes der ehemaligen Aktienbrauerei, um eine rasche Verwertung zu ermöglichen und den Zustand der Friedrichstraße.

Stadtv. Löb er rügt das Fehlen eines Tierarztes beim letzten Schweinemarkt, wodurch mehrere Waggon? Schweine nicht hätten zum Markte zugelaffen werden können. Der Vorsitzende bemerkt, ihm sei hiervon nichts bekannt ge- ivorben und sagt Untersuchung zu.

beim Lernen zuräckbleibenda Kinder, sowie blntnrme. sieb mattfühlende und nervöse f.berrabcitete, leicht erregbare Erwachsene jeden Alters gebrauchen als Kräftigungs-Mittel mit grossem Erfolg »5- HOJaMELs ISaematecen.

J)e? Appetit erwacht, die geistigen und Kör­perlichen Kräfte werden rasch gehoben, das tie- saeut-Nervensystem gestärkt.

Man verlange jedoch ausdrücklich das echte ?,Dr. fE om- mels Maematogen und lasse sich keine der vielen*Nach­ahmungen aufreden. U

Samstag Äv. Jamrar 1906 RokattonSdruck und Verlag der Brühl Ick»« UniverstlätSdruckereh R. Lange, Gretzen.

Redaktion. Exvedition u.Druckerei: Schulstr.7.

tZ W Tel. Nr. 5L Telegr.-Mr.: Anzeiger Gieß«.

Verschiedenes.

die Planierung der städtischen

Erscheint KL-ttH mit Ausnahme des Sonntag«.

DieGießener LamMendlätier" werben dem Anzeiger vermal wöchentlich beigeleqt. Der ^tzesfljchr ^andwtt»" erscheint monatlich einmal.

Gieszenev StcrdtthecrteV.

Iphigenie.

Bon Goethe.

Schwermütig beginnt Goethes Iphigenie, und wer am Freitag vielleicht noch ohne die rechte Andacht den ersten Versen des Einleitungsmouologs lauschte und sich dann im Hause umsah, dem mochte es wohl scheinen, als h^te die Muse des Schauspiels diese Dichtung nicht ohne Be­ziehung gewählt:

Lohnsätzen einstimmig zu.

Aiif Vorschlag des Vorsitzenden werben sodann \ Vergütungen der Laternen wär ter oon 55 Mk. auf 58 Mk. monatlich erhöht. Verlangt hatten diese 60 Mk.

anders. Er werde die Sache prüfen und in der n

Sitzung der Stadtverordneten.

Gießen, 18. Januar.

(Schluß.)

Lehne der städtischen Arbeiter.

Dec Vorsitzende verliest eine im TJai o. I. eingefallene Eingabe, unterzeichnet die OrtSoerwaltimg, Aug. ^checker, in der um Neuregelung der Löhne gebeten wirb, die zwischen 3 und 4 Mk. betragen soll-n, bei besonderer Bezahlung von Uebcrftunben, Sonntagsarbeit usw. Von einer Erhöhung in dieser Höhe könne keine Rede fein, da damit das Baugewerbe und die hiesige Industrie in eine Lage versetzt würben, bie m vielen Beziehungen nicht wünschenswert sei. Auch ber Arbeiterautzschuß habe sich mit der Sache beschäftigt und in erster Linie Ersetzung bcS Stundenlohnes durch Taglohn ver­langt unter Zugrundelegung der Sätze in der obengenannten Eingabe usw. Ihm seien Mißstände, die dem Modus der Stundenlöbne entsprangen, nicht bekannt geworden. Auch die Bezahlung ber Ueberflunbcn sei tn ber geforderten Weise nicht angängig. Der Arbeiterausschuß habe sodann ferne Wünsche dahin festgelegt, daß bei Beibehaltung der jetzigen Arbeitszeit der Mmdestlohn 2.80 Mk. betragen und alle z Jahre um 20 Pfg. steigen solle bis zu 3.60 Mk. Neu- eingestellte sollten 4 Wochen lang 2.50 Mk. bekommen, um bann bei guter Führung in bie gewöhnlichen Lohnklassen aufzurücken. Dec Vorschlag bebeufe einen Durchschmltslobn von 34.2 Pfg. Er selbst habe folgende Sätze in Vorschlag gebracht! 3. Lohnklasse (1. und 2 Jahr) bei 10 Stunden Arbeitszeit im Sommer 26 Pig., bei 9 Stunden Arbeitszeit im Frühjahr und Herbst 28 Pfg. und bei 8 Stunden Arbeits­zeit im Winter 31 Pfg. 2. Lohnllasse (3. und 4. Jahr) 28, 31 und 34 Pfg. 1. Lohnklasse (6. und folgende Jahre) SO, 33 und 36 Pfg. Tie Lohnerhöhung falle rückwirkend vom letzten Lohnzahlungstag im September 1905 fein. Arbeiter, die beim ArbeitSelntritt nicht mehr voll leistungs­fähig seien, sollten 2 Mk. Taglohn erhalten. Sonn- und FeiertagSarbeit, sowie Nachtarbeit solle mit 25 Prozent Zu­schlag bezahlt werben, Uebcrftunben dagegen mit dem an­gegebenen Stunbenlohn, Wasserarbeit mit 5 Pfg. pro Stunde mehr usw., die Herbstgratifikation solle fortfallen. Die Korn- mission habe sich mit 'feinem Vorschlag einverstanden erklärt und ferner beschlossen, daß neueingestellte Arbeiter in den ersten drei Monaten 25 Pfg. Stunbenlohn erhalten sollten und bann bei guter Führung und Arbeitsleistung entsprechend vorrücken sollten. Wenn man nach dieser Grundlage eine Berechnung für das Rechnungsjahr 1904 mache, hätte die Stadt 76 362.15 Mk. ober 32.7 Pf, für die Arbeitsstunde zu zahlen gehabt, während ste tatsächlich 70297.57 h. ik. oder 80.1 Pfennig Stunbenlohn 'durchschnittlich ausgewendet

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e erheblich hoher m ochznVüli^Mw aen

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Für GoethesIphigenie" hegt auch der modernste Mensch im geheimsten ^nnern eine Schwache auch, tlpi rührt die still bewegte schöne Seele dieser taurischen Lnana- priesterin, und die Kraft der Wahrheit, die durch chren jungfräulichen Mund verherrlicht wird, gilt selbst den konsequentesten Naturalisten als das schönste und bündigste poetische Glaubensbekenntnis einer reinen und schonen Natur, die nimmer sich selbst uneins werden kann. <sn keiner seiner Dichtungen erscheint Goethes olympisches Mt- litz menschlicher, in keiner feine Weisheit klarer und milder.

Wohl mancher sah dem gestrigen Theaterabend mit einiger Besorgnis entgegen. Zweifel, ob die kristallklare Rein­heit, sittliche Größe und keusche Innigkeit des unvergleich­lichen Werkes in der Darstellung und Inszenierung nicht ge­trübt werben werben würben, waren gewiß berechtigt nach mannigfachen Erfahrungen, trotz des GasteS.

Die priesterliche Tochter AgamemnonS kann man sich seelisch gewiß noch höher, edler, erhabener denken, Äs Frl. Nolt mann sie nns gab, ja, die Iphigenie des Frl. R. scheint in ber Gefahr zu febweben, zu tränenfeucht zu werden. Wir überhörten auch nicht die Schärfe deS Organs, daS mcht im rechten Einklang, steht mit dem träufelnden Balsam Goethe'scher Wortkunst. Auch zeigte die Rede nicht viel von Schattierungsfähigkeit. Allein die Darstellung der Künstlerin traf die dramatische Belebung und Bewegung deS dichterischen Gebildes, die Ausprägung der edlen Menschlichkeit, der gol- denen Ehrlichkeit im Wollen und Empfinden meisterlich. Ihre Iphigenie entbehrt auch nicht eines gewesen monumentalen Zuges ohne zu große Neigung zum Posieren. EinS aber gebt ber Iphigenie des Frl. R. ab, jener zarte lyrisch-ätherische Hauch von weltentrückter Unbewußtheit gegenüber den Sion- fliften des rauhen Lebens, bie jungfräuliche Seele. Nicht sowohl auf das rein Menschliche, das (von Goethe selbst so gern betonte, z. B. zu der nie gesehenen Auguste v. Stol­berg und Charlotte v. Stein) Schwesterliche, Töchterliche, noch weniger auf das rein Weibliche, als vielmehr auf das Heroische, ober richtiger auf das Entsetzliche: ,Jch bin aus Tantalus' Geschlecht" hat sie ihre Iphigenie gestellt. Darum giebt sie ihr so viel an Wucht, als irgend sie besitzt, darum

zeigte sie in dieser Szene stärkstes inneres Emporstraffen, bewußte Größe. Gerade diese Worte brachte sie aber alle ringeln so pointierend heraus, daß man kaum begreift, wie ThoaS erwidern kann: ,Du sprichst em großes Wort gelassen au§/

Weit aber ragte doch ihre Iphigenie über Menschliches hinaus gegen die Allzumenschlichkeit der Männer, die m uem, heiligen Hain umhertraten, deren beherzter Mut gegenüber Goethes heilig großer Dichtung vornehmlich anzuerkennen ist.

Die düstere Stimmung des Orestes in den ersten Szenen führte Herr Direktor Steingotter unter wohlerwogener Berüeksichtigung seiner darstellerischen Mittel verständnisvoll vor. Manche Affektstellen aber bekamen dann theatralische Färbung und die forcierte Schwere seines Ganges kontrastierte mit dem Jünglingshaften im Wesen des spatgeborenen Aga­memnon-Sohnes. Die Vision im 3. Akte gehört zu den schwierigsten Ausgaben, die die deutsche klassische Dichtung einem Darsteller zu lösen gibt. Sehr richtig war es, daß er deren Wesen und Bedeutung als rein seelischen Vorgang nicht durch planloses Umherirren auf der Bühne zerstörte. Doch cer träumerischen Ohnmacht fehlte das Spezifische m Blick und Ton, sie war nicht merklich genug abgegrenzt vom realen Erleben. .

Herr Lüttjoha nn war ein frischfröhlich hoffender, ungenierter, erquickender PyladeS. Im barbarischen Königs- aewande aber fühlte sich Herr Witim an n nicht sonderlich wohl. Ten Thoas zu spielen ist ja auch eine außerordent­lich unbanfbarc Aufgabe. Herrn W.'S Sprache hat manche Absonderlichkeiten. Sein Au-Laut z. B. hat immer einen leichten e-Vorklang und auch sonst schiebt er gern em c ein. So sagt erSerene" statt Treue rc. Und seine un­überwindliche Reglosigkeit aller Glieder mag er selbst wo 1)1 am peinlichsten empfinden. Vom Barbarentum ber Saurier suchte er in der Maske wie in ber Verbissenheit, Herr M en b e l als Arkas in einer gewissen Heftigkeit, ja Gereiztheit, ber (im übrigen von beiden mit Verständnis behandeltem) Rede einen Begriff zu geben. p-

Sitzung Auskunft geben, bitte aber, im Interesse der Dis­ziplin nicht weiter auf die Sache einzugehen. Stadtv. Kirch zu fliegen, ist im allgemeinen mit Stadtv. Krumm in dieser Sache ein- ......"

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', 1906. .

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Anfhtbuog des städtischen Fischmarktes.

Beig. Curschmann fragt angesichts der vorgerückten Zeit, ob sich die Versammlung mit ber betr. Eingabe des Detaillistenvereins heute noch beschäftigen wolle. Sto. Hau- ( bad) führt aus, baß die Eingabe längst hätte erledigt werben müssen. Unrichtig sei, daß bloß billige Fische verkauft worben feien, wie man ursprünglich beabsichtigt habe, über den mit Einrichtung des städtischen Fischmarktes verfolgten Zweck gehe man weit hinaus, wenn man, wie eS geschehen sei, Karpfen zu 70 Pfg. daS Pfund verkaufe. Es sei überhaupt Zeit, baß man die mißliche Angelegenheit beendige, zumal man keine Form gefunden habe, die Wohltat deS billigen Fischbezugs denen allein zukommen zu laffen, für die man sie geschaffen habe. Die Mehrzahl der Leute, bie die städtischen Fische ge­kauft hatten, ständen so, daß sie auch höhere Preise bezahlen könnten. Damit mache man den Fischhändlern eine Kon­kurrenz, die er nicht für richtig halte. Wenn man eine Form finden könne, die die Käufer beschränke auf die Kreise, für die ber städtische Fischmarkt bestimmt sei, sei er auch für den Markt, aber unter den jetzigen Umständen solle man ihn auf­heben. Beig. Curschmann bemerkt, daß der Karpfen verkauf ohne sein und deS Oberbürgermeisters Wissen und Willen einmal erfolgt fei. Stv. Kirch schließt sich den Aus­führungen des Stv. Haubad) an. Beig. Curschmann be­richtet hierauf über die Eingabe des Tetaillistenvereins und bemerkt, eS fei nicht richtig, daß man den Fischhändlern Schaden zugefügt habe, denn das Bedürfnis zum oisd)geniis; fei unstreitig durch den städtischen Fifchmarkt in weiteren Ureisen hervorgerufen worben. Die Fischmarktkommission halte eine sofortige Aufhebung nicht für angängig, schlage aber vor, mit Ende der Saison den Fischmarkt vorläufig einzustellen, also am 16. Februar den letzten städtischen Seesisch'.narkt al> zuhalten. Im allgemeinen seien die gemachten Erfahrungen recht günstig. Der Vorsitzende macht darauf aufmerfiam, daß die Einrichtung von anfang an als eine vorübergehende gedacht gewesen fei. Sto. Schaff st ädt hält es für un­begreiflich, daß die Eingabe des Detaillistenvereins, bie vom 26. Oktober datiert sei, erst jetzt erledigt werbe.

Beig. Curschmann gibt Aufklärung über die Ursachen der Verzögerung. Stadtv. Krumm glaubt eS zurückweisen zu müssen, daß die Versammlung die Schuld an der Schädi­gung der Fischhändler frage. Diesen sei ein ganz annehm­barer Vorschlag gemacht worben, ber aber an ihrem Ver­halten gescheitert sei. Wegen ber mißbräuchlichen Benutzung des städtischen Fischmarktes durch Kreise, für bie er nicht bestimmt gewesen sei, hätte man an die Oeffentlichkeit apellieren und sagen sollen, daß e5 beschämend sei, wenn jemand von einer Einrichtung Gebrauch mache, die nicht für ihn bestimmt sei. Daß die Sache sich so entwickelt habe, liege an dem Eigensinn einiger Fischhändler und ihrem mangelnden Enf- ; gegenkommen gegen die Stadt. Stadtv. Eick)e nauer

Tret' ich noch jetzt niitschauderndemGefühl, Ms wenn ich sie zum eilten Mal beträte, Und cs gewöhnt sich nicht mein Geist hierher So manches Fahr bewahrt, mich hier verborgen Ein hoher Wille, dem ich mich ergebe;

Doch immer bin ich, wie im ersten fremd. .

Es ist ja wahrlich nicht verwunderlich, daß sich das Schauspiel da nicht recht wohl befindet und insonderheit GoethesIphigenie". Zieht man es doch selbst da, wo der Schauspielmuse ein würdiges &eim eigen ist, vor, dre (Voethesche Dichtung zu lesen und sich an ihrer erhabenen Schönheit zu berauschen. Bom Theater aber hält man 1 rch, trenn sie gegeben wird, oder, besser, sie selber fern, über das sie gigantisch hinausragt; unsere Bühnenkunst vermag ihr, sei es wo es sei, zu wenig gerecht zu werden. Eine Bühnenaufführung derIphigenie" mutet an wie eure illu­strierte Buchausgabe der Goetbeschen Dichtung. Selbst Kaul­bachs große Kunst stößt ab wenn sie bei der Lektüre Goethescher Verse geboten wird, denn sie ist gegenüber der Erhabenheit Goethes doch zu winzig; sie hemmt unsere eigene Phantasie und unser Wagnis, dem Goetheschen Ge­dankenfluge auf unsere eigene Weise zu folgen.

Solches oder Aehnliches denken und empfindm wohl die meisten derer, beneit GoethesIphigenie" fein Buch mit sieben Siegeln ist. Doch am Freitag hatte bie Gotter- qleiche (trotz aufgehobenen Monnemenls) den Zusa)auer- raum fast voll gefüllt, und die unsterbliche Schönheit, dre den Lippen."',er yeroiue des Frankfurter Schauspielhauses, des Frl. Rottmann, anverfreut war, ergoß such einem Himmelssegen gleich in Ohr und Herz der anbacgtig Lauschenden Meng?.

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verstanden, bezgl. des bestraften Arbeiters bitte er um Aus- ' Qnftimmiino

tunft in nächst-- Sitzung. b-un- nbzuhali-n, ftnd-t allg-m-.n- Zustimmung.

Die Versammlung stimmt de'ch vorgeschlagenen

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habe.

Stadtv. Krumm bemerkt, über die Höhe der Lohnsätze sei nichts mehr zu sagen und die Kommission habe den Vor­schlag einstimmig angenommen. Dagegen wolle er noch den Wunsch aussprechen, daß die SonnlagSarbeit möglichst ver­mieden werden solle, die Leute selbst arbeiteten lieber einmOi an einem Sonntag länger, um den nächsten ganz frei zu haben. Auch an den i. Feiertagen sollte man nicht arbeiten laffen. Weiter wolle er anregen, daß man einem 64jährigen Arbeiter, der wegen eines geringen Versehens mit 9 Mk. bestraft worden sei, diese 9 Mk. bei der Auszahlung ersetzen solle. Er hoffe, daß sich mit dieser Neuregelung mehr ^lr- beiter in die städtischen Dienste melden würden. Der Vor­sitzende sagt zu, den Wünschen bezgl. der SonntagSarbeit nach Möglichkeit entsprechen zu wollen. WaS den Fall des ggaaMgi iiiiirauBn .... ................... i.mm i.wim i u.u

mit 9 Mk. bestrasten Arbeiters betreffe, io liege et etwa- ichUetzt sich den ^Musterungen krumm- e.js-arkteS ächsten weiter, bie Leute, die sich der Einrichtungen des ^iicymarlieN unberechtigter Weise bedient hätten, seien in benjelbcn Kreisen zu suchen, die ihre Dedüri.uffe mit Vorliebe außerhalb decken- anstatt die hiesigen Geschäftsleute zu unterstützen.

Der Vorschlag, den letzten Fisch markt am 16. Fe-.