Samstag 17. Februar 1906
156. Jahrgang
Drittes Vlatt
Nr. 41
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger, Anttr- und Anzeigeblatt für den Kreis Eiehen
ist erledigt, soweit sie als politische, militärische Streitfrage | auent, welcher — im Interesse des Friedens innerhalb der
bei den anderweitig SPefdiäftigten:
Die ersten
sind gestern eingetroffen.
SeschmackvoHe neue ISustsr and Formen
BeioIihaHiges Sortiment
Elegante Neuheiten
1002
Seltersweg 19
Seltersweg 19
1903
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1904
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Redaktion. Expedition u. Druckerei: Schukffr.7.
Lei. 9ti. 6L Letegr.-Adr.: SU^eiga Greß«.
1
KD 1
55,32
57,99
stadtqeborenc
53,52
51,78
56,64
landgeborene 58,64 57,69 59,12
landgeborene 58,40 57,41 58,16
stadwedorene 58,52
Geschäfts - Empfehlungen
uetert biQtqft vrühllche UniverNäts-Vruckerei, Eichen.
Partei — um seine Verurteilung bittet.
^Die Presse hat qrsvrocken, führte Cramer vor der Parteiversonnn- (ung aus, die ihn rirhtrn sollte, also bleibt Ihnen gar nicktS anderes übrig, als ihrem Spruche zupistinimen. Tenn tun Sie das nicht, so gibts wieder einen Parteiskandal. Und den sollten Sie lieber vermeide«, indem Sie mich verurteilen. Ich bitte Sie, mich nicht freizusprechen."
3um mindesten neu ist dieser Ton, mag Bebel mit einem anderen Selbstherrscher gemurmelt haben, als er diese AuS-
Lrlchnnt eiglitäf mit Ausnahme deS Sonntag«.
Die „Slehener ZamMenblätter" werden dem Anie'aer viermal wöchentlich beigelegl. Der ^hejstlche Landwttt" erscheint monatlich einmal.
Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'lchen UnwerftiülSdruckerei. R. Sange, Kretzer».
führungen las. Und wenn der .Vorwärts* zur Besinnung konimt, so wird er vielleicht den schneidenden Hohn auf die »Klassenjustiz* innerhalb der Partei empfinden, die darin liegt, daß der Angeklagte um Verurteilung bittet, damit nur Friede bleibe. Wie kindlich nimmt sich daneben die Stelle m der Urteilsausfertignng aus, wo von dem Sünder erwartet wird, daß er »durch intensive Arbeit für die gesamte Arbeiter- bewegung" sein Vergehen sühne! Dreißig Jahre hat der Mann im Dienste seiner Partei geschafft, nun wird ihm für den Nest seines Lebend »Zwangsarbeit'^ diktiert, damit «C sich reinwasche von der „Schande*, zu seinem Fürsten, einem Fürsten wie unserem Großherzog, und als Mensch, nicht alS Parteitnensch, gesprochen zu haben. So geht man mit Genossen um, die den Mut einer eigenen Meinung haben. Die aber, die die dreimal heilige Partei-Doktrin in möglichst .ruppiger* Form verkünden, werden vor jedem scharfen Lüftlein sorgsam behütet. Der womöglich ganz harmlose Leipziger Redakteur Heiniq spaziert aus 21 Monate ins Gefängnis, Herr Mehring aber, der all den Unfug in der „Leipz. VolkSztg.* inspiriert, soweit er ihn nicht selbst verübt, erläßt geschwollene .Erklärungen* gegen den Staatsanwalt. Ist das nicht auch „Klassenjustiz*, wenn man einen armen Teufel zum Prügel^ jungen macht, damit die großen Herren sicher hinterm Ofen fitzen und munter daraus los sündigen können?
In einem Vortrage, den Professor Brentano in München gehalten hat, hat er den Verlauf des Streites und seine Ergebnisse zusammengesaßt. Trotzdem die bayerische Negierung hie Bedenken des Reichskanzlers (vor einem „unerwünschten Einblick fremder Staaten in die Verhältnisse unserer Wehrkraft") nicht teilte, sondern auch die Erhebungen über die Abstammung der Rekruten von landwirtschaftlich und von ainderweitig tätigen Eltern veröffentlichte und das Material nach Aushebungsbezirken bearbeiten ließ, sind die statistischen Hinterlagen noch so ungenügend, daß Brentano zu einem non liquet kommt: „Das Material reicht wohl aus, um die eine oder andere Behauptung oder Vermutung zu widerlegen oder in Zweifel zu ziehen, dagegen nicht, um zu einem wissenschaftlich feststehenden Ergebnis zu gelangen." Was mit einiger Gewißheit festgestellt werden konnte, ist folgendes:
1. Der Hauptgrund für den Streit der Meinungen liegt in der wenig bestimmten Auseinanderhaltung der Stadt- von der Industrie-, der Land- von der landwirtschasttreibenden Bevölkerung (o. Vogl.).
2. Halls eine Ueberlegenheit der ländlichen oder landwirt- schastlichen Bevölkerung in der relativen Milltärtauglichkeit überhaupt besteht, ist sie sehr gering. Es sind von den Sladtgeborenen nur um ein Zehntel weniger als von den Landgeborenen, von den anderweitig Belchäftigten nur um ein Zwanzigstel weniger als von den laudwirischastlich Beschäftigten eingestellt (Statistik von 1902 bis 1904). Im einzelnen finden sich ganz schlechte TauglichkeilS- ziffern ebensogut in vorwiegend landwirtschaftlichen, wie sehr gute Ziffern in vorwiegend industriellen Gebieten. (Kuczinski, Brentano, Dr. Elben.)
3. Die Landbevölkerung ist der städtischen, über d i e I ,i d u st r i e d e r L a n d w i r t s ch a f t überlegen. Was das Land besser macht, ist nicht die Landwirtschaft, sondern der Gewerbetrieb auf dem Lande : was die Städte schlechter macht, ist nicht die Industrie, soiidern Handel, Staats-, Gemeinde-, Kirchendienst, trete Berufe und die Bernsslosen. (v. Vogl für Bayern.)
4. Von den in das deutsche Heer eingestellten Mannschasten waren 1902 nur 29,4 Prozent, 1903 nur 31,3 Prozent und 1904 nur 31 Prozent vor ihrer Einstellung landwirtschaftlich tätig.
5. Stadt und Land, Industrie und Landwirtschaft bieten Gefahren für die Gesundheil und die Wehrfähigkeit der Jugend. Tie größten Fortschritte in ihrer Beseitigung sind in den Großstädten und in der Großindustrie gemacht worden.
Ist nun, so sagt Potlhoss, trotz der. durchaus noch nicht zweifellosen Ergebnisse die Streitfrage nach der Grundlage der deutschen Wehrkraft erledigt? Meines Erachtens ja; fic|
ifrbrrfidjt der Wesfälle in fcir^ra.
• Monat Januar 1900.
Einwohnerzahl: angenommen zu 29 500 linkt. 1600 Mann Militär)
Srervlichkeitsziffer: 22,0
nach Abzug von 19 Ortsfremden: 14,2 ’/Cn-
Kinder
vom
2.—15. Jahr
5>tudt und c$,ai\b im Kecre.
In der Frankfurter Halbmonatsschrift .Das freie Wort* jiebt Dr. Potthoff die Bilanz aus dem Streit um die Grund- lage der deui'chen Wehrkraft. Er erinnert daran, daß Prof. Brentano-München vor einer Reihe von Jahren folgende Punkte feststellte!
1. Daß im Verhältnis zur Bevölkerung Land und Landwirtschaft mehr Rekruten stellen als Stadt und Industrie, ist nicht bewiesen; es ist aber wahrscheinlich.
2. Für die Wehrkraft der Ration kommt es aber nicht auf die refahoc Wehrfähigkeit an, sondern auf die absolute, d. h. auf die Gesamtzahl der Soldaten, die ein Land stellen kann. Auch ein erhebliches Zurückbleiben der gewerblichen Bevölkerung in der relativen Militärtauglichkeit wird mehr als ausgeglichen durch die größere Wohndichtigkeit tnbufirteller " ? 3.l Inoden Jahren 1893 bis 1895 sind ans den Regierungs- bezirken und Staaten mit überwiegend agrarischer Bevölkerung 248 000 Mann eingestellt worden, aus denen mit überwiegend Industrie und Handel treibender Bevölkerung dagegen 512 000 Mann. Auf 1000 Quadratkilometer komifien in den agrarischen Gebieten 842, in den industriellen 572 Mann.
4. Von den agrarischen Landesteilen lieferten die wenigsten Rekruten im Verhältnis zur Größe des Gebietes die reinen An- -rbfolgegegenden; danach folgten die ostelbiichen. Bezirke nut überwiegendem Großgrundbesitze; die meisten R ekrute n h a t t en die Gegenden des Kleinbesitzes.
5. Die Geldmittel zur Aufrechterhaltung der politischen und wirtschaftlichen Diachtstellung des Reiches werden nur zum geringsten Telle von der Landwirtschaft aufgebracht.
Die fünfte Behauptung ist unbestritten geblieben. Auch gegen den vierten Satz haben die Vorkämpfer des Anerben- rechtS und detz Großgriindbesitzes nichts vorzubringen gewußt. Mit desto größerer Leidenschaft ist um die dritte Feststellung gekämpft worden. Eine Reihe von Büchern und Zetl- ^chrtstenaufsatzen ist erschienen. Eine genauere RekrulterungS- sstatisttk mit Unterscheidung der Landgeborenen und Stabt- geborenen, der landwirtschaftlich und der anderweitig Beschäftigten ist für das ganze Reich seit 1902 veröffentlicht; die Rachweisungen für 1904 sind vor kurzem dem Reichstage gugegangen. Danach waren tauglich von je 100 endgiltig Abgefertlgten
bei den landwirtschaftlich Beschäftigten:
täglich frisch bei $
HosbSlktt Noll.
Mäusburg 12.
aufgeworfen war. Es handelt sich um die Frage, ob die zunehmende Industrialisierung Deutschlands dessen Wehrkraft gefährdet. Diese Frage ist erledigt, auch wenn wir davon absehen, daß die wahrhaftig nicht zu unterschätzende finanzielle Ueberlegenheit der Industrie über die Landwirtschaft von feiner Seite bestritten wird; daß die phantastischen Vorstellungen von der größeren Militärtauglichkeit ländlicher oder landwirtschaftlicher Bevölkerung mit Sicherheit auf ein sehr bescheidenes Maß zurückgeführt, wenn nicht ganz in Zweifel gestellt ist; daß namhafte Fachleute dem ländlichen und landwirtschaftlichen Rekruten nicht allgemein mehr den Vorzug geben vor dem städtlschen und industriellen. Die Grundfrage war schon erledigt in dem Augenblicke, als Professor Brentano sie richtig stellte.
Richt auf die relative „Wehrfähigkeit* kommt e6 an, nicht auf das Verhältnis der Militärtauglichen zur Zahl der Wehrpflichtigen oder gar zur Gesamtbevölkerung, sondern auf die „absolute Wehrkraft*. Kann ein a grar isches oder ein industrielles Deutschland insgesamt mehr Rekruten stellen? Es handelt sich um die Verteidigung eines Landes von gegebener Größe, um die Schirmung einer Grenze von bestimmter Länge, um die Niederwerfung feindlicher Heere. Dafür ist entscheidend die absolute Zahl der Soldaten, die ins Feld rücken können. Diese absolute Zahl hat bisher mit der Industrie, lisierung Deutschlands zugenommen. Im Interesse der deutschen Wehrkraft müssen Industrie und Handel weitere Fortschritte machen, denn em agrarisches Deutschland wäre heule nicht i# der Lage, für unser wachsendes Heer die nötige Rekrutenzahl zu stellen, und noch viel weniger in der Lage, die Losten des HeereS zu tragen.
Was heute noch zur Erörterung steht, ist in erster Linie eine hygienische Frage. Wo liegen schädigende Einflüsse auf die Gesundheit und damit auf die Militärtauglichkeit der Jugend? Wie kann diesen Schädigungen vorgebeugt werden? Wie kann die Rekrutierungsstattstik, die ärztliche Untersuchung und Ueberwachtlng der Soldaten nutzbar gemacht werben für bie Förderung der Volksgesundheit?
Ganz folgerichtig schließt darum Brentano seinen Vortrag mit der Empfehlung eines schon in England gemachten Vorschlages, der Errichtung eines zentralen anthro- oometrischen BureauS. Aerztliche Messungen und Feststellungen, die für bie Beurteilung des Gesundheitszustandes wichtig sind, sollen bei der Impfung, beim Beginne und beim Ende der Schulzeit, bei der Aushebung zum Militärdienst, bei Beendigung der Wehrpflicht und beim Uebertritt in die Landwehr vorgenommen werden. Aus diesen Untersuchungen in Verbindung mit Angaben über Abstammung, Lebenslauf, Wohnort, Erwerb u. s. w. könnte daS Zentralbureau bann sichere und genaue Aufschlüsse geben über die Einwirkung von Beruf, Wohnort und Rasse. Diese Feststellungen würden auch zugleich wirksame Mittel zur Behebung der Mißstände finden lassen.
flein Zweifel, daß dieser Vorschlag Brentanos volle Beachtung bei den gesetzgebenden Körperschaften verdient. Kein Zweifel, daß seine Verwirklichung uns sehr rasch wieder zu politischen Streitfragen führen würde. Tenn man müßte sofort auf die Ernährung als einen der wichtigsten Faktoren stoßen und fordern, daß zur Hebung der Wehrhaftigkeit die künstliche Verteuerung aller Nahrungsmittel durch Zölle und Steuern aufhört. Rian müßte auch sehr rasch auf den Segen dichter ländlicher Bevölkerung stoßen und daher ankämpfen gegen den das Land entvölkernden Großgrundbesitz. Weil diese zwei Ergebnisse mit absoluter Sicherheit vorauszusehen sind, deshalb glaube ich, in den „maßgebenden Kreisen* wird man zunächst den Brentanoschen Wünschen wenig Liebe ent- gegenbringen.
-poHtifd?e Tagesschau.
Genosse Cramer.
Man tut im Allgemeinen gut, der Sozialdemokratie die Regelung ihrer Personalfragen selbst zu überlassen und sich nicht darum zu fümmern. So könnte man sich auch damit begnügen, das Scherbengericht über Cramer und fein Ergebnis gelassen zu den Sitten zu nehmen. Indes, der Genosse Cramer zeigte sich trotz seiner gefetzten Jahre — er ist ein Fünfziger — plötzlich als ein neuer Typus. Bisher sind, wie man sich erinnert, noch alle kühnen Rebellen wider das diktatorische Parteiregiment im entscheidenden Augenblicke zu Kreuze gekrochen; so die Nevisionisteii auf dem Dresdener Parteitage, so die „edlen Sechs*, die in aller Form pater peccavi sagten. Balthasar Cramer hat zu nichts dergleichen Lust bezeugt. Der „Vorwärts* ist darüber so verblüfft, daß er sich begnügt, die Verteidigungsmethode Cramers „merfroürbig* I zu finden. Das ist sie in der Tat. Denn hier ist ein Delin-
Nnr erstklassiges Fabrikat zu unerreicht billigen Preise».
August Kilbin^er
MW« sowie _ amtliche andereFotter- .Seen wie: WW
K.Ä1,. I«»
Pastillen- u3 d. verwanla-Drogeric m Carl Seibel Wien bei Verschleimung, M
II ». 'M«. ÄSsA ’ »
Hecr und Flotte.
— AuS dem Militär-Wochenblatt. Im aktiven Heere: Scholh, Gen.-Major und Kommandeur der 25. ftelbart» Bng. (Groß. Hess.), in den Generalstab der Armee verletzt^ und tum Cberquartiermeifter ernannt. Müller, Oberstlt. beim Stabe des 5. Lothr. Jnß-Regts. Rr. 144, unter Ernennung zum Kommandeur des Jnt.-Regts. Vogel von Falckenstein (7. Westi.) Rr. 56, um Cb er ft en befördert, o. Berauch, Oberstlt. und Komm. deS 1. Groß!?. Hess. Drag.-Regts. (Garde-Draq.-Regts.) Rr. 23, znm Cberfien befördert, v. Nieder, Cberft und Kommandeur der 6. Feldart.-Brig., in gleicher Eigenscbait zur 25. Feldart.-Brigade (Großh. Hess.) versetzt. Teinhard, Cberft und Kommandeur deS 2. Großh. Hess. Feldart.-Regts. Nr. 61, zuin Kommandeur der 6. Feldart.-Brig. ernannt, v. Geldern-Crisoendorf, Major und Ableilungs-Kommaudeur im Feldart.-Regt. Prinz-Regent Luitpold jou Bayern «Magdeburg.) Nr. 4, zunr Oberstlt. beiördert und unter Versetzung zum 2. Großh. Hess. Feldart.-Regt. Nr. 61 mit der Führung dieses Regis, beauftragt, v. Colomb, Major beim Stabe des 1. Großh. Hess. Feldart.-Regts. Nr. 25, als Abteilungs-Komm. in das Feldan.-Negt. Prinz Luitvold von Bayern (Magdeburg.)^ Nr. 4, v. Plönnies, Hauptm. unb Battr.-Ehek im Feldart.-Regt. Nr. 43, zum Stabe des 1. Großh. Hess. Feldart.-Regts. Nr. 25 versetzt. — Aus der Schuhtrnppe für Südweflairika scheidet aus unb wird mit dem 1. März im Heere a n g e st e l l t: Dr. Todt, Oberarzt, beim Jnf.°Regl. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess. > Nr. 116. Nissen-Meyer, Major, aagreg. dem 4. Großh. Hess. Jnf.-Rgt. (Prinz Karl) Nr. 118, unter Verleihung des Charakters als Oberstlt. und mit der Erlaubnis zum Tragen der Regts.-Uniform, der A b - ichied mit Pension bewilligt. — B. Im Beurlaudtenstaude: Dr. Zang iFnedberg), Assistenz-Arzi der Reserve, zum Oberarzt betör 6 c r t.
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91 nm.: Tie m Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der TodeSiälle in der betreffenden Krankheit aut von auswärts nach toteren gebrachte Kranke kommen.
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Tuberkulose anderer
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Lungenentzündung
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Herzkrankheiten
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Gehiruschlaq
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Darmkrankheiten
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Krebs
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Selbstmord
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anderen Krankheiten
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Citmina:
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