Ausgabe 
16.11.1906 Zweites Blatt
 
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Freitag 16, November 1906

156, Jahrgang

Zweites Blatt

Nr. »70

Gietzener Anzeiger

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Eeneral-Anzeiger, Amtr- und Anzeigeblatt für den Kreis Lietzen

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Rotationsdruck urtb Verlag der Drühl'schea Unwersitätsdruckerei. R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition «.Druckerei: Schulstr.7.

Lei. Nr. 51. Telegr.-Adr. r Anzeiger Dieben.

überfiel und beraubte, verhaftet worden.

In der Nähe von SarowSk wurde die Post von ach Räubern überfallen, welche ungefähr 8000 Rubel er

politische Lagesscha«.

D»e BlmdeS-Exekatio» gegen Heffeu

wird jetzt allen Ernstes von den Scharfmachern empfohlen. Die »Hamb. Nachr/ wollen nämlich eine Verletzung verfassungsmäßiger Bundespflichten darin sehen, wenn die Regierung eines Einzelstaates die Wahl eines notorischen Sozialdemokraten zu einem Kommunal- anite bestätigt. Da die Sozialdenwkratie, meint das Blatt, das innerhalb des Bundesgebiets gültige Recht, dessen Schutz nach der Reichsverfassung die Aufgabe des Bundes ist, den die deutschen Fürsten untereinander geschlossen und dessen Rechte wie Pflichten ihre Nachfolger übernommen haben, zugestandenermaßen umstürzen wolle, so bedeute die Zulassung von Sozialdemokraten zu städtischen Derwaltungsämtern eine Verletzung der Vundespflicht und das Reich oder der Kaiser wären daher berechtigt, nach Maßgabe des Artikels 19 der Reichsverfassung gegen diese Verletzung der Bundes­pflicht einzuschreiten.

Das ist sogar der sehr rechtsstehenden nat.-lib.Magdeb. Ztg/ zu starker Tabak. Sie schreibt: Unseres Erachtens wurde ein solches Einschreiten einen verfassungswidrigen Eingriff des Reiches oder des Kaisers in innere An­gelegenheiten eines Bundesstaates bedeuten, die der Zu­ständigkeit der Reichsgewalt entzogen sind. Zu dem inner­halb des Bundesgebiets geltenden Rechte, zu dessen Schutze der König von Preußen im Namen des Norddeutschen Bundes, die Könige von Bayern und Württemberg und die Großherzöge von Baden und Hessen einen etwaigen Bund geschlossen haben, gehört auch das Bestätigungsrecht, das dem Großherzoge von Hessen nach der für sein Land gültigen Städteordnung vom 13. Juni 1874 zusteht, und die deutsche Reichsverfassung enthielt keine Bestimmung, die dieses Be- stätigungsrecht, sofern es sich dabei um die Wahl eines Sozialdemokraten handelt, aufhebt.

Im übrigen ist dieser absurde Einfall des einst so angesehenen Blattes, das in Hamburg, also einer mit republikani scher Staatsverfassung auszustattender Stätte, zum Lichte sich drängt, so lächerlich, daß jedes ernsthafte Wort der Zurechtweisung deplaciert wäre.

Middleburg entsandt zur sofottigen Beförderung von Truppen.

Der Oberkommissar für Südafrika Earl of Selborne prach dem General Votha für sein Anerbieten der Hilfe­leistung gegen Ferreira seinen Dank auL und betonte dabei, daß er stets die Ueberzeugung gehabt habe, daß Botha das Unternehmen Ferreiras nicht billige.

Von den bei dem deutschen Expeditionskorps als Treiber beschäftigten Buren haben sich vier an Ferreira angeschlosien. Sie haben sich Waffen zu verschaffen gewußt. Die deutschen Grenzstationen haben Befehl erhalten, alle Buren, welche be­waffnet über die Grenze auf englisches Gebiet zu gehen ver- uchen, zu entwaffnen. AuS der Kapkolonie wird gemeldet, daß sich 12 Mann aus der Kolonie der Bonde Ferreiras angeschloffen hätten.

Betreffend die ErganzungSwahlen für den Gesellenausschuß der Handwerkskammer.

Da« Ergebnis der gemäß § 9 und § 11 Abs. 6 der Wahlordnung für den Gesellenausschuß der Handwerkskammer (Reg.-Bl. von 1899, S. 1377 ff.) oorgenommenen Ergänz- ungSwahl der Vertreter derjenigen Gesellen, die von den nach § 103 a, Abs. 8, Ziff. 2 der Gewerbeordnung wahlberechtigten Mitgliedern der Ortsgewerbevereine oder sonstigen gewerb­lichen Vereinigungen beschäftigt werden, wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht.

I. Mitglieder.

beuteten. Ueber das Schicksal der Postbeamten ist nichts bekannt. , .

In der vergangenen Nacht wurde die polnische Eisen­bahnstation Suchednew von einer 30 Mann starken, bewaffneten Bande überfallen. DaS Geld wurde geraubt und die Akten und Apparate wurden zerstört. Bei dem Ueberfalle wurde ein Gendarm getötet. In Lodz überfielen zwei bewaffnete Uebeltäter den Kassierer der Schanter Maschinenfabrik von ArluschevSky und raubten ihm Wechsel über 1100 Rubel und 260 Rubel Bargeld.

Durch die Verhaftung von 20 Personen bei Gelegenheit der Entdeckung einer Bomben- und Waffenniederlage in Moskau ist eine gefährliche Anarchistengruppe ausgelöst worden, welck)e im engen Zusammenhang mit dem AttentatS- oersuch auf den Stadthauptmann General Rheinbott stand.

Der Unbekannte, welcher daS Attentat auf den General Rheinbott verübte, wurde heute hingerichtet.

I« der Stadtktrche.

Vormittags 9'/, Uhr: Plärrer I). Schlosser.

Vormittags 11 Uhr: Mititärgottesdienst. Plärrer Eulen

Nachmittags 2'/, Uhr: Kmderkrrche für die MatthäuSgemeindH

Pfarrer D. Sch tosser.

Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Abends 8 Uhr: Bereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde.

Mittwoch, den 21. November, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der DiarkuSgemeinde.

Tonnerstag, den 22. November, abendS 8 Uhr im Matthäus- saal: Bibel stunde. (Off end. JohS., Kap. 6.)

Pfarrer D. Schlosser. In der Iohanneökirche.

Vormittags 91/, Uhr: Professor D. E cf.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannes- gemeinde. Pfarrasfistent Steiner.

Nachmittags 5 Uhr: Siehe Stadtkirche.

Freitag, den 23. yiovember, nachmittags 4 Uhr, im LukaS- saal: Miffionslranz der Lnkasgememde.

Mittwoch den 21. November, vormittags 9 Uht, tagt im Kon- firmandenfaale der Johanneslirche die Synode des Dekanats Gießen und ivird mit einem Gottesdienste, in dem Pfarrer Weber aus Lang-Gons predigt, eröffnet Die Gemeinde wird dazu bery sich eingüaden.

Mrchttche Nachrichten. s

Evaugelische Gemeinde.

Sonntag nach Trinitatis, den 16. Novembers

Feier des 20ttjährtgen Jubiläums der deutsche« evaugelischeu Mission.

Kollekte zum Besten der Heidenmstsiou.

HottesdtenÜ.

Uulstjchrs.

In Petersburg ist der Staatskapitän Obinski, der mit dem Revolver in der Hand Passanten in den Straßen

Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.

, um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.

, um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. Mililärgotlesüieust mit Predigt

v um 91/, Uhr: Hochamt mit Predigt Nachmittags um ö'/z Uhr: Predigt; darauf fatramentalische Bruder» schaftsandacht

Katholische Gemeinde.

Samstag, den 17. November 1906: Nachmittags um ö Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit heil. Beichte.

Sonntag, den 18. November 19 06:

2 4. Sonntag nach Pfingsten.

Erscheint ISA» Ausnahme bei Sonntags.

DieSiebener Familie. **" werben dem »Anzeiger viermal rodd)entiiu. ncuielegt Der hessische Landwirt" erscheuu monallrch etnmoL

GroßherzoglicheS Ministerium deS Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe. Dr. U f in g er.

Vollbracht.

KM

^parlamentarisches aus Hessen.

Der VI. Ausschuß der 2. Kammer verhandelte über den Nachtrag zur Städte ordnung, die Magistrats- Verfassung betr. Es scheint im Ausschuß Neigung vor- Händen zu sein, die Sache anzunehmen, da in dem Gesetz gewahrt ist, daß die Städte nicht gezwungen sind, die Magistratsoerfassung einzuführen. In Art. 204 i ist u. a. gesagt, daß die Wahlen der Stadträte sowie der besoldeten Magistratsmitglieder der Bestätigung durch das Mintsterium bedürfen. Einzelne Mitglieder sprechen sich gegen bje Be- stätigung auS, jedoch unter dem Vorbehalt, daß dann an deren Stelle ein anderes Verfahren treten müsse, gewählte ungeeignete Persönlichkeiten zu beseitigen. Vor der beliebigen Entlaßbarkeit, wie andere Gesetzgebungen sie enthalten, z. B. die badische, wird gewarnt, weil dann die Gewählten der Regierung gegenüber zu abhängig gemacht würden.

Der Wahlprüfungsausschuß beantragt nach den soeben erschienenen Berichten, die Wahlen der Abgg. Tr. Schmidt (Mainz-Land und N.-Olm) und Wolf C&örr= stadt) für gütig zu erklären.

Vermischtes.

Der Erbprinz Eberwyn Bentheim-Stein- furth hat zu Gunsten seines jüngeren Bruders auf seine Erbansprüche verzichtet. Er ist in London eine morganatische Ehe eingegangen, mit Fräulein Lilly Langenfeld, der Tochter des früheren Bürgermeisters von Hückeswagen, einem Städtchen im Westfälischen, wo die Fürsten von Bentheim ihre Besitzungen haben.

* Die Scheidung einer gräflichen Ehe. Die Lösung der Ehe des Grafen und der Gräfin Castellaune in Paris wurde infolge Verschuldens des Grafen ausgesprochen. Der Graf erhätt 100,000 Franks Jahrgeld, und sämtliche Schulden werden bezahlt. Die Gräfin ist eine Tochter des amerikanischen Milliardär- Gonld.

* Kleine Tagesckronil. In München nahmen d«, 20 jährige Drogist Weist und feine Geliebte, bie 19jährige Näherin Flurer, aus Gram über den elterlichen Widerstand gegen ihr Vev- hältniS in der Wohnung deS Weiß z n s a mm en Morphium. Sie wurden bewußtlos aufgefunden uni) mS Krankenhaus gebracht. Ter Zustand deS Mädchens hat sich gebessert, der junge Mann schwebt in Lebensgefahr. JnBerlinerschoßder Schlosier Ernst Hintz seine Frau auS Eifersucht, verwundete kW durch einen Schuß m den Kopf und legte sich neben bte Leiche. Hintz wurde nach dem Krankenhause gebracht, wo et hoffnungslos darniederliegt. Die Schauspreler-in Marie Sulzer, welche durch ihre Scheinherrat mit dem österreichischen Baron von Lieben­berg ihre preuß. Staatsangehörigkeit verloren hat, ist von der »et£ [iner Polizei auS Preu ßen ausgewiesen worden. Sie mufr binnen 14 Tagen das Staqtsaebiet verlassen. Prinz Joachim Albrecht reist noch in dieser Woche nach Südwestafrika. Gersweiler in Lothringen wurde die elfjährige Tochter eines Wirtes mit durchschossener Brust tot auf dem Felde auigesunderu, Verinullich liegt ein Mord vor. In Paris fand bet einem Brande eine allere D a m e den T o d. Der 20 jährige Buchhalter Leweld stürzte im Raxgebiete ab und war t o t Sem an ihn angesetller Genosse entging infolge SeilbrucheS dem gleichen Schicksale. In T r i e t hat sich nach zwellägiger Verhandlung vor der Straskammer wegen Wuchers und Untreue der Rechts­konsulent Rülfing vor dem Urteitsspruch im Gefängnis erhängt. In Neumünster erschoß sich der Leutnant von Malinowsky. Das Motiv der Tat ist unbekannt.

Aöer Aubi, warum weinst du denn so?

Meine Mutter huhu hat mir sechs Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen initgegeben huhu und die hab' ich verloren. Und ivenn ich niich mm erkälte.--Na,

Junge^ deshalb brauchst du iroch nicht zu weinen. Fays ächte Sodener hab' ich immer bei mir, die kann ich gar nicht entbehren. Da hast du sechs andere, und nun sei ver- fliiügt. Fays ächie Sodener ^imeral-PasliUen kosten nur, 85 Pfg. die Schachtel und sind überall zu haben.

Neber den Bureneinfall

meldet heute die Daily Mail: Eine feindliche Streifwache tötete am Montag einen Buren und ermordete einen zweiten in der Nähe von Uppington. Eisenbahnwagen werden nach

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Irbeiter sofort gesucht. Srbr. kahl. ^ausbursche jL 168511 öase Ebel. ftp HMÄ/ t, M'si NttM

Deutsches Reich.

Berlin, 15. sJtvv. Fürst Bülow ronferierte heute mit dem österr. Minister Frhr. v. Aehrenthal. Hofsentlich bedeutet diese Unterredung den Keim zur Politik der Tat, nach der die Volksvertretung Verlangen geäußert hat. Baron v. Aehrenthal ist heute abend nach Wien zurück­gekehrt. .

Regierungspräsident a. D. v. Heydebranvl und der Lasa hat es, wie ein Berichterstatter meldet, ab ge­lehnt, das Landwirtschaftsministerium zu übernehmen. Man unter Han beit jetzt mit anderen k o n s e r v a ti v e n Po lit i! e r n. DieDtsch. Tagesztg." nennt als Nachfolger Podbielskis den Oberpräsidenten Wentzel-Hannover.

In der heutigen Sitzung des Bundesrates wurde die Vorlage betreffend den Entwurf eines Gesetzes über die 5^erstellung von Zigarren in der Hausttrbecht dem Ausschuß überwiesen.

Dem Reichstage ging ferner ein Airtrag Grö­ber (Ztr.) und Genossen zu, nach welchem dem Artikel 30 der Reichsverfassung folgender Satz hinzuzufügen ist: Dem­gemäß sind die Mitglieder des Reichstags auch berechtig t, in Ansehung desjenigen, was chnen in dieser Eigenschaft anvertraut ist, das Zeugnis zu ver­weigern.

Das Zentrum brachte im Reichstage auch einen Antrag ein, den Reichskanzler zu ersuchen, dem Reichstage alljährlich über die internationalen Be­ziehungen des Deutschen Reiches urkundliches Ma­terial zugehen zu lassen.

Dem Reichstage ging eine neue Folge der Denk­schrift des großen General st abeS über den Ver­lauf des Aufstandes in Südwestafrika zu, in welcher zunächst der Verlauf von Februar bis Oktober geschildert wird. Es heißt bann weiter: Die völlige Beruhi­gung des Laudes ist somtt zurzeit noch nicht er­reicht, der Krieg ist keineswegs zum Abschluß gebracht. Wollte man unter den jetzigen Umständen den Krieg für beendet erklären und zur Stationsbesatzung über­gehen, so wäre in eitriger Zeit ein neues Auflodern sicher zu erwarten. Der für die Führung des Krieges allein verantw., am Feinde stehende Truppenbefeh'lshaber ist jedoch der Ansicht, daß der Krieg tatsächlich zu Ende geführt werden könne. Eine der wichtigsten Bedingungen für die Beendigung sei bie Fortsetzung bes Bahnbaues von Kubub nach Keetmanshop, ba hierdurch allein die ausreichende Verpflegung und die Unterkunft der Truppen gesichert und wir von Zufälligkeiten unabhängig gemacht würden. Sie werde auch ermöglichen, von dem Mthlreichen Personal weitaus den größten Tell zu ersparen und da­durch bie Schutztruppe wesentlich zu verringern.

DemLokalanz." zufolge tritt heute ber Ausschuß bes LaubeseisenbahnrateS zusammen, um Tarifmaß. r e g e l n zur Verbilligung bes Transportes von frischem Fleisch zu beraten.

Hamburg, 15. Nov. Prinz Aqua jun., ber viel­genannte Sohn bes Kameruner Häuptlings, hat eine Be­te ibigungs klage gegen ben Kastitänleutrrant a. D. L ün smann wegen eines von diesem veröffentlichten Ar- -tikels über die Beschwerden ber Kameruner Häuptlinge unb über ben jungen Aqua angestrengt.

Ausland.

London, 15. November. Der Standard meldet aus Singapore, daß die chines. Einwohner große Ausschreitungen begehen. Die Chinesen dringen in viel Häuser und Geschäfts­läden ein und plündern und zerstören Alles, was sie nicht mitnehmen können. Es kam zu blutigen Zusammen­stößen zwischen den Chinesen und der Polizei. Die Chinesen kämpften mit Messern, die Polizisten mit Revolvern. Auf beiden Seiten gab es viele Verletzte.

Rom, 15. Novbr. Wie derTribuna" aus Asmara gemeldet wird, ist Ras Mangascha gestern in Aukober gestorben. Ras Ntangascha von Tigre, der bekannte abeffynische Truppenführer, hatte vom Kaiser Menelik Mitte der 90 er Jahre den Befehl erhalten, die Italiener anzu­greifen. General Saratieri rückte darauf in Tigre ein und brachte Ras Mangascha drei blutige Niederlagen bei, woran Tigre unter italienischen Schutz gestellt wurde. An der Schlacht bei Adun, die zu einer vernichtenden Niederlage für die Italiener wurde, hatte Ras Mangascha hervor­ragenden Anteil.

Santiago de Chile, 15. Nov. Die Deputierten­kammer hat das Projekt des Wiederaufbaues der Stadt Valparaiso einschließlich der Ermächtigung zur Aufnahme einer Anleihe im Betrage von einer Million Pfund Sterling genehmigt. Eine Vorlage betreffend die Ausgabe von Papiergeld wurde abgelehnt.

Dor- uud Zu­name

Gewerbe

Wohn­ort

Beschäftigt bei

Gewerbe

Wohn­ort

Heinr. Männche

Schreiner

Gießen

Karl Schäfer

Schreiner- meister

Gießen

JohS. Waller

Schreiner

Alzey

I. D. Jung

Eis-

Alzey

schrank- fabrikant

Mainz

Peter Ehrhardt

Dach-

Mainz

Gebr. Zachler

Dach-

decker

decker- meister

II. Ersatzmänner.

Dor- und Zu­name

Gewerbe

Wohn- ort

Beschäftigt bei

Gewerbe

Wohn­ort

Wilh. Hnthmam'.

Schneider

Gießen

tz. Leib

Ichneider-

Gießen

Joseph Ehoquet

Maurer

Bingen

Choq

Dlaurcr-

Bingen

u. Dulcius

meifter

Peter Reichert

Tüncher

Finthen

p. Litz er

Tüncher- meister

Mainz

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ober 1906.