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Nr. 41
Redaktion. (E$pcbthon u. Trurfpret ^cbufftr f, Tet. Nr. 6L ttiegivSläu i An^uga Oirtz«.
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UnwersuätSdruckeret. 8L Lange. Stdiau
Zweites Blatt 156. Jahrgang Samstag 17. FeLrrmr lS06
Erlchetnt «glich mit Ausnahme des SonmagS. fäP ? . & ^X'^f Q
Di- -«ebener L-milienblStter^ werden dem UOg ,»n<eiofi otrrmal wöchentlich betgelegt. Der tl!? Bf B GV H H 0 X U H R L H U\ SK
^ejkijch« LlUttztvM- «rjcheau mmuuttch einmal. VV VWf VV VVBtJ vIt VT
General-Anzeiger, Amtr- und Anzeigeblatt für den Kreis Lietzen.
im Süden:
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Da? für Im Osten:
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den Verkehr gesperrte Gelände wird begrenzt: durch die Straße Bellersheim—Obbornhofen— Wohnbach,
durch die Linie Wohnbach—Comthurberg (südwestlich Wohnbach) Gabelpunkt der Chaussee Oppershofen — Södel mit dem Feldweg Oppershofen—Wöllersheim,
Ausstattung.
Das Bild des Pfarrers Kneipp und
Die Unterschrift des Pfarrers Kneipp als Schutzmarke.
Wie wir hören, ist der hiesige Privatdozent Dr. Mönkeberg ein Bruder des Verfassers dieses Schwänklems. (Vergl.
Als untrügliche Kennzeichen des echten Kathreiners Malzkaffee merke man sich vor allem:
1. DaS fest verschlossene Paket in seiner bekannten
2. Kl. des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.
.Vielliebchen" von Karl Andres, ein Eheschwank in Versen, der einen harmlosen Stofs nach Art der Hans Sachlichen Schwänke behandelt, wurde bei seiner Uraufführung im Thalia- theater zu Hamburg sehr beifällig ausgenommen. Hinter dem Pseudonym des Verfassers verbirgt sich Karl Mönckeberg, der Sohn des Hamburger Bürgermeisters.
Kathreiner er« nur Kathreiners
im Westen: durch die Straße Nockenberg—Oppershofen, und Oppershofen—Södel bis zu dem nach Wölfersheim führenden Feldweg,
nn Norden: durch die Straße Rockenberg—Münzenberg— Trais-Münzenberg—Bellersheim.
Die als Grenze angegebenen Wege, sowie die genannten Ortschaften dürfen betreten werden, jedoch muß das innerhalb dieser Grenzen gelegene Gelände eine Stunde vor Beginn und bis eine Stunde nach Schluß des Schießens von jedem Verkehr frei bleiben.
Die beteiligten Großh. Bürgermeistereien des Kreises werden angewiesen, das Schießen in ortsüblicher Weise zur Kenntnis aller Einwohner zu bringen und die Bekanntmachung nochmals am Tage vor dem jedesmaligen Schießen in den Gemeinden zu wiederholen und die Einwohner anzuhalten, den Weisungen der Posten Folge zu leisten.
Gießen, den 16. Februar 1906.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
Dr. ®reihert
auch den Artikel ,Centa Brs* in den heutigen Familien- blättern.)
** Vom nächsten TheatervereinSabend. Wir lesen im „Tag":
Die Firma Fabriken".
Berlin, 16. Febr.
Der Kronprinz als Ehrenpräsident der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft eröffnete heute deren hier tagende Hauptversammlung und brachte ein Hoch auf den Kaiser aus. Nachdem dann Graf v. Schwerin-Löwitz den Vorsitz übernommen hatte, wurde mitgeteilt, daß der Gesamtaus- schuß der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft 50000 Mk. zu Ehren der silbernen Hochzeit des Kaiserpaares für die j
Kekaniilmachimg.
TaS 1. Bataillon Jnf.-Regt. Nr. 168 wird am 1. und 2. März 1906, jedeSmal von 8 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags gefechtsmäßiges Schießen mit scharfer Munition mit Schußrichtung von Rockenberg gegen den Buch.Berg (Teller-Berg) südlich Münzenberg abhalten.
Kathreiners Malzkaffes
Kathreiners Malzkaffee ist der beste Malzkaffee k
Das hat die Wissenschaft festgestellt D1T/,
Darum will die Hausfrau beim Einkäufe nur den echten „Kathreiner" und nicht eine Nachahmung!
** Der Ausschuß des landw. Vereins für , Provinz Oberhessen hielt am Donnerstag, la. d. M. im Hotel „zum Prinzen Karl" hier eine Ausschuß s i tz u n g unter dem Vorsitze seines Präsidenten Oekonomierat Schienke ab, die außerordentlich stark besucht war. Der Hauptverhandlungsgegenstand war die Stellung- uahme des Vereins zu der vom Finanzausschuß der zweiten Kammer in Aussicht genommenen Streichung des Staatszuschusses für die Unterhaltung der M olker eischule Lauterbach. Durch den Strich des Staatszuschusses durch die Kammer würde die Aufhebung der Molkereischule bedingt werden. Die Schule ist im Jahre 1899 vom landw. Pro- vinzialverein errichtet worden und erhielt früher einen Staatszuschuß von 6000 und im letzten Jahre 8000 Mark. Fast von sämtlichen Ausschußmitgliedern — nur 2 Herren sprachen dagegen — wurde die Wirkung des Instituts voll anerkannt und die Leistungen als durchweg vorzüglich bezeichnet, und es wurde als eine Schädigung nicht nur der oberhessischen, sondern d er Landwirtschaft im allgemeinen bezeichnet, wenn die Schule nach so wenigen Jahren wieder aufgehoben würde. Allgemein trat die Ansicht zutage, daß zu diesem Beschlüsse des Finanzausschusses nicht nur sachliche Gründe mitgewirkt haben müßten. Ter Aus-
Aus StaSt Utto Land.
Gießen, den 17. Februar.
** Pers on alien. S. K. H. der Großherzog haben btmt Pfarrer Theodor Römheld zu Eich die evang. Pfarr- sdelle zu Harxheim übertragen. Ernannt wurde der Steuer- aiufseher Hrch. Lands iedcl in Wöllstein zum Gerichts- ^llzieher mit dem Amtssitze in Wöllstein. Erledigt linid: Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrer- ft eile an der Gemeindeschule zu Br and au; die mit trinem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Ä-emein beschule zu Meßbach-Nonrod; eine mit einem kuthol. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinde- schhule zu Vendersheim; mit der Stelle ist Organistendiimst verbunden; die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lcihrerstelle an der Gemeindeschule zu Bauernheim; m:it der Stelle ist Organistendienst verbunden.
politische Cage-schatt.
Der Kaiser und die flatritatur.
Dor einiger Zeit erschien in Pans unter dem Titel „Lui, devant l’objectiv caricaturel“ (,©r, vor dem Objektiv der Karikatur'), ein Buch, das eine interefiante Sammlung von Karikaturen des Deutschen Kaisers aus den verschiedenartigsten Witzblättern bietet. Die von Paris nach Deutschland gesandten Exemplare wurden zum größten Zeil von den Zollabfertigungsstellen angehalten und gerichtlich beschlagnahmt; Tie sollen aber jetzt, wie der nachstehende, dem sozialdemokratischen .Volksblatt" in Kassel mitgeteilte Erlaß des preußischen Finanzministers an die Provinzlalsteuer-Direktoren «eigt, freigegeben werden:
<5. M. dem Kaiser und König ist nach einer Mitteilung des ^ustizministers über ein kürzlich erschienenes, die Allerhöchste Gerson Seiner Majestät betreffendes Werk des französischen tiarrikaturensammlerS Grand Eataret: ,.Lni“ devant l’objectiv icaricaturel Vortrag gehalten worden. Auf Allerhöchsten Befehl soll tvon einer Strawettolgung wegen des Inhalts dieses Werkes sowie öon seiner Beschlagnahme Abstand genommen werden.
Euer Hochwohlgeboren ersuche ich, die Amtsstellen des dortigen kvermallungsbezirkes alsbald vertraulich zu verständigen, daß' sie ind), wenn Exemvlare des bezeichneten Werkes zur Einfuhr gelangen sollten, der Herbeistihrung der gerichtlichen Beschlagnahme 'und eines sonstigen Einschreitens zu enthalten haben. Tie Beamten focr Staatsanwaltschaft sind vom Herrn Justizminister veranlaßt uoorden, eine etwa vorher verfügte gerichtliche Beschlagnahme auf- vuheben. . gez. Froih. von Rhetnbaben.
Der Kaiser folgt hier offenbar dem Beispiel Friedrichs lbe5 Großen, der auch gegen ihn gerichtete Pasquille .niedri- ger hängen* ließ. Daß das Buch von unflätigen Besch i m p f tt n g e n des Kaisers wimmelt, braucht nicht erst erwähnt zu werden, die meisten Beitrage sind auS französ. unb englischer Ouelle. Nun hat ein Berliner Blatt in einem omSführlichen Kommentar dieses Vorganges gesagt: waS dem Franzosen recht ist, das ist den Deutschen billig! So weit »"ächten wir nicht gehen, denn wenn auch der Kaiser u. E. überhaupt nicht beleidigt werden kann, so wünschen wir doch, !°aß die monarchischen Empfindungen im Volke geschont bleiben und daß nicht jeder Lump die Lauge seines Spottes über den Kaiser auSgießen kann. Indes dürften auch nach innferem Dafürhalten unsere Staatsanwälte ihre bisherige Praxis einer gründlichen Revision unterziehen. Es sind bekanntlich merkwürdige Dinge vorgekommen, und die Findigst unserer Gesetzeshüter ist mehr als einmal recht lebhaft kritisiert worden. Man hat Verrückte in§ Zuchthaus geschickt, iwetl sie angeblich den Kaiser beleidigt hatten, man hat dem Denunziantentum sein Ohr geliehen, hat ans den Eid von erbärmlichen Spitzeln hin schwere Strafen ausgesprochen und Überhaupt jede Kritik deS kaiserlichen Wirkens in der Oeffent- kachkeit unterbinden wollen. Der Kaiser denkt, wie man sieht, darüber anders. Hoffentlich bekehren sich auch die Staats- anroälte, vornehmlich Preußens.
! Hilfskasse der Beamten der Gesellschaft gestiftet hat, und ferner mitgeteilt, daß zur Abhaltung einer landwirtschaftlichen Ausstellung im Jahre 1907 Düsseldorf in Aussicht genommen sei. 'Sodann hielt Geheimrat Dammann- Hannover einen Vortrag über den Stand und die Bekämpfung der Schweineseuchen.
Tie Schweineseuche, so bemerkte der Redner, greife in einer Weise um sich, daß, wenn die Krankheiten in der bisherigen Weise fortichreiten, die Gefahr entstehe, daß eS nicht mehr möglich sein werde, die Bevölkerung in genügender Weise zu ernähren. Der Mißstand sei um so größer, wenn man erwäge, daß das Schwein das Hausfchlachttiev nicht bloß der kleinen Landwirte, sondern der kleinen Leute überhaupt sei. G"gen Rotlauf gebe es ein Mittel, durch das es möglich sei, 80 Prozent der von dieser Krankheit befallenen Schweine zu erhalten. Viel schlimmer als der Rotlauf sei aber die Schweineseuche uno die Schweinepest. Tie Schweineseuche sei in den 1880er Jahren, wahrscheinlich aus England zu uns gekommen. Tie Schweinepest kenne man in Deutschland erst seit den 90 er Jahren des vorigen Jahi> Hunderts. Beide Krankheiten entstehen durch denselben Er-
schuß beschloß, bei der Großh. Staatsregierung und dem Landtage zu petitionieren, daß der Staatszuschuß wieder eingesetzt und alles versucht werde, das für die Landwirtschaft segensreich wirkende Institut weiter zu erhalten.
Ordensverleihung für einen Schutz- tnuppenoffizier. S. K'. H. der Großherzog haben dem Lt«irtnant und Stationschef der Kaiser!. Schutztruppe zu Zoouterndorf in Lmrierun Emil Rausch das Ritterkreuz
reger und sind ungemein ansteckend. Es empfehle sich daher, den Schweinehandel unter strenge veterinäre Kontrolle zu stellen und klare, strenge Vorschriften für die: Tierärzte zu erlassen. Beim Auftreten der Krankheiten empfehle sich sofortige Beseitigung der erkrankten Tiere, am besten des ganzen, wenn auch noch nicht erkrankten Tierbestandes, durch Schlachtung. Weiter empfehle sich die Absperrung der verseuchten Gehöfte, ständige, sorgfältige Desinfektion der Ställe und gutes, gesundes Futter. Ferner empfehle sich die Anwendung der Impfung. Er müsse es aber a ussprechen: er habe mit den empfohlenen SerumS Impfversuche unternommen, aber damit keine Erfolge erzielt. Sehr zu tadeln sei, daß die Schweinezüchter weniger auf die Gesundheit und Widerstandsfähigkeit, als auf Die Leistungsfähigkeit bei der Aufzucht der Tiere ihr Augenmerk richten. Wenn dies Verfahren in schrankenloser Weise zur Anwendung komme, dann müsse ein gesetzlicher Riegel vorgeschoben werden. Ferner dürfte es nicht geduldet werDen, daß Schweine zur Mästung verwendet werden, die sich m keiner Weife dazu eignen. Solche Schweine müßten inS Freie getrieben werden. Aber auch Mastschweine müßten sich im Freien umhertummeln können, wenn man sie ge- Unterbcamten vom Bahnpostamt in Halle (S.) haben aus sund erhalten wollen. Auch die Paarung müsse mehr nach Anlaß der bevorstehenden Silberhochzeit des Kaiserpaares Psychiologischen Grundsätzen vorgenommen werden. Wenn beschloßen, sich mit der Bitte an alle Post- und Telegraphen- man bei der Schweinezucht in erster Reihe die G'sundbeit Unterbeamten be§ Deutschen ReichspostgebieteS um Beiträge -??cre ^m Auge Haben, für
zur Orflnbnnq rinrS Fonds zu wenden, der für die fcb«uun, ™ bcr und schnelle Äese.llgung
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bittet man zu richten ,An die Spstung be§ Post-Unter- tperben.
^^ostbottn va^Freden Professor Dr. Wassermann-Berlin: Die von dem in Halle (Saale), Postamt 2 (postlagernd). Schriftliche Aus- Vorredner empfohlenen Maßnahmen seien nicht imstande, funft erteilt der Ober-Postschaffner Walther in Halle, Rudolf der Seuche vollen Einhalt zu tun. Es sei einmal un- Haymstraße 29 I l. Die Ober-Postdirettion in Halle (S.), gemein schwer, einen Schweinestall gehörig in allen Winkeln sowie das Reichspostamt sind von diesem Werk in Kenntnis zu desinfizieren und andererseits sei es unmöglich, die gesetzt. Die Beamten Dürfen untereinander sammeln. verdächtigen Tiere zu erkennen. Gründliche Abhilfe könne ** Evangelischer Bund. Wir machen die evang. Leser nur die Zwangsimpfung aller Schweine schaffen, noch einmal auf den Familienabend des hiesigen Zweig-Vereins -Wenn die von Geheimrat T-ammann angewandten Serums am Sonntag aufmerksam. Wie aus dem Inserat ersichtlich, I sich nicht bewährt haben, so fei es Pflicht der Wissenschaft, wird ein Vortrag gehalten über die „Leiden undDrbeiten weitere Forschungen vorzunehmen, bis es gelungen sein der national-böhmischen evangelischen Kirche". werde, etn Serum zu finden, das den Bazillus schnell unb Der Redner des Abends ist Pfarrer Dnsek aus Kvlin in Vöh- sicher töte.
men, und so darf man wohl ein lebendiges Bild der böhmischen _ u. «s r = . r r
Verhältnisse erwarten, die ja dauernd unser Interesse fesseln. . ^^^.8Utsb^.sitzer v. Dewitz -Krebs empfahl eben- Da Frau Professor Rahn, sowie .Herr Schä11ler - Großen- saus Desinfektion und zwangsweise sorgfältige Impfung. Linden wieder ihre Kunst zur Verfüoung gestellt haben, so ist Gutsbesitzer Dr. Albert-Münchenhof sprach danach Unterhaltung aufs beste gesorgt über die For tschr i11e im Dr esch betr ie b. Der ReÜ
<r> Vom guten und schlechtenBauen. Ln seinem ner empfahl die Anwendung der neuen Dreschmaschinen. Vortrag über dieses Thema (der Gießener Anzeiger berichtete dar- THrdi biefe fei es möalicki die Körner nnm ßh-n ' über vorgestern, emWaM £>crr M-.stner die Seite ..Kultur- ^urq °>eic >er -s MdgUü) die rwrner vvm Sdro arbeiten7' von Schulze-Naumburg — Angehörige des Bau- ölerchgeittg das Stroh zu pressen und
gewerbes, Kunsthandwerker und Kunstfreunde seien daran erinnert, | ^orn schraten. 2>ie Verhandlung war danach beendet, daß in der Lesehalle am Selterstor, Abteilung für Kunst, die genannten Hefte für jedermann zur Durchsicht ausliegen neben
ähnlichen Büchern und Zeitschriften wie z. B. Sohnrey „Die Kunst auf dem Lande", Vetterlein „Heimatmnst", „Das moderne Landhaus und seine innere Einrichtung" „Kunstgewerbeblatt". „Deutsche Kunst und Dekoration", „Das deutsche Landhaus", „Kind und Kunst", „Kunst für Alle", „Kunstwart", „Dürer- blatt" usw. — Die von Herrn Meißner gezeigten Lichtbilder sind zumeist der Sammlung von Schulze-Naumburg entnommen und in den Heften „Kulturarbeiten" findet sich eine weitere große Serie von Beispielen über gutes und schlechtes Bauen aus Städten, Dörfern und Gärten.
8. Aus dem Weiltal, 15. Febr. Der lange er- wünschte Ausbau der Sackbahn Weilburg—Weilmünster nach Usingen scheint nun in Fluß zu kommen. In Inaugenscheinnahme der Strecke wird schon in den nächsten Tagen geschehen, damit der Abschlag des HolzeS rechtzeitig erfolgen kann. Dem Personenverkehr werden zwischen Usingen und Weilmünster sechs Haltestelle binnen, für den Güterverkehr sind deren vier vorgesehen.
Herborn, 15. Febr. Ein heiter er Vorfall ereignete sich heute auf der Nebenbahn Niederwalgern— Herborn. Ter fahrplanmäßig 6 52 abends hier ein treffen de Personenzug Nr. 1378 hatte auf Station Bicken einen direkt hinter der Maschine laufenden Viehwagen auszusetzen. Infolge eines falschen Signals fuhr nun die Maschine mit dem Viehwagen von Bicken ab und ließ bie Personenwagen dort stehen. Erst auf der nächsten Station Ballersbach bemerkte der Maschinenführer den Irrtum, fuhr sofort nach Bicken zurück und holte die zurück-1 gebliebenen Personenwagen. Mit großer Verspätung traf der Zug in Herborn ein. lAnz. f. d. Tillt.)________________
Die Hauptversammlung
der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft.
Deshalb präge man siH gen an ein, wie der rrl>te Hatbrei <er Mia zk.iffee onesi ht!


