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ien, z. B. England, wo -- ; Es gibt auch Länder,» i rin System, daS für eit e ein Rock, der allen sitzt, uns wäre daS parfonw ich, weil keine der großen bei der Struktur imicrer ch nicht haben wird. W.t abgesehen, iß bti Na* echten/. S?ei unb ßnb bie l intern bit vtbmngtn find bei uns m des Monarchen.
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Nr. 270
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Dem Gtetzener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Kesskschen tanbmlrt die Siebener Kamillen- blätter viermal in der Woche beigclegt Rotationsdruck tu Verlag der Brüh l'schen Unwers.-Buch-u. Stell»» bruderet. 9t Lang«. Redaktion, fcvebttüwi und Druaeretr
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Anzeiger Gießen.
Freitag 16. November 1000
158. Jahrgang
Erstes Blatt
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger
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vezugspretsr monatlich 7bPl.,vlerlel« jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch diePost Rtk.L.—vtenel- jährl. auSschL Beftellg. Annahme von Anzeigen für die TageSnummei bis vormittags 10 llhr. ZeilenpretS: lokal 1201w auswärts 20 Plg.
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Die yeutige Kummer umfatzt 12 Seilen.
Uülows Aede und das Ausland.
Es war ein eigentümliches Spiel deS Zufalles, daß an demselben Tage, wo Fürst Bülow im Reichstage auf die pessimistisch gehaltene Interpellation deS Abg. B asserm ann den politischen Himmel in rosenroter Beleuchtling zeigte, Wiener Blatter von neuen militärischen Maßnahmen Oesterreich-UngarnS in Dalmatien zu berichten wußten, welche sich ganz unverkennbar gegen die beiden Balkan-Verbündeten, Serbien und Montenegro, sowie gegen — Jta lien wenden. Ohne weiter Aufheben? zu machen, in aller Stille, hat die habsburgische Monarchie die Garnisonen der KriegShäfen Eattaro und Sebenico sowie der Städte Zara, Ragusa und Spalato um 10 Bataillone Infanterie und Landwehr verstärkt. Ferner wird in Süd- Dalmatien das Kommando einer neuenGebirgSbrigade aufgestellt werden und erhält überhaupt Dalmatien bedeutende Gebirgsartillerie-Verstärkungen. Rach Sebenico kommen zu Beginn nächsten Jahres auch die galizischen Feldartillerie- Regimenter Nr. 2 und 3. Mit diesen Truppen-TranS- ferierungen von Galizien nach den südwestlichen Landes- teilen, die ununterbrochen stattfinden, wird die militärische Position Oesterreich-UngarnS an der italienischen Grenze außerordentlich verstärkt.
Wie sagte doch Fürst Bülow? .Alle verständigen italienischen Politiker", so äußerte er sich, „sind zu patriotisch und zu klug, als daß sie das italienische Staatsschiff aus dem ruhigen Hafen deS Dreibundes hinaus führen möchten in die stürmische See neuer Gruppierungen zu kompaßloser und abenteuerlicher Fahrt." AuS diesem Widerspruch zwischen Theorie und Praxis läßt sich ersehen, wie der reelle Untergrund der Ausführungen des Reichskanzlers beschaffen ift.
Die offiziöse österr.-ungarische Preffe weiß aller- dingS auch nur mit gleich rotenroter Farbe umzugehen. Von den österreichischen Rüstungen kein Wort, desto mehr Hym- nisches auf den Dreibund. So schreibt' z. B. der „Pester Lloyd: Wenn wir daS Interesse Ungarns am besten auf der Grundlage der pragmatischen Sanktion, also im Einvernehmen mit Oesterreich, wahren, dann kann es am sichersten und wirksamsten auch nur mit dem Bündnis mit Deutschland geschehen.
.Budapesti Hirlap" laßt sich schon anders vernehmen:
Die deutsche Diplomatie hatte sich gegen Un- garn versündigt, indem fie einen Handelsvertrag mit Oesterreich-Ungarn abgeschlossen hat, obgleich alle ungarischen Staatsmänner erklärten, derselbe könne nur mit Zustimmung des ungarischen Reichstages in Kraft treten. Das war eine Einmischung, über die wir uns beschwerten. Infolge dieses Vorgehens entstand die Vermutung, daß die deutschen amtlichen Kreise unsere konstitutionellen Kämpfe mit scheelen Augen anseben. Wir begrüßen darum das Dementi des Reichskanzlers mit größter Anerkennung. Fürst Bülow sprach uns aus der Seele, indem erden Wunsch ausdrückte, daß sowohl Oesterreich wie Ungarn sich jedes nach sein em spezifischen Eharakter und nach seinen Bedürfnissen entwickeln möge.
Das .Reue Wiener Tagblatt* meint:
Mit Genugtuung wird man innerhalb der schwarz-gelben Grenzen die laute Zustimmung vernehmen, die der deutsche Reichstag der Erklärung des Fürsten Bülow zollte, daß Deutschland Oesterreich-Ungarn stets dieselbe Tre-e halten werde, rote sie Oester- reich-Ungarn auf der Konferenz in Algeciras bewahrt hat Wer hat da die Laune, von der Möglichkeit einer Isolierung Deutschlands auch nur in unverbindlicher Weise gewissermaßen zu plau- dern? Die heutige Besprechung des Reichskanzlers niit dem MinisterBaron Aehrenthal kann nur die vollste Harmonie ergeben. „ . , . v
In der offiziösen italienischen Presse die gleiche Vorsicht. .Popolo Romano" schreibt, Bülow habe in seiner Rede bewiesen, daß er stets ein treuer Freund Italiens gewesen sei und bleiben werde.
Auch in der französischen Presse findet man eine ruhige Einschätzung. Der „Ternps" schreibt:
Fürst Bülow selbst hat anerkannt, daß die zwischen Frankreich und Deutschland liegenden Erinnerungen lediglich korrekte Beziehungen gestatten 'und hat dem patriotischen Stolz der Franzosen eine feinfühlige Huldigung dargebracht, aber Worte allein genügen nicht, es bedarf der Taten. Auch auf die Rede des Reichskanzlers läßt sich das Wort anwenden: „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer". Was Frankreich anlangt, so wird es ohne Einschränkung die Pflichten erfüllen, welche der aufrichtig betätigte Friedens- znstand den Rationen auferlegt. Es sieht ohne Mißtrauen die Wohlfahrt Deutschlands und es wird ohne Bedauern eine Besserung der englisch-deutschen Beziehungen sehen. Frankreich hat sofort nach dem Einverständnis von Algeciras diese'Verpflichtung übernommen und wir erneuern dieselbe gern. Tie gestrige Rede erleichtert uns dies. Aber nochmals: Res non verba.
Bülows Rede wird auch m England als das Ereignis des Tages betrachtet und dementsprechend von den englischen Zeitungen behandelt. Sämtliche großen Blätter veröffentlichen beinahe wörtliche Berichte der Rede, die außer- dem in den Leitartikeln besprochen wird. Im allgemeinen scheint der Eindruck der Rede mäßig günstig zu sein. Man stimmt der Behauptung zu, daß Deutschland im Besitz seiner Armee unmöglich isoliert werden könne. Ter .Standard" schreibt: Wenn Deutschland ganz allein und vereinsamt stände, würde seine Sicherheit nicht im geringsten bedroht sein, denn keine Macht hätte ja ba§ Bedürfnis, einen Kampf mit der deutschen Armee auf- zunehmen. Die .Morning Post" bespricht die Rede mehr im kritischen Sinne. Fürst Bülow habe sich in der Ver
gangenheit als Englands Gegner enthüllt und sei selbst vielfach für die Verstimmungen zwischen England und Deutschland verantwortlich. Bülows Ausführungen über die deutsch-englischen Beziehungen seien in mancher Hinsicht irre führend.
*
Nach der Debatte.
—it— Berlin, 15. Nov.
Der Faden der auswärtigen Politik ist im Reichstag nicht lange gesponnen worden; schon in der ersten Hälfte der heutigen Sitzung war das Thema aufgebrauckt, hatten die Parteien gesagt, was sie zu sagen wünschten. Es ist im ganzen herzlich wenig gewesen, wenn man bedenkt, daß seit fast zwei Jahren die Ereignisse und Stimmungen der auswärtigen Politik die Bevölkerung in höherem Grade beschäftigen, als die der inneren Politik, und wenn man sich erinnert, daß Debatten von acht bis zu zehn Sitzungstagen im Reichstag an den Gehaltstitel des Staatssekretärs des Innern geknüpft wurden.
Es ist ost genug von den Parlamentariern Klage geführt worden, daß der Reichstag so selten Gelegenheit erhalte, in der auswärtigen Politik der Regierung mitzusprechen. Manches würde dann anders sein, anders sich gestalten, wenn dem Reichstag gestattet sei, dem Volksempfinden und Volksurteil auch inbezug auf diese Fragen Ausdruck zu geben. Die Gelegenheit war gekommen, mit aller Offenheit und Freimütigkeit sich zur Sache zu äußern, die Beziehungen zu den Mächten und insbesondere zu den Verbündeten gründlich, rückhaltlos zu erörtern, die Bedenken kundzutun gegen die Unruhe und Nervosität der Auslandspolitik, die in der Tat, um die Worte des Fürsten Bülow über alldeutsche Bestrebungen zu gebrauchen, mehr eine Politik des warmen Herzens, der Impulsivität, als der kühl berechnenden Vernunft ist. Vor allem aber war die Gelegenheit da, die Brücke eines besseren Einvernehmens zu schlagen zwischen Deutschen und Engländern durch aufrichtige Erklärungen, durch Beseitigung des turmhohen Walles langjährigen gegenseitigen Sichverkennens. Diese Erklärungen mußten aus der Mitte der Reichstagsabgeord- neten kommen, sie mußten von führenden Persönlichkeiten ausgehen, und wäre auch nur annähernd die Wärme des Tones bei den Kundgebungen erreicht worden, wie etwa bei den Besuchern der Städtcvertrcter und der deutschen Journalisten in England, so würde das Werk der Verständigung, das seitdem ferne Fortschritte gemacht hat, gefördert: worden sein. , ,
Zu solchen Auseinandersetzungen, zum Zweck der Zerstreuung von Mißverständnissen und Vorurteilen, gehörten ein paar Tage Zeit, gehörte auch eine gewisse Verständigung unter den Gruppen, die diese Ziele billigen. Nichts derartiges ist geschehen. Von jeder Fraktion, ausgenommen die Polen und Elsässer, hat ein einziger Redner das Wort ergriffen, und damit war das wichtige Kapitel Auswärtige Politik erledigt.
Daß die ganze Diskussion wertvoll gewesen sei für die Aufklärung oder Beruhigung oder für die künftige Vermeidung von Fehlern, wird schwerlich jemand behaupten wollen. Es ist auch zu bedauern, daß von nationaNiberaler Seite, nachdem Bass er mann zur Begründung seiner Interpellation so manches Treffende gesagt hatte, nicht auf die Ausführungen des Fürsten Bülow geantwortet wurde. Denn, das bemerkt selbst die dem Reichskanzler ergebene agrarische „Tagesztg." heute abend: Fürst Bülow habe zwar eine ungewöhnlich lange, an sich sehr interessante Rede gehalten, aber die Fragenund Klagen des Interpellanten habe er nur nebenbei gestreift, seine Bedenken über den heutigen Stand unserer internattonalen Beziehungen so gut wie gar nicht z e r st r e u t. Fürst Bülow sprach wohl im deutschen Reichstage, aber nicht eigentlich zum deutschen Reichstage.
Womöglich noch unzufriedener ist die konserv. „Kreuz ztg", die sich scharf gegen die oft zu weitgehende Schweigsamkeit und Geheimniswahrung des Auswärtigen Amts wendet, wodurch die Annahme von mangelhafter Information und Voraussicht unserer Diplomatie entstanden sei.
Alles in allem: Man ist nach der Interpellation B a s s e r m a n n so klug wie zuvor.________
Adrehbiich 1907
Am Samstag, dem 17. November liegt in unserer Geschäftsstelle das nach den Hauslisten abgeänderte alphabetische
Namens-Verzeichnis
derjenigen Bewohner und Firmen auf, deren Name oder Firmenbezeichnung mit den Buchstaben
A B C 0 E
beginnen.
Wir bitten die Interessenten, die Richtigkeit des Verzeichnisses zu prüfen und inzwischen eingetretene Aenderungen vorzunehmen. Brühl'sche StUtfCtCi
Adreßbuch-Berlag.
Aus StaSt und Land.
Sprechstunde:: der r.cl-T.:..-n H™’ -r:: . -,7-i..8 Nhr abdS.
Gieß en, 15. Nov. 1906.
Finanzminister Dr. Gnauth soll sich, wie nach dem Mainzer Tageblatt in Darmstadt verlautet, mit Rücktrittsgedanken tragen, doch soll dieses Vorhaben mit dem
Fall Eißnert in keinerlei Verbindung stehen, sondern auf Gründe persönlicher Natur zurückzuführen fein. — Wir teilen dieses merkwürdige Gerücht mit, sind jedoch der Ansicht, daß auch diese Nachricht ans einem trüben Intrigucn- Borne stammt. Nachdem erst vor etwa 8 Tagen daS Gesamtministerium seine Demissionsabsicht aufgegeben hat, ist nicht anzunehmen, daß einer der drei Minister jetzt sich erneut mit Rücktrittsgedanken trägt.
• • Zur Geburt deS Erbgroßherzogs. Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Pf a nn en stiel traf, der Verabredung gemäß, am Donnerstag vormittag zu kurzem Aufenthalt aus Gießen hier ein. Er erklärte sich, wie die »Darmst. Ztg." mitteilt, in Uebereinftiminung mit Dr. Happel mit dem Befinden I. Kgl. Hoh. der Großherzogin sowohl als dem deS Erbgroßherzogs in jeder Beziehung zufrieden.
• • Empfänge. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog empfingen am Donnerstag vormittag den Präsidenten der Ersten Kammer der Landstände, Graf von Schlitz, gen. von Görtz, und den Grafen zu Lynar. Beide Herren nahmen sodann nn der Mittagstafel teil.
"• Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoh. der Großherzog haben verliehen: da? Ritterkreuz 1. Klasse deS Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Haliptmann und Batteriechef v. Zangen, das Ritterkreuz 2. Klasse desselben OrdenS dem Oberleutnant Frhrn. v. Hirsch berg, daS Silberne Kreuz desselben Ordens dem Wachtmeister Heil, dem Vizewachtuieister Koch und dem StabStrompeter und Musikdirigenten Micklep, sämtlich im 1. Großh. Feldartillerie- Regiment Nr. 25 (Großh. AttilleriekoepS).
* • In der gestrigen nichtöffentlichen Sitzung der Stadtoerordneten-Versammlung wurde entsprechend dem Antrag des Schulvorstandes die definitive Besetzung von neun Lehrerstellen beschlossen.
• * In der Musikschule des Höheren Klavicr- spiels der Frl. Körner begannen am Donnerstag die diesjährigen Vortragsabende. Mit Ausnahme der Ensemble-Nummern wurden die Darbietungen von Schülern der oberen Klasse aubgeführt. Namen, wie Mozatt, Schumann imd Brahms standen auf dem Programm, ein Beweis, daß recht ernste Ailfgaben zu bewältigen waren. Die Leistungen waren wieder hervorragend zufriedenstellend, ein voller Erfolg für Lehrerin und Schüler. Fräulein Körner hat das, was sie am Frankfutter Konservatorium und später bei Stavenhagen, Silotti und Bülow gelernt hat, mit großem Geschick auf ihre Schüler zu übertragen verstanden.
* ♦ Verhaftet wurde gestern dahier der Kaufmann B. Fischer aus Wehlheiden, der von der Staatsanwaltschaft Heidelberg wegen Betrugs im wiederholten Rückfall steckbrieflich verfolgt wurde.
— Diebstahl. Bei einer hier in einem Wirtslokal abgehaltenen Versteigerung wurde einem fremden Handelsmann eine Handtasche mit Inhalt gestohlen. Ter Dieb wurde in der Person eines hiesigen Taglöhners festgestellt, die gestohlene Tasche fand sich in seiner Wohnung vor.
* * S t r e i t. In einer hiesigen Wirtschaft gerieten vor einigen Tagen zwei Agenten in Streit, wobei der eine dem andern einen Stich mit dem Messer in die Brust versetzte. Die Sache sollte anfangs verschwiegen werden, allein die Polizei hat sich ihr doch angenommen.
- Zur Lage deS Ziegelmarktes. Rege Bautätigkeit herrscht infolge der milden Witterung noch aller- wätts, sodaß die Lagerbestände an Ringofensteinen im Allgemeinen sehr gering sind, während die Massenherstellung von Feldbrandsteinen schon so wie so durch den nassen Sommer wesentlich zu leiden hatte. Durch Beschluß des Kohlensyndikats haben die Preise der Steinkohlen für nächstes Jahr einen Aufschlag von 10—20 Mk. per 200 Zentner- Wagen erfahren, wie auch Braunkohlen und Briketts entsprechend mit in die Höhe gehen. Infolge dieser, gegen jedes Erwarten hohen Preissteigerung der Kohlen ist es zweifellos, daß die Ziegeleien, bei der bisherigen meist gedrückten Preislage, genötigt sind, den Verkaufspreis um 2—8 Mk. das Tausend zu erhöhen.
"'Die Einweihung des Landesmuseums zu Darmstadt findet am 27. Nov. statt. Nach Beendigung der Eröffnungsfeier ist im Schlosse eine Tafel von etwa 100 Gedecken, zu der nach der Darmstädter Zeitung außer den Spitzen der hiesigen Behörden und zahlreichen Vertretern der heimatlichen Kunst und Wissenschaft eine größere Anzahl namhafter Gelehrter und Künstler von auswärts geladen ist. An demselben Tage wird nach Schluß der Festvorstellung im Hoftheatcr, bei welcher die beiden Fremdenlogen für die auswärtigen Herren reserviert sind, eine kleine Ab end täfel im Schlosse veranstaltet werden.
= Sauter bei Grünberg, 15. Nov. Heute mittag brach bei dem Landwirt Johannes Sann plötzlich, verursacht durch den Schornstein, Feuer aus. Das Feuer wurde rechtzeitig entdeckt und konnte so gelöscht werden, so daß nur ein Zimmerbrand entstand, der jedoch sämtliche in der Stube befindlichen Kleider stark beschädigte.
(!) Wölfersheim, 15. Nov. Auf dem hiesigen Braunkohlenbergwerk ereignete sich ein schwerer Unglücks fall, der ein Menschenleben erforderte. Der 42 Jahre alte Bergmann Karl Triller war in den


